Welt der Gründe – XXII. Deutscher Kongress für Philosophie 2011

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Feuerwerk der Neuronen

Eine Meta-Analyse vorab

Es mag verschiedene Gründe dafür geben, ein Stück Schokolade zu essen oder sich mit Freunden zu treffen. Ebenso kann man jedoch leicht Gründe dafür finden, einem Passanten in der Fußgängerzone ein Bein zu stellen und ihn anschließend auszulachen wenn er fällt. Es kommt also auf die gute Begründung und die Qualität der Argumente an, wenn man sein Handeln moralisch richtig und ethisch begründen will. Rund um Grund, Gründe und Formen der Begründung bei politischen, rechtlichen oder naturwissenschaftlichen Fragestellungen und Entscheidungen dreht sich der Deutsche Kongress für Philosophie 2011 „Welt der Gründe“, der vom 12. bis 15. September 2011 in München stattfindet.

Zum 22. Mal wird der Kongress – seit 1947 alle drei Jahre – veranstaltet. Einer der 400 Vortragenden ist Thomas Hoffmann von der Universität Magdeburg. Innerhalb von 30 Minuten erörterte er am Dienstag grob, wie sich Strafe moralisch gut begründen lasse, ohne den Beteiligten in Fall einer Straftat einen ungerechtfertigten Schaden zuzufügen. Dazu entwickelte er eine Alternative zum Präventivmodell von Strafe, das auf dem Begriff der Selbstverteidigung beruht. Genaueres nachzulesen hier.

Im Halb-Stunden-Takt werden die Teilnehmer und Referenten nachmittags durch die so genannten Sektionen, also Kurzvorträge, gejagt. Das angesichts der heftig umstrittenen Fragestellungen zur Freiheit des Willens, „Bioethik“ und der Begründung des „moralischen Neuro-Enhancements“ große Diskussionsbedürfnis kommt dabei generell zu kurz. Das durch diesen Zeitplan sehr reichhaltige Angebot mag auf den ein oder anderen zuweilen sogar erschlagend wirken – ebenso wie eine zu große Auswahl in der Menü-Karte eines Restaurants auch zur Entscheidungsunfähigkeit führen kann. „Ich weiß gar nicht, wo ich überall hingehen soll“, klagte schon zu Beginn eine junge Teilnehmerin. Offensichtlich geht es hier nicht nur um die gute Begründung von Entscheidungen, sondern noch zuvor um die notwendige Voraussetzung für Entscheidungen: Den Willen.

Am Vormittag können die Zuhörer ihre Gedanken in Kolloquien mit ebenso bekannten wie umstrittenen Philosophen und Wissenschaftlern wie Wolf Singer (Universität Frankfurt am Main), Slavoj Žižek und Geert Keil (Universität Berlin) befruchten. Beim Abendessen mit meinen ehemaligen Philosophie-Professoren wird hierzu besonders ein Vorwurf laut: Die Referenten redeten aneinander vorbei. Diesen Fall bestätigte die Diskussion von Wolf Singer, Peter Janich und Lutz Wingert (Universität Zürich) unter dem Titel „Ursachen und Gründe in der Neurophilosophie“. Zwar mögen alle Vorträge für sich genommen ein einheitliches Gefüge bilden, doch sich von den unterschiedlichen Ebenen einer empirischen Herangehensweise in den Neurowissenschaften und einer sprachlich-logischen Herangehensweise in der Philosophie in der Mitte zu treffen, ist – wie sich zeigte – nicht einfach (und womöglich auch gar nicht möglich?).

Vielleicht natürlicher Weise beklagt sich auch der ein oder andere Laie in der Pause, wie hochgradig komplex die Vorträge seien und die Gedanken der Referenten damit weitgehend unzugänglich. Vor allem Franz von Kutschera – Prof. em. der Uni Regensburg – erregte am Dienstagabend starken Unmut bei seinem Vortrag „Fünf Gründe, kein Materialist zu sein“ (im Einzelnen nachzulesen in seinem Buch „Philosophie des Geistes“). Das Verständnis der Zuhörer läge ihm bei diesem Vortrag am Herzen, betonte Kutschera zu Anfang seines Vortrags.

