So lasst uns denn ein Nebelkerzlein zünden

Ich lebe noch. Und ich lebe in Griechenland. Lebe länger in diesem Land, als ich in Deutschland je gelebt habe. Ich bin hier auch sozialisiert worden, äußerlich so nachhaltig, dass ich beim Verneinen nicht deutsch den Kopf schüttle, sondern – wie hier üblich – vernehmlich schnalze und den Kopf nach hinten werfe. Ich sage auch auf Griechisch ja, was aber nicht heißt, dass ich alles hierzulande gutheiße. Die griechischen Foristen wissen das zu beklagen.

Um aber richtig Griechin zu sein, reicht nicht allein die Staatsbürgerschaft und das richtige Verneinen – mir fehlt etwas Grundsätzliches: Die Grundschule. Ich habe keine griechische Lehranstalt besucht. Nicht, dass sich die Schulen hier in puncto Bildung besonders auszeichnen: In den Pisa-Studien alle drei Jahre findet sich Griechenland neben Portugal regelmäßig am Tabellenende wieder (sind diese Staaten vielleicht deshalb so hoch verschuldet, weil da keiner rechnen gelernt hat?). Hauptaufgabe der hiesigen Volksschule – und so versteht sie sich im wahrsten Sinn des Wortes – ist vielmehr, aus kleinen Griechen große Griechen zu machen; „im Geiste“, das sei man der Vergangenheit nun mal schuldig, erklären die Lehrer, wenn man sie auf die Erziehungsinhalte anspricht. Die Kinder bekommen Werte eingetrichtert, die verquer und anachronistisch zu nennen noch ein Euphemismus wäre.

Was die griechischen Kids fürs Leben lernen, kann ich regelmäßig an meinem Patenkind studieren, das gerade acht Jahre alt geworden ist. Danae ist die Tochter meiner Freundin und Kollegin, und in Zeitläuften wie diesen bin ich als Tante sehr gefragt. Meine Freundin und ihr Mann, beide Archäologen, müssen nämlich laufend zum Demonstrieren. Auch Archäologen streiken in Griechenland, fordern eine kürzere Lebensarbeitszeit, obwohl sie gerade ihre Arbeit verloren haben. Normalerweise wäre ihre Tochter ja in der Schule, aber auch die Lehrer streiken. Immer, wenn also das „Volk“ auf die Straße geht, hüte ich Danae. Es erübrigt sich zu erwähnen, dass ich so ausreichend Gelegenheit hatte, das Kind sehr gut kennenzulernen. Danae zeigt mir auf, was sie so alles fürs Leben lernt. Wieder mal Generalstreik, wieder mal ist Danae bei mir. Als ich in die Küche komme, entdecke ich ein leeres Marmeladenglas auf dem Tisch. Pflaumenmus von meiner Großtante war darin gewesen, eigenhändig von ihr eingekocht anno 2008 – kann ich jedenfalls noch dem Etikett entnehmen. Dies Glas gehörte zu meinen lukullischen Schätzen; mein Vergangenheitstratzerl, das ich brauche, um Kindheit zu kosten, wann immer die Gegenwart gar zu trübe ist. Ich rufe nach meinem Patenkind. Sie kommt wie immer strahlend an, ihr Mund ist noch rot verschmiert.

„Danae!“ sage ich streng „du hast meine ganze Marmelade weggefuttert.“ „Ich war das nicht, Tante Nera!“ sagt Danae ohne eine Spur von schlechtem Gewissen. „Dass Glas hat mich angesprungen. Ich konnte nicht anders. Ich war ja gezwungen, die Marmelade zu essen!“

Keine Schuld zu haben, sich nie schuldig fühlen zu müssen, das schafft eine kerngesunde Psyche. Danae hat es gut: Keine Selbstzweifel vergällen ihr Leben, sie kann es und meine Marmelade in schönster Unschuld genießen. Was aber wenn der kleine Alexander groß geworden ist, aber kein Großer? Er ist dann nur groß im Schuldzuweisen, siehe die Reaktionen auf die derzeitige Krise. Er, der Grieche, soll über seine Verhältnisse gelebt haben? Von wegen! Der Porsche hat ihn einfach angesprungen. Er war ja gezwungen, ihn zu kaufen (so verzeichnet Larisa, mit die höchst verschuldete Stadt in Griechenland, das höchste Pro-Kopf-Aufkommen von Porsche Cayenne in der ganzen Welt.)!

Aber nein, nicht die Griechen haben die Krise mit verursacht, sie ist ihnen einfach zugestoßen. Sie verlegen sich auf Ablenkungsmanöver, auch da sind sie groß drin, weil gut geschult. Schuld an dem Staatsfinanzdebakel tragen andere: die Banken, das Ausland, dunkle Mächte, Siemens, Angela Merkel – die Liste ist lang, außer den Politikern der jeweils gegnerischen Partei ist kein Grieche darunter. Griechen sind Helden, aber immer die Opfer – im Vaterland der Widersprüche leisten wenigstens die Schulen ganze Arbeit.

