Grüner Himmel über Europa?

BLOG: Himmelslichter

ein Blog über alles, was am Himmel passiert
Himmelslichter

Künstler gibt es viele. Es gibt bekannte Künstler, gute Künstler und Künstler wie Oliver Bienkowski. Oliver Bienkowski ist Lichtkünstler. Lichtkünstler haben bei Astronomen keinen guten Ruf. Sie haben nämlich die Eigenschaft, den von Astronomen so geschätzten Nachthimmel für eine Art dunkle Leinwand zu halten, die ihnen zur freien Verfügung steht. Und die sie dann für ihre Projekte nutzen können, unabhängig, ob ihre Einschätzung zutrifft oder nicht.

Wenn ich daher von einem neuen "Lichtkunstprojekt" höre, beschleunigt sich mein Puls. Das liegt zum einen daran, dass ich – das gebe ich zu – über keine so ausgeprägte künstlerische Kreativität verfüge. In Naturwissenschaften kannte ich mich schon in der Schule besser aus. Zum anderen gehöre ich zu den Menschen, die die Natur für das höchste und schönste aller Kunstwerke halten, und der Nachthimmel gehört untrennbar dazu. Lichtkünstler sehen das offenbar anders. So kommt es, dass das, was Lichtkünstler für Kunst halten, für Leute wie mich oft eine einzige Schweinerei ist – wie wenn ein Schimpanse mit einem Farbeimer auf einen van Gogh losgelassen wird.

Genug nun dieser Vorrede, was will denn der Herr Bienkowki so Schlimmes? Er möchte den Europäern ein Wahrzeichen geben:

[…] kein Denkmal eines einziges Landes sondern ein Lasernetzwerk, in Form eines grünen Laserstrahls, durch alle europäischen Mitgliedsstaaten repräsentativ für die Verbindung aller Europäer.

Denn: 

Der Durchbruch in eine neue gemeinsame europäische Zukunft kann schon gelingen wenn über den europäischen Ländern ein Lichtstrahl steht, dessen Symbolkraft den Menschen egal in welchem Land der EU zeigt dass sie eines gemeinsam haben!

Endeckt auf seiner Homepage www.lichtkunst24.de.

Also im Klartext (diesen sucht man auf Bienkowskis Homepage leider vergeblich, aber man kann ihn sich bald zusammenreimen): Bienkowski möchte des Nächtens am Himmel Laserstrahlen zwischen so genannten "Knotenpunkten" quer durch Europa schicken, die grün leuchtend den kleinen Europäern unten ein Gefühl der Gemeinsamkeit geben. Etwa nach dem Motto "toll, die Franzosen, Belgier und Italiener haben genau so leuchtende Dinger wie wir!"

Wohlgemerkt, als permanente Installation, nicht als vorübergehendes Kunstprojekt.

Als politisch denkender Mensch habe ich durchaus meine Zweifel, was den identitätsstiftenden Charakter dieses Werkes angeht. Ich wage die kühne Voraussage, dass der positive Effekt eines grünen Laserstrahls etwa auf die Wahlbeteiligung bei der Europawahl einen eher verschwindenden Charakter haben wird. Ja, ich glaube sogar, dass so mancher EU-Bürger sich doch eher verärgert über diesen permanenten grünen Strahl über seinem Kopf äußern wird, und das allabendliche Spektakel den "die von der EU" da wieder veranstalten, ablehnt. Ehrlich gesagt, hoffe ich das sogar. Der Durchbruch in eine neue gemeinsame europäische Zukunft, so zumindest meine unbedeutende kleine Meinung, lässt sich nur durch eine Demokratisierung der Europäischen Union und die stärkere Partizipation ihrer Bürger erreichen, aber kaum durch eine Lichtfunzelei am Nachthimmel. 

