Meine Big five 2013

BLOG: Biosenf

Würziges aus den Biowissenschaften
Biosenf
©le buveur d'encre, (marion argonat)
©le buveur d’encre, (marion argonat)

Bei meinen fünf Lieblingsentdeckungen aus der Tierwelt 2013 habe ich ausnahmsweise auf Fische verzichtet (fast):

Es war ein besonders gutes Jahr für die Regenwaldforschung.

Im Sommer entdeckte ein Forscher in Peru eine mysteriöse Struktur an einem Baum im Dschungel. Die Suche nach einem Urheber habe ich verstorified (wollte ich auch mal ausprobieren).
http://storify.com/thildebiosenf/what-s-this-mysterious-silk-thingy

Eine bisher unbekannte Tapirart wurde in Brasilien gesichtet und beschrieben. Tapirus kabomani ist klein und unterscheidet sich besonders durch seine Schädelform von seinen anderen Tapirkollegen.
http://blogs.scientificamerican.com/tetrapod-zoology/2013/12/17/new-living-species-of-tapir/

Es gab in 2013 noch mehr Säugetierentdeckungen und wie süüüüüüß dieser kleine Bär ist: das Olinguito. Naja, die Gattung kannte man schon und die Art unterscheidet sich nur genetisch vom normalen Makibär. Aber was soll’s, wenn es jedes Katzenbaby um Längen an Knuffigkeit überragt, kann man daraus auch mal eine Schlagzeile machen.

Auch sehr knuffig, auch aus Brasilien, aber nicht zum Knuddeln ist Coendou baturitensis, ein neu-beschriebenes kletterndes Stachelschwein.

http://newswatch.nationalgeographic.com/2013/12/10/new-discovery-porcupine-species-identified-in-brazil/

Und noch ein Tier-Mysterium in 2013: Der australische Nachtsittich, der lange in freier Wildbahn als verschollen galt, taucht wieder auf und wirft Fragen zur Rolle von Geheimniskrämereien im Artenschutz auf.

http://theconversation.com/found-worlds-most-mysterious-bird-but-why-all-the-secrecy-18000

 

Mathilde Bessert-Nettelbeck

Veröffentlicht von

Mit einem Diplom in Biologie in der Tasche, einer halben Doktorarbeit und viele Ideen will ich meinen Senf dazugeben. Meine irrsinnige Begeisterung für Lebewesen und des Lebens Wesen, möchte ich weitervermitteln. Und das an JEDEN. Jeder soll wissen, wie unglaublich Grottenolme sind und warum auch Gliazellen unserer Aufmerksamkeit bedürfen, dass Ratten nicht nur ekelig sind und die heimische Topfpflanze vielleicht bald schon die Nachttischlampe ersetzt. In Tübingen habe ich studiert, in Bern der Forschung den Rücken gekehrt. In Berlin bin ich nun auf der Suche nach Alternativen im Feld der Biologie und Kommunikation. Ganz besonders nach meinem Geschmack sind verrückte, unglaubliche oder einfach nur lustige Geschichten aus Ökologie, Evolution, Medizin und Technik. Schmeckt euch der Senf? Sonst mischt doch mal mit! Mathilde Bessert-Nettelbeck

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