Danae ist wieder bei mir. Den zigsten Generalstreik sitzen die Eltern diesmal auf der Akropolis aus und blockieren diese Stätte, auf dass auch die Touristen zu spüren bekommen, wie ungerecht es hierzulande zugeht. Die Marmeladen meiner Großtante habe ich versteckt und da Danaes Mund immer in Bewegung zu sein hat, singt sie mir diesmal Lieder vor, die Lieder, die sie gerade in der Schule gelernt hat.

I patrida mou glyka, oh du mein süßes Vaterland, schmelzt sie mich an, das rechte Händchen fest auf ihrem Herzen. Ob solchen nationalen Gefühligkeiten habe ich gemischte Gefühle wie wahrscheinlich alle Deutschen und wie wahrscheinlich alle Althistoriker. Die alten Griechen kannten kein Vaterland, nur eine Vaterstadt. Ihnen, die vor allem ihre Individualität verteidigten, ging es um die eigene Ehre und die der Sippe, nie um die Ehre eines nicht fest umrissenen Landes. Nur ein einziges Mal in der Antike wuchsen die Hellenen zu einer Nation zusammen; eine große Bedrohung von außen zwang sie zu dem Verbund. Als die Perser mit einer riesigen Streitmacht gegen alle griechischen Stadtstaaten marschierten, vergaßen Athener und Co. kurz auf die üblichen Animositäten. Kaum aber waren die Perser vertrieben und die Gefahr gebannt, brauchte es keinen einig Staat mehr und man ging schnell zur Tagesordnung über. Wie dann im Peloponnesischen Krieg, in dem sich Athen und Sparta jahrzehntelang unversöhnlich gegenüberstanden.

Die Griechen der Gegenwart besingen nun das süße Vaterland, aber ihr süßes Vaterland ist ihnen, oh, keinen Cent wert. Denn wäre ihnen ihr Land so lieb, wie sie tönen, würden sie es doch auch pekuniär unterstützen. Gern würden sie dann Steuern zahlen und sie nicht wie gehabt hinterziehen.

Mit einem martialischen Lied holt mich Danae aus meinem Traum von einem gerechten Griechenland in das reale der Ungerechtigkeiten zurück.
„Wir töten alle Türken! Wir schlachten sie!“ schmettert sie.
„Danae, wo hast du denn das gelernt?“ frage ich aufgeschreckt.
„Na in der Schule, Tantilein!“ lacht sie mich an.
„Und wann singt ihr dieses Lied?“

„Oh, die ganze Zeit. Aber hauptsächlich am 25. März. Da haben wir es aber den Türken ordentlich gegeben!“ wirft sich die Kleine in die Brust. Der 25. März ist der Unabhängigkeitstag, der an den Beginn des griechischen Freiheitskampfes 1821 erinnert.

„Komm, sing doch mit!“ bittelt Danae. Einen Teufel werde ich tun. (Der Forist Giannopoulos wird schon wissen warum: „Die unübersehbare Turkophilie Nera Ides zeigt sehr klar das charakteristische Solidaritätsgefühl, welches zwischen einigen Vertretern von Völkern mit Verwandtschaftspunkten in ihrer historischen Präsenz anscheinend existiert.“ Das sage mal einem Berliner!)

Nationale Töne sind in Griechenland Volksgut, und ob Rechte oder Linke, alle stimmen das hohe Lied von der nationalen Ehre an. Deswegen reagiert man hier mit dem Beißreflex, wann immer es gegen die Nation und ihre vermeintliche Ehre geht. So wurde der deutschen Reisejournalist Klaus Bötig angezeigt, da er in einem Artikel die Griechen als „nettes Völkchen“ beschrieben hat. Wegen des Diminutivs wird ihm der Prozess gemacht, weil angeblich sein „Völkchen“ ein ganzes Volk beleidigt.

Selbst eine schlichte Unterschrift wird im Moment zu einer Frage der nationalen Ehre erhoben. Antonis Samaras soll sie leisten, er ist der Vorsitzende der konservativen Nea Dimokratia, jener Partei also, die von 2004 bis 2009 an der Regierung war und die unsolide Wirtschaftspolitik auf die Spitze getrieben hat, was letztlich zur jetzigen Krise führte. Doch Samaras ist ein Meister im gezielten Vernebeln, ein Taktiker der Ablenkung. In den neunziger Jahren brach er den Namenstreit mit Mazedonien vom Zaun, vorgeblich wegen der nationalen Ehre, in Wirklichkeit aber wegen seines persönlichen Ansehens: Er fühlte sich in seiner Partei nicht richtig beachtet. Dann spaltete er sogar seine Partei, gründete eine neue, um wenig später dann mit inszenierten Aplomb wieder seiner alten Partei beizutreten. Und jetzt macht er tatsächlich die Griechen vergessen, dass seine Partei einen Großteil Schuld an dem jetzigen Desaster hat.