Aber ich schreibe ja einen astronomischen Blog. Und als Astronom geht es mir vor allem um die durch eine solche Installation verursachte Lichtverschmutzung. Dass die ein Problem ist, wird kaum noch bestritten. Manche Formen der Lichtverschmutzung sind unausweichlich, denn im Mittelalter möchte ich auch nicht leben. Überflüssige Lichtverschmutzung aber halte ich für ein Ärgernis, weshalb ich mir ein Verbot solcher in meinen Augen sinnfreier Verschwendung von Geld und Energie wünsche. Und ich möchte, dass es auch in Europa noch in Zukunft möglich ist, das wahre Kunstwerk, den Sternenhimmel, sehen zu können. Die gleichen Sterne leuchten übrigens für alle Menschen auf der Welt. Auch für die, die es sich nicht leisten können, ihre Egozentrik mit einem protzigen Lichtspektakel zur Schau zu stellen.

Oliver Bienkowski ist clever. Er bewirbt sein Lasernetzwerk, dass es in den Ohren so mancher Europapolitiker wie Musik klingen muss. Deshalb ist zu befürchten, dass er sogar Erfolg hat. Umso wichtiger ist es, dass diejenigen, deren Weltsicht weiter als bis zur nächsten Straßenlampe reicht, wachsam sind und ihren Vertretern auf die Finger klopfen, wenn der nächste "Laserknoten" installiert werden soll.

Natürlich hat Bienkowski schon mal die Vokabel "Lichtverschmutzung" gehört und äußert sich auch dazu:

Von Lichtverschmutzung kann nicht gesprochen werden. Der Laserstrahl eines Gerätes ist genau 1 mm breit. Es wird kein Umgebungslicht erzeugt und ein Einschränkung bei der Himmelsobservation ist nicht gegeben.

Das wäre ja schön, nur könnte man dann seinen Strahl gar nicht sehen. Ich glaube daher, dass Bienkowski doch mehr von Lichtstreuung versteht, als er hier den Anschein erweckt.

Seine Ausführungen zum Thema Energie und CO2-Verbrauch allerdings lassen schließen, dass es an elementarem mathematisch-physikalischem Verständnis fehlt:

CO2-Reduktion ca. 1 Tonne jährlich. Der Laserstrahl hat eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern. Durch Aufstellung auf erhöhten Gebäuden versuchen wir einen Laserstrahl durch ganz Europa zu schicken. Der sich wenigstens in allen Hauptstädten wieder finden soll.

Aha. Durch das Betreiben der Laser wird also CO2 gespart. Diese Art von Doppeldenk verbreitet sich zwar immer mehr – richtig wird sie dadurch aber noch lange nicht.

Mit dem Astronomievirus infiziert wurde ich Mitte der achtziger Jahre, als ich als 8-Jähriger die Illustrationen der Planeten auf den ersten Seiten eines Weltatlas stundenlang betrachtete. Spätestens 1986, als ich den Kometen Halley im Teleskop der Sternwarte Aachen sah (nicht mehr als ein diffuses Fleckchen, aber immerhin) war es um mich geschehen. Es folgte der klassische Weg eines Amateurastronomen: immer größere Teleskope, Experimente in der Astrofotografie (zuerst analog, dann digital) und später Reisen in alle Welt zu Sonnenfinsternissen, Meteorschauern oder Kometen. Visuelle Beobachtung, Fotografie, Videoastronomie oder Teleskopselbstbau – das sind Themen die mich beschäftigten und weiter beschäftigen. Aber auch die Vermittlung von astronomischen Inhalten macht mir großen Spaß. Nach meinem Abitur nahm ich ein Physikstudium auf, das ich mit einer Diplomarbeit über ein Weltraumexperiment zur Messung der kosmischen Strahlung abschloss. Trotz aller Theorie und Technik ist es nach wie vor das Erlebnis einer perfekten Nacht unter dem Sternenhimmel, das für mich die Faszination an der Astronomie ausmacht. Die Abgeschiedenheit in der Natur, die Geräusche und Gerüche, die Kälte, die durch Nichts vergleichbare Schönheit des Kosmos, dessen Teil wir sind – eigentlich braucht man für das alles kein Teleskop und keine Kamera. Eines meiner ersten Bücher war „Die Sterne“ von Heinz Haber. Das erste Kapitel hieß „Lichter am Himmel“ – daher angelehnt ist der Name meines Blogs. Hier möchte ich erzählen, was mich astronomisch umtreibt, eigene Projekte und Reisen vorstellen, über Themen schreiben, die ich wichtig finde. Die „Himmelslichter“ sind aber nicht immer extraterrestrischen Ursprungs, auch in unserer Erdatmosphäre entstehen interessante Phänomene. Mein Blog beschäftigt sich auch mit ihnen – eben mit „allem, was am Himmel passiert“. jan [punkt] hattenbach [ät] gmx [Punkt] de Alle eigenen Texte und Bilder, die in diesem Blog veröffentlicht werden, unterliegen der CreativeCommons-Lizenz CC BY-NC-SA 4.0.

