Sind die bei Spektrum verrückt geworden?

BLOG: Das innere Spektrum

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Das innere Spektrum

„Sind die von Spektrum der Wissenschaft verrückt geworden? Jetzt machen die auch noch ihren eigenen Verlags-Blog!“

Ja, das stimmt. Genau das tun wir ab sofort mit diesem ersten Beitrag für “Das innere Spektrum”.

Warum wir das machen? Der Grund ist einfach. Wir sind überzeugt davon, dass es eine ganze Menge Geschichten hinter den Geschichten gibt, die bei “Gehirn und Geist”, “Spektrum neo”, “Sterne und Weltraum”, dem Flagschiff “Spektrum der Wissenschaft” und den Online-Publikationen von “Die Woche” und Spektrum.de erscheinen. Und bisweilen werden Geschichten sogar noch interessanter, wenn über sie geredet wird. Genau das wollen wir ab heute tun.

Ach übrigens: Wir, das sind Kirsten Baumbusch und Martin Huhn. Erstere als Referentin des Chefredakteurs Carsten Könneker ohnehin immer und überall irgendwie dabei, letzterer als einer der Gründungsväter der „SciLogs“ stets daran interessiert, noch mehr an spannenden Storys auf die SciLogs zu heben.

Ganz zu schweigen davon, dass in einem solchen Verlagshaus noch so einiges passiert, was auf normalem Wege nicht das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Deshalb nennen wir diesen Blog auch „Das innere Spektrum“. Hier werden wir erzählen, wie Artikel entstehen, warum wir ein bestimmtes Titelbild gewählt haben, welche Themen intern kontrovers diskutiert werden, worüber wir uns wundern oder laut lachen.

Heute zum Auftakt berichten wir über das jüngste Küken des Verlags, die „Wissensschreiber“. Das war am Anfang einfach eine zündende Idee. „Spektrum neo“, der bis dahin jüngste Spross, hatte im Jahr 2012 den Werner- und Inge Grüter-Preis für Wissenschaftsvermittlung gewonnen. Die Redaktion beschloss, mit dem Preisgeld einen wissenschaftsjournalistischen Workshop für Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 16 Jahren zu begründen.

Die neo- Zielgruppe sollte selbst die Chance bekommen, sich als „Blattmacher“ zu betätigen. Ähnlich wie das Heft kreisen auch die dreitägigen Schreib-Werkstätten, die im Heidelberger Haus von Spektrum der Wissenschaft und auf Außenterminen stattfinden, um ein Thema. Beim ersten Workshop ging es um „Tierische Intelligenz“, beim zweiten um „Astronomie“. In drei Tagen lernen die „Wissensschreiber“ vom Spektrum neo-Team, wie man recherchiert, Forscher mit spannenden Fragen aus der Reserve lockt und am Ende das Ganze in einen Text gießt, der korrekt und trotzdem lesenswert ist – für alle Altersgruppen.

Doch auch das Betreuerteam lernt unglaublich viel. Beispiel gefällig? Wie erstaunlich tief sich Kinder und Jugendliche Themen aneignen können, wenn sie Lust darauf haben. Wie unverkrampft und neugierig sie fragen. Wie akribisch sie mit Sprache umgehen und was für ein gutes Gespür sie für die Seriosität von Quellen haben.

Die Texte der Wissensschreiber im Einzelnen kann man hier lesen:

Wissensschreiber

Und ganz besonders hat uns gefreut, dass wir auch in der Nature Publishing Group, der Spektrum angehört, mit dem Konzept des “Nachwuchswissenschaftsjournalismus” Vorreiter sind:

Budding young science journalists take to the zoo

Veröffentlicht von

Martin Huhn hat Verfahrenstechnik studiert und arbeitet seit dem Jahre 2000 bei Spektrum der Wissenschaft. Dort ist er im Bereich Webentwicklung tätig. Sein Geschäft ist so ziemlich alles, was mit dem Webauftritt des Spektrum Verlages zu tun hat.

14 Kommentare

  1. Sind die von Spektrum der Wissenschaft verrückt geworden?

    Ja, das habe ich mich auch gefragt, als ich feststellen musste, dass meine geliebte, blogübergreifende Übersicht der neusten Kommentare der Umstellung zum Opfer gefallen ist.

    Einen wissenschaftsjournalistischen Workshop für Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 16 Jahren zu schaffen, ist eine sehr gute Sache. Und auch darüber in einem eigenen Blog zu berichten, ist natürlich keineswegs verrückt.

    Viel Erfolg!

    • Kirsten Baumbusch und ich werden bloggen. Über Gastautoren haben wir noch gar nicht nachgedacht. Aber, klar, das könnten wir auch machen.

