Warum Coca besser nicht ins Gepäck kommt

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Abenteuer Auszeit
Das Sabbatical

Leicht grünlich erscheint der frisch aufgebrühte Tee in der Blümchentasse (Foto 1). Der erste Schluck schmeckt nach einem Hauch von Kamille und Kräutern, der Abgang am Gaumen ist eher “grasig-herb”. Das peruanische National-Gebräu gibt es in praktischen Portionspackungen quasi an jeder Ecke und in jedem Supermarkt (Foto 2), auf dem Markt sind die Blätter (Foto 3), die ein wenig so aussehen wie die eines Ficus Benjaminii, lose zu bekommen. Trotzdem ist “Mate de Coca” so ziemlich das blödsinnigste Mitbringsel, das einem einfallen kann – außer vielleicht einem frisch geborenen Alpakababy. Wer Coca einführt – egal in welcher Form – verstößt in Deutschland gegen das Betäubungsmittelgesetz. Denn aus den Blättern des unscheinbaren Strauches kann die Droge Kokain gewonnen werden.

P1010276Botanisch gesehen gehört der immergrüne, etwa 2,5 Meter hohe Strauch, der es gerne feucht und warm mag, zu den Rotholzgewächsen (Erythroxalacea). Seine Heimat sind vermutlich schon seit etlichen Jahrtausenden die Osthänge der Anden von Peru, Bolivien und Kolumbien – noch heute wachsen da fast 95 Prozent der Weltproduktion. Zwischen 300 und 2000 Metern über Normalnull wächst er – fast unkrautartig.

Für die Menschen in den Anden spielt das Gewächs als Tee und vor allem mit Kalk oder Asche vermengt als eine Mischung zwischen Kautabak und Saug-Kaugummi eine große Rolle. Zum einen, weil Coca Hunger, Müdigkeit, Magen- und Kopfschmerzen sowie Kälte vertreibt. Aber auch, weil Coca sehr wirksam gegen die Höhenkrankheit sein soll. Tatsächlich scheinen die Blätter die Sauerstoffaufnahme im Blut zu erhöhen. Auch Calcium, Kohlenhydrate, Proteine, Eisen, Vitamin A und Vitamin B2 sind in zum Teil beträchtlichen Mengen enthalten. Fast selbstverständlich, dass Coca auch bei der Geburt, gegen Malaria und natürlich als Aphrodisiakum verwendet wurde.

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Weder physische noch psychische Abhängigkeit, so steht es glaubhaft zu lesen, drohen beim Konsum des Naturprodukts. Interessant ist, dass durch den Zusatz des Kalks beim Kauen der Cocablätter, lediglich nicht süchtig machende Alkaloide aufgeschlossen und über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Es war übrigens ein Deutscher, Albert Niemann von der Universität Göttingen, der 1859 “Kokain” als erster isolierte und dem Stoff seinen Namen gab.

Über Kauen oder Trinken allein wird es also nichts mit dem “Höhenflug”. Obwohl schon lange vor den Inkas die Pflanze auch in rituellen Zusammenhang Verwendung fanden und wohl Bewusstsein erweiternd den Weg zu den Ahnen bahnen sollte. Später zu den Zeiten der Inkas wurde Coca dann zu einem der wichtigsten Handelsgüter. Ja, es stimmt auch, dass in Coca Cola einstmal das Extrakt der Blätter vorhanden war. Aber nur zwischen 1885 und 1929, dann wurde es elimiert.

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Coca hat es derzeit nicht leicht. Die Blätter sind zum ewigen Zankapfel der Anbauländern mit den Vereinigten Staaten geworden. Obwohl Boliviens Präsident Evo Morales, selbst zuvor Vorsitzender einer Cocabauer-Gewerkschaft, bei seiner Rede vor der Versammlung der Vereinten Nationen im September 2006 ein Cocablatt in der Hand hielt und beschwor “la coca no es cocaína”.

Es ist eine mühsame, wacklige Doppelstrategie, die Bolivien, Peru und Kolumbien fahren. Der Anbau, Besitz und Verkauf sowie der Konsum der Blätter sind im Land legal, aber eben nicht die Ausfuhr – egal in welcher Form.

Anfang Februar 2015 hat Perus Präsident Ollanta Humala ein Flugverbot über ein Tal verhängt, in dem besonders viel Coca angebaut wird. Im Jahr 2001 war sein Vorgänger Alberto Fujimori (der zwischenzeitlich in Lima im Gefängnis sitzt) in dieser Hinsicht bis zum Äußersten gegangen. Er ließ Flugzeuge abschießen, von denen seine Militärs annahmen, dass sie die Blätter in die illegalen Labor der Drogenkartelle nach Kolumbien fliegen würden. Dieses Vorgehen nahm ein abruptes Ende, als eine Maschine mit einer christlichen Missionarin und ihrem Baby an Bord zum Ziel wurde und beide starben. Nie zugelassen hat Peru die Zerstörung des Anbaus durch Pflanzenvernichtungsmittel aus der Luft. Das hat in Bolivien vor Evo Morales, von den Amerikanern veranlasst, zu verheerenden Auswirkungen auf die Ökologie und die Existenz der Kleinbauern geführt.

