ATT 2016 in Essen

Die 32. Auflage des ATT fand am Samstag, dem 21. Mai 2016 zum zweiten Mal am Gymnasium Stoppenberg statt – und nicht mehr am ursprünglichen Ort, der Gesamtschule Bockmühle. Der neue Standort für “Europas größte Astronomie-Börse” scheint sich bereits bewährt zu haben; durch viel mehr Raum ist alles viel entspannter.

“ATT” steht für “Astronomischer Tausch- und Trödeltreff”. Nun ist der Name des von der Walter-Hohmann-Sternwarte Essen e.V. veranstalteten ATT seit 1983 unverändert. Das Konzept aber wandelte sich über die Jahre hin zu einer Astronomiemesse, die all das bietet, wovon der Amateurastronom gerne träumt: Teleskope, Montierungen, Spektive, Ferngläser, Zubehör, Kameras, Astroreisen, astronomische Lektüre, Meteorite, Antiquarisches, Unerwartetes, Schönes, Lustiges… Und natürlich ist der ATT ähnlich wie die AME die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten, Herstellern, Händlern, Volkssternwarten, Astro-Vereinen austauschen.

Bild 1: Schon vor Öffnung der Kassen sammelte sich eine große Pilgerschar vor dem Schuleingang. Übrigens: Soweit ich es als Besucher erleben konnte, eine rundum tolle Orgaarbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Walter-Hohmann-Sternwarte – und der vielen ehrenamtlichen Schüler und Eltern.

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Bild 2: Hier sind wir nun in einem der vielen Klassenräume, in dem Gebrauchtgeräte aller Art präsentiert werden.

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Bilder 3 und 4: Manch einer wird genau hier fündig nach genau dem Teil, das nirgens sonst zu finden war.

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Bild 5: Solche Spiegelbilder nehme ich gerne auf:

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Bild 6: Hier sind wir im Händlerbereich gelandet: Am Stand von Intercon Spacetec.

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Bild 7: Im Vordergrund feine Spektive von KOWA, teilweise mit Fluoridlinsen. Links auf dem Stativ ein Gerät, von dem man gerne träumen darf: Eine Art eierlegende Wollmichsau mit 90 mm Öffnung und Fluoridobjektiv, die als Teleobjektiv oder als Fernrohr verwendbar ist. Das würde mich mal unterm Sternenhimmel oder – mit Kamera – auf der Vogelpirsch interessieren.

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Bild 8: Auch dieses Riesenfernglas ist ein Gerät, von dem wohl so manch einer träumt: Das Fujinon 25 x 150. Leider steigt der Preis für dieses 6-mm-AP-Gerät von Jahr zu Jahr, und im Moment wäre mit dem selben Geld (inklusive Montierung und Stativ) der Kauf eines aktuellen Ford Mustang mit 5-Liter-V8-Motor möglich, sofern man einen braucht und von ihm träumt…

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Bild 9: Hier sind wir am Stand von Spektrum der Wissenschaft, in diesem Jahr ohne Gewinnspiel.

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Bild 10: Dafür gab es Uhren, die manch einer für sich “entdeckte”.

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Bild 11: Auch für solcherlei Geräte ist ähnlich viel Geld wie für einen – zumindest im Rumänien gefertigten – PKW nötig.

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Bild 12: Hier späht ein SuW-Redakteur in einen solchen SC.

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Bild 13: Von einem der wunderbaren 12-Zoll-Reise-Dobson-Telekope dieses Herstellers träume ich.

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Bild 14: Am größten Stand des ATT, bei Baader Planetarium aus Mammendorf ballen sich die Massen.

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Bild 15: Links im Bild: DER Astrofotograf Bernd Koch.

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Bilder 16 bis 19: Wer von einer Sternwarte träumt, lässt sie sich von Baader Planetarium bauen.

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Bild 20: Die Größenordnung der präsentierten Objekte auf dem ATT reicht – nicht ganz, aber zumindest fast… – von Galaxie bis Planet.

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Bild 21: Ohne die vielen ehrenamtlichen Schüler und Eltern des Gymnasiums hätte es weder Kaffee noch Currywurst gegeben. Dieser Rahmen des ATT war klasse!

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Bild 22: Eine meiner beeindruckenden Begegnungen auf dem diesjährigen ATT war jene mit diesem Jungastronomen. Er war mit seinen Eltern kaum am Stand von Oliver Debus angelangt – und hatte bereits sämtliche Plüschis identifiziert, die Objekte unseres Sonnensystems symbolisieren.

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Bilder 23 und 24: Auch Tilmann Althaus von SuW hat bekanntlich Spaß an Objekten unseres Sonnensystems, auf diesen beiden Bildern mit den Tschuri-Besuchern Rosetta und Philae sowie einem fernen Gasplaneten.

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Bild 28: Ein aktuelles Wunderwerk der Technik am Stand von Berlebach. Diese Kamera macht Bilder herausragender Qualität selbst bei völliger Dunkelheit. Davon träumt jeder Fotograf!

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Bild 29: Mit diesem letzten Bild ein Blick in einen der Klassenräume. Man beachte die Astronomie-Zeitschriften, welche dieses frühe Wunderwerk der Technik einrahmen.

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Alle Fotos in diesem Blogpost: Stefan Oldenburg

Die Bilder entstanden durchweg bei vorhandenem Licht und ohne Blitz. Teilweise kam ein Fisheye 16/2,8 (eines mit flächentreuer Abbildung) zum Einsatz.

Die hier gezeigten Bilder sind Teil eines Auftrags für “Sterne und Weltraum”. Von einigen der dargestellten Besucher habe ich daher die Genehmigung zum (eventuellen) Abdruck eingeholt, aber natürlich nicht von allen. Sollte jemand Anstoß an dem ein oder anderen Foto in diesem Blogpost nehmen, so bitte ich um Mitteilung, und ich werde das entsprechende Bild entfernen.

Clear Skies! Stefan Oldenburg

Astronomische Themen begeistern mich seit meiner Kindheit und ich freue mich, Zeuge des goldenen Zeitalters der Astronomie zu sein. Spannende Entdeckungen gibt es im Staccatotakt, aber erst im Erkunden unserer kosmischen Nachbarschaft mit den eigenen Augen liegt für mich die wirkliche Faszination dieser Wissenschaft. “Clear Skies” lautet der Gruß unter Amateurastronomen, verbunden mit dem Wunsch nach guten Beobachtungsbedingungen. Deshalb heißt dieser seit November 2007 bestehende Blog “Clear Skies”.

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