Urgermanische Sprachpflege

In der letzten Woche wurde im Sächsischen Landtag ein Antrag der NPD verhandelt, der Regierung und Verwaltung zur Vermeidung von Anglizismen verpflichten sollte. Dieser Antrag hat den grünen Abgeordneten Miro Jennerjahn zu einem Ausflug in die deutsche Sprachgeschichte inspiriert, der es verdient, als großer Moment der Sprachnörglerkritik in die Chroniken einzugehen.

Den Antrag der NPD vom 17. Mai 2011 kann man als moderate Sprachnörgelei klassifizieren, er lehnt sich stark an die sonst vom Verein Deutsche Sprache bekannte Wortwahl und Rhetorik an:

Die Staatsregierung wird aufgefordert, darauf hinzuwirken, in ihrem Verantwortungsbereich keine unnötigen Anglizismen mehr zu verwenden und der Sprachverhunzung durch „Denglisch“ den Kampf anzusagen. Dies betrifft den internen und externen Schriftverkehr ebenso wie Publikationen und Internetauftritte. [Sächsischer Landtag, Drucksache 5/5834, PDF]

Vor allem bezieht er sich in seiner Begründung und den Umsetzungsvorschlägen sehr geschickt auf eine Initiative des Bundesverkehrsministers Peter Ramsauer:

Hierzu sollen Erlasse nach dem Vorbild der Deutsch-Initiative des Bundesverkehrsministers Dr. Peter Ramsauer für sein Ministerium ergehen sowie ein entsprechendes Handbuch erstellt werden, das den Mitarbeitern im Bereich der Staatsregierung die Möglichkeit gibt, Anglizismen zu vermeiden und sich stattdessen in korrektem Deutsch auszudrücken. [Sächsischer Landtag, Drucksache 5/5834]

Geschickt ist das deshalb, weil Ramsauer für seine Initiative (über die das Sprachlog z.B. hier, hier und hier berichtet hat) seinerzeit großes Lob von vielen Seiten erhielt, und was richtig ist, wenn es von Ramsauer kommt, kann ja nicht falsch sein, wenn die NPD es sagt.

Die Staatsregierung in Person des sächsischen Innenministers Markus Ulbig (CDU) versicherte dann in ihrer Antwort im Juni dieses Jahres [ebenfalls in der Drs. 5/5834 enthalten] zunächst auch erst einmal, dass man Ramsauers Initiative natürlich ausdrücklich begrüße. Für Sachsen gebe es aber keinen Handlungsbedarf, da die Dienstordnung für die Behörden des Freistaates Sachsen eine entsprechende Regelung bereits enthalte.

Und tatsächlich heißt es dort unter 23(1):

Schreiben sollen höflich, verständlich und so kurz wie möglich sein. Fremdwörter sind möglichst zu vermeiden. [Verwaltungsvorschrift der Sächsischen Staatsregierung zur Regelung des Dienstbetriebes für die Behörden des Freistaates Sachsen, PDF]

Nach soviel grundsätzlicher Zustimmung schafft Ulbigs Antwort es dann doch noch, ein paar kritische Worte zu finden:

Die deutsche Sprache ist als lebendige Sprache ständig Einflüssen und Veränderungen unterworfen und entwickelt sich fort. … Generell alle englischen Wörter aus dem allgemeinen Sprachgebrauch zu verbannen, die bereits Eingang in die deutsche Rechtschreibung gefunden haben, wäre nicht zeitgemäß. [Sächsischer Landtag, Drucksache 5/5834]

Aber die Antwort, die der NPD-Antrag eigentlich verdient, kommt, wie eingangs angedeutet, vom Grünen-Abgeordneten Miro Jennerjahn. In dieser großartigen Antwort erfahren wir unter anderem, warum das Wort download „urgermanische Sprachpflege vom Feinsten“ ist.



(via Jay Martin)

© 2011, Anatol Stefanowitsch

Nach Umwegen über Politologie und Volkswirtschaftslehre habe ich Englische Sprachwissenschaft und Sprachlehrforschung an der Universität Hamburg studiert und danach an der Rice University in Houston, Texas in Allgemeiner Sprachwissenschaft promoviert. Von 2002 bis 2010 war ich Professor für Englische Sprachwissenschaft an der Universität Bremen, im August 2010 habe ich einen Ruf auf eine Professur für anglistische Sprachwissenschaft an der Universität Hamburg angenommen. Mein wichtigstes Forschungsgebiet ist die korpuslinguistische Untersuchung der Grammatik des Englischen und Deutschen aus der Perspektive der Konstruktionsgrammatik.

48 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hübsch zerlegt.

    …wenngleich ich das stümperhafte alte Bahn und Telekom denglifizieren keineswegs gut heisse und zutiefst verachte.
    Vielleicht muss man einfach mal darauf verzichten durch Anglizismen professioneller zu wirken, solange die Menschen das akzepieren werden wir den diese nicht einmal korrekten Tumorwörter nicht wegbekommen.