Die Vereinten Nationen geben an, dass 2013 auf 60.400 Hektar in Peru Coca angebaut wurde. Daraus ließen sich rein theoretisch 340 Tonnen Kokain herstellen. Kolumbien mit 48.000 Hektar ist da schon ziemlich abgeschlagen. Trotz dieses präzisen Wissens ist es ein schwieriges Unterfangen, den Anbau einzudämmen. Das hat Gründe: Laut Transparency International liegt Peru mit 38 Punkten (100 steht für absolute Transparenz) auf gleicher Stufe wie Liberia und Burkina Faso. Dazu kommt, dass die peruanischen Kaffeebauern derzeit von Schadinsekten und Rost auf ihren Pflanzen geplagt werden und manche aus purer Not wieder auf den Coca-Anbau umsteigen. “Da bekomme ich für ein paar Kilos 400 Soles (130 Dollar) und ernte drei Mal im Jahr”, sagte ein Bauer kürzlich den Medien. Für manche Familie ist der Verkauf der Blätter das einzige Einkommen im Jahr. Die Versuchung ist groß und das Schuldbewusstsein klein. Was kümmern sie die Drogenopfer in Brasilien, den Vereinigten Staaten oder Europa, wenn dafür ihre Kinder etwas zum Beißen haben.

In solchen Momenten bin ich froh, nur darüber zu schreiben und nicht über das politische Vorgehen entscheiden zu müssen. Aber so ist das eben, die Welt ist nicht schwarz und weiß, sondern grau und bunt, je nachdem, wie man darauf blickt.

Kirsten Baumbusch

Veröffentlicht von

Ich bin von Natur aus neugierig, will Menschen und ihre Beweggründe verstehen und ich liebe gute Geschichten über alles: Das macht mich zur Journalistin. Ich möchte aber den Dingen auch auf den Grund gehen und verstehen, was die Welt im Innersten zusammenhält: Das erklärt meine Faszination für Wissenschaft und Forschung. Nach dem Studium der Germanistik und Politikwissenschaft habe ich als Zeitungsredakteurin für viele Jahre das Schreiben zum Beruf gemacht. Später kamen dann noch Ausbildungen zur zertifizierten Mediatorin und zum Coach hinzu, die mich in meiner Auffassung bestärkt haben, dass das Menschliche und das Allzumenschliche ihre Faszination für mich wohl ein Leben lang nicht verlieren werden. Das Organisieren habe ich als Büroleiterin einer Europaabgeordneten gelernt, bevor ich im Juli 2012 als Referentin des Chefredakteurs bei Spektrum der Wissenschaft begonnen habe. Von dieser Tätigkeit bin ich nun erst einmal ab 1. Januar 2015 für ein Sabbatical beurlaubt. Und ganz gespannt, was das „Abenteuer Auszeit“ für mich bereithalten wird.

27 Kommentare

  1. Was für ein schwachsinniger Abschlusskommentar: “Was kümmern sie die Drogenopfer in Brasilien, den Vereinigten Staaten oder Europa, wenn dafür ihre Kinder etwas zum Beißen haben.”

    Gleich könnte man Fragen was kümmert den Winzer an der Mosel oder den Bierbrauer in Bayern die Alkoholtoten? Übrigens sind das wesentlich mehr als an Kokain sterben. Denn ob Alkohol oder Kokain, die meisten Konsumenten haben überhaupt kein Problem mit ihrer Droge.

    Unrechtsbewusstsein sollte es nicht unter Kokabauern geben, die nur eine gottgegebene Pflanze anbauen, sondern unter korrupten Politikern die den Krieg gegen Drogen, der längst verloren ist, trotz der verheerenden Nebenwirkungen unbeirrt fortführen. Das kostet viel mehr Leben als es irgendeine Droge jemals könnte!

    • Nein, der Kommentar erklärt lediglich warum ein Bauer etwas Illegales anbaut, das zudem Drogenkonsumenten und der Gesellschaft in der diese Konsumenten leben schadet. Der Anbau von Reben ist dageg legal und Traubensaft, ob nun vergoren oder nicht, wird nicht nur von Süchtigen und den Rausch Suchenden konsumiert – während Ein Kokainkonsument nichts anderes als das High sucht. Dass Kokain eine gefährlichere Droge als Alkohol ist, erkennen sie übrigens am Verhältnis von Konsumenten zu geschädigten. Wohl mehr als die Hälfte der Deutschen sind Alkoholtrinker, aber weniger als 5% sind Alkoholiker, womit weniger als 10% der Konsumenten einen Schaden erleiden. Bei den Kokainkonsumenten ist das anders. Nur wenige von Ihnen führen ein normales Ungestörtes Leben.

