Religionen und Klimawandel

Es gibt Fragestellungen, auf die muss man erst einmal kommen! Nate Silver vom Statistikblog "FiveThirtyEight" hat auf Basis dieser Gallup-Studie geprüft: Stimmen Gesellschaften je nach Religionszugehörigkeit in unterschiedlich hohem Ausmaß der These zu, dass der Mensch globale Klimaerwärmung verschulde?

Und er ist in erstaunlichem Maße fündig geworden: So stimmen 65% der Befragten in überwiegend katholischen Ländern dieser These zu, es folgen Buddhisten und Juden bzw. Israel mit 63%. Am skeptischsten sind überwiegend protestantische und islamische Länder mit je 47% sowie Stammesreligionen mit 45%.

Zufallsrauschen oder Zusammenhang? Gesellschaften nach Mehrheitskonfession und durchschnittliche Zustimmung zur These, ob der Mensch Klimaerwärmung verursache. Aus: FiveThirtyEight-Blog, Nate Silver

Statistisches Rauschen? Oder – was?

Ganz offen gesagt hielt ich diese Auflistung zunächst einmal schlicht für einen seltsamen, statistischen Scherz. Spontan fallen einem viele Variablen ein, die zu berücksichtigen wären: Etwa Bildung oder die geografische Lage – Gesellschaften näher am Äquator könnten sich stärker bedroht fühlen etc.

Aber ganz so einfach scheint der Zusammenhang nicht zu sein: Gerade die protestantischen Gesellschaften mit durchschnittlich höherer Bildung sind gemeinsam mit den islamischen Gesellschaften skeptischer als die katholischen und christlich-orthodoxen. Und warum glauben im (mehrheitlich katholischen) Irland 66% an eine Verursachung durch den Menschen, im mehrheitlich protestantischen Nachbarland Großbritannien aber nur 48% (USA 49%)?

Schon ist bei Silver eine muntere Debatte entbrannt und die Lösungsvorschläge reichen von simplem statistischem Rauschen bis zu unterschiedlichen Wirtschaftsstrukturen oder tatsächlich konfessionellen Unterschieden – so lehnt die katholische Kirche z.B. im Gegensatz zu vielen protestantischen und islamischen Strömungen auch den Kreationismus ab und betont generell stärker den Wert gemeinschaftlichen Handelns.

Zufallsrauschen oder tatsächliche (aber welche?) Faktorenwirkung. Bei mir bildet sich inzwischen eine Vermutung heraus, aber die ist bis Anfang Mai erst einmal völlig uninteressant. Viel spannender ist – was meinen Sie?

PS: Dank an Blogleser S. für den Hinweis! 

Michael Blume

Dr. Michael Blume, Jahrgang 1976, studierte nach Wehrdienst & Ausbildung zum Bank-Finanzassistenten Religions- und Politikwissenschaft in Tübingen. Neben seinem Hauptberuf beim Land Baden-Württemberg lehrte er an verschiedenen Universitäten, derzeit in Köln. Blume promovierte über die Thesen von Hirnforschern zur Religion ("Neurotheologie") und forscht über die Evolution von Religiosität und Religionen. Als erster Deutscher wurde Blume in das internationale Forschernetzwerk der Evolutionary Religious Studies berufen, aus dem er seit März 2008 auch im Scilog "Natur des Glaubens" berichtet. Für diesen erhielt er 2009 den Scilogs-Preis und wurde 2010 mit dem Preis "Vermittlungen" der Evangelischen Akademie Villigst für Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet. Der Hohe Rat der Yeziden in Lalish verlieh ihm 2015 eine Auszeichnung für den Einsatz für schutzbedürftige Frauen und Kinder aus Kurdistan-Irak. Der evangelische Christ ist mit einer Muslimin verheiratet, die beiden haben drei Kinder. Zehra Blume gründete auch den sciebooks-Verlag, in dem einführende eBooks und Taschenbücher zu wissenschaftlichen Themen erscheinen.