  2. Cunctavi

    Vielen Dank für diesen Blogbeitrag.

    Und Dank an Miro Jennerjahn für seinen Redebeitrag. Wenn Politik doch nur immer so sachlich fundiert und unterhaltsam wäre! 🙂

  3. Wie Herr Jennerjahn richtig ausgeführt hat, sind die französischen Vokabeln in der Kulturphase entlehnt worden, und haben daher für uns meistens eine feinsinnig-kulturelle Konnotation (parlieren, goutieren). Englisch hat, wie er sagte, in der wirtschaftlichen Phase das Deutsche mitgeprägt, und eben deshalb hat es für uns oft einen Beigeschmack der Finanz- und Leistungsgesellschaft. Das ist es, was das Wort „Jobcenter“ für einen Bereich des Arbeitsamtes etwas unpassend macht, und nicht per se die englische Herkunft.

  4. sprechen und verstehen

    Ein Leitgedanke in diesem Zusammenhang sollte sein, dass Sprache sich zum Transport von Inhalten entwickelt hat. Was verstanden wird und in Benutzung bleibt, ist gut. Ob das für einen Servicepoint (Sörwispeunt) gilt, wird die Zeit zeigen. Bei der Gurke (Ogurka) ist das erwiesen.

  5. !?

    Naja, der Herr Jennerjahn ist ja sehr unterhaltsam. Aber wieso Sächsisch germanischer sein sollte als fränkisch, verstehe ich als Mittelfranke (ripuarisch-moselfränkischer Prägung) ja so gar nicht (von wegen fränkisches „Feuer“ – eine nur scheinbar glänzende Passage, die zeigt, dass es natürlich keinesfalls um Sachliches geht). Ich glaube, da ist er auch seiner Halbbildung aufgesessen. (Ähnlich, wenn er behauptet, Plattdeutsch sei dem Urgermanischen näher als Hochdeutsch – in der Tat: Quark [sorbisch – da hab ich was gelernt]: das gilt wohl höchstens in Bezug auf die hochdeutsche Lautverschiebung und fällt sonst unter „grober Unfug“?)

    Aber immerhin gibt’s hier ein paar Fakten, die man diskutieren kann – besser als bei der NPD ist’s allemal (Halbbildung ist mehr als Nullbildung).

  6. Großer Moment der Sprachnörglerkritik ?

    Ist das ein Scherz oder wirklich ernst gemeint?

    Der dumm-alberne Beitrag des Abgeordneten (und ausgewiesenen Linguisten?) Jennerjahn übertrifft ja noch um ein einiges das, was man man von den Grünen so erwarten kann. Selbst die Linken würden sich zu so etwas kaum herablassen.

    „Musizieren“ soll ein Lehnwort aus dem Französischen sein? Na klar – wie jedermann weiß, kommt es von dem beliebten Wort „musiquer“.

    „Filetieren“ kommt ziemlich klar aus dem Französischen, „filletieren“ aber bestimmt nicht.

    Und was meint Herr Jennerjahn eigentlich mit der „Kulturphase“, die uns mit solchen hochkulturellen Wörtern wie „tranchieren“, „filetieren“ und „goutieren“ beglückt hat? Wenigstens wissen wir jetzt endlich, was die Grünen unter „Kultur“ verstehen. Kostverächter sind sie anscheinend jedenfalls nicht.

    [Es ist keineswegs absurd, das Wort musizieren dem Französischen zuzuschreiben. Das Wort musica (mit der Betonung auf der ersten Silbe und der Bedeutung „Tonkunst“) wurde zwar schon zu althochdeutscher Zeit aus dem Lateinischen entlehnt, seine heutige Bedeutung (Tonkunst, Musikwerk, Musikaufführung) und seine heutige Betonung auf der zweiten Silbe erhielt es aber im 16./17. Jahrhundert durch den Einfluss des französischen musique. Das Suffix -ieren stammt ebenfalls aus dem Französischen, es wird seit dem 12. Jahrhundert verwendet, um das -er französischer Lehnverben wiederzugeben. Den orthografischen Fehler bei filetieren in der Transkription von Jennerjahns Rede (nicht etwa in der Rede selbst) will ich hier nicht weiter kommentieren, da es an der Tatsache nichts ändert, dass auch dieses Wort aus dem Französischen stammt.– A.S.]

  7. Sehr schön, gefällt mir

    und bringt den Grünen nach langer Zeit mal wieder einen Sympathiepunkt bei mir ein.

    Wobei ich nicht verstehe, woher manche meinen, dieser herr würde den Begriff „filletieren“ überhaupt benutzen, zumindest in dieser Schreibweise, aber das wird uns die Dame doch hoffentlich doch mal erklären.

