Vom UFO-Enthusiasten zum UFO-Skeptiker – Interview mit Dennis Kirstein

Dass die Faszination für UFOs und Aliens, die die meisten von uns als Science-Fiction „harmlos“ genießen, durchaus auch in abgeschottete Glaubenssysteme führen kann, wurde beim letzten Web-Interview und der folgenden Diskussion deutlich. Heute möchte ich mit Dennis Kirstein einen jungen IT-Techniker vorstellen, der sich aus dem UFO-Enthusiasmus zu einer skeptischen Haltung herausgearbeitet hat. Kirstein wurde 1980 in Stuttgart geboren und widmete als technisch interessierter Jugendlicher ab Mitte der 90er Jahre UFO-Mythologien viel Zeit, 1997 erstellte er auch seine erste UFO-Homepage. Bald organisierte er eine interdisziplinäre Fachtagung (das „Cröffelbacher UFO-Forum“), in dem sich schließlich wissenschaftliche und skeptische Stimmen durchsetzten. Er gab eine UFO-Zeitschrift heraus, richtete ein UFO-Meldebüro („das erste im Schwäbischen“) ein und amtierte von 2000 bis 2003 in der methodisch skeptischen „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens (GEP) e.V.“. Mit der Page ufo-information.de ist er weiter aufklärend aktiv.

 

1. Lieber Herr Kirstein, wann und wie hat Ihre Faszination für UFO-Sichtungen und Berichte eingesetzt?

Mitte der 1990er Jahre, in meiner Jugendzeit, erlebte das Ufo-Thema einen wahren Boom, ausgelöst durch die US-Serie Akte X. In Deutschland erschienen Ufo-Bücher plötzlich in großen Verlagen in entsprechend hoher Auflage, die Zeitschriften waren voll mit Ufo-Themen und im Privatfernsehen hatten Mystery-Sendungen jede Woche einen festen Platz im Abendprogramm. Als Bundesbürger kam man quasi gar nicht an diesem Thema vorbei.

Meine Faszination für Übersinnliches, Ufos und andere Mysterien war schon von kleinauf vorhanden und wuchs dank des Überangebots der 1990er Jahre stark an. Vor allem die Ufos und die Frage nach Leben im All hatten es mir angetan. Ich las verschiedene „Fach“-Zeitschriften und kaufte mir die neuste Literatur, welche neben all den bunten, großen Ufo-Aufnahmen auch immer gespickt waren mit der unterschwelligen Botschaft „Der Durchbruch steht kurz bevor. Bald erfährt die Öffentlichkeit die Wahrheit über das Geheimwissen der Regierungen, allen voran der amerikanischen.“  Diese Botschaft gibt es bereits seit den Anfängen des Ufo-Glaubens und ist ein zentraler Bestandteil, weshalb Menschen sich für das Thema interessieren.

1997 entstand, aus meinem damals noch vorhandenen Ufo-Glauben, meine erste Webseite über das Thema. Dadurch fand ich auch recht schnell Kontakt zu anderen Ufo-Interessierten. Zwei Jahre später, 1999, wuchs bei mir die Idee einer gemeinsamen Arbeitstagung aller am Ufo-Phänomen interessierten Personen. Die Arbeitstagung fand schließlich für viele Jahre jährlich in der Nähe von Schwäbisch Hall statt. Was mir jedoch gleich im Jahr 1999 auffiel, war die Zusammensetzung der Veranstaltung. Während viele Buchautoren und Personen, die dem Ufo-Glauben stark zugeneigt sind, kurzfristig plötzlich absagten, waren es letztlich vor allem die tatsächlich in der Feldforschung tätigen Personen aus dem Umfeld des Centralen Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomen (kurz CENAP) und der Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomen e.V. (kurz GEP), die dieser ersten und allen weiteren Arbeitstagungen beiwohnten.

Zu Beginn des Jahres 2000 eröffnete ich eine offizielle Ufo-Meldestelle für den Großraum Stuttgart und untersuchte fortan eigenständig UFO-Sichtungen. Mein einstiger Glaube an ein anomales Phänomen hinter den Ufos wich je mehr Fälle ich selbst bearbeitete und je intensiver ich mich in die tatsächliche Fachliteratur, welche nicht in den Kaufhausregalen zu finden ist, einlas.

2. In der Literatur wird immer wieder angemerkt, dass vor allem Männer mit technischen und informations-technischen Ausbildungswegen UFO-Faszinationen entwickeln. Meinen Sie, da ist etwas dran – und was könnte aus Ihrer Sicht eine Erklärung dafür sein?

Da ist mit Sicherheit etwas dran. Immer wieder haben wir uns auf unseren Tagungen selbst gefragt, weshalb der Frauenanteil in der Runde doch recht überschaubar ist. Meiner Meinung nach liegt es vor allem am technischen Verständnis des Ufo-Phänomens in der Populärliteratur an sich. Ufos in allen erdenklichen Arten und Formen sind vorallem auch eine technische Spielerei, wie den Deutschen liebstes Kind, das Auto. Auch das ist heute noch eine Männerdomäne. In all den Jahren habe ich viele Ingenieure kennengelernt, die sich das Ufo-Thema zum Hobby gemacht haben und mit Hilfe ihres Wissens in ihrer Freizeit versucht haben, Ufo-Modelle oder Antriebe nachzubauen oder zumindest in der Theorie zu erschaffen. Die einen schrauben abends an ihrer Modelleisenbahn (auch so eine Männerdomäne), die anderen eben an Ufo-Antrieben.

Frauen sind hier einfach anders gestrickt. Ihre Interessen sind weitaus spiritueller geprägt. Das objektorientierte Ufo-Thema ist für sie nicht von Interesse. Auch beispielsweise nicht das objektorientierte Kornkreis-Thema. Wenn es aber z.B. darum geht, ob es in diesem oder jenem Kornkreis zu Gefühlschwingungen kommt, dann ist das Interesse einer Frau geweckt, auch wenn diese pauschale Aussage natürlich nicht auf jede Frau Anwendung findet. In der Summe ist es aber doch signifikant, wie stark sich Frauen dem Spirituellen hingezogen fühlen, im Gegensatz zu uns Männern. Deutlich sichtbar wird das, wenn Sie einmal eine Esoterikmesse besuchen und den Anteil Frauen und Männer berechnen.

3. Sie haben sich dann aber aus dem UFO-Enthusiasmus heraus gearbeitet und sind zu einem Skeptiker geworden, der heute kritischer über die „Anatomie des Phänomens“ (so ein Buch von Ihnen) aufklärt. Wie gelang es Ihnen, Abstand zu den doch sehr verdichteten UFO-Mythen und Verschwörungstheorien zu finden?

In der US-Serien „Akte X“ gab es einen zentralen Satz, um den die Ganze Serie aufgebaut war: Trust no one. Traue niemandem. Und genau diesen Satz muss man sich gerade bei grenzwissenschaftlichen Themen immer beherzigen, jedoch nicht in Hinsicht auf Verschwörungstheorien (wie in der Serie gemeint), sondern vielmehr hinsichtlich der vielen Ufo-Geschichten und meist noch mehr der Personen, die sich hinter diesen Geschichten verbergen, allen voran die untersuchende Person des Ufo-Vorfalls.

Im Laufe der Jahre kennt man nahezu jede Person im deutschsprachigen Raum, welche sich aktiv mit Ufo-Sichtungen auseinandersetzt. Man kennt die Einstellungen dieser Personen zum Ufo-Phänomen und wundert sich anschließend nicht, wenn bei einer Falluntersuchung dieser Person am Ende weiterhin ein großes Fragezeichen steht, wo unsereiner die Sichtung relativ deutlich einem bestimmten Stimulus hätte zuordnen können. Man kann oder muss hier ganz klar von einer gewissen Befangenheit des Ufo-Untersuchers sprechen, wenn er selbst von einer anomalen Natur des Ufo-Phänomens überzeugt ist.