Als Nebelkerze muss eine Unterschrift herhalten, die er lautstark verweigert. EU, EZB und IWF verlangen für die finanzielle Unterstützung Griechenlands von den Vorsitzenden der beiden großen Parteien ein schriftliches Einverständnis, das ausgehandelte Sparprogramm mitzutragen. Er gebe sein Wort, beschied sie Samaras, das müsse reichen (das werde ich meinem Banker sagen, wenn ich mal wieder einen Kredit benötige).

Er unterschreibt natürlich doch, d.h. er schickt einen Brief nach Brüssel. Die Griechen sehen das mitnichten als Einknicken. Fragen Sie doch mal den Mann auf der Straße. Ich frage meinen Mann von der Tankstelle.
„Samaras hat es den Typen in Brüssel aber gezeigt“, sagt er stolz.
„Aber er hat doch unterschrieben?“ wende ich ein.
„Bah, er hat denen doch nur einen Brief geschrieben!“ sagt er.
„Und in dem Brief steht, dass er mit den Sparmaßnahmen einverstanden ist!“ beharre ich.
Mein Tankwart blinzelt mir zu: „Papier ist geduldig. Und Samaras ist ein schlauer Hund. Der wird es denen in Brüssel schon zeigen!“

Obwohl er seine Unterschrift geleistet hat(wahrscheinlich wird er später einmal zu Protokoll geben, dass ihn die Unterschrift angesprungen hat, er nicht anders konnte), verkauft sich Samaras den Griechen weiterhin als großer Verweigerer. Ich will nur eines. Nein, nicht Griechenland aus der Krise führen. Er will führen, will unbedingt an die Macht und das schnell. Deshalb hört man von ihm keine konstruktiven Beiträge zur Krisenbewältigung, sondern immer nur die Forderung nach Neuwahlen. Weil die Griechen ja alle Zeit der Welt haben und nichts dringender bedürfen als einen Wahlkampf. Und er hat schon angekündigt, was er als erstes machen wird, sollte der die Wahlen gewinnen. Er will nicht resoluter die Krise bekämpfen, sondern die Türken. Mazedonien will er „stutzen“ und, ach ja, all die Beamten wieder einstellen, die wegen des Sparprogramms aus dem aufgeblähten Verwaltungsapparat entlassen wurden.

Wir werden ja sehen. Die jungen Griechen wollen nicht weiter zusehen, sie verlassen in Scharen das Land. Viele haben bereits Arbeit in der Türkei gefunden; vielleicht bewirkt die Krise da wirklich etwas Gutes, wenn schon nicht Völker, wachsen nun die Menschen verfeindeter Nationen zusammen Und so lebe ich denn weiter in Griechenland, will weiter hier leben, obwohl die frühere Leichtigkeit des Seins dahin ist. Viel Schönes ist geblieben und damit es weiter so bleibt, werde in meinem Garten eine Reihe kleiner Olivenbäume pflanzen, die hoffentlich einmal den Solarparks rundherum die Stirn bieten können. Aber das ist ein andere Geschichte, ein neues Thema.

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Geboren in Deutschland; Vater und Mutter – der eine klassischer Archäologe, die andere Altphilologin – brainwashten ihr einziges Kind bereits im zarten Alter, lasen ihr z. B. als Gute-Nacht-Geschichte die „Odyssee“ vor – auf Altgriechisch. Studium der Vor- und Frühgeschichte und Alter Geschichte in Tübingen, Oxford und Athen. Weil es ihr die alten Griechen angetan haben, zog sie nach ihrem Examen in deren Land; und lebt gern hier, auch wenn die neuen Griechen nichts unversucht lassen, sie vom Gegenteil zu überzeugen. Sie arbeitet hier als Archäologin; flüchtet mitunter – wenn Abstand von Griechenland angeraten ist – in ihren Blog und zu Grabungen in die Türkei, den Vorderen Orient, Mittleren und Hinteren Orient. Nera Ide

13 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Interview mit Nana Mouskouri

    Bevor hier wieder irgendjemand Nera Ide eine pauschale Griechenlandfeindlichkeit anlasten möchte, darf ich auf ein heute in der Welt erschienenes Interview von Nana Mouskouri (“Weiße Rosen aus Athen”) hinweisen. Titel: “Griechenland lebt seit 30 Jahren mit einer Lüge”
    http://www.welt.de/…-Jahren-mit-einer-Luege.html

    Persönlich will ich hoffen, dass sich Griechenland und seine große Kultur besinnen. Die Griechen gehören zu Europa, das Ihnen sehr viel zu verdanken hat!

  2. @ Nera Ide

    Schön mal wieder von Ihnen zu lesen. Danke für diesen Beitrag!

    “…vielleicht bewirkt die Krise da wirklich etwas Gutes, wenn schon nicht Völker, wachsen nun die Menschen verfeindeter Nationen zusammen”.