Bereits Julian Nida-Rümelin – als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Philosophie Veranstalter des diesjährigen Kongresses – hatte in seiner Ankündigung des Vortrags die besondere Herausforderung geschildert, bei den für Jedermann öffentlichen Abendvorträgen auf die Laien Rücksicht zu nehmen und entsprechend verständlich zu formulieren. Spätestens nach einem Viertel des Vortrags hatte Kutschera jedoch einen Großteil der zahlreichen Zuhörer in der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität verloren, wie sich an der steigenden Unruhe bemerkbar machte. Als Dank dafür, dass der Philosoph das anfangs ihn zu verstehen willige Auditorium so gnadenlos aus seinem Gedankenraum katapultiert hatte, verließen die Leute daraufhin reihenweise den Saal. Selbst die Philosophie-Cracks konnten den verworrenen Gedanken des Mannes nicht mehr folgen, dessen Mikrophon außerdem mit zunehmendem Fortschreiten des Vortrags immer mehr in seinem beige-karierten Jackett verschwand.

Den General-Vorwurf gegen die Philosophen, sich nicht klar ausdrücken zu können, kam nicht nur in diesem Vortrag deutlich zum Ausdruck. Fällt es also selbst als in den gängigen Diskussionen einigermaßen versierter Zuhörer oft schwer, die vorgetragenen Inhalte nachzuvollziehen, so kann man doch in einem anderen Bereich viel lernen: Wie man gute Vorträge hält – oder eben nicht.

 

Leonie Seng

Bachelor-Studium "Philosophie, Neurowissenschaften und Kognition" in Magdeburg. Master-Studium "Philosophie" und "Ethik der Textkulturen" in Erlangen. Freie Kultur- und Wissenschaftsjournalistin: Hörfunk, Print, Online. Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Abteilung Philosophie, Fachbereich Medienethik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.

21 Kommentare

  1. @Leonie: klar oder verständlich?

    “Den General-Vorwurf gegen die Philosophen, sich nicht klar ausdrücken zu können, kam nicht nur in diesem Vortrag deutlich zum Ausdruck.”

    Na ja … ein Vortrag kann klar UND unverständlich sein, wenn z.B. spezielle Wortverwendungen nicht erklärt werden.

    Waren sie nun unklar oder unverständlich? Beides sollte nicht sein, aber wer etwas in diesen Vorträgen nicht versteht, kann daraus nicht unbedingt schließen, daß das Eine oder das Andere der Fall ist.

  2. Hat die Unverständlichkeit Methode?

    Interessant nur, dass selbst Leute, die unverständlich daherreden, ihren Vorträgen so eingängige Titel wie “Fünf Gründe, kein Materialist zu sein” verleihen.

    Man wird den Verdacht nicht los, die Unverständlichkeit habe Methode. Vielleicht gibt es gar nicht so viel zu verstehen und damit das niemand merkt, macht man auf Unverständlichkeit.

  3. @Martin Holzherr

    “Man wird den Verdacht nicht los, die Unverständlichkeit habe Methode. Vielleicht gibt es gar nicht so viel zu verstehen und damit das niemand merkt, macht man auf Unverständlichkeit.”

    Würden Sie das von allen Philosophen vermuten?

  4. Verdacht

    “Man wird den Verdacht nicht los, die Unverständlichkeit habe Methode. Vielleicht gibt es gar nicht so viel zu verstehen und damit das niemand merkt, macht man auf Unverständlichkeit.”

    ‘Würden Sie das von allen Philosophen vermuten?’

    Ich meine, einmal von einem Philosophen gehört zu haben, der sich zu mindest nicht grundsätzlich, und zu jeder Zeit unverständlich ausgedrückt haben soll, und wenn, dann nicht aus prinzipiellen Gründen, sondern eher versehentlich, oder weil der Sachverhalt Aufgrund seiner Komplexität eben nicht anders darstellbar war.

