Sechs von 100 Stunden

BLOG: Astronomers do it at Night

…und auch tagsüber
Astronomers do it at Night

Sechs von 100 Stunden, das ist meine Schicht (oder besser gesagt eine Doppelschicht) innerhalb der 100 Stunden Astronomie, und zwar am heutigen Samstag, der gleichzeitig auch der 7. Astronomietag in Deutschland ist. Eines der Highlights – wenn nicht das Highlight schlechthin – des Internationalen Jahres der Astronomie sollen sie werden, diese 100 Stunden, und das nicht nur in Deutschland oder im gesamten deutschsprachigen Raum sondern weltweit. Rund um den Globus nutzen wissenschaftliche Institute, Sternwarten, Planetarien und Astronomievereine, oder auch Einzelpersonen, die sich einfach mit ihrem Fernrohr an die Straßenecke stellen, die Gelegenheit, die Faszination Sternhimmel öffentlichkeitswirksam unter die Leute zu bringen.
Am schwersten tun sich bei solchen Aktionen irgendwie immer Forschungseinrichtungen und Universitätsinstitute wie das unsrige, zumindest hier in Deutschland. Die Einstellung, daß Öffentlichkeitsarbeit nicht mehr als ein notwendiges Übel ist, ist unter Wissenschaftlern leider immernoch weit verbreitet. Viele Kollegen sehen ihre Aufgabe allein in der Forschung, überlassen die "Vermarktung" ihrer Ergebnisse in der Außenwelt den Wissenschaftsjournalisten und übertragen das Beantworten der Fragen wissbegieriger Astronomieinteressierter an Volkssternwarten und engagierte Amateurastronomen. Woran liegt das? In Forscherkreisen wird ein Wissenschaftler an seiner Forschungsleistung gemessen: Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Vorträge auf Konferenzen, vielleicht noch Lehrtätigkeit an der Universität, das ist es womit man in seinem Lebenslauf punktet. All das was man unter dem Begriff Wissenschaftskommunikation zusammenfassen würde – vom Führen einer Schulklasse durch das Institut bis hin zum Verfassen einer Pressemitteilung über aktuelle Forschungsergebnisse – ist zusätzliche Arbeit, die sich viele Forscher neben dem normalen Arbeitspensum nicht aufbürden können oder wollen. Hinzu kommt, daß viele Wissenschaftler zwar einem Fachkollegen ganz wunderbar erklären können, woran sie gerade arbeiten, sich aber im Umgang mit Laienpublikum, besonders mit Kindern und Jugendlichen, schwertun. Aber nicht jedes Institut kann sich Angestellte leisten, die sich alleine der Öffentlichkeits- und Pressearbeit widmen, sie sind darauf angewiesen, daß engagierte Wissenschaftler diese Aufgaben zusätzlich zu Forschung und Lehre übernehmen, häufig ein zeitraubendes Unterfangen.


Bei schönstem Wetter zeigt das vollautomatische Hamburger Robotische Teleskop, kurz HRT, was es kann

Umso erstaunter war ich, daß man sich hier an der Hamburger Sternwarte dazu entschlossen hat, die 100 Stunden tatsächlich als solche zu verstehen und umzusetzen. Live-Beobachtungen über das Internet mit unseren Roboterteleskopen HRT und OLT während des kompletten Zeitraums sollten es werden, von Donnerstag 14 Uhr bis Montag Abend um 18 Uhr. Zusätzlich sollten Besucher vor Ort die Gelegenheit bekommen, einen Blick durch die anderen Fernrohre der Sternwarte zu werfen. Schnell fand sich ein Team zusammen das unsere Kuppelgebäude mit Webcams ausstattete, eine Internetseite für den Webcast aufsetzte und einen Beobachtungsplan für die automatischen Beobachtungen aufsetzte. Zusätzlich wurden noch kurze Filme gedreht, in denen die Internetnutzer etwas über die einzelnen Teleskope und Instrumente erfahren können. Als es daran ging, die Betreuermannschaften für die Teleskope zu den Nachmittags- und Abendbeobachtungen zusammenzustellen, wurde es dann aber wieder eng, die Suche nach freiwilligen Helfern unter den Sternwartenmitarbeitern gestaltete sich wie gewohnt zäh. Ganz anders dagegen die Amateurastronomen aus Hamburg und Umgebung, die sich zusätzlich mit ihren Geräten wie bei einem kleinen Teleskoptreffen im Parkgelände der Sternwarte einfanden. Gestern gesellte ich mich mit meinem Dobson zu ihnen, heute bin ich hier, um von 16:30 Uhr bis 22:30 Uhr den Besuchern in der Kuppel des Oskar-Lühning-Teleskops zu erklären, wie wir das Teleskop über das Internet remote bedienen, was die Forschungsschwerpunkte an der Hamburger Sternwarte sind, oder einfach nur, wo sie gerade den Saturn am Himmel finden können…