    Das wäre besonders in diesen Zeiten ein großer Schritt.

  3. Man hätte es den Griechen sagen müssen

    Zu Beginn der “Europäisierung” der griechischen Krise (denn diese hat versteckt schon vor der eigentlichen Schuldenkrise bestanden und sich beispielsweise in Jugendaufständen manifestiert) hab ich in einem Interview mit einem gewöhnlichen griechischen Bürger den folgenden Satz aufgenommen: “Man hätte es den Griechen vorher sagen müssen, dass es mit ihren Staatsfinanzen so schlecht steht.” Die Frage ist hier: Wer hätte es ihnen sagen müssen. Naheliegend wäre doch dass das ihnen andere Griechen sagen und nicht erst die EU-Kommission.

  4. Nebelschwaden

    Nun habe ich lange auf den griechischen Chor gewartet, auf den Herrn Panagiotis, der uns seine (nachvollziehbaren) Komplexe darbietet und den Herrn Doktor Theodorus, der wieder die deutsche Vergangenheit bemüht, um Nera Idas verdorben (deutschen) Gedanken zum makellosen Griechenland dem p.p. Publikum zu erklären. Eigentlich schade, denn gerade die Beiträge – speziell dieser beiden – hätten aufs Trefflichste die gegenwärtig griechische Misere bzw. ihre Ursachen erklärt:
    Neer Ide ist demnach keineswegs eine neutrale Beobachterin, sondern will Griechenland und seinen Bürgern – warum auch immer an den Kittel.
    Wie auch die gesamte EU (in Griechenland vulgo immer noch EOT d.h. Europäische Wirtschaftsgemeinschaft) und der gesamte Rest der Welt.
    Nera Ide ist ein Feind Griechenlands und ein einseitiger Freund der Türkei. Sie hat auch ihre Gründe für diese Haltung, sie ist Deutsche und trägt/repräsentiert damit die Vergangenheit Deutschlands – oder auch nicht schlecht: ihre Liebe zu einem griechischen Jüngling wurde verschmäht, daher der Haß auf’s Land.
    Kurz alle, die die gegenwärtige Lage Griechenlands kritisch beurteilen haben müssen so ihre obskuren Gründe haben, sind erklärte Feinde des Landes.
    Es werden Phrasen gedroschen und geschwurmelt was das Zeug hält, die Geschichte (und Geschichten) bemüht bzw. geklittert je nach Gusto…
    Hier ein paar Bemerkungen eines Menschen von schlichterem Gemüte, der erzogen wurde im europäischen Gedanken, der sein Arbeitsleben in verschieden Ländern der Welt verbringen durfte, der einige Sprachen spricht (ja, auch Neugriechisch):
    Es ist absolut deprimierend, ja ekelhaft zu sehen, daß Nera Ides Aufzählung derer, denen die Schuld an der griechischen Misere zugewiesen wird, weitgehend richtig ist (es fehlt allerdings das internationale Finanzjudentum, das überall im Land – hinter vorgehaltener Hand oder auch nicht – eine prominente Rolle auf der Liste der Schuldigen einnimmt).
    Der absurde Versuch der Schuldzuweisungen an Jeden und Alles, die Unfähigkeit Fehler einzusehen, zu lernen, lässt nicht nur hier in Griechenland die Stunde der Lumpensammler, der Rattenfänger schlagen. Es geht schon nicht mehr darum, ob der Euro in Griechenland, Deutschland oder sonst irgendwo als Währung erhalten bleibt. Es geht um die europäische Kultur des Umgangs miteinander – einer Kultur, die bereits stark beschädigt ist. Am Ende geht es gar um den Erhalt demokratischer Strukturen. Und damit letztendlich um die Frage, ob wir in Zukunft wieder – nicht nur mit verbalen Gemeinheiten – aufeinander eindreschen werden!
    Denn der nächste Schritt kann konsequenterweise (europaweit) sein: „Wenn wir schon keine eigene Demokratie im Lande haben, vom Ausland, dem Finanzkapital, den Reichen oder wem auch immer fremdbestimmt werden, dann ist es nur richtig und vernünftig, wenn ein starker Mann ein starkes System, auf den Tisch haut, den Mächtigen (in Europa) zeigt wo‘s langgeht, und unsere Geschicke, Interessen, die Interessen des kleinen Mannes wahrnimmt….
    …und dann: Gnade uns allen Gott!
    Diese Gefahr ist in Griechenland groß, da die Zeitungen und die Fernsehstationen fast flächendeckend in den Händen derer sind, die am meisten am Erhalt des Status quo interessiert sind. So wird die öffentliche Meinung in einer völlig unakzeptablen Weise manipuliert: Nera Ide hat gut beobachtet aber recht euphemistisch beschrieben, die Wahrheit wird – eng angelehnt an gesehene, gelesene, und gehörte Nachrichten – in den Tavernen eher so formuliert: „Die Nazi-H..e Merkel hat die Griechen gezwungen über ihre Verhältnisse zu leben!“ „ Die saufen unser Blut und geben uns Coca Cola“, „Was Hitler nicht mit Waffen und Soldaten schaffte, nämlich das Land unter seine Knute zu zwingen, versuchen die deutschen Nazis jetzt mit ökonomischer Hinterlist!“ „Große BMWs, Porsche Cayennes und Mercedes Cabrios sind den Griechen mit dem Messer am Hals aufgezwungen worden.“ „U –Boote (die Griechenland so dringend im Krieg gegen die Türkei braucht), verlassen die bekannt schlampig- deutschen Werften und werden mit 45° Schlagseite an die betrogenen Griechen ausgeliefert und so weiter und so weiter….
    Wie die OECD festgestellt hat, ist Griechenland nicht reformfähig. Die Gründe dafür liegen – außer den von der OECD genannten (nun wirklich nicht neuen) Gründen – in der Selbstüberschätzung („Akou na mathis“) (Herr Doktor und Herr Panagiotis fehlen mir), dem fehlenden Sinn für Realitäten („then xeris/katalavis kala“) und die Beratungsresistenz.
    Das wird böse enden!
    Einen Rat noch an Nera Die (aber auch an die Beamten der Brüsseler EU Behörden): Achten Sie auf Ihr Patenkind, wenn der Kühlschrank voll ist!