    🙂

  5. @Elmar Dietrich

    Nachdem ich gelernt habe um die Ecke zu denken, und das Zeiträtsel keine wirkliche Herausforderung mehr ist, freue ich mich darüber, von Ihnen regelmäßig etwas härtere Nüsse vorgesetzt zu bekommen.

    Vielen Dank auch.

  6. @Elmar Diederichs: Form follows Adressat

    Jeder Referent muss sich auf seine Zuhörer einstellen können. Philosophen, die sich an Laien richten, aber nicht in der Lage sind die Sprache der Laien zu sprechen sind mir suspekt. Jede sprachliche Fassung von Gedanken richtet sich an einen Adressaten, aber die gleichen Gedanken sollten an ganz unterschiedliche Zuhörerkreise vermittelt werden können. Dementsprechend braucht es jedesmal eine andere Sprache.

    Nun vielleicht habe ich auch ein falsches Bild der Philosophie und diese Disziplin ist in Wirklichkeit mehr mit der Mathematik vergleichbar. Falls das so wäre, könnte ich mir schon gewisse Kommunikationsprobleme vorstellen. Wie will ein Mathematiker einer Gruppe von Handwerkern Lie-Gruppen oder die Infinitesimalrechnung erklären?

    Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass dem so ist. Ein Habermas würde sich sicher nicht anmassen, kritische Kommentare zur aktuellen Politik abzugeben, wenn er keine Kommunikationsmöglichkeit zwischen Philosophie und Gesellschaft sähe.

  7. @Martin Holzherr

    “Philosophen, die sich an Laien richten, aber nicht in der Lage sind die Sprache der Laien zu sprechen sind mir suspekt.”

    Das ist natürlich erst mal richtig. Sehr viele analytische Philosophen haben ihre Vorgänger dafür scharf kritisiert. Ihre Konsequenz war aber die, gewisse Ausdrücke ihres explizit zu definieren, nicht aber die, Themen größerer Komplexität zu meiden.

    Was ich im Kopf habe, ist die Frage, ob man jedes – wirklich jedes – Thema so einfach darstellen kann, daß jeder Abiturient es versteht unter der Bedingung, daß man nichts verfälscht, irreführendd oder unkorrekt darstellt.

    “Nun vielleicht habe ich auch ein falsches Bild der Philosophie und diese Disziplin ist in Wirklichkeit mehr mit der Mathematik vergleichbar.”

    Es gibt gewisse Gemeinsamkeiten, wie etwa, daß man bei jeder Aussage, “Kosten und Nutzen” der jeweiligen Argumentation, die man designen will, vorher sorgfältig überlegen muß.

    “Wie will ein Mathematiker einer Gruppe von Handwerkern Lie-Gruppen oder die Infinitesimalrechnung erklären?”

    Das ist wohl kaum möglich, aber Mathe ist ja auch die Wissenschaft der mathematischen Sprache. Für Philosophie gilt nichts Analoges.
    Konzentrieren wir uns einfach auf Philosophie.

  8. 22. philosophischer Kongress in München

    1. Die äußerst knappe Zeitvorgabe von ca. 20 Minuten pro Vortragendem ermöglichte zwar eine große Anzahl von Themen, aber die Zeitkeule hatte auch ihre Folgen:
    – a. Fast alle Vortragenden lasen ihre Beiträge in hohem Tempo herunter, eine Antizipation findet bei den Zuhörern nur temporär statt. ca ein Drittel des Textes bleibt unverstanden oder kann nicht zugeordnet werden.
    – b. Die Sprache wird beschädigt, weil viele wichtige und tragende Begriffe hingeworfen werden, aber nicht zur Entfaltung kommen können wegen des angesetzten Tempos.
    – c. Alle Beteiligten befinden sich im Stress: Der Leiter des Gesprächs, der immer wieder auf die Uhr schauen muss, der Vortragende, der sich beim Vorlesen veheddert und die Zuhörer, die oft nach kurzer Zeit es aufgeben, den hastig verlesenen Gedanken noch zu folgen. die abschließende diskussion bleibt bruchstückhaft und oberflächlich.