Sehr wirr wird es mit Ufo-Fällen aus Übersee. Gerade aus den USA oder Latein- und Südamerika. Man liest von solchen Fällen meist im Internet auf einschlägigen Webseiten von Ufo-„Forschern“, die eindeutig dem ufo-gläubigen Lager zuzuordnen sind. Ich selbst habe außer dem Bericht auf der Webseite und meinem Wissen über die Einstellung des Untersuchers zum Phänomen jedoch keinerlei Möglichkeit an weitere Details der Sichtung zu gelangen. Solche Fälle sind für mich persönlich daher völlig wertlos. Der ufo-gläubige Untersucher wird seinen Bericht dementsprechend selektieren, dass vor allem die Anomalitäten des gesichteten Objekts herausstechen ohne dabei bspw. auf die Wahrnehmungspsychologie einzugehen, welche bei jeder normalen, kriminalistischen Untersuchung Beachtung findet. Nur beim Ufo-Thema wird diese leider noch immer zu oft außer Acht gelassen.

All diese Bekanntschaften und Erlebnisse innerhalb der Ufo-Szene haben mich im Laufe der Jahre immer mehr zur Überzeugung gebracht, dass ich nicht glauben kann, was ich nicht selbst untersucht habe.

4. Als mich nach einem Vortrag in einem Planetarium ein verzweifeltes Elternpaar wegen vermeintlicher UFO-Sichtungen ihres Sohnes um Rat baten, war ich ziemlich hilflos. Heute könnte ich die von Ihnen gestalteten Kinderseiten von ufo-information.de empfehlen, die das Thema ansprechend, aber auch seriös aufarbeiten. Wie kam es zu der Idee für diese Seite?

Der Ursprung der Idee war eine Anfrage der SWR-Redaktion bei mir, ob ich Lust daran hätte in der Kinderspielshow „Tigerentenclub“ den Grundschulkindern eine Stunde lang etwas über das Ufo-Thema zu erzählen. Dieser Auftritt wird nun Ende September stattfinden.

Das werde ich mit meinen Kindern sicher anschauen.

Vielen Dank! In Vorbereitung auf die Show habe ich mir selbst meine Gedanken dazu gemacht, was und vor allem wie ich den Kindern das Thema in einfachen Worten und dennoch informativ rüberbringen kann. Dabei ist mir bewusst geworden, dass es im deutschsprachigen Internet hierzu bisher keine Webseite gibt, die sich speziell an die Kinder wenden. Ufo-Information.de ist hierfür geradezu ideal geeignet, da wir bemüht sind das Ufo-Thema der breiten Öffentlichkeit seriös und mittels vielen Information nahezubringen. Nun gibt es innerhalb unserer Plattform eben auch einen eigenen Bereich für Kinder, welchen wir in wochenlanger Arbeit gemeinsam mit Unterstützung von Schulpädagogen auf die Beine gestellt haben.

5. Erlauben Sie bitte eine letzte Frage: Viele von uns Forschenden und besonders Wissenschaftsbloggenden werden mit Briefen, Mails und Kommentaren von UFO-Enthusiasten konfrontiert, die von uns die Begutachtung und Anerkennung ihrer „Thesen“ erwarten, kritische Einwände aber reflexhaft abwehren. Viele von uns lehnen auch wegen solcher Erfahrungen jede Befassung mit UFO-Themen ab. Wie sollten nach Ihrer Erfahrung Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der UFO-Thematik und mit UFO-Glaubenden umgehen?

Ich bin der Meinung, dass die Wissenschaft im Allgemeinen dem Volk zu dienen hat, auch wenn dies mit Sicherheit oftmals alles andere als einfach ist. Die wissenschaftliche Welt hat sich heutzutage viel zu oft vom normalen Volk abgehoben und verhält sich leider oftmals auch genau so. Das aktuelle Beispiel des Marsrovers Curiosity zeigt doch aber, dass auch die normale Bevölkerung durchaus wissensdurstig ist, wenn man ihr das Wissen denn auch nur in einem verständlichen Wortlaut rüberbringt. Als Negativbeispiel möchte ich hier vor allem die in den USA sehr starke Bewegung der Kreationisten ansprechen, welche sich gegen die Darwin´sche Evolutionstheorie und für die biblische Entstehungsgeschichte allen Lebens einsetzt. Für mich stellt dieser Aufschwung der Kreationisten eine Versagen der Wissenschaft dar. Ein weiteres Beispiel ist das Thema Klimawandel, welcher von immer mehr Menschen abgelehnt wird, ganz einfach weil sie die Zusammenhänge nicht mehr begreifen.

Speziell beim Ufo Thema bitte ich persönlich darum, dass man dem Ratsuchenden hilft, auch wenn seine Behauptungen oder Erklärungen im ersten Moment auch noch so abstrus klingen mögen. Wenn man selbst keinen Rat hat, dann bitte ich um Weitervermittlung direkt an uns. Auch die Ufo-Forschung ist, wenn man so will, eine Art Wissenschaft, welche sich stets weiterentwickelt und mit immer neuen Begebenheiten zurecht kommen muss. Das kann zum einen in der stetig verbesserten Technik begründet sein (z.B. immer leistungsstärkere Fotokameras in Smartphones) oder auch mit immer neuen Stimuli zusammenhängen. So gibt es heute z.B. Lenkdrachen mit bunten LEDs angebracht, welche in der Nacht aufgelassen werden. Noch unheimlicher kann ein mit LEDs bestücktes Modell-Segelflugzeug in der Nacht aussehen. Der Fantasie sind hier kaum noch Grenzen gesetzt.

Lieber Herr Kirstein, vielen Dank für dieses Interview!

„Sind wir allein im All? Die Faszination von UFOs, Aliens und SETI“

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Michael Blume

Dr. Michael Blume, Jahrgang 1976, studierte nach Wehrdienst & Ausbildung zum Bank-Finanzassistenten Religions- und Politikwissenschaft in Tübingen. Neben seinem Hauptberuf beim Land Baden-Württemberg lehrte er an verschiedenen Universitäten, derzeit in Köln. Blume promovierte über die Thesen von Hirnforschern zur Religion ("Neurotheologie") und forscht über die Evolution von Religiosität und Religionen. Als erster Deutscher wurde Blume in das internationale Forschernetzwerk der Evolutionary Religious Studies berufen, aus dem er seit März 2008 auch im Scilog "Natur des Glaubens" berichtet. Für diesen erhielt er 2009 den Scilogs-Preis und wurde 2010 mit dem Preis "Vermittlungen" der Evangelischen Akademie Villigst für Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet. Der Hohe Rat der Yeziden in Lalish verlieh ihm 2015 eine Auszeichnung für den Einsatz für schutzbedürftige Frauen und Kinder aus Kurdistan-Irak. Der evangelische Christ ist mit einer Muslimin verheiratet, die beiden haben drei Kinder. Zehra Blume gründete auch den sciebooks-Verlag, in dem einführende eBooks und Taschenbücher zu wissenschaftlichen Themen erscheinen.

54 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Sprachlos.

    Frauen sind hier einfach anders gestrickt. Ihre Interessen sind weitaus spiritueller geprägt. Das objektorientierte Ufo-Thema ist für sie nicht von Interesse. Auch beispielsweise nicht das objektorientierte Kornkreis-Thema. Wenn es aber z.B. darum geht, ob es in diesem oder jenem Kornkreis zu Gefühlschwingungen kommt, dann ist das Interesse einer Frau geweckt, auch wenn diese pauschale Aussage natürlich nicht auf jede Frau Anwendung findet.