14 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Spontan fällt mir dazu ein: Daß die Angehörigen von Stammesreligionen weniger dazu neigen, einen Zusammenhang zwischen Mensch und Klimawandel zu sehen, könnte daran liegen, daß sie im Schnitt am wenigsten klimaschädliches Verhalten (Autofahren, nutzen von in der Herstellung klimaschädlichen Gütern) an den Tag legen, also zumindest ihr eigenes Verhalten mit gewissem Recht als wenig klimabeeinflussend sehen.

    Nebenbei: Ich bin froh, daß es hier weitergeht. 🙂

  2. also ich bin bei dieser statistik auch skeptisch. wenn, dann hat diese sicher eine mögliche abweichung von vielleicht +- 10%, wenn nicht mehr.
    interessant wäre, wie es innerhalb eines landes wie z.b. den usa aussieht. hier könnte man andere faktoren ausblenden und zumindest die relativen unterschiede auswerten.

  3. Skepsis

    Also, in den sogenannten „katholischen“ Ländern hat man auch nur Katholiken abstimmen lassen? Genauso wie in den „protestantischen“ Ländern nur Protestanten? Und Juden außerhalb von Israel wurden auch nicht befragt? Und es wurde kein einzelner Atheist oder Agnostiker gefragt?

    Entschuldige, aber das sieht für mich nach Augenwischerei aus, indem man aus Daten etwas rausfischt, was so gar nicht drin ist. Wer weiß, ob nicht zum Beispiel in Großbritannien zufällig überwiegend Anhänger der „mindervertretenen“ Religionen befragt wurden? Who knows, who knows?

    Man kann sich doch nicht einfach so an Daten bedienen, die auf einer ganz anderen Grundlage basieren, um seine eigene These zu stützen, die keinerlei Rolle in der Orginaldatenerhebung gespielt hat. Sonst könnte man genauso gut fragen, ob die Länder, in denen die Menschen im Durchschnitt 1,70 m groß sind anders als die Länder gestimmt haben, in denen die Menschen im Durchschnitt nur 1,60 m groß sind. Da könnte man auch rausziehen, ob 10 Zentimeter an Körperhöhe ein größeres Umweltbewußtsein zur Folge haben oder nicht.

  4. Jüngster Tag

    Zumindest die christliche Vorstellung des jüngsten Tages ähnelt mehr einem Atomkrieg, als einer Klimaerwärmung.

    Aber es besteht noch Hoffnung.

    Vielleicht lösen die Folgen der Klimaerwärmung den Atomkrieg aus.

  5. schöpferische=ökologische Vernunft

    Hallo Herr Dr. Blume,

    die Gefahr, die ich immer wieder betone, dass derzeitige religiöse Rechnerei nur ein gestriges Glaubensverständnis berechnet, das sich außerhalb der Weltrealität bewegt, wird auch in der Statistik und der Debatte wieder deutlich.

    Die heutigen Religionen nehmen den Menschen nicht in reale schöpferische Verant-wort-ung, weil sie sich in ihrer Begründung von der natürlichen Weltrealität entfernt haben. Eine Religiösität, die derzeit berechnet wird, trägt weder dazu bei, den Menschen verantwortlich zu machen und noch weniger für ein ökologisches Verhalten zu begeistern.

    Doch wenn ich nicht davon ausginge, dass zur Natur bzw. zum Nutzen des Glaubens auch eine ökologisch vernünftige Lebensweise gehört, würde ich diese Zeilen nicht schreiben, mir keine Gedanken über die Grundlage meiner christlichen Religion machen.

    Ich gehe davon aus, dass der Mensch nicht allein aus Wissen und aufgrund von Gesetzen und Vereinbarungen zur ökologischen Vernunft zu bringen ist. Nicht das Seerosenprinzip, das der ehemalige Chef von Ford Europa nach seiner geistigen Wende in einem sehr empfehlenswerten Buch über die menschliche Gier und ökologische sowie ökonomische Unvernunft hochhält, halte ich für ein Heilmittel, sondern das kreative=“schöpferische“, wie es in aller Evolution bzw. dem gesamten Kosmos zu beobachten ist. Ein Vernunftprinzip, das im Sinne der Evolution=Schöpfung sicherlich auch bei den Seerosen wirkt.

