Ein UFO-Prediger – Klaus Deistung im Interview

In einem Kommentardialog schrieb der geschätzte Brainlogger und Theologe Christian Hoppe neulich: „Glaube ist die vernünftige Denkform des mir Möglichen„. Inwiefern der bei vielen Menschen real existierende Glaube an UFOs und erfolgte Besuche von Außerirdischen von dieser Definition umfasst werden? In die Definition von Glauben als Verhalten zu überempirischen Akteuren gehören sie auf jeden Fall: Von den Alien-Besuchen kann man persönlich noch so überzeugt sein, sie suchen, mit ihnen kommunizieren etc. – empirisch-wissenschaftlich anerkannt sind sie bislang nicht. Den Diplomingenieur Klaus Deistung (geb. 1941) hält dies nicht davon ab, seit Jahren Blogs, Redaktionen und Foren mit UFO-Verkündungen in der Tradition von Zecharia Sitchin (1920 – 2010) zu bedenken. Für manche(n) ist das vielleicht nur noch nervig, religionswissenschaftlich und -psychologisch ist es aber natürlich auch interessant. Als ich Herrn Deistung daher um ein Web-Interview anfragte, ließ er mich schon in den Vorbemerkungen sein Glaubensbekenntnis wissen: „Sumer und Ufos sind keine Glaubensfrage sondern eindeutig nachweisbar! Sie sind mehrfach wissenschaftlich belegt worden!“ Man beachte auch die Antwort auf Frage 5…

1. Wann und wie kamen Sie zu der Überzeugung, dass Außerirdische bereits die Erde besucht und die Kultur der Sumerer mitbegründet haben?

Als Ingenieur und vertraut mit Nachrichten-Technischen Anlagen stieß ich im Buchhandel auf Petrowitsch, N. T.: Signale aus dem All. Verlag Technik, Berlin 72. Das war mein vielseitiger Einstieg. In der DDR gab es eine gute Anzahl von Büchern, und so habe ich einen Vortrag mit dem Hauptthema „Sind wir allein im All – oder gibt es auf anderen Planeten auch höheres Leben?“- ausgearbeitet und anfangs hin und wieder gehalten.

Im Rahmen der URANIA habe ich in der 2. Hälfte der 80-er Jahre des letzten Jahrhunderts über 60 Vorträge in Schulen, Einrichtungen… gehalten. Mir war klar, dass wir nicht allein im All sein können.

Erst Anfang der 90-er Jahre wurde ich auf Zecharia Sitchin aufmerksam und kaufte ein erstes Buch. Natürlich las ich auch die wissenschaftlichen Veröffentlichungen – und verglich…

2. Wie haben Ihre Familie und Ihr berufliches Umfeld auf Ihre neuen Überzeugungen reagiert?

Zu DDR-Zeiten war das etwas einfacher und unkomplizierter. Später redete man eher über mich – aber nicht mit mir. Einer durfte mir sinngemäß mal sagen, du an der Hochschule und redest von Ufos und Gott – das passt doch nicht zusammen.

Die, die mit mir redeten waren davon überzeugt, dass wir nicht allein im All sein können. Dass aber von einem Planeten in unserem Sonnensystem Besucher auf der Erde waren – da wollten sie (noch) nicht „mitgehen“.

3. Haben Sie Menschen gefunden, die Ihre Überzeugungen teilen?

Eindeutig: JA – und in verschiedenen Bereichen! Man merkt aber auch, dass die jahrelange Gegenargumentation der Schulwissenschaft und damit der Medien Früchte trug. Einen starken Rückschritt gab es vor 10 Jahren.

Als Mitglied der A.A.S. hielt ich einen Vortrag und schrieb mehrere Veröffentlichungen für die Mitgliederzeitschrift. Für weitere 4 Zeitschriften schreibe ich Beiträge.

4. Wie erklären Sie sich, dass die allermeisten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler keinerlei Anzeichen für den Einfluss außerirdischer Intelligenzen auf unsere Geschichte erkennen?

„Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben.“
Bertrand Arthur William Russell

So würde ich das Ende der Frage nicht formulieren, eher „erkennen dürfen!“ Es ist eher der Zwang, dass wir das intelligenteste Wesen im Weltall sind. Sumer – wie können Leute vor uns etwa gewusst haben, was wir noch nicht wissen – und Götter? G. Bruno könnte mit seiner Lehrmeinung von 1584 heute noch keine Professur erhalten.

Der Astronaut Dr. Walter hat 2000 im Februar bei RTL 2 im Interview des Serie „Ufo 2000“ gesagt, dass sich die Wissenschaft dem Ufo-Phänomen widmen solle. Keine 2 Jahre später hieß es: „Da Draußen ist keiner.“ Nun konnte er um seine Verdienste in der Raumfahrtprofessor werden.

Am 2./3. Juni lief bei N24 der Film „Die geheimen UFO-Akten“. Auch hier hieß es, dass sich die Wissenschaft dem Ufo-Phänomen widmen soll. Es wurde aber auch vom Ufo-Glauben als Karriereknick gesprochen. Und mit dem Raumschiff in der Bibel ist das im Prinzip nicht anders! Nach einer Woche war das Video nicht mehr verfügbar! Ein Schelm, der Arges dabei denkt!

5. Welche Art von Befunden würde Sie denn davon überzeugen, dass die sumerische Kultur nicht durch Außerirdische mitgeprägt wurde?

Das ist keine fachgerechte Frage. Wenn ein Volk durch die Anunnaki-Götter (die, die vom Himmel kamen), besser nach Dr. Burgard in Encheduanna Dingir (Entscheidungsträger aus Flugkörpern/Gebieter mit Fluggeräten – keine Götter) beeinflusst wird, wäre es Erbsenzählerei die Frage zu beantworten. Entwicklung ist ein wechselseitiger Prozess.

Prof. Kramer beginnt jedes der 25 Kapitel seines Buches „Die Geschichte beginnt mit Sumer“ mit „Der, Die, Das, erste…“ Wissenschaftlich gibt es nur für frühe Erfolge, Erfindungen… die Ägypter als zeitweise Parallelkultur und die Babylonier als Folgekultur – die Sumerer nie! – Eigentlich Demagogie!

6. Warum ist es Ihnen wichtig, andere Menschen von vermeintlichen früheren Besuchen von Außerirdischen zu überzeugen?

Weil die Schulwissenschaft und die sie verbreitenden Medien das nicht tun oder es meist (noch) verhindern wollen. Die Reaktionen auf meine Leserbriefe seit 6 Jahren in der Spektrum-Redaktion und Kommentare im Blog-System bringen das u. a. klar zum Ausdruck. Für oder gegen Sumer – ist eher eine politische als wissenschaftliche Entscheidung!

Das Studium aktueller Forschungsergebnisse bestätigt immer wieder, dass die Überlieferungen richtig sind – auch wenn die Forscher das so nicht wahrhaben wollen. Mit „Encheduanna“ werden aus bisherigen Mythen tatsächlich wissenschaftliche Berichte von vor um 4300 Jahren.

Herr Deistung, vielen Dank für Ihre Ausführungen!