18 Kommentare

  1. Nicht schon wieder…

    Schon wieder einer der meint, sich auf Kosten der Menschheit am Himmel breitmachen zu dürfen. Schlimm wird es erst, wenn Politik und Stadtverwaltungen sowas auch noch toll finden.

    Im kleinen Rahmen kommt mir die Aktion leider nur allzu bekannt vor. In meiner alten Heimat Lübeck konnte man mal jenes “bewundern”: http://www.laserage.de/…le/body_lichtspiele.html

    Dagegen waren später Hamburgs WM-Blue-Goals harmlos…

  2. Was gesagt wurde …

    >Durch das Betreiben der Laser wird also
    >CO2 gespart.

    Ganz so steht das nicht auf Bienkowskis Webseite, sondern diese Zahl bezieht sich wohl darauf, dass die Solargeneratoren mehr Strom erzeugen als die Laser verbrauchen.

    Das nur am Rande, ohne die ganze Sache in irgendeiner Form werten zu wollen.

    Ist der Einsatz grüner Laser in dieser weitreichenden Form überhaupt legal?

  3. @Michael Khan

    Wenn ich eine Lampe betreibe, die notwendig ist, sagen wir zur Straßenbeleuchtung, und ich ersetze diese durch eine sparsamere, dann spare ich tatsächlich Energie und damit CO2, wenn sich an der Art der Energieerzeugung nichts ändert. Dabei ist der Energieaufwand bei der Herstellung usw. der Lampe natürlich ebenfalls zu berücksichtigen…

    Wer sich aber hinstellt und behauptet “meine Laserinstallation zur sinnfreien Beleuchtung des Nachthimmels verbraucht weniger als ein herkömmlicher Skybeamer, und weniger, als der Solargenerator erzeugt, also spare ich Energie und damit CO2”, der hat entweder keine Ahnung von was er redet oder er will gezielt Verwirrung stiften.

    Eine Beleuchtung, egal welcher Art, die VERZICHTBAR ist, spart kein CO2. Niemals. Die umweltfreundlichste Betriebsart ist ihre Nichtinbetriebnahme.

    Diese Form der Gehirnwäsche fällt mir immer häufiger auf. Besonders krass ist das Beispiel, das ich im obigen Text verlinkt habe: Da behauptet tatsächlich jemand, wenn man die Weihnachtsbeleuchtung nur länger leuchten ließe, spare man Energie. Weil sind ja Energiesparlampen. Die brauchen ja keine Energie. Die sparen ja Energie.

    Da kann man sich sich nur an den Kopf fassen.

