Einige Bilder vom Presse-Event beim ESOC zum Start von Solar Orbiter

Zum Start von Solar Orbiter fand heute eine Veranstaltung für Medienvertreter beim ESOC in Darmstadt statt. Ich war auch da, habe eifrig getweetet und im Vorfeld, als noch keiner da war, einige Bilder geschossen, vorwiegend von dem ausgestellten Großmodell. Weil ich früh da war, hatte ich den Saal noch fast für mich allein. 

Im Folgenden lade ich einfach mal ein paar meiner Bilder vom Start von Solar Orbiter hier ab, ohne jedoch noch weiter ins Detail zu gehen. Für alle, die an tiefer gehenden Informationen interessiert sind, hier der Verweis auf diese Seite im Webauftritt der ESA.

Quelle: Michael Khan, Darmstadt / ESOC gegen drei Uhr früh am 10.2.2020
Quelle: Michael Khan, Darmstadt / Großmodell von Solar Orbiter, Ansicht von links
Quelle: Michael Khan, Darmstadt / Großmodell von Solar Orbiter, Ansicht von rechts
Quelle: Michael Khan, Darmstadt / Großmodell von Solar Orbiter, Sicht auf den Sonnenschild. Die Gucklöcher für fünf der sechs Remote-Sensing-Instrumente und die Schutzklappen, mit denen sie abgedeckt werden können, sind links zu sehen. Von oben nach unten: SPICE, STIX, EUI, METIS und PHI. Siehe dazu auch hier
Quelle: Michael Khan, Darmstadt / Großmodell von Solar Orbiter, Ansicht von techts unten mit Steuertriebwerken, Verankerung des Magnetometerarms, Streulichtschutz der Sternsensoren, Adapter zur Rakete, thermischen Radiatoren und Auslegern für die Solargeneratoren
Quelle: Michael Khan, Darmstadt / Großmodell von Solar Orbiter, Rückansicht mit Steuertriebwerken (links und rechts) Verankerung des Magnetometerarms (Mitte), Streulichtschutz der Sternsensoren (rechts unten) und Adapter zur Rakete (unten)
Quelle: Michael Khan, Darmstadt / Großmodell von Solar Orbiter, Solargeneratorflügel, belegt mit Optical Surface Mirror-Elementen zur Temperaturkontrolle, siehe dazu auch hier
Michael Khan

Ich bin Luft- und Raumfahrtingenieur und arbeite bei einer Raumfahrtagentur als Missionsanalytiker. Alle in meinen Artikeln geäußerten sind aber meine eigenen und geben nicht notwendigerweise die Sichtweise meines Arbeitgebers wieder.

3 Kommentare

  1. Besten Dank für die Bilder der Solar-Orbiter-Modelle. Neben Liebhabern von originaltreuen Auto-, Flugzeug- Eisenbahn- und Schiffsmodellen könnte ich mir auch Liebhaber von Raketen- und Satellitenmodellen vorstellen. Allerdings besteht ein Forschungssatellit wie Solar Orbiter aus sehr viel mehr Teilen als etwa eine Lokomotive, was eine detaillgetreue Nachbildung etwa im Massstab 1:10 wohl recht teuer machen würde.
    Eine detaillierte Abbildung von Solar Orbiter findet man zusammen mit einer Beschreibung der Instrumente auf der Seite des Max-Planck-Instituts
    Solar Orbiter: Mission zur Sonne und inneren Heliosphäre zur Untersuchung der Beziehungen Sonne-Heliosphäre und Sonne-Erde durch Beobachtungen mit hoher Auflösung

    • Die großen Modelle im Maßstab 1:10 oder noch größer werden wohl nur von den Raumfahrtagenturen und den Raumfahrtfirmen für PR-Zwecke in Auftrag gegeben. Für Sammler und für besonders Interessierte, beispielsweise langjährige Mitarbeiter an Missionen, gibt es Modelle in größeren Serien in kleinerem Maßstab, wie zum Beispiel dieses 1:50-Modell des ExoMars TGO aus dem Jahre 2016, von dem ich auch eins habe: Click

      Ich habe auch billigere, dafür weniger detailtreue Modelle gesehen, die mit 3D-Druckern produziert wurden.

      Für die tägliche Arbeit, beispielsweise, wenn wir über eine komplexe Manöversequenz diskutieren, benutzen wir Modelle aus Papier oder nicht selten auch aus LEGO. Gerade mit LEGO kann man die beweglichen Komponenten recht gut, wenn auch manchmal eher symbolisch, nachbauen.

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