    2. Das Sprechverhalten der meisten Vortragenden ist ungeschult, undeutlich, Nebenbemerkungen werden verschluckt, es erscheint so, als wäre den Vortragenden die Zuhörerschaft egal oder sie wünschten sich den Vortrag im Eins zu Eins-Verhältnis in ihrem Büro durchzuführen.
    Die Tonverhältnisse in der großen Aula waren ebenso zu beklagen.
    Kutschera und leider auch Habermas waren sehr schlecht zu verstehen.

    3. Ich empfehle den Veranstaltern eine Mäßigung/Reduzierung des Umfangs der Themen zugunsten eines gelasseneren Umgangs mit den eingeladenen Referenten und den Gästen und Teilnehmern und die Pflege des freien oder gelesenen rethorisch geschulten Vortrags in angemessenem zeitlichen Rahmen.

  9. Unmut bei den Zuhörern?

    Wenn der Vortrag von Prof Kutschera Unmut bei den Zuhörern hervorgerufen hat, dann kommen vor allem zwei Gründe in Frage:
    a) Die Zuhörer haben sich unter “Materialist” eine Person vorgestellt, die sich an Geld und Konsum orientiert. Das ist philosophisch nicht gemeint, und die Zuhörer sitzen im falschen Vortrag
    b) Es fehlt den Zuhörern an der Fähigkeit zum geduldigen Zuhören und zur Konzentration auf Argumente.
    Ich selbst habe Prof. Kutschera über Jahre hinweg in Regensburg zugehört und kann sagen, dass er einer der Philosophen ist, dessen Gedanken wohlformuliert und unzweideutig sind.
    Wer allerdings schnelle, schlagwortartige Rezepte haben will, der darf sich halt nicht an die Philosophie wenden.

  10. Unklar oder Unverständlich?

    @ Elmar:
    Aus den Gesprächen mit einigen Leuten hörte ich heraus, dass sie den Vortrag von Herrn Kutschera sprachlich unklar (vermutlich aufgrund vieler Fachbegriffe) fanden und dadurch unverständlich. Herr Nida-Rümelin meinte dazu allerdings, diese Fachspezifität sei etwas, das jedem Wissenschafts-Kongress anhafte – und in anderen Disziplinen sei die Unverständlichkeit noch viel schlimmer.

  11. @Philosophicus

    Vielen Dank für den guten Hinweis. Ich vermute jedoch, dass es weder a) noch b) ganz zutreffen. Die Voraussetzung für a) wäre, dass die Zuhörer dem Inhalt hätten folgen und ihn dann kritisieren können. Den Eindruck hatte ich teilweise nicht. Ich vermute eher b) – das Problem bei diesen Abendvorträgen war aber auch, dass sie wie geschrieben für das gesamte Publikum (sprich auch Laien) offen waren und die Philosophie (zumal die Kutscheras) nunmal in vielen Bereichen sehr komplex ist – wie wohl jede Wissenschaft, wie Herr Nida-Rümelin dazu anmerkte. Er gab diese Komplexität zum einen zu, plädierte aber zugleich für eine Vermittlungsaufgabe der Philosophie innerhalb der Wissenschaft und alltäglichen, politischen, ökonomischen usw. Instanzen bzw. deren Herausforderungen und Fragestellungen – so habe ich Herrn Nida-Rümelin zumindest verstanden.

  12. @Hans Huber

    Herr Huber,

    vielen Dank für diese konstruktive Kritik, die genau mein Empfinden wiederspiegelt. Auch ich hatte den Eindruck, dass beinahe in jedem Vortrag an wichtigen Stellen nicht genauer auf die Details eingegangen werden konnte, die zum Teil die notwendige Voraussetzung für das Verständnis des weiteren Vortrags waren. Das Angebot war zwar enorm, aber dadurch wie gesagt auch etwas erschlagend. Durch die knappe Darstellung der Argumente hatten vermutlich nur diejenigen eine Chance zu folgen, die in der jeweiligen Thematik voll eingearbeitet waren/sind.

