Jetzt erst Recht! – Meine Antwort auf Nürnberg 2.0

Nachdem der islamophobe Internet-Pranger "Nürnberg 2.0" (zu dem ich nicht verlinken werde) einen "Steckbrief" von mir veröffentlichte, hat mich in den letzten eine kleine Flut von Mails, Twitter-Nachrichten und Anfragen erreicht. Ob es mir gut ginge? Ob ich mich bedroht fühlte? Was ich zu tun gedenken? Immerhin versteht sich die Hass-Seite als "Erfassungsstelle zur Dokumentation der systematischen und rechtswidrigen Islamisierung Deutschlands und der Straftaten linker Faschisten zur Unterdrückung des Volkes" und droht "die Verantwortlichen zu benennen und sie zu einem geeigneten Zeitpunkt öffentlich dafür, nach dem Muster des Nürnberger Kriegsverbrecher-Tribunals von 1945 […] zur Verantwortung [zu] ziehen." (Vgl. Bericht von Thomas Pany auf Telepolis) Gerade auch das Massaker von Norwegen hat nun vielen die Bedrohung durch Hass und Verschwörungstheorien aus dem Internet neu ins Bewusstsein gebracht.

Internet-Hass gegen Religion(en) und besonders den Islam ist nichts Neues…

Dazu darf ich zunächst einmal feststellen, dass Hass und Verschwörungstheorien gegen Frauen, Juden, Muslime, Christen und generell Religionen seit Jahren durch das Internet befeuert werden. Vom heimischen Computer aus peitschen sich immer mehr selbsternannte "Kritiker" (ganz überwiegend Männer mit viel Zeit…) in ihren Ressentiments gegenseitig hoch. Und weil sie nicht wissen, "wofür" sie stehen, suchen sie eben die Gemeinschaft "gegen" andere Menschengruppen und vernetzen sich in Hassinseln, in denen die "anderen" – die Demokraten, die Zuwanderer, die Erfolgreichen, die, die glückliche Familien haben usw. – Schuld an allem Elend seien.

Selbst wenn ich es wollte – ich könnte gar nicht mehr zusammen zählen, wie oft ich bereits virtuell persönlich angegangen wurde, wann immer ich gegen dumpfe Vorurteile gegen Juden, gegen Christen, gegen Humanisten oder eben gegen Muslime aufgestanden bin.

Konstruktive und faire Kritik auch im Bezug auf Religionen finde ich dabei nicht nur zulässig, sondern sogar notwendig, auch Fehler dürfen bei den Tücken der Online-Kommunikation m.E. schon mal passieren – wenn doch bei vielen nur Mindestmaße gegenseitigen Respektes und der Bereitschaft zum Dialog übrig blieben. Aber genau daran hapert es. Längst zähle ich die Beschimpfungen gar nicht mehr mit, moderiere meinen Blog und kümmere mich nicht mehr um die Hass-Spiralen andernorts. Denn diese (oft persönlich sehr frustriert wirkenden) Leute wollen sich gar nicht mehr informieren oder diskutieren – ihre Weltbilder sind längst (auf erschreckend niedrigem Niveau) "geschlossen". Nürnberg 2.0 ist m.E. nur ein weiteres "Projekt" von frustrierten Menschen mit zwischenmenschlichen Problemen.

Daher stimme ich der Einschätzung des Bundeskriminalamtes BKA zum Internet-Pranger "Nürnberg 2.0" zum jetzigen Zeitpunkt zu: "In der Regel werden derartige Listen genutzt, um Angehörige des jeweiligen anderen politischen Lagers öffentlich im Internet oder in Szenepublikationen bloßzustellen und zu verunsichern. Eine für den genannten Personenkreis bestehende konkrete Gefährdung lässt sich aus den Internetinhalten nicht ableiten und wird daher derzeit nicht gesehen."

Zivilcourage ist gefordert – Es geht um die Freiheit von uns allen!

Ließe ich mich "verunsichern" oder würde ich mein Engagement für (Religions-)Wissenschaft, das Aufklären dümmlicher Vorurteile bzw. das Wissenschaftsbloggen nun reduzieren, so hätten die Hassaktivisten nicht nur einen Erfolg verbucht – sie würden auch weitermachen und weitere Wissenschaftler, Demokraten und Blogger einzuschüchtern versuchen. Für Demokratie und Menschenrechte einzustehen braucht heutzutage wieder Courage. Und ich danke beispielsweise dem Scienceblogger Christian Reinboth ("Frischer Wind") für seine Solidarität!

Also "danke" ich den Hassenden von Nürnberg 2.0 lieber für die große "Ehre", als bislang wohl jüngster Wissenschaftler und Blogger neben etablierten Kolleginnen und Kollegen, neben geschätzten Demokraten und Religionsvertretern sowie neben mutigen Journalistinnen und Journalisten für mein wissenschaftliches und demokratisches Engagement "ausgezeichnet" worden zu sein!

Und ich denke, ich spreche da nicht nur für mich, wenn ich hier schreibe: Wir werden uns von Euch auch weiterhin nicht einschüchtern lassen – Ihr bestätigt vielmehr, wie wichtig unsere Arbeit off- und online längst geworden ist.

Liebe Internetnutzer – wohin wird die Netzkultur und damit ein immer wichtigerer Teil unseres Miteinanders gehen? Ich denke, das liegt an uns allen. Treten wir jenen entgegen, die Hass und Verschwörungstheorien verbreiten und Andersdenkende bedrohen. Treten wir für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte ein, wie sie die Söhne Mannheims und Xavier Naidoo zum 50. Jahrestag von Amnesty international in ihrem neuen Song besingen: "Freiheit".

Ein Song für die Welt und das World Wide Web…

PS: Da heute der erste Tag des Ramadan ist, nutze ich auch diese Gelegenheit, als Christ allen Musliminnen und Muslimen einen gesegneten Ramadan sowie weiteren Erfolg ihrer tapferen Demokratiebewegungen zu wünschen!

Michael Blume

Dr. Michael Blume, Jahrgang 1976, studierte nach Wehrdienst & Ausbildung zum Bank-Finanzassistenten Religions- und Politikwissenschaft in Tübingen. Neben seinem Hauptberuf beim Land Baden-Württemberg lehrte er an verschiedenen Universitäten, derzeit in Köln. Blume promovierte über die Thesen von Hirnforschern zur Religion ("Neurotheologie") und forscht über die Evolution von Religiosität und Religionen. Als erster Deutscher wurde Blume in das internationale Forschernetzwerk der Evolutionary Religious Studies berufen, aus dem er seit März 2008 auch im Scilog "Natur des Glaubens" berichtet. Für diesen erhielt er 2009 den Scilogs-Preis und wurde 2010 mit dem Preis "Vermittlungen" der Evangelischen Akademie Villigst für Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet. Der Hohe Rat der Yeziden in Lalish verlieh ihm 2015 eine Auszeichnung für den Einsatz für schutzbedürftige Frauen und Kinder aus Kurdistan-Irak. Der evangelische Christ ist mit einer Muslimin verheiratet, die beiden haben drei Kinder. Zehra Blume gründete auch den sciebooks-Verlag, in dem einführende eBooks und Taschenbücher zu wissenschaftlichen Themen erscheinen.

71 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Als ich von dem Sauhaufen von Nürnberg 2.0 gelesen hatte, hab ich mich als Ostdeutscher nur geschämt, und war sauer, dass sie unsere Montagsdemos (NICHT ihre!!!!) so dermassen missbraucht haben.
    Wie kann man so bescheuert sein, und solch eine Plattform betreiben??
    Haben die Knall, wissen die überhaupt, was Freiheit und Demokratie ist?
    Scheinbar nicht..
    http://www.youtube.com/watch?v=uSXhMu2Htrk

  2. Wir mögen zwar unsere Differenzen haben Michael, aber dies geht definitiv zu weit! Sei dir sicher, die SciLogger halten zusammen, wenn es um so eine Missetat geht! Was hast du vor? Wirst du dagegen angehen, geht das überhaupt?

  3. VIELEN DANK!!!

    Für Ihren Einsatz und das Nicht-Zurückweichen, Dr. Blume! Hoffentlich solidarisieren sich viele Vernünftige mit Ihnen und den anderen Bedrohten! Das Internet sollte nicht von Angst und Hass bestimmt werden, also dürfen wir es diesen Leuten nicht überlassen.

  4. @Mathias, Sebastian & Kasslerin

    Vielen Dank für die Solidarität! Ja, @Mathias, da meine Familie auch unter dem Regime der ehemaligen DDR gelitten hat, empfand auch ich das als besonders übel.

    @Kasslerin & Sebastian, wir sind uns ja auch einig, dass Diskussionen gerne strittig sein dürfen und man z.B. zu Religion(en) ganz unterschiedlicher Meinung sein kann – solange der gegenseitige, menschliche Respekt gewahrt bleibt. Und den sehe ich bei uns, bei allen Unterschieden in der Sache, als gegeben! 🙂

  5. Ich lese den Artikel hier mit gemischten Gefühlen.
    1. Fällt auf, dass du Nürnberg 2.0 und die Beleidigungen bei den Diskussionen in einen Topf wirfst, obwohl hier auch schon der ein oder andere Wissenschaftler den rauhen Umgangston verteidigt hat und auf entsprechenden Umgang bei Vorträgen und Konferenzen verwiesen hat. Wäre ich Edgar Dahl würde ich das nicht mit mir machen lassen. Wobei bspw. seine Beleidigungen auch an streitbare Vorwürfe gebunden waren.
    Wäre ich du, hätte ich mich über so ein Verhalten gefreut. a) sollte man erwarten können, dass der Provokateur bis zum Ende diskutiert und entsprechend motiviert ist b) lehnt sich der Provokateur ziemlich weit aus dem Fenster und je höher ein Glas gefüllt ist, desto leichter lässt es sich umstürzen.

    2. Liest sich hier raus, dass dieser Hass charakteristisch für das Internet sei oder besser ohne das Internet würde es diesen nicht geben(ohne dir unterstellen zu wollen, dass du das internet abschaffen willst) Das ist schlichtweg falsch und ich kann dir eine lange Liste an Gegenbeispielen nennen.(Ich bezweifle dass du sie überhaupt anfordern willst, weil du das genauso weiß wie ich) Der 2mal verlinkte Artikel „webgrown extremism“, der warum oder wie erklären soll, ignoriert nicht nur historische Fakten insbesondere des Internets, sondern benutzt Begriffe falsch und ermöglicht so erst, die scheinbar schlüssige Argumentation. Korrigiert man die Begriffe macht der Artikel im Kern keinen Sinn mehr.
    Genauso wie Kinderpornos kommt auch der Hass nicht aus dem Internet und es ist schlichtweg eine falsche Darstellung.