  4. @Jan

    Diesen Ausführungen des betreffenden “Lichtkünstlers” …

    http://www.lichtkunst24.de/lasernetzeuropa#technik

    … entnehme ich weder, dass er das behauptet, was ihm unterstellt wird, noch, dass es an elementarem naturwissenschaftlichem oder mathematischem Verständnis fehlt, sondern einfachg nur, dass das von ihm vorgeschlagene System eine eigene solarelektrische Energieversorgung beinhaltet, die mehr elektrische Energie erzeugt, als die Laser verbrauchen, und dass damit das Gesamtsystem einen Nettobeitrag zur Vermeidung von Schadstofferzeugung leistet.

    Ob das stimmt oder nicht, habe ich nicht nachgerechnet, ich sage nur, ganz so plump wie unterstellt ist der Herr nicht.

    Wie auch immer, ich will nicht lange darauf herumreiten, denn die Emotionen kochen hier offenbar schnell über, wenn es um dieses Thema geht (wenn ich auch eher annehme, dass das den Blutdruck als den Puls in die Hoehe treibt).

  5. @Michael

    “denn die Emotionen kochen hier offenbar schnell über, wenn es um dieses Thema geht”

    Seufz. Den Vorwurf fange ich mir immer wieder ein. Also bitte, kann ich mit leben…

    Nur noch als letztes dazu: Mir gehr es um die suggestive Wirkung des Worts “sparen”. Hier wird so getan, als diese Lichtverschmutzung auch noch zum Klimaschutz gut. Nach dem Motto: Kommt halt gut an und nachdenken tut ja eh keiner drüber…

  6. Emotionen und Lichtverschmutzung

    “denn die Emotionen kochen hier offenbar schnell über, wenn es um dieses Thema geht”

    Völlig zu recht! Bei mir ist es sogar noch schlimmer, wenn ich stetig neue Formen der Lichtverschmutzung entdecke: Ich bekomme neben Herzrasen eitrige Pickel. Wobei es da graduelle Unterschiede der Pickelbildung gibt. Handelt es sich um unbedachte, korrigierbare Beleuchtungen, die einen Teil des Lichts sinnlos in den Himmel strahlen, so bilden sich in meinem Gesicht kleinere Pickel, als bei derartigen Aktionen eines “Lichtkünstlers” wie Jan sie beschreibt. Solcherlei Nachthimmelaufleuchtung bezeichne ich als komplett sinnfrei, egal, wie nun die Energiebilanz in diesem konkreten Fall aussehen mag. Lichtverschmutzung ist und bleibt Energieverschwendung.

    An “elementarem naturwissenschaftlichem Verständnis” fehlt es dem Herrn “Lichtkünstler” allein deshalb, weil er keinerlei Ahnung von Insekten oder von Vögeln hat, die von seinen nachterhellenden Kunstaktionen Nacht für Nacht zu Abermillionen getötet werden. Auch deshalb stehe ich dazu: Beim Thema Lichtverschmutzung gehen bei mir die Emotionen schnell hoch. Nachtfalter haben keine Lobby, Zugvögel ebenfalls nicht, auch die Flora nicht oder der Mensch; aber Leute wie Herr Bienkowski finden Gehör bei Sponsoren und ernten Begeisterung bei “Kunstbegeisterten”, die ihr Gewissen mit dümmlichem Geschwätz wie angeblicher “CO2-Neutralität” solchen Unfugs beruhigen. Hallo? Wenn da keine Emotionen hoch kochen, gerade bei Astronomen, Naturfreunden und Menschen, die klar denken können, weil sie sich nicht von flachgeistigem Geschwätz einlullen lassen, dann läuft wohl etwas gehörig schief.

  7. Ich hatte eigentlich zwei Punkte ,,,

    Nachdem sich hoffentlich die Diskutatnten wieder etwas beruhigt und sich ihr Blutdruck von gefährlichen Werten wegbewegt haben, wage ich es, darauf hinzuweisen, dass ich eigentlich zwei Punkte hatte.

    Erstens das angebliche Zitat aus der Webseite des betreffenden Künstlers.

    Zweitens, und wichtiger, die Frage, ob das, was der Herr da vorhat, überhaupt legal, und damit, ob es in irgendeiner Form genehmigungsfähig ist.

