Blogspektrogramm #7 und Anglizismus des Jahres #2

Blogspektrogramm

Im immer exzellenten lexikografieblog steht nun das Blogspektrogramm #7 bereit. Das Themenspektrum reicht von der typografischen (Nicht-)Integration von Fremdwörtern über Sprachkritik, die sich mal nicht gegen Anglizismen richtet und Wörter, die irreführenderweise ähnlich aussehen bis zur keineswegs trivialen Frage, ob das Verb in der Konstruktion am + Verb + sein (Wir waren am lachen) groß oder klein geschrieben wird. Besonders empfehlenswert: der Hausherr des lexikografieblogs und sein Beitrag über die Frage, wie Zeitgemäß die Namen noch sind, die wir zum Buchstabieren verwenden (A wie Anton, B wie Berta, usw.).

Button für den Anglizismus des Jahres 2011

Außer auf das Blogspektrogramm möchte ich auch noch einmal auf den Anglizismus des Jahres hinweisen, den wir für 2011 zum zweiten Mal wählen. Über den Hintergrund habe ich vor zwei Tagen hier im Sprachlog geschrieben, die Nominierungen werden in diesem Jahr aber nicht hier, sondern auf der Webseite anglizismusdesjahres.de gesammelt. Vierzehn Nominierungen haben wir schon, sie sind in diesem Beitrag im Anglizismus-des-Jahres-Blog thematisch zusammengefasst. Ich habe das Gefühl, ein klarer Sieger ist unter den bisher nominierten Wörtern noch nicht zu finden, wir freuen uns also auf viele weitere Nominierungen!

Anatol Stefanowitsch

Nach Umwegen über Politologie und Volkswirtschaftslehre habe ich Englische Sprachwissenschaft und Sprachlehrforschung an der Universität Hamburg studiert und danach an der Rice University in Houston, Texas in Allgemeiner Sprachwissenschaft promoviert. Von 2002 bis 2010 war ich Professor für Englische Sprachwissenschaft an der Universität Bremen, im August 2010 habe ich einen Ruf auf eine Professur für anglistische Sprachwissenschaft an der Universität Hamburg angenommen. Mein wichtigstes Forschungsgebiet ist die korpuslinguistische Untersuchung der Grammatik des Englischen und Deutschen aus der Perspektive der Konstruktionsgrammatik.