    Ist das die Art von Inhalten, mit denen man sich nun hier auf den Scilogs profilieren will?

  2. Technischer Fehler

    Leider wurde mein Beitrag „Zur weiteren Erheiterung“ durch einen technischen Fehler zwei mal gesendet.

    Bitte einen davon löschen, aber bitte nicht alle beide.

    Für Sie erledigt. Mit freundlichem Gruß, M.B.

  3. Klimawandel

    Meiner Meinung nach lehnen die Leute die Aussagen der Theorie, dass es einen Klimawandel gibt ab, weil Leute in dieser Sache andauernd ihre Kompetenz überschreiten. Vorgesetern auf CNN kam ein Physiker, der früher Klimaskeptiker war und nun Beweise für den Klimawandel gefunden haben will.

    Jetzt macht der Mann den gleichen Fehler wie alle anderen. Anstatt seine Ergebnisse darzulegen und dann die Klappe zu halten, weiß er auf jede Frage des Journalisten eine Antwort: wie viel Grad, wie hoch das Wasser, die Trocken die Sommer, wie schwer die Stürme, wie viele Hungersnöte, Arbeitslose…

    Leute, die sich mit dem Klimawandel beschäftigen wissen scheinbar alles über BWL, VWL, Agrarökonomie, Biologie, Biochemie, Soziologie…

    Si tacuisses, philosophus manisses, aber echt.

  4. @Martin

    Nein, aber Herr Kirstein ist auch kein Scilogger, sondern ein Interviewpartner. Im Gegensatz z.B. zu Edgar Dahl auf den Wissenslogs…

    Und auch wenn Herr Kirstein keinen Doktortitel hat, kann man ihn über die Kommentarfunktion übrigens auch direkt ansprechen, nicht nur in der dritten Person. Herablassung gegenüber anderen Menschen kann viele Formen annehmen…

  5. @Nick: Klimawandel

    Lieber Nick,

    ich bin mir nicht ganz so sicher. Immerhin gibt es die große Ablehnung der Klimaforschung doch in den USA, während gerade hier in Deutschland das Vertrauen in Wissenschaftler doch (noch) sehr hoch ist. M.E. hat das doch auch sehr stark mit gewachsenen Kulturen gegenseitiger Wahrnehmung zwischen Wissenschaftlern und „Laien“ zu tun – wobei ich durchaus auch die Gefahr sehe, dass auch bei uns in Deutschland sich da Gräben eher vertiefen könnten.

  6. zum Beitrag „Sprachlos“

    @ Martin B.

    Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie anstatt einer Frage darlegen würden, was genau Sie am von Ihnen genannten Zitat stört. Vielleicht handelt es sich lediglich um ein Verständnisproblem ihrerseits.

    Aus meiner mittlerweile rund 15 jährigen Beschäftigung mit den Grenzwissenschaften gelang ich zu meiner derzeitigen Erkenntnis, dass Frauen sich leichter vom Spirituellen angezogen fühlen, als vom eher technisch orientierten Ufo-Phänomen. Das ist von mir in keinster Weise abwertend gemeint.

    Aus eigener Erfahrung heraus kann ich Ihnen versichern, dass ich mehr Frauen aus dem esoterischen Umfeld kennengelernt habe, die sich innerhalb eines Kornkreises hinsetzen und „Kraftfelder“ verspüren und in sich aufnehmen, als Maßstab und Lupe in die Hand nehmen und den Kornkreis vermessen. Ich beziehe mich hier auf Personen, die generell der Esoterik und der Grenzwissenschaften zugeneigt sind.

    Ich hoffe, dass ich ihr Mißverständnis damit aus dem Weg räumen konnte.

    MfG
    Dennis Kirstein

  7. technisch-spirituell

    Die Ufo-Diskussion zeigt immer mehr, dass Ufologie eigentlich doch gar nichts mit Spiritualität, Religion, Übersinnlichem zu tun hat – sondern eher der Faszination für schnelle Autos entspricht o.ä. Die dunkle Weite des Weltraumes kommt als Schauerfaktor dazu, ebenso die Faszination vor angeblich weiterentwickelten „höheren“ Wesen. Der Kern aber ist, dass Ufologen das Übersinnliche gerade ins Sinnliche herabziehen, sie müssen alles materialisieren, in greifbare Werte umsetzen – das genaue Gegenteil etwa von einem echten Mystiker. Daher sind es meist auch Techniker, denn diese leben in der Welt des Festen, Greifbaren, arbeiten mit Materialien und Messwerten. Vielleicht lebt bei ihnen im Hintergrund ein unausgelebter spiritueller Rest, der sich dann auf bizarre Weise mit dem Technisch-Konkreten vermischt. Ein Film wie Kubricks 2001 hat dagegen auf völlig andere Weise versucht, „ausserirdisches Leben“ darzustellen, eben nicht wie Spielberg in ET oder „Begegnung der Dritten Art“ mit Ufo-Raumschiffen und Glibbermännchen. In 2001 bleibt alles offen, am Schluss bleibt die überwältigende Ästhetik von unbekannten Energieformen übrig, die eben nichts Materielles haben, sondern unsere Imagination herausfordern. Ein Spiel mit anderen Formen von Raum, Zeit, Energie – keine blosse Projektion von Allzuirdischem
    ins All. Andererseits war 2001 damals auf der Höhe der Technik: hier gelang es auf subtile Weise Technisches und Metaphysisches zu verbinden, wie es nachfolgende Science Fiction-Filme und die Ufoszene kaum mehr geschafft haben.

  8. Kleiner Widerspruch

    „Ich bin der Meinung, dass die Wissenschaft im Allgemeinen dem Volk zu dienen hat,…“

    Das tut sie ja auch, aber wer ist denn dieses ominöse „Volk“. Als Teil des Volkes bin ich jedenfalls sehr dagegen, dass teuer ausgebildete und hoffentlich vernünftig bezahlte Wissenschaftler ihre wertvolle Zeit darauf verwenden, jeder Idee nachzulaufen, die einer aus dem Volk äußert. Das geht schon allein deshalb nicht, weil es viel einfacher ist, sich einen Esoterikquatsch auszudenken, als zu begründen, warum es sich dabei um Quatsch handelt. Wissenschaftler, die auf die Fragen des esoterischen Teils der Bevölkerung ernsthaft eingehen, befinden sich dann in einen ständigen Hase-Igel-Wettlauf, der zu nichts führt.

    Außerdem frage ich mich, worin genau eigentlich der „wissenschaftliche“ Ansatz einer Ufoforschung bestehen soll. Wir erinnern uns: Wissenschaft ist dieses Sache mit der Hypothesenbildung, dem experimentellen Befund und der Möglichkeit der Falsifikation. Ufos aber gibt es oder es gibt sie nicht. Wie kann man da „Wissenschaft“ betreiben?

  9. In einer Zivilisation wie unserer, die so derartig viele (, oft bewusst produzierte,) Täuschungen bereit hält, ist es wirklich angesagt skeptisch zu sein.
    Dass sich sogar in wissenschaftlichen Zusammenhängen der Begriff „Skeptiker“ für einen „Leugner“ durchgesetzt hat, ist wirklich beklagenswert.
    Nach aktueller Datenlage werde ich (als jemand, der nicht auf diesem Gebiet forscht) den Klimawandel nicht leugnen können, bin aber zu Recht skeptisch gegenüber einigen Aussagen von Wissenschaftlern die Prognosen abgeben, die sie auf Grund der Datenlage lieber lassen sollten. (Mojib Latif hat sich da Anfang der 2000er zu unsinnigen Prognosen bzgl. der kommenden Winter in Deutschland hinreißen lassen, die jetzt schon durch die Realität widerlegt wurden.)
    Genau so verhält es sich mit UFOs: Warum leugnen, es ist ja nicht unmöglich. Aber skeptisch sein: Unbedingt (denn es ist auf Grund der Entfernungen relativ unwahrscheinlich).
    Aber innerhalb der aktuell wichtigeren Klimadebatte ist es schon übel, dass der Begriff „Skeptiker“ diffamiert wird.