      Der erste Artikel ist übrigens von Kirsten Baumbusch und nicht von mir (will mich ja nicht mit fremden Federn schmücken, mein Federkleid genügt mir 😉 ). Aber als Einführung habe ich das mal reingesetzt und Kirsten wollte den nicht mehr bei sich umheben. Zudem muß ein Artikel vorhanden sein, damit der Autor erscheint. Von daher paßte es. Morgen geht einer mit Kirsten als Autor online.

  2. Die auf der Startseite von scilogs.de, erschien früher immer unterhalb der Übersicht der neuen Blogs und konnte man sich auch separat als Feed anzeigen lassen.

    Möglicherweise war ich ja der Einzige, der diese Möglichkeit genutzt hat 

    • bezog sich auf @Martin Huhn…

      Kann es sein, dass bei Falscheingabe des Captcha der Bezug der Antwort zum gemeinten Kommentar verloren geht?

    • Ja, da kann ich nicht mehr viel zu sagen. Ich habe die technische Betreuung der Scilogs abgegeben. Kann aber gut möglich sein, daß das noch kommt. Momentan wird noch einiges an der Plattform “geschraubt”.

      Nö, da gab es schon mehrere, die über die Kommentare von der Übersichtsseite auf die Beiträge gegangen sind.

    • Balanus:

      “Möglicherweise war ich ja der Einzige, der diese Möglichkeit genutzt hat”

      Ich vermisse den Gesamtkommentarfeed auch. Hatte gleich an Lars Fischer geschrieben. Er antwortete mir, daß da noch was kommen soll.

      • @Dietmar

        Da hast Du etwas besser gemacht als ich. Meine entsprechende Email wurde nicht beantwortet.

        Wenn jetzt bereits drei Stammkommentatoren, Du, Balanus und ich, dasselbe kritisieren, dann läßt sich eines festhalten: die Umstellung der Seite könnte ein bißchen besser kommuniziert werden. Achja, die Captchas sind für Ü50 (mich z.B.) auch eine Herausforderung. Ich mußte gerade viermal neue aufrufen, bis ich sie lesen konnte.

        • Mir gefiel das alte SciLogs-Format besser. Man kann jetzt auch von “außen” nicht mehr sehen wer zu den Artikeln kommentierte. Eine Diskussion ist schwieriger geworden, weil man jedes Mal in das Blog reinschauen und herum scrollen muss. Für die Captchas habe ich mir eine Lupe neben den Computer gelegt, um die Buchstaben des verzerrten Wortes besser entziffern zu können. Das klappt recht gut!

        • Da hast Du etwas besser gemacht als ich. Meine entsprechende Email wurde nicht beantwortet.

          meine auch nicht, ….sind wohl noch schwer mit der Umstellung nach WordPress beschäftigt. Man darf gespannt sein, ob die Plattform hergibt, was auf Scilogs, wie bisher gehabt, auch weiterhin wichtig wäre.
          Wenn jetzt bereits drei Stammkommentatoren, Du, Balanus und ich, dasselbe kritisieren,
          ich auch und Herrn Huhn/Martin zufolge noch etliche andere…
          die Umstellung der Seite könnte ein bißchen besser kommuniziert werden.

          ja,…und diese hier war ja scheinbar auch nicht gerade für solche technischen Dinge gedacht. Das Thema hat hier Balanus glücklicherweise eingeläutet.

          @ Mona
          Die Idee mit der Lupe ist prima!… im übrigen volle Zustimmung!

          @ Balanus

          Kann es sein, dass bei Falscheingabe des Captcha der Bezug der Antwort zum gemeinten Kommentar verloren geht?

          hab’ s gerade versucht: ja geht verloren, man muss aber nur erneut den Antwortlink klicken, dann rückt das Eingabefeld wieder unter den gewünschten Kommentar. Die Texteingabe bleibt erhalten.

  3. „Sind die von Spektrum der Wissenschaft verrückt geworden?”

    Nö, die sind schon immer so gewesen! 😉 Und das ist auch gut so. Ich freue mich jedenfalls, hier jetzt auch mal öfters einen Blick hinter die Kulissen werfen zu können. Das ist bestimmt spannend.

    Und so etwas wie die “Wissensschreiber” hat während meiner Schulzeit definitiv gefehlt. Hach was hätte ich mich darüber gefreut.

  4. Herzlich willkommen auf der “Bloggerseite des Lebens”! Finde ich super, dass Ihr jetzt mal die Rollen tauscht und damit den scilogs weitere Posts und Euch neue Erfahrungen schenkt! Freue mich! 🙂

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