Dr. Michael Blume, Jahrgang 1976, studierte nach Wehrdienst & Ausbildung zum Bank-Finanzassistenten Religions- und Politikwissenschaft in Tübingen. Neben seinem Hauptberuf beim Land Baden-Württemberg lehrte er an verschiedenen Universitäten, derzeit in Köln. Blume promovierte über die Thesen von Hirnforschern zur Religion ("Neurotheologie") und forscht über die Evolution von Religiosität und Religionen. Als erster Deutscher wurde Blume in das internationale Forschernetzwerk der Evolutionary Religious Studies berufen, aus dem er seit März 2008 auch im Scilog "Natur des Glaubens" berichtet. Für diesen erhielt er 2009 den Scilogs-Preis und wurde 2010 mit dem Preis "Vermittlungen" der Evangelischen Akademie Villigst für Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet. Der Hohe Rat der Yeziden in Lalish verlieh ihm 2015 eine Auszeichnung für den Einsatz für schutzbedürftige Frauen und Kinder aus Kurdistan-Irak. Der evangelische Christ ist mit einer Muslimin verheiratet, die beiden haben drei Kinder. Zehra Blume gründete auch den sciebooks-Verlag, in dem einführende eBooks und Taschenbücher zu wissenschaftlichen Themen erscheinen.

291 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Glaubenssysteme hier und da

    Herr Blume, man könnte Ihre Frage 5 auch umformulieren und anschließend Ihnen stellen: Welche Art von Befunden würde Sie denn davon überzeugen, dass die menschliche Kultur nicht durch die Existenz eines übernatürlichen Wesens namens Gott mitgeprägt wurde?

  2. @Spritkopf

    Ganz einfach: Die gleiche Art von Befunden, die Sie davon überzeugen würde, DASS es einen Gott (oder Menschenrechte, oder einen Sinn im Leben) gibt. 🙂

    Sprich: In Ungewissenheiten leben wir alle. Die Frage ist also nicht, ob, sondern wie wir mit diesen Ungewissenheiten umgehen. Halten wir sie aus oder versuchen wir sie z.B. durch religiöse oder atheistische Fundamentalismen auszuschließen? UFO-Religionen sind ein deutlicher Hinweis darauf, dass Menschen immer wieder überempirische Akteure ersehnen und konstruieren werden.

  3. UFO-Prediger

    … ist für einen Ufologen oder UFO-Forscher womöglich die falsche Bezeichnung – oder liegt ein Schwerpunkt dieser Bemühung auch auf der Prädiktion? Gibt es eine Erlösungserwartung?

    MFG
    Dr. Webbaer

  4. @Webbär

    Ja, in den UFO-Religionen gibt es Erlösungshoffnungen & apokalyptische Warnungen. 2008 hatten wir ja erst wieder eine (dann ausgefallene) UFO-Prophezeiung durch das Internet:
    http://scilogs.spektrum.de/…ophezeiung-zum-14.10.2008

    Was Herr Deistung persönlich für die (seine) Zukunft erhofft, kann er vielleicht selbst am besten erläutern. Ich gebe ihm schnell Bescheid, dass die Debatte hier schon angefangen hat. 🙂

  5. @Michael Blume

    Ganz einfach: Die gleiche Art von Befunden, die Sie davon überzeugen würde, DASS es einen Gott (oder Menschenrechte, oder einen Sinn im Leben) gibt. 🙂

    Von der Existenz der Menschenrechte muss man mich nicht erst überzeugen. Und vom Sinn im Leben auch nicht, wenngleich ich – möglicherweise im Unterschied zu Ihnen – der Auffassung bin, dass man sich den selber geben muss. Aber woher wissen Sie, welche Befunde mich überzeugen würden, dass es einen Gott gibt? Oder sind Sie etwa nur meiner Frage ausgewichen?

    Sprich: In Ungewissenheiten leben wir alle. Die Frage ist also nicht, ob, sondern wie wir mit diesen Ungewissenheiten umgehen. Halten wir sie aus oder versuchen wir sie z.B. durch religiöse oder atheistische Fundamentalismen auszuschließen?

    Aushalten der Ungewissheit ist eine gute Formulierung, der ich zustimme. Atheistischen Fundamentalismus definiere ich übrigens als die hundertprozentige und absolute Gewissheit, dass es keinen Gott gibt. Und das ist nicht meine Position.

    UFO-Religionen sind ein deutlicher Hinweis darauf, dass Menschen immer wieder überempirische Akteure ersehnen und konstruieren werden.

    Das bedeutet aber noch nicht, dass es diese Akteure auch gäbe. Aber damit sage ich Ihnen vermutlich nichts Neues.

  6. @Spritkopf

    Nein, ich bin nicht ausgewichen, sondern stimme zu, dass wir hier vor existentiellen Fragen stehen, die sich nicht empirisch bestätigen, sondern nur persönlich beantworten lassen. Letztlich wissen wir beide nicht einmal selbst, welche „existentiellen Befunde“ das Leben noch für uns bereit hält und wie wir einst über die heute aufgeworfenen Fragen denken und fühlen werden.

    Aber wir tun es unausweichlich schon heute. So schreiben Sie zu Recht: Von der Existenz der Menschenrechte muss man mich nicht erst überzeugen.

    Anderen geht es ebenso mit der Gottesfrage, ohne dass wir deswegen anfangen müssten, nach Menschenrechten oder Gott im Labor zu suchen. Und ein Problem der UFO-Religionen ist, dass sie oft genau das nicht sehen, sondern wissenschaftlich beweisen wollen, was allenfalls geglaubt werden kann.

    Und vom Sinn im Leben auch nicht, wenngleich ich – möglicherweise im Unterschied zu Ihnen – der Auffassung bin, dass man sich den selber geben muss.

    Ein wirklich harter Reduktionist würde Sie jetzt anspringen und darauf aufmerksam machen, dass die Existenz eines unabhängigen Selbst, dass „sich“ etwas Relevantes geben kann (woher? wohin?) unlogisch und unbeweisbar ist wie Münchhausen, der sich selbst am Schopf aus dem Sumpf ziehen wollte… Aber da ich kein solcher Reduktionist bin, können wir es gerne so belassen. 🙂

    Atheistischen Fundamentalismus definiere ich übrigens als die hundertprozentige und absolute Gewissheit, dass es keinen Gott gibt. Und das ist nicht meine Position.

    Ja. Und ebenso werden Sie von mir nie lesen, ich könnte (oder wollte auch nur) Gottes Existenz „beweisen“.

    Das bedeutet aber noch nicht, dass es diese Akteure auch gäbe. Aber damit sage ich Ihnen vermutlich nichts Neues.

    Ja, auch da stimmen wir beide überein. Andere, wie z.B. Herr Deistung sind sich da halt vermeintlich „wissenschaftlich“ ganz sicher…

  7. Ufo-Forscher wäre treffender

    Zunächst möchte ich mich bei Michael Blume bedanken, das Problem offiziell angehen zu können.

    Aber es ging ja immer wieder in den Blöggen um Ufo-Religion – dagegen habe ich mich immer gewährt. Davon erhoffe ich mir keine Seligkeit oder Erlösungshoffnungen.

    In mehreren Beiträgen mehrerer Zeitschriften habe ich mich immer wieder mit der Ufo-Technik auseinandergesetzt, habe Vorträge gehalten und es wurden auch früher schon Interview mit mir gemacht – s. a. http://www.deistung.de. In meinem Buch habe ich darüber geschrieben http://www.science-shop.de/…41-8a68-584ca77634d8

    Ich schrieb vom Astronauten Prof. Walter – sehen und hören Sie, was er jetzt in der ZDF-Dokumentation „Außerirdische – Mythos und Wirklichkeit“ sagt
    http://www.youtube.com/watch?v=u9e-4YTqV4I : „Ich bin froh, dass sie nicht da sind, glauben sie mir, ich bin wirklich froh! Ich habe nicht das geringste Bedürfnis einem Außerirdischen zu begegnen.“ Er sagt nicht, dass es keine gibt, geben kann, dass da draußen keiner ist! Vielleicht dachte er dabei daran, dass er sie um 10 Jahre früher verleugnen musste… gleich 1. Minute.

