Glaube, Macht und Kinder – Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung zu Demografie und Religion

Es ist das wohl schönste Gefühl, das Grundlagenforscher haben können: Wenn auch ihre Befunde andernorts und über Disziplingrenzen hinweg aufgegriffen werden. So war ich schon Anfang der Woche mehr als gespannt, als ich das neue "Shall the Religious inherit the Earth?" (Rezension folgt) von Eric Kaufmann in den Händen hielt. Heute morgen aber sprach mich dann auch ein Kollege aus der Demografie auf das neue Diskussionspapier des Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung an: "Glaube, Macht und Kinder. Erobern religiöse Menschen mit vielen Nachkommen die Welt?" (kostenloser Download)

Nun ist diese Überschrift nicht unbedingt die Sprache, die ich selbst wählen würde (zumal nach meiner Erfahrung viele Menschen ohnehin tiefe und manchmal nachvollziehbare Ängste und Vorurteile im Bezug auf religionsbezogene Themen hegen). Und so stellen die Autoren Steffen Kröhnert und Reiner Klingholz auch dankenswert ehrlich fest, dass das Thema schon länger "weniger öffentlichkeitswirksam auch Soziologen und Religionswissenschaftler beschäftigt." Danke, das ist fair!

Sie fassen dann (aus kultur- bzw. sozialwissenschaftlicher Perspektive) den Forschungs- und Diskussionsstand erfrischend unaufgeregt, nüchtern und ausgewogen zusammen und zeigen z.B. auch vorab auf, dass die soziokulturelle Entwicklung maßgeblich über den "religiösen Durchschnittslevel" in Gesellschaften entscheidet. Den (auch schon in diesem Blog behandelten) Rückgang der Geburtenraten auch unter Muslimen stellen sie zum Beispiel auf S. 10 in einer eindrucksvollen Grafik dar. Überhaupt ist die grafische Gestaltung und Präsentation durch Jörg Scholz (www.traktorimnetz.de) sehr gelungen!

Dass der wachsende Effekt höherer Kinderzahlen innerhalb religiöser Traditionen den Säkularisierungsprozess in vielen westlichen Ländern verlangsamt, gestoppt oder bereits umgekehrt hat, thematisiert das Papier mit der Darstellung entsprechender Studien ebenso wie die stabilen Befunde höherer Geburtenzahlen in immer mehr Ländern.

Und auch Daten einer frühen Studie von Carsten Ramsel, Sven Graupner und mir aus 2006 im Marburg Journal of Religion erhalten ein grafisch neues Outfit.

Was mir jedoch besonders gefällt, ist die ausgewogene Darstellung noch offener Forschungsfragen. Inwiefern kann erfolgreiche Familienpolitik (wie in Frankreich oder Schweden) den demografischen Aufstieg von Fundamentalismen zumindest bremsen? Werden nur patriarchal-traditionalistische Gemeinschaften der demografischen Schrumpfung widerstehen, oder gibt es auch neues Potential für religiöse Innovationen? Und wie wird sich die (durch Geburtenreichtum, Zuwanderung und Konversionen) wachsende, religiöse Vielfalt auf das Selbstverständnis der Religionen und Weltanschauungen auswirken? Wir sind erst dabei, darauf empirisch belastbare Antworten zu finden – und es bräuchte weit mehr Öffentlichkeit, Forscherinnen und Forscher verschiedenster Disziplinen in diesem Gebiet.

Das "Discussion Paper" des Berlin-Institutes für Bevölkerung und Entwicklung macht seinem Namen also alle Ehre – es bleibt nicht bei Schlagwörtern stehen, sondern ermutigt zu Debatte, Weiterdenken und vor allem Weiterforschen. Damit ist es ein gutes Beispiel für aktive und frei zugängliche (Open Access-)Wissenschaftskommunikation, die nicht nur interessierte Laien ansprechen kann, sondern auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen. Einen herzlichen Dank und Glückwunsch an das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung! 