      Ihre Art der Argumentation ist aber weit verbreitet, überzeugt aber nur Wenige, die darüber nachdenken. Die Frage gob eine Legalisierung von Drogen eine Verbesserung bringt, eine Frage, die sie auch noch anschneiden, ist schwer zu beurteilen. Sicher würde die Drogenkriminalität zurückgehen, gleichzeitig würde aber wohl der Konsum steigen.

      • Ergänzend:
        -> http://www.taz.de/!109378/

        In einigen osteuropäischen Ländern wird demzufolge auch gerne Chrystal Meth produziert, schwappt wohl auch langsam über nach D und so; insgesamt darf natürlich schon die Frage gestellt werden, inwieweit dies gut ist.

        Kaffee und Tee sind dbzgl. anders einzuordnen, sind, sofern Droge, eher auszuhalten als anderes, THC muss auch nicht cool sein, bei Crack könnte alles klar sein,
        MFG
        Dr. W

      • Zitat: “Nur wenige von Ihnen führen ein normales Ungestörtes Leben.”

        Ja, das sieht man bei unserer Wirtschaftselite und zahlreichen Politikern (z.B. Michel Friedman, Alexander Alvaro oder Michael “Meth” Hartmann). Nach der Theorie müssten also ganze Bank-Abteilungen und der halbe Bundestag gestört sein. Das ist doch mal eine Erkenntnis. Ach ja, auch Piloten gehören zu den Konsumenten und wie man weiß stürzen deswegen ja ständig Flugzeuge ab…

        Nein, ein wirkliches Problem haben die, die damit den Kummer ihrer ärmlichen Existenz betäuben. Zur Not schnüffeln die auch Klebstoff oder trinken Lösungsmittel (z.B. GBL). Unabhängig von den Drogen führen viele mißbrauchte Kinder – die zum Teil mit 12 auf der Strasse landen – ein gestörtes Leben. Das Geld was in Militär- und Polizei-Großeinsätze fliesst, um Pflanzen-Blätter zu vernichten wäre dort möglicherweise besser aufgehoben, aber was weiss ich schon.

      • Zitat: “Wohl mehr als die Hälfte der Deutschen sind Alkoholtrinker, aber weniger als 5% sind Alkoholiker, womit weniger als 10% der Konsumenten einen Schaden erleiden.”

        Je nachdem wie man rechnet kommt man eher auf deutlich über 10%, die einen relevanten Schaden erleiden. Persönlich erleide ich auf die eine oder andere Form jedesmal einen Schaden, wenn ich trinke – und wenn es nur Kopfschmerzen, Schlafmangel oder peinliches Verhalten sind. Gesellig ist es trotzdem, ja. Insgesamt sind alleine Alkohol & Tabak für über 20% der Tode in Deutschland verantwortlich (inkl. natürlicher Ursachen!). Selbst bei Gelegenheitstrinkern kommt es oft zu Unfällen oder Schlägerreien, die natürlich keinen mit dem Tod vergleichbaren Schaden darstellen und somit nicht in der Statistik auftauchen. Zur ehrlichen Prävention und Aufklärung gehört auch, die legalen Drogen nicht zu verharmlosen. Im Vergleich zu Alkohol und Tabak halte ich den hier im Blog gezeigten Tee für absolut harmlos. Ich kann gut glauben, dass man kaum etwas bemerkt. Vermutlich schmeckt er nicht mal gut. Ich bin sehr dafür, dass sich Polizei und Zoll mit anderen Dingen beschäftigen, die eine wirkliche Gefahr darstellen, z.B. körperliche Gewalt, Terrorismus, Betrug, Diebstahl oder Schutzgeld-Erpressung – ich denke das darf ich als ehrlicher Steuerzahler sagen, ohne Kokain gut finden zu müssen. Man muss nicht normale Bürger für ein Paar Teeblätter aus dem Urlaubsland gleich vors Gericht stellen oder auch nur damit drohen. Da ist irgendwas in unserer Gesellschaft aus den Fugen geraten, wenn wir so denken und dann gleich erwähnen müssen, wie ungefährlich doch Alkohol ist. Irgendwo habe ich gehört, dass hier in Berlin sogar ganze 25% ein Alk-Problem haben. Das ist keine Kleinigkeit und ich finde man darf sich sehr wohl besorgte Gedanken um die Opfer machen (auch in meinem persönlichen Umfeld), ohne deswegen die gute Flasche Weißwein gleich den Abfluss herunter zu spülen. Von einem Wissenschafts-Blog darf man da Ausgewogenheit erwarten, oder?