    Sehr schön insbesondere der Quark, dem ich regelmäßig noch den Yoghurt hinzufüge……

  8. Bundestagsdebattte mal unterhaltsam

    Halbwegs wieder was gelernt: Es geht nichts über ein fundiertes Halbwissen! Der Abgeordnete Jennerjahn hatte wohl nicht allzuviel Zeit zu recherchieren. Nichtsdestotrotz würde ich mir öfter solche Debatten wünschen, wenngleich der Informationsgehalt dieser Rede nicht unreflektiert hingenommen werden sollte.
    @NörglerIn: Dass die Grünen keine Kostverächter sind wissen wir doch aber schon seit der rotgrünen Regierung mit Ihrer „Toskanafraktion“ und Jeans und Turnschuhe wurden auch relativ flugs gegen Armani-Anzüge und feine italienische Treter ausgetauscht …

  9. Herr Appel

    Das mit der Halbbildung ist so eine Sache, die auf einen rückfällen kann… Die Rede fand nicht im Bundestag statt, sondern im sächsischen Landtag. ^_^

  10. Namen versus Bezeichnungen

    Was sehr häufig als Anglizismus bemängelt wird, ist die Wahl eines Namens aus dem Englischen. Hier sollte aber wirklich jedem freistehen, für sein Produkt ein Wort zu wählen, das sich irgendwie aus der Menge der Beschreibungen für ähnliche Produkte heraushebt. VW macht z.B. Werbung mit dem Begriff „das Auto“. Es wäre mangels Abgrenzung zu Fremdprodukten fatal (und illegal), solch ein Wort als Namen zu wählen.
    Eine übliche Praxis ist die Wahl einer Abkürzung: ISDN, HDTV usw. Verständlichkeit kann auf diese Weise nicht gewährleistet werden.
    Auch die Wahl eines Bandwurmwortes ist unpraktisch: „Warmstrahlrohrzeichner“ als Name für ein Oszilloskop ist unpraktisch und nicht einprägsam.
    Bleiben also noch Fremdsprachen: „Cremissimo“ ist ganz hübsch, aber die bekannteste Fremdsprache ist nun einmal das Englische.
    Man kommt zwangsläufig zum Ergebnis, dass ein englischer Name kürzer und verständlicher ist als alle anderen Möglichkeiten.

  11. Guter Fund, Anatol!

    Danke für den schönen Blogpost! Nicht nur wegen des Inhalts, sondern auch als Demokrat finde ich es gut, wenn gelungene Reden auch über die Blogosphäre bekannt(er) gemacht werden. So kann sich politische Rede für Inhalte und Redner langsam wieder lohnen. Zu lange schon ist sie zu einem Haschen nach zitierfähigen „Soundbites“ (Satzfetzen) geworden, was der Qualität der Reden und ganzer Debatten nicht gut getan hat. Das Internet kann, wie hier geschehen, ggf. Gelungenes belohnen und Mieses demaskieren.

  12. 🙂

    „Wie lang hat der gebraucht um das zu recherchieren?“

    Ich sag nix. 🙂

    Im übrigen ist das musiciren eine Sach, die Einem die contenance wirklich schwer macht; man könnte die cretins wirklich tranchiren.

    [*QUOTE*]
    ——————————–
    „Wollen wir nicht eins musiciren? Hier find‘ ich ein Sonetgen con duo Violini et Basso Continuo; so stimmet denn zu vor die Violinen rein.
    Der Herr Gevatter mit der ersten Violin macht das Anfang, und hernach folgt der Herr Schwager mit das andere Violino. Nun; so belieben die Herren anzufangen und das fein accurat, damit man nicht zu zanken hat – ey ey! die andre Violin kommt einen ganzen Takt zu spät! Noch einmal repetatur ab initio!
    Ah, nun geht’s recht, nun geht’s recht, ganz gut, bon, bravo, schön und accurat. Das Stück ist treflich wohl gesetzt; ich hab‘ es componirt, ich hab‘ es ausstudiert, ich hab‘ es selbst gemacht und hab‘ es ausgedacht.
    Coujonirt mir nicht das Ohr, sondern spielt doch douo, davor halt, halt, halt, halt – Herr Gevatter, die quint ist nicht rein; dis dis e.
    Hier trit das Thema wieder ein, das muss das Setzkunst nach, noch vor dem Schlusse seyn. Jetzt halten wir alle zugleich aus.“

    „Nun folget ein Adagio, dieses muss fein langsam, Lento und Largo gehen. So spielt dann fein hübsch expressif. Ey, hört wie klingt das Stück so schön! Ey, hört doch! Ey, wie unvergleichlich schön; ich hab‘ es selbst gemacht, wie schon gedacht.“

    „Nun folget das Final, gebt nur wohl acht auf die Mensur. Ihr Herrn das ist eine Fuga. Ey, was das Henkees soll das seyn? Greift doch die Geigen an! Hier ist es falsch geschrieben, nur weiter fort! nur weiter fort! Piano, piano, piano, piano, nur weiter fort! Man muss den Takt auch nicht verrücken, sonder – e a. Ey, nicht doch, Herr Colleg, pfui! pfui! das sind Octaven, das geht unmöglich an! Ja nun, ja nun ist’s recht dass man so zanken muss, und hat nichts als Verdruss.“
    ——————————–
    [*/QUOTE*]

    mehr:
    http://imslp.org/…en%3F_(Telemann,_Georg_Philipp)

  13. @ A.S.

