Vier Tage Raumfahrt im hohen Norden

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Das Traditionslogo der Neubrandenburger Raumfahrttage.
Das Traditionslogo der Neubrandenburger Raumfahrttage.

Zwischen dem 13. Und 15. November werden in diesem Jahr zum 30. Mal wieder die legendären Raumfahrttage in Neubrandenburg stattfinden. Sie sind eine unerreichte Mischung aus Familientreffen für Raumfahrtfans, Reminiszenzen an die Raumfahrtgeschichte (unter besonderer Berücksichtigung der Ost-Raumfahrt), Vorträgen über die neuesten Zukunftsaspekte, Diskussionsforen mit Fachleuten und Raumfahrern, Signierstunden, und vor allem auch dem persönlichen Kennenlernen von Astronauten und Kosmonauten.

Was letztere betrifft: In diesem Jahr sind die Raumfahrt-Ikone Sigmund Jähn und der ESA-Astronaut Paolo Nespoli an Bord.

Das Programm ist heuer dicht wie selten zuvor. Am Donnerstag findet der Jugendtag im DLR-Standort Neustrelitz statt. Etwa 100 Schülerinnen und Schüler werden im School-Lab des Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt ab 14:00 Uhr ihre Projekte vorstellen. Paolo Nespoli wird ihnen und den anderen Besuchern dabei von seinen beiden Missionen zur ISS berichten.

Am Freitag gibt es zwei sehr unterschiedliche, parallele Veranstaltungen in Neubrandenburg und im Historisch-Technischen Museum Peenemünde. Und – nebenbei sei das eingeschoben – wer in Peenemünde mit dabei ist, hat eine der immer seltener werdenden Gelegenheiten, die Überreste des legendären Prüfstandes 7 zu besichtigen, der für das normale Publikum nicht zugänglich ist. Bei dieser Veranstaltung auf Usedom wird Sigmund Jähn auch einen Vortrag halten.

Das Kontrastprogramm dazu läuft zeitgleich im Radission in Neubrandenburg mit dem „Forum Space 3000“, das sich mit der ferneren Zukunft der Raumfahrt auseinandersetzt.

Am Samstag und Sonntag findet die „Klassik-Veranstaltung“ in Neubrandenburg statt. Mit Referentinnen und Referenten unter anderem von der NASA, von Lockheed, dem DLR, der OHB AG, dem DGLR und ebenfalls mit Sigmund Jähn und Paolo Nespoli. Das Ganze läuft an diesen beiden Tagen wieder unter bewährter Moderation (nämlich meiner).

Das Programm finden Sie hier. Und wenn Sie jetzt Lust auf ein paar Tage Raumfahrt bekommen haben, dann können Sie sich hier anmelden.

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Ich bin Raumfahrt-Fan seit frühester Kindheit. Mein Schlüsselerlebnis ereignete sich 1963. Ich lag mit Masern im Bett. Und im Fernsehen kam eine Sendung über Scott Carpenters Mercury-Raumflug. Dazu der Kommentar von Wolf Mittler, dem Stammvater der TV-Raumfahrt-Berichterstattung. Heute bin ich im "Brotberuf" bei Airbus Safran Launchers in München im Bereich Träger- und Satellitenantriebe an einer Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik tätig. Daneben schreibe ich für Print- und Onlinemedien und vor allem für mein eigenes Portal, "Der Orion", das ich zusammen mit meinen Freundinnen Maria Pflug-Hofmayr und Monika Fischer betreibe. Ich trete in Rundfunk und Fernsehen auf, bin Verfasser und Mitherausgeber des seit 2003 erscheinenden Raumfahrt-Jahrbuches des Vereins zur Förderung der Raumfahrt (VFR). Aktuell erschien in diesen Tagen beim Motorbuch-Verlag "Interkontinentalraketen". Bei diesem Verlag sind in der Zwischenzeit insgesamt 16 Bücher von mir erschienen, drei davon werden inzwischen auch in den USA verlegt. Daneben halte ich etwa 15-20 mal im Jahr Vorträge bei den verschiedensten Institutionen im In- und Ausland. Mein Leitmotiv stammt von Antoine de Saint Exupery: Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Menschen zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge zu verteilen und Arbeit zu vergeben, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten unendlichen Meer. In diesem Sinne: Ad Astra

1 Kommentar

  1. In diesem Fall sende ich Ihnen das Buch signiert, mit einer Widmung meiner Wahl oder einer von Ihnen gewünschten individuellen Widmung persönlich zu. In diesem Fall verrechne ich eine Versandkostenbeteiligung von zwei Euro https://9apps.ooo/download/.

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