Michael Blume

Dr. Michael Blume, Jahrgang 1976, studierte nach Wehrdienst & Ausbildung zum Bank-Finanzassistenten Religions- und Politikwissenschaft in Tübingen. Neben seinem Hauptberuf beim Land Baden-Württemberg lehrte er an verschiedenen Universitäten, derzeit in Köln. Blume promovierte über die Thesen von Hirnforschern zur Religion ("Neurotheologie") und forscht über die Evolution von Religiosität und Religionen. Als erster Deutscher wurde Blume in das internationale Forschernetzwerk der Evolutionary Religious Studies berufen, aus dem er seit März 2008 auch im Scilog "Natur des Glaubens" berichtet. Für diesen erhielt er 2009 den Scilogs-Preis und wurde 2010 mit dem Preis "Vermittlungen" der Evangelischen Akademie Villigst für Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet. Der Hohe Rat der Yeziden in Lalish verlieh ihm 2015 eine Auszeichnung für den Einsatz für schutzbedürftige Frauen und Kinder aus Kurdistan-Irak. Der evangelische Christ ist mit einer Muslimin verheiratet, die beiden haben drei Kinder. Zehra Blume gründete auch den sciebooks-Verlag, in dem einführende eBooks und Taschenbücher zu wissenschaftlichen Themen erscheinen.

24 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. „Religiosität hilft nicht“

    Ich nehme an, Sie kennen diesen Artikel, möchte aber nicht zurück stehen, ihn in diesen Kontext einzubinden:

    http://www.zeit.de/…010-02/geburtenrate-religion

    Die Autorin referiert hier(durchaus leidenschaftlich)über die Unterschiede insbesondere innerhalb der europäischen Staaten und mögliche sozialstaatliche Maßnahmen.

  2. @ Ralph Würfel

    Ja, danke, den kannte ich. Auf die Artikeldebatte zwischen Malte Lehming und Tanja Dückers schrieb ich für den Tagesspiegel auch einen eigenen Beitrag, der hier (und später auch bei ZEIT online) erschien:
    http://www.tagesspiegel.de/…erung;art141,3029894

    Denn Frau Dückers weist ja völlig zurecht auf den Einfluss auch von Familienpolitik hin. Kein seriöser Forscher behauptet, dass Religiosität der einzige zu berücksichtigende Faktor sei, durch mächtige Kirchen besonders traditional geprägte Gesellschaften (wie z.B. Griechenland, Italien etc.) können durch verzögerte Modernisierung sogar besonders niedrige Geburtenraten erzielen. Auch dort haben dann verbindlich Religiöse mehr Kinder, aber die allgemeinen Geburtenzahlen sind im Keller. Kröhnert & Klingholz thematisieren dies übrigens ebenfalls, m.E. sehr gelungen, auf den S. 14 – 15.

    Die aufmerksame Lektüre des Discussion Paper lohnt sich wirklich!

  3. hallo

    hmm… interessant womit sich die leute die zeit vertreiben.
    jeder versucht den nächsten zu kontrollieren und zu kritisieren, der kampf um die marionetten. 😉
    wie egoistisch der mensch doch ist, wenn er nur gemeinnützige dinge tun könnte. religiösität ist eine art der vernuft, die der allgemeinheit dient,
    bitte nicht mit der religionszugehörigkeit verwechseln.

    religiös ist der mensch der dem leben einen sinn über die liebe gibt.
    die liebe funktioniert nur absolut, wenn das leben einen besonderen sinn erhält. liebe grüsse!

  4. @Tim

    Schöner Kommentar, danke! In der Religionswissenschaft würden wir wohl von „intrinsischer“ (von innen kommender) Motivation sprechen, im Gegensatz zur „extrinsischen“ Motivation, bei der es um äußere Einflüsse (wie Zwang oder Belohnung) geht. Interessanterweise nehmen auch Kröhnert & Klingholz am Ende ihres Textes eine Zunahme intrinsischer Motive für Religiosität an. Mal schauen, was die Zukunft (und die Forschung) so zutage fördern…

  5. Shall the Religious Inherit the Earth?

    Auf Englisch habe ich jetzt das Buch von Eric schonmal rezensiert und hoffe, dass in den kommenden Tagen auch auf Deutsch tun zu können. Allerdings stapelt sich derzeit die Arbeit und ich weiß noch nicht, wie oft ich die kommenden Wochen online sein kann…

    Also, hier schonmal der englische Link:
    http://www.scilogs.eu/…new-book-by-eric-kaufmann

  6. Off Topic

    Guten Tag!