    Eine falsche Behauptung bleibt eine falsche Behauptung, selbst wenn sie nicht „absurd“ ist. Herr Jennerjahn hat nicht behauptet, daß die Betonung von „Musik“ aus dem Französischen komme. Er hat auch nicht behauptet, daß die Endung -ieren aus dem Französischen stamme. Er hat behauptet, daß „musizieren“ ein französisches Lehnwort sei. Bis zum Beweis des Gegenteils halte ich diese Behauptung für offenkundig falsch. Jedenfalls ist „verlustieren“ trotz der Endung kein französisches Lehnwort.

    Nun hat die die NPD sicherlich nichts Besseres verdient als diesen famosen Beitrag des Herrn Jennerjahn. Da kommt es auf solche Unrichtigkeiten vielleicht nicht an. Von einem „Großen Moment der Sprachnörglerkritik“ sollte man aber etwas mehr erwarten.

    Die Schreibung „filletieren“ stammt von der Internetseite des Herrn Jennerjahn, die daher als autorisierte Fassung und nicht als bloße „Transkription“ anzusehen ist. In der Transkription des sächsischen Landtags heißt es richtig „filetieren“. Daß eine mündliche Rede keine Rechtschreibfehler enthalten kann, versteht sich von selbst.

    An sich ist ein solches Versehen ja völlig unwichtig. Wer sich aber zur Sprachautorität aufwirft, muß sich auch sprachlich an diesem Anspruch messen lassen. Und wer eine eigene Internetseite betreibt, sollte doch im eigenen Interesse besser seine Texte einer Rechtschreibprüfung unterziehen. Der Leser wird sich sonst fragen, ob nicht auch in wichtigeren Fragen geschludert wird,

    Im übrigen sind die Ausführungen des Abgeordneten Jennerjahn etwa zu „Computer“ reichlich abenteuerlich. Die wörtliche Übersetzung des englischen Wortes „Computer“ ist nicht „Zusammenzähler“,sondern „Rechner“, eine im Deutschen durchaus gängige Bezeichnung für den fraglichen Gegenstand.

    Was sagt schließlich der Sprachwissenschaftler zu der Behauptung, das Jiddische (warum „Yiddish Daytsh“?), Hochdeutsche, Englische, Niederländische und Schwedische hätten sich aus dem „Ursächsischen“ entwickelt?

    Übrigens wird im Freistaat Sachsen nicht sächsisch, sondern Thüringisch gesprochen.

    [Bei Musik geht nicht um die Betonung, sondern um die Betonung und die heutige Bedeutung — beide stammen aus dem Französischen, sodass es sich durchaus um ein französisches Lehnwort handelt, auch wenn es ein ähnlich lautendes (aber anders betontes und anders semantisiertes) lateinisches Lehnwort bereits gab. Lehnwörter sind keine physikalischen Objekte, die entweder von Ort A oder von Ort B stammen müssen, sondern Informationseinheiten, die eine komplexe Herkunft haben können. Was Jennerjahn zu Computer sagt, ist absolut korrekt: Das Wort leitet sich vom lateinischen computare ab, das „zusammenzählen“ bedeutet. Über seinen Umgang mit dem Begriff „Sächsisch“ könnte man sich tatsächlich streiten, hier müsste eine sprachwissenschaftliche Diskussion eine Vielzahl von Differenzierungen treffen und umgangssprachliche von fachsprachlichen Verwendungen des Wortes trennen. Dass Jennerjahn das in einer fünfminütigen politischen Rede nicht tut, sehe ich nicht als Qualitätsmangel. Zu behaupten, in Sachsen würde Thüringisch gesprochen, ist übrigens ebenso ungenau, die Wikipedia hat einen sehr brauchbaren Überblick über die Dialekte im relevanten Sprachraum. — A.S.]

  14. Auch bellettres.eu hat was dazu geschrieben.

    „Miro Jennerwein Aftermath“

    http://www.belleslettres.eu/index.php#news

    [Ich lasse diesen Link ausnahmsweise stehen, obwohl das unkommentierte Posten von Links sowie das Posten ohne Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse hier nicht gern gesehen ist. Wer einen Link für relevant hält, sollte einen Satz dazu schreiben, wo diese Relevanz liegt; und wer in meinem Blog kommentiert, sollte für mich per E-Mail erreichbar sein (vgl. die Kommentarregeln zu diesem Blog). –A.S.]

  15. @Nörgelheini

    muß sich auch sprachlich an diesem Anspruch messen lassen

    Nö.