    Und wenn es um unsere Vorzeit geht – den Originaltext hat eine doppelt hohe Priesterin, die Tochter des großen Sargon Encheduanna verfasst: http://www.amazon.de/…;qid=1343921797&sr=1-1
    Und wenn es um unsere Foschung geht – so beweist die Wissenschaft immer aufs Neue, dass die historischen Überlieferungen Stimmen – Kap. 18 in meinem Buch – und es gibt weitere Beweise.

  8. Ich dachte

    dies wäre ein wissenschaftlicher Blog, und keine Spielwiese für esoterischen Huschi-Fuschi-Quark.

    *graus*

    Sorry, aber dieses dauernde „man muss dran glauben, dann ist es auch wahr“, diese Diffamierung der Wissenschaft als „Schulwissenschaft“ ist mal wieder typisch für Esoterik-Schmus (ja, und ich zähle auch jedwede Religion zu Esoterik-Geschwurbel).

    Da müssen die Schulreligion und die Schulufofoschung aber noch viele Hausaufgaben machen….

  9. Web-Log ‚Natur des Glaubens‘

    Wieso, passt doch. – Zudem ist so ein Blog wissenschaftsnah und nicht durchgehend wissenschaftlich.

    Der hiesige Inhalteträger sieht anscheinend eine Kontinuität, die Religion & Esoterik, aber auch die Wissenschaft bzw. das Verhältnis des Einzelnen zur Wissenschaft betrifft: den Glauben. (Soweit ginge der Schreiber dieser Zeilen konform, dazu kommt dann allerdings noch ein nicht klar spezifizierter Relativismus und ein generelles Gut-Finden von Religionen.)

    HTH
    Dr. Webbaer

  10. off topic: „Glaube“

    Meine Definition des Glaubens wird hier von Michael Blume etwas zweckentfremdet als Aufhänger seines neuen Blogposts benutzt – daher eine kurze Klarstellung:

    Verhalten zu übernatürlichen Akteuren ist nicht Glaube, sondern Religion.

    Religion setzt voraus, dass man die Existenz übernatürlicher Akteure annimmt, für eher wahrscheinlich, zumindestens für möglich hält – und für alle Fälle besser mal von dieser Möglichkeit ausgeht.

    Wird die Existenz von X sicher und unfraglich angenommen, reden wir nicht von Glauben an X, sondern von Wissen über X: Ich weiß, dass ich auf einem Stuhl (X) sitze, den es wirklich gibt.

    Herr Deistung meint zu wissen, dass es Ufos etc. gibt, aber ihm ist klar, dass dies kein Gemeingut ist. In diesen Fällen wird heute häufig abschwächend das Wort Glaube gebracht (in Anlehnung an Kant: Glaube als subjektive Gewissheit bei objektiver Ungewissheit). Herr Deistung verhält sich jedoch, soweit ich sehe, nicht irgendwie rituell zu den vermuteten „Grünen Männchen“ – insofern macht er aus seinem Glauben keine Religion. Sein Verhalten ist eher mit denen vergleichbar, die nach dem prognostizierten Higgs-Teilchen suchen, er folgt einer Hypothese.

    Biblisch geht es im Zusammenhang mit dem Glauben niemals darum, ein unsicheres Wissen oder irgendeine subjektive Meinung zum Besten zu geben: eine Weltanschauung zu äußern, sich philosophisch zu positionieren, o.ä. Dies legt aber unser Sprachgebrauch nahe und viele Debatten um „Gott/Glauben“ drehen sich um weltanschauliche Meinungen.

    In weltanschaulichen Fragen macht Glaube jedoch gar keinen Sinn! Rational wäre hier allein das Eingeständnis eigenen Unwissens. Inbrünstige Bekenntnisse sind hier immer fehl am Platze! Das Wort Glaube kann hier stets leicht durch Meinung/Hypothese ersetzt werden – und dafür plädiere ich auch.

    Im Zusammenhang mit der philosophischen Definition von Wissen spielt Glaube übrigens insofern eine Rolle, als dass Glaube hier das persönliche Überzeugtsein von einer zutreffenden Aussage bezeichnet. Denn wenn man nur etwas Wahres ausspricht (z.B. abliest), heißt dies ja noch nicht, dass man es weiß, es sich also zu eigen gemacht hat = es versteht und glaubt.

    In der Bibel geht es im Zusammenhang mit Glaube immer um konkrete Handlungsoptionen, die sich angesichts einer unsicheren Zukunft einzelnen Personen oder auch Gruppen erschließen und dann deren Entscheidung verlangen: Welcher Möglichkeit traut man mehr?

    Handlungsbezogenes Glauben ist allerdings ubiquitär: Jeder Mensch lässt sein Handeln von bestimmten Möglichkeiten bestimmen, obwohl er nicht sicher sein kann, dass sich die gewählte Möglichkeit verwirklichen wird (z.B. Studien-/Berufswahl). Mittels seines Glaubens (und dann seines entsprechenden Handelns) gibt er der gewählten Möglichkeit aber die Chance, zukünftig Wirklichkeit zu werden – ohne entsprechenden Glauben bliebe das oft unmöglich.

    Daher schlage ich in einem theologischen Kontext vor, Glaube als Denkform des mir Möglichen, als das der Wahl von Handlungsoptionen zugrunde liegende Denken zu definieren. Die CERN-Physiker hatten die Wahl, ob sie LHC zur Suche nach dem Higgs-Teilchen bauen wollten – und sie haben sich entschieden, diese Möglichkeit zu realisieren. Da jeder, der handelt, unvermeidlich Glauben in diesem Sinne hegt, macht es wiederum wenig Sinn, Glauben per se für unvernünftig zu halten.

    Der *christliche* Glaube wäre dann hinsichtlich des Glaubens als solchem nichts besonderes (da jeder Handelnde an irgendetewas glaubt), sondern hinsichtlich der zur Wahl stehenden Handlungsoption. Im Falle des christlichen Glaubens ist dies: Liebe, d.h. Leben aus dem Geist einer universalen Geschwisterlichkeit.

    Im Lichte dieser erkannten Handlungsmöglichkeit und der Erfahrungen, die man dann mit diesem Glauben macht, kann dann das eigene Leben und vielleicht sogar die ganze Welt anders aussehen. Das hätte aber überhaupt nichts mit Physik, sondern eher mit Poesie zu tun! Das Narrativ wäre die angemessene Ausdrucksform für diese Erfahrungen, nicht die Systematik!

    Metaphysisch drängt es den Liebenden allerdings vielleicht, darüber hinaus nach den Bedingungen der Möglichkeit einer Welt zu fragen, in der Liebe möglich ist und Wirklichkeit werden kann. Eine Weltsicht, die ihm diesen Liebes-Grund nicht erschließt, bliebe für ihn unbefriedigend, grundlegend unvollständig und *in diesem Sinne* (!) falsch.