        Die Drogenbeauftragte sagt: “9,5 Mio. Menschen in Deutschland konsumieren Alkohol in gesundheitlich riskanter Form. Jedes Jahr sterben in Deutschland 74.000 Menschen an den direkten und indirekten Folgen ihres Alkoholmissbrauchs. Jährlich sterben in Deutschland etwa 110.000 Menschen an den direkten Folgen des Rauchens.”

      • also wenn man schon so genau hinschaut , dann kann man aber auch nicht die Kleinbauern zur Verantwortung ziehen.. könnten doch die Abnehmer die Blätter auch einfach in Teebeutel füllen und als solchen verkaufen.. dann müßte man schon die Drogenlaboranten dafür verantwortlich machen – sie sind es, die aus einem Naturprodukt eine künstlich-potentierte Droge erschaffen.

        aber.. : würde, würde, Hosentüre..

        letzten Endes sehe ich auch die Fortsetzung einer verfehlten Drogenpolitik, die letztendlich nur den Kartellen ( und denen mit Rechtsabteilung, sprich CIA und Co. ) als Einnahmequelle dient, als das Problem an, dass mehr Aufmerksamkeit bekommen sollte.

      • Bei uns ist der Anbau illegal, in Peru etc. Ist es erlaubt und die Kokablätter sind ja nicht nur für Kokain zu gebrauchen..

  2. @ Martin Holzherr (2)
    Ihre Argumentation hat leider tönerne Füße: Zum einen wird viel mehr Coca direkt (als Blätter) konsumiert (eben nicht als Kokain), ohne letale Wirkung. Und zum anderen vergessen sie bei ihrer Alkoholstatistik offenbar die indirekt in Mitleidenschaft gezogenen, also etwa Unfallopfer in Folge von Alkoholkonsum.

    Ich denke, wir sollten generell darüber nachdenken, warum (Drogen-)Prohibition niemals funktioniert hat und welche gesellschaftliche Rahmen sinnvoll, vertretbar und hilfreich sind. Der Artikel von Frau Baumbusch ist da ein gelungenes Beispiel. Ein weiteres schönes Beispiel (zum Nachdenken) findet sich in der Drogenpolitik Portugals.

    • “Drogenprohibition” erinnert an die gescheiterte Alkohol-Prohibition in den USA (1920-33), die aber auch scheiterte, weil sie nicht durchgesetzt wurde. Trotzdem gingen die Fälle von Leberzirrhose in der Zeit der Prohibition in den USA deutlich zurück. Sogar die Akohol-Prohibition in den USA ist also nicht gänzlich gescheitert, wenn in dieser Zeit auch kriminelle Vergehen im Zusammenhang mit Alkohohlschmuggel etc. zunahmen.
      Neutraler würde ich von Drogenprävention sprechen und vom Versuch den Konsum von gesundheitsschädlichen Substanzen zurückzudrängen. Hier gibt es (mässigen) Erfolg beispielsweise beim Zurückdrängen des Zigaretten- und allgemein Nikotinkonsums. Auch der Alkoholkonsum ist in praktisch allen europäischen Ländern zurückgegangen. Problematisch ist es aber, wenn neue Drogen auftauchen. Neue Drogen erfreuen sich vor allem bei Jugendlichen grosser Beliebtheit. Beim Alkohohl gab es beispielsweise die Phase des Alkopops-Konsums, Alkopops waren zwar nicht eine neue Droge, aber eine neue Darreichungsform. Deutschland und die Schweiz führte als Reaktion darauf eine Steuer auf Alkopops ein. Falls eine Verteuerung einer Droge zu weniger Konsum führt so müsste man annehmen, dass eine Verbilligung zu mehr Konsum führt. Drogen wie Kokain würden durch die Legalisierung sicherlich billiger, was allein schon zu einem höheren Konsum führten könnte. Fällt zudem das Verbot weg, wird die Droge also legalisiert, dann kann sie sich auch in der Jugendszene besser ausbreiten und es würde wohl Konsumationsstätten geben für solche nun legalisierte Drogen. Die Auswirkungen einer Legalisisierung lässt sich jetzt gerade in den USA studieren, wo immer mehr Bundesstaaten Cannabis legalisieren. Der Konsum nimmt zu, ja es entwickelt sich eine ganze Industrie. Dabei hat überhöhter Cannabiskonsum durchaus negative Auswirkungen wie National Institute on Drug Abuse berichtet. Solche negative Auswirkungen dürfen durchaus mit denen von Alkohohl vergichen werden, wenn auch die geschädigten Organsysteme und die Wirkungen andere sind. Vor allem die Tatsache, dass Drogen wie Alkohol, Tabak oder eben Cannabis von breiten Bevölkerungskreisen konsumiert werden, ist hier wichtig, wird doch damit die Fitness und Gesundheit der Gesamtbevölkerung beeinträchtigt, die Lebenszeit verkürzt (Tabak, Alkohohl), die Lunge geschädigt (Nikotin, Cannabis),das kardiovaskuläre Risiko erhöt (Tabak, Cannabis) oder die Psychoserkrankungshäufigkeit erhöht (für Cannabis mit hohem THC-Gehalt, (siehe skunk cannabis)).

