Mondfinsternis total

Himmelslichter

Die Mondfinsternis am 21. Februar spielte sich leider vielerorts hinter einer dichten Wolkendecke ab. Finsternis total sozusagen. Ein paar Sterngucker hatten Glück und konnten den roten Mond fotografieren. Hier gibt es eine Auswahl von Links.

Leider war auch an meinem Standort in Peru der Himmel komplett bewölkt. So ein schlechtes Wetter habe ich hier erst ein- oder zweimal erlebt! Deswegen kann ich auch keine Bilder beisteuern. Warten wir also bis 2010, beziehungsweise bis 2015, wenn die nächste totale Mondfinsternis in voller Länge von Deutschland aus zu sehen sein wird.

Im Astrotreff gibt es ein paar Bilder. 

Bilder aus Hannover auf Astronomie.de

Eine Serie aus Ostdeutschland.

Eine schöne Auswahl von Bildern gibt es natürlich auf Spaceweather.com.  

Als Trost für alle, die nichts gesehen haben: Beim nächsten Vollmond haben wir bestimmt wieder klaren Himmel….  

 

 

Jan Hattenbach

Mit dem Astronomievirus infiziert wurde ich Mitte der achtziger Jahre, als ich als 8-Jähriger die Illustrationen der Planeten auf den ersten Seiten eines Weltatlas stundenlang betrachtete. Spätestens 1986, als ich den Kometen Halley im Teleskop der Sternwarte Aachen sah (nicht mehr als ein diffuses Fleckchen, aber immerhin) war es um mich geschehen. Es folgte der klassische Weg eines Amateurastronomen: immer größere Teleskope, Experimente in der Astrofotografie (zuerst analog, dann digital) und später Reisen in alle Welt zu Sonnenfinsternissen, Meteorschauern oder Kometen. Visuelle Beobachtung, Fotografie, Videoastronomie oder Teleskopselbstbau – das sind Themen die mich beschäftigten und weiter beschäftigen. Aber auch die Vermittlung von astronomischen Inhalten macht mir großen Spaß. Nach meinem Abitur nahm ich ein Physikstudium auf, das ich mit einer Diplomarbeit über ein Weltraumexperiment zur Messung der kosmischen Strahlung abschloss. Trotz aller Theorie und Technik ist es nach wie vor das Erlebnis einer perfekten Nacht unter dem Sternenhimmel, das für mich die Faszination an der Astronomie ausmacht. Die Abgeschiedenheit in der Natur, die Geräusche und Gerüche, die Kälte, die durch Nichts vergleichbare Schönheit des Kosmos, dessen Teil wir sind – eigentlich braucht man für das alles kein Teleskop und keine Kamera. Eines meiner ersten Bücher war „Die Sterne“ von Heinz Haber. Das erste Kapitel hieß „Lichter am Himmel“ – daher angelehnt ist der Name meines Blogs. Hier möchte ich erzählen, was mich astronomisch umtreibt, eigene Projekte und Reisen vorstellen, über Themen schreiben, die ich wichtig finde. Die „Himmelslichter“ sind aber nicht immer extraterrestrischen Ursprungs, auch in unserer Erdatmosphäre entstehen interessante Phänomene. Mein Blog beschäftigt sich auch mit ihnen – eben mit „allem, was am Himmel passiert“. jan [punkt] hattenbach [ät] gmx [Punkt] de Alle eigenen Texte und Bilder, die in diesem Blog veröffentlicht werden, unterliegen der CreativeCommons-Lizenz CC BY-NC-SA 4.0.

1 Kommentar

  1. Gesetzmäßigkeiten und schönes Wetter

    Hier zeigt sich mal wieder: Die Qualität des Wetters ist reziprok proportional zur Seltenheit eines Himmelsereignisses. Manchmal gibts Ausnahmen – wie den Venus-Transit – aber im großen und ganzen kann man sich auf schlechtes Wetter verlassen wenn man sich sehr auf ein Ereignis freut ;'(

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