Die Whirlpoolgalaxie M51, aufgenommen mit dem Hamburger Oskar-Lühning-Teleskop, kurz OLT

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Astronomin in vielerlei Hinsicht, so könnte man mich mit wenigen Worten beschreiben. Da ist zunächst einmal die Astrophysikerin, die an der Hamburger Sternwarte über die Aktivität von Sternen promoviert und dabei hauptsächlich mit den Röntgensatelliten Chandra und XMM-Newton gearbeitet hat, aber auch schon am Very Large Telescope in Chile beobachten durfte. Auslöser ihres beruflichen Werdegangs war ein engagierter Lehrer, dessen Astronomie-AG sie ab der 7. Klasse besuchte. Ungefähr zur selben Zeit erwachte auch die Hobbyastronomin, die anläßlich des Einschlags des Kometen Shoemaker-Levi 9 auf den Jupiter begann, mit einem russischen Feldstecher vom Flohmarkt den Tanz der Jupitermonde zu verfolgen. Heutzutage freut sie sich über jede Gelegenheit, mit ihrem 16-zölligen Dobson tief im Odenwald fernab der Lichter der Rheinebene auf die Jagd nach Deep-Sky-Objekten zu gehen. Und da Amateurastronomen gesellige Wesen sind, treffe ich mich gerne mit Gleichgesinnten, zum Beispiel zum gemeinsamen Beobachten. Auch nach meinem Umzug von der Großstadt Hamburg in das schöne Universitätsstädtchen Heidelberg halte ich engen Kontakt zu meinen Vereinskameraden von der Hamburger Gesellschaft für volkstümliche Astronomie und dem Astronomieverein meiner Jugend, dem Arbeitskreis Sternfreunde Lübeck. Seit einigen Jahren bin ich außerdem in dem Internetforum Astrotreff aktiv, wo ich Teil des Moderatorenteams bin. Um meine Faszination an der Astronomie an andere weitergeben zu können, besonders an Kinder und Jugendliche, habe ich mich seit Jahren in der Öffentlichkeitsarbeit engagiert, habe populärwissenschaftliche Vorträge gehalten und Schülergruppen betreut, die in Hamburg das Institut besucht haben. Diese Leidenschaft habe ich nun zu meinem Beruf gemacht. Hier in Heidelberg arbeite ich in einem kleinen aber feinen Team am Haus der Astronomie. Hiermit lade ich Sie ein, lieber Leser, an all diesen Facetten meines Astronomendaseins teilzuhaben. Mal witzig, mal spannend oder nachdenklich, manchmal auch persönlich oder mit Aha-Effekt. Carolin Liefke

12 Kommentare

  1. Willkommen!

    Erst mal ein Willkommen in den Kosmologs, und danke für die Einblicke in die Hamburger Aktivitäten rund um die “100 Stunden!” Ich hoffe, ihr hattet besseres Wetter als wir in Aachen, wo der Himmel pünktlich zum Astronomietag zuzog…über fehlende Besucher konnten wir dennoch nicht klagen! VG, Jan

  2. Herzlich Willkommen!

    Liebe Carolin,

    herzlich willkommen bei den KOSMOlogs und Gratulation zum ersten Beitrag! Mit Dir sind wir nun 12 KOSMOlogger.

    Die 100 Stunden Astronomie sind eine feine Sache und sind auch am anderen Ende von Deutschland auf dem Odeonsplatz mitten in München phantastisch gestartet!

