Hirundo vor 100 Jahren entdeckt

Auf den Tag genau vor hundert Jahren – dem 9. Oktober 1910 (einem Sonntag) – entdeckte der an der Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl tätige Doktorand Joseph Helffrich (1890 – 1971) den Asteroid (706) Hirundo.

"Hirundo? – Nie gehört!", mag der ein oder andere anmerken. Eher schon mögen Ornithologen bei diesem Namen aufhorchen, denn er bezeichnet eine Vogelgattung innerhalb der Familie der Schwalben (Hirundinidae), zu der beispielsweise die auch bei uns heimische bläulich-weiße Rauchschwalbe (Hirundo rustica) zählt. Der "Hirundo", um den es hier geht, ist einer von unzähligen größeren und kleineren Brocken, die ihre Bahnen um die Sonne im sogenannten Hauptgürtel ziehen.

(706) Hirundo war nicht die erste Asteroiden-Entdeckung des jungen Joseph Helffrich: Seit Februar 1910 war es seine siebte Endeckung eines Asteroiden des Hauptgürtels (697-702; 706). Vier weitere Asteroiden-Funde Helffrichs sollten im Frühjahr 1911 folgen (708, 709, 713, 714). Grund genug, einige Worte über den Astronomen Joseph Helffrich und den Asteroidengürtel zu verlieren.

Im Bereich zwischen den Bahnen des Mars und des Jupiter befinden sich die meisten Asteroiden bzw. Planetoiden unseres Sonnensystems, daher die Bezeichnungen "Asteroidengürtel", "Planetoidengürtel" oder "Hauptgürtel". Der erste Asteroid – (1) Ceres – wurde 1801 entdeckt. Als das größte und massenreichste Objekt des Asteroidengürtels im inneren Sonnensystem vereinigt er etwa 30 Prozent der Gesamtmasse des Hauptgürtels. Heute sind dort mehr als 400.000 Objekte bekannt, deren Gesamtmasse etwa fünf Prozent der Masse des Erdmondes beträgt. Der Gesamtbereich der einzelnen Umlaufbahnen beträgt etwa 2,0 bis 3,4 AE.

Der Hauptgürtel-Asteroid Hirundo ist heute, am 9. Oktober 2010 – dem hundertsten Jahrestag seiner Entdeckung – 2,698 AE von der Sonne, und 2,711 AE von der Erde entfernt. Grafik-Grundlage: NASA

(706) Hirundo ist ein Hauptgürtel-Asteroid zwischen der 3:1-Kirkwoodlücke und der 5:2-Kirkwoodlücke. Im Perihel ist er 2,1931 AE von der Sonne entfernt, im Aphel 3,2617 AE; seine Große Halbachse beträgt folglich 2,7274 AE. Hirundos Exzentrizität ist mit 0,1959 etwas geringer als die des Planeten Merkur (0,2056). Die Neigung seiner Bahnebene beträgt 14,471°, und ist damit deutlich geringer als jene des Zwergplaneten Pluto (17,16°). Seine siderische Umlaufzeit beträgt 4,504 a, seine Rotationsperiode 22,072 h, seine Größe 29,22 km, seine Albedo 0,1721, seine absolute Helligkeit 10.2 mag. An seinem heutigen "Jubiläums-Tag" ist Hirundo 2,698 AE von der Sonne, und 2,711 AE von der Erde entfernt. Diese Daten basieren auf insgesamt 431 Beobachtungen zwischen den Jahren 1910 bis 2003.

Joseph Helffrich nutzte das Bruce-Teleskop, welches der damalige Direktor der Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl, Max Wolf, mit einer Spende der Amerikanerin Catherine Wolfe Bruce (1816-1900) hatte anschaffen können. Dieser Doppelrefraktor (2 x 40 cm Öffnung) wurde zur Himmelsfotografie genutzt, und die mit diesem Instrument gewonnenen Fotoplatten wurden mithilfe neu entwickelter Auswerttechniken wie dem Blinkkomparator ausgewertet. Die Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl war übrigens für rund ein halbes Jahrhundert führend bei der Entdeckung und Bahnauswertung von Asteroiden: Insgesamt gehen 797 Entdeckungen auf das Konto Heidelberger Astronomen, von denen Joseph Helffrich mit seinen sieben Asteroiden keinesfalls der Fleißigste war.