    Auch Ihrem zweiten Punkt kann ich nur zustimmen. Es lässt sich meiner Ansicht nach allerdings darüber streiten, wie viel Unverständnis tatsächlich auf das sprachliche Ausdrucks- und Vortragsvermögen der Referenten zurückzuführen ist und wieviel tatsächlich auf Fachspezifik, die vermutlich (wie auch Herr Nida-Rümelin meinte) jedem Wissenschafts-Kongress anhaftet. Die Akustik in der großen Aula fand ich bei den von Ihnen genannten Referenten auch etwas traurig. Das ist natürlich die Grundvoraussetzung für inhaltliches Verständnis.

    Ihren dritten Punkt wollte ich eh und werde ich den Veranstaltern weitergeben.

    Falls Sie Anmerkungen oder Vorschläge für inhaltliche Diskussionen oder weitere Beiträge (gern auch Gast-Beiträge) zum Kongress haben, können Sie sich gern an mich wenden.

  13. Mitschnitte

    Sind die vorträge nachträglich online nachzuhören? Mitschnitte könnten dem besseren verständnis der vorgetragenen themen günstig entgegen wirken.

    Antwort:
    Sehr geehrter Herr Auer,
    bitte entschuldigen Sie die späte Antwort. Meine Mitschnitte sind in Arbeit, müssen allerdings noch auf akustische Qualität überprüft werden, da die Akustik in den Sälen teilweise sehr schlecht war. Ab Dezember/ Januar sollen aber auch auf der Homepage der Universität Beiträge zum download bereit stehen.

    Viele Grüße

  14. Videos von Vorlesungen

    @Bert Auer und alle Interessierten: Hier findet man zumindest Videos verschiedener Philosophie-Vorlesungen der LMU. Bezüglich der Videos vom Kongress habe ich noch einmal nachgefragt, da ich auf der Internetseite bislang nichts finden konnte.

  15. Der Pöbel braucht eben klare Ansagen – was Ursache und Rechtfertigung jeder totalen Herrschaftform in der Geschichte der Menscheit gewesen war (und zuweilen noch ist – sogar verdeckt und unerkenntlich).

    Viele Philosophen haben nie anderes geprädigt. Manist aber bestrebt, dies aus Gründen zu übergehen.

  16. q.e.d.

    Was meint der naive Mensch wohl, warum die Bibel etwa hauptsächlich völlig Argumentfrei ist, aber voller Vorschriften und guten Ratschlägen steckt?

    Der Pöbel in der Vorlesung nichts mehr hören wollte – ihm diese Verweigerung heute gestattet; früher aber mit unmittelbarer Strafe und Sanktion belegt war.
    Da nutzte es auch nichts, wenn man über die Problematik des “Verstehens” redete/argumentierte. “Können” hängt auch heute noch vom “Wollen” ab – und sollte es doch nicht gekonnt werden (trotz Willen dazu) hilft es dem Betroffenen auch heute nicht weiter.
    Zuweilen scheint es Möglichkeiten zu geben, Psychiatrisch auf die Sprünge zu helfen – Neuro-Tuning … was aber eher wie Hammerschlagmethode rüberkommt – also das getrieben werden zur Erkenntnis.

  17. @chris

    Entschuldige, aber selbst wenn ich das, was Du schreibst, wohlwollend lese, verstehe ich nicht, was Du sagst. In der Philosophie werden mit Gründen Argumente untermauert. Ich habe weder Deine Gründe, noch Dein Argument verstanden. Vielleicht liegt’s an mir…

  18. Empörung nutzt doch nichts. Freilich,… auch heute darf jeder Erkenntnisfrei bleiben. Wenn ich also will, dass mich jemand versteht, dann muß ich dafür sorgen – etwa andere Wortwahl, Visionskonstrukt und hochassoziative Szenarien verwenden. Aber auch dabei bestehen Grenzen, die verhindern, das Erkenntnis im Subjekt entsteht.

  19. @chris

    Erkenntnis hat aber auch immer etwas mit Wollen zu tun. In diesem Fall verzichte ich gern darauf — sowohl auf das Wollen, als auch auf die Erkenntnis 🙂

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