Podcast mit Enno Park und Anatol Stefanowitsch

Im Sprachlog ist derzeit ja wenig los, was sich im Laufe des Oktober aber wieder ändern wird. Wer unter Entzug leidet, kann sich die Nullnummer eines Podcasts anhören, den ich gemeinsam mit Enno Park (@ennomane) aufgezeichnet habe. Darin soll es neben Politik und Gesellschaft auch um Sprache gehen – in der Nullnummer sprechen wir über neue Entwicklungen bezüglich der Petition „Kein Deutsch ins Grundgesetz“, über die Frage, ob die Piratenpartei das „digitale Proletariat“ vertritt und über ausgewanderte Wörter, die keine sind. Dazwischen entspinnen sich spontane Gespräche um Farbwörter und Farbwahrnehmung, die Frage, ob Zeitungen politische Akteure sein dürfen, und die Frage, wie unser Podcast eigentlich heißen soll. 

Wir hoffen, dass unser Gespräch Ihnen Spaß macht und sind an Ihrer (vor allem natürlich konstruktiven) Kritik interessiert!

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Anatol Stefanowitsch

Nach Umwegen über Politologie und Volkswirtschaftslehre habe ich Englische Sprachwissenschaft und Sprachlehrforschung an der Universität Hamburg studiert und danach an der Rice University in Houston, Texas in Allgemeiner Sprachwissenschaft promoviert. Von 2002 bis 2010 war ich Professor für Englische Sprachwissenschaft an der Universität Bremen, im August 2010 habe ich einen Ruf auf eine Professur für anglistische Sprachwissenschaft an der Universität Hamburg angenommen. Mein wichtigstes Forschungsgebiet ist die korpuslinguistische Untersuchung der Grammatik des Englischen und Deutschen aus der Perspektive der Konstruktionsgrammatik.