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auf der Frequenz von Geist und Gehirn
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Braincast 111

Die Geisteswissenschaften scheinen in der Sinnkrise – anders ist mir das immer wieder aufflammende Neuro-Bashing nicht zu erklären. Aussagen wie wir wussten es zuerst, wir wissen es besser oder nichts davon ist neu sind lautstark, aber eigentlich nicht nötig. Wie ich denke

 

MP3 File

Die angesprochene Delta-Diskussion finden Sie hier. Entscheiden Sie selbst – vielleicht war ja meine Wahrnehmung verschoben …

 

SHOWNOTES

Nahezu völlige Freiheit in der Themenwahl, wenn auch mit leichter Betonung auf den nachdenklichen Aspekt. Den Einstieg macht yousleepwhenyouareawake von Dreamfresh, tatsächlich ein deutscher Künstler! Dann aber doch ein thematischer Treffer, vielleicht sogar eine Aufforderung: New perspectives von Alan Lauris, wenn es auch musikalisch vielleicht etwas … betont daherkommt. Musikalisch schön schwer und fast auch thematisch passt Just 2 easy von MyMondo. Beautiful You von Jakit Patrick ist ein Überbleibsel der letzten Episode, aber musikalisch keinesfalls fehl am Platz. Das Finale macht Budha Building mit Fundament.

Arvid Leyh

Veröffentlicht von

www.nurindeinemkopf.de

Nach diversen Artikeln und zwei Büchern zwischen Geist und Gehirn hier der Podcast. Wichtigster Punkt: die Übersetzung der aktuellen Erkenntnisse in verständliche Sprache, praktischen Alltag und guten Humor.

5 Kommentare

  1. Glaubensbekenntnis

    “Ganz am Anfang der Wirkungskette steht reine Materie”

    [Ironie on]

    Ich glaube an die Materie, die Allmächtige, die Schöpferin des Himmels und der Erde und ihren eingeborenen Sohn -meinen Doktorvater-, der mich lehrte, an mein Hirn zu glauben. Geheiligt sind alle meine Hirnwindungen, denn sie verheißen mir das Reich, das da kommen mag -in Ewigkeit- Amen.

    [Ironie off]

  2. Ach herrje

    Nach dem dritten Braincast, das ich mir jetzt anhöre, schwöre ich, nie mehr da reinzuklicken.

    Die Idee ist schon gewagt, Sachtexte, auch wenn sie populärwissenschaftlich dargeboten werden, mit gefälliger Musik hinterlegt, abzulesen. Wer wenig Zeit hat, will Informationen lieber selber lesen und braucht dann nur einen Bruchteil der Zeit, die das geduldige Zuhören verlangt. Aber Ihre Texte bieten Sie gar nicht zum Lesen an, oder?

    Die Ausführung des Ganzen liegt allerdings voll daneben. Vielleicht engagieren Sie sich mal einen Profi, der ausdrucksvoll sprechen kann und nicht nur Text hastig runterleiert und dabei ständig halbe Sätze verschluckt. So werden Sie kaum Zuhörer gewinnen.

  3. Hören oder Lesen?

    Was das Beobachten des Sachverhalts betrifft, stimme ich Herrn Schwarz zu. Trotzdem schätze ich die Audio-Dateien mit all ihren “Macken”. Ich höre den Braincast gerne, z.B. bei längeren Autofahrten. Geschriebener Text wäre da fehl am Platz. Bei einem Profi-Sprecher wie bei Geo-Audio würde ich das Authentische vermissen.

    Allerdings: Nachlesen würde ich einige Folgen schon gerne. Wie wäre es mit einer “Doppel-Lösung”?

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