Erste Grabungsergebnisse vom Galgenberg Lauenstein

Der erste Tag auf dem Galgenberg begann ausgeruht nach einer Nacht im Schloß von Lauenstein – bzw. im Schlossgarten.
Auf dem Hügel angekommen wurden die Aufgaben verteilt. Eine Gruppe begann das Messnetz einzurichten, ein Bereich von 70 x 40 m wurde im 10m2 Abschnitte eingeteilt und abgesteckt. Gerade in den steil abgehenden Bereichen erwies dies sich als nicht so einfach wie zuerst erwartet, nach vielem Geklettere und Kämpfen gegen wildes Gestrüpp war der Kampf jedoch gewonnen.

Muss das so sein? Fluchtstangen im Planum

Akribische Reinigung am Fundplatz

Mit äußerstem Elan wird das Messnetz eingemessen


Zwischendrin kam ein Vertreter des Landesamtes für Archäologie Sachsens auf den Galgenberg um den Ort zu begutachten und das Grabungsteam kennenzulernen. Aufgeklärt wurde über Schwierigkeiten des Landesamtes mit neuen archäologischen Stätten und der Restaurierung der dort aufgenommenen Funde. Auch Sondengänger die neugierig geworden im Anschluss der Grabung die Grabungsbereiche durchsuchen und Befunde gegebenenfalls zerstören sind häufig.
Die zweite Gruppe begann den Bereich des Galgenbergs von oberflächlichem Bewuchs und Verschmutzungen zu befreien und erste Auffälligkeiten zu markieren und aufzunehmen. Der kreisrunde Grundriss ist nun deutlich zu erkennen.
Der Arbeitstag endete mit einem Besuch im Freibad und gemütlichem Zusammensitzen im Schlossgarten.

Josie

Marita Genesis

Zu meiner Person: Dr. phil., Historikerin/Archäologin M.A. Schwerpunkt: Rechtsarchäologie, archäologische und historische Richtstättenerfassung

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