    Falls nämlich die Antwort darauf “Nein” lautet, braucht man sich auch nicht aufzuregen, zumindest nicht um diese versuchte Form des Anschlags auf die nächtliche Dunkelheit.

    Meine Frage hat Bestand. Es kann doch wohl nicht sein, dass grüne Laserpointer mit Leistungen im Milliwattbereich schon verboten sind, das horizontale Herumlasern über Hunderte Kilometer Entfernung, wie von Herrn Bienkowski offenbar vorgeschlagen, aber mit Tausend Mal mehr Leistung genehmigungsfähig sein soll.

    Oder irre ich mich da?

  8. Genehmigungsfähigkeit

    Diese Frage kann ich jedenfalls nicht beantworten, denn die Logik dahinter, wer wann was genehmigt und wer wann was nicht genehmigt erschließt sich mir häufig einfach nicht. Den Gesetzen der Logik folgend, würde ich dir zustimmen. Ob diese aber in der Politik gelten, mag jeder für sich selbst beantworten.

  9. Die Meldung hatte ich eben auch auf Spiegel-Online gelesen. So etwas zeigt doch, dass man bei manchen Dingen ohne ein Verbot nicht auskommt, wenn es immer wieder Idioten gibt, die mit ihrer Zeit nichts besseres anfangen können, als so einen groben Unfug zu treiben.

    Die grünen Laser sind ja recht beliebt in Teilen der Amateurastronomenszene. Andererseits werden sie kontrovers diskutiert. Ich finde, dass sie bei Sternführungen ein ganz probates Mittel sind, wobei eine Maglite da ebenso gute Dienste tut. Manch einer schraubt sich so ein Teil aber aufs Teleskop und verwendet ihn als “Sucher”, und das kann ich schon gar nicht mehr gut finden. Mal ehrlich: Wer braucht so ein Ding wirklich?

  10. Billigflüge

    Hallo und guten Tag,

    ich mag Lichtkunst und wenn man sie nicht besonders leiden kann, muss man sie ja nicht direkt verurteilen!
    Geschmack ist bekanntlich relativ und die Künstler wollen mit ihren Werken sicherlich niemanden beleidigen!

    Ich liebe die Natur ebenso und es gibt nichts schöneres als die hellerleuchtete Milchstrassr über Wales. Sie ist so wunderschön!

  11. verboten

    bei uns musste so ein Laser vor einigen Jahren mal eine Woche aus bleiben – weil die Bundeswehr ein Manöver machte und die Strahlen als gefährlich eingestuft wurden. Also: wenn bei euch so ein Ding aufgebaut wird, erst einmal die Polizei auf die Gefährdung hinweisen (siehe Piloten)!
    Und wie sehr so ein Laserstrahl (der an der Quelle 1 mm groß sein mag, sich dann aber schnell erheblich aufweitet) die Himmelsbeobachtung beeinträchtigt, konnte ich damals ebenfalls beobachten und dokumentieren.
    Gruß,
    Andreas

  12. Herr B. geht genen die Astroforen vor

    Hallo,

    seit ein paar Tagen werden einige Postings auf Astronomie.de die sich mit diesem “Lichtkünstler” beschäftigen zensiert. Der Grund sind Rechtsmittel die Herr B. gegen angebliche Beleidigungen eingelegt hat. Ob es sich wirklich um Beleidigungen gehandelt hat lässt sich nun leider nicht mehr direkt überprüfen. Nachdem was ich in Erfahrung bringen konnte, dürfte es sich aber in zumindest einem der angeblichen Beleidigsfälle eher eine sehr spitz formulierte Tätigkeitsbeschreibung des Herrn B. handeln.
    Astrotreff.de hat sogar kurzerhand den ganzen Thread vom Netz genommen bis die Vorwürfe geklärt sind.