    Die astronomischen Institute in München/Garching und in Heidelberg tun sich nicht schwer mit Öffentlichkeitsarbeit: sie beteiligen sich mit Interviews in Presse, Hör- und Rundfunk, schreiben populärwissenschaftliche Artikel, veranstalten öffentliche Vorträge und Tage der offenen Tür und führen Besuchergruppen durch die Institute – auch mit vielen Kindern und Jugendlichen.
    Das wäre also ein kleiner Einwand meinerseits. Ich gebe Dir allerdings insofern Recht, dass da noch mehr getan werden kann und muss. So sind PR-Verantwortliche an Wissenschaftsinstituten längst noch nicht die Regel, sondern hauseigene Wissenschaftler machen das oft noch “so nebenbei”.
    Wir versuchen hierbei mit unserem Exzellenzcluster Universe mit einem guten Beispiel voran zu gehen.

    Ich freue mich auf Deinen nächsten post.

    Beste Grüße,
    Andreas
    (Einsteins Kosmos)

  3. Astronomers at night

    Anscheinend sind die nachts wirklich aktiver als tagsüber, wie man an den Kommentaren sieht. 😉

  4. Herzlich willkommen…

    …als Verstärkung bei den Kosmologs. Ich komme grad von draußen rein und das einzige was hier in Südbayern derzeit am Himmel sichtbar ist, ist der Mond, der hin und wieder durch eine Wolkenlücke späht. Nicht grade ein astronomisches Fernziel, aber ein vertrauter Freund und Nachbar.

    Genauso wie unser Webmaster (Martin Huhn) der seine Schäfchen auch um Mitternacht noch bekümmert.

  5. Astronomers auf dem Weg ins Bett…

    Ja, so ist das mit uns Astronomen 🙂

    Aber zumindest für mich ist nun auch Feierabend, die letzten Besucher sind gegangen und in den Kuppeln sind die Lichter ausgegangen. Aber wie sollte es anders sein, hatten auch wir seit heute Nachmittag nur noch Wolken, für ganze fünf Minuten sah man einmal kurz den Mond in einer Lücke. Drei klare Beobachtungsnächte in Folge, das wäre aber auch zuviel verlangt vom Hamburger Wetter.

    Andreas, ich meine natürlich nicht, daß Forschungsinstitute hierzulande überhaupt nichts in Sachen Öffentlichkeitsarbeit auf die Beine stellen, aber wie du schon sagst, man könnte mehr tun. Wahrscheinlich fällt mir das “Defizit” an Interesse daran aber auch nur so stark auf, weil wir hier in Hamburg ein recht kleines Institut mit insgesamt knapp 70 Mitarbeitern sind, davon ca. 50 Wissenschaftlern. Einen hauptamtlichen Zuständigen für PR- und Öffentlichkeitsarbeit können wir uns schlichtweg nicht leisten und so ist es an einem kleinen aber feinen Kreis von Leuten, die sich wirklich engagieren, solche Aufgaben zu übernehmen.

    Nicht daß ich es vergesse: Ganz vielen lieben Dank für die Willkommensgrüße!

  6. Auch von mir ein herzliches Willkommen! Prima, dass wir einen weiteren Mitstreiter für die “gerechte Sache” gefunden haben 😉 In diesem Sinne also ein kräftiges Hummel,Hummel in den Norden 🙂

  7. Darmstadt meldet Wolken

    Auch hier in etwa dieselbe Situation wie sie Jan Hattenbach berichtet. Freitag abend zwecklos, Samstag zog sich der Himmel pünktlich zur Abenddämmerung zu.

    Was die Oeffentlichkeitsarbeit angeht, ist meine Erfahrung irgendwo zwischen der von Carolin und der von Andreas:

    Es gibt viel Arbeit, teilweise sogar heroische Arbeit, von engagierten Einzelpersonen und auch Gruppen, aber eine wirkliche Breitenwirkung erreicht man nicht – lange nicht in dem Ausmaß wie jenseits des Atlantik.

    Es gibt da wohl ein strukturelles Problem, das man überwinden muss. Es passiert da auch was, nur haben wir immer noch einen weiten Weg vor uns.

