Berühmt für einen Tag – 2007 TU24

Himmelslichter

Der Asteriod "2007 TU24" hat am Morgen des 29. Januar 2008 unsere Erde in rund 1,4-facher Mondentfernung passiert. Nicht nur das 300-Meter-Radioteleskop in Arecibo auf Puerto Rico beobachtete den Besucher, auch zahllose Amateurastronomen nahmen den kosmischen Felsbrocken aufs Korn. Hier eine kleine Auswahl an Bildern.

Leider konnte ich wegen des bewölkten Himmels keine eigenen Beobachtungen machen. Aber es gibt ja das Internet!

Im Beobachterforum Astrotreff werden mehrere erfolgreiche Beibachtungen gemeldet und Bilder gezeigt.

Auch im "Konkurrenzforum" astronomie.de gibt es schöne Bilder. Hier eines, das den "Vorbeiflug" an der Galaxie M33 zeigt. 

Spaceweather.com zeigt eine Sammlung von Bildern und Animationen. (Achtung, die Seite wird täglich aktualisiert. Falls die Bilder nicht mehr auf der Startseite zu finden sind, einfach die Archiv-Funktion benutzen!) 

Hier ein schönes Bild, das den "Vorbeiflug" an mehreren Galaxien zeigt. 

Schließlich hat auch Arecibo zusammem mit Greenbank ein vorläufiges Bild des Asteroiden veröffentlicht.

Wieder einmal ein spannendes Kapitel Astronomie, und wir sind live dabei!

Jan Hattenbach

Jan Hattenbach

Mit dem Astronomievirus infiziert wurde ich Mitte der achtziger Jahre, als ich als 8-Jähriger die Illustrationen der Planeten auf den ersten Seiten eines Weltatlas stundenlang betrachtete. Spätestens 1986, als ich den Kometen Halley im Teleskop der Sternwarte Aachen sah (nicht mehr als ein diffuses Fleckchen, aber immerhin) war es um mich geschehen. Es folgte der klassische Weg eines Amateurastronomen: immer größere Teleskope, Experimente in der Astrofotografie (zuerst analog, dann digital) und später Reisen in alle Welt zu Sonnenfinsternissen, Meteorschauern oder Kometen. Visuelle Beobachtung, Fotografie, Videoastronomie oder Teleskopselbstbau – das sind Themen die mich beschäftigten und weiter beschäftigen. Aber auch die Vermittlung von astronomischen Inhalten macht mir großen Spaß. Nach meinem Abitur nahm ich ein Physikstudium auf, das ich mit einer Diplomarbeit über ein Weltraumexperiment zur Messung der kosmischen Strahlung abschloss. Trotz aller Theorie und Technik ist es nach wie vor das Erlebnis einer perfekten Nacht unter dem Sternenhimmel, das für mich die Faszination an der Astronomie ausmacht. Die Abgeschiedenheit in der Natur, die Geräusche und Gerüche, die Kälte, die durch Nichts vergleichbare Schönheit des Kosmos, dessen Teil wir sind – eigentlich braucht man für das alles kein Teleskop und keine Kamera. Eines meiner ersten Bücher war „Die Sterne“ von Heinz Haber. Das erste Kapitel hieß „Lichter am Himmel“ – daher angelehnt ist der Name meines Blogs. Hier möchte ich erzählen, was mich astronomisch umtreibt, eigene Projekte und Reisen vorstellen, über Themen schreiben, die ich wichtig finde. Die „Himmelslichter“ sind aber nicht immer extraterrestrischen Ursprungs, auch in unserer Erdatmosphäre entstehen interessante Phänomene. Mein Blog beschäftigt sich auch mit ihnen – eben mit „allem, was am Himmel passiert“. jan [punkt] hattenbach [ät] gmx [Punkt] de Alle eigenen Texte und Bilder, die in diesem Blog veröffentlicht werden, unterliegen der CreativeCommons-Lizenz CC BY-NC-SA 4.0.

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