    OK, weil ich schlechter Laune und verschnupft bin, ein paar Erläuterungen bzw. Fragen*:

    – Muss ein Literaturkritiker ein Meisterromancier sein?
    – Wieso sollte ein Filmkritiker gute Filme machen können [oder auch nur schlechte]?
    – Wer die spezifische Politik ener Regierung kritisiert, muss der ein guter Regierungschef sein?
    – Dürfen nur Eltern über Erziehung und Bildung etwas sagen, oder gar über Geburt, Schwangerschaft und Zeugung?
    – Da Sie selbst offenbar auf der deutschen Rechtschreibung von 1901 bestehen, dürfen Sie sich zu den Reformen seit 1996 äußern? Und wagen Sie es ja nicht, etwas über Schwyzerdütsch und Schweizer Hochdeutsch [Schreibung!] zu sagen!

    Noch etwas konstruktiv: Sie schmeißen – sicherlich bewusst, da Sie sich ja selbst als reinen Nörgler outen – fröhlich Eytmologie und Morphologie durcheinander, synchrone und diachrone Betrachtungsweisen. Wäre nett, würden Sie zumindest mal ein oder zwei linguistische Bücher lesen, am besten eine Einführung und eine neuere Grammatik; als Anglist empfehle ich Ihnen David Crystal [Cambridge Encyclopedia of Language] und die Cambridge Grammar of the English Language von Huddleston und Pullum, zumindest deren einführende Kapitel und Absätze.

    *rhetorische Fragen, da ich meine, deren Antworten liegen auf der Hand.

  16. Tja, da wollen wir dem „Dierk“ doch mal

    antworten….

    – Muss ein Literaturkritiker ein Meisterromancier sein?

    Nö, aber er sollte wissen, was einen Meisterroman ausmacht, dazu gehört Fachwissen.

    – Wieso sollte ein Filmkritiker gute Filme machen können [oder auch nur schlechte]?

    Muss er nicht, aber er sollte wissen, was einen Meisterfilm ausmacht, dazu gehört Fachwissen.

    – Wer die spezifische Politik ener Regierung kritisiert, muss der ein guter Regierungschef sein?

    Nein, das ist auch nicht die Aufgabe. Die Aufgabe einer jeden Opposisition ist nur die Kritik an der Regierung, nicht die Hergabe von Lösungsvorschlägen. Dies ist erst dann notwendig, wenn man an der Regierung ist.

    – Dürfen nur Eltern über Erziehung und Bildung etwas sagen, oder gar über Geburt, Schwangerschaft und Zeugung?

    Warum dürfen Eltern überhaupt etwas darüber sagen? Die meisten Eltern haben keine Ausbildung im eltern. Bitte konkretisieren Sie Ihre Frage.

    – Da Sie selbst offenbar auf der deutschen Rechtschreibung von 1901 bestehen, dürfen Sie sich zu den Reformen seit 1996 äußern? Und wagen Sie es ja nicht, etwas über Schwyzerdütsch und Schweizer Hochdeutsch [Schreibung!] zu sagen!

    Die Behauptung in Satz 1 ist eine Behauptung, keine Aussage. Demnach erledigt sich der weitere Text und ist reine Polemik.

    Fragen, Kienzle????
    Noch etwas konstruktiv: Sie schmeißen – sicherlich bewusst, da Sie sich ja selbst als reinen Nörgler outen – fröhlich Eytmologie und Morphologie durcheinander, synchrone und diachrone Betrachtungsweisen. Wäre nett, würden Sie zumindest mal ein oder zwei linguistische Bücher lesen, am besten eine Einführung und eine neuere Grammatik; als Anglist empfehle ich Ihnen David Crystal [Cambridge Encyclopedia of Language] und die Cambridge Grammar of the English Language von Huddleston und Pullum, zumindest deren einführende Kapitel und Absätze.

  17. PS:

    Den letzten Absatz von Dierk hab ich stehengelassen, damit sich jeder mal überlegen kann, welche Geisteshaltung man haben muss, um zu meinen, man könne Professor werden, ohne ein Buch zu lesen….

    Ich hab grob überschlagen etwa 1.000 Bücher gelesen, aber bin kein Prof…. tragisch…..

  18. @ A.S.

    Nochmals:

    Herr Jennerjahn hat nicht behauptet, daß Musik ein lateinisches Lehnwort sei, daß später semantisch und phonetisch vom Französischen beeinflußt worden sei. Er hat vielmehr schlicht und einfach behauptet, daß musizieren ein französisches Lehnwort sei. Ist das nun richtig oder falsch? Wenn die Etymologie überhaupt zu etwas gut ist, sollte sie diese einfache Frage doch beantworten können.

    Vielleicht hat Herr Jennerjahn ja recht. Immerhin gab es ja mal das inzwischen veraltete französische Wort musiquer, das lt. Petit Robert noch Rousseau verwandt hat. Das heißt natürlich nicht, daß musizieren davon abstammen müßte.

    Was sagt denn nun die Sprachwissenschaft zu dieser einfachen Frage?