  10. bemerkenswerte Beobachtung

    Frauen sind hier einfach anders gestrickt. Ihre Interessen sind weitaus spiritueller geprägt. Das objektorientierte Ufo-Thema ist für sie nicht von Interesse. Auch beispielsweise nicht das objektorientierte Kornkreis-Thema. Wenn es aber z.B. darum geht, ob es in diesem oder jenem Kornkreis zu Gefühlschwingungen kommt, dann ist das Interesse einer Frau geweckt, auch wenn diese pauschale Aussage natürlich nicht auf jede Frau Anwendung findet. In der Summe ist es aber doch signifikant, wie stark sich Frauen dem Spirituellen hingezogen fühlen, im Gegensatz zu uns Männern. Deutlich sichtbar wird das, wenn Sie einmal eine Esoterikmesse besuchen und den Anteil Frauen und Männer berechnen.

    Bemerkenswert auch dies:

    Was mir jedoch gleich im Jahr 1999 auffiel, war die Zusammensetzung der Veranstaltung. Während viele Buchautoren und Personen, die dem Ufo-Glauben stark zugeneigt sind, kurzfristig plötzlich absagten (…)

    Vermutung: Hauptsächlich Männer haben abgesagt, weil sie um die Wahrung ihrer „UFO-Position“ fürchteten, „Schwingungstheoretiker“ hätten wegen der Beliebigkeit ihrer Aussagen kaum einen Grund abzusagen.

    MFG
    Dr. Webbaer

  11. UFOs und Wissenschaftlichkeit

    Auch die Ufo-Forschung ist, wenn man so will, eine Art Wissenschaft, welche sich stets weiterentwickelt und mit immer neuen Begebenheiten zurecht kommen muss.

    Nun ist man ja allgemein, bspw. i.p. Frauen- und Vorurteilsforschung, ja recht locker geworden, aber eine Wissenschaft ist die Ufologie nicht, weil sie 1.) empirisch gänzlich unzureichend leistet und 2.) keinen Glaubensentscheid kennt wie bspw. der Katholizismus, der die Theologie absichert.

    Weder Ufologen, noch Astrologen oder Numerologen haben ein wissenschaftliches Fundament legen können.

    Dabei ist das gar nicht einmal so schwierig, wie die o.g. Gruppierungen gezeigt haben, aber da gibt es natürlich noch sehr viel andere, die einen Fuß reingekriegt haben in den Wissenschaftsbetrieb.

    MFG
    Dr. Webbaer

  12. @Kirstein & Gender-Gap

    Empirisch ist es tatsächlich so, dass Frauen in klassischen Religionsgemeinschaften in Mitgliederzahl, Zustimmung zu Glaubensaussagen, ehrenamtlichen Engagement etc. eher überwiegen, UFO-Gemeinschaften aber eine überwiegend männliche Mitgliederstruktur aufweisen. (Vgl. z.B. Susan Palmers wegweisende Studie „Aliens adored“ über die Raelianer, die zu zwei Dritteln Männer seien.) Auch Euler fand diesen „Gender Gap“ in seiner Studie unter Studierenden in Kassel, vgl. Daten hier:
    http://www.blume-religionswissenschaft.de/…e.pdf

  13. @Rüdiger: Technisierung von Metaphysik

    Lieber Rüdiger,

    ja, da ist etwas dran. So schreibt das historisch UFO-euphorischere Forum MUFON-CES in der Selbstvorstellung zu seiner Mitgliederstruktur:

    „MUFON-CES hat seit vielen Jahren konstant 70 bis 80 Mitglieder, überwiegend Naturwissenschaftler und Ingenieure. Anders als bis in die 90er werden mittlerweile jedoch nicht mehr nur Akademiker aufgenommen.“
    http://www.mufon-ces.org/…es/mitgliedschaft.html

    Und gerade heute hat sich bei SPON der SciFi-Filmregisseur Ridley Scott anläßlich seines neuen Alien-& Paläo-SETI-Films „Prometheus“ (bezeichnenderweise schon der Titel der Name eines griechischer Halbgottes) zu einem UFO-Kreationismus bekannt:

    „SPIEGEL ONLINE: Aber ist die Vorstellung, dass es einen Evolutionsschub durch Aliens gab, nur eine Hilfskonstruktion, um Unerklärliches erklärbar zu machen?

    Scott: Ja, möglich. Aber überlegen Sie doch mal, wie lange es die Erde gibt: Vier Milliarden Jahre? Und wie lange gibt es den Homo Sapiens? 200.000 oder 300.000 Jahre vielleicht. Das ist eine verdammt lange Zeit, in der nichts passiert ist. Irgendwo auf diesem Weg hat jemand der Menschheit auf die Sprünge geholfen.“

    http://www.spiegel.de/…-und-aliens-a-848917.html

  14. @Lichtecho: Wissenschaftler

    Vielleicht kann ich an der Stelle etwas vermitteln: Ich sehe es auch so, dass es unmöglich die Aufgabe bezahlter Wissenschaftler sein kann, allen UFO-Sichtungen nachzugehen. Gerade deswegen finde ich es aber sehr gut, dass sich Menschen finden, die ehrenamtlich z.B. in der CENAP oder GEP solche – die davon Betroffenen oft tief verwirrenden, verunsichernden – Phänomene sichten und methodisch sparsame Erklärungen (Ballone, LEDs etc.) ausfindig machen. Sonst würden m.E. noch viel mehr Menschen in die Esoteriken abdriften, als es ohnehin schon der Fall ist. Und m.E. verdienen es diese Aktiven schon, dass Wissenschaftler ihr Engagement würdigen, solange es methodisch sauber ist. Es ist m.E. bürgerwissenschaftliches Engagement, das aus Steuermitteln alleine so kaum zu finanzieren wäre und setzt die Faszinationen in konstruktive Aufklärungsarbeit um.

  15. @Michael Blume

    Herablassung gegenüber anderen Menschen kann viele Formen annehmen…

    Kein Grund, gleich um sich zu beißen. Immerhin empfand ich den Satz als ziemlich herablassend:

    @Dennis Kirstein

    Evtl war es nur ein blödes Missverständnis oder ich habe zu so später Stunde einfach überreagiert. Ich empfand die Formulierung „die Frau sind halt so gestrickt“ gegenüber Frauen. Die Unterstellung, dass „die“ halt so sind, wie sie sind, weil sie so gemacht („gestrickt“) sind, also biologisch so programmiert, fand ich schon ziemlich unerhört. Das entspricht ja ziemlich genau dem Vorurteil, dass Frauen keine technischen oder mathematischen Berufe ausüben könnten, weil sie das von Natur aus nicht könnten.

    Möglicherweise beschrieben sie lediglich einen Zustand, ohne wirklich die Ursachen beschreiben zu wollen. In dem Fall hätte Michael etwas Verantwortung demonstrieren können, etwas editieren können und die Formulierung abschwächen.

    Mag sein, dass nur ich das so empfinde.

    Viele Grüße
    Martin

  16. Da fehlen ein paar Wörter in meinem Kommentar, sorry. Das nächste mal lese ich nochmal, bevor ich sende. Ich denke aber, es kommt rüber, dass ich die Formulierung als herabwürdigend ggü Frauen empfinde.