      Fazit: Aus volksgesundheitslicher Sicht sollte der Konsum von gesundheitsschädlichen Drogen reduziert werden. Legalisierung und Verbreitung von Drogen in der Judendszene aber erhöhen den Konsum oft relativ kurzfristig. Das Zurükdrängen des Drogenkonsums kann dagegen viele Jahre in Anspruch nehmen wie sich beim Alkohol- und Tabakkonsum zeigt.

      • Sie liegen mit ihren Annahmen und Schlussfolgerungen leider wieder daneben. Schauen sie sich bitte die Drogenpolitik Portugals genauer an. Das dortige Modell ist nicht nur ein Denkanstoß, es reißt auch Legenden (/ihre Annahmen) nieder…

      • @ Herr Holzherr :

        Fazit: Aus volksgesundheit[]licher Sicht sollte der Konsum von gesundheitsschädlichen Drogen reduziert werden. Legalisierung und Verbreitung von Drogen in der Ju[g]endszene aber erhöhen den Konsum oft relativ kurzfristig. Das Zurü[c]kdrängen des Drogenkonsums kann dagegen viele Jahre in Anspruch nehmen wie sich beim Alkohol- und Tabakkonsum zeigt.

        Klingt halt wieder mal “mopsig” von Ihnen, nehmen Sie doch bitte gerne sogenannte Browser mit Rechtschreibhilfe in Empfang.

        Der gesellschaftliche Diskurs könnte zudem darum gehen, was gesellschaftlich verträglich ist, nicht darum, was wem gefällt oder gefallen zu scheint.

        THC bspw. macht sicherlich doof, muss dem Gesellschaftssystem aber nicht direkt schaden,
        MFG
        Dr. W (der das mit der politisch inkorrekten ‘Volksgesundheit’ bemerkt hat, hier auch nichts zu nagen hatte, zudem hofft, dass alle hier Beitragenden wohl-disponiert sind oder waren)

  3. Danke für den interessanten Artikel.

    Ich möchte etwas zu dem kurz angesprochenen Polit-Problem schreiben. Die Abwägung hungernde Bauern vs Drogenopfer erscheint mir umgehbar, indem einerseits die Armut der Bauern auf andere Art als über den Coca-Anbau beseitigt wird und andererseits die Gründe für Drogenkonsum abgeschafft werden.

    Wenn es den Bauern am Geld mangelt (und deshalb produzieren sie schließlich Coca), dann mangelt es nicht an den Lebensmitteln, die sie benötigen, sondern am gesellschaftlichen Zugriffsrecht auf die tatsächlich vorhandenen Mittel ihrer Bedürfnisse. Würde man ihre Armut = Ausschluss vom vorhandenen Reichtum durch Exklusiveigentum und Preis aufheben, bräuchten sie kein Coca mehr produzieren; sie wüssten sicher besseres mit ihrer Zeit und auch mit ihrer Arbeitskraft anzufangen.
    In den Importländern führt Coca-Angebot auch nicht automatisch zu Drogenopfern, da zum Drogenkonsum mehr Bedingungen nötig sind, als das bloße Angebot dieser. Die weiteren Bedingungen — bildungstechnische, soziale und ökonomische Probleme — könnten ebensogut bekämpft werden, wie der Coca-Anbau selbst. Sollten sie vielleicht auch, da eben diese Probleme bei Wegfall des Coca-Angebots zu andersartigem Drogenkonsum verleiten könnten.

  4. @Martin Holzherr: Viele andere Drogen sind auch bei Gelegenheitskonsum weitaus weniger schädlich als Alkohol, im Gegenteil sollte über die sehr hohe Eigen- und Fremdschädigungen des Alkohols im Vergleich zu Marihuana, LSD, Khat, MDMA, Zauberpilzen und weiteren inzwischen Konsens bestehen (z.B. David Nutt 2010). Entsprechend dürften viele Menschen meine persönlichen Erfahrungen teilen, dass Leid- und Todesfälle und gescheiterte Existenzen erschreckend oft mit dem Alkohol verbunden sind.

