Vortrag von Marco Langbroek heute Abend in Heppenheim

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Raumfahrt aus der Froschperspektive
Go for Launch

Der bekannte niederländische Tausendsassa Dr. Marco Langbroek, studierter Archäologe, engagierter Himmelsbeobachter, Wissenschaftler und Blogger, Entdecker von über 60 Asteroiden sowie kecker Verfolger zahlreicher im Besitz von staatlichen Organisationen befindlichen Satelliten, deren Bahnen oder selbst deren Existenz nicht publik gemacht wird, wird heute, Dienstag, 31.3.2015 um 20:00 in der Starkenburg-Sternwarte, Heppenheim, einen Vortrag zum Thema “Spies in our Skies” halten.

In diesem Vortrag geht es um die kaum bekannte militärische Raumfahrtagentur der USA, das NRO (National Reconnaissance Office) (hier auf wikipedia) und die von dieser Organisation betriebenen Satelliten, sowie ihre Beobachtung duch engagierte Amateure und die Daten, die aus diesen Beobachtungen gewonnen werden können.

Ich kann diesen Vortrag ẃirklich wärmstens empfehlen – Dr. Langbroek weiß, wovon er redet.

Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass die Beobachtung militärischer Satelliten gar kein Problem ist. Wenn mir selbst aber solche Beobachtungen gelingen, dann zufällig, ungeplant und unkoordiniert, so wie hier am 4.7.2014.

Die zwei militärischen Aufklärungssatelliten NOSS 3-5A und B im Formationsflug durch den Schwan am 4.7.2014, 00:33-00:34 MESZ, Canon 600D mot Leica Summicron 50, Komposit aus drei EInzelaufnahmen, ISO 800, f2, jeweils 15 s Belichtungszeit
Credit: Michael Khan, Darmstadt / Die zwei militärischen Aufklärungssatelliten NOSS 3-5A und B im Formationsflug durch den Schwan am 4.7.2014, 00:33-00:34 MESZ, Canon 600D mit Leica Summicron 50, Komposit aus drei EInzelaufnahmen, ISO 800, f2, jeweils 15 s Belichtungszeit
Michael Khan

Ich bin Luft- und Raumfahrtingenieur und arbeite bei einer Raumfahrtagentur als Missionsanalytiker. Alle in meinen Artikeln geäußerten sind aber meine eigenen und geben nicht notwendigerweise die Sichtweise meines Arbeitgebers wieder.

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