  17. Zitat

    Ich empfand die Formulierung „die Frau sind halt so gestrickt“ gegenüber Frauen. Die Unterstellung, dass „die“ halt so sind, wie sie sind, weil sie so gemacht („gestrickt“) sind, also biologisch so programmiert, fand ich schon ziemlich unerhört.

    Das Zitat stand da ja so nicht.

    Die Benennung einer Gruppe ist übrigens nicht x-istisch, auch dann nicht, wenn man Eigenschaften zuweist.

    Der X-Ismus in moderner Form ist zudem – ganz vergleichbar mit der Ufologie – postreligiös: Der Spiritualität und Werte Suchende findet sich in der Anti-X-Ismus-Arbeit wieder und wird dadurch gut; zumindest in seinem Befinden.

    MFG
    Dr. Webbaer

  18. Zugegeben…

    …der Gedanke, dass Frauen per Quote auch angehalten werden sollten, sich ebenso häufig wie Männer für UFOs zu begeistern, ist mir bislang noch nicht gekommen… Bisher sind sie auf diesem Gebiet wie gezeigt (und auch im Real Life beobachtet) statistisch deutlich „unterrepräsentiert“ – und daran kann ich nichts normativ Negatives, aber eben doch wissenschaftlich Interessantes finden.

    Aber ich verstehe natürlich, was Du meinst, Martin, und darf Dir versichern, dass eine Herabwürdigung von Frauen (oder generell Menschengruppen) auf meinem Blog auch weiterhin keinen Platz hat. @Dennis Kirstein hat ja auch bereits klargestellt, dass er so absolut nicht zu verstehen sei.

    Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich jetzt ein sonniges Wochenende!

  19. Ach ja, das Klima

    „Ein weiteres Beispiel ist das Thema Klimawandel, welcher von immer mehr Menschen abgelehnt wird, ganz einfach weil sie die Zusammenhänge nicht mehr begreifen.“

    Mit der „menschengemachten Klimakatastrophe“ geht es mir wie Ihnen mit den UFOs: je mehr Informationen ich sammle, desto weniger unheimlich ist das Phänomen an sich und desto befangener erscheinen dafür seine Prediger und Verkünder…

    … noch vor 12 Jahren hätte ich Bauland auf Grönland für eine zukuftsträchtige Investition gehalten, aber angesichts der letzten 3-4 Winter, des aktuell nicht vorhandenen Sommers, und der negativen Korrelation zwischen Sonnenflecken und kosmischer Strahlung rate ich davon derzeit eher ab. Auch wenn Deutschland derzeit vermehrt klimafreundliche Braunkohle verstromt, die viel mehr H2O in die Atmosphäre bringt als die klimaschädlichen Kernkraftwerke, wird das nicht reichen, um gegen eine verstärkte Wolkenbildung anzuheizen. Die Menschheit kann den Kohlenstoffkreislauf und den Wasserkreislauf beschleunigen, aber um die Pole eisfrei zu bekommen, müßten wir auch die Kontinentaldrift beschleunigen, und das sehe ich derzeit noch nicht.

    Zum Zusammenhang zwischen Klima-Rettung und Religion fand ich das besonders lesenswert: http://zettelsraum.blogspot.de/…atz-und-die.html

  20. @ Störk

    „Auch wenn Deutschland derzeit vermehrt klimafreundliche Braunkohle verstromt, die viel mehr H2O in die Atmosphäre bringt als die klimaschädlichen Kernkraftwerke, wird das nicht reichen, um gegen eine verstärkte Wolkenbildung anzuheizen.“

    Hä? Sie waren wohl im Chemieunterricht Kreide holen?

  21. Kreide…

    … bekommt man auch aus Braunkohlekraftwerken – genauer gesagt aus der Entschwefelungsanlage.

    Nein, im Ernst: auch wenn überall vom „Klimagas CO2“ die rede ist, sollte nicht vergessen werden, daß das Klima unseres Planeten in viel größeren Maße durch Wasser in allen drei Aggregatszuständen geprägt ist. Wasserdampf absorbiert viel mehr Infrarot als CO2, Wassertropfen in Wolken halten Sonnenlicht zurück (weswegen es immer dann, wenn es regnet, auch noch a…kalt ist!) und schmelzendes Eis nimmt enorme Mengen an Wärmeenergie auf.

    Wissen Sie, daß Braunkohle erst getrocknet werden muß, bevor sie verbrennt? 1/3 der Wärme, die in einem Braunkohlekraftwerk freigesetzt wird, erzeugt nur Wasserdampf für den Schornstein und nicht für die Turbinen. DAS ist die „Energiewende“.

  22. @ Störk

    Sie sind besoffen. Sie erzählen mir, daß das Verbrennen von Kohle H2O freisetzt – also Wolken bildet. Im gleichen Absatz beklagen Sie dann wieder die Wolken, gegen die Sie „anheizen“ wollen. Wollen Sie mich verarschen?

  23. Klimareligion

    Mit der „menschengemachten Klimakatastrophe“ geht es mir wie Ihnen mit den UFOs: je mehr Informationen ich sammle, desto weniger unheimlich ist das Phänomen an sich und desto befangener erscheinen dafür seine Prediger und Verkünder… (Störk)

    Die aktuelle Theoretisierung mit inklusiver Prognostik des terrestrischen Klimasystems ist natürlich DAS Beispiel für postreligiöse religionsähnliche Bemühung.

    Sie weist neben der Erwartung einer Apokalypse und der Erlösung auch einen Kasteiungsgedanken auf (der auch für andere weniger Überzeugte anzuwenden gilt). Zudem die Bemühung die Gesellschaften einzuschwören und eng zu umranden. Vorurteile und die Ausgrenzung anderer können in diesem Bereich offen ausgelebt werden wie vermutlich nirgendwo sonst.

    Der Datenlage (ca. +0,06 Kelvin/Dekade) steht eine Erwartung von 2 bis 4 Kelvin mehr bis 2100, also ca +0,34 Kelvin/Dekade entgegen, d.h. es muss der Theoretisierung umfassend geglaubt werden, um die von einigen gewünschten rückbauenden Maßnahmen annehmen zu können. Die Datenlage allein gibt’s nicht her.

    MFG
    Dr. Webbaer

  24. Was kann die Ufo-Forschung leisten?

    Hallo zusammen,

    zuerst einmal noch @Michael B.:

    Nein, ich wollte mit meiner Aussage im Interview sicherlich keine herablassende Wertung gegenüber dem weiblichen Geschlecht vornehmen. Nichts liegt mir ferner 🙂 Und es tut mir leid, wenn man dies aus meiner Antwort irgendwie interpretieren konnte.

    Nun meinerseits eine Frage an die hier anwesenden Vertreter der Wissenschaften. Seit Jahren fragen wir uns innerhalb der seriösen Ufo-Phänomen-Erforschung was wir dazu beitragen können, um den Wissenschaften zuzuarbeiten. Unser Projekt ufo-information.de, und speziell der Bereich der Materialsammlung, soll hier ein Anfang sein.
    Es ist verständlich, dass die Wissenschaft an sich nicht daran interessiert ist jedem gemeldeten Lichtpunkt in der Nacht nachzujagen. Dafür gibt es uns. Wir sammeln seit rund 40 Jahren Daten zu allen gemeldeten Sichtungen und analysieren diese anhand unserer, zur Verfügung stehenden Möglichkeiten.
    Ich bin aber davon überzeugt, dass Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen aus diesen Daten wesentlich mehr herausholen könnten als uns „Laienforschern“ möglich ist.
    Allein in den Jahren 2007-2009 gingen bei uns über 3.000 gemeldete Ufos über Deutschland ein. Rund 10 gemeldete Ufos pro Tag im Schnitt. Es war eine zuvor nie gekannte „Hysterie“, welche nahezu an den Medien vorbei ging. Grund für die massenhaft gemeldeten Ufos waren die so genannten Skylaternen, wie man sie in jenen Jahren überall in 1-Euro-Läden zu Dutzenden kaufen konnte. Mittlerweile sind diese Klein-Ballone in vielen Bundesländern verboten und die Meldequote wieder deutlich reduziert.