    3. pathetic

    4. Für den Rest, was noch übrig ist, FullACK

  6. @Anton

    Ja, richtig – ich sehe ein Problem in persönlichen Beleidigungen, Bedrohungen und aus der Luft gegriffenen „Vorwürfen“ im Internet – völlig egal, von wem oder gegen wen sie sich richten. Wer wirklich inhaltlich etwas zu sagen hat, hat solche „Stilmittel“ nicht nötig, lieber @Anton. DIESE Erfahrung habe ich in der Tat immer wieder gemacht, seit Jahren: Wer pöbelt, hat eh keine Substanz, über die sich zu diskutieren lohnen würde.

    Wie wäre es mit einer ganz einfachen Regel? „Behandele andere so, wie Du selbst behandelt werden möchtest.“ (Wozu auch gehört, sich mal gegenseitig Fehler zu verzeihen – die wir alle machen.)

    Und was das Internet und die Begeisterung dafür angeht, habe ich hier schon ausführlich darüber geschrieben: Ich engagiere mich für eine bessere und respektvollere Netzkultur „WEIL“ ich die Möglichkeiten des Internets großartig finde und der Meinung bin, dass wir sie nicht dem Niveau von frustrierten Pöblern überlassen sollten.
    http://scilogs.spektrum.de/…ht-ein-webgrown-extremism

    Ich nehme an: Auch Du fändest Beschimpfungen und Hass im Internet nicht (mehr) entschuldigenswert, wenn sie sich gegen Dich richten würden. Also tu doch einfach Deinen Teil, dass sich diese Unsitten nicht noch weiter ausbreiten. Oder glaubst Du, sie würden plötzlich bei Dir haltmachen?

  7. @Michael Blume

    Hättest du meine Antwort gelesen, wüsstest du, dass ich mich über eine streitbare Beleidigung freuen würde. Mir sind die Beleidigungen völlig egal. [Rest wegen Unsachlichkeit gelöscht, es reicht. M.B.]

    P.S.: Ich finde Diskussionen zu Ende zu diskutieren äußerst wichtig, da ansonsten niemand was dazulernt und man andauernd in seinem eigenen Saft schmort. [Dann musst Du lernen, Dich so zu verhalten, dass andere gerne mit Dir „zu Ende diskutieren“. Da ich meine Zeit lieber für niveauvolle Diskussionen einsetzen möchte, wird dieser Blog inzwischen moderiert. Also lerne Netiquette oder geh. Punkt. M.B.]

  8. Die Entscheidung…

    …sich nicht von solchen Leuten einschüchtern zu lassen, ist auf jeden Fall richtig – dazu kann man nur gratulieren. Mich erinnert die ganze Steckbrief-Drohkulisse jedenfalls an die berühmte „Ich bin Spartakus“-Szene – einen einzelnen Menschen mag man ja noch einschüchtern oder gar verfolgen können, sobald sich aber genügend Dritte solidarisieren, bricht die Drohkulisse letztlich in sich zusammen…

  9. @Christian

    Nun, ich war mir noch recht unsicher, wie ich mit der Sache umgehen sollte. Einfach ignorieren? Als einen weiteren Eskalationsschritt im zunehmend religions- und minderheitenfeindlichen Webklima abtun? Oder sich doch wehren?

    Es war gerade auch Dein mutiger und guter Blogbeitrag, der mich angestoßen hat, doch nicht länger zu schweigen.
    http://www.scienceblogs.de/…ftler-aufgepasst.php

    Danke dafür, Christian! Dieses Zeichen spontaner Solidarität hat mich sehr gefreut und ermutigt.

  10. @Anton Maier

    Gerne.

    1. In meinem Blog muss sich niemand beleidigen und verleumden lassen. Wenn Du Dich raufen willst, suche Dir eine andere Ecke.

    2. Du bist offenkundig der (falschen) Auffassung, auf jeden Kommentar ein Anrecht auf Antworten zu haben – auch dann, wenn der Ton nicht stimmt. Diese Auffassung ist falsch: Auch Blogger sind freie Menschen und müssen sich von niemandem belästigen lassen. Und dies hier ist „mein“ Blog, für den und dessen Umgangston ich verantwortlich bin. Ich widme meine knappe Zeit lieber Menschen, die Respekt als gegenseitig verstehen und auch zuhören.

    3. Sobald Du Deine Umgangsformen wieder im Griff hast, bist Du hier auch wieder herzlich willkommen. Denk mal drüber nach.

  11. Es publik zu machen, war sicherlich der richtige Schritt. Diese Leute sind sich auch nicht zu unverschämt, jeden der schweigt als Unterstützer ihrer Sache zu sehen und sich als „Wortführer der schweigenden Mehrheit“ zu stilisieren.

  12. Hallo

    Hallo Michael. Ich wollte mich bei der Gelegenheit nur mal wieder melden und meiner Solidarität Ausdruck verleihen.

  13. für mehr verständnis und liebe!

    ich wünsche dir sehr viel kraft und viele, viele sind mit dir und deiner meinung!

  14. Solidarität

    ist vielleicht die einzige Waffe, die gegen derartiges Internet-Mobbing und derartige Pranger helfen mag. Zu wissen, dass man eben nicht alleine steht. Und du stehst nicht alleine. Wir halten alle zu dir!

    Ich hege schon länger die Vermutung, dass der „Clash of Cultures“ eben nicht zwischen den Religionen und oder Kulturenn augefochten wird, sondern zwischen denen, die für Freiheit, Toleranz und kulturelle Vielfalt stehen und den engstirnigen, verbohrten und Intoleranten dieser Welt.

  15. @Engin, Eduard, Swaantje & Gunnar

    Vielen Dank für die Solidarität! Das macht Mut, in Zukunft eher mehr Beiträge zum Miteinander der Religion(en) und Weltanschauung(en) zu posten.

  16. Mut und Öffentlichkeit

    Auch ich denke, man darf das auf keinen Fall ignorieren. Veröffentlichung ist der einzig mögliche Weg, so viele, wie es geht, über solche Machenschaften zu informieren. Je mehr davon erfahren, umso größer wird die Chance, andere zu mobilisieren, um denen die Basis zu entziehen. Und eine größtmögliche Verbreitung des Wissens über solche unglaublichen Dinge schafft sicher erst die Voraussetzung.
    Es erfordert sicher Mut, den ich in höchstem Maße wünsche.
    Und ich freue mich auf Ihre (gerne eher mehr 🙂 ) weiteren, zukünftigen Beiträge!

  17. bruno jennrich

    ich bin kein fan von ihnen, und werde nie einer werden. und bin genau genommen der ansicht, dass sie nichts auf den scilogs verloren haben.

    eine derart üble verfolgung hat jedoch niemand verdient.

  18. @Michael Blume

    Lieber Michael,

    man kann ja so einiges ignorieren, aber das geht einfach zu weit. Deshalb finde ich es richtig, dass Du es publik machst.
    Du lässt dich nicht so schnell beirren und das ist auch gut so. Ich wünsche Dir viel Kraft!

    Und ich persönlich bin der Meinung, dass Du auf den scilogs genau richtig bist.

  19. Gut so!

    Ich möchte auch meine Solidarität aussprechen: Michael, du leistest hier eine super Arbeit und es ist bemerkenswert, dass du nach all den Beschimpfungen hier und wo anders im Netz überhaupt noch so viel Motivation und Begeisterung dafür aufbringen kannst! Es ist genau richtig, dass du dagegen angehst und dafür hast du meine volle Unterstützung!
    Beleidigungen hier in den Kommentaren müssen nicht sein und sind kein angemessener Teil einer überspitzten Rhetorik, sondern nur schlechter Umgangston, schlechtes Benehmen und gehören konsequent gelöscht. Und Nürnberg 2.0 sprengt jeden Rahmen. Solche Leute dürfen sich nicht durchsetzen!

  20. Gruesse aus England

    Lieber Michael,
    ich mochte auch gerne meine Solidaritat aussprechen. Die Arbeit die du leistest ist viel zu wichtig um von kleinen Kieselsteinen die einem auf dem Weg das laufen erschweren, beeintrachtigt zu werden!
    LG!

  21. Stefi, jennrich, Hussein, Sebastian

    Danke für die – so unterschiedliche 😉 – Ermutigung. Ich freue mich sehr, dass Euch der Blog interessiert und dass Ihr den Mut habt, gegen Einschüchterungsversuche Flagge zu zeigen. Danke!!!

  22. @ – Michael

    Ich will nicht schon wieder einen Streit vom Zaun brechen. Doch Deine Behandlung von Anton Maier steht meines Erachtens in krassem Widerspruch zu Deinem Bekenntnis zur Freiheit.

    Natürlich ist es Dein gutes Recht, Kommentare zu löschen, die Du als beleidigend empfindest. Doch wie heißt es in dem von Dir verlinkten Song von den Söhnen Mannheims ganz richtig: „Freiheit heißt Toleranz“.

    Zweifellos hat Toleranz ihre Grenzen: „Keine Toleranz der Intoleranz!“

    Wenn mich mein Schullatein nicht ganz verlassen hat, kommt Toleranz von „tolerare“ oder „erdulden“. Etwas Tadel, ja sogar Hohn und Spott, sollten wir, die sich öffentlich äußern, schon erdulden können.

    Ich kannte „Nürnberg 2.0“ bislang nicht. Weißt Du zufällig, weshalb genau Du ins Visier dieser Website geraten bist?

  23. @Edgar Dahl: Freiheit & Anstand

    Lieber Edgar,

    sollte ich Dir jetzt dankbar sein, dass Du – ich zitiere – „nicht schon wieder einen Streit vom Zaun brechen“ willst? Anton Maier hat deutlich gemacht, dass er der Auffassung ist, dass er weiter gegen jedermann und jederfrau Beleidigungen und „Vorwürfe“ verbreiten darf. Dieses „Recht“ spreche ich ihm nicht ab, aber solange er es so hält, ist er auf meinem Blog schlicht nicht willkommen. Wenn er endlich wieder mit den Umgansgformen eines Erwachsenen inhaltlich diskutiert, schalte ich seine Kommentare gerne wieder frei und gehe auch wieder darauf ein. Für ihn gelten also die gleichen Regeln wie für jede(n) anderen hier. Punkt.