    Meiner Vermutung nach geht es bei diesen Fällen eher weniger darum Beleidigungen vom Netz zu nehmen, denn in diesen Foren geht es ja eher doch etwas gesitteter zu, als vielmehr darum Kritik zu unterbinden und die Kritiker in die Ecke der mit Fäkalvokabular um sich werfenden Ahnungslosen zu rücken. Dieser Eindruck kann zumindest bei der jetzigen Form der Zensierung bei A.de nicht ganz ausgeschlossen werden.
    Einer der Gründe für das harsche Vorgehen dürfte auch darin verborgen liegen, dass die Aufstellung seiner “Kunstwerke” finanziell nicht gerade ein Nachteil für diesen “Künstler” sein wird und somit jede Form von Kritik eher unerwünscht sein dürfte.

  13. Nervosität?

    Hallo Rainmaker, danke für diesen Hinweis. Ich habe die Diskussionen in den Foren aus Zeitgründen nicht weiter verfolgt. Diese Nervosität zeigt, dass sich der “Künstler” seiner Sache wohl nicht so sicher ist, wie er tut.

  14. erneute Abmahnungen durch Herrn B.

    Hallo,

    der Lichtkünstler hat erneut die beiden Foren Astronomie.de und Astrotreff. de abgemahnt. Dort sah man sich nun gezwungen alle Herrn B. betreffende Threads zu entfernen. Ausserdem sah sich ein Amateurastronom gezwungen sein Lichtkunst-Wiki vom Netz zu nehmen, da er sich sich wohl zur Zeit ausserstande sieht das Risiko einer Abmahnung auf sich zu nehmen.
    So wie ich es sehe dürfte dies zumindest für die Astronomieforen ein ein bisher einzigartiger Fall sein mit welcher Vehemenz hier Threads bekämpft werden. Zumindest ist mir kein anderer derartiger Fall bekannt.
    Besonders interessant finde ich dies im Fall des Astrotreffs. Dort kündigten die Moderatoren eine Äusserung des Künstlers in den nächsten Tagen an. Diese kam aber nicht, stattdessen wurden einige Tage später erst Astronomie.de und dann der Astrotreff von erneuten Abmahnungen getroffen, was natürlich in gewisser Weise eine Äusserung des Künstlers ist. Die Gründe der erneuten Abmahnungen sind mir im Moment nicht bekannt, schaut man sich aber die Diskussion in anderen Foren an könnte man da auf so einige Gründe kommen.
    Fragt sich nur wie lange es noch dauert bis auch die letzten Foren von Herrn B. abgemahnt werden.

  15. Kurios…

    …dass Herr Bienkowski zum unschönen Mittel der Abmahnung greift um die doch eher harmlose Kritik in den Astroforen zu zensieren. Kurios vor allem deshalb, weil er mit seinem Verein “Die Macher e.V.” – zumindest laut Angaben auf seiner Webseite – gegen “unseriöse Abmahnungen” kämpft (Klick auf “Tätigkeitsberichte”):

    http://www.macher-in-deutschland.de/

  16. Blödsinn

    Ein Künstler sticht i.d.R. nur dann hervor, wenn er in seinem Gebiet herausragend ist oder auf einem neuen Gebiet der erste ist. Ich frage mich bei solchen Ansätzen nur, ob die (gute) Idee des Gemeinschaftsgefühls zuerst da war oder ob Luke Skywalker zuerst mit Laser experimentiert hat und danach eine Interpretation dazugedichtet hat, die einen möglichst großen Konsens in der Masse findet…

  17. Problem Solved

    ich konnte den von Michael angegebenen Link nicht mehr öffnen, aber wahrscheinlich stand dort das drin, was ich gerade abgeschätzt habe: Dass ein 100 km langer Strahl in 200 m Höhe ausgestrahlt und empfangen werden muss, wenn er in der Mitte den Boden streifen soll. Ein 200 km langer Strahl, der sich natürlich stark aufweiten würde, bräuchte gar zwei 780 m hohe Berge / Türme.

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