  8. Positives Klima schaffen

    Hallo Carolin,

    auch von mir ein herzliches Willkommen in den KOSMOlogs! Und ein herzliches Dankeschön an Dich und alle Hamburger Kolleginnen und Kollegen, die sich vorbildlich an den “100 Stunden Astronomie” beteiligt haben!

    Ich verstehe sehr gut, was Du mit mangelnder Öffentlichkeitsarbeit meinst. Im Grunde hängt es aber vom jeweiligen “Klima” in der speziellen Institution ab, ob Öffentlichkeitsarbeit funktioniert oder nicht. Und dieses Klima muss von besonders engagierten Personen geschaffen werden, die eine Vorreiterrolle übernehmen. Oftmals ist dazu jahrelange Beharrlichkeit notwendig.

    Von einem sehr positiven Klima der Öffentlichkeitsarbeit kann ich hier aus Heidelberg berichten. Fünf Institute, die astronomische Forschung betreiben (hinzu kommt noch das Planetarium in Mannheim) – das ist eine ergiebige Quelle für Aktionen unterschiedlichster Art. An Mitstreitern und Unterstützern herrscht bei uns kein Mangel. Als wir Anfang des Jahres dazu aufriefen, sich als Referent für das Jahr der Astronomie zur Verfügung zu stellen, meldeten sich innerhalb einer Woche mehr als 30 Astronomen – von der Doktorandin bis zum emeritierten Professor. Und wann immer Führungen oder Tage der offenen Tür stattfinden: Wir werden von Besuchern geradezu überschwemmt. Das ist oftmals ein gewaltiges logistisches Problem, weshalb wir unsere Aktivitäten gut aufteilen müssen. So haben sich die “100 Stunden Astronomie” im Wesentlichen auf die Landessternwarte auf dem Königstuhl beschränkt, das benachbarte Max-Planck-Institut für Astronomie lädt erst für den 17. Mai zum Tag der offenen Tür ein. Wir hatten hier schon Veranstaltungen (wie etwa die “Nacht der Wissenschaft”), wo sich nachts mehr als 3000 Besucher auf dem Königstuhl tummelten. Dank der zahlreichen Helfer konnten diese Herausforderungen stets mit Bravour gemeistert werden.

    Vielleicht mit ein Grund, weswegen hier so viele Wissenschaftler keine Scheu vor Öffentlichkeitsarbeit haben, ist meines Erachtens die Zeitschrift “Sterne und Weltraum”, deren Redaktion seit Anbeginn (seit 1962) aufs Engste mit der Forschergemeinde verknüpft ist. Durch das Angebot einer Schreibwerkstatt versuchen wir speziell Nachwuchsforscher dazu zu animieren, allgemeinverständlich über ihre Forschungsarbeit zu schreiben (oder über die Arbeiten ihrer Kollegen zu referieren). Was die Teilnehmer dabei lernen, können sie mit Gewinn für ihre Fachpublikationen und Vorträge einsetzen.

    Dieses Angebot einer Schreibwerkstatt gilt übrigens auch für alle interessierten Astronomen außerhalb Heidelbergs. Vielleicht ist noch zu wenig bekannt, dass sich jeder als Autor von Kurzberichten oder Hauptaufsätzen beteiligen kann? Wir können garantieren: Jeder, der in Zusammenarbeit (und oftmals auch Auseinandersetzung) mit der Redaktion einen Beitrag erstellt, trainiert seine/ihre Fähigkeiten, sich allgemeinverständlich auszudrücken, und profitiert davon (denn er/sie wird nicht nur von Fachkollegen gelesen, sondern auch von einem interessierten Kreis der Öffentlichkeit).

    Ich würde mich freuen, wenn demnächst einige Hamburger Kolleginnen und Kollegen meine Aussage testen würden… 😉

    Viele Grüße aus dem Süden in den Norden,
    Uwe

  9. Noch ein Willkommen!

    Hallo Carolin,
    auch von mir ein herzliches Willkommen bei den Kosmologs!