    Zur Freiheit gehört es, im eigenen Eigentum Hausordnungen aufzustellen. Und ich finde, ich habe mich auch hier auf den Scilogs lange genug von Leuten mit wenig Kinderstube am Nasenring herumführen lassen, z.B. allein im letzten Jahr geduldig mehr Kommentare als alle anderen Scilogger beantwortet – um dann gerade auch von Deinem Verhalten in den letzten Tagen bitter enttäuscht zu werden.

    Du hast mich in Deinem letzten Post völlig unvermittelt persönlich angegangen, mir inhaltliche Positionen unterstellt, die ich nie bezogen hatte und auch vor persönlichen Verunglimpfungen nicht zurück geschreckt. M.E. hast Du – so hoffe ich doch – nichts direkt mit den eskalierenden Anwürfen anderer zu tun, aber Deinen Teil dazu beigetragen, auch hier auf den Scilogs Angriffe auf persönlicher Ebene salonfähig zu machen. Gerade auch Anton Maier hat sich ja immer wieder auf Dich berufen und sucht auch jetzt offenkundig Deinen „Beistand“. Und nicht einmal für eine Entschuldigung habt Ihr den Anstand gefunden.

    Ich habe auf enstprechende Erwiderungen oder rechtliche Schritte bislang trotz allem verzichtet. Ich denke aber, Freiheit hat etwas mit Verantwortung zu tun, lieber Edgar – für unsere Mitmenschen, für das Blogportal und auch für die Netzkultur insgesamt, die zunehmend zu einer Macho-Mobbing-Kultur von „angry white men“ zu werden droht. Es hat mich getroffen, dass eine befreundete Kunsthistorikerin auf meine Anfrage, ob sie nicht auch in den Scilogs bloggen wollte, wegen der erschreckenden Umgangsformen abgesagt hat. Vielleicht magst Du einfach mal darüber nachdenken oder mal die Kommentarspalten auf YouTube, Welt online etc. anschauen. Wollen wir da wirklich hin? Und wenn Du mir immer noch nicht glauben magst, dass die verfallende Diskussionskultur schon lange Auswirkungen hat, überzeugt Dich ja vielleicht die ZEIT:
    http://www.zeit.de/…1-02/internet-frauen-maenner

    Ich werde diese Halbstarken-Spiele auf jeden Fall nicht länger mitspielen, sondern zumindest meinen Blog davon konsequent sauber halten und mich lieber auf Inhalte für jedermann und jederfrau konzentrieren, die hier stark nachgefragt werden. Wenn Ihr Euch unbedingt auf persönlichem Niveau balgen wollt, sucht Euch bitte andere Hinterhöfe, nicht meinen Blog. Dafür ist mir die eigene Zeit und jene ernsthaft Interessierter zu kostbar. Gerne können wir uns ja bei nächster Gelegenheit noch einmal „offline“ zu dem Thema unterhalten.

    In Sachen Nürnberg 2.0 gibt es (per Google einsehbare) Hinweise und laufen m.W. auch bereits Ermittlungen, deren Ergebnisse ich schlichtweg abwarte.

    Herzliche Grüße, trotz allem.

  24. Zivilcourage wirkt!

    Lieber Dr. Blume, auf Google ist Ihr Blogpost hier inzwischen auf Rang 1 zu „Nürnberg 2.0“ geklettert, wogegen die Hass-Seite an sich immer tiefer absackt. Glückwunsch sowie DANKE allen, die hier FLAGGE zeigen!

  25. @Michael Blume

    Ohne Worte.

    Eigentlich war so etwas vorherzusehen.
    Es ist für mich völlig unverständlich, da möchte jemand zwischen Kulturen vermitteln und erntet dafür Hass!
    Traurig, so etwas!!!

    Machen Sie bitte weiter, Ihre Arbeit als Vermittler ist wichtig und notwendig, damit Fremdenhass bei uns keinen Platz findet!

    Meine Solidarität und Unterstützung sind Ihnen sicher!!!

  26. Dauerfrustrierte

    Lieber Michael,

    als einer derjenigen, die in diese Ehrenliste aufgenommen wurden, sehe ich die Sache ähnlich wie Du: es handelt sich bei diesen Leuten offenbar um dauerfrustrierte „Verbalerotiker“ (so die charmante Charakterisierung dieser Spezies durch einen polizeilichen Sicherheitsbrater). Also weiter mit Karl Valentin. „Net amol ignoriern.“

    Herzliche Grüße

    Mathias

  27. @Mathias

    Oh, Du bist auch darauf?! Na, dann muss es eine Ehrenliste sein!!! Und sogar eine interdisziplinär besetzte, das traut man diesen schlichten Geistern eigentlich gar nicht zu. 🙂

    Danke für den lieben Kommentar – und fürs gemeinsame Nicht-Unterkriegen-Lassen. 🙂

  28. Warum ist Nürnberg 2.0 schlecht?

    Einfach cool bleiben. Ich finde es eigentlich nicht schlecht, dass die Leute, die die Verfremdung unseres Volkes tatkräftig unterstützen bekannt gemacht werden, damit unser Volk weiss, wer hier alles die Verräter sind.
    Es ist sogar gefährlich es zu unterlassen. Denn die „politisch korrekte Masse“ weiss ja leider nicht um die Lügen, wie unser Volk belogen und vor allem betrogen wird. Wer von dieser „dummen Masse“ weiss schon, das das Grundgesetz bis auf die Artikel 73,74 und 75 seit 2007 aufgehoben worden ist (wohlgemerkt von Frau Merkel unterzeichnet)? Die Richterschaft weiss Bescheid … und solange sich die „dummen Schafe“ als „Personal“ ohne Rechte behandeln lassen (Personalausweis), müssen eben andere, die begreiffen, dass wir seit 1945 in Knechtschaft leben Bewacherfunktionen ausführen.
    Da ist überhaupt nichts schlechtes daran. Es ist patriotisch!

  29. @Karsten Uwe

    Schon klar, lieber „Patriot“. Und Sie fänden es wahrscheinlich ebenso supi, wenn eine linksextreme Seite einen Steckbrief von Ihnen als „Verräter an der Arbeiterklasse“ mit entsprechend drohendem Unterton einstellte? Wirklich?

    In einem aber haben Sie natürlich Recht: Cool bleiben. Ich habe nicht vor, mich von rechts-, links- oder sonstwie -extremen einschüchtern zu lassen. Nicht mal von @Karsten Uwe… Denn echter Patriotismus besteht nicht in Drohung und Terror, sondern in der Verteidigung von Demokratie und Freiheit. Hass gegen Minderheiten hat unser Volk nur in den Abgrund geführt und beschämt sowie Millionen das Leben gekostet – davon braucht es kein „2.0“! Wohin das führt, können wir ja in diesen Tagen wieder in aller Verderbtheit sehen…

  30. Ignorant

    Tut mir Leid, aber Ihr Text zu Nürnberg 2.0 strotzt nur so vor Inkompetenz, dusseliger Gutmenschlichkeit und dröhnender Ahnungslosigkeit über das Wesen und das Vorgehen der Islamideologie. Islamkritik hat eine verdammten Scheißdreck mit „rechts“ oder Ausländerfeindlichkeit, Rassismus zu tun, sondern ist bitter nötig angesichts einer Ideologie, die bis in die Knochen totalitär ist und prahlend mit ihrer mittelalterlichen Unaufgeklärtheit protzt und die Ungläubige/Andersdenkende allein im Koran zigfach beschimpft und bedroht und sie als „niedriger als das Vieh“ bezeichnet. Zeitgeistig sind diese Tatsachen nicht, das waren die Warnungen vor dem Hitlerfaschismus Anfang der 30iger Jahre auch nicht. Zeitgeist war Apeasement, verharmlosung, Beschwichtigungen mit den bekannten Folgen.
    Und Ihr ahnungsloses Geschreibsel folgt in vergleichbarer Weise dem derzeit von Ignoranz und Ahnungslosigkeit geprägten Zeitgeist. Sonst nichts!

    P.S. Ich halte von Nürnberg 2.0 wenig, von Islamkritik allerdings sehr viel

  31. Lieber Michael,

    über diesen Artikel bin ich gerade erst gestolpert und habe ihn sehr aufmerksam gelesen. Ziemlich erschreckend so etwas zu lesen. Meinen Respekt, dass Du weitermachst und Dich davon nicht beeindrucken lässt.

  32. @HS

    Leider verteidigen Sie meines Erachtens die deutsche Kultur nicht sehr überzeugend. In der Rechtschreibung mangelhafte Aneinanderreihungen von Emotionen und Beschimpfungen sind keine Glanzleistung. Und dann noch der Vorwurf an „Gutmenschen“. Ja, ich bekenne mich: Ich versuche, im Bewußtsein auch der eigenen Fehlbarkeit, ein guter Mensch zu sein und auch z.B. meinen Kindern Unterschiede zwischen gut und böse zu vermitteln. Wenn Sie wie auch Ihre rechten Freunde die Tugend an sich verhöhnen, so brauchen wir uns von Ihnen wohl kaum über die Gefahren des „Zeitgeistes“ belehren lassen.

    Und wo wir dabei sind: Sie haben auch in Ihrem Kommentar arabische Ziffern verwendet. Vielleicht sind ja auch andere Kulturen gar nicht so einseitig, wie Sie sie wahrnehmen!? Mein Tip: Nehmen Sie sich doch vielleicht einfach einmal ein Vorbild an wirklich großen Deutschen wie Goethe oder Lessing, auch im Blick auf andere Kulturen.