    Ich rechne mir aus, was es bringen würde, wenn der mir von Evolutionsbiologen beigebrachte externe Sinn/Logos meines Lebens als Brutpfleger bzw. Zukunftsoptimierer als „schöpferische Vernunft“ gesehen werden würde, die der Chefwissenschafter der Kirche als biblischen Jesus (Grund rationalen Glaubens und inhaltliche Füllung des alten Monotheismus)bekennt.

    Ich rechne, da käme dann zwar keine Vernunft- oder Naturvergottung oder Naturreligiösität heraus, sondern ein Mensch, der auch die ökoloigsche Vernunft zur Maxime hat, für die er mit Hilfe der Meme bzw. seines Kultes begeistert. Mir ist klar, dass Sie nicht für Glaubensgrundlagen und deren evolutionäre Weiterentwicklung zuständig sind. Nur für religionswissenschaftliche Rechnungen in Weltrealität.

    Viel Spaß beim Weiterrechnen.

    Gerhard Mentzel

  6. Vergleichbar erscheinen mir nur Kulturen mit gleichem Bildungs- und Entwicklungsniveau. Auffällig erscheint dann der Unterschied zwischen Katholiken und anderen Christen. Da gibt es wohl noch Forschungsbedarf.

  7. Klimatismus oder ökol. Vern. Christus

    Das Thema der Tabelle weis m.E. in die richtige Richtung, geift jedoch zu kurz.

    Wer die Natur bzw. den Nutzen von Religionen nachrechnen will, muss eine ökologische Verhaltensweise mitrechnen. Denn weit wichtiger für meine Genmaximierung bzw. Brutpflege, als die Zahl meiner Enkelkinder scheint mir, dass diese eine Zukunft haben. Und wenn ich nicht mit Blick auf die Geschichte der Menscheit einen vernünftigen Glauben als Voraussetzung für ein gesamtheitlich gesehen vernünftiges Verhalten sehen würde, gäbe es diese Zeilen nicht.

    Denn so wenig sich wie die Kinderzahl allein durch Gesetz und Geldprämie erhöhen lässt (sonst würden sich die religionswissenschaftlichen Rechnereien erübrigen) zeigt sich heute, dass eine ökologisch vernünftige Verhaltensweise nicht allein durch politische Praktiken bewegt werden kann.

    Doch allein die Tatsache, dass sich keine der religösen Institutionen zuständig sieht bzw. gesehen wird, allenfalls grüne Moralpredigten von der Kanzel ertönen, zeigt, dass das, was als Religiösität gerechnet wird, zu kurz greift, um echt Evolutionstauglich zu sein. Für ein Bewusstsein, das die Menschen für eine schöpferisch=ökologisch vernünftige bzw. evolutions-/zukunftstaugliche Lebensweise begeistert, scheint der Glaube an einen jenseitigen-wundersamen Geheimakteur, jenseits natürlicher Schöpfung=Evolution nicht zuständig. Gleichwohl eine ökoligsch-vernünftige Verhaltensweise heute als das Hauptproblem des menschlichen Seins zu sehen ist, werden religonswissenschaftlich oft nur persönliches Wohlergehen und Kinderzahlen gezählt.

    Wäre es daher nicht gerade auch die Aufgabe von Denkhandwerkern, die die Natur bzw. Evolutionstauglichkeit des Glaubens nachrechnen, der heutigen Religiösität dieses Ver-sagen vorzurechnen?

    Nochmals viel Spaß beim Rechnen.

    Gerhard Mentzel

  8. Gesichtspunkte

    Ich bringe es nicht auf einen Nenner. Und halte von schnellen Erklärungen nichts. Und: Man müsste sich wohl in die statistische Frage hineindenken, bevor man sie vorschnell als „Augenwischerei“ abtut.

    Es gibt zwar wohl verschiedene Motive in den unterschiedlichen Religionen/Konfessionen, die jeweils stärker oder schwächer die Eigenverantwortlichkeit bezüglich Umwelt beeinflussen könnten. Nenne ich in bunter Reihe einige dieser Motive/Vorstellungen:
    – Nähe eines (wie gearteten?!) Weltendes
    – (Ent-)Sakralisierung der Natur
    – Verantwortungs-Ethos (siehe Max Weber)
    – Allmacht Gottes oder Schicksalsglaube
    – Sinnlichkeit/Sinnenfeindlichkeit
    – Puritanismus /Speisevorschriften
    – Tun-Ergehens-Zus.hang

    Mir scheinen aber solche Motive nicht so auf die genannten Religionen verteilt zu sein, dass sich daraus entsprechende Umwelt-Verantwortung zuordnen ließe.

