Mal was ganz anderes – das Twitterstöckchen

Fragt mich doch die Antje Findklee vom Spektrum ob ich ein Twitterstöckchen fangen will. Keine Ahnung was das sein soll, also sag ich fröhlich JA. Jetzt habt ihr den Salat. Hier kommt mein Twitterstöckchen:

1.) Wer bist du auf Twitter? Seit wann bist du auf Twitter? Nutzt du Twitter vorwiegend privat und/oder beruflich? Ich twittere unter dem Namen @ScienceZest seit ungefähr zwei Jahren. Angefangen hat’s mit meinem Wissenschaftsblog ScienceZest. Ich nutze Twitter hauptsächlich für Wissenschaftskommunikation auf Englisch.

2.) Zu welchen Themen veröffentlichst du deine Tweets? Alles mögliche zum Thema Wissenschaft, Forscher, Umwelt, Klima, Wissenschaftskommunikation und kreatives Schreiben.

3.) Wie viel Zeit pro Woche nimmst du dir für Twitter? Oje, das ist unterschiedlich und kommt in Schüben. Wenn der Wecker morgens klingelt, schau ich erstmal was es Neues in der Welt der Forscher gibt. Twitter ist  da viel flotter und breiter gefächert als es die meisten Zeitschriften sein können.

4.) Auf welchen weiteren Social Media Kanälen bist du aktiv? Facebook, um meine armen Nichtwissenschaftler-Freunde mit Wissenschafts-Artikeln zu nerven und um meine Doktoranden zu betreuen (die hängen teilweise an der Uni Uppsala rum). Man sieht immer, wann sie endlich aufgestanden und online sind. Wenn die erst um 11:00 Uhr die Augen aufklappen, gibt’s was von der Schäfin auf’n Deckel (oder so ähnlich). Außerdem blogge ich noch für die SciLogs.com, zurzeit zum Thema biologische Kriegsführung. Ganz gruselig. Müsst ihr mal reinschauen.

5.) Welche Position nimmt Twitter für deine Kommunikation in all deinen Social Media Kanälen ein? Meistens die erste, kann aber in Twitter-faulen Zeiten weit hinter’m Büchsentelefon meiner Kinder stehen.

6.) Organisierst du Tweetups bzw nimmst du daran teil? Nein. Die meisten Leute mit denen ich über Twitter kommuniziere leben in den USA, da müsste ich eine Nachtschicht einlegen.

7.) Wofür verwendest du Twitter vorwiegend? Als Informationskanal. Nirgendwo sonst kann ich so viel breitgefächerte Info zu neuesten Forschungsergebnissen anzapfen. Außerdem sind die Tweets so kurz, dass man mit einem Blick abschätzen kann, ob es interessant ist oder nicht.

8.) Welche Gesamtnote von 1-6 würdest du Twitter geben und wieso? Keine. Ich finde Zensuren blöd (wahrscheinlich weil ich in der Schule immer nur schlechte hatte). Außerdem hängt alles am Individuum. Wenn man auf Twitter z.B. nur sich selbst oder ein Produkt verkaufen will, wird man ganz schnell ganz einsam sein. Wenn man interessantes teilen möchte, ohne zu belehren, ist man bei Twitter richtig. Dann kommen auch ganz schnell Leute die einem folgen und re-tweeten.

9.) Welche Tools nutzt du mit welcher Hardware für deine Aktivitäten auf Twitter? Eine Twitter App fürs iPhone und auf’m Laptop einen Browser. Ganz low-key…

So dann darf ich weiter werfen. Und zwar an Sören Schewe, den man auf Twitter als @roterhai kennt. Viel Spass Sören!

Annelie Wendeberg ist eigentlich Umweltmikrobiologin. Doch eines schönen Wintermorgens klappte sie die Augen auf und dachte sich "ich schreib mal was". Seither versucht sie ihre Leidenschaft Forschung leicht verständlich und spannend in kurzen Blogartikeln zu vermitteln. Meistens schreibt sie über alles Mögliche was irgendwie mit Forschern, Biologie, Umwelt, Ökologie und vor allem Mikrobiologie zu tun hat. Des Nachts bringt Annelie Wendeberg Leute um. Auf dem Papier. Für den KiWi Verlag.

5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Stöckchen

    Na dann werde ich mir mal so meine Gedanken machen – ganz unbeobachtet von Dir Annelie 😛

  2. Wer nicht online ist….

    der schläft also noch. Seltsam, dass seinen Tag auch offline ganz gut verbringen kann, und nur dann online geht, wenn man da auch kommuniziert, scheint gar nicht mehr vorgesehen zu sein. Und wir wundern uns über Schnüffelaktionen? Doch nicht wirklich, oder?

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