    Und diese Zeilen des o.g. Blogbeitrages darf ich Ihnen gerne direkt widmen: Vom heimischen Computer aus peitschen sich immer mehr selbsternannte „Kritiker“ (ganz überwiegend Männer mit viel Zeit…) in ihren Ressentiments gegenseitig hoch. Und weil sie nicht wissen, „wofür“ sie stehen, suchen sie eben die Gemeinschaft „gegen“ andere Menschengruppen und vernetzen sich in Hassinseln, in denen die „anderen“ – die Demokraten, die Zuwanderer, die Erfolgreichen, die, die glückliche Familien haben usw. – Schuld an allem Elend seien.
    Selbst wenn ich es wollte – ich könnte gar nicht mehr zusammen zählen, wie oft ich bereits virtuell persönlich angegangen wurde, wann immer ich gegen dumpfe Vorurteile gegen Juden, gegen Christen, gegen Humanisten oder eben gegen Muslime aufgestanden bin.
    Konstruktive und faire Kritik auch im Bezug auf Religionen finde ich dabei nicht nur zulässig, sondern sogar notwendig, auch Fehler dürfen bei den Tücken der Online-Kommunikation m.E. schon mal passieren – wenn doch bei vielen nur Mindestmaße gegenseitigen Respektes und der Bereitschaft zum Dialog übrig blieben. Aber genau daran hapert es.

    Es würde mich sehr freuen, wenn Sie zu einem echten Bewahrer unserer Gesellschaft und Kultur werden würden. Sie könnten schon beim eigenen Ton und Wissensstand viel bewirken!

  33. @Sören

    Lieber Sören, vielen Dank für Deine Solidarität. Klar bedrücken einen solche Aktionen und Beschimpfungen. Aber andererseits motivieren sie auch sehr und zeigen, dass man mit Wissenschaft und Bloggen tatsächlich viele Menschen erreicht. Ich werde mich also nicht unterkriegen lassen, sondern eher noch ein bissel engagierter bleiben. 🙂

  34. Das Gute und das Böse

    Ja, ich bekenne mich [sic!]: Ich versuche, im Bewußtsein auch der eigenen Fehlbarkeit, ein guter Mensch zu sein und auch z.B. meinen Kindern Unterschiede zwischen gut und böse zu vermitteln.

    Ned Flanders?

  35. Gutmensch

    Haha – herrlich arm ihre Replik, vor allem zum Begriff „Gutmensch“. Bestätigt genau das, das, was der Begriff meint, nämlich das sich permante selbstgefällige auf die Schultern klopfen – „Ach bin ich gut!“ In Wahrheit haben sie Null Ahnung vom faschistoiden Kern der Islamideologie; deswegen dazu auch nur dünne Luft und brav gelernte Allgemeinplätze.
    Die Wahrheit ist ziemlich unangenehm, nämlich, dass mit dem massiven Islamimport nicht nur der irre Judenhass der Nazis re-importiert wurde u sich entsprechend ausbreitet, sondern zudem eine der Nazi-Ideologie verwandte totalitäre Ideologie.
    Ich weiß, wer es sich im schon recht streng riechenden Gutmenschen-Biotop gemütlich gemacht hat, der ist jetzt so richtig empört und möchte sowas nicht hören. Stimmt aber trotzdem.

  36. @HS

    Nun, ich schrieb bewusst von der eigenen Fehlbarkeit, Sie konnten es aber offenbar nicht lesen. Deutsch ist halt schon sehr schwer, nicht wahr? 😉

    Aber, ja, ich bemühe mich. Und ein kleiner Hinweis: Den Judenhass der Nazis nun nachträglich den Muslimen unterzuschieben, damit Sie diese mit den gleichen Mechanismen hassen können wie zuvor die Juden ist psychologisch schon ziemlich durchsichtig… Und weist auf unbearbeitete Schuldkomplexe hin, lieber @HS. Klar, dass Sie in diesen Tagen erregt sind, in denen gerade wieder Rechtsextreme aufgeflogen sind, die sowohl gegen Muslime wie gegen Juden und Demokraten Hass und Gewalt gerichtet haben.

    Da bleibe ich doch lieber ein Gutmensch und lasse mich von rechtsextremen Zynikern wie Ihnen dafür gerne weiter beschimpfen. Danke der Ehre! 🙂

  37. @Michael Blume

    Dummes Zeug-ich bin weder rechts oder in irgend einer Weise extrem. Ich bin schlicht realistisch, lese viel zum Thema u habe mich kundig gemacht, im Gegensatz zu Ihnen, der sich anhörtÿ als würde er aus einem Volkshochschulkurs für versäumte Allgemeinbildung zitieren.

    Sie haben es sich im selbstgefälligen, ahnungslosen Gutmenschen-Biotop gemütlich gemacht, andernfalls würden Sie nicht so einen Dünnpfiff ablassen. Islamkritik ist dem Wesen nach Antifaschismus – weder zB anti-türkisch noch ansatzweise rassistisch, sondern thematisiert eine Ideologie, welche die Welt in Gläubige und hassenswerte, minderwertige Ungläubige teilt. Dieses zutiefst faschistoide Wesensmerkmal des Islam ist einer der Gründe, dass da wo Islam in nennenswerter Zahl aufschlägt es massiv Probleme gibt, überall, weltweit. Deswegen funktioniert die Idee des Multikulturalismus, das im Prinzip richtig und gut ist, beim Islam nicht. Da, wo islamisiert wurde wie etwa in Iran, Irak, Afghanistan, Pakistan, Somalia, Saudi-Arabien, Somalia und anderen tollen Kernländern des Islam da herrscht ödes, erstarrtes Monokulti. Und wie Islamisierung heutzutage funktioniert kann man in Ländern wie Nigeria und Sudan „bewundern“.
    Daher ist Misstrauen gegen den Islam absolut berechtigt und hat mit Rassismus und Ausländerfeindlichkeit einen Scheißdreck gemein.
    Geht die Entwicklung so weiter wie bisher in Europa werden wir sehr bald die „Segnungen“ der Islamideolgie zu spüren bekommen. Das ständige Beleidigtsein der Moslems ist nichts weiter als die verbale, bedrohliche Vorhut des neuen Faschismus‘ in Europa.

  38. Arabischer Frühling/Demokratie

    Wer gestern Bilder von den Demonstration der Muslimbrüderschaft auf dem Tahrir-Platz gesehen und die Forderungen nach einer ‚islamischen‘ Gesetzgebung hat, weiß wo im arabischen Frühling der Hase hinläuft.

    Wer den Islam, wie Herr Blume verharmlost und mit der christlichen Religion vergleicht, dem empfehle ich, sich mit dem Standpunkt des algerischen Schriftstellers Boualem Sansal, dem Träger des diesjährigen Friedenspreises des Deutschen Buchhandels auseinanderzusetzen. Für Sansal, dem man wohl kaum verdächtigen kann an ein Rechtsradikaler zu sein, ist der Islam/ismus – ähnlich wie für HS – ohne Frage eine Form des Faschismus.

    Auch zum arabischen Frühling hat er ein klare Meinung:

    „Der arabische Frühling hat noch gar nicht begonnen. Das wahre Gefängnis ist nicht die Diktatur. Die Diktatur ist nur die erste Mauer, aber dahinter befindet sich das echte Gefängnis, sozusagen der Hochsicherheitstrakt, das sind die Kultur und die Frage des Islam. Diese Probleme wurden noch nicht angegangen, und darum sage ich, der arabische Frühling hat noch nicht wirklich begonnen.“

    Das vollständige, sehr lesenswerte Interview mit Boualem Sansa, dessen Bücher in Algerien verboten und dessen Haus in Algerien mit Stacheldraht eingezäunt ist, ist in der Neuen Züricher Zeitung zu lesen:

    http://www.nzz.ch/…er_geschichte_1.12714782.html

  39. @HS & @Geoman

    Wären Sie in Deutschland vor 100 Jahren geboren worden, hätten Sie ggf. genau die gleichen Worte benutzt – nur jeweils mit „Judentum“ statt „Islam“. Die Verschwörungstheorien gleichen sich frappierend. Und wenn Sie in einem arabischen Land geboren worden wären, würden Sie heute ggf. Verschwörungstheorien gegen Christen verbreiten, wie Sie hier gegen Muslime hetzen.

    Nicht nur die Religionen lassen sich vergleichen, sondern auch die Rassismen und Verschwörungstheorien gegen Minderheiten.

    Ihnen und @Geoman darf ich von Herzen ein wunderbares Buch von Thomas Grüter empfehlen, in dem geschildert wird, wie Verschwörungstheorien funktionieren:
    http://scilogs.spektrum.de/…as-buch-von-thomas-gr-ter

    Sehr empfehlenswert auch: „Der Islam-Irrtum“ von Michael Thumann, der als Korrespondent seit Jahren in den genannten Ländern wirkt:
    http://www.spektrumdirekt.de/artikel/1114539

    Geben Sie und @Geoman sich doch mal eine Chance, aus den angst- und hasserfüllten Verschwörungstheorien gegen andersglaubende Mitmenschen heraus zu finden. Islamophobie ist ebenso widerlich wie Antisemitismus, Deutschfeindlichkeit und jede andere Form der Menschenverachtung. Da bin ich doch lieber „Gutmensch“! 🙂

  40. @ Herr Blume

    Ihre informationsresistente Erbaulichkeit, die selbst die eindringlich mahnenden Worte eines Insiders und Trägers des diesjährigen Friedenspreises des Deutschen Buchhandels wirkungslos abprallen lässt, macht hilflos und nervt.

    Sie stilisieren sich hier als Märtyrer und jemand der Zivilcourage hat und wollen oder können nicht sehen, dass der Schriftsteller Boualem Sansal sein Haus in Algerien mit Stacheldraht schützen muss und nicht Sie.

    Und wenn Sie in Deutschland einen Kabarettisten fragen, ob es ein Tabuthema gibt, dann wird er ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen „der Islam“. Und wenn Sie fragen warum, dann wird er Ihnen antworten, dass er den Stress mit den Islamisten nicht will.

    Ich befürchte, Ihre einzige Reaktion wird jetzt sein, dass sie den Schriftsteller und die Kabarettisten in ihr Gebet einschließen.

  41. Für wen fühlt Geoman?

    Seltsam, dass Sie vorgeblich für bedrohte Algerier die Stimme erheben, aber die islam-, juden- und demokratiefeindlichen Terrormorde nicht mal erwähnen, die gerade hier in Deutschland stattgefunden haben. Und dennoch finden Sie die Drohungen von Nürnberg 2.0 ganz dufte, sagen auch nix dagegen. Haben denn Sie für die Opfer dieser deutschen Terroristen gebetet?? Oder doch eher Sympathie für die Täter??

