Über die Kluft zwischen Landwirten und Konsumenten

Deliberative Bürgerbeteiligung – was auf den ersten Blick so steif wie ein Schwanz in der Hochzeitsnacht erscheint, soll also die Kluft zwischen Politikern, uns Konsumenten und jenen, die unsere Lebensmittel produzieren, schließen. Oder zumindest verkleinern.

Diesen Lösungsansatz schlagen die Autoren des WBA-Berichtes vor. Ich habe mir dieses Kapitel angeschaut und mal aufgeschrieben, was ich davon halte.

Ganz kurz: wenn verschiedene Akteure im Rahmen eines politischen Prozesses für einen Austausch von Argumenten und vielleicht auch Sorgen zusammenkommen, ist das eine gute Sache. Auch der Aspekt, dass fachlichen Laien Sachverständige zur Seite gestellt werden, gefällt mit gut. Allerdings macht eine Schwalbe keinen Sommer – und ein Bauer noch keine Landwirtschaft.

Zum Lesen muss ich Euch mal wieder rüberschicken – also nach drüben zur DLG. Dort kann ich jetzt auch auf Eure Kommentare eingehen 😉

PS: Der Bericht hat über 425 Seiten, so einen Klopper kann man nur nach und nach besprechen, weshalb das hier zwar der erste Artikel von mir ist, aber nicht bleiben wird. Was mich noch umtreibt, ist zum Beispiel die Kommunikation seitens der Industrie, die sich in weiten Teilen ziemlich verquer ist – irgendwo zwischen heiler Welt und Technokratie.


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Gestatten: Sören Schewe, Wissenschaftsblogger. Gut, das sind hier alle bei den Scilogs. Aber nicht alle bloggen über Tiere und was alles damit zu tun hat. Ich auch nicht. Eigentlich möchte ich hier über jene Tiere schreiben, die man gut ohne Hilfsmittel sehen kann. Das mit der Sehfähigkeit beginnt bei mir momentan noch bei Milben. Aber die meine ich eigentlich nicht. Viel spannender finde ich Tierparks und landwirtschaftliche Betriebe. Und genau darum soll es hier gehen: das soll sozusagen ein Zoo- und Agrarblog sein mit allem, was mich sonst noch interessiert. Wenn ich gerade mal nicht hier blogge, schreibe ich auch Gastbeiträge für den Bauernblog. Vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen Leser, wie ich zu dem Namen des Blogs gekommen bin. Nun, das ist schnell getan. Ich bin ein großer Fan Hunter S. Thompsons. Ich liebe seine Artikel einfach. Mit der Mischung aus messerscharfen, streng subjektiven und teils auch vulgären Analysen zum damaligen Zeitgeschehen finde ich seine Arbeiten auch heute noch unwiderstehlich. Gastblog: http://bauernblog.de/ --

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

    • Es gibt keine Perfektion, wer danach strebt, wird ganz sicher scheitern. Außerdem: wenn wirklich jede Einzelmeinung individuell beachtet werden und Einfluss nehmen soll, kommen wir am Ende nirgendwo raus. Eine gewisse Ordnung ist also notwendig, um sich – wie ich meinem Artikel schrieb – nicht auf dem Weg zu einer allgemein akzeptierten Nutztierhaltung zu verlieren.

      Dank genannter Angebote wie auch durch dieses Blog kann der Blick aller Beteiligter dazu noch ein ganzes Stück erweitert werden, was ich für eine Entscheidungsfindung für wichtig halte.

        • Ganz sicher! Wie übrigens auch alle anderen Blogs, die solche Themen behandeln, wobei die entstehenden Diskussionen der wichtigste Teil sind, denn nur so können Meinungen und Ansichten überprüft werden, was ich Ihnen aber nicht zu erklären brauche 😉

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