Mein Milchstraßenpanorama als Megaposter

BLOG: Himmelslichter

ein Blog über alles, was am Himmel passiert
Himmelslichter

Reißerischer Titel, aber das hier ist ja auch ein schamloser Werbepost. Treue Himmelslichter-Leser wissen es längst, mein Milchstraßenpanorama 2.0 kann man seit einiger Zeit als Poster kaufen, und zwar im Print-on-Demand-Portal Posterlounge.de. Leider ist dort die maximale Größe auf 140x70cm beschränkt. Als Leinwandbild ist sogar nur 70x20cm möglich, was für das Panorama eigentlich zu klein ist. Deshalb habe ich das Bild in drei Ausführungen nun auch bei Fineartprint.de eingestellt. Hier sind Postergrößen bis zu 300x100cm bestellbar, und auch die Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung sind deutlich größer. Wer etwas astronomisches für die Wand daheim sucht, der findet hier vielleicht etwas passendes!

Bislang stehen drei Versionen(*) zum Verkauf (die Links führen direkt zum Shop, Klick auf Bild zur größeren Ansicht):

Die “klassische” Version mit Rand und Beschriftung. Sie deckt ca. 3/4 der gesamten Milchstraße ab und enthält Sternbildlinien und -namen in Deutsch/Latein sowie die Bezeichnungen markanter Objekte:

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Die klassische Version ohne Sternbild- und Objektschriftung:

Panorama_web

Die randlose Version ohne jede Beschriftung (umfasst aber nur den zentralen Teil der Milchstraße):

Panorama_randlos_web

Grundsätzlich kommt für die drei Panoramen nur die “Super-Panorama”-Leinwandgröße im Seitenverhältnis 3:1 in Frage. Die bestellbaren Größen sind 60x20cm, 90x30cm, 120x40cm, 150x50cm, 210x70cm und 300x100cm. Das Bild kann als gerahmtes oder ungerahmtes Leinwandbild, als Poster, auf Acryl oder sogar als Tapetenrolle bestellt werden(**). Auch ist es möglich, das Panorama in mehreren Teilbildern zu bestellen. Die Möglichkeiten sind zahlreich, am besten mal durchstöbern! Die Bilder werden wie bei Posterlounge (auch dieser Shop existiert natürlich weiter) auf Bestellung gedruckt.

Die Preise berechnen sich nach Größe und Sonderwünschen und sind moderat. Ein Beispiel: das größte Bild (300×100) kostet als Leinwandbild inkl. Rahmung 199,90 € (ohne Versand). Für das 240cm lange “Demobild”, welches den Vortragsraum der Sternwarte Aachen schmückt, musste ich im Laden vor Ort 300 € hinlegen (auch ohne Versand). Das ich als Fotograf an jedem Verkauf per Provision verdiene, sei der Vollständigkeit halber angemerkt.

Wer sich das Panorama selbst zusammenfotografieren möchte: Hier habe ich beschrieben, wie es geht.

IMG_0843s-1

Übrigens: Am Milchstraßenpanorama 3.0 (Arbeitstitel) wird bereits gearbeitet! Dieses Mal will ich die Milchstraße 360° ablichten, und zwar mit 50mm (exponentieller Zuwachs an Aufwand aber auch Detailtiefe). Beim letzten La Palma-Aufenthalt wurden die ersten Felder bereits abgelichtet – hier eine hochexklusive Sneak-Preview:

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Mit der Fertigstellung ist vor 2015 keinesfalls zu rechnen!

(*) Individuelle Wünsche (andere Beschriftung, Schriftarten, kein Titel oder was auch immer) können gerne berücksichtigt werden. Dazu bitte Email an jan.hattenbach[ät]gmx[Punkt]de!

(**) Sollte tatsächlich jemand sein Wohnzimmer mit der Milchstraße tapezieren, bitte ich um ein Beweisfoto!

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Mit dem Astronomievirus infiziert wurde ich Mitte der achtziger Jahre, als ich als 8-Jähriger die Illustrationen der Planeten auf den ersten Seiten eines Weltatlas stundenlang betrachtete. Spätestens 1986, als ich den Kometen Halley im Teleskop der Sternwarte Aachen sah (nicht mehr als ein diffuses Fleckchen, aber immerhin) war es um mich geschehen. Es folgte der klassische Weg eines Amateurastronomen: immer größere Teleskope, Experimente in der Astrofotografie (zuerst analog, dann digital) und später Reisen in alle Welt zu Sonnenfinsternissen, Meteorschauern oder Kometen. Visuelle Beobachtung, Fotografie, Videoastronomie oder Teleskopselbstbau – das sind Themen die mich beschäftigten und weiter beschäftigen. Aber auch die Vermittlung von astronomischen Inhalten macht mir großen Spaß. Nach meinem Abitur nahm ich ein Physikstudium auf, das ich mit einer Diplomarbeit über ein Weltraumexperiment zur Messung der kosmischen Strahlung abschloss. Trotz aller Theorie und Technik ist es nach wie vor das Erlebnis einer perfekten Nacht unter dem Sternenhimmel, das für mich die Faszination an der Astronomie ausmacht. Die Abgeschiedenheit in der Natur, die Geräusche und Gerüche, die Kälte, die durch Nichts vergleichbare Schönheit des Kosmos, dessen Teil wir sind – eigentlich braucht man für das alles kein Teleskop und keine Kamera. Eines meiner ersten Bücher war „Die Sterne“ von Heinz Haber. Das erste Kapitel hieß „Lichter am Himmel“ – daher angelehnt ist der Name meines Blogs. Hier möchte ich erzählen, was mich astronomisch umtreibt, eigene Projekte und Reisen vorstellen, über Themen schreiben, die ich wichtig finde. Die „Himmelslichter“ sind aber nicht immer extraterrestrischen Ursprungs, auch in unserer Erdatmosphäre entstehen interessante Phänomene. Mein Blog beschäftigt sich auch mit ihnen – eben mit „allem, was am Himmel passiert“. jan [punkt] hattenbach [ät] gmx [Punkt] de Alle eigenen Texte und Bilder, die in diesem Blog veröffentlicht werden, unterliegen der CreativeCommons-Lizenz CC BY-NC-SA 4.0.

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