    Sie schreiben, dass eine Legalisierung von Marihuana in den USA zu höherem Konsum und niedrigeren Preisen dieser Droge führt, aber einer kurzen Recherche nach scheint eher das Gegenteil der Fall zu sein (höhere Preise und leicht sinkender Konsum), soweit überhaupt schon Zahlen dazu vorliegen. In einem anderen Forum schreiben Sie: “Etwa 10% der Hash-Konsumenten haben Flashbacks, werden also von unangenehmen Nacherlebnisen heimgesucht”. Ich habe noch keinen Marihuana – Konsumenten kennengelernt, der von Flashbacks berichtet hat, und halte entsprechend diese Zahl für etwas hoch angesetzt. Da andererseits ein nicht unwesentlicher Teil der Bevölkerung psychische Leiden aufweist, mag dieses Phänomen mit einer entsprechenden Vorbelastung einhergehen.

    Eine gesündere Gesellschaft ist sicherlich wünschenswert, aber ich wage sehr zu bezweifeln, dass Drogenprohibition wesentlich dazu beiträgt, ganz im Gegenteil zu Aufklärung, sozialen Perspektiven, Gesundheitsversorgung, sauberer Umwelt und Sportangeboten.

    • Alkoholkonsum ist stark kulturabhängig. In Russland wird fast nur Wodka konsumiert und bei Festen in grossen Mengen.
      Es kann sich eben eine neue, beispielsweise Jugendkultur ausbilden wo dann Drogen wie THC, Kokain etc. konsumiert werden.
      Typischerweise verschwindet dadurch aber die Trinkkultur nicht. Zustätzlich zum Alkohol werden dann weitere Drogen konsumiert.
      Viele Drogenkonsumenten sind polytoxikoman. Das gilt schon für die Kombination Tabak und Alkohol. Wer viel Alkohol trinkt raucht auch oft Zigaretten.

      • Ein kleiner Teil der Jugendlichen neigt sicher immer zum Extrem. Allerdings bewirken Verbote für diese Gruppe nur das Gegenteil, und entsprechend zeigen die vergangenen Jahrzehnte auch keine Eindämmung beim Konsum illegaler Substanzen. Ein Ende der Prohibition und statt dessen ein staatlich kontrollierter Markt würden vielmehr die Drogenkriminalität beenden und die großen Gesundheitsrisiken aufgrund verunreinigter oder unterschiedlich dosierter Schwarzmarktsubstanzen drastisch mindern. Als Beispiel darf ich auf die besonders hochprozentigen Hanf-Sorten verweisen – unter der Prohibition ist eine Kontrolle eben nicht möglich. Zudem kann sich dann eine Erfahrungskultur entwickeln, die Extreme weniger wahrscheinlich macht.

        Ganz konkret ist in einigen Subkulturen seit Jahrzenhnten zu beobachten, das trotz allgemeinem Umgangs mit psychedelischen Drogen kaum Alkohol konsumiert wird. Auf entsprechenden Festivitäten sind Sanitäter und Sicherheitskräfte generell unterbeschäftigt, im Gegensatz zu den verbreiteten Dorf- und Oktoberfesten.

        • Tendenziell scheinen sie recht zu haben. Portugal hat den Konsum aller Drogen 2001 dekriminalisiert, mit folgenden Ergebnissen: Increased use of cannabis, Decreased use of heroin, Increased uptake of treatment. Reduction in drug related deaths
          Noch positiver berichtet der Times-Artikel Drugs in Portugal: Did Decriminalization Work?

          The Cato report’s author, Greenwald, hews to the first point: that the data shows that decriminalization does not result in increased drug use. Since that is what concerns the public and policymakers most about decriminalization, he says, “that is the central concession that will transform the debate.”

        • Ein Ende der Prohibition und statt dessen ein staatlich kontrollierter Markt würden vielmehr die Drogenkriminalität beenden und die großen Gesundheitsrisiken aufgrund verunreinigter oder unterschiedlich dosierter Schwarzmarktsubstanzen drastisch mindern.

          Ja-a, das steht da so, aus liberaler Sicht ist allerdings anzumerken, dass die Dekriminalisierung von Gebrauch und Handel ganz konkrete praktische Folgen hätte, die vielleicht unabsehbar, vielleicht aber auch absehbar sind, was bspw. Chrystal Meth und Crack betrifft.
          Elternteile, wie es so schön heißt mittlerweile in der BRD, würden dann vielleicht ganz blass gucken auf das, was in Schulnähe so passiert.
          Gedankenexperimentell könnte auch mit einer sozusagen endgültig “sattmachenden” Droge experimentiert werden (die aber schon näherungsweise bereit steht) und dann spätestens wäre die ‘Prohibition’ als aus sich heraus gesellschaftlich sinnvoll allgemein erkennbar, oder?

          MFG
          Dr. W

          • Dieses Horrorszenario ist leider bereits Realität. Manche Jugendliche kommen zu früh an die falschen Drogen und verstricken sich in die damit verbundene Kriminalität; auch in besseren Familien, selbst in Internaten, die eigentlich das Gegenteil bewirken sollten. Ein Billionenmarkt mit gut organisierten Vertriebsnetzen und enormen Profitmargen, gegen den sie da ankämpfen müssen. Und eine Vermischung von Dingen, die nichts miteinander zu tun haben müssten. Und das alles seit viel zu vielen Jahren. Das ist meiner Meinung nach kein Beweis, das Prohibition funktioniert.

