Schönheit

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auf der Frequenz von Geist und Gehirn
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Schönheit scheint nur ein äußerer Wert, aber das stimmt so nicht: in dieser Episode sprechen wir über Gene und Intelligenz, über Hochnäsigkeit, Gewohnheit, Stereotype und das Glück, dass nicht alle Menschen schön sind.

Weiter spreche ich mit Rabea Rentschler aus der Gehirn&Geist-Redaktion über die zunehmende Lustlosigkeit der Deutschen.


MP3 File

 

Wie versprochen finden Sie mehr Infos bei Spektrum der Wissenschaft, Heft 11/2006 im Artikel Zum Verlieben schön, hier auch im Spektrum Talk zum Thema und bei spektrum direkt in allen Facetten und der Schönheitsformel.

Überhaupt nicht zum Thema, aber sehr interessant ist dieser Film des Research Channel über Personal Reflections on Manic-Depressive Illness:

Direkter Link

 

SHOWNOTES

Wer beim Podsafe Music Network nach Beauty sucht, macht fette Beute: Das nette kleine Beautiful Woman von Ken Kurland, das auch gleich dokumentiert, wie subjektiv sich die Menschen schöne Frauen vorstellen. Aber es passt zur Intro. Näher an meiner persönlichen Vorstellung von Schönheit ist Beauty von DigiTube, die mir immer besser gefallen. Beautiful Wife von Al Phlipp & The Woo Team beginnt flach, macht sich aber auf dem Weg. Man beachte, dass es sich um die Ehefrau handelt – das sagt hoffentlich nichts über die Ehe des Künstlers: sie wäre schön, aber mit wenig Leidenschaft gesegnet. Allerdings: es ist die Karaoke-Version – wer weiss, was im Text passiert …

Arvid Leyh

Veröffentlicht von

www.nurindeinemkopf.de

Nach diversen Artikeln und zwei Büchern zwischen Geist und Gehirn hier der Podcast. Wichtigster Punkt: die Übersetzung der aktuellen Erkenntnisse in verständliche Sprache, praktischen Alltag und guten Humor.

17 Kommentare

  1. Lustlos…

    ..soso.
    Lustlos sind die, die Jungen, vermehren wollen sie sich nicht, und sie wollen nicht nicht einmal so tun, als ob.
    Ach – die Evolution ist ein schauriges Geschehen. Wie gerne, ach wie gerne würde ich jetzt sagen: seht her, wie der Geist der Müdigkeit, der Lustlosigkeit, ja, vielleicht sogar der Geist der besseren Einsicht die Argumente der Evolutionspsychologen entkräftet – wir können auch anders: nämlich gar nicht!

    Ach, was wäre das für ein schönes Argument – wüsst’ ich nicht, dass jene, die aus dem Rattenrennen der egoistischen Gene aussteigen, den Freiraum für die schaffen, die ihn nur allzugerne einnehmen.

    Das mit der Evolution — das hat so was ekliges, unvermeidbares, zwanghaftes. Ich glaub’, ich mag das nicht.

  2. Ausgesetzte Evolution

    Ah, der geschulte Blick des Anatomen: Diesen Zusammenhang zwischen Hauptthema und Interview hatte ich so gar nicht bemerkt. Das liesse sich kulturkritisch ausbauen in Richtung Degeneration, Survival of the Fittest, eine Priese Rom vielleicht, und dann noch den Aspekt der Faulheit deutlich betont.

    Das nächste Interview immerhin geht um Humor – vielleicht erfreut Dich das.

  3. Lob der DEgeneration

    “Das liesse sich kulturkritisch ausbauen in Richtung Degeneration, Survival of the Fittest, eine Prise Rom vielleicht, und dann noch den Aspekt der Faulheit deutlich betont.”

    (es folgt eine halbernste Replik)

    Was heisst hier “kulturKRITISCH”? Geradezu EUPHORISCH müsste man über die und den berichten, die sich der ewigen REgeneration des Immergleichen durch DEgeneration entziehen!