    Was Jennerjahn zu Computer sagt, ist absolut korrekt: Das Wort leitet sich vom lateinischen computare ab, das „zusammenzählen“ bedeutet.

    Das ist ja nun ein krasser Fall des etymologischen Fehlschlusses. Computare mag sich ja wohl aus zusammenzählen ableiten, in welcher Bedeutung die alten Lateiner das Wort tatsächlich verwandten, ergibt sich daraus aber noch lange nicht. Zumindest rudimentär konnten ja wohl auch die alten Römer multiplizieren und dividieren.

    All das ist aber völlig unerheblich, denn das Fremdwort Computer leitet sich nicht aus dem Lateinischen , sondern aus dem modernen Englischen ab. Dort bedeutet to compute schlicht und einfach (be)rechnen. Die wörtliche Bedeutung von englisch Computer ist daher eindeutig Rechner. Die Jennerjahnsche Übersetzung Zusammenrechner ist daher (mir fällt hier leider nichts Höflicheres ein) einfach Quatsch.

    Zu behaupten, in Sachsen würde Thüringisch gesprochen, ist übrigens ebenso ungenau

    Laut Wikipedia wird beute die Bezeichnung Thüringisch-Obersächsisch bevorzugt, während es früher bloß (in der gleichen Bedeutung) Thüringisch hieß. Ich habe mich für die schreibsparsamere Variante entschieden. Ob das „genauso ungenau“ ist, überlasse ich dem geneigten Leser zur Beurteilung.

    Über seinen Umgang mit dem Begriff „Sächsisch“ könnte man sich tatsächlich streiten

    Das ist aber sehr milde ausgedrückt. Tatsächlich durchzieht den ganzen Beitrag von Herrn Jennerjahn die Zweideutigkeit zwischen Sächsisch als Sprache des Germanenstamms der Sachsen und als Mundart, die heute u.a. im Freistaat Sachsen gesprochen wird.

    Beide Bedeutungen haben so gut wie nichts gemeinsam. Laut Wikipedia wurde das heutige Sachsen seit etwa 1100 von Franken (überwiegend Mainfranken), Thüringern, Flamen, Baiern und Sachsen besiedelt. Die heutige „sächsische“ Mundart sei eine Ausgleichssprache (Kolonialdialekt).

    Originalton Wikipedia:

    Die Bezeichnung Sächsisch ist dabei nicht korrekt, da Sächsisch (= Niedersächsisch) die Sprache der Bewohner Norddeutschlands und Nordhollands ist.

    Der wohlwollende Beobachter mag ja annehmen, daß Herr Jennerjahn diese Zweideutigkeit bewußt einsetzt, um die NPD zu ärgern. Selbst dann ist seine Rede allenfalls ein Großer Moment der NPD-Kritik und bei weitem nicht ein „Großer Moment der Sprachnörglerkritik“.

    Zuletzt erlaube ich mir, meine Frage zu wiederholen:

    Was sagt schließlich der Sprachwissenschaftler zu der Behauptung, das Jiddische (warum „Yiddish Daytsh“?), Hochdeutsche, Englische, Niederländische und Schwedische hätten sich aus dem „Ursächsischen“ entwickelt?

  19. Erratum

    Die Jennerjahnsche Übersetzung ist „Zusammenzähler“, nicht „Zusammenrechner“.

  20. das – das Wort des Jahres

    Das ist …
    Das geht …

    „Das“ Wort des Jahres, „das“ mich ziemlich nervt seit einem Jahr. Gibt es dazu schon eine sprachwissenschaftliche Analyse? Woher kommt „das“ so überbetont auf einmal? Neo-Klassizismus der deutschen Sprache?

  21. Wikipedia ist keine seriöse Quelle!

    Ausgerechnet Wikipedia als Quelle zu zitieren… Ts, ts, ts… Nee, det goutirt ja‘ nich‘.

    „Rechner“ ist ein allgemeingebräuchliches Synonym für „Computer“, wobei „Vierspeziesrechner“ eine Frühform der Taschenrechner war. „Taschenrechner“! Nicht „Taschencomputer“.

  22. Was mir gewaltig auf den Cookie geht

    Enkel, das sind die Kinder der Kinder. „Enkelin“ ist die weibliche Ausgabe und „Enkel“ die männliche.

    Urplötzlich ist landesweit „Enkeltocher“ und „Enkelsohn“ in Volkes Mundes. Warum!?

    Haben die oberdämlichen deutschen Übersetzer (die Sprachhinschiffer) der amerikanischen Soaps in ihrer Schlampigkeit mal wieder die Mehrsilbigkeit durch akustische Untermalung von Kieferbewegungen in einer Sprachverhunzung enden lassen, die das Volk nun hirnlos nachkieferbewegt?

    Das ist übrigens kein Einzelfall. Es gibt auch andere Wörter, die mir im Moment aber nicht einfallen.

