About the Blog

Zu diesem Blog motiviert mich, dass in der öffentlichen Diskussion um theologisch relevante Aspekte der Hirnforschung der Theologie (oder dem christlichen Glauben insgesamt) nicht selten weltanschauliche Positionen untergeschoben werden, die sich bei näherem Hinsehen als nicht spezifisch christlich erweisen, auch wenn sie im Westen weit verbreitet sind. Für mich persönlich hat die Hirnforschung gleichsam „Hebammendienste“ bei der Beseitigung allzu oberflächlicher religiöser Vorstellungen und für die Entdeckung einiger, wie ich finde, sehr interessanter und überraschender philosophisch-theologischer Überlegungen geleistet.

In diesem Blog sollen theologisch relevante Schlüsselthemen der öffentlichen Diskussion um die Hirnforschung – Existenz einer hirnunabhängigen Seele, Leben nach dem Tode, Nahtoderfahrung, Gotteserfahrung, Meditation, Willensfreiheit, Personalität usw. – unter einem, wie ich hoffe, vertieften Blickwinkel betrachtet werden.

Der Blog heißt übrigens WIRKLICHKEIT, weil dieser Begriff im Mittelalter von Theologen erfunden und von Thomas von Aquin (1225-1274), einem zumindest für die katholische Kirche bis heute maßgeblichen Kirchenlehrer, als Gottesdefinition verwendet wurde (actualitas actuum omnium).

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