    Um auf die Eingangsfrage zurückzukommen, was wir als Laienforscher dazu beitragen können, damit sich die wissenschaftliche Gemeinschaft verstärkt dem Thema annimmt, würde ich mich über konkrete Wortmeldungen freuen.

    MfG
    Dennis Kirstein

  25. die Standardantwort

    … ist hier „Seti„.

    Übrigens ein wichtiger Punkt: Existierten extraterrestrische Intelligenzen, würden diese sich per Nachricht womöglich verlautbaren wollen. [1] Ein als natürlich anzunehmender Vorgang wie die Flaschenpost, angemessene Sozialbezüge und dementsprechendes Verhalten vorausgesetzt.

    Allein, dbzgl. gibt es bisher keine Nachricht, so dass einige tatsächlich meinen, dass die Menschheit (vs. Bärenheit) i.p. Erkenntnis und als fähiges Erkenntnissubjekt in „näherer Umgebung“ einzig ist.

    Was nicht schlecht sein muss.

    MFG
    Dr. Webbaer

    [1] hier gibt es noch Diskussionen wie sie es tun würden, ganz vermutlich aber durch Pflege einer Anomalie, hier wäre dann IHR Forschungsgebiet

  26. @Kirstein: Lichtpunkte

    Die Vorstellung, es gäbe außerirdisches intelligentes Wesen im All, welches aus großer Entfernung herkommend die Erde besucht um dann bei Nacht (wo man nichts sieht) mit eingeschalteten Lichtern herumzufliegen, hat schon was komisches.

    Eventuell sollten sich Laienforscher überlegen, ob es wirklich Sinn macht, jedem nächtlichen Lichtpunkt nachzuforschen – bzw. welche Vorstellungen man von intelligenten UFO-Lenkern hat.

  27. @ KRichard

    Hallo,

    Da gebe ich Ihnen grundsätzlich recht. Vielleicht haben Sie meine Motivation hinsichtlich meiner ehrenamtlichen Tätigkeit missverstanden. Ich biete mich dem Ufo-Sichter als Anlaufstelle für seine vermeintliche Ufo-Sichtung an, um ihm/ihr eine plausible Antwort für das von ihm/ihr gesichtete Objekt zu geben.
    Das solch eine Anlaufstelle sinnvoll ist, sollte eigentlich unstrittig sein, wenn man allein das Meldeaufkommen der Jahre 2007-2009 betrachtet.
    Wenn ich mir vorstelle, dass diese über 3.000 gemachten Sichtungen an esoterische oder UFO-Gläubige Netzwerke gemeldet worden wären, hätten wir heute mit Sicherheit eine weitaus bizarrere Debatte über die Frage nach Leben im All, speziell im Boulevard.
    Es ist den Leuten der Gesellschaft zur Erforschung des Ufo-Phänomens (GEP) e.V. Und des Centralen Erforschungsnetzes aussergewöhnlicher Himmelsphänomene (Cenap) zu verdanken, die all diese Sichtungen seit 4 Jahrzehnten sachlich-kritisch analysieren und bis dato noch keinen einzigen Hinweis finden konnten, dass hinter dem Ufos ein anomalistischen Phänomen steckt.

    MfG
    Dennis Kirstein

  28. @Dennis Kirstein: Wissenschaftler

    Danke für die konkrete Nachfrage.

    Ich würde – auch aus eigenem Erleben – vor allem drei Punkte sehen, die die Zurückhaltung der akademischen Wissenschaften gegenüber „Ufologen“ erklären.

    1. Qualitäts- und Rufängste. Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist zunächst nicht leicht erkennbar, wie viel inhaltliche Qualität und methodische Seriosität UFO-Forschende aufweisen. Da bestehen natürlich Ängste, sich mit pseudo-wissenschaftlichen Spinnereien Unmengen an ergebnisloser Arbeit und auch noch Rufschädigung einzuhandeln, wenn dann auch noch der eigene Name missbraucht wird.

    2. Interdisziplinarität. UFO-Sichtungen sind ja ein klassisch interdisziplinäres Thema, dem man sich physikalisch, psychologisch, historisch, religionswissenschaftlich usw. nähern kann. Für mich als Religionswissenschaftler stünden wahrscheinlich ganz andere Aspekte im Mittelpunkt als zum Beispiel für eine Kognitionspsychologin oder einen Physiker.

    3. Zeit. Das UFO-Thema ist, wie Ihnen ja niemand erklären muss, unglaublich komplex und vielschichtig und weist historische, technische, regionale Aspekte auf, die sich nicht leicht überblicken lassen. Jede Wissenschaftlerin und jeder Wissenschaftler wird sich gut überlegen (müssen), ob das aufwändige Eintauchen in diese Welt lohnt.

    Persönlich finde ich, dass wir es tun sollten und habe ja mit der Leipziger Debatte, dem Jufof-Artikel und jetzt dem sciebook schon ein paar Vorstöße unternommen. Gerne würde ich mich aber auch mal mit Ihnen und z.B. GEP-lern zusammen setzen, um zu beraten, ob und was man darüber hinaus noch tun könnte, um den Dialog zwischen UFO-Kundigen und akademischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Schwung zu bringen. Ich denke wirklich, dass viele Aktive die Anerkennung längst verdient hätten und es sich für beide Seiten lohnen könnte.

  29. Nichts zu holen

    Das UFO-Thema ist, wie Ihnen ja niemand erklären muss, unglaublich komplex und vielschichtig und weist historische, technische, regionale Aspekte auf, die sich nicht leicht überblicken lassen.

    Herr Blume, Sie treten hier wieder einmal für den Dialog ein. Aber wäre es nicht auch I.E. sinnvoller den viel Zeit investierenden direkten [1] Beobachtern außerterrestrischen Besuchs – wie Herr Kinseher andeutete – zu sagen: Da gibt es nichts zu holen! (und bei Bedarf diese Aussage begründen)

    Einfach um zu helfen…

    MFG
    Dr. Webbaer

    [1] vs. Seti

  30. Ich kann…

    …Dennis Kirstein sofort verstehen wenn es um diese, zugegeben, leicht Missverständliche Aussage geht, da ich seit 40 Jahren in der UFO-Szene aktiv bin und weiß, dass Frauen die absolute Ausnahme sind.

    Bei Kornkreisen oder esoterischer UFOlogie sieht dies bereits anders aus und z.B. bei Tonbandstimmen sind Frauen in der Mehrzahl. Also bitte so verstehen wie es gemeint und richtig ist.

    Private UFO- Forschung ist sogar sehr wichtig. Die parapsychologische Beratungsstelle in Freiburg wird mit zigtausend Euro im Jahr gefördert und macht im Grunde nichts anderes als wir. Hier wird Menschen geholfen die etwas sehen, was sie sich nicht erklären können.