  5. Nun habe ich lange auf den griechischen Chor gewartet, auf den Herrn Panagiotis, der uns seine (nachvollziehbaren) Komplexe darbietet und den Herrn Doktor Theodorus, der wieder die deutsche Vergangenheit bemüht, um Nera Idas verdorben (deutschen) Gedanken zum makellosen Griechenland dem p.p. Publikum zu erklären. Eigentlich schade, denn gerade die Beiträge – speziell dieser beiden – hätten aufs Trefflichste die gegenwärtig griechische Misere bzw. ihre Ursachen erklärt:
    Neer Ide ist demnach keineswegs eine neutrale Beobachterin, sondern will Griechenland und seinen Bürgern – warum auch immer an den Kittel.
    Wie auch die gesamte EU (in Griechenland vulgo immer noch EOT d.h. Europäische Wirtschaftsgemeinschaft) und der gesamte Rest der Welt.
    Nera Ide ist ein Feind Griechenlands und ein einseitiger Freund der Türkei. Sie hat auch ihre Gründe für diese Haltung, sie ist Deutsche und trägt/repräsentiert damit die Vergangenheit Deutschlands – oder auch nicht schlecht: ihre Liebe zu einem griechischen Jüngling wurde verschmäht, daher der Haß auf’s Land.
    Kurz alle, die die gegenwärtige Lage Griechenlands kritisch beurteilen haben müssen so ihre obskuren Gründe haben, sind erklärte Feinde des Landes.
    Es werden Phrasen gedroschen und geschwurmelt was das Zeug hält, die Geschichte (und Geschichten) bemüht bzw. geklittert je nach Gusto…
    Hier ein paar Bemerkungen eines Menschen von schlichterem Gemüte, der erzogen wurde im europäischen Gedanken, der sein Arbeitsleben in verschieden Ländern der Welt verbringen durfte, der einige Sprachen spricht (ja, auch Neugriechisch):
    Es ist absolut deprimierend, ja ekelhaft zu sehen, daß Nera Ides Aufzählung derer, denen die Schuld an der griechischen Misere zugewiesen wird, weitgehend richtig ist (es fehlt allerdings das internationale Finanzjudentum, das überall im Land – hinter vorgehaltener Hand oder auch nicht – eine prominente Rolle auf der Liste der Schuldigen einnimmt).
    Der absurde Versuch der Schuldzuweisungen an Jeden und Alles, die Unfähigkeit Fehler einzusehen, zu lernen, lässt nicht nur hier in Griechenland die Stunde der Lumpensammler, der Rattenfänger schlagen. Es geht schon nicht mehr darum, ob der Euro in Griechenland, Deutschland oder sonst irgendwo als Währung erhalten bleibt. Es geht um die europäische Kultur des Umgangs miteinander – einer Kultur, die bereits stark beschädigt ist. Am Ende geht es gar um den Erhalt demokratischer Strukturen. Und damit letztendlich um die Frage, ob wir in Zukunft wieder – nicht nur mit verbalen Gemeinheiten – aufeinander eindreschen werden!
    Denn der nächste Schritt kann konsequenterweise (europaweit) sein: „Wenn wir schon keine eigene Demokratie im Lande haben, vom Ausland, dem Finanzkapital, den Reichen oder wem auch immer fremdbestimmt werden, dann ist es nur richtig und vernünftig, wenn ein starker Mann ein starkes System, auf den Tisch haut, den Mächtigen (in Europa) zeigt wo‘s langgeht, und unsere Geschicke, Interessen, die Interessen des kleinen Mannes wahrnimmt….
    …und dann: Gnade uns allen Gott!
    Diese Gefahr ist in Griechenland groß, da die Zeitungen und die Fernsehstationen fast flächendeckend in den Händen derer sind, die am meisten am Erhalt des Status quo interessiert sind. So wird die öffentliche Meinung in einer völlig unakzeptablen Weise manipuliert: Nera Ide hat gut beobachtet aber recht euphemistisch beschrieben, die Wahrheit wird – eng angelehnt an gesehene, gelesene, und gehörte Nachrichten – in den Tavernen eher so formuliert: „Die Nazi-H..e Merkel hat die Griechen gezwungen über ihre Verhältnisse zu leben!“ „ Die saufen unser Blut und geben uns Coca Cola“, „Was Hitler nicht mit Waffen und Soldaten schaffte, nämlich das Land unter seine Knute zu zwingen, versuchen die deutschen Nazis jetzt mit ökonomischer Hinterlist!“ „Große BMWs, Porsche Cayennes und Mercedes Cabrios sind den Griechen mit dem Messer am Hals aufgezwungen worden.“ „U –Boote (die Griechenland so dringend im Krieg gegen die Türkei braucht), verlassen die bekannt schlampig- deutschen Werften und werden mit 45° Schlagseite an die betrogenen Griechen ausgeliefert und so weiter und so weiter….
    Wie die OECD festgestellt hat, ist Griechenland nicht reformfähig. Die Gründe dafür liegen – außer den von der OECD genannten (nun wirklich nicht neuen) Gründen – in der Selbstüberschätzung („Akou na mathis“) (Herr Doktor und Herr Panagiotis fehlen mir), dem fehlenden Sinn für Realitäten („then xeris/katalavis kala“) und die Beratungsresistenz.
    Das wird böse enden!
    Einen Rat noch an Nera Die (aber auch an die Beamten der Brüsseler EU Behörden): Achten Sie auf Ihr Patenkind, wenn der Kühlschrank voll ist!

