Thermodynamische Fußnoten

Zwar gibt es gute Bücher über Thermodynamik. Doch fehlen oft kleine Anmerkungen, die das Verständnis leichter gemacht hätten. Im letzten Beitrag schrieb ich, dass die scheinbar unklaren Fundamente der Thermodynamik Studierende abschrecken, dieses oft noch emotional überhöht wird und viele sich entscheiden Thermodynamik nicht zu mögen.

Was ist Wärme? Was ist innere Energie? Was Entropie, Temperatur, etc? Warum die Variablen E, T, S, P und V? Warum genau diese? Warum keine weiteren oder anderen? Welche Bedeutung hat die Unterscheidung nach extensiven und intensiven Variablen wirklich? Welche Rolle spielt eine Zustandsgleichung verglichen zu einem Hauptsatz?

Die kommenden Beiträge sind nur Fußnoten. Vorausgesetzt wird, dass schon ein Lehrbuch gelesen oder eine Vorlesung besucht wurde. Eine kurze Liste mit Büchern und einer Vorlesung als Video zum Selbststudium ist unten angefügt.

Es fängt alles mit der Frage an: Was ist Energie?

 

Literaturliste und Vorlesung

  • Thermodynamik und kinetische Gastheorie. Vorlesung von Wolfgang Pauli, zweite Auflage, 1962. (engl. im Dover Verlag)
  • Das Entropieprinzip, André Thess, Oldenbourg, 2007. (engl. bei Springer 2014); kurze Zusammenfassung hier. Originalarbeit von Elliott Lieb und J. Yngvason hier.
  • Mere Thermodynamics, Don S. Lemons, The John Hopkins University Press, 2009.

 

 

 

Markus Dahlem forscht seit über 20 Jahren über Migräne, hat Gastpositionen an der HU Berlin und am Massachusetts General Hospital. Außerdem ist er Geschäftsführer und Mitgründer des Berliner eHealth-Startup Newsenselab, das die Migräne- und Kopfschmerz-App M-sense entwickelt.

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