    Soll man diese Menschen nun denjenigen überlassen die ihnen einreden, dass sie ohne Zweifel ein außerirdisches Raumschiff gesehen haben obwohl man die Sichtung zu 99% ganz einfach mit irdischen bzw. astronomischen Auslösern erklären kann, wie dies in den frühern 1950er Jahren bis Mitte der 1970er als z.B. CENAP die Bühne betrat der Fall war und die Brüder aus dem All den religiösen
    Anstrich bekamen, da die frühen Anführer der UFO-Bewegung, wie Karl und Anny Veit, aus einem fundamental christlichen Umfeld kamen. (Damals war der Frauenanteil übrigens um einiges höher)

    Nein, man darf es nicht und die Wissenschaft hat die Chance hier mitzuarbeiten und aktiv einen Aberglauben aufzuklären. Denn auf der unkritischen Ufologenseite geibt es genug Akademiker die den größten Blödsinn absondern und dann die Stars der Szene sind, weil ein Prof. oder Dr. vor dem Namen steht.

    UFOs im Sinne der ETH sind ein mediengemachtes Phänomen und werden von den Medien am Leben erhalten. Wir privaten können den Zeugen erklären, was sie wahrscheinlich gesehen haben. Aufklären muss die Wissenschaft und das dies Nötig ist, zeigt die enorme Zahl an Zeugen die sich jedes Jahr melden.

    @ Michael Blume: Ich lade Sie gerne ein, wenn sich die kritischen UFO- Forscher wieder bei mir in Heilbronn treffen. Ich denke, dass ein solcher Meinungsaustasuch für beide Seiten sehr ertragreich sein wird.

  31. @Michael

    Ich weiß nicht, warum du versuchst, das jetzt zunehmend ins lächerliche zu ziehen. Ich habe nie eine „Quote“ auch nur erwähnt, oder an dem Befund an sich etwas zu bekritteln gehabt.

    Mich hat die Formulierung gestört, weil sie >>in meinem Empfinden

  32. … Frauen als technisch uninteressiert oder sogar unfähig, bzw als spirituell offener – von Natur aus – darstellte. Und das alles nur wegen der Formulierung, dass Frauen irgendwie „gestrickt“ werden würden.

    Vergesst es einfach.

  33. @Martin

    Na, ich wollte nur entspannen – aber zugleich auch signalisieren, dass Ihr mich zum Nachregen angeregt habt. Z.B. über die Frage, ob Interessen und Verhalten grundsätzlich anzugleichen wären. Ist doch keine dumme Frage…

  34. Verbesserung

    Na, ich wollte nur entspannen – aber zugleich auch signalisieren, dass Ihr mich zum Nachregen angeregt habt. Z.B. über die Frage, ob Interessen und Verhalten grundsätzlich anzugleichen wären. Ist doch keine dumme Frage…

    Sie wollten sicherlich nicht zum ‚Nachregen anregen‘, sondern zum ‚Anregen nachdenken‘, gelle?

    Die grundsätzliche Angleichung von Interessen und Verhalten gibt es in islamischen Systemen – was dort aber nicht so gerne gesehen wird ist das „Nachdenken zum Anregen“ (oder andersrum).

    Ja, netter Blog, schön schmerzfrei,
    MFG
    Dr. Webbaer

  35. @R. Gehart

    Vielen Dank für den Kommentar, dem ich völlig zustimme. Es würde mich freuen, wenn sich die Wege einmal kreuzen.

    @Webbaer

    Sie bauen vom Niveau her wieder ab. Schade, eigentlich.

  36. Nachfrage

    (…) die Frage, ob Interessen und Verhalten grundsätzlich anzugleichen wären. (…)

    Sie denken im Kontext des hier entstandenen/missverstandenen Frauen-Männer-Problems über die Frage nach wie ‚Interessen und Verhalten grundsätzlich anzugleichen wären‘?

    Warum? Wie stellen Sie sich das vor? (Oder war das eher pastorales Wirken und Inhalte zurückstellend?)

    Sie bauen vom Niveau her wieder ab. Schade, eigentlich.

    Kann schon sein, Niveau ist relativ.

    MFG
    Dr. Webbaer

  37. Klima und Frauen…

    Hilsebein,
    > Sie sind besoffen. Sie erzählen mir, daß
    > das Verbrennen von Kohle H2O freisetzt –
    > also Wolken bildet. Im gleichen Absatz
    > beklagen Sie dann wieder die Wolken,
    > gegen die Sie „anheizen“ wollen. Wollen
    > Sie mich verarschen?

    1. ich besaufe mich nicht
    2. der Unsinn, den menschlichen Einfluß auf das Klima zuerst auf eine Größe zu reduzieren (mehr Verbrennung fossiler Brennstoffe => höhere Temperatur) und danach aus dieser einen Größe beliebige Beobachtungen zu erklären (die kalten Winter der letzten Jahre kommen von der Erderwärmung) ist leider der Mainstream der politikberatenden Klima-„Wissenschaftler“.
    3. vieles, was derzeit in Sachen „Energiewende“ läuft, ist nur noch mit Ironie, Sarkasmus oder unter Drogen zu ertragen. Da ich Drogen ablehne, halte ich mich an die Ironie. Die Frage „wollen Sie mich verarschen?“ dürfen sie daher gerne den Leuten stellen, die um des heiligen Windstromes willen jetzt Umweltschutzauflagen abschaffen wollen. Das sind übrigens dieselben, die Kernkraftwerke abschalten, um CO2 einzusparen…

  38. @Blume

    > die Frage, ob Interessen und Verhalten
    > grundsätzlich anzugleichen wären.

    Ein Hayek-Fan, der über Evolution forscht… ich habe eine konkrete Vermutung, auf welcher Seite Sie bei der Frage „Uniformität oder Diversifikation“ zu finden wären…

  39. @Stoerk

    Stimmt, ich halte Freiheit und Vielfalt für evolutionär unschlagbar. Zentrale Planungen und auch der rationalistische Homo-oeconomicus-Ansatz können wenig – und auch weder den Bedarf noch die Formen heutiger UFO-Traditionen erklären… 😉

  40. @Störk

    Gehen Sie mal davon aus, dass das keine Ironie war.

    „Vielfalt“ und Freiheit gehen zudem nicht zusammen, wenn die real existierende „Vielfalt“, die das menschliche Dasein außerhalb der Systeme der Europäischen Aufklärung umfänglich dahingehend bestimmt hat, keine Freiheit zulässt.

    Freiheit ist auch heute noch rar gesät, Vielfalt ist an sich kein Wert.

    MFG
    Dr. Webbaer

  41. @Webbär

    Nein, das war tatsächlich keine Ironie. Ich stehe zu unserer freiheitlichen Gesellschaft und stehe immer weiteren Einschränkungen der Bürger- und Freiheitsrechte kritisch gegenüber. Und Vielfalt halte ich durchaus für „einen Wert an sich“. Ob es um demokratische Wahlen, die Auswahl von Zeitungen und Büchern oder Kirchen und Religionsgemeinschaften geht – m.E. wird eine vielfältige Gesellschaft immer anstrengender, aber eben auch dynamischer und lebenswerter sein als eine einfältige Gesellschaft.

  42. Pressebericht über ufo-information.de

    Hallo zusammen,

    im Zuge dieses Interviews ist die Zeitung „Stuttgarter Wochenende“ auf mich zugekommen. Aus dem Gespräch mit einem Journalisten resultierte ein lesenswerter Artikel, welcher heute in der Ausgabe erschien und auch online auf unserer Webseite http://www.ufo-information.de zur Verfügung steht.
    Als Zusatzinfo für die Leser der Zeitung und Besucher unserer Webseite habe ich in der vergangenen Woche eine historische Aufarbeitung des Ufo-Themas in Stuttgart niedergeschrieben und ebenso auf unserer Webseite veröffentlicht.

    Viel Spaß beim Lesen!

  43. Ufo-Glaube = „Opium fürs Volk“?

    Wem nützt der Glaube an Ausserirdische? Könnte er nicht auch genauso als „Opium fürs Volk“ benutzt werden von Regierenden, wie es seit Jahrtausenden das Christentum benutzt wird, in dem ja auch der Glaube an allerhand Ausserirdischen gelehrt wird?