    Mir am interessantesten, dass in den USA (siehe den von MB genannte Link http://www.usatoday.com/…aylor-environment_N.htm) die Black Churches und die Evangelicals in der Umwelt-Frage am gegensätzlichen Ende der Skala zu sein scheinen. „Dogmatisch“ sind die einander doch wohl ziemlich ähnlich. Oder? Aber ihre gesellschaftliche Stellung! Hängt es überhaupt damit mehr zusammen, ob die jeweilige Gruppierung mehr zu den Siegern/Verlierern der Industrialisierung und der Umweltschäden gehört? Die Länderverteilung (z.B. in dem genannten Beispiel England-Irland) könnte man auch unter diesem Blickwinkel anschauen – aber auch da ohne schnelle Lösung.

    Auch interessant, dass die großen Kirchen Evangelisch-Katholisch in den USA doch einander ziemlich ähnlicher sind als in der nach Ländern aufgeschlüsselten Statistik. Das entspricht der Darstellung von Pye-Kleine-Dech: „Ökologie und Religionen – Eine religionswissenschaftliche Darstellung“
    in http://web.uni-marburg.de/…e-kleine-dech1997.pdf
    Diese Darstellung ist allerdings sehr stark bezogen auf Texte und Verlautbarungen, erklärte Absichten in den unterschiedlichen Religionen (und diese gegebenenfalls kontrastierend mit tatsächlichem Verhalten) aber unbewusste Verhaltenssteuerung weniger berücksichtigend.
    Das erscheint mir eben deshalb wichtig, weil die Verlautbarungen, die Absichtserklärungen der Meinungsführer (der Theologen) zwischen evangelisch und katholisch zwar nicht sehr unterschiedlich seien. Aber nach der zur Diskussion stehenden Statistik ist das tatsächliche Verhalten eben doch sehr unterschiedlich.

    Also, das sind jetzt eben nur ein paar Gesichtspunkte…

    Basty

  9. Faktorfragen

    Mir scheinen die Ergebnisse in erster Linie auf Wirtschaftsstrukturen und erst in zweiter Linie auf konfessionelle Prägungen hinzudeuten.

    So scheinen Gesellschaften, die sich tendenziell von Klimadiskussionen beschuldigt fühlen können (wie industrielle und ölproduzierende Populationen) sehr viel klimaskeptischer zu sein als Agrargesellschaften (die sich überwiegend als Opfer wahrnehmen) und jene Gesellschaften, die sich mit modernen Produkten als Teil der Lösung wahrnehmen (z.B. Japan, Südkorea, Deutschland etc.).

    Spezifisch konfessionelle Ausprägungen wären außerdem möglich (so bejaht die kath. Kirche eine Verantwortung des Menschen für den Klimawandel, wogegen viele streng-protestantische Gemeinschaften diesen als Versuch der Freiheitsbeschränkung ablehnen), allerdings stimme ich den Aussagen hier zu, dass die Datenlage hierzu viel zu dünn ist, um begründete Korrelationen von Zufallsrauschen zu trennen. Aber originell und anregend finde ich die Idee von Silver allemal und in Zukunft verdient die Untersuchung auch ökologischer Aspekte religiöser Lehren sicher größere Aufmerksamkeit.

  10. @ Mentzel: Auch Rechnen?

    Lieber Herr Mentzel,

    ich wünschte mir, Sie würden der empirisch-„rechnenden“ Forschung ebensoviel Wertschätzung entgegen bringen wie ich umgekehrt z.B. assoziativ-deutenden Bemühungen.

    So stimme ich Ihnen zu, dass Ökologie ein wichtiges Zukunftsthema ist – dass wir aber überhaupt belastbare Aussagen z.B. über den Klimawandel machen können, liegt an den Hunderten (von Ihnen belächelten?) „Rechnern“, die sich eben nicht auf kühne Spekulationen verlassen, sondern mühsam Daten erheben, vergleichen, berechnen, diskutieren etc. Es würde mich freuen, wenn auch der solcherart hart-arbeitende Teil der Forscher Ihre Ermutigung finden würde, der das Trockenbrot empirischer Studien bäckt. 🙂

    Herzliche Grüße!

