Online spielen für die Wissenschaft

Mein letzter Blog-Post handelte schon von der Konferenz „Digital Humanities Revisited“ in Hannover. Am Rand der Veranstaltung habe ich mit Sabine Scherz gesprochen, die eine der eingeladenen „Lightning-Talker“ war. Sie hat ihr Forschungsprojekt vorgestellt, bei dem sie untersucht, wie man die Ergebnisse eines Online-Spiels wissenschaftlich nutzen kann.

Es geht  dabei um das Spiel  ARTigo, das an der Ludwig-Maximilians-Universität München von der „IT-Gruppe Geisteswissenschaften“ und einem Team von Kunsthistorikern unter Prof. Dr. Hubertus Kohle entwickelt wurde. Bei dem Browser-Spiel geben die Spieler Begriffe zu Bildern ein, die sie damit sozusagen automatisch verschlagworten. Das Ziel der Spieler ist es, möglichst solche Begriffe zu nennen, die auch ein (anonymer) Mitspieler eingibt. Das soll Nonsens-Eingaben verhindern und die Treffsicherheit der Tags erhöhen. Schließlich sollen die Schlagworte helfen, die Masse der verfügbaren digitalen Reproduktionen  auffindbar zu machen.

Welche Aufschlüsse die eingegebenen Wörter darüber hinaus geben können, ist eine Frage, der Sabine Scherz nachspürt, wie sie im folgenden Interview erklärt:

Dieser Blog enthält Gedanken, die ich sonst nirgendwo unterbringe. Die aber rauswollen.

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