  42. Verschwörungstheorie

    Welcher Verschwörungstheorie soll ich denn bitteschön fröhnen? Statt mit Kenntnissen zum Thema kommen sie offensichtlich nur mit Allgemeinplätzen, die nicht mal zum Thema passen. Ziemlich ärmlich, denn es ist eine Tatsache und keine Verschwörungstheorie, dass in den letzten Jahrzehnten Millionen von Moslems ins Land kamen und dass es nur mit dieser Zuwanderergruppe massiv Probleme gibt und in Zukunnft allein schon vom demographischen Faktor her geben wird
    Im übrigen ist der Vergleich Judenverfolgung – Islamkritik eine Unverschämtheit. Hätten sie Kenntnisse des Islam wüssten sie, dass der Judenhass tief im Islam verwurzelt und die Juden im Koran als „Affen und Schweine“ tituliert werden. Judenhass ist in der islamischen Welt der ganz normale Standard. Eben diesen hat sich Deutschland per Moslemimport re-importiert.
    Und um anschließend mal Massenmörder und Islamgründer Mohammed zu Wort kommen zu lassen:
    „Der jüngste Tag wird nicht kommen, bis die Muslime gegen die Juden kämpfen und sie töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken. Und jeder Baum und Stein wird sagen: ,Oh Muslim, oh Diener Gottes, da ist ein Jude hinter mir. Komm und töte ihn.“
    (Dieses Zitat erzählt im übrigen viel über die Unerbittlichkeit des Nah-Ost Konflikts.)

    So, ich beende hiermit meine Beiträge mit dem Hinweis sich beim nächsten Blog erst mal mit dem Blogthema zu befassen, sonst kommt nicht als ahnungslose Selbstgefälligkeit und das Repetieren von Plattitüden heraus. Welcher Wissenschaftler will das schon:-)

  43. @HS

    Wenn meine wissenschaftliche Arbeit so unbedarft und harmlos wäre, warum ärgern Sie und Ihre islamophoben Gesinnungsgenossen sich dann so sehr? Wie komme ich als bisher einziger Religionswissenschaftler dann zur „Ehre“ einer „Anklage“ auf Nürnberg 2.0? Warum all die Mühe für Drohungen und Beschimpfungen? Fällt Ihnen der Widerspruch nicht wenigstens an dieser Stelle auf? 😉

  44. Monty Python

    Vor etwas über dreißig Jahren wäre Ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit als bis dahin „einziger Religionswissenschaftler“ eine Nebenrolle als Prediger im Film „Das Leben des Bryan“ angeboten worden. Einzige Bedingung, Sie verstellen sich nicht.

  45. @Geoman: Monty Python

    Und dieses Rollenangebot hätte ich gerne und begeistert angenommen! 🙂 Es hätte ja auch viel mehr Freude gemacht als die Auseinandersetzung mit der ständigen Nörgelei einiger Frustrierter, die ihr persönliches Unbehagen auf Minderheiten abzuladen versuchen. Monty Python ist da ein viel besseres Stichwort, lieber @GM – gönnen Sie sich doch einmal wieder ein Lächeln!

    Always look on the bright side of life… 😉

  46. Schwarmgeist

    Wenn Sie sich selbst oder was Sie hier vertreten tatsächlich als Karikatur begreifen würden, dann könnte ich über Sie und mit Ihnen lachen, aber Sie begreifen sich hier als ambitionierter Religionswissenschaftler, der die Welt erbaulicher, friedlicher und freudvoller machen will.

    Das Sie sich hier als ein verbrüdernder, ewig heiterer Schwarmgeist präsentieren, zeigt, dass Sie gar nicht in der Lage sind, die Konflikte und Probleme, die Sie lösen wollen, zu erkennen, geschweige denn, sich emotional darauf einzulassen.

    Das wäre alles nicht schlimm, wenn Sie Ihre nach außen drängende innere Freude im Familien- oder Freundeskreis ausleben würden, statt Sie hier oder anderswo mit einer Brise Gesellschaftskritik versehen wie ein Straßenprediger unters Volk zu bringen.

  47. @Geoman

    Aha, und schon weil ich Ihnen zu optimistisch und gut gelaunt bin, finden Sie und Ihre islamophoben Gesinnungsgenossen – die Sie hier verteidigen – es richtig, mich zu beschimpfen und zu bedrohen?

    Da können wir uns ja alle sehr gut vorstellen, in was für einer „freiheitlichen“ Gesellschaft ihr gerne herrschen und was ihr mit Andersdenkenden – oder auch nur allzu freundlichen Menschen – machen würdet…

    Nein, lieber @Geoman, da lasse ich mich lieber von euch beschimpfen und bedrohen und bleibe dabei fröhlich, freiheitlich und an empirischen Fakten statt an Vorurteilen orientiert. Und freue mich über die konstruktive Resonanz aus der Fachwelt und von ehrlich interessierten Laien, die bisherigen Preise, die bereits 3. Auflage von „Gott, Gene und Gehirn“ usw. usf. Ich kann wirklich keinen Grund erkennen, angst- und hasserfüllt zu leben und zu arbeiten… 🙂

  48. Hilfe, Gutmenschen!

    Lieber Michael, ein Spruch meines Vaters, den ich gerne weitergebe: Wenn er sich für etwas engagiert und zu hören bekommt „Sie sind wohl auch so ein Weltverbesserer?“, antwortet er gerne „Ja, möchten Sie denn ein Weltverschlechterer sein?“ (oder „Lieber ein Weltverbesserer als ein Weltverschlechterer.“)

    In Deinem Fall natürlich: Lieber ein Gutmensch als ein Schlechtmensch.

  49. Es geht Hier nicht um Sie

    Herr Blume, wann begreifen Sie endlich, es geht hier nur insoweit um Sie, als das Sie durch Ihr zur einfältigen Verbrüderung neigendes frohgelauntes Gemüt hundertausende von islamistischen Terroropfern, millionenfache Gentialverstümmelung und wohl ebensoviele Stoffkäfige, die für kein Huhn geschweige, denn für einen Menschen artgerecht oder lebenswert sind, ignorieren oder hofieren.

  50. @Geoman

    Ich bin bestimmt bei vielen Dingen nicht einer Meinung mit Herrn Blume. Aber Sie, Geoman, sind eine Pest für jeden Blog, den Sie heimsuchen.

  51. Abschließend

    @Francois Pütz

    Vielen Dank für die klaren Worte.

    @Geoman

    Was uns beide unterscheidet: Ihnen geht es gar nicht um die Menschen. Ich bin seit Jahren aktiv, gerade auch um Menschen zu helfen – nicht zuletzt der Mehrheit der Muslime, die ein Leben in Demokratie, Freiheit und Sicherheit wünscht wie alle anderen Menschen auch. Schwerwiegende Probleme, auch Widersprüche und Menschenrechtsverletzungen gab und gibt es in jeder Kultur und im Namen jeder größeren Religion und Weltanschauung – unsere Aufgabe ist es, ihnen als Demokraten gemeinsam entgegen zu treten und gerade nicht bestimmte Gruppen auszusondern. Ich möchte von Muslimen ebenso wenig als Christ für Abu Ghreib oder als Deutscher für die Nazi-Morde verantwortlich gemacht werden, wie ich umgekehrt Muslime pauschal für Terror oder Gewalt in Familien verantwortlich mache. Verantwortung müssen wir gemeinsam übernehmen, Schuld ist immer individuell.

    Sie wollen für Freiheit sein? Dann würden Sie hier keine Leute unterstützen, die Andersdenkende bedrohen.

    Und falls Sie und Ihre Gesinnungsgenossen überhaupt willens und in der Lage sind, Argumente entgegen zu nehmen: Als sich Indien damals zu einer Demokratie entwickelte, galten jene wenige als Schöngeister, die meinten, auch der Hinduismus sei mit Demokratie vereinbar. Doch Indien hat sich durch alle Widerstände hindurch seine demokratische Staatsform erhalten und ist, bei allen Schwierigkeiten, auf einem aufsteigenden Weg.
    http://scilogs.spektrum.de/…-ein-thema-des-hinduismus

    Dort schrieb ich – und dazu stehe ich: „Indien ist damit ein ermutigendes Beispiel dafür, dass im Grundsatz alle Weltreligionen die Werte von Demokratie und Menschenrechten aufgreifen und entfalten können.“

    Sie wollen es vielleicht nicht wahrhaben – aber auch immer mehr islamische Gesellschaften haben sich längst auf den schwierigen Weg zu Demokratie und Freiheit gemacht, nicht immer mit ausreichender Unterstützung des Westens.

  52. Zitat „Liebe Internetnutzer – wohin wird die Netzkultur und damit ein immer wichtigerer Teil unseres Miteinanders gehen? Ich denke, das liegt an uns allen. Treten wir jenen entgegen, die Hass und Verschwörungstheorien verbreiten und Andersdenkende bedrohen. Treten wir für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte ein“

    Hallo, ich bin bei der Recherche zu Nürnb. 2.0 auf Ihren Kommentar gestoßen und habe folgende Frage: Wenn ich mir, ohne Vorbehalte, die Zitate aus diesem Blog durchlese (N 2.0), sind diese allesamt nachvollziehbar und echt, Sie gehen aber inhaltlich nicht darauf ein, warum nicht?

    Als Religionswissenschaftler hätte ich erwartet, dass sie auch inhaltlich darauf eingehen!

    Wenn also der Politiker XY (Oder Journalist) etwas sagt, zur Religion oder zum Islam, ist das grundsätzlich eine Verschwörungstheorie?

    Wer ist denn dann derjenige, der Hass sät?

    Zwei Beispiele:

    C. Roth: „Die Türken haben Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut.“

    C. Roth […] zum Tag der Deutschen Einheit: „Man könne am 3. Oktober nicht nur die deutsche Einheit, sondern auch den Beginn der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei feiern.“ Ihre Vision: „Am Nationalfeiertag der Deutschen ertrinken die Straßen in einem Meer aus roten Türkenflaggen und ein paar schwarzrotgoldenen Fahnen[…]

    Also, wer ist Böse, der zitierte oder der Zitierende?

    Beste Grüße

    Bernd

  53. demokraten

    braco und chapeau, michael blume!!

    auch ich wurde im internet in einschlägigen foren schon oftmals der teroristen-stalinisten-oder antisemitischer nähe beschuldigt.

    dabei werden die argumente , die man in diskussionen anführt, oftmals ins gegenteil verkehrt.

    weist man bei themen bezüglich ISLAM auch auf die islamhasserseite PI hin, erfolgt in der regel keine distanzierung von den dort verbreiteten hasstiraden.

    lasst uns demokraten zusammenstehen, immer wieder deutlich gegen rassismus, nationalismus und terrorismus jeglicher spielart einspruch erheben.