  23. Und letzmals…

    Nörgler, „woher“ ein Lehnwort kommt ist eben nicht immer eine einfache Frage und ich habe Ihnen auch schon erklärt, warum das so ist. Dass Sie oft nicht verstehen wollen, was man Ihnen erklärt, ist mir inzwischen ja seit vielen Jahren bekannt.

    Dass Jennerjahns Übersetzung von Computer ein „krasser Fall des etymologischen Fehlschlusses“ ist, ist richtig: Sinn und Zweck von Jennerjahns Rede ist es, durch solche etymologischen Fehlschlüsse die Position der NPD ad absurdum zu führen.

    Ihre Anmerkungen zum Thüringischen und/oder Sächsischen sind nicht deshalb ungenau, weil sie vom „Thüringischen“ statt vom „Thüringisch-Obersächsischen“ sprechen, sondern, weil Sie, egal welche dieser Bezeichnungen Sie wählen, die tatsächliche Komplexität der sprachlichen Situation vereinfachen. Das ist legitim, Vereinfachungen sind oft sinnvoll, aber es ist eben auch legitim, wenn es andere tun, nicht wahr?

    Ihre weiteren Ausführungen zum „Sächsischen“ sind nichts weiter als das, was ich bereits gesagt habe — Wörter haben manchmal alltagssprachliche und fachsprachliche Verwendungen, die voneinander abweichen. Hätte Jennerjahn hier, sauberer trennen müssen?

    Auf jeden Fall — wenn seine Rede eine Magisterprüfung gewesen wäre.

  24. Als Landtagsrede sicher gut, aber die Gleichsetzung „Angelsächsisch, also
    Englisch“ ist denn doch mehr als nur verkürzt. Aus dem Kontext geht schließlich hervor, dass das moderne Englisch gemeint ist, und das ist noch weniger urgermanisch als das (heutige) Deutsch (was seiner Funktionalität natürlich nützt). Wissenschaft betreiben und zugleich die NPD mit ihren eigenen Waffen schlagen, ist nun mal unmöglich.

  25. „rhetorisch gut, aber sachlich falsch“?

    Und Dank an Miro Jennerjahn für seinen Redebeitrag. Wenn Politik doch nur immer so sachlich fundiert und unterhaltsam wäre!

    Ein Schmuckstueck

    Oh, das ist wirklich hinreißend!

    Als Landtagsrede sicher gut, aber …

    Ich staune, wie geringe Ansprüche anscheinend an eine gute Parlamentsrede gestellt werden. Ein Mindestanspruch an eine solche Rede sollte doch sein, daß sie tatsächlich „sachlich fundiert“ ist, was auf die Rede von Herrn Jennerjahn keinesfalls zutrifft. Ist der Ruf der Politiker schon so tief gesunken, daß man sich mit so etwas zufrieden gibt, ja es noch lobt?

    Ich halte sachliche Richtigkeit und logische Schlüssigkeit für Grundvoraussetzungen jeder guten Rhetorik. Zu sagen, „rhetorisch gut, aber sachlich falsch“, ist deshalb ein Widerspruch in sich.

  26. NörglerIn:
    „Zu sagen, ‚rhetorisch gut, aber sachlich falsch‘, ist deshalb ein Widerspruch in sich.“

    Falsch.

  27. @Nörglerin

    „Ich halte sachliche Richtigkeit und logische Schlüssigkeit für Grundvoraussetzungen jeder guten Rhetorik. Zu sagen, „rhetorisch gut, aber sachlich falsch“, ist deshalb ein Widerspruch in sich.“

    Die Rede ist ja NICHT sachlich falsch (wie AS hier ausgeführt hat, wenn sie doch nur lesen könnten…) sondern nur ungenau.

    Nach ihrer Logik ist eine Rede in welcher ein Satz wie „Die Sonne geht im Osten unter“ vorkommt eine schlechte Rede, denn das ist ja physikalisch kompletter Unsinn…

  28. @Peer

    Der SINN einer Rhetorik kann ja auch darin bestehen etwas zu sagen, aber als Intention genau das Gegenteil zu meinen bzw. erreichen zu wollen.

    Im übrigen fällt auch – und gerade – Satire unter Rhetorik. Manchmal ziemlich sanft unsanft. 🙂

  29. urgermanische sprachplege

    wollte nur sagen das das wort „amok“ von der balinesischen sprache abstammt und nicht vom bahasa indonesia/malysia

  30. Hmmm, *grübel*

    wenn ich mir die Hartnäckigkeit eines Kommentators (oder einer Kommentatorin, man weiß das ja nie so genau) anschau, dann überleg ich mir, ob sich hier nicht ein Beauftragter rumtreibt, der diesen komischen, ausländischen klingenden Blogbetreiber diffamieren will…..

    Nur mal so gedacht, nie ernst gemeint….

