Auf vielfachen Wunsch: Was alles im Kühlschrank so lebt

Fischblog

Der Kühlschrank ist einer der attraktivsten Lebensräume im Haushalt: Gleichbleibende Temperaturen, feuchte Oberflächen und immer genug Nährstoffe. Und alle, die da täglich reingreifen, waschen sich viel zu selten die Hände. Wir haben uns ein paar Petrischalen mit Nährboden besorgt und einfach mal geguckt, was bei Spektrum.de so alles im Redaktionskühlschrank wohnt. Hier seht ihr, was wir so alles gefunden haben:

Falls ihr Ideen habt, was das komische Tentakelviech sein könnte, nehmen wir gerne sachdienliche Hinweise entgegen.

Das gleiche habe ich auch mal in meiner eigenen Wohnung gemacht, das Resultat war nicht ganz so farbenfroh, aber recht instruktiv.

Lars Fischer

Ich bin gelernter Chemielaborant und habe ab 1999 in diesem Beruf gearbeitet. Anschliessend habe ich an der Uni Hamburg Chemie studiert. Seit dem Abschluss Ende 2006 veröffentliche ich Beiträge in meinem Fischblog und verkaufe Artikel an andere Publikationen. Seit 2008 wohne ich im Raum Heidelberg und bin bei Spektrum der Wissenschaft für das Blogportal Scilogs verantwortlich. Daneben arbeite ich als freier Journalist und Redakteur unter anderem für die digitalen Angebote von Spektrum, veröffentliche auf verschiedenen Social-Media-Plattformen und experimentiere mit Mobile Reporting. Zu meiner Webseite

8 Kommentare

  1. Sehr schön …

    ja die Kamera im Kühlschrankperspektive. 😉 Spannend übrigens die Kultur aus dem Wasserfilter, mir waren die Dinger schon immer sehr suspekt.

    Bin gespannt, wann Dich Sagrotan als Testimonial entdeckt!

  2. Hallo Lars,

    danke für das interessante Video. Für mich als WG-Bewohner ist es schwer, meine Mitbewohner für mehr Hygiene zu begeistern. Daher bleibt die regelmäßige Reinigung und das Ausmisten von verschimmelten Lebensmitteln an mir hängen. Dazu habe ich eine Frage: Wie kann ich die Aspergillus-Sporen und andere Keime loswerden, ohne auf lebensmittelschädigende Reinigungsmittel zurück zu greifen? In den meisten Ratgebern heißt es, dass man auf antibakterielle Mittel verzichten und nur Wasser und etwas Spüli nehmen sollte, Beispiel: http://www.kuehlschrank.com/reinigen/
    Aber ist das wirklich genug? Ich habe echt keine Lust auf Aspergillose, zumal ich ohnehin an Asthma leide. Für eine kurze Antwort wäre ich sehr dankbar.

    Schöne Grüße
    Miriam

    PS: Über neue Beiträge aus dem Klima- und Umweltbereich würde ich mich freuen. Das kannst Du so gut. 🙂

  3. Hallo Miri

    ich denke auch, dass Wasser und Spüli reichen, wenn du einigermaßen regelmäßig und sorgfältig putzt.

    Komplett wirst du den Kram auch mit aggressiven Sachen eh nicht los. Ein gewisses Maß an Keimbelastung ist aber auch völlig normal und ungefährlich – so lange kein Pilz aktiv seine Sporenbehälter in deiner Bude ausschüttelt, sind die Konzentrationen zu gering, um Ärger zu machen. Mit normaler Sauberkeit bist du völlig auf der sicheren Seite.

  4. Das klingt doch beruhigend 🙂

    Danke für die schnelle und beruhigende Antwort. Ich werde trotzdem mal ein ernstes Wörtchen mit den WG-Mitbewohnern reden müssen… 😀

  5. Ergänzung @Miriam

    Lars hat recht, “dass Wasser und Spüli reichen, wenn du einigermaßen regelmäßig und sorgfältig putzt.” Ich möchte aber noch ein paar Ergänzungen hinzufügen: Im Kühlschrank sollten Lebensmittel nicht offen gelagert werden, man kann sie mit Folie abdecken oder in abschließbare Gefäße geben, die sich leicht reinigen lassen. Auf diese Weise können Bakterien oder Schimmel gar nicht erst auf andere Lebensmittel überspringen und es gibt auch keine schlechten Gerüche im Kühlschrank. Durch richtiges Einräumen der Lebensmittel kann man erreichen, dass sich diese länger halten, weil es nicht überall im Kühlschrank gleich kalt ist:

    http://www.youtube.com/watch?v=1XNDuQWiNX8

  6. “Und alle, die da täglich reingreifen, waschen sich viel zu selten die Hände” ..Welch humorvoller Satz auch wenn er gegebenenfalls ernst gemeint sein könnte 😀 Und zu dem stimmt es, was Mona da oben geschrieben hat. Niemals Lebensmitteln einfach offen lagern, denn diese können nach kurzer Zeit ungenießbar werden.

    LG,
    Jens

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