Mond und Venus am 27.3.

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Raumfahrt aus der Froschperspektive
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Ja, die Morgendämmerung hat was, definitiv. Heute morgen um kurz vor sechs Uhr sah ich durch meinen vorsorglich schon am Abend zuvor im Dachzimmer aufgebauten kleinen Refraktor mit 330 mm Brennweite (Das braucht man, um ein Blickfeld von mehr als 3 Grad zu bekommen), die Konjunktion des abnehmenden Monds mit der Venus so:

Abnehmende Mondsichel und Venus am 27.3.2014, 5:54 MEZ. 50/330 ED-Apochromat, Canon EOS 600D, ISO 200, 1/30s
Credit: Michael Khan, Darmstadt / Abnehmende Mondsichel und Venus am 27.3.2014, 5:54 MEZ. 50/330 ED-Apochromat, Canon EOS 600D, ISO 200, 1/30s

Der Himmel war von leichtem Morgendunst bedeckt, was zusammen mit dem hellen Hintergrund Schärfe und Details unvermeidlich etwas reduzierte. Die Venus ist übrigens nur halb beleuchtet, und zwar von der linken Seite aus. Das ist in der Aufnahme schwer zu sehen. Man sieht zumindest, dass die Form nicht kreisrund ist.

Ich bin Luft- und Raumfahrtingenieur und arbeite bei einer Raumfahrtagentur als Missionsanalytiker. Alle in meinen Artikeln geäußerten Meinungen sind aber meine eigenen und geben nicht notwendigerweise die Sichtweise meines Arbeitgebers wieder.

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