            Wenn die Herstellung und der Vertrieb dagegen staatlich geprüft und beaufsichtigt sind, dann fällt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Profitmarge und somit auch der Schwarzmarkt weg. Illegale Herstellung und Vetrieb – insbesondere an Minderjährige – sollten natürlich strafbar bleiben! Statt das Geld im Krieg gegen die Drogen zu verheizen, können ursächliche Programme zur Erforschung und Verhinderung von Drogenmissbrauch finanziert werden.

            Das setzt natürlich voraus, dass ein gesellschaftliches Umdenken stattfindet, nämlich eine Überwindung der Vorurteile und eine differenzierte und ausgewogene Betrachtungsweise dieses Themas, das viele Schattierungen und eben auch positive Seiten hat, durch unsere Eliten. Ich meine, dass dieser Prozess bereits angefangen hat.

          • Es müsst darum gehen, welche Drogen oder “Drogen” kulturverträglich sind und welche nicht, Herr Baltes, es könnten hier staatlicherseits Rahmen gesetzt werden.
            Beim THC, das dem Schreiber dieser Zeilen nie etwas gab, vielleicht, weil ohnehin: kreativ, könnte umgedacht werden. [1]
            Beim “Koka” oder Coca könnte hier vielleicht abgeraten werden “umzudenken” und das schlimme Nikotin ist vielleicht gar nicht so-o schlimm, auch wenn manche behaupten, dass es so süchtig mache wie Kokain. [2]

            Bleibt ein weites Feld; der gerade auch in liberalen Kreisen vorkommenden Sicht, dass der Drogenkonsum generell kontrolliert werden kann, was bei einigen vielleicht auch zutrifft, sollte, weiter oben auch, abär gegengeredet werden.

            MFG
            Dr. W

            [1] Scheint auf längere Sicht aber dumm zu machen.
            [2] Kokain macht abhängig. – E-Zigaretten sollen hier Abhilfe schaffen, aber Nikotin scheint für einige keine gesellschaftlich angemessene Droge oder “Droge” zu sein.

          • Es mag sein, dass eine Whitelist an Substanzen definiert werden kann, die sowohl gesellschaftlich konsensfähig als auch ausreichend ist, um den Schwarzmarkt trockenzulegen. Ich habe allerdings starke Zweifel, ob Kokain und Opioide davon ausgenommen werden können, da es sich dabei um die wirtschaftlich bedeutendsten harten Drogen handelt. Wenn das aber schon bei diesen besonders problematischen Substanzen nicht gelingt, warum dann überhaupt eine Grenze ziehen?

          • Es gibt ‘eine Whitelist an Substanzen’, die ‘Grenzziehung’ oder warum die sich anbietet, ist weiter oben versucht worden zu verargumentieren.
            MFG + GN
            Dr. W

    • Gerade wird die USA von einer neuen Heroinsuchtwelle ergriffen. Laut New York Times Artikel Serving All Your Heroin Needs sterben seit kurzem jährlich 8,250 US-Bürger an einer Heroinüberdosis (im Vergleich dazu 32’000 Verkehrstote in den USA im Jahr 2014)
      Würde eine generelle Legalisierung die Situation hier verbessern? Daran zweifle ich stark. Die Verfügbarkeit einer Droge spielt eben eine wichtige Rolle. Eine Droge, die man nicht erhält, kann man nicht verwenden und deshalb auch nicht missbrauchen. Ein wichtiges Argument für die Legalisierung von Drogen ist es, dass auch illegale Drogen letztlich auf dem Markt angeboten werden. Das stimmt heute, weil es schwierig ist alle Kanäle zu verstopfen. Doch wenn jede Droge von jedem zu jeder Zeit zu erhalten ist, so wird es experimentierfreudige Leute – vor allem Jugendliche – geben, die diese Gelegenheit nutzen.
      Die heutige Drogensituation in der westlichen Welt ist vor allem deshalb einmalig, weil immer wieder neue Drogen auf den Markt geworfen werden. Wir haben diesbezüglich für Drogenfreunde eine Zeit wo jedes wohlhabende Land zum Land wird wo Drogen wie Milch und Honig fliessen. Es mag sein, dass eine generelle Liberalisierung die Volksgesundheit nicht schädigen würde, denn selbst wenn 5% sich den Drogen hingeben und womöglich sehr früh sterben, kann das statistisch für die Gesamtpopulation unbedeutend bleiben. Doch für jede Familie die einen Angehörigen – meist einen Jugendlichen – über Drogenkonsum verliert ist das eine Tragödie. Das Problem liegt eben darin, dass ein Drogensüchtiger nicht mehr zurechnungsfähig ist und es immer wieder Lebensphasen gibt wo die Konsequenzen eines Einstiegs in die Sucht kaum erwogen werden. Mindestens in diesen kritischen Lebensphasen sollte der Zugang zu Drogen erschwert werden.