    Religion als unbelegte Existenzmeinung und als Verhalten gegenüber vermuteten übernatürlichen Akteuren hat mit Glaube in dem von mir hier vorgeschlagenen, handlungsbezogenen Sinn daher wenig zu tun. Die Gleichsetzung, die hier von Michael Blume und wohl auch von den Religionswissenschaften insgesamt vertreten wird, wird m.E. dem komplexen Begriff des Glaubens nicht gerecht und erweckt den Anschein, als müsste jeder, der glaubt, notwendig auch religiös sein – sich also in Form außeralltäglicher Handlungen gegenüber vermutlich auch noch existierenden übernatürlichen Akteuren verhalten.

    Der christliche Glaube ist jedoch nicht Religion, steht sogar in Spannung zur Religion – er kann allerdings versuchen, die religiösen Kräfte im Menschen für sich einzunehmen, die Religion von innen her durch Glaube zu verwandeln. In diesem Sinne bleibt die Liebe der Maßstab aller christlich-religiösen Vollzüge – was allzu oft vergessen wird.

    Ebenso hat die Frage nach Gott eine völlig andere Dimension als die Frage nach der Existenz von UFOs, was religionswissenschaftlich alles in einen Topf geworfen wird. Jeder sinnvolle Gottesbegriff würde leugnen, dass Gott etwas ist, was es auch noch in der Welt gibt (so wie Stühle und evtl. UFOs); jeder sinnvolle Gottesbegriff ist also in einem bestimmten Sinne „atheistisch“. Daher hat auch der Glaube an UFOs nichts aber auch gar nichts mit dem Gottesglauben zu tun.

  11. Glaube und Wissen

    Wird die Existenz von X sicher und unfraglich angenommen, reden wir nicht von Glauben an X, sondern von Wissen über X: Ich weiß, dass ich auf einem Stuhl (X) sitze, den es wirklich gibt.

    ‚Wir‘ ja nicht, wenn Sie oder jemand anderer zu dem Schluss kommt, dass eine Sache zweifelsfrei existiert, dass ihre Einschätzung Wissen ist, dann werden andere, die antirealistische Positionen vertreten einen Glauben feststellen, kein Wissen.

    Die Physiklehre, die sich mit der Makro- und Mikrowelt beschäftigt, neigt denn auch epistemologisch eher nicht zu realistischen Positionen.

    Die Religion ist eine bestimmte Form von Glauben und das Verhältnis der Einzelnen zur Wissenschaft (es gibt mehrere Verständnismöglichkeiten) oder zur einzelnen wissenschaftlichen Erkenntnis ist schwierig zu beschreiben. Der Schreiber dieser Zeilen sieht auch hier einen Glauben. Das hieße dann, dass man die Ufologie, auch ohne Erlösungserwartung, in die Kiste packen kann, wie es Herr Blume getan hat.

    MFG
    Dr. Webbaer

  12. Herr Deistung macht keine Wissenschaft

    Jede wissenschaftliche Theorie muss falsifizierbar sein, sonst ist sie nicht als solche anzuerkennen.
    Wenn ich zum Beispiel schreibe „Es gibt das nicht nachweisbare fliegende Spaghettimonster, ihr koennt es alle nur nicht sehen, aber die Tatsache, dass wir existieren, ist doch ein Beweis dafuer!“, dann ist es deshalb nicht als moegliche Erklaerung fuer unsere Existenz anzuerkennen, weil es keine moeglichkeit gibt, diese Aussage zu wiederlegen.

    Herr Deistings Antwort auf Frage 5 interpretiere ich einfach mal als „Es gibt keine Moeglichkeit, mich vom Gegenteil zu ueberzeugen.“(„Das ist keine fachgerechte Frage“).
    Damit hat er keine kritische Haltung zu seiner „Theorie“/Hypothese, und deshalb wuerde ich ihn nicht als Forscher oder Wissenschaftler bezeichnen.

    Warum er Sendungen, die als Unterhaltung fuer wissenschaftsfremde Personen gedacht sind, als einzige Diskussionsplattformenn zu diesem Thema zitiert, ist mir auch raetselhaft.

  13. Theorien

    Jede wissenschaftliche Theorie muss falsifizierbar sein, sonst ist sie nicht als solche anzuerkennen.

    … beschreiben, erklären und erlauben die Vorhersage – wobei eine Leistung idR ausreicht, um als wissenschaftliche Theorie in Frage zu kommen.

    Meta-Theorien sind bspw. oft nicht widerlegbar, wie bspw. auch die Forderung nach der möglichen Falsifikation nicht falsifizierbar ist.

    Herr Deistung scheint kein Wissenschaftler zu sein, weil er die Moderne wissenschaftliche Methode, zugegebenermaßen etwas kritisch formuliert, durch ein vorhergeschicktes Glaubensbekenntnis ersetzt, so stellt sich das im Artikel jedenfalls dar.

    Die Übergänge zwischen dem wissenschaftlichen und allgemeinen Theoriewesen sind fließender als man denken mag. Bei der Physiklehre sieht man den Übergang wenig, aber bei soften Wissenschaften schon viel eher und auch diese haben ihre Berechtigung – sofern sie nachgefragt werden. >:->

    MFG
    Dr. Webbaer

  14. @Statistiker & andere UFO-Fans

    Uns muss es nicht gefallen: Aber Phänomene wie Esoterik, UFO-Religiosität etc. existieren nun einmal und werden entsprechend auch religionswissenschaftlich beschrieben und analysiert. Und auf meinem Blog spielen sie eine sehr viel geringere Rolle als z.B. bei Florian Freistetter.

    Religionswissenschaftliche Publikationen zu UFO-Religionen und „Astronautengöttern“ gibt es inzwischen sehr viele. Einen ganz hervorragenden, hör- und sehenswerten religionswissenschaftlichen UFO-Vortrag zum Thema hielt zum Beispiel Prof. Andreas Grünschloss in 2009:
    http://wwwuser.gwdg.de/…wiss/onlinematerial.html

    Für manche Reduktionisten mag es ein Aufreger sein, für Religionswissenschaftler ist es ein weiterer, erforschbarer Ausdruck menschlichen Lebens.

  15. @Christian Hoppe: Begriffe prägen

    Hallo Christian,

    mh, ich sinne einfach ernsthaft über Deine Definition nach und habe sie hier auch versuchs- und frageweise ausprobiert. Aber darf ich nachfragen, was Du jetzt genau meinst? „Glaubt“ Herr Deistung nach Deinen Definitionen nun an erfolgte Besuche von Außerirdischen – oder ist er nach Deinen doch ein wissenschaftlicher Forscher, denn: „Sein Verhalten ist eher mit denen vergleichbar, die nach dem prognostizierten Higgs-Teilchen suchen, er folgt einer Hypothese.“?

    Zum Glaubensbegriff in der Religionswissenschaft möchte ich zudem anmerken, dass im Englischen im Gegensatz zum Deutschen zwischen belief und faith unterschieden wird. Deine Sätze scheinen m.E. stärker in die belief-Richtung zu zielen, meinen englischen Scilog habe ich dagegen bewusst „The Nature of Faith“ genannt:
    http://www.scilogs.com/nature-of-faith/

    Könnte es vielleicht helfen, wenn wir an dieser Stelle unterscheiden?

  16. @sylar_5: Empirie vs. Metaphysik

    Sie schrieben: Jede wissenschaftliche Theorie muss falsifizierbar sein, sonst ist sie nicht als solche anzuerkennen.

