Was wurde eigentlich aus…

BLOG: Himmelslichter

ein Blog über alles, was am Himmel passiert
Himmelslichter

…dem angeblichen Meteoriten, der Anfang Juni 2009 einem Schüler aus Essen fast das Leben gekostet hätte? Er übergab ihm einem Fernsehsender und dieser ließ die kosmische Steinerbse untersuchen. Das Resultat ist "verblüffend" (Zitat arte).

Denn heraus bei der Untersuchung kam… Spannung, Spannung….: Es ist gar kein Meteorit! Sondern irgendwas Irdisches. Sowas… Immerhin hat man auch eine Erklärung erfunden gefunden, die die beunruhigenden Beobachtungen des Jungen (Blitz, Donner, Krater, etc.) verstehen lässt, wenn man denn will.

Leider ist der Fernsehbeitrag im Internet nicht mehr verfügbar. Im Forum von astronomie.de (scollen) gibt es aber immerhin ein paar Bilder und eine Zusammenfassung von einem, der ihn gesehen hat (den Fernsehbeitrag…).

Schade: Diese Meldung wird es wohl nicht bis in die Schlagzeilen schaffen. Aber schön zu sehen, dass sich auch ein seriöser Sender der Sache angenommen hat.

Das Ende einer Schulweggeschichte, die es um die ganze Welt geschafft hat.

Mit dem Astronomievirus infiziert wurde ich Mitte der achtziger Jahre, als ich als 8-Jähriger die Illustrationen der Planeten auf den ersten Seiten eines Weltatlas stundenlang betrachtete. Spätestens 1986, als ich den Kometen Halley im Teleskop der Sternwarte Aachen sah (nicht mehr als ein diffuses Fleckchen, aber immerhin) war es um mich geschehen. Es folgte der klassische Weg eines Amateurastronomen: immer größere Teleskope, Experimente in der Astrofotografie (zuerst analog, dann digital) und später Reisen in alle Welt zu Sonnenfinsternissen, Meteorschauern oder Kometen. Visuelle Beobachtung, Fotografie, Videoastronomie oder Teleskopselbstbau – das sind Themen die mich beschäftigten und weiter beschäftigen. Aber auch die Vermittlung von astronomischen Inhalten macht mir großen Spaß. Nach meinem Abitur nahm ich ein Physikstudium auf, das ich mit einer Diplomarbeit über ein Weltraumexperiment zur Messung der kosmischen Strahlung abschloss. Trotz aller Theorie und Technik ist es nach wie vor das Erlebnis einer perfekten Nacht unter dem Sternenhimmel, das für mich die Faszination an der Astronomie ausmacht. Die Abgeschiedenheit in der Natur, die Geräusche und Gerüche, die Kälte, die durch Nichts vergleichbare Schönheit des Kosmos, dessen Teil wir sind – eigentlich braucht man für das alles kein Teleskop und keine Kamera. Eines meiner ersten Bücher war „Die Sterne“ von Heinz Haber. Das erste Kapitel hieß „Lichter am Himmel“ – daher angelehnt ist der Name meines Blogs. Hier möchte ich erzählen, was mich astronomisch umtreibt, eigene Projekte und Reisen vorstellen, über Themen schreiben, die ich wichtig finde. Die „Himmelslichter“ sind aber nicht immer extraterrestrischen Ursprungs, auch in unserer Erdatmosphäre entstehen interessante Phänomene. Mein Blog beschäftigt sich auch mit ihnen – eben mit „allem, was am Himmel passiert“. jan [punkt] hattenbach [ät] gmx [Punkt] de Alle eigenen Texte und Bilder, die in diesem Blog veröffentlicht werden, unterliegen der CreativeCommons-Lizenz CC BY-NC-SA 4.0.

2 Kommentare

  1. Naja, aber DIESE Meldung bringt nunmal keine Quote. Wenn der Bericht von RTL kam, macht Pro7 vielleicht noch eine sarkastische Randbemerkung. Das wars dann aber auch. Naja, aber mehr erwarte ich da nicht, wobei ich sowas auch gar nicht gucke. Es gibt ja Blogs wie diesen hier, das ist für mich die bessere Unterhaltung. Hier lernt man wenigstens dazu. 🙂

  2. Pingback:Es regnet nicht in Hamburg. Das sind nur Meteorite. › Himmelslichter › SciLogs - Wissenschaftsblogs

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