Über den 1971 verstorbenen Entdecker Joseph Helffrich ist allein via Internet wenig herauszufinden. Zumindest sein "verewigter" Name findet sich auf Anhieb: Der Asteroid (2290) Helffrich trägt seinen Namen. (2290) Helffrich wurde vom ebenfalls an der Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl tätigen Astronomen Karl Wilhelm Reinmuth im Jahre 1932 entdeckt, auf dessen Konto insgesamt 373 Asteroiden-Entdeckungen gehen, und der damit der Heidelberger Rekordhalter unter den Kleinplaneten-Entdeckern ist. Joseph Helffrich promovierte im Jahre 1913 mit der 23seitigen Schrift "Untersuchungen im Sternhaufen h Persei nach Aufnahmen mit dem Waltz-Reflektor der Heidelberger Sternwarte." Braun, Mannheim 1913, (Heidelberg, Naturwiss.-math. Diss. v. 17. Nov. 1913). Ich weiß nicht, ob diese Schrift heute noch – zumindest auf dem Königstuhl – existiert; die Universitätsbibliothek Heidelberg hat Anfang der 90er Jahre mal ihr Archiv ausgedünnt und dabei auch unzählige "ältere" Dissertationen kurzerhand entsorgt. Ich weiß darum auch deshalb, weil sich die Doktorarbeit meines Großvaters unter diesen vernichteten Werken befand.

Mit dieser nun so völlig unspektakulären Meldung wünsche ich ein allseits schönes Wochenende!

Clear Skies, Stefan Oldenburg

Astronomische Themen begeistern mich seit meiner Kindheit und ich freue mich, Zeuge des goldenen Zeitalters der Astronomie zu sein. Spannende Entdeckungen gibt es im Staccatotakt, aber erst im Erkunden unserer kosmischen Nachbarschaft mit den eigenen Augen liegt für mich die wirkliche Faszination dieser Wissenschaft. "Clear Skies" lautet der Gruß unter Amateurastronomen, verbunden mit dem Wunsch nach guten Beobachtungsbedingungen. Deshalb heißt dieser seit November 2007 bestehende Blog "Clear Skies".

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  1. Richtigstellung

    Es gab zur Entstehung des Asteroidengürtels die wissenschaftliche Meinung, dass hier einst ein Planet zerstört wurde. Davon kam man ab. Dass diese Meinung gar nicht so falsch war, kann man in einem Dokument nachlesen

    Herr Deistung stiftet wie üblich Verwirrung und stellt Behauptungen auf, die keiner wissenschaftlichen Untersuchung standhalten.

    Zur Richtigstellung: Es gibt drei wesentliche Argumente, die die gemeinsame Herkunft der Asteroiden im Hauptgürtel aus einem früheren Planeten sehr unwahrscheinlich erscheinen lassen:

    – Die geringen Masse aller Asteroiden zusammengenommen (nur einige Prozent der Masse unseres Mondes
    – Himmelsmechanische Gegebenheiten: Die Stoerungen durch die Schwerkraft des Jupiter verhindern die Akkretion eines Planeten aus kleinen Planetesimalen.
    – Geologische Gegebenheiten: Die Asteroiden gehoeren zu vielen Klassen, die zu unterschiedlich sind, als dass ihre Herkunft aus einem gemeinsamen Koerper plausibel erscheint. Zudem ist viel Asteroidenmaterial noch in weitgehend ursprünglichem Zustand enthalten und kann somit nicht dem Druck und den Temperaturen ausgesetzt gewesen sein, die bei Akkretion eines Planeten auftreten.

    Falls irgendwelche Assyrologen das anders sehen sollten – wobei man erst einmal prüfen sollte, ob ihnen da nicht einfach Aussagen untergeschoben wurden – dann hätten diese ein Plausibilitätsproblem.