    Da ich mich in letzter Zeit auf meinem Blog sehr viel mit dem beschäftigt habe, was Überlebende satanistischer Gewalt und Mind Control-Opfer berichten (etwa in den Buch „Vater unser im Himmel“), bin ich von einem Blogleser auf das Buch „Schwarze Forschungen“ von den Österreichern Helmut und Marion Lammer hingewiesen worden.

    Es geht der These nach, daß viele Berichte von Begegnungen mit „Ausserirdischen“ – zumal in den USA – dadurch zustande kommen, daß der CIA und andere amerikanische Geheimdienste bei der Mind Control-Programmierung den Opfern „Besuche“ von Außerirdischen richtiggehend vorspielen. Oftmals nachts auf Luftwaffenbasen der US-Air Force mit den neuesten luftfahrtechnischen Entwicklungen, die der Öffentlichkeit noch nicht bekannt sind, und die deshalb auf die Mind Control-Opfer wie UFO’s wirken (etwa der Tarnkappenbomber und ähnliches).

    Mir kam vieles davon zunächst unglaublich vor. Aber multiple Persönlichkeitsstörung ist eine real existierende Krankheit und kann, wenn man skrupellos genug ist, hervorragend zu Mind Control benutzt werden. Und viele Spielfilme sind ja heute schon voll mit derartigen Inhalten („Manichurian Candidate“ etwa und vieles dergleichen mehr).

    So wäre meine Frage, ob sich Dennis Kirstein mit solchen Themen auch schon beschäftigt hat.

    Daß übrigens die seriöse psychtherapeutische und psychiatrische Forschung sich nur so zögerlich – etwa – mit der Krankheit multiple Persönlichkeitsstörung beschäftigt, liegt wohl daran, daß die Strafverfolgung der satanistischen Sekten, die diese Krankheit hervorrufen, weit hinter der Verbreitung dieser Krankheit zurückbleibt. Die vormalige SPD-Sektenbeautragte Renate Rennebach führt dies auf den großen politischen Einfluß dieser satanistischen Sekten innerhalb der Parteien des deutschen Bundestages zurück.

    Und insofern könnte man auch mutmaßen, daß ein größerer Teil des heute verbreiteten Ufo-Glaubens von einflußreichen Kreisen zwar nicht unbedingt geteilt wird, aber doch gern gesehen und toleriert wird. (- Abgesehen womöglich von solchen Leuten wie Otto Schily, dem man einen solchen Glauben schon zutrauen könnte, schließlich glaubt er auch an „kosmische Einflüsse“ auf das Menschenleben.) Denn man könnte in diesen einflußreichen Kreisen – etwa gerade auch in den Führungsetagen von Bundesinnen- und Geheimdienst-Ministerien, die ja in letzter Zeit Groteskheiten über Groteskheiten produzieren – gemerkt haben, daß auch die Ufo-„Religion“ ein sehr nützliches „Opium fürs Volk“ ist.

    In einer inzwischen mehrmals neu aufgelegten Veröffentlichung über die freimaurerische Bedeutung des Völkerschlachtdenkmals von Leizpig, verfaßt von Freimaurern und Anthroposophen (Titel „Testament der Freimaurer“), bin ich zu meiner Überraschung – neben anderem okkulten Unsinn – auch auf eine positive Bezugnahme auf Erich von Däniken gestoßen, die mir diesen Gedanken ebenfalls nahegelegt hat.

    Und die Freimaurer richten sich bekanntermaßen im Allgemeinen eher an die oberen Schichten der Gesellschaft, als an das „tumbe“ Volk.

  44. Sie brechen ihr Schweigen

    UFOs – Generäle, Piloten und Regierungsvertreter brechen ihr Schweigen [Gebundene Ausgabe]
    Leslie Kean (Autor)
    http://www.amazon.de/…218851_32390131_pe_vfe_dt2
    „Endlich ein seriöses und gut durchdachtes Buch zu diesem umstrittenen Thema. Für Skeptiker wie Überzeugte eine wahre Fundgrube an aufschlussreichen und überraschenden Informationen. Es wird in der UFO-Forschung sicherlich neue Maßstäbe setzen.“
    Prof. Michio Kaku, Bestsellerautor

  45. Was ist real?

    @ Ingo Bading, M.A.
    Glaube an Außerirdische? Wenn man sich mit den Heiligen Schriften befasst, kommt man auch zu der Gewissheit, dass da eine Mengen hochtechnologischer Informationen enthalten sind. Dazu habe ich mich u. a. geäußert: Technik im Buch Mormon 15.10.2012, 00:16 http://scilogs.spektrum.de/…h-smith-und-seiner-kirche .
    Die Arbeit der Außerirdischen wurde überliefert. Zecharia Sitchin hat in seinen Büchern darüber geschrieben. Dr. Freistetter hat aus „Der zwölfte Planet“ entnommen, dass Planet X/Nibiru nicht 2012 kommt: meine Rezension „Das schwächste Kettenglied“ http://www.amazon.de/…eStar&showViewpoints=0 .
    Auch das Gilgamesch Epos schildert die Aktivitäten der Außerirdischen (Götter).
    In Echeduanna http://www.amazon.de/…;qid=1350588509&sr=1-1 wird vor um 4300 Jahren die Arbeit der Götter, eigentlich Dingir „Entscheidungsträger mit Flugapparaten, die in den Lauf der Geschichte eingriffen“ geschildert und wie sie mit den Menschen eine Zusammenarbeit bei der Treibstoffherstellung und der Wartung ihrer Flugapparate hatten. Über Zusammenhänge schreibt Dr. Burgard u. a. in: http://scilogs.spektrum.de/…aus-deistung-im-interview .

    Im Buch „Der 12. Planet“ gibt es das Kapitel: „Die Nefilim, das Volk mit den feurigen Raketen“.
    Nibiru kommt nicht 2012, weil er noch über 350 AE von uns entfernt ist und über 800 Jahre benötigt http://www.deistung.de/…themen/PlanetXNibiru.htm . Hätten die Katastrophenautoren Z. Sitchin ausgewertet, hätten sie keine Katastrophenbücher schreiben können!

    „Aber multiple Persönlichkeitsstörung ist eine real existierende Krankheit…“ Dazu gab es einen kräftigen Skandal in den USA, über den auch in unseren Medien berichtet wurde. Die Menschen hatten solange eine multiple Persönlichkeitsstörung, bis das „Konto der Krankenkassen“ leer war.

    @ Kirstein
    Ufos sind eine Realität, was u. a. auch hier dokumentiert wird:
    http://www.grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/
    http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/…ml
    http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/…ml

  46. Wer sah welches Ufo?

    Am 01./02./03.06.2012 brachte N24 einen realen Beitrag – vergleichsweise wie „Ufo 2000“ bei RTL im Winter 2000 – „Die geheimen UFO-Akten“. Den Beitrag konnte man auch online in 2 Teilen sehen http://www.n24.de/news/newsitem_7969904.html – 1 Woche später war er vom Netz. Ein Schelm, der Arges dabei denkt!
    Die beiden Beiträge sind wieder online. Hier eine Meinung dazu: http://blog.exopolitik.org/category/ufo/ und das Video
    http://www.n24.de/…ch-aus-dem-all-1_1554091.html

  47. Besuch aus dem All

    Auf N24 läuft im I-net wieder das UFO-Video – hier Teil 1:
    http://www.n24.de/…ch-aus-dem-all-1_1554091.html
    Teil 2 gehört auch dazu und beide Teile liefen am Sonntag im Fernsehen!
    Was sagen Sie dazu?

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