    Ich habe morgen meine mündliche Abschlussprüfung in Religionswissenschaften zu dem Thema „Ecolution und Religion“! Also drücken Sie mir die Daumen, dass ich Ihre Argumentation kritisch und überzeugend anwenden kann! Vielen Dank! 🙂

    P.s.: Ich finde es sehr löblich, dass sich ein Religionswissenschaftler so sehr im Web präsentiert. Ich denke es erleichtert den Zugang und den Austausch von Informationen ungemein!

  7. @ Fred Fredson

    Selten hat mich ein Kommentar so gefreut, danke sehr! 🙂

    Einmal natürlich wegen der freundlichen Rückmeldung zur Web-Arbeit von einem jungen Kollegen! Ja, mir macht der Dialog mit der interessierten Öffentlichkeit auch große Freude, ich lerne auch viel von den Leserinnen und Lesern, auch wenn es manchmal viel Zeit und Geduld erfordert. Aber da unsere Wissenschaft v.a. öffentlich finanziert wird, bin ich schon der Auffassung, dass die Öffentlichkeit auch umgekehrt Rechte der Information und Diskussion hat.

    Genial fand ich aber auch zu hören, dass sich „Evolution und Religion“ inzwischen zum Abschlussprüfungsthema gemausert hat! Wenn ich daran denke, dass es vor einigen Jahren noch als „unschicklich“ galt, überhaupt Brückenschläge zur Biologie zu suchen!

    Ihnen also nochmal vielen Dank – und viel Erfolg morgen bei der Prüfung! Lassen Sie uns ggf. wissen, wenn alles geklappt hat – und bleiben Sie der Religionswissenschaft bitte auch danach treu! 🙂

    Herzliche Grüße & die besten Wünsche!

  8. Prüfung!

    Freut mich das Sie das freut! 🙂 Das Daumendrücken hat geholfen! Ich hab erfolgreich bestanden mit 1,7. Bin jetzt fertig mit dem Studium und jetzt kommt die (hoffentlich nicht so lange) Phase der Arbeitssuche. Mal sehen…

    Der Religionswissenschaft werde ich auf jeden Fall treu bleiben, egal in welche Branche ich lande! Auf bald!

  9. @ Fred Fredson

    Herzlichen Glückwunsch! Und wer zum Thema „Evolution & Religion“ mit einer 1,7 bestanden hat, hat sich ein paar Feier-Tage redlich verdient! 🙂

    Vielleicht kreuzen sich die Wege ja mal in Natura, sooo viele aktive Religionswissenschaftler hat Deutschland ja noch nicht…

    Es freut sich mit Ihnen und grüßt

    Ihr
    Michael Blume

  10. GGG – Buchbesprechung / @ Michael Blume

    Lieber Herr Blume,

    es würde mich schon noch interessieren, ob, wo und wann Sie auf meine Besprechung Ihres Buches zu reagieren gedenken. Bisher hatte ich eigentlich nicht den Eindruck, dass Sie abweichenden Meinungen aus dem Wege gehen. Sie sind gerne eingeladen auf meinem Blog zu reagieren (das kriegen dann vielleicht nicht ganz so viele Leute mit).

  11. @ Eduard Kirschmann

    Nun, ich habe Ihren Text mit Interesse gelesen, finde aber wenig Anhaltspunkte für eine fruchtbare Diskussion. Mir sind Ihre Hypothesen und Begrifflichkeiten (z.B. „memetische Verwandtenselektion“!?) noch gar nicht klar, Ihre letzten (und einzigen?) Publikationen scheinen mehr als ein Jahrzehnt alt zu sein. Aber neugierig bin ich natürlich gerne und habe mir daher Ihr Buch, das ich im Handel noch zu finden hoffe, für den Sommer vorgemerkt. Gerne werde ich dann auch hier im Blog einmal näher (ggf. besprechend) darauf eingehen.