  31. Haha wie göttlich! Ich weiß nicht wie man da als NPDler ernsthaft noch von seiner Gesinnung überzeugt sein kann.

  32. Völlig OT, aber…

    .rm? Im Ernst? Das es das Format überhaupt noch gibt, erstaunt mich bereits – aber dass es auch noch irgenjemand freiwillig *nutzt*?
    Sorry 😀

  33. Feuer und Amok

    Feuer: kann mir hier jemand genauer erläutern, was er damit meinte? Ich war der Auffassung, dass es sich bei Feuer um ein Erbwort handelt, u.a. kognat mit griechisch „pyr“.

    Amok:

    Roland, da würde ich mir aber eine Referenz dazu wünschen. Ich habe es noch nie anders dargestellt gesehen, als dass es aus dem Malaiischen ins Englische entlehnt wurde. In Britisch-Malaya.

  34. Vor der eigenen Glashaustür kehren…

    Die „Nationaldemokratische Partei“ sollte sich vielleicht zuerst mit ihrem eigenen Namen beschäftigten, bevor sie anderen Vorschriften machen will. Darin wimmelt es jedenfalls von Wörtern, die allesamt weniger germanisch sind als die meisten Fremdwörter „angelsächsischer“ Herkunft: natio, demos, kratia, pars – das sind doch alles begriffliche Machwerke aus klassischen Gastarbeiterherkunftsländern. Wie wär’s denn mit „Blutsvolksherrschaftlicher Verein“ (BVV) oder so? 😉

  35. Großartig

    Vor der Redegewandtheit und dem Intellekt dieses Redners muss man sich wirklich verbeugen.

    Es macht wirklich Spaß zuzusehen, wie ein so gebildeter Mensch die NPD und ihren Antrag vorführt 🙂
    …mehr davon bitte!!!

  36. Autorin der Gegenrede

    Vielleicht noch zur Ergänzung um der historischen Wahrheit willen: Der Text, den Jennerjahn im Landtag vorgetragen hat, stammt nicht aus seiner Feder, vielmehr hat ihn die Sprachlehrerin und grüne Abgeordnete Antje Hermenau verfasst, die die Rede eigentlich auch selbst halten wollte, zur Landtagssitzung dann aber verhindert war:

    http://www.mz-web.de/…54&listid=994342720546

    Persönlich war ich von dem Vortrag ja nicht ganz so begeistert, da er mit der eisernen Regel bricht, flache Anträge seitens der NPD nicht durch große Gegenreden aufzuwerten sondern stillschweigend abzulehnen. Dass die Gegenrede nun so positiv im Internet rezipiert wird, dürfte ja mithin auch dazu geführt haben, dass mehr Menschen den ursprünglichen NPD-Antrag wahrgenommen haben, als dies sonst der Fall gewesen wäre, was man in der parlamentarischen Arbeit üblicherweise zu vermeiden sucht…

  37. Chaos, Desaster, Demokratie!!!!!!

    „Christian Autorin der Gegenrede
    03.11.2011, 11:39
    […]
    dürfte ja mithin auch dazu geführt haben, dass mehr Menschen den ursprünglichen NPD-Antrag wahrgenommen haben, als dies sonst der Fall gewesen wäre, was man in der parlamentarischen Arbeit üblicherweise zu vermeiden sucht…
    Artikel kommentieren“

    Der Herrscher in diesem Lande D. ist Homo dumm, ein in ungefähr 80 Milionen Exemplaren vorkommender Zweibeiner. Die Sozialisierungsform wird Demokratie genannt, was frei übersetzt „Herrschaft der herrschenden Machthaber“ bedeutet, also jene rund 2 Millionen Exemplare der Homo demokratur, eine zwar biologisch identische, aber sozialisierungsstrukturmäßig besser organisierte, stark vernetzte Kaste meint. Zur Organisation gehören systemtragend und notwendig gezielte Mißinformation, Desinformation, und Befehlsempfangskonditionierung.

  38. In der „großartigen Antwort“

    …des Abgeordneten Jennerjahn war aus sprachwissenschaftlicher Sicht wohl wenig Großartiges enthalten, glaubt man Bel­les Lettres:

    http://www.belleslettres.eu/…in-sprachpflege.php

    Aller­dings ist alles, jeder ein­zel­ne Punkt, den Herr Jen­ner­wein als Bei­spiel für seine Be­haup­tung an­führt, falsch. Wir wollen es ihm nicht übel­nehmen. Es ist für Lai­en sehr schwie­rig, die Ge­schich­te des Deut­schen zu durch­schau­en, noch dazu, wenn man sich wie in die­sem Fall nur aus Anlaß der Rede auf die Schnelle in­for­miert…

  39. Bin gespannt

    „Und genau da läge natürlich der Hase im Pfeffer…“

    Gnihihi, A.S. hat wohl das Video über das Genussystem im Deutschen gesehen, in dem sich Herr Belleslettres übel über diesen Blog hier lustig gemacht hat. Wird jetzt ordentlich zurückgebasht? Ja? Ja? Bitte!