  6. Weihnachtsgeschenk für die Hellasexperte

    Das ist ja ein Weihnachtsgeschenk! Nera Ide hat uns diesmal zwei Texte geschenkt, einen als „Nera Ide“ und einen zweiten als „Mizo Magas“ („der“ aus irgendwelchem komischen Grund meinen Vornamen kennt […und den Herrn Doktor Theodorus…], obwohl ich ihn bisher nie erwähnt habe…Anscheinend hat „er“ Zugang zu meinen angegebenen Daten, wie jeder Blog-Administrator, d.h. wie Nera Ide selbst…). Es ist aber auch eine große Ehre für mich, dass ich nicht nur mehrmals namentlich erwähnt werde, sondern auch im Haupttext zitiert!

    Meine Antwort richtet sich jedoch nicht auf Nera Ide/Mizo Magas, sondern auf die möglichen Leser dieses Blogs. Lieber Leser, der Verfasser dieser Texte, der sich als Hellasexperte präsentieren will, kennt Griechenland so gut, wie ein Tourist, der hier nur 10 Tage im Sommer verbracht hat. Ich erwähne nur zwei Beispiele:

    a) Die “Nationalen Töne”, die angeblich in Griechenland üblich sind, waren sie tatsächlich üblich in der Vergangenheit (z.B. während der Diktatur von Metaxas oder der „Hounta“ von 1967-74). Seit 1974 herrscht in Griechenland eine eher linke, „progressive“ Ideologie, in deren Rahmen anti-nationalistische Tendenzen populär geworden sind. Alles, was von Nera Ide erwähnt wird, ist nur ein Relikt oder eine Ausnahme, die wie immer in ihren Texten, zur Regel gemacht wird. Das gleiche Verhältnis zwischen Regel und Ausnahme findet man auch in Verallgemeinerungen wie „Aber nein, nicht die Griechen haben die Krise mit verursacht, sie ist ihnen einfach zugestoßen“, wobei die Reaktionen nur einiger Griechen als die Reaktionen aller Griechen präsentiert werden.

    b) Nera Ide sagt: „Die Griechen der Gegenwart besingen nun das süße Vaterland, aber ihr süßes Vaterland ist ihnen, oh, keinen Cent wert. Denn wäre ihnen ihr Land so lieb, wie sie tönen, würden sie es doch auch pekuniär unterstützen. Gern würden sie dann Steuern zahlen und sie nicht wie gehabt hinterziehen.“ Nera Ide/Mizo Magas beschränken sich auf das Merkelsche Moralisieren ohne in der Lage zu sein, Daten zu analysieren. Sie wissen z.B. nicht, dass 35% der Wirtschaftsstruktur Griechenlands aus Selbstbeschäftigten und Kleinunternehmern besteht. Es handelt sich um diejenigen Wirtschaftsgruppen, die nirgendwo in der Welt ganz ehrlich Steuer zahlen und vom Staate nicht wirklich erwischt werden können. In Deutschland nehmen aber diese beiden Gruppen nur 4% der gesamten Wirtschaftsstruktur ein…Deswegen ist für Deutschland wie auch für andere westliche Länder (z.B. USA) das entsprechende Steuerhinterziehungsproblem fiskal unwichtig. Natürlich gibt es in Griechenland auch viele Korruptionsprobleme und schlechte Mentalitäten, aber die wirklichen Probleme liegen in der schlechten Wechselwirkung zwischen der realen (Wirtschafts)Umständen und dem ungeeigneten, im 19. Jh. importierten Staatsmodel.