    Beste Grüße!

  12. @Kirschmann, @Blume: GGG-Besprechung

    Blume: » Nun, ich habe Ihren Text mit Interesse gelesen, finde aber wenig Anhaltspunkte für eine fruchtbare Diskussion.«

    Vielleicht kann ich ein wenig aushelfen…

    Ein Punkt ist mir aufgefallen, da ziehen Sie, Herr Kirschmann, wohl eine falsche Schlussfolgerung:

    »Hätte die Gretchenfrage also in der Evolution der Religiosität tatsächlich eine zentrale Rolle gespielt, dann müssten die Männer stärker zur Religiosität neigen und nicht die Frauen. Vaas und Blume stützen also ihre These in diesem Fall auf Daten, die dieser These widersprechen.«

    Dass die Männer stärker religiös sein müssten, wäre meines Wissens nur dann der Fall, wenn das Merkmal (hier die Religiosität) wesentlich vom Y-Chromosom abhinge.

  13. Gretchenfrage /@ Balanus

    Nach Ihrer Interpretation müssten sämtliche erbliche Eigenschaften, in denen sich Männer (Männchen) und Frauen (Weibchen) unterscheiden „wesentlich vom Y-Chromosom abhängen“, womit bewiesen wäre, dass es sie nicht geben kann …

    Nun ja, ich neige zu dem Glauben, dass es den langen Pfauenschwanz bei den Pfauenmännchen tatsächlich gibt und halte diese Eigenschaft für erblich (egal wovon sie genetisch im Einzelnen abhängt). Aber es sind eben die Männchen, die diese Eigenschaft – nach Lehrbuchmeinung durch sexuelle Selektion durch die Pfauenweibchen – entwickelt haben. Überträgt man diesen Mechanismus in einem Gedankenexperiment auf die Religiosität und stellt dabei ebenfalls die Selektion durch Frauen in den Vordergrund (Gretchenfrage), dann müsste das Merkmal Religiosität vor allem bei Männern zu finden sein. (Das hat übrigens nicht das Geringste damit zu tun wann ich was veröffentlicht habe.)

  14. @ Michael Blume

    Abgesehen von einem kleinen Vorweg-Artikel in „Homo“ ist das „Zeitalter der Werfer“ meine einzige Veröffentlichung und ich bemühe mich auch gar nicht um den Eindruck, an einer wissenschaftlichen Karriere interessiert zu sein.

    Der Begriff „memetische Verwandtenselektion“ mag etwas schwer verdaulich sein. Verwandtschaft assoziieren wir natürlich erst einmal mit Fortpflanzung und daher mit der Weitergabe von Genen. Deswegen spreche ich ja auch alternativ immer von der Kooperation von „Brüdern im Geiste“. Entscheidend ist die Annahme, dass solche Verhaltensweisen letztendlich auf kulturellen Anreicherungsprozessen beruhen, die analog sind zu der genetischen Verwandtenselektion.

    Traditionen, die die Mitglieder eines Gruppenverbandes zur Kooperation veranlassen sind nicht selektionsneutral, sondern tragen zu ihrer eigenen Verbreitung und Erhaltung (im Rahmen der kulturellen Entwicklung)bei. Dies genügt wiederum evolutionstheoretisch vollkommen um die Entstehung derartiger Überlieferungen zu erklären.