  2. @Michael Khan

    “Falls irgendwelche Assyrologen das anders sehen sollten – wobei man erst einmal prüfen sollte, ob ihnen da nicht einfach Aussagen untergeschoben wurden – dann hätten diese ein Plausibilitätsproblem.”
    Das sehen ganz sicher nur _irgendwelche_ Assyrologen anders, d.h. keine anerkannten 😉

  3. ES REICHT!

    Herr Deistung (und nicht nur er!) versucht nun seit Monaten (Jahren?) dieses Blogportal für die Verbreitung seines geistigen Dünnpfiffs zu missbrauchen. So langsam geht es mir nicht nur auf die Nerven, es macht auch zunehmend weniger Spaß, hier zu lesen und zu schreiben. Da schreibt Stefan Oldenburg einen wirklich guten Artikel, und was wird dazu kommentiert? Größtmöglicher Quatsch a la Deistung und Co. Das ist kein Einzelfall mehr, das hat Methode.

    So geht es nicht weiter. So werden gute Blogs sabotiert. Es geht nicht nur um den Eindruck, der dabei nach Außen entsteht, es geht auch darum , dass meine Motivation hier immer mehr in den Keller geht durch so was. Toleranz ist schön und gut, an dieser Stelle aber nicht immer angebracht.

    Es ist eine Sache, wenn sich wie kürzlich eine kurzweilige “Diskussion” mit Cranks wie “Tim Boson” unter einem recht kurzen Blog abspielt. Es ist eine andere, wenn gute und fundierte Beiträge durch diesen unerträglichen Mist hier verhunzt werden!

    So, Das musste mal raus!

  4. Plausibilität

    Sie sprechen davon, dass ich Behauptungen aufstelle.

    Schoepfungsmythen oder die Bibel sind in diesem Zusammenhang vollkommen irrelevant. Ihre Behauptungen sind nicht mit der Datenlage konsistent, wie sie berechnet und gemessen werden kann.

  5. @ Jan Hattenbach & Michael Khan

    Das Problem kann ich bestätigen, es werden einem durch Störer (interessanterweise fast immer Männer, durchaus intelligent und gebildet, aber auf eine je bestimmte Idee fixiert und fast völlig immun gegen Gegenargumente) oft die schönsten Diskussionen zerhauen und es kostet unheimlich viel Kraft und Zeit… Bin da auch oft ratlos, manchmal auch gefrustet… Wenn es noch mehreren so geht, sollten wir uns vielleicht mal etwas Gemeinsames dazu überlegen, z.B. nächstes Jahr in Deidesheim.

  6. @Jan

    Dass durch diese Art von “Kommentaren” im gegebenen Fall, allemal in den Kosmologs, ein Artikel, in den Mühe und Arbeit floss, entwertet wird, sehe ich auch so.

    Das ist aber nicht unbedingt und überall so. Ich habe schon erlebt, dass Blogger versuchen, Kommentatoren zu diskreditieren, weil ihnen deren Ansichten missliebig sind oder weil sie nicht zu einem eigenen Fehler stehen wollen. Da muss man sich jeden Fall anschauen.

    Im gegebenen Fall ist die Sachlage aber klar, keine Frage. Ob allerdings eine Metadiskussion weiter hilft, bezweifele ich. Stefan und sonst niemand hat hier Hausrecht. Wie er seinen Blog sauber hält, sollte ihm keiner vorschreiben.

  7. @Michael Khan

    Ja, das Hausrecht hat natürlich immer der einzelne Blogger. Aber solche Vorgänge reiben dann doch auf Dauer auf und ich habe schon an mir selber bemerkt, dass ich dann auch nach solchen Debatten gefrustet und unangemessen gegenüber Anderen reagiert habe. Und mir scheint, dass ich nicht der einzige bin, der solche Frust-Erfahrungen macht. Daher meine Anregung, sich auszutauschen – denn ein Patentrezept weiß ich einfach nicht.

    Beste Grüße!

  8. Blog-entwertente Kommentare

    Also, falls Stephan Oldenburg tatsächlich befürchten sollte, hier hätte ein Kommentator seinen Blog-Beitrag entwertet, dann kann ich ihm versichern, dass zumindest ich als Leser und Kommentator das keineswegs so sehe.

    Schauen Sie, ohne Herrn Deistung und dem nachfolgenden Geschimpfe hätte ich jetzt gar nicht diesen Beitrag gelesen. Und ich finde ihn lesenswert und sehr informativ. Was der Artikel nicht verrät, ist, warum Helffrich den Asteroiden “Schwalbe” (Hirundo) genannt hat. An seiner Form kann es ja nicht liegen, oder?