    Ich bin mir nicht sicher, ob Öffentlichkeitsarbeit wirklich so wenig (für Bewerbungen) zählt, wie Du schreibst, aber ich stimme jedenfalls Andreas und Uwe zu, dass hier in HD das Klima für Öffentlichkeitsarbeit wirklich sehr gut ist. Mit dem nun beginnenden Projekt Haus der Astronomie wird die Astronomie für die Öffentlichkeit am Köngistuhl und in Heidelberg weiter verstärkt werden.

    Ansonsten: Ich bin auch Doktorand und beschäftige mich in meiner Promotion mit den Zentren von Aktiven Galaxien. Dazu war ich auch schon am Paranal zur Beobachtung und habe auch fleißig darüber gebloggt.

    Hast Du weitere Beobachtungen geplant? Vielleicht sieht man sich ja mal in Chile? 🙂

    Viele Grüße aus Heidelberg,
    Leonard

  10. Was für eine Kommentarflut 🙂

    Einmal mehr freue ich mich, in eurem Kreise so herzlich aufgenommen worden zu sein. Die Kosmologs sind ja auch ein gutes Stück Öffentlichkeitsarbeit in Sachen Astronomie und Raumfahrt, und ich freue mich daran mitwirken zu dürfen.

    Für mich war Öffentlichkeits- und Pressearbeit immer ganz selbstverständlich ein Bestandteil meiner Arbeit den ich auch gerne mache, aber der Großteil der Kollegen sieht das aber nunmal anders. Man spreche aber einmal konkret zehn wahllos herausgegriffene Kollegen darauf an, ob sie sich freiwillig und ohne Bezahlung am Wochenende in ihrer Freizeit für entsprechende Veranstaltungen zur Verfügung stellen würden. Ich denke einfach, daß es bei “euch” in Heidelberg, wo ja doch mehrere hundert Leute insgesamt an den verschiedenen Instituten arbeiten, einfach weniger auffällt, daß man durchschnittlich bei sechs oder sieben von zehn Leuten dann grundsätzlich ein Nein zu hören bekommt, weil sich dann insgesamt doch wieder soviele Mitstreiter finden, daß man problemlos etwas auf die Beine stellen kann.

    Aber wie Uwe so schön sagt, Beharrlichkeit ist gefragt, und fleißig weiterzumachen. In diesem Sinne freue ich mich immer über Anregungen, gerade weil ich auch darüber nachdenke, beruflich in Richtung Science Communication oder Wissenschaftsjournalismus weiterzumachen.

    Caro

  11. @Leonard

    Ich habe deine Postings in den Kosmologs ja schon länger verfolgt, und schöner hätte ich von meinen Besuchen auf dem Paranal auch nicht berichten können. Ich war ja erst vor knapp einem Monat des letzte Mal dort, etwas zu früh also für die Kosmologs 🙂 Einen etwas chaotischeren Live-Bericht dazu habe ich im Forum Astrotreff abgeliefert, ähnlich wie schon bei meinem ersten Chile-Aufenthalt vor drei Jahren. Ich denke aber, auf die eine oder andere Art wird die Geschichte auch noch ihren Weg in die Kosmologs finden.

    Du weißt ja wie das ist mit der Beobachtungszeit, für noch einen Besuch dort oben müßte ich erstmal ein Proposal durchbekommen, noch dazu eines im Visitor-Mode. Aber natürlich würde ich gerne wieder dorthin fahren…

    Caro

  12. @Caro

    Hi Caro,
    danke für die Lorbeeren — ich habe mir aber auch gleich mal Deine Berichte angeschaut.
    Wenn man “dort” ist hat man einfach das Bedürfnis dieses einmalige Erlebnis mit anderen zu teilen. Ja, das Proposalschreiben (und akzeptiert bekommen…) ist wirklich eine Geheimmagie für sich, aber ich hatte bisher nicht den Eindruck, dass es schwieriger ist Visitor zu bekommen als Service. Im Gegenteil: Einige (erfahrene) Beobachter wollen sogar lieber Service-Mode, weil sie sich da auf’s Wetter verlassen können und weil sie Chile eh schon in- und auswändig kennen… (Ich würde aber dennoch gerne wieder mal hin… ;-))

    Viele Grüße aus Heidelberg,
    Leo

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