  54. Jetzt …

    Frankfurter Rundschau: „Die Islamhasser um das Blog „#Politically Incorrect“ radikalisieren sich. Jetzt reagiert der Verfassungsschutz. see.sc/sh7ssD “ Jetzt erst, erst jetzt?

  55. @Bernd zu Nürnberg 2.0

    Sie fragten: Wenn ich mir, ohne Vorbehalte, die Zitate aus diesem Blog durchlese (N 2.0), sind diese allesamt nachvollziehbar und echt, Sie gehen aber inhaltlich nicht darauf ein, warum nicht?

    Dass ich meine Arbeiten online stelle und gerne auch hier auf dem Blog für sachliche Anfragen zur Verfügung stehe, zeigt ja, dass ich mit Zitaten und gerne auch sachlich-kritischen Fragen kein Problem habe.

    Was aber in keiner Weise akzeptabel ist, ist das hier praktizierte anonyme Drohen. Diese feigen Extremisten wollen ja gar nicht fragen und diskutieren, sondern denunzieren und einschüchtern.
    Und darauf werde ich mich nicht einlassen – übrigens auch um Ihrer Freiheit willen nicht.

    Nach den Terrormorden der Islamophoben in Norwegen, Deutschland u.a. bin ich sehr froh, dass die Sicherheitsbehörden langsam aufwachen und solche erklärten Feinde der Demokratie in den Blick nehmen. Danke für den Hinweis, @Hermann Aichele!

    @azteke
    Und auch Ihnen Dank für die ermutigenden Worte. Ich denke auch, dass wir Extremisten und Terroristen am Besten mit Zivilcourage entgegentreten.

  56. Nürnberg 2.0

    28.09.2001
    Drogen, Prostituierte, Islamisten

    Unter den Augen europäischer Politiker ist der Balkan zur Drehscheibe des organisierten Verbrechens geworden – und zum Einfallstor der islamistischen Fanatiker nach Europa

    Von Johannes von Dohnanyi

    Eine von vielen Hausdurchsuchungen Mitte September in Brüssel. Neben Einkaufslisten für Chemikalien findet die Polizei eine Adresse im Stadtteil Lemonnier und zwei Namen: Nizar Trabelsi und Abdelhrim El Hadouti.

    Die beiden Marokkaner werden verhaftet. Ihr Sprengstoff hätte für ein spektakuläres Attentat gereicht. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Denn Trabelsi gehört zu den islamischen Mudschahedin, die der Bosnienkrieg nach Europa brachte, und stand auch mit dem im Juni in Dubai verhafteten Dschamel Begal in Verbindung. Und Begal gehört zu Osama Bin Ladens Terrororganisation al-Qaida.

    Überall in Europa hat es seit den Attentaten in Amerika Verhaftungen gegeben. Der deutsche Generalbundesanwalt Kay Nehm befürchtet etwa dreißig terroristische Schläferzellen allein in der Bundesrepublik. Was der oberste Strafverfolger nicht sagt: Die wirklichen Schlafmützen sitzen in der Politik. Sie haben das Menetekel eines islamischen Terrorismus nie ernst genommen. Es wäre ein Leichtes gewesen, erinnert sich ein hoher deutscher Polizeioffizier an seine Zeit beim internationalen Polizeikorps in Bosnien und im Kosovo, “die jetzt in Europa abgetauchten Afghanistan-Veteranen wie Trabelsi schon vor Jahren auf dem Balkan abzufangen”.

    Fundamentalistische Zellen

    Stattdessen ist die Region unter den Augen der westlichen Schutzmächte zur wichtigsten Drehscheibe des organisierten Verbrechens in Europa geworden: für Drogen, Waffen, Prostituierte, schmutziges Geld. Der Balkan fungiert als europäischer Brückenkopf für illegale Immigranten aus Asien und ist zum Sprungbrett der islamistischen Kämpfer in die Europäische Union geworden. Afghanistan-Veteranen haben in Bosnien, im Kosovo und mit der albanischen Guerilla in Mazedonien gekämpft. Der Iran und eine Reihe von Organisationen aus dem Umfeld von al-Qaida haben in Bosnien und Albanien ein kulturelles, finanzielles und ökonomisches Geflecht gewoben. Immer wieder sind italienische Fahnder bei der Jagd auf das organisierte Verbrechen aus dem Kosovo und Albanien auf Kontakte mit fundamentalistischen Zellen auf dem Balkan gestoßen.

    “Kreuzfahrten” nennen die Menschenhändler in Islamabad zynisch ihr Geschäft. Afghanen, Pakistaner, Bangladeschi sind die ersten Passagiere der rostigen Schiffe. Auf dem Weg in den Nahen Osten werden immer neue Nationalitäten aufgesammelt. Im Völkergemisch, das bis zum Start der letzten Etappe nach Europa in der Altstadt von Istanbul untertaucht, finden sich Nigerianer und Somalier, Sudanesen und Jemeniten, Ägypter und Kurden, Iraner und Iraker.

    Nicht alle illegalen Reisenden sind auf dem Weg zu einem besseren Leben in Europa. Am Busbahnhof in Richtung Balkan am Stadtrand von Istanbul versammeln sich immer wieder kleine Gruppen von Männern mit harten Gesichtern. Sie haben eigene Schlepper, die sie nach Skopje bringen, von wo es nicht mehr weit ist in das Kosovo und nach Zenica in Zentralbosnien. Dort werden sie auf ihren Einsatz in Westeuropa vorbereitet. Danach garantiert die albanische Mafia den Transport über die Adria nach Italien.

    Europäischen Terrorfahndern ist Zenica seit Jahren ein Dorn im Auge. Wo immer sie auf islamische Extremisten stoßen: Früher oder später führen die Spuren in die häßliche kleine Stadt. Islamische Fanatiker, die mit irischen Terroristen und der baskischen ETA gesehen wurden, kamen über Zenica. Auch die Leute um Nizar Tarbelsi hatten Kontakte zu Zenica.

    Alles begann mit dem gegen das ehemalige Jugoslawien verhängten UN-Waffenembargo. Gegen die militärische Übermacht der Serben erhielt Zagreb, zum Ärger der Europäer, Hilfe aus Washington. In Sarajevo machten die muslimischen Glaubensbrüder ihre Aufwartung, koordiniert vom Geheimdienst Vevak der iranischen Mullahs. Sie boten neben Waffen auch “arbeitslose” Gotteskrieger aus Afghanistan an.

    Anfang 1993 wurden zwei Männer beim Betreten der bosnischen Botschaft in Wien identifiziert: der saudische Millionär Osama Bin Laden und der Tunesier Adouni Mehrez. Die Behauptung der Amerikaner, Bin Laden habe in Wien einen bosnischen Paß erhalten, wurde in Sarajevo dementiert. Europa glaubte den Bosniern.

    Fünf Jahre später fand sich Mehrez unter den Organisatoren der Attentate auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania. Als er in der Türkei verhaftet wurde, fand man einen bosnischen Paß. Europol findet auch immer mehr Hinweise für die bosnische Staatsbürgerschaft Bin Ladens.

    Um das Waffenembargo gegen Bosnien zu umgehen – erneut gegen den Willen der Europäer -, riskierten die Vereinigten Staaten einen gefährlichen Alleingang. Präsident Bill Clinton wies am 27. April 1994 seinen Botschafter in Zagreb, Peter Galbraith, an, die kroatische Mittlerrolle bei iranischen Waffenlieferungen an Bosniens Muslime nicht zu behindern. Washington verlangte nur eine Kontrolle der gelieferten Waffen.

    Zusammen mit den Waffen kamen iranische Revolutionswächter und Afghanistan-Veteranen, die in das siebte bosnische Armeebataillon integriert wurden. Rekrutiert und finanziert wurden die 3500 Kämpfer über ein Büro in der bulgarischen Hauptstadt Sofia, das im Auftrag von Osama Bin Laden vom Ägypter Ayman al-Zawahiri geleitet wurde.

    Al-Zawahiri war 1998 an den Anschlägen auf die US-Botschaften in Afrika beteiligt und wird auch im Zusammenhang mit den Terroranschlägen vom 11. September gesucht. In Ägypten wird er mit verantwortlich gemacht für den Mord an Präsident Anwar as-Sadat im Oktober 1981. Er findet sich oft an der Seite Bin Ladens und gilt als Stratege in dessen al-Qaida. In Bosnien hatte al-Qaida sich ein Sprungbrett nach Europa geschaffen. In Albanien ging es weiter.

    Präsident Sali Berisha suchte einen Partner für seinen Plan eines islamischen Groß-Albanien. Teherans Geheimdienst brachte eine erste iranische Bank nach Tirana. Bashkim Gazidede, vormals Chef des kommunistischen Geheimdienstes Shik, wurde Berishas Islam-Koordinator. Und während der Präsident sich 1994 in den USA als Demokrat darstellte, organisierte sein Vertrauter Gazidede zusammen mit Osama Bin Laden die ersten Trainingskurse für die albanische UCK-Guerilla im Kosovo.

    Aggressive Missionierung Washington war alarmiert. Obwohl das State Department die UCK als terroristische Organisation einstufte und Roms oberster Mafiajäger Pier Luigi Vigna vor Verbindungen der UCK zur albanischen organisierten Kriminalität und zur sizilianischen Mafia warnte, konnten die Exil-Kosovaren von der Schweiz und der Bundesrepublik aus ungestört den Krieg in der serbischen Provinz vorbereiten. Saudi-Arabien koordinierte die Hilfe der islamischen Welt über den kroatischen Hafen Ploce. Hier landete auch die sudanesische Organisation Third World
    Relief Agency (TWRA) ihre Hilfsgüter an. Von Anfang an kombinierte die “humanitäre” Organisation ihre Hilfe für die säkularen Bosnier mit aggressiver islamischer Missionierung. Die TWRA gehört zum Netz von Osama Bin Laden.

    Im Sommer 1996 brachen in Albanien schwere Unruhen aus. Eine von Italien geführte Friedenstruppe marschierte ein. Nach der Wahlniederlage von Sali Berisha war die albanische Operation von Osama Bin Laden in Gefahr.

