Kognitive Kavallerie

Analogia ist zurück – und hat Verstärkung mitgebracht: Wie ja bereits angekündigt, wird in nächster Zeit immer wieder einmal eine Gastbloggerin aus den Kognitionswissenschaften ein etwas menschlich-kognitiveres Licht auf das eine oder andere Analogia-Thema werfen.

Doch bevor in den nächsten Tagen ihr erster Beitrag zum Thema “Heuristiken und Bias” hier erscheint, zunächst noch eine kurze Vorstellung der neuen Mitautorin: Katharina Müller studiert (nach einem kurzen Zwischenspiel im NeuroLab der University of Calgary von September 2012 bis Februar 2013) im 6. Semester Kognitionswissenschaft am IKW der Universität Osnabrück. Dort hat sie sich im Rahmen ihres Studiums auf Neurobiopsychologie spezialisiert, und ist in diesem Zusammenhang auch seit längerer Zeit am feelSpace-Projekt beteiligt, d.h., am Versuch, menschliche Sinne mit technischer Unterstützung (in diesem Fall: mittels eines kompassgesteuerten Vibrationsgürtels) zu erweitern. Jenseits von permanent genordeten Versuchspersonen erstrecken sich Katharinas weitere Interessensgebiete über die breite Vielfalt des menschlichen Denkens, Erlebens, Fühlens und nicht zuletzt auch Irrens, wobei sie eine besondere Vorliebe hat für Themen im Spannungsfeld Rationalität vs. Intuition, für die Frage nach der Herkunft und Bedeutung von Emotionen, sowie für die “Sturheit” bei gleichzeitiger Flexibilität des menschlichen Geistes.

Damit bleibt mir nur noch zu schreiben: Bühne frei – ich freue mich auf den ersten Gastbeitrag im nächsten Blogpost!

Jack of all trades, (hopefully) master of some: - Diplommathematiker (FAU Erlangen-Nürnberg),... - ...Logic Year-Absolvent (ILLC, Universiteit van Amsterdam),... - ...PhD in Cognitive Science (IKW, Universität Osnabrück),... - ...Postdoc am KRDB der Freien Universität Bozen-Bolzano,... - ...und inzwischen am Digital Media Lab der Universität Bremen. Themen aus der (vor allem kognitiv-inspirierten) künstlichen Intelligenz, der künstlichen Kreativität, der Philosophie des Geistes, und dem Grenz- und Interaktionsbereich zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. ==================== Alle zum Ausdruck gebrachten Annahmen, Meinungen, Einschätzungen, und Stellungnahmen stellen ausschließlich meine private Position zu den jeweiligen Themen dar, und stehen (außer, wenn explizit anders ausgewiesen) in keinem inhaltlichen Zusammenhang mit Institutionen aus meinem beruflichen Umfeld.

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