    Nietzsche! Umwertung aller Werte! Wer sagt denn, dass man evolutionären “Erfolg” an der Reproduktionsrate des sich ewig ähnlichen/gleichen ablesen muss, hä? Wer sagt das? Wer sagt, dass das das Wesen der Veranstaltung sei?

    Und wenn ich mich jetzt hinstellte und behauptete: die Evolution ist ein Prozess, in dem es darum geht, EINMALIGKEITEN zu produzieren und der Höhepunkt des Prozesses ist daher die Erzeugung einer Form, die sich NICHT mehr reproduzieren kann? Könnte nicht das das Wesen des Prozesses sein? Produziert er nicht mindestens so viel DEgeneriertes wie REgenerationsfähiges?

    Stilvoll ausgestorben zu sein – ja, das wär’s!

  4. Sterben mit Stil

    Helmut, Du bist schrecklich! So wunderbare Worte, denen ich kaum gerecht werden kann, so zwischen Hundspazieren, Windelnwechseln, englische Episoden sprechen, deutsche Episoden schreiben.

    Wunderbare Worte, und tragisch dazu. Als herrschten in Deinem Universum mehr g. Sprichst Du von Deinem Aussterben? Dem der westlichen Kultur? Der ganzen Menschheit? Zumindest die letzten beiden würden ihr Ableben bedauern – währenddessen und im Nachhinein.

    Aber widerspricht sich nicht “Evolution” und “Immergleich”? Die Evolution hat uns nicht abgeschrieben – http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/788344 oder, offen Still Evolving, Human Genes Tell New Story – da passiert noch einiges. Haben die Mädels heute nicht deutlich breitere Becken, als die in den 80ern? Da ist nix mit Stil und auch nicht mit Aussterben.

    Aber dass seit 2001 nix besser wird, da geb ich Dir Recht.

  5. Evolution und ein wenig Lyrik

    Bei der “Konkurrenz”, in den “ScienceBlogs”, fand ich das Zitat eines Paläontologen: “99,99% of all species are extinct.”

    Das ist zwar zum einen fast trivial, zum anderen aber bedenkenswert, weil es den Blick auf das lenkt, was Evolution auch ist: eine Vernichtungsmaschine. Wir haben uns (“think positive..”) angewöhnt, die “schöpferischen”, “lebenserhaltenden”Fähigkeiten der Evolution zu hypostasieren — ich sehe keinen Grund, die Sache nicht auch mal andersherum zu betrachten.

    Das Universum mit den vielen “g” – das gefällt mir, das ist ein schönes Bild. Bevor ich jetzt mit allerlei Lyrizismen komme (“Manche freilich..” von Hugo von Hoffmansthal käme mir in den Sinn, und natürlich “Nichts” von Platen), werfe ich halt noch schnell in die Runde, dass es ja immerhin möglich ist, dass das Denken keine HILFREICHE, sondern eine ZERSTÖRERISCHE Funktion ist. Man kann sich (vide Nietzsche) ja schliesslich auch um Kopf und Kragen denken.

    Ich häng die beiden Gedichte frech da an:
    (credit: Gutenberg-Projekt)

    Hugo von Hoffmansthal
    “Manche freilich…”

    Manche freilich müssen drunten sterben,
    Wo die schweren Ruder der Schiffe streifen,
    Andre wohnen bei dem Steuer droben,
    Kennen Vogelflug und die Länder der Sterne.

    Manche liegen immer mit schweren Gliedern
    Bei den Wurzeln des verworrenen Lebens,
    Andern sind die Stühle gerichtet
    Bei den Sibyllen, den Königinnen,
    Und da sitzen sie wie zu Hause,
    Leichten Hauptes und leichter Hände.

    Doch ein Schatten fällt von jenen Leben
    In die anderen Leben hinüber,
    Und die leichten sind an die schweren
    Wie an Luft und Erde gebunden:

    Ganz vergessener Völker Müdigkeiten
    Kann ich nicht abtun von meinen Lidern,
    Noch weghalten von der erschrockenen Seele
    Stummes Niederfallen ferner Sterne.

    Viele Geschicke weben neben dem meinen,
    Durcheinander spielt sie alle das Dasein,
    Und mein Teil ist mehr als dieses Lebens
    Schlanke Flamme oder schmale Leier.