    Noch einmal: Ich finde nicht, dass Kommentare einen guten Blog-Beitrag entwerten können. Sie als Blog-Schreiber brauchen sich da wirklich keine unnötigen Sorgen zu machen. Der Rattenschwanz an Kommentaren ist entweder nebensächlich oder hat, wenn es gut läuft, seinen eigenen Wert, auf keinen Fall aber beeinflusst er den Wert des Blog-Artikels.

    Noch etwas: Wenn Blogger pauschal auf penetrante Kommentatoren schimpfen, beschleicht mich als Leser und Kommentator immer ein komisches Gefühl — man könnte ja auch mitgemeint sein.

  9. @Michael Blume, @Michael Khan

    Natürlich will ich niemandem Vorschriften machen, das ist völlig klar. Da ich Stefan kenne, denke ich, dass ich ihm das nicht extra sagen muss.

    Aber ich verstehe immer weniger die Zurückhaltung, was Löschungen angeht: Man schaue sich doch nur das Verhalten von Herrn Deistung jetzt und hier an. Da wird darüber diskutiert, ob man seine Beiträge löschen soll. Jedem normalen Menschen würden doch da die Alarmglocken schrillen, er würde bemerken, dass er hier stört und das seine “Kommentare” nicht auf Wohlgefallen stoßen. Im besten Fall würde er die Klappe halten.

    Nicht aber Deistung, er macht munter weiter. Sein Ziel ist ja auch ereicht: er hat die mediale Aufmerksamkeit, nach der er giert und seine mit den immergleichen Reizwörtern gespickten “Kommentare” werden leicht per Google gefunden. Er selbst wird sie hinterher, wie es seine Art ist, als “Quellen” selbst zitieren.

    So macht man sich als Blogger zum Handlanger eines Cranks. Da muss ich nicht lange nachdenken, was da eine sinnvolle Lösung sein könnte. Eine Alternative zur Löschung sehe ich nicht.

    Aber das hier ist Stefans Blog, nicht meiner. Ich allerdings werde es in Zukunft genau so halten.

  10. @Balanus

    Hmm, ich sehe das anders, einen Blog bewerte ich auch nach der Qualität der Kommentare. Ich finde es auch irgendwie schade, wenn man durch Kommentarquatsch auf einen Blog stößt, und nicht durch das Blogthema selbst.

    Was das komische Gefühl angeht, das Sie ansprechen. Ich kenne auch einige Blogs, bei denen ich nicht kommentiere, weil mit der Ton seitens des Bloggers nicht gefällt. Aber unter erwachsenen Menschen sollte man denke ich doch in der Lage sein, zu unterscheiden und zu bewerten. Im Zweifelsfall tuts auch mal eine Email, um Missverständnisse zu klären…

  11. Patentrezept

    denn ein Patentrezept weiß ich einfach nicht.

    Bei dedizierten Argumenten weiß ich auch kein Patentrezept. Denn schließlich könnte das ja auch daran liegen, dass der andere zu Recht über mein eigenes Verhalten verärgert ist. Oder aber, der andere hat in der Sache Recht. Kann ja mal sein. Zumindest sollte man guten Gewissens eine eigene Fehlleistung als Ursache ausschließen können, bevor man zur Tat schreitet. Widerspruch allein sollte allerdings noch kein Anlass zu Ärger sein.

    Das ist hier aber nicht das Problem.

    Bei Leuten, die aber grundsätzlich nicht zur Sache posten können und in reinem Write-Only Modus ihr eigenes Steckenpferd lang und breit ausbreiten, immer wieder und wieder dasselbe – was dazu auch noch der blühende Unsinn ist – da gibt es ein wirksames Rezept:

    Eine Vorwarnung als Schuss vor den Bug. Im Wiederholungsfall Löschung des/der Kommentars/e, die Anstoß erregen. Solange, bis der Störer aufgibt. Problem solved.