    Und jetzt, mein eigenes Weihnachtsgeschenk für Nera Ide/Mizo Magas:
    http://erroresgraecorum.wordpress.com/…griechen/
    Für diejenigen, die gut Griechisch kennen, gibt es auch andere…interessante Texte im gleichen Blog!

    Und, wenn es Euch das Geschenk nicht gefällt, hört einfach die Stimmen von weisen deutschen Persönlichkeiten wie Helmut Schmidt und Jürgen Habermas, die für ein ganz anderes Europa plädieren, als dasjenige, das von Euch und eurer lieben Bundeskanzlerin gerade (noch einmal in den letzten 100 Jahren) zerstört wird…

  7. die Gottesgabe schwafelt

    Theodorus, die Gottesgabe schwafelt wieder! Diesmal von einem „…Europa …das von Euch (Deutschen) und eurer lieben Bundeskanzlerin grade (noch einmal in den letzten 100 Jahren) zerstört wird.“ HÄÄÄ? ….. Man glaubt es kaum!
    Allerwertester Herr Doktor (c.p.* ?), es wird Sie sicherlich auf’s höchste überraschen: Zerstörungswut und/oder politische Ideologien (wie z.B. der Faschismus) sind NICHT genetisch angelegt, genauso wenig wie – bei Ihnen überdeutlich zu erkennen – die Weisheit griechischer Philosophen erblich ist. Also trägt kein Bürger Deutschlands (also auch nicht die „liebe Frau Merkel“) automatisch qua Geburt als Deutsche(r) die Zerstörungswut, den Faschismus, in sich. Und wenn Sie sich besser in Deutschland auskennen „wie ein Tourist, der hier nur 10 Tage im Sommer verbracht hat“, wissen Sie, daß deutsche Erziehungskonzepte es nicht vorsehen, ideologisch zu indoktrinieren (das ist – siehe Nera Ide – leider nicht überall in Europa so…).
    Es ist Ihnen offensichtlich nicht gegeben, Nera Ides Beobachtungen zu verstehen, auf sie einzugehen… Nervig aber bezeichnend ist, daß Sie penetrant darauf bestehen, immer den gleichen Quark abzusondern: Nera Ide versteht nicht, Nera Ide weiß nicht, Nera kann nicht analysieren usw. Kurz, Ihr übliches Kafeneion Geschwätz auf dem Niveau von Erstklässlern. Die Wahrheit, die Weisheit ist von Ihnen gepachtet (wo hier tatsächlich die Defizite liegen, wird sich Ihnen wohl nie erschließen…)
    Umso erstaunlicher ist es, daß Sie es tapfer in einem Land aushalten, dessen Menschen sich scheinbar alle gegen Ihr Land und gegen Sie persönlich verschworen haben, das – Ihrer Überzeugung nach – wieder einmal dabei ist Europa zu zerstören.
    Sollte man alles nicht ernst nehmen…
    „ach weeste, ick kann jar nich so ville fressen, wie ick kotzen möchte“ (Max Liebermann)

    P.S. Auch hier liegen Sie falsch: Ich bin NICHT identisch mit Nera Ide.
    * copy paste = Strg + C

  8. Die Zufluchten der Argumentenlosen…

    Mizo Magas,

    Ein großer Hellasexperte wie du sollte wissen, dass es im Griechischen keinen Namen “Theodorus” gibt, sondern nur “Theodoros”. Es gibt auch keinen griechischen Namen “Mizo” im Nominativ. Es gibt darüber hinaus keine griechische Abkürzung “EOT”, die “Europäische Wirtschaftsgemeinschaft” bedeutet, wie du in deinem ersten Kommentar geschrieben hast. “E.O.T.” ist die griechische Staatsorganisation für den Tourismus,die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft heißt E.O.K. Aber sicherlich sind alle anderen Griechenlandkenntnisse von dir ganz solide…So solide, dass du hinsichtlich der beiden von mir erwähnten konkreten Punkte, die ich als nur zwei einfache Beispiele für den oberflächlichen Charakter der Hellasanalysen von Nera Ide gegeben habe, gar nichts zu sagen hattest. Und wie jeder, der keine wirklichen Argumente hat, suchst du Zuflucht im Beschimpfen (“Quark”, “Kafeneion Geschwätz”, usw.). Es ist wahrscheinlich die Psychologie des kolonialistischen Europäers hier zu erkennen, der nicht akzeptieren kann, dass die “wilden” Bewohner der (Brüssel/Berlin)Kolonien bisweilen ihr Land besser kennen können als die höheren (zentral)europäischen Kulturträger…