    August Graf von Platen
    (ohne Titel)
    Es liegt an eines Menschen Schmerz, an eines Menschen Wunde nichts,
    Es kehrt an das, was Kranke quält, sich ewig der Gesunde nichts,
    Und wäre nicht das Leben kurz, das stets der Mensch vom Menschen erbt,
    So gäb’s Beklagenswerteres auf diesem weiten Runde nichts.
    Einförmig stellt Natur sich her, doch tausendförmig ist ihr Tod,
    Es fragt die Welt nach meinem Ziel, nach deiner letzten Stunde nichts.
    Und wer sich willig nicht ergibt dem ehrnen Lose, das ihm dräut,
    Der zürnt ins Grab sich rettungslos und fühlt in dessen Schlunde nichts.
    Dies wissen alle, doch vergißt es jeder gerne jeden Tag.
    So komme denn, in diesem Sinn, hinfort aus meinem Munde nichts!
    Vergeßt, daß euch die Welt betrügt, und daß ihr Wunsch nur Wünsche zeugt,
    Laßt eurer Liebe nichts entgehn, entschlüpfen eurer Kunde nichts!
    Es hoffe jeder, daß die Zeit ihm gebe, was sie keinem gab,
    Denn jeder sucht ein All zu sein und jeder ist im Grunde nichts.

  6. Tiere, Teller und Tassen

    99,99% – eine beeindruckende Zahl an toten Tieren, Spezies wie Individuen.

    Aber Gegenfrage: wie viele der Teller und Tassen, die Du je im Leben besessen hast, stehen heute noch im Schrank? Porzellan geht schnell kaputt und wenn Du so viel Zeit hast wie die Evolution, fällt Dir halt einiges vom Tisch.

    Dass wir nicht unsterblich sind, sollten wir ihr nicht vorwerfen, da müsste sie sich ja selbst abschaffen, und wer macht das schon gern – vom Stillstand und (haha!:) dem Sieg des Immergleichen mal ganz abgesehen.

    Was ich beim Nachdenken ganz drollig finde ist, dass es der Evolution ziemlich egal ist, was wir denken. Ob wir ihr teleologische Tendenzen in Richtung Verbesserung oder Vernichtung vorwerfen, lässt sie völlig kalt. Diese Gedanken verändern uns mehr, als sie. Zur Stimmungsaufhellung hier mein Lieblingsgedicht, in der Bedienungsanleitung sich selbst vorzulesen mit bässernem Crescendo.

    Robert Gernhardt: Ein Gleichnis
    (credit Wikipedia (unter Nonsens???))

    Wie wenn da einer, und er hielte
    ein frühgereiftes Kind, das schielte,
    hoch in den Himmel und er bäte:
    „Du hörst jetzt auf den Namen Käthe!“ —
    Wär dieser nicht dem Elch vergleichbar,
    der tief im Sumpf und unerreichbar
    nach Wurzeln, Halmen, Stauden sucht
    und dabei stumm den Tag verflucht,
    an dem er dieser Erde Licht …
    Nein? Nicht vergleichbar? Na, dann nicht!

  7. “Ob wir ihr teleologische Tendenzen in Richtung Verbesserung oder Vernichtung vorwerfen, lässt sie völlig kalt”.

    Echt?

    “Diese Gedanken verändern uns mehr, als sie.”

    Also bleibt “sie” doch nicht so kalt. Oder sind wir hier und die Evolution da?

  8. ..gotcha!

    “Was ich beim Nachdenken ganz drollig finde ist, dass es der Evolution ziemlich egal ist, was wir denken.”

    So, und jetzt zieh’ ich Dir die Schlinge GAAANZ langsam um den Hals (ich versuch’s zumindest): das ist doch DAS Gegenargument gegen die “Evolutionspsychologie”, auf die Du in Deinem Beitrag über die Schönheit öfters rekurrierst. Die versucht doch dauernd zu zeigen, dass es aus irgendwelchen Gründen, die dem evolutionären Prozess innewohnen, eben NICHT egal sei.

    Also was nun?