  11. Empirische Rechnung = Wirk-lichkeit

    Entschuldigung Herr Dr. Blume,

    wenn ich den Eindruck erweckt habe, ich würde religionswissenschaftliche Rechnung nicht wertschätzen. Das stimmt ganz und gar nicht. Vielmehr wird mir immer mehr bewusst, dass es nicht nur wichtig ist, die „natürliche“ Grundlage der Glaubenslehren zu begründen, was bisher meine Betätigung war, sondern ebenso der Nachweis einer evolutionären Nützlichkeit zu dem gehört, was ich als Auf-verstehung bezeichne.

    Wie Sie wissen, gehe ich nicht den Weg von Daniel C. Dennet, der nach dem Nutzen des Glaubens fragt und diesen nicht nur verneint, sondern im Glauben eine Verhinderung von evolutionärer Entwicklung sieht. Gleichwohl er damit bei dem, was heute zur „Religiösität“ gerechnet wird, möglicherweise so falsch gar nicht liegt.

    Ein vernünftiges gemeinsames schöpferisches Bewusstsein bzw. ein Lebenssinn, war für mich schon immer die Voraussetzung für ein (auch ökologisch) vernünftiges Verhalten in menschlicher Gemeinschaft, der eigentliche Grund, mich mit Glaubensfragen zu beschäftigen.

    Mit der Aufforderung zur religionswissenschaftlichen Rechnung in Sachen Ökologie, dem Nachdenken und -rechnen des Nutzens der Religion für ein ökologisch-vernünftiges Verhalten, ist es mir daher ernst.

    Ich denke, die Frage nach der Tauglicheit gerade bei einem Thema zu stellen, das unsere Zukunft entscheidet, für die evolutionäre Entwicklung von enormer Bedeutung ist, ist kein „Trockenbrot“.

    (Möglicherweise ist es Teil des neuen Abendmahles, zu dem ich sie ermutigen will.)

    Gerhard Mentzel

  12. CO2 & Kondome

    Letztens las ich einen Beitrag über den hohen Wert des CO2-Ausstoßes, der bei der Produktion vom Milch frei wird. Wir berechnen den Wert des CO2-Ausstoßes von Autos – aber wie viel CO2 bei der Produktion eines Autos… entsteht? Kriege sind hier ein schlimmer Faktor!
    Wir hatten mehrere Eiszeiten und damit auch Warmperioden auf der Erde – und die Erde hat überlebt – meist noch ohne oder mit wenig Homo sapiens. Heute müssten wir ernsthaft über eine Geburtenregelung nachdenken, um die Kapazität der Erde nicht auszureizen. Auch Generationen nach uns wollen leben und nicht vegetieren. Da sind „Kondomverbote“… wenig hilfreich.
    Wir haben die Möglichkeiten und das Wissen, unsere Erde zu einem blühenden Garten zu entwickeln – oder mit ihr unter zu gehen! Die Erde braucht uns nicht – wir aber die Erde! Wir haben nur diese eine – und das über eine lange Zeit! Und so steht es uns allseitig zu sie zu schützen, ihre Werte zu erhalten und Umweltsünder zur Kasse zu beten, sie zu erziehen.
    Leider sind wir dahin gekommen, dass Gott Geld mehr zieht, als Gott der Herr. Das letzte halbe Jahr hat das deutlicher denn je gemacht.
    Mit zunehmender Erwärmung steigt der Meeresspiegel und der ländliche Lebensraum wird eingeschränkt. Aber wohin mit den Tieren, Pflanzen (auch zu unserer Ernährung)? In Holland hat man schon den Plan entwickelt, immer mehr künstliche schwimmende Inseln zu produzieren, um Produktion und Leben zu sichern.
    1 Mo 1,28: Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht. – Er hat nicht gesagt, das wir sie durch immer mehr Produktion zerstören sollen! Das müssen wir schon selbst erkennen – und auch durchsetzen!

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