    So sehe ich es auch. Entsprechend wird es immer letztlich metaphysische Aussagen geben (müssen), die über wissenschaftliche Theorien hinaus reichen (wie z.B. der Status von Mathematik, die Existenz von Menschenrechten, der großen Liebe, Lebenssinn, Gott usw.). Aber es wird problematisch, wenn metaphysische Aussagen als empirisch-wissenschaftliche Hypothesen ausgegeben oder umgekehrt wissenschaftliche Theorien zu metaphysischen Weltbildern (wie z.B. im Sozialdarwinismus) aufgeblasen werden. Beides lässt sich gerade auch im Internet leider reichhaltig beobachten…

  17. @Blume

    Das würde dann aber u.a. den Theologen, die nach einem bewussten Glaubensentscheid [1] religiös forschen, die Wissenschaftlichkeit nehmen. – Wie übrigens auch Wirtschaftswisssenschaftlern mit ihrer unsichtbaren Hand.

    Wissenschaftliche Theorien müssen auch dann nicht falsifizierbar sein (wir haben es mit vielen Es-Gibt-Aussagen zu tun, bei Bedarf werden noch welche herausgesucht), wenn sie nicht metaphysisch sind. (Viele Ihrer eigenen Aussagen fallen hier auch ein, oder wären Es-Gibt-Aussagen zur evolutionären Anpassung, also was die Fertilitätsrate von Religiösen betrifft, für Sie bereits metaphysisch?) – Wiss. Theorien müssen (zumindest für die Rezipienz) irgendwie funktionieren.

    Ansonsten könnte man weite Teile der Wissenschaft gleich wegpacken.

    MFG
    Dr. Webbaer

    [1] Theologen stellen ja nicht, wie womöglich Sie, Gott als grundsätzlich „überempirisch“ dar.

  18. @Webbär

    Klar, wie geschrieben: Jede empirische Wissenschaft enthält auch immer metaphysische Elemente (Axiome, Begriffe, Realitätsannahmen etc.) – man denke nur an die „Rechtswissenschaft“!
    http://scilogs.spektrum.de/…haftler-existieren-rechte

    Ausgearbeitete Philosophien und Theologien sind daher m.E. im Wissenschaftskonzert sogar absolut notwendig, um diese metaphysischen Grundannahmen zu reflektieren, zu diskutieren, zu problematisieren, weiter zu entwickeln etc. Einer Theologin oder einem Philosophen, die sich jedoch allen empirischen Befunden (zum Beispiel zur Evolutionstheorie) verweigern oder selbst nicht einmal merken würden, dass sie Metaphysik betreiben, würde man freilich zu Recht die Wissenschaftlichkeit absprechen.

    So stieß sich @sylar_45 m.E. nicht daran, dass Herr Deistung empirisch nicht falsifizierbare Glaubensaussagen vertritt (das tun wir alle täglich), sondern dass er diese als empirisch gesichert (sogar „bewiesen“) anerkannt wissen wollte – und auch Fragen nach ihrer Falsifizierbarkeit als „nicht fachgerecht“ abwies.

  19. Wie erwartet.

    Was witzig ist: Herr Deistung sieht bis ins kleine Detail genau so aus, wie ich mir einen UFO-Spinner vorstelle. Es gibt nichts Schöneres, als wenn unsere Vorurteile so brilliant bestätigt werden.

    Eine Frage noch: trägt Herr Deistung Socken und Sandalen?

    Ich brauche die Info dringend für meine wissenschaftliche Arbeit „Der Antrhopozentrismus im Ego: warum alle anderen Irre sind und ich nicht.“

  20. @Nick, der Zeitgeist-Wicht

    Der geplante Titel Ihrer Ausarbeitung passt ja wirklich wunderbar zum gerade in Deutschland so dermaßen angesagten, pseudo-rationalen Individualismus! Samt dem Schreibfehler gleich im Titel! 🙂

    „Der Antrhopozentrismus im Ego: warum alle anderen Irre sind und ich nicht.“

    Darf ich Sie dann nach erfolgter Fertigstellung auch hier dazu interviewen? Bin gespannt, ob Sie alle populären Vorurteile gegen Bösewichte erfüllen oder widerlegen! 😉

    Mit nickeligen Grüßen!

  21. Modernes

    … wissenschaftliches Theorienwesen zeichnet sich einerseits durch die Berücksichtigung dessen aus, was empirisch nicht adäquat ist, anderseits durch Ungebundenheit an Machtstrukturen (hier leiden bspw. regelmäßig alle „Universitäten“ in jenem Kulturkreis) und last but not least am Mangel an Kenntnis von dem, was man vernünftigerweise nicht aussagen kann. [1]

    Diese Unterscheidungen ‚belief/faith‘, ‚Vertrauen/Wissen/Erkennen‘ machen den Braten hier nicht fett.

    @Blume
    Der Schreiber dieser Zeilen wartet noch auf Ihre Positionierung im Relativisten-Wesen, wobei Sie auch gerne gleich erklären können warum Sie Religionen dem Anschein nach durchgehend gut finden.

    MFG
    Dr. Webbaer

    [1] hier ist es natürlich wichtig den Wahnsinn draußen zu halten, was unter den hier vorgestellten Maßgaben gar nicht so einfach ist – der Konstruktivist gewinnt hier oft falsche Freunde

  22. @Blume: nickelige Grüße

    Wenn Sie mit ´nickelige Grüße´ unterschreiben, lohnt sich mal die Herkunft/Bedeutung des Wortes ´Nickel´ anzuschauen: z.B: bei Wikipedia unter ´Berggeist´(lat. daemon subterraneus´.
    😉

  23. @ Statistiker

    Denken ist schon mal gut – aber die inhaltlichen Überlieferungen der indischen Veden und der sumerischen Keilschrifttafeln sind Hochtechnologie aus einer Zeit vor mehr als 4000 Jahren. Ein wesentlicher Kern daraus sind sind Fluggeräte mit Flugeigenschaften, wie sie unsere Fluggeräte noch nicht haben und Raketen in verschiedenen Größen – bis größer als die Saturn 5 in Encheduanna. Die vielen hochtechnologischen Informationen kann sich kein Steinzeitmensch einfach so ausgedacht haben! Da hilft nur – nachlesen.

  24. @Klaus Deistung & @KRichard

    @KRichard

    Vielen Dank, netter Fund! 🙂

    @Klaus Deistung

    Sie schrieben: Die vielen hochtechnologischen Informationen kann sich kein Steinzeitmensch einfach so ausgedacht haben!

    Erlauben Sie mir die Nachfrage, wie Sie sich da so sicher sein können? Immerhin denken auch wir heutigen Menschen uns ständig Fahrzeuge und Gerätschaften aus, die weit über das hinausgehen, was wir selbst bereit leisten können. Und die altindischen und sumerischen Menschen lebten ja gerade nicht mehr in der „Steinzeit“, sondern im Metallikum, in dem Gerätschaften und Fahrzeuge aus Metall geradezu zum Ausdruck hierarchischen Prestiges wurden. Man denke auch z.B. daran, dass bronzezeitliche Darstellungen zeigen, wie auch die schimmernde Sonne selbst durch Wagen oder Barken übers Firmament gezogen wird. Dass als Ausdruck ihrer Macht auch Götter und Dämonen in fliegenden Metallgerätschaften berichtet wurden erscheint mir religionsgeschichtlich nicht wirklich überraschend zu sein.

    Könnten Sie ggf. erklären, warum wir Ihres Erachtens außer weitläufig interpretierbaren Berichten keine erhaltenen Exemplare oder wenigstens (Trümmer-)Teile dieser Raumschiffe gefunden haben, da doch diese, wie Sie schrieben, in heftige Kriege verwickelt waren?