  5. Liebste Kibie,
    mal wieder hast Du es geschafft eine kontroverse Diskussion zu entfachen. Wunderbar! Ich enthalte mich dieser Diskussionsrunde, aber Du weißt ja wie ich dazu stehe. Freiheit des Einzelnen vs. Sicherheit einer Gesellschaft ist immer ein schwieriges Thema. Alpakababys im Gepäck haben finde ich trotzdem schlimmer XDD… nur nicht den Humor verlieren… ich vermisse Euch beide.
    Lg Maus

  6. Ich habe lange Zeit in Peru und Bolivien gewohnt und dort spielt die Coca Pflanze einfach eine wichtige kulturelle Rolle. Auch ihre Blätter. Dass aus denen auch Kokain gewonnen werden kann… naja – ist eben so. Ein generelles Einfuhrverbot von Coca Blättern finde ich trotzdem noch immer Schwachsinn.

  7. Man bedenke, wie irrsinnig das Verbot einer Pflanze ist. Cocablätter gelten als gesundheitsfördernd. In unseerer überfetteten Gesellschaft wäre Cocatee eine gute Alternative zum Abnehmen. Ohne die gefählichen Nebenwirkungen, wie pharmazeutische Apetithemmer. Der Tee ist ein Genussmittel, so wie Kaffee auch. Traubensaft wird übrigens an Kinder verkauft, obwohl er von hausaus Alkohol enthält. Nämlich bis zu 0,5%. Also hinkt der Vergleich, das man aus Cocablättern, Kokain herstellen kann. (Dazu muss man erst mal wissen wie) Ein weiterer Beweis für die Dämlichkeit dieser Pflanzenprohibitionen ist Cannabis. Alkohol ist 14 x schädlicher, aber Cannabis ist verboten. Tabak rauchen ist gefährlicher als Cannabis zu rauchen. Cannabis kann aber auch als Tee konsumiert, oder gegessen werden. Damit scheidet die Gefahr der Lungenschädigung aus. Auch in dieser Konsumweise verglichen mit Kau- oder Schnupftabak schneidet Hanf besser / gesundheitsfreundlicher ab. Tote/Jährlich duch Cannabis 0. Cocablätter 0. Alkohol 74000. Tabak bis 120000. Andere Drogen 944. Diese Verbote verfolgen keine fürsorglichen Ziele, um die Bevölkerung zu schützen. Sie basieren auf politischen, lobbyistischen/wirtschaftlichen und rassistischen Interessen. (siehe Harry Anslinger Zitate zu Cannabis) Bitte auf diesen Kommentar nicht mit propagandistischen Halbwissen antworten. LG 🙂

  8. “Die Versuchung ist groß und das Schuldbewusstsein klein. Was kümmern sie die Drogenopfer in Brasilien, den Vereinigten Staaten oder Europa, wenn dafür ihre Kinder etwas zum Beißen haben.” ich schließe mich an. Was für ein Bullshitkommentar. Natürlich sind die Coca Bauern schuld. Nicht etwa die Drogenkartelle. Nein nein. Die Bauern, die irgendwie überleben müssen und dazu eine Pflanze anbauen, die seit Jahrtausenden zu ihrem Kulturgut gehört. Ich bin auch sehr froh, dass sie nicht in der Politik tätig sind.

  9. Liebe Kirstin,
    bei meinem letztem Sattbatjahr 2015/16 habe ich in Ecuador- im übrigen keines der von Ihnen benannten Länder ein sog Patenkind von Plan besucht. Nur nebenbei mal etwas Wer bung für Plan. Das war der Grund, weshalb ih überhaupt Ecuador aufgesucht hatte, Bolivien und Kolumbien erschienen mir zu gefährlich- ist aber doch nicht so dramatisch, wie es schien.
    In Quito( höchst gelgene Hauptstadt >2400 m) konnte man an jeder Ecke Coca-Bonbons kaufen und auch Tee, bzw getrocknete Blätter zum aufgießen.
    Die Bonbons waren einfach zu genießen und die Höhenkrankheit ließ mich weitgehen in Ruhe. Später habe ich auch Tee gekocht, und ich sonst Schmerz geplagte Frau, die von Ärzten Opioide verschrieben bekam, fühlte mich damit besser als mit dem sog Tilidin. Nun wird ja über eine andere Droge Canabis diskutiert, diese für Kranke frei zu geben. Viellleicht sollte ich es mal damit probieren.

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