    Wenn die evolutionäre Geschichte die Art in der wir denken, prägt (vielleicht sogar determiniert), dann hab’ ich alles Recht der Welt, meine Gedanken über sie (und seinen sie _negativ_) als ihr Resultat anzusehen, ja, mich sogar zu dem Schopenhauerschen Diktum zu versteigen, “dass im Menschen die Welt zu Bewusstsein komme.”

    Wenn es ihr hingegen “wurscht” ist, was ich denke, dann spielt meine Denkerei evolutionär auch keine Rolle, hat weder im positiven noch im negativen irgendeinen Selektionswert und kann von daher nicht Gegenstand irgendeiner “Evolutionspsychologie” sein.

  9. Blitzableiter

    Wer auf seinem Dach einen Blitzableiter befestigt, hat gegenüber dem, der seinen Hund als Opfergabe einem Donnergott darbietet, einen klaren Überlebensvorteil. Die Evolution “schenkte” uns also ein Hirn, damit wir denken und nicht nur unseren Mandelkern spazieren führen.

  10. Bitzableiter

    …denk’ ich ja auch.

    Aber wenn die Evolution uns das Denken “schenkte”, dann muss auch eine Erklärung dafür her, wie es dazu kommen kann, dass einer denkt, dass die Evolution eine ziemlich bescheidene Veranstaltung sei.

    Einfach aus den Gründen der “argumentativen Symmetrie”. Wenn ich das einemal sage: “Er denkt so und so, weil das evolutionär ‘sinnvoll’ (-> Reproduktion etc.) ist”, dann kann ich das nächstemal nicht sagen: “Er denkt so und so, aber es ist evolutionär sinnlos (-> der stirbt sicher bald aus)”

    BEIDE Denkungsarten verraten etwas über das Wesen des Prozesses, der sie hervorgebracht hat. Und ich versteh’ um’s Verplatzen nicht, warum der ersten Variante (der “affirmativen”) ein höherer “Wirklichkeitsgehalt” zugestanden werden soll, als der zweiten, der negierenden.

  11. Wille/Evolution @ Wicht

    Zunächst ist Evolution wertneutral. Um mit Schopenhauer mitzugehen: ein Wille, der sich in verschiedenen Erscheinungen objektiviert. Der Wille kennt kein gut und kein böse -vielmehr experimentiert er. So ist eine Verneinung ebenso Experiment wie eine Bejahung. Führt die Verneinung aber in die Verzweiflung und die Verzweiflung in die Isolation, so wird sicherlich dieser verzweifelte Mensch zwar nicht seine eigenen Gene weitergeben, aber dafür in der Memetik -wenn wir uns dieser Theorie anschließen möchten- feste mitmischen! “Nur auf dem Marktplatz verlangt man ein ja oder nein -wehe du willst deinen Fuß zwischen das Für und Wider setzen” (Nietzsche)

  12. @ Hilsebein

    …ich will ja noch gar nicht bis zu den Höhen von Nietzsche und Schopenhaier aufsteigen.

    Ich versuch’ ja nur, ein Argument wider die (wie MIR scheint) Inkonsistenz der “Evolutionspsychologie” zu basteln. ich probier’s noch mal mit einem gewagten Syllogismus, den mir vermutlich die Philosophen hier gleich um die Ohren hauen. Vielleicht trägt das aber zu Klärung (auch in _meinem_ Kopf) bei.

    (A)
    Prämissa major:
    Alle Denkakte beruhen auf einer evolutionären Grundlage
    Prämissa minor:
    Manche Denkakte sind negative Werturteile bezüglich dieser evolutionären Grundlage
    Conclusio:
    Ein negatives Werturteil bezüglich der evolutionären Grundlage hat eine evolutionäre Grundlage.

    (B)
    Ein positives Werturteil hat natürlich auch eine evolutionäre Grundlage. “Ach, wie schön ist es, auf der Welt zu sein!” Da lacht der Evolutionspsycholog’, wie nahtlos fügt sich dieses Werturteil in’s Dogma der evolutionären Grundlage, des “Survival” nämlich – da muss ich keinen Syllogismus stricken, das begreift jeder sofort.