  12. @Balanus

    Wenn ich an einem Raum voller Leute vorbeigehe und höre, wie einer mit voller Stimme eine Unsinns-Theorie herausbrüllt, wieder und wieder, in epischer Breite, ohne zuzuhören, was andere sagen, dann mag es wohl sein, dass ich stehen bleibe, und schaue, was in dem Raum so passiert, was ich sonst nicht getan hätte.

    Aber ich würde jetzt nicht sagen, dass das Gebrüll allein deswegen eine gute Sache ist, weil sie mein Interesse erregt hat, denn so wichtig bin ich nicht.

    Dass ein solches Verhalten eine vernünftige Unterhaltung der anderen zumindest erschwert, erscheint mir dagegen klar.

  13. @Balanus 2

    Freut mich, dass wir wieder on-topic werden!

    Was der Artikel nicht verrät, ist, warum Helffrich den Asteroiden “Schwalbe” (Hirundo) genannt hat.

    Gute Frage!

    Ich weiß es auch nicht, aber ich vermute, er mochte einfach Vögel. Auch andere seiner Entdeckungen hat er nach Vogelarten benannt, so diese:

    http://de.wikipedia.org/wiki/%28701%29_Oriola
    http://de.wikipedia.org/wiki/%28702%29_Alauda
    http://de.wikipedia.org/wiki/%28713%29_Luscinia
    http://de.wikipedia.org/wiki/%28714%29_Ulula

    Ganz besonders gefällt mir als ehemaligen Halter eines Buchfinkenkükens, das ich auf einem Parkplatz fand, folgender:

    http://de.wikipedia.org/wiki/%28709%29_Fringilla

  14. @Klaus Deistung

    Sie haben sowoehl meine Aussage als auch die Michael Blumes zu ihren angeblichen Zitaten Professor Kramers absichtlich sinnentstellend wiedergegeben. Sie wissen genau, dass wir deswegen erstaunt waren, weil Sie Kramer Ihren üblichen Unsinn unterstellt hatten, wir aber feststellen mussten, dass er so etwas nirgends gesagt hatte.

    Bitte nehmen Sie davon Abstand, noch einmal in meinem Blog zu posten. Kommentare Ihrerseits werden dort sofort entfernt werden. Sie können sich also die Mühe sparen.

  15. “Hirundo” ist laut Wiktionary Esperanto. Wohl in Anlehnung an das Französische “hirondelle”. Wieder was gelernt… 😉

    Dann ziehen dort droben dank Joseph Helffrich also etliche Vögel ihre Kreise. Schon lustig…


    Noch einmal kurz Off-topic:

    Ich verstehe schon, dass ein Blogger seinen Blog und den seiner Mitblogger inklusive Kommentare eher als “Gesamtkunstwerk” sieht, ginge mir sicher genauso. Aber welcher Leser beurteilt schon die Qualität eines Blogs anhand der Qualität der anhängenden Kommentare? Also, ich jedenfalls nicht. Aber, wie Michael Khan richtig bemerkte, so wichtig bin ich nicht 😉

  16. @Balanus

    Dann ziehen dort droben dank Joseph Helffrich also etliche Vögel ihre Kreise. Schon lustig…

    Da draußen ziehen noch ganz andere Burschen ihre Bahnen. Zum Beispiel:

    http://www.kosmologs.de/…1-14/asteroid_rammstein

    Was das off-topic-Thema angeht, teile ich Ihre Einschätzung nicht. Ich glaube kaum, dass irgendjemand hier seine Postings als Gesamtkunstwerk sieht. Auch geht es sicher weder mir noch sonst jemandem primär darum, wie er selbst als Blogger angesehen wird.

    Vielmehr ist es so, dass gerade hier die Diskussion wesentliche Beiträge liefern kann. Das mag anderswo in der Blogosphäre anders sein, dort wo die ewig gleichen Leute zu den ewig gleichen Postings die ewig gleichen Argumentationsketten abfeiern.

    Hier ist das besser – wenn es gut läuft, kommt in den Diskussionen wirklich etwas herüber. Aber wenn sich da so ein Autist hinstellt ud immer wieder denselben Müll ablässt, dann geht als allererstes dieser wichtige Vorteil den Bach runter.

    Das ist viel wichtiger als wie ein Leser den Blog beurteilen mag. Ich denke, gerade deswegen echauffiert sich Jan so und er hat Recht.

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