    Ein Anschlag auf die amerikanische Botschaft in Tirana wurde in letzter Minute vereitelt. Vier Mitglieder von al-Qaida wurden verhaftet. Für Washington war der Moment der Entscheidung gekommen. Anfang Juli 1998 erklärte US-Sonderbotschafter Richard Holbrook die bisher als Terrororganisation eingestufte UCK zur Armee von Freiheitskämpfern. Bedingung: Die UCK mußte Kontakte zu Bin Laden und seinem Netz abbrechen. Einen Monat später, am 7. August 1998, antwortete al-Qaida mit Bomben auf die US-Botschaften in Nairobi und Daressalam. Zehn Monate später führte die Nato für die UCK den entscheidenden Krieg gegen Serbien.

    Was in den letzten Jahren bestritten wurde, ist seit dem 11. September Gewißheit: Die westlichen Einsätze auf dem Balkan mögen die serbische Aggression gestoppt haben; sie haben gleichzeitig den Islamisten die Südostflanke Europas geöffnet. Die Verhaftungen der letzten Wochen beweisen, daß die Gotteskrieger in Europa über ein dichtes Netz von Zellen und ausgeklügelte Finanzstrukturen verfügen: Der Virus des islamischen Terrors ist im Kreislauf der europäischen Gesellschaften angelangt. Und niemand hat ein Rezept, wie dieser neuen Gefahr nachhaltig begegnet werden kann.

    Erschienen in der Weltwoche Ausgabe 39/01
    ____________________________________________
    02.03.2010
    Zusammengefasst nach Dr. Robert Müntefering:

    “Fahrplan nach Alois Irlmaier aus den frühen 50er Jahren:
    1. Zuerst kommt ein Wohlstand wie noch nie!
    2. Dann folgt ein Glaubensabfall wie noch nie zuvor.
    3. Darauf eine Sittenverderbnis wie noch nie.
    4. Alsdann kommt eine große Zahl fremder Leute ins Land.
    5. Es herrscht eine große Inflation. Das Geld verliert mehr und mehr an Wert.
    6. Bald darauf folgt die Revolution.
    7. Dann überfallen die Russen über Nacht den Westen.”

    Hier der Text von Williamson (inzwischen gefunden):

    “Eleison Kommentare CXXXVII. (27. Februar 2010) : Muslimische Not.

    Letzten Monat kam mir ein kleiner Ausschnitt eines großen Problems ins Blickfeld, als ich in London einen in Frankreich geborenen und dort lebenden Moslem traf, welcher zwischen seiner mohammedanischen Abstammung und seiner europäischen Umgebung hin- und hergerissen war. Sein Kampf zwischen der Treue zu seinen angestammten Wurzeln und der Loyalität zu seinem Geburtsland schien ihn direkt zu quälen. Denn einige Mohammedaner übernehmen die französischen Werte vollständig, andere lehnen sie vollständig ab, doch diesem Moslem gelang nichts von beidem.

    Sein Problem geht natürlich weit über das Kulturelle, Politische oder sogar Historische hinaus: Es ist religiöser Natur. Der Islam entstand vor etwa 1400 Jahren als Abspaltung von der katholischen Christenheit im Nahen Osten. Er wurzelt in der nestorianischen Häresie, welche besagt, daß es in Jesus [Christus] keine göttliche Natur gibt. Im dann ausgetrockneten Christentum des Mittleren Ostens und Nordafrikas verbreitete sich der Islam wie ein Flächenbrand, besetzte mehrere Jahrhunderte lang Spanien und brach sogar für kurze Zeit nach Frankreich ein. Es ist eine einfache und gewalttätige Religion, welche die ganze Welt mit dem Schwert zu erobern trachtet: Der Islam ist in der Tat eine Geißel Gottes. Das Christentum konnte ihn tausend Jahre lang nur durch das Schwert in Schach halten.

    Heute jedoch, da die europäischen Christen dabei sind, den ganzen Glauben an Christus und das Christentum zu verlieren, erlauben sie – und ihre antichristlichen Regierungen ermutigen dazu aktiv – den Mohammedanern, zurück nach Europa zu kommen: nicht durch das Schwert, sondern durch Einwanderung.

    Auf diese Weise wohnt auch die Familie des erwähnten jungen Mannes seit zwei oder drei Generationen in Frankreich. Was steckt hinter dieser Einwanderung? Die Globalisten benutzen die Einwanderung zum Auflösen der einst ruhmreichen christlichen Völker, um sie in die “Neue Weltordnung” (NWO) einschmelzen zu können. Die Liberalen setzen auf die Einwanderung, um ihre Dummheit verkünden zu können, daß die Unterschiede zwischen den Menschen aufgrund von Rasse oder Religion unbedeutend seien. Die Mohammedaner schließlich wollen durch die Einwanderung in die Lage gelangen, Europa zu erobern.

    Obwohl Europa täglich mehr verfault, gibt es immer noch Spuren der alten Herrlichkeit. Es ist eine Herrlichkeit, welche Europa der katholischen Kirche verdankt. Bereits diese Spuren genügen, um einerseits bei dem erwähnten jungen Mann eine patriotische Loyalität zu erwecken, welche mit dem Blutsband zu seinen Vorfahren rivalisiert. Auf der anderen Seite erwecken diese Spuren bei immer noch vielen Europäern so eine große Liebe zur eigenen Lebensart, daß sie diese mit einem Blutbad verteidigen werden, wenn sie zu stark von außen bedroht scheint oder wird. Zweifellos wirkt Satans Plan auf dieses Blutbad hin, und Gott könnte es als Strafe zulassen. Das erscheint immer wahrscheinlicher.

    Was nun sollte dieser junge Mann in der Zwischenzeit machen? Im Idealfall stößt er zur Wurzel des Problems vor, indem er herausfindet, ob Jesus Christus die Zweite der Drei Personen Gottes, oder nur ein mehr oder weniger erhabener Prophet ist. Wenn der junge Mann dann vernünftig ist, wird er die von ihm so bewunderten Vorzüge Frankreichs mit deren Stifter verbinden, ebendiesem fleischgewordenen Gott. Wenn er schließlich ein wahrer Katholik würde, erkennte er nicht nur zu seinem Nutzen, wie er das Gute seiner Wurzeln mit dem Guten seines Geburtslandes verbinden kann. Sondern er würde auch zum Nutzen anderer befähigt, etwas zur Verhinderung des drohenden Blutbades beizutragen, egal in welchem bescheidenen Maße.

    Und was sollten die angestammten Europäer machen, um ihrerseits das Blutbad zu vermeiden? Sie sollen zu ihrem angestammten Glauben und seiner Glaubenspraxis zurückkehren, denn nur dieser Glaube alleine hat die Kraft, die Menschen aller Rassen in der Wahrheit, in Gerechtigkeit und in Frieden zu vereinen. Von Gott kommt den Europäern diese historische Verantwortung und Berufung zu, den Völkern der ganzen Welt so ein Beispiel zu geben, daß sie alle zu unserem Herrn Jesus Christus hingezogen werden. Wenn die Europäer jedoch weiterhin treulos bleiben, wird mit Sicherheit Blut fließen. Kyrie eleison.”

    Sarrazin spricht Klartext

    Wenn Deutschland mit 80 Mio. Einwohnern in einigen Jahren nur noch 60 Mio. hat und die Entwicklung sich drastisch verschlechtert, kommen die einwandernden Ausländer den deutschen Politikern und Wirtschaftslobbyisten doch zur rechten Zeit, um billige Arbeitskräfte in Leiharbeit-Jobs zu bringen, da sie billiger und nicht so viele Rechte haben wie normale Arbeiter. Zusätzlich kann der Staat so seine Haushaltslöcher und Renten besser finanzieren. Deutschland wird neoliberalistisch geführt, wie eine große professionelle Firma und gelenkt von der Macht der Wirtschaftslobbyisten, die nur eines wollen: Mehr Gewinn und Macht, um der Globalisierung stand zu halten, da die Konkurrenz rasant zunimmt.

    Die Banken haben nun, nach dem das Kind in den Brunnen gefallen war, endlich eine vorgeschriebene höhere Eigenkapital-Quote zur Rücksicherung, für den Fall der Fälle einer Krise, zu tragen. Warum jetzt erst? Warum werden Einwanderungsbeschränkungen nicht vorher getroffen, bevor es eskaliert. Doch nur aus dem Grund, weil es sich für die Mächtigsten der EU-Staaten lohnt. Denn Geld regiert die Welt, und wenn Staaten durch Zuwanderung von Ausländern sich nicht dagegen wehren, besteht “nur” ein wirtschaftliches Interesse, denn ein kulturelles Interesse kann ich mir nicht so vorstellen.

    Doch ein Machtverhältnis der EU incl. Türkei ist eine Illusion von gewissen EU-Architekten, die eine Tür aufstoßen wollen, welche sehr gefährlich ist. Multikulti ist nicht von heute auf morgen möglich, alleine deshalb schon, weil unsere verschiedenen Kulturen sich seit über Tausend von Jahren weltweit missioniert und gegenseitig bekriegt haben. Amerika von den Christen, Asien von dem Islam und Afrika ist geteilt.

    Nun was geschieht, wenn sehr viele Moslems in Europa leben wollen? Sie haben Ihre eigene Kultur und wollen sie behalten. Sie organisieren sich, bauen Minarette und Moscheen, treten selbstbewußt auf und wollen natürlich nicht nur Böses. Aber mit der Intensität und geballtem Interesse in Europa Fuß zu fassen ist nicht nur friedlich zu sehen.

    Denn die Geldgeber der Moscheen und Minarette kommen u.a. aus Saudi-Arabien. Die wollen nicht nur Gutes. Wenn in jetziger Zeit der Kriege (z.B. im IRAK, Afghanistan, Pakistan, Kaukasus, Sudan, Nigeria, Jemen, Gaza, Algerien, Somalia, …) die islamischen Einwanderer in Europa Unruhe stiften und vor Armut bzw. Verfolgung aus ihrer Heimat hier nach Europa kommen, entweder illegal oder legal, baut sich hier zu Lande zu Recht Unmut auf. Und das nehmen unsere Politiker in Kauf, weil es sich rechnet.

    Griechenland:
    In Griechenland ist die Krise ganz groß. Hier unterstützen linsextremisten illegale Einwanderer. Es wird geschätzt (offizielle Zahlen werden nicht veröffentlicht), daß im einstigen Auswanderungsland Griechenland derzeit um die 1,5 Millionen Einwanderer leben – bei elf Millionen Einwohnern. Die Hälfte der Zuwanderer hat keine Aufenthaltserlaubnis, fast alle haben irgendwann die Grenzen ohne Genehmigung übertreten. Neben Albanern sind es vor allem Muslime aus Asien und Afrika. Athen entwickelt sich zu einem multikulturellen Pulverfaß / Beliebtes Ziel für illegale Einwanderer / Regierung bleibt untätig.

