Mond und Venus am Morgen des 8.12.2015

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Raumfahrt aus der Froschperspektive
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Der Mond hat gegenüber gestern weiter abgenommen und steht nun links unterhalb der Venus. Ich nutze einen ausnahmsweise mal klaren Morgenhimmel zum Fotografieren. Man sieht allerdings schon im ersten Bild auch das nahende Problem:

Im Hintergrund rollt schon eine Nebelwand heran. Keine 15 Minuten später war alles zu. Nicht einmal mehr die Bäume im Hintergrund waren noch auszumachen, geschweige denn der Himmel.

Der Südhimmel über Darmstadt am 8. Dezember 2015, 7:17 MEZ. Canon EOS6D, Leica Elmarit-R 24 mm, ISO 1250, f/5.6, 1 Sekunde
Credit: Michael Khan, Darmstadt / Der Südhimmel über Darmstadt am 8. Dezember 2015, 7:17 MEZ. Canon EOS6D, Leica Elmarit-R 24 mm, ISO 1250, f/5.6, 1 Sekunde

Zuvor hatte ich es noch geschafft, mit dem 135er die Szene etwas heranzuholen. Der zunehmende Dunst macht sich um den Mond bereits deutlich bemerkbar.

Abnehmender Mond und Venus am Morgen des 8. Dezember 2015, 7:10 MEZ. Canon EOS6D mit Leitz Elmarit 135 mm, ISO 1250, f/8, 1 Sekunde
Credit: Michael Khan, Darmstadt / Abnehmender Mond und Venus am Morgen des 8. Dezember 2015, 7:10 MEZ. Canon EOS6D mit Leitz Elmarit 135 mm, ISO 1250, f/8, 1 Sekunde

Links oberhalb der Venus, außerhalb des Blickfelds des 135mm-Objektivs, befindet sich Komet C/2013 US10 Catalina, auf den unlängst schon Jan hinwies. Mit einer etwas kürzeren Brennweite wäre auch der mit in der Szenenaufnahme gewesen. Als mir das aber einfiel, war es schon zu dunstig.

Ich bin Luft- und Raumfahrtingenieur und arbeite bei einer Raumfahrtagentur als Missionsanalytiker. Alle in meinen Artikeln geäußerten sind aber meine eigenen und geben nicht notwendigerweise die Sichtweise meines Arbeitgebers wieder.

2 Kommentare

    • Tja, über dem Nebel ist mal als Sternengucker klar im Vorteil. Hast du den Catalina ausmachen können oder setzt der sich fürs bloße Auge nicht genug vom Morgenhimmel ab?

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