    Nun, der vorsichtige Leser hat sicherlich schon verstanden, dass ich in meinem Satz über das Europa, “das von Euch und eurer lieben Bundeskanzlerin gerade (noch einmal in den letzten 100 Jahren) zerstört wird…” unter “Euch” nicht alle deutschen Bürger meine, sondern diejenigen, welche die gleichen Ansichten wie du, Nera Ide, A. Merkel, usw. haben. Im gleichen Satz erwähne ich sogar namentlich deutsche Persönlichkeiten, die eine ganz andere Sichtweise vertreten. Die Verallgemeinerungen sind ein Kennzeichen der Texte von Nera Ide und ihrer Fans, wie du. Das gleiche gilt auch für die Verdrehungen der jeweils anderen Meinung. Ich habe nie von genetischen oder ideologischen Verbindungen zwischen der deutschen Gegenwart und der Vergangenheit gesprochen. Außer der Ideologie und der Genetik (diesem…ruhmreichen Beschäftigungfeld des Dritten Reiches, das du jetzt mit mir zu verbinden versuchst) gibt es aber auch ein ganz anderes Gebiet, das Kulturanthropologie heißt. Deutsche Erziehungskonzepte vorsehen es nicht, ideologisch zu indoktrinieren, kulturell aber schon…Wenn zu z.B. kulturell nicht indoktriniert wärest, zu moralisieren ( und reden von “der Selbstüberschätzung [„Akou na mathis“] [Herr Doktor und Herr Panagiotis fehlen mir], dem fehlenden Sinn für Realitäten [„then xeris/katalavis kala“] und die Beratungsresistenz” der Griechen), dann hättest du wahrgenommen, dass momentan die ganze Welt (daruter viele Nobelpreistragende Ökonomen) Selbstüberschätzung und einen fehlenden Sinn für Realitäten nicht Griechenland, sondern eher Merkels Deutschland vorwirft, wegen der kurzsichtigen, eher autistischen und katastrophalen Behandlung der Eurokrise!

    //Umso erstaunlicher ist es, daß Sie es tapfer in einem Land aushalten, dessen Menschen sich scheinbar alle gegen Ihr Land und gegen Sie persönlich verschworen haben, das – Ihrer Überzeugung nach – wieder einmal dabei ist Europa zu zerstören.//

    Wo habe ich denn geschrieben, dass ich in Deutschland lebe? Ich habe dort tatsächlich in der Vergangenheit gewohnt, nun lebe ich aber in Griechenland (und falls du daran Interesse hast, Grundstücke, Häuser, Felder usw. von mir in günstigen Krisenpreisen zu kaufen, verkaufe ich nichts, danke!)…

  9. Warum sollte man System bezahlen?

    Anstatt aus dieser Geschichte ein nahezu persönliches Ding zu machen, ist es vielleicht nicht verkehrt, zunächst die Hintergründe dieser Krise zu suchen und auch zu benennen, anstatt dem völlig verwirrten BRD-Bürger Arroganz und dergleichen vorzuwerfen. Der versteht nämlich völlig zurecht nicht, warum er für die Pleite von anderen zahlen muss. Zudem bleibt anzumerken, daß die Griechen – und das geht bei all jenen los, die einigermaßen was im Geldbeutel haben bzw. hatten 😉 – dank ihren Steuerhinterziehungsvolkssports (und da liegt der Knackpunkt nämlich verborgen) diesen ultimativen Ladenschluss selbst mitproviziert haben. In anderen EU-Ländern ist es übrigens auch mittlerweile ziemlich hipp, den Fiskus zu verarschen – und das kann ich sehr gut verstehen. Warum sollte man auch noch für so ein ekelhaftes System wie der Kapitalismus eines ist bezahlen? 😉

  10. Bitte mehr!

    Ein toller Blog – habe ihn geradezu verschlungen. Lebe seit 2008 in Griechenland und konnte mitfühlen und nachempfinden. Bitte bitte mehr!!! Gruss, Lina

  11. mal so ganz nebenbei

    Vielleicht hilft hier auch mal die klare Aussage, wer in Griechenland wieviel Steuern bezahlt und in welchem Verhältnis das zu seinem Gesdamteinkommen steht. So wie das für jedes andere Land auch von größten Interesse sein sollte.
    Danach bitte die Frage: Wer ist jetzt schuld, dass dies so sein kann?
    Als ich knapp 20 sagte mir ein zwölfjähriger griechischer Knabe, der in Deutschland lebte, dass Feutschalnd scheisse ist und Griechenland viel besser sei. Wie ist er wohl zu dieser Ansicht gekommen?

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