Impressionen vom Tag der offenen Tür des MPIK

Himmelslichter

Angeregt durch Leonards Blogbeitrag machte ich mich am letzten Septembersonntag 2008 auf zum Max Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg. Mich erwartete ein sehr gut besuchter und noch besser gestalteter Tag der offenen Tür. Erstklassige Vorträge, eine schöne und abwechlsungsreiche Ausstellung, bestes Wetter und eine Top-Organisation komplettierten diesen interessanten Ausflug. Die Mitarbeiter waren sehr auskunftsfreudig und hochmotiviert, den vielen Besuchern ihre Arbeit zu erklären – und dass, obwohl sie ihren Sonntag dafür investierten! Vielen Dank dafür!

Hier nun ein paar Bilder – ein Besuch beim nächsten Tag der offenen Tür sei jedem wärmstens empfohlen! 

Besucherandrang

Großer Andrang auf dem Gelände des Max-Planck-Instituts für Kernphysik.

Weltall im Labor

Motto: Den Weltraum ins Labor geholt. Unter dem Weltraum hat sich mancher wohl etwas anderes vorgestellt… 

Beschleuniger-Irrgarten

Kreuz und quer durch den Beschleuniger: Ein Labyrinth aus merkwürdigen Geräten.

Beschleuniger

Und wo entstehen die Schwarzen Löcher??

Kinderexperimente 1

Wie funktioniert ein Teilchenbeschleuniger? Hier konnte man es erfahren!

Kinderexperimente 2

Eine Reihe interessanter Experimente zum Mitmachen begeisterten die kleinen Besucher.

Kinderexperimente 3

Toffifee als CAD

So entstehen die Toffifees: Am Computer!

Cassini-Huygens Modell

Ein 1:4-Modell der Cassini-Huygens-Sonde.

Giotto-Staubanalysator

Der PIA-Staubsensor der Kometensonde Giotto.

HESS 2-Modell

Ein Modell des HESS 2-Teleskops. Bis Ende 2009 soll es in Betrieb gehen und die vier kleineren HESS-Teleskope ergänzen.

 Die HESS-Milchstraße

Eine farbenprächtige Posterwand zeigt, wie HESS die Milchstraße sieht.

HESS2-Spiegel

Sieben HESS 2-Spiegelmodule. Der Gesamtspiegel wird größer sein als die Halle..

HESS 2-Kameragehäuse

Das Kameragehäuse.

HESS 2-Spiegeljustage

Spiegeljustage für Anfänger. Die vielen Mitmach-Experimente waren eines der Highlights der Ausstellung.

Warteschlange

Lange Warteschlangen vor dem Flammkuchenstand. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.

 

 

 

Jan Hattenbach

Mit dem Astronomievirus infiziert wurde ich Mitte der achtziger Jahre, als ich als 8-Jähriger die Illustrationen der Planeten auf den ersten Seiten eines Weltatlas stundenlang betrachtete. Spätestens 1986, als ich den Kometen Halley im Teleskop der Sternwarte Aachen sah (nicht mehr als ein diffuses Fleckchen, aber immerhin) war es um mich geschehen. Es folgte der klassische Weg eines Amateurastronomen: immer größere Teleskope, Experimente in der Astrofotografie (zuerst analog, dann digital) und später Reisen in alle Welt zu Sonnenfinsternissen, Meteorschauern oder Kometen. Visuelle Beobachtung, Fotografie, Videoastronomie oder Teleskopselbstbau – das sind Themen die mich beschäftigten und weiter beschäftigen. Aber auch die Vermittlung von astronomischen Inhalten macht mir großen Spaß. Nach meinem Abitur nahm ich ein Physikstudium auf, das ich mit einer Diplomarbeit über ein Weltraumexperiment zur Messung der kosmischen Strahlung abschloss. Trotz aller Theorie und Technik ist es nach wie vor das Erlebnis einer perfekten Nacht unter dem Sternenhimmel, das für mich die Faszination an der Astronomie ausmacht. Die Abgeschiedenheit in der Natur, die Geräusche und Gerüche, die Kälte, die durch Nichts vergleichbare Schönheit des Kosmos, dessen Teil wir sind – eigentlich braucht man für das alles kein Teleskop und keine Kamera. Eines meiner ersten Bücher war „Die Sterne“ von Heinz Haber. Das erste Kapitel hieß „Lichter am Himmel“ – daher angelehnt ist der Name meines Blogs. Hier möchte ich erzählen, was mich astronomisch umtreibt, eigene Projekte und Reisen vorstellen, über Themen schreiben, die ich wichtig finde. Die „Himmelslichter“ sind aber nicht immer extraterrestrischen Ursprungs, auch in unserer Erdatmosphäre entstehen interessante Phänomene. Mein Blog beschäftigt sich auch mit ihnen – eben mit „allem, was am Himmel passiert“. jan [punkt] hattenbach [ät] gmx [Punkt] de Alle eigenen Texte und Bilder, die in diesem Blog veröffentlicht werden, unterliegen der CreativeCommons-Lizenz CC BY-NC-SA 4.0.

4 Kommentare

  1. Öffentlichkeitsarbeit

    Hallo Jan,
    danke für die bilderreichen Eindrücke!
    Die diversen wissenschaftlichen Institute geben sich allesamt viel Mühe bei der Gestaltung von Öffentlichkeitsarbeit. Ich war früher oft und gerne beim Tag der offenen Tür in Garching, wo ESO, MPE, MPA und TUM allerlei zu bieten hatten (darüber kann Andreas sicher noch mehr berichten!) — und in Heidelberg ist eben auch viel los. Auch am MPIA oben am Königstuhl gibt es mindestens einmal im Jahr eine große öffentliche Veranstaltung, die sehr gut besucht ist.
    Viele Grüße,
    Leonard

  2. Nette Bilder, Jan. Aber eins kann ich nicht so recht glauben. Das letzte Bild. “Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.” Wie kann es bestens sein, wenn die Schlange so lang ist? 😉

  3. leibliche wohl

    genau das gleiche wie Martin hab ich auch gedacht. hast du das ironisch gemeint oder fängst du auch schon an, alles in journalisten-deutsch zu schreiben, nur weil es alle machen? “fieberhaft wurde nach überlebenden gesucht” usw.

    jedenfalls ist EIN EINZIGER flammkuchen-stand für alle besucher alles andere als “bestens gesorgt”, und dann auch noch mit so einer schlange

  4. Leibliches Wohl

    Was habt ihr denn alle? 😉

    Der Stand war nun nicht der einzige, der sich um den Hunger der Besucher kümmerte, ich hab mir ehrlich gesagt überhaupt nichts dabei gedacht, außer, dass die Flammkuchen wohl gut gewesen sein müssen, bei der Schlange.

    Journalistendeutsch, naja. Den Ausdruck kenn ich schon ziemlich lange, und, so abgedroschen er ist, ich mag ihn.

    Ich fand das Bild ganz nett, das ist alles 🙂

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