    Und nochmal das Argument von der Symmetrie: wenn sich irgendetwas über das “Wesen” der Evolution und des Denkens in (B) offenbart, warum dann nicht auch in (A)?

  13. Enge Schlinge

    Klar hast Du Recht. Also, das Recht, nämlich zu denken, was auch immer Du willst. Aber sind das nicht zwei Paar Schuhe?

    Das eine ist der evolutionäre Rahmen, in dem wir alle stattfinden. Der läuft weiter wie gehabt, ob in den Industrieländern nun gepoppt wird, oder nicht (nur am Rand hier nochmal der Punkt, dass mein aktuelles Thema Schönheit ursächlich nichts mit dem Interview mit Rabea zu tun hat). Die Evolution marschiert dann halt in Richtung Planet der Affen. Ratten. Kakerlaken. Die Prinzipien gelten weiter, unten drunter, source code-mässig.

    In diesem Rahmen hat sich einiges krudes Zeuchs entwickelt, das nicht notwendigerweise auf den ersten Blick der Fortpflanzung dienlich ist, oder dem individuellen Überleben. Michael hat in seiner “Natur des Glaubens” dazu einiges anzubieten.

    Zu diesem kruden Zeuchs gehören wir, inklusive unserer Gedanken. Und selbst wenn die Evolution vergeistert wäre, hätte sie vermutlich zu viel zu tun, um sich um diese Gedanken zu kümmern.

    Der nächste Schuh ist der, ob das was wir denken, uns den Tag erhellt oder verdunkelt. Das ist eine persönliche Entscheidung. Und muss – hier in unserer Diskussion – nicht notwendigerweise etwas über den source code verraten.

    Aber wie schon andernorts festgestellt, hat die Evolution ja auch ein Herz für Schizophrene. Und – wie auch schon andernorts festgestellt – hat die Evolutionspsychologie den großen Vorteil, dass sich mit ihr rundweg alles argumentieren lässt.

    Der Punkt geht also an Dich. Und auch dieser, der nihilistische: Wir haben uns bereits fortgepflanzt, das war das ganze Ziel. Ob wir drum herum Licht oder Schatten sehen, wie hoch unsere Resilienz ist, ob wir die Dreifaltigkeit begreifen, Hühnerbeine verweigern, unseren Propheten beleidigt sehen oder die ganze Veranstaltung für eine bescheidene Veranstaltung halten – who cares?

    Abgesehen davon, dass es unser Leben bestimmt …

  14. Im Scherz doch nicht ohne Ernst @ Wicht

    Moral zum Willen: Ich bin zu einem Werturteil gelangt. Du bist böse!

    Wille zur Moral: Daß du überhaupt in der Lage bist, über mich ein Urteil zu fällen, verdankst du mir. Doch dein Gut und dein Böse sind Glaubenssätze -geh’ doch in die Kirche!

    Vernunft zur Moral: Höre doch erst einmal, was der Wille zu sagen hat.

    Wille zur Vernunft: Eben! -ich will doch nur spielen.

  15. Nachtrag

    Moral zum Willen: bist du ein Spieler?

    Wille zur Moral: Ja, spielen ist mein eigentliches Element, denn ich liebe es, den Verstand des Menschen zu verhexen. Böse bin ich derweil nicht -ich mag sie nur nicht -jene Gutmenschen, die nach einem Tropfen Erkenntnis meinen, meinem Feuer gerecht werden zu können. Der psychologische Begriff von Wille wird mir nicht gerecht -klein ist der Wille des Menschen, der meint, sich gegen mich erheben zu können.

    Vernunft zur Moral: Hinterfragen ist nicht dein Element. Dein Element ist der Glaube!

    Moral zur Vernunft: Solange der Mensch des Mitgefühls nicht fähig ist, bleibt meine Existenz unangetastet!

    Wille zur Vernunft und zur Moral: macht das unter euch aus -ich bin nur der Motor, der die Kiste am Laufen hält!

  16. nett…

    “Lehrer (halten) schöne Kinder intelligenter …”

    Das erklärt natürlich einiges … und ich dachte schon, ich wäre einfach nur doof! 😀

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