    Viele hatten gewarnt, daß die Gewaltausbrüche auf den Straßen der Hauptstadt nur ein Vorgeschmack des Aufruhrs seien. Der käme dann nicht von den vom sozialen Abstieg bedrohten Schülern und Studenten der Mittelklasse, sondern von den Tausenden von illegalen Einwanderern, die sich ohne Aufenthaltsgenehmigung und Arbeit im Stadtzentrum Athens aufhalten.

    Es war also kein Zufall, daß schon damals die Hälfte festgenommenen Radaubrüder Ausländer waren. Die linksautonome Internetseite Indymedia.org wird kostenlos auf dem Server des Polytechnion betrieben. Was im Ausland als “sozialer Protest” dargestellt wird, ist meistens in Wahrheit von dort gesteuerter gewalttätiger Linksextremismus. Die illegalen Einwanderer paßten den Linksextremisten ins Konzept, doch sie sind gefährlicher als der manipulierte Schüler-Mob.

    Zum politischen Sprachrohr der Unruhestifter und Zuwanderer scheint sich die aus linken und grünen Splittergruppen gebildete Koalition der Radikalen Linken (Syriza) aufschwingen zu wollen, die bei den Wahlen 2007 fünf Prozent und 14 Sitze im Parlament erringen konnte.

    Frankreich:
    In der Stadt Grenoble kam es zu Ausschreitungen. Die Polizei hatte zuvor einen flüchtenden Kasinoräuber erschossen, der aus einer nordafrikanischen Einwandererfamilie stammte. Die von integrationsunwilligen Einwanderern der zweiten und dritten Generation initiierten Krawalle, in deren Verlauf auf die Sicherheitskräfte geschossen wurde, gerieten anfangs außer Kontrolle. Erst als Innenminister Brice Hartefeux 240 Polizisten zur Verstärkung schickte, war es der Exekutive möglich, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Als Reaktion darauf sollen in Zukunft straffällige Ausländer “aus Gründen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit” leichter aus Frankreich ausgewiesen und in ihre Heimatländer abgeschoben werden können. Innerhalb der nächsten drei Monate will Präsident Nicolas Sarkozy zudem die Hälfte der 600 illegalen Roma-Siedlungen räumen lassen. Auch dieser Entscheidung gingen Krawalle voraus – in der Bretagne, wo ebenfalls ein mutmaßlich Krimineller auf der Flucht von der Polizei erschossen wurde.

    Derartige Probleme, die sich nicht nur auf Frankreich beschränken, zeigen daß Millionen hauptsächlich muslimische Einwanderer nicht in die europäische Gesellschaften integriert werden können. Bereits im Jahr 2005 kam es in den Vororten von Paris zu tagelangen Ausschreitungen, in deren Verlauf Straßenzüge verwüstet wurden. Alleine an einem Tag wurden von meist aus Algerien stammenden Jugendlichen 900 Autos angezündet. Auslöser für die Gewalttaten war der Tod zweier Jugendlicher, die sich in einem Transformatorengebäude vor der Polizei versteckten und durch Stromschläge ums Leben kamen.

    Russland:
    aktuell.RU: Bauen die Radikalen ihre eigenen Strukturen in Tatarstan auf oder versuchen sie eher, den traditionellen Islam zu unterwandern?
    Im Moment arbeiten sie intensiv daran, ihre Leute in die traditionelle Geistlichkeit einzuschleusen. Sie versuchen, unsere Imame für sich zu gewinnen, geben ihnen Geld und laden sie zur Weiterbildung nach Saudi-Arabien ein. Und hinterher versuchen sie, über solche Geistlichen ihre extremistischen Ideen zu verbreiten. Die finden leider auch in unserer Republik Anhänger. Vor einigen Jahren wurde eine Gaspipeline in Tatarstan gesprengt und in Nabereschnyje Tschelny wurde die Zeitung „Muwachit“ herausgegeben, die zu Intoleranz aufrief. Diese Probleme sind importiert, denn bei uns könnten solche totalitären Sekten von selbst nicht entstehen.
    Deutschland:
    Das Ausländerproblem ist in Wahrheit ein Moslemproblem
    Wenn Sarrazin das Versagen des Politik-, Presse- und Wohlfahrtsbetriebs insbesondere am Ausländerproblem festmacht, das – wie überall – in Wahrheit ein Moslemproblem ist, dann deckt sich das mit den Alltagserfahrungen der überwältigenden Mehrheit der Bürger. Seine inkriminierten Formulierungen sind eingebettet in eine differenzierte und komplexe Argumentation. Sarrazin würdigt die Bildungserfolge der Vietnamesen, Chinesen, Inder, der Osteuropäer und Rußlanddeutschen, die einen höheren Abiturienten- und Studentenanteil aufwiesen als die Einheimischen.
    Die Türken, Araber und bestimmte Ex-Jugoslawen aber legten in der Regel eine „aggressive und atavistische“ Mentalität an den Tag, deren Regenerierung vom deutschen Sozialsystem noch gefördert würde.
    Die brisanteste Interview-Passage, die die Kampagne überhaupt erst ausgelöst haben dürfte, wird in vielen Pressemeldungen ausgespart. Darin berichtet Sarrazin über einen Türkei-Besuch 1978, bei dem ihm ein türkischer Staatssekretär stolz erläuterte, daß die Türkei die Bevölkerungszahl der Deutschen bald einholen werde.
    Diese Äußerung setzt Sarrazin in Beziehung zu der berüchtigten Rede des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoan, der im Februar 2008 eine Assimilierung der Türken in Deutschland als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ bezeichnete: „Das ist dieselbe Mentalität, die Erdoan dazu verleitet hat, diese Rede in der Kölnarena zu halten. Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate.
    USA:
    „Kulturzentrum“ nahe Ground Zero
    NY. Denn dort will Imam Feisal Abdul Rauf ein großes muslimisches „Kulturzentrum“ inklusive Moschee errichten, nur 230 Schritte entfernt von Ground Zero,
    Genau dieser Ort wird angeblich zum Beten gebraucht.
    Geert Wilder [NL]: („Amerika, New York und Scharia sind inkompatibel“) und warnt vor zuviel Religionsfreiheit („eine tolerante Gesellschaft ist keine selbstmörderische Gesellschaft“)
    ___
    Eine friedliche Lösung ist angesichts der Unvereinbarkeit christlicher mit islamischer Ideologien und unserer Rechtsstaatlichkeit mit der Scharia nicht denkbar.
    Angesichts der Grösse dieses uns existenziell bedrohenden Problems, ist der Einsatz aller Mittel gerechtfertigt.
    Und wenn unsere gutmenschen (eher ‘dumm-menschen’) noch so entrüstet sind.
    Trojanische Pferde müssen enttarnt werden, denn nur so funktioniert ein sicheres System.
    Wer (friedliche) Gewalt säht, wird (friedliche) Gewalt ernten.
    Die Unterwanderung bzw. Destabilisierung eines Staates durch den Islam, mit Absicht der hohen Geburtenraten (Bsp.: Israel-Gaza), zur Verbreitung von Islamischen Werten, stellt eindeutig eine Bedrohung und Kriegserklärung dar, wenn sie in Hinterhöfen der Moslemischen Welt von Extremistischen Organisationen gelenkt, geplant und finanziert wird. Iran, Pakistan, Saudi-Arabien, Sudan, Syrien, Lybien, Jemen, Türkei, Irak, Somalia, Afghanistan,… all diese Länder sind mit am planen der Globalisierung und das sollte die EU mit vorsicht geniesen. Wenn Turbokapitalisten Länder steuern und an die Wand fahren, nur des Geldes wegen, sollten diejenigen ausfindig gemacht werden, die diesen Crashkurs mit verantworten müssen. Nicht die Ausländer sind überwiegend Schuld an den Problemen, sondern die jenigen die daran Verdienen wollen, diejenigen die Macht ausüben und Interessen vertreten. Diese sollten abgewählt oder im extremsten Fall vernichtet werden, nur dann wird sich was ändern.
    Fazit: Islam ohne Gewalt ist wie ein Omlett ohne Eier.

  57. soviel Text für so ein dünnes Fazit?

    Mehr fällt Ihen nicht ein?
    „Fazit: Islam ohne Gewalt ist wie ein Omlett ohne Eier.“
    Im Übrigen, wenn es Liberal oder Neoliberal wäre, den Staat wie eine Firma zu führen, dann wäre die DDR ein liberaler Staat gewesen.

    Natürlich ist das Gegenteil richtig: liberal ist, wenn der Staat sich aus der Wirtschaft heraushält. Ein liberaler Staat wäre für Lobbyisten unattraktiv, weil sie für ihre jeweilige Branche keine Sonderbehandlung bekommen (funktionierte hierzulande zuletzt unter Ludwig Erhard)

    Also, Sie sind nicht nur moslemfeindlich, sondern dazu noch Sozialist… wie nennt man diese Kombination noch gleich, National-Sozialist?

  58. @Störk: Mitleid

    Zunächst wollte ich die wirre „Textsammlung“ von @Johste einfach löschen, sah dann aber das Datum. Wie traurig muss das Leben von Menschen sein, die auch in den Tagen vor Weihnachten keine Sehnsucht und keinen Sinn für Frieden entwickeln, sondern durch das Internet streifen, um Hass zu säen?

    Unsere Gesellschaft schrumpft ja nicht aufgrund von Demokratie oder der Existenz von jüdischen und islamischen Deutschen, sondern aufgrund eines Mangels an Liebe und Familie(n). Mir tun @Johste und seine „Mitstreiter“ leid, die davon offenbar selbst vor Weihnachten nichts mehr spüren(wollen).

  59. Das beste Argument

    gegen Nürnberg 2.0 und Gleichgesinnte war Ihr Entschluß, den Beitrag von @Johste vollumfänglich auszustellen. So lernt der Leser die wesentliche Grundwahrheit über „Islamkritiker“ und Gegner der „Verfremdung“ unseres Volkes: engagierte schlechte Laune kann Niemand heilen! Man kann sich aber von ihr fernhalten! Das sollte man auch.

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