  25. Dr. Webbaer

    Religionen – in Sumer und Babylon gab es schon eine Religion. Die Religionsführer waren die Dingir, die Herren der Raketenschiffe. Es sind dieselben, die auch im Gilgamensch Epos „auftreten“ u. a. Enlil, Ea/Enki/Ptah, Inanna/Ischtar… In anderen Ländern hatten sie andere Namen.
    Dr. Burgard schreibt: „Wenn es um 2.300 v.u.Z. Dienst an den Dingir als sumerische Staatsreligion gab, dann gab es irgendwann auch Dingir! …Doch war der Dienst keine verbindende Religion im Sinne eines Gebens und Nehmens, sondern Befehlshinnahme, Unterwerfung unter Übermächtige und Gehorsam ohne wenn und aber.“ Hier liegen die eigentlichen Grundlagen mehrerer Religionen.
    Sind denn die Leute, die jedes Fluggerät in der Vorzeit und ihre Erbauer und Piloten ohne gründliche Recherche pauschal ablehnen wissenschaftlich?
    Es ist eine politische Frage, vgl. Sie doch Prof. Walters 3 aussagen!

  26. @ Christian Hoppe

    „…es Ufos etc. gibt, aber ihm ist klar, dass dies kein Gemeingut ist.“ Da muss Ihnen leider Recht geben – aber warum ist das so? In wissenschaftlichen und Medienberichten wurden Ufo´s etc. so dargestellt, dass diejenigen, die darüber berichten vielseitig angegriffen wurden/werden, was mir hier in den Blöggen auch passiert ist.
    Dr. Shotak berichtete in Sterne und Weltraum darüber, dass es Ufos seit 50 Jahren gibt. Das hat den Blogger 2 Jahre später überhaupt nicht interessiert http://www.kosmologs.de/…/ufos-entstehen-im-hirn .
    Im Jahr 2000 gab es eine gute Serie bei RTL II „Ufo 2000“, bei Phoenix war es http://www.phoenix.de/…n/364362?datum=2011-05-15 . Bei N24 war der Bericht vom 1.-03.06.12 in der Sendung und noch eine Woche online – dann war er raus. Mitte Juli ging es weiter und der Fall wiederholte sich http://www.n24.de/…ch-aus-dem-all-1_1554091.html . Der Link der ZDF-Sendung – s. oben – ist noch online.
    Die Dingir aus den Keilschrifttafeln wurden per Vereinbarung der früheren Sumerologen… Götter. Damit gaben sie der Wissenschaft die Möglichkeit – alles was damit zusammenhängt – abzulehnen.
    Somit ist der Gottesbegriff aus dieser Sicht wieder „frei“.
    Und trotzdem gibt es in den Heiligen Schriften jede Menge Hochtechnologie-Informationen, die ich in zahlreichen Beispielen auch brachte.

  27. @ Michael Blume

    „…wie Sie sich da so sicher sein können?“ Wer Encheduanna war – ist eindeutig geklärt. Sie war von ihrem Vater dem Großen Sargon nur mit Genehmigung der Dingir eingesetzt worden. Das war damals ein übliches Verfahren. Es geht nicht nur um Worte, sondern auch um Technologien, wie wir sie heute zwar verstehen, aber noch nicht alles umsetzen können.
    Die Jungsteinzeit liegt bei manchen Autoren zwischen 4000 – 2000 b. C., natürlich gibt es dort auch Überlappungen zur Mittelsteinzeit. Früh-Metallikum um 1800 bis um 800 v.Chr., es entspricht der Bronzezeit http://www.wissen-digital.de/Metallikum .
    Die Dingir hatten das Problem Sintflut vor um 13.000 Jahren erkannt – s. a. Gilgamesch Epos (Prof. Maul) Tafel 11. Hier heißt es in Zeile 114: „Selbst die Götter packte da vor der Sintflut die Angst!“ In Encheduanna heißt es: „Die Flut kam zumindest für den Teil der Dingir, die am „Ort der Gerichtssprüche“ weilten, stärker oder schneller als erwartet, weshalb sie nur mit Notmaßnahmen genügend Treibstoff produzieren konnten, um, sich rettend, zum „Himmel“ starten zu können.“ Hier gibt es auch viele andere Beispiele.
    Aber auch andere Völker und Autoren berichteten konkret von den „Göttern“ der Vorzeit.

  28. @Klaus Deistung

    Die Verarbeitung von Kupfer ist schon bis ins 6. Jahrtausend vor Christus belegt – und zwar früh genau auch in den Regionen, in denen sich später die sumerische Kultur und ihre Mythologien entfaltete.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kupferzeit

    Vor allem aber sind Sie meiner Kernfrage einfach ausgewichen: Wenn doch angeblich vor erst wenigen tausend Jahren so viele Raumschiffe in teilweise kriegerischen Auseinandersetzungen um die Erde schwirrten – warum gibt es dann Ihres Erachtens keinen einzigen Exemplar- oder wenigstens Trümmerfund? Wir finden doch sogar handgeschnitzte Figurinen, die Jahrzehntausende älter sind.

  29. @Klaus Deistung

    Sie schrieben: „Sind denn die Leute, die jedes Fluggerät in der Vorzeit und ihre Erbauer und Piloten ohne gründliche Recherche pauschal ablehnen wissenschaftlich?“

    Menschen, die es pauschal ablehnen, nein.
    Menschen, die es ablehnen, aber dazu bereit sind, Beweise fürs Gegenteil zu akzeptieren, sobald diese auftauchen, und dann ggf. ihre Meinung ändern, ja.

    Die meisten Menschen werden wohl die Zweite dieser beiden Haltungen vertreten.

    Man sollte nicht alles glauben, was einem erzählt wird. Man sollte es aber eben auch nicht *pauschal* ablehnen.
    Solange man keine Beweise für oder gegen eine Behauptung kennt, ist diese Behauptung einfach keine empirische Beobachtung oder Fakt, sondern nur ein Glaube/Überzeugung/Annahme.
    Wissenschaftlich an dieses Thema angehen bedeutet, auf einen Beweis für oder gegen die eigene Meinung zu reagieren und sein Weltbild an diesen Beweis anzupassen.

    Und solange man keine Beweise hat, ist man meistens besser damit beraten, diejenige Variante anzunehmen, die einem am wahrscheinlichsten erscheint (Ockhams Rasiermesser in vereinfachter Form)

    Damit ist die Frage nach der Existenz von Fluggeräten in der Antike eine Frage des Glaubens (aber nicht eine Frage der Religion*), und keine Politische.

    Ein Indiz reicht hier nicht als (empirischer) Beweis. Ein Beweis ist etwas, dass nur antike Fluggeräte als einzige mögliche Erklärung zulässt (z.B. ein Trümmer, etc.)

    *) Die Unterscheidung „Glaube ohne Religion vs. Religion“ ist noch diskussionsbeduerftig, aber das schweift vom Thema ab.

  30. UFO-Artikel – hier immer wieder gerne!

    Zur Qualität von „Natur des Glaubens“ kann ich unterstreichen, was ich schon früher im Zusammenhang mit UFO-Artikeln geschrieben habe. Zur Diskussions von Palöo-SETI hatte ich mich ebenfalls bereits an anderer Stelle geäußert.