  15. Lehrbuchmeinung /@Kirschmann

    » Nun ja, ich neige zu dem Glauben, dass es den langen Pfauenschwanz bei den Pfauenmännchen tatsächlich gibt und halte diese Eigenschaft für erblich (egal wovon sie genetisch im Einzelnen abhängt). Aber es sind eben die Männchen, die diese Eigenschaft – nach Lehrbuchmeinung durch sexuelle Selektion durch die Pfauenweibchen – entwickelt haben.
    «

    Lehrbuchmeinung ist der so genannte „Fisher’s runaway Prozess“. Dabei wählen Weibchen bestimmte Männchen, um damit selber “attraktivere” Söhne zu haben, welche ihrerseits bevorzugt gewählt werden. Dieser Prozess kann aufgrund anfänglicher kleiner Unterschiede von selber zu immer größeren Ornamenten wie den Pfauenschwanz eskalieren (“runaway”), vorausgesetzt—und jetzt kommt’s: (a) Söhne erben ein überdurchschnittliches großes Ornament von ihren Vätern und (b) Töchter erben die Präferenz für das große Merkmal. Die Merkmale (a) und (b) müssen dabei genetisch korreliert sein (so ähnlich steht es zum Beispiel in einem Skript der ETH Zürich).

    Daraus folgt: Nur wenn es diese Korrelation beim Merkmal „Religiosität“ gäbe, wären die Menschenmänner per sexuelle Selektion durch die Frauen religiöser als diese.

    Aber damit Sie mich hier nicht falsch verstehen: Ich denke nicht, dass Menschen-Weibchen dieses Verhalten der sexuellen Selektion bezüglich der Religiosität des Männchens zeigen.

    » (Das hat übrigens nicht das Geringste damit zu tun wann ich was veröffentlicht habe.)«

    Herr Blume hat sich für das Alter Ihrer Veröffentlichung interessiert, nicht ich.

  16. memetische Verwandtenselection/ @ Michael Blume

    Ich habe mal spaßeshalber die englische Übersetzung zur memetischen Verwandtenselektion (memetic kin selection) gegoogelt und stieß sofort (unter vielen anderen) auf einen Beitrag von Francis Haylighen.

    Diesen Wissenschaftler möchte ich ihnen aufgrund seiner theoretischen Leistungsfähigkeit ans Herz legen. Ich habe bisher nicht viel von ihm gelesen (und was ich las, las ich leider erst nach der Veröffentlichung vom „Zeitalter der Werfer“), war aber von dem Wenigen recht beeindruckt. Sein folgender Beitrag ist offensichtlich schon 13 Jahre alt!

    http://pespmc1.vub.ac.be/COOPMEVO.html

  17. Nachtrag Heylighen

    Meine Empfehlung von Francis Heylighen beruhte darauf, dass ich vor ca 8 Jahren den Text las und als sehr hilfreich empfunden habe, der bei meinem gestrigen Link unten verlinkt wurde. Hier der direkte Link zu diesem entscheidenden Beitrag:

    ftp://ftp.vub.ac.be/…n/Memes&Cooperation.txt

    In der evolutionären Erklärung der gesellschaftlichen Funktionalität von Religionen bin ich praktisch zu den gleichen Ansichten gelangt – auf anderem Wege und 7 Jahre nach Heylighen. Was ich bei Heylighen vermißt habe, ist die Rolle des Gehirns als eigenständige Quelle funktionaler Komplexität. Überspitzt formuliert kann Heylighen zwar die Religionen evolutionär erklären, nicht aber die Aufklärung.

  18. @ Eduard Kirschmann

    Einige der von Ihnen angesprochenen Themen waren auch hier schon Thema, z.B. die Frage biologischer und kultureller Evolution:
    http://www.chronologs.de/…iokulturelle-evolution

    Auch Bücher zum Thema wurden bereits besprochen:
    http://www.chronologs.de/…onstheoretischer-sicht

    Und natürlich läuft dazu international noch viel mehr, siehe z.B. hier:
    http://bit.ly/9WkDR8

    Und was die Gretchenfrage angeht, sehe ich übrigens inzwischen ganz ähnliche Schwierigkeiten wie Sie und werde darauf auch gerne zurück kommen, versprochen. Es scheint mir nur auch im Hinblick auf die anderen Leserinnen und Leser ein wenig unergiebig, Themen wiederholt oder wild durcheinander zu diskutieren.

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