    Ich glaube, dass dieses Interview sowohl dem Blog als auch Klaus Deistung sehr gut tut. Das Blog kann solche verschrieenen Thesen ohne Wertung behandeln. Klaus Deistung muss sich nicht in den Kommentaren austoben wie bisher, sondern hat endlich „seinen eigenen Artikel“, auf den er verweisen kann. Damit entfällt auch die Vermutung, dass Leute, die an die Existenz von UFOs glauben, grundsätzlich nicht ernst genommen und ignoriert werden.

  31. @Deistung

    Wie stehen Sie eigentlich zu den Theorien von Erich von Däniken, der es in Westdeutschland ähnlich zu großer Publizität und Erfolg gebracht hat in den Siebzigern und Achtzigern?

    MFG
    Dr. Webbaer

  32. @ Michael Blume

    Zur Einteilung der Zeiten habe ich immer wieder mal nachgelesen, in Museen die Einteilungen verglichen – aber hier gibt es ja nach Regionen stark abweichende Zahlen.
    Encheduanna lässt eine Zeit offen, die weit vor der Sintflut (um vor 13.000 Jahren) mit der LANDUNG DER DINGIR auf der Erde begann. Sie bauten die erste Stadt Eridu – in der Ferne (von ihrem Heimatplaneten) erbautes Haus.
    Sie schufen den Menschen und Prof. Pääbo wies unabhängig nach vor um 300.000 Jahren. Sie brauchten die Arbeitskräfte und haben sie entsprechend geschult. Sie brauchten zum Aufbau u. a. eine Menge Metalle. Und so werden wir noch ältere Fundstätten finden.
    Ihre Frage, die ich gestern Abend nicht mehr schriftlich beantwortet habe, wird immer wider gestellt – auch von mir. Prinzipiell gibt es 2 Antworten. In einer FS-Sendung wurde die gleiche Frage zur Technik aus dem 1. Weltkrieg gestellt. Vieles wurde verschrottet, andere Teile verrosteten total, manches liegt auf dem Meeresgrund und Anderes tief unter der Erde.
    Unter der Erde graben Archäologen manches aus, was eindeutig auf „Besucher“ hinweist. Manches war sogar in Museen. Da aber Vieles davon nicht politisch-wissenschaftskonform war – wurde es einfach weggeschlossen, im einfachsten Fall gleich nach der Ausgrabung.

    Es gibt verschiedene Bücher über „Verbotene Archäologie“ – Lexikon der verbotenen Archäologie“… – es gab die Austellung in Wien http://www.ots.at/…-die-welt-des-unerklaerlichen – und es gibt jedes Jahr das One Day Meeting der A.A.S., wo über verschiedene Themen berichtet wird. Die Mitgliederzeitschrift „Sagenhafte Zeiten“ bringt 6 mal im Jahr Neues und neue Erkenntnisse zu alten Themen. Mehrere Beiträge habe auch ich beigesteuert, eine Zusammenfassung für 2011: http://www.deistung.de/weltall/beitraege-2011.htm

  33. @ sylar_5

    Ihre Meinung ist recht real. Mir schrieb ein Blogger: „Kein Wissenschaftler geht ernsthaft davon aus, dass Indizien für ein extraterrestrisches Raumschiff in der Bibel zu finden sind.“ Hier ging es um Ez 1,4-28… Als ich fragte, ist denn der NASA-Konstrukteur in Sachen Flug-Technik kein Wissenschaftler? – war mein Beitrag raus. Eine Diskussion zu Blumrich aber auch zu http://www.ctie.monash.edu.au/…nnon_ezekiel.html gab es nicht!
    Oder nehmen Sie die Geschichte mit Dr. Shostak (Ufos seit 50 Jahren) und dem Blog „UFOs entstehen im Hirn“. Da sehe ich keine Ansätze für wissenschaftliche Diskussion. Mit mir diskutiert auch keiner das Thema: „Hochtechnologie in den Heiligen Schriften“.
    Diesen Monat erscheint noch ein Beitrag von mir zur Wahrscheinlichkeit des Nibiru (für die Katastrophenautoren der Schreckensbringer 2012) – er braucht aber noch über 800 Jahren. Hier habe ich die verschiedenen Aussagen (jede anders – ohne zu korrespondieren) aus wissenschaftlichen Kreisen zusammengetragen. Es gibt genug weitere Beispiele zu anderen „Problemen“ im Sonnensystem, inklusive Mondentstehung…
    Zu Trümmer – s. @ Michael Blume.

  34. Innere und äussere Bilder

    Hier wird so getan, als könne man historische und mythologische Schichten, bzw. äussere und innere Bilder in alten Überlieferungen genau auseinanderhalten. Man projiziert in alte Texte – übrigens einigermassen respektlos – technologische Vorstellungen der letzten 100 Jahre hinein, ohne die völlig andere Art des (symbolischen) Denkens darin zu bemerken und zu würdigen. Die riesigen, in einer Feuerwolke herbeischwebenden Chrysolith-Räder aus Ezechiel 1,4 als Ufos zu deuten, ist so, als würde man Siegfrieds Drachenkampf in der „Edda“ buchstäblich nehmen, oder die griechischen „Kentauren“, die halb Mensch, halb Pferd sind. Auch zeigt Jesus‘ Gang übers Wasser nicht, dass er schon spezielle Luftschuhe besass oder seine „Himmelfahrt“, dass er fliegen konnte. Kein Mythenforscher oder Theologe würde heute so denken, weil wir inzwischen viel über das bildhafte Denken früherer Kulturen wissen. Viele der modernen Ufo-Phantasien sind aus der Mentalität von Technikern und Materialisten geboren, die keinen Sinn für Metaphern und Symbole haben, eigentlich der Tod jeder echten Spiritualität. Interessanterweise sind sie ja auch erst so alt wie die moderne Technik (1950er Jahre). Man könnte auch sagen, sie sind – ebenso wie manche Science-Fiction Filme – eine verzweifelte Ersatz-Metaphysik für unser technikversessenes Zeitalter. Dies wäre auch der richtige Blickwinkel für die Religionswissenschaft, der dann auch gar nicht hämisch oder polemisch sein müsste.

  35. @ Dr. Webbaer – Zusammenhänge

    Eine immer wieder mal gestellte Frage. Wir kennen uns und er hat meinen Artikel über Quecksilber-Antriebe in Vimas persönlich gewürdigt.
    Zu DDR-Zeiten waren die offiziellen Aussagen zu ihm nicht viel anders als in wissenschaftlichen Kreisen. Bücher von ihm gab es nicht. Ein Film lief mal – da liefen die Leute mit der Bibel ins Kino (Ez, Raumschiff in der Bibel) – da wurde der Film nach 3 Tagen abgesetzt.
    Nach der Wende habe ich mich dann mit ihm und seinen Büchern befasst, etliche Stätten besucht. Erich von Däniken reiste durch die Welt und fand „Die Spuren der Außerirdischen“, „Kosmische Spuren“ sowie „Botschaften und Zeichen aus dem Universum“, stellte fest „Die Götter waren Astronauten!“ und hat abgeleitet: „Wir alle sind Kinder der Götter“!…
    Diese Fakten wurden durch einen anderen Autor konkretisiert. Aus den Büchern Zecharia Sitchins geht hervor: „Der zwölfte Planet“ war die Heimat der Außerirdischen, sie waren „Gesandte des Kosmos“ und „Der kosmische CODE“ führte mit zur Schaffung des Menschen nach 1.Mo 1,26. Es stellte sich heraus, dass „Die Hochtechnologie der Götter“ – „Die Kriege der Menschen und Götter“ nicht ausschloss.
    Prof. Kramer (auch Antwort 5) nannte u. a. in seinem Buch „Die Geschichte beginnt mit Sumer“ konkrete Götter und Taten s. Klaus Deistung @ Michael Blume @ Michael Khan ab
    04.06.2010, 01:09 in http://scilogs.spektrum.de/…10-05-18/lilith-und-lolth .
    Dr. Burgard hat sich in den letzten Jahren mit dem Werk der ersten bekannten Autorin Encheduanna befasst. Er übersetzte das Werk neu und ohne die Filterbrille „Wir sind allein im All“.
    Und so wären viele weitere Übersetzungen notwendig.
    Nun komme ich wieder zur Ausgangsfrage – eine Dozentin, der ich von diesem Buch berichtete schrieb mir: „Das Buch über Enheduanna scheint mir allerdings eher der „Däniken-Fraktion“ zuzuordnen zu sein, deren Thesen ich für absurd und nicht nachweisbar halte.“
    In einem Blog mit dem Wort „Aliens“ im Titel schrieb ich u. a. „Seit 5 Jahren wird in Amerika u. a. an einer neuen Verfilmung eines 40-Jährigen Buches gearbeitet: „Chariots of the Gods“,“ – gelöscht.
    http://www.youtube.com/watch?v=Ztdl2p4ODOw
    Es ging um E. v. Däniken „Erinnerungen an die Zukunft“. Seit über 2 Jahren gibt es in den USA eine Serie von und mit E. v. Däniken – ein Teil kam hier mal im FS.

  36. @ Ruediger Suenner – Symbole

    Michael Blume stellte mit gegenüber fest: „Offenkundig lesen Sie die mythischen Überlieferungen als Tatsachenberichte und gehen auch davon aus, dass z.B. Prof. Kramer das tat. – s. Antwort 6.
    Vor 115 Jahren hat der Ingenieur und Rev. Burrel Cannon Ez 1,4-28… sehr real gesehen – und zum fliegen gebracht.
    Ob es alle Kreaturen gegeben hat? – Aber mit Mäusen hat man schon eine Menge gemacht – eine trug sogar eine menschliche Ohrmuschel… und die Experimente gehen weiter. Was alles für eigenartiges Leben nicht nur nach Atomtests entstand, ist meist unter Verschluss.

    In den Überlieferungen kann man manches erst nach weiteren Forschungen entscheiden – und anderes dauert noch länger. Da muss man nicht alles erklären wollen.
    Auch früher ist man nur mit technischen Hilfsmitteln in den Himmel und wieder zurück gekommen.
    Nicht nur Ez ist da zu zitieren.
    Symbole – die Menschen haben sich vermehrt, ohne die Details zu kennen. Heute kennen wir die Details – das schadet aber nicht. Mit den Symbolen zur Religion wird es nicht anders sein – auch eine Form der Evolution.
    Abschlusszitat von Michael Blume an mich: „Selbstverständlich haben es neue, wissenschaftliche Befunde und Hypothesen oft schwer – niemandem fällt es leicht, die eigenen Annahmen über Bord zu werfen.“ Aber das ist notwendig!

  37. @Klaus Deistung, antike Technologie

    Ich beziehe mich hier auf zu viele Stellen, um Sie sinnvoll zitieren zu können.

    Natürlich kann man jede From von Magie/Übernatürlichem in ein naturalistisches Weltbild zwingen, indem man diese Magie als sehr hoch entwickelte Technologie deutet.

    Allerdings ist das genauso weltfremd, als würde man annehmen, heute arbeitende Wahrsager haben ein (außerirdisches) Gerät, mit dem sie in die Zukunft blicken.
    1) Blicken diese Wahrsager wirklich in die Zukunft oder tun sie nur so? Glauben diese selbst dass sie in die Zukunft blicken?
    2) Geben diese Wahrsager als Weg dazu ein technisches Gerät oder eine übernatürliche Fähigkeit an?

    Sie dürfen so alte Texte nicht wörtlich nehmen! Die Menschen hatten damals ein Weltbild, das das Übernatürliche eingeschlossen hat, genauso wie viele Menschen das heute immer noch haben. Und wenn es um die Mythologie geht, tauchen dann eben übernatürliche Ereignisse in Chroniken auf.

    (siehe auch @Ruediger Suenner)

  38. @Klaus Deistung

    Erlauben Sie mir, bei allem Respekt, aber den Hinweis: Gerade Sie tun ja nicht, was Sie von allen anderen einfordern. Sie überprüfen ja Ihre Annahmen nicht, räumen nicht einmal die Möglichkeit ein, dass sie falsifiziert werden könnten („keine fachgerechte Frage“). Jede(r) andere hier würde doch anerkennen, dass schon ein eindeutiges UFO-Artefakt die eigene Haltung ändern würde. Nur Sie ziehen sich da stets auf Lesarten gewachsener, alter Texte zurück, die erkennbar das 20. Jahrhundert zurück projizieren und bei denen es auch, aber nicht nur @Rüdiger Sünner schüttelt. Als Religionswissenschaftler kann ich Ihnen versichern, dass wir die Metallfahrzeug und Himmelsreisenberichte antiker Kulturen ganz ohne Astronautengötter immer besser erklären können. Nicht, weil wir das so wollten – Außerirdische wären klasse -, sondern weil wir individuelle und soziale Wahrnehmungskonstruktionen immer besser verstehen.

    Lieber Herr Deistung, wenn wirklich vor zehn- oder dreihunderttausend Jahre Außerirdische die Menschheit „versklavt“, Bergwerke betrieben und sich später Raumschlachten geliefert hätten, dann müsste es von entsprechenden Funden (Trümmern, Bergwerksschächten, Strahlenresten etc.) nur so wimmeln. Wir finden ja auch sehr viel grazilere Spuren mit einem Alter von vielen Millionen Jahren!

    Die Verschwörungstheorie, dass unzählige Wissenschaftler solche Funde verdrängen oder verschweigen würden, erscheint mir als unglaubwürdig und als bloße Immunisierungsstrategie. Der Erste, der einen solchen Aufsehen erregenden Fund zweifelsfrei belegen könnte, hätte einen Platz neben anderen Geistesgrößen wie Darwin und Einstein inne, die ja auch jeweils vorherrschende Lehren umgestürzt haben. Wenn ich einen solchen Beleg finden würde, würde ich nicht zögern, ihn zu publizieren – und dies gilt auch für die allermeisten Kolleginnen und Kollegen.

    Lieber Herr Deistung, gelingt es Ihnen denn nachzuvollziehen, warum selbst diejenigen, die Sie persönlich respektieren, dennoch Ihren Deutungen beim besten Willen nicht folgen können?

  39. @Klaus Deistung

    Sie schrieben:
    „niemandem fällt es leicht, die eigenen Annahmen über Bord zu werfen.“ Aber das ist notwendig!“

    Genau. Aber aus dem Interview oben, in dem Sie auf „Was müsste geschehen damit Sie von Ihrem Glauben an Aliens abweichen“, schließe ich, dass Sie genau dazu nicht bereit sind. Sie dürfen sich gerne mit dem Thema befassen; es ist nicht uninteressant. Aber wenn Sie an das Thema voreingenommen rangehen und Ihre eigene Vorgehensweise und Annahmen nicht kritisch hinterfragen, sich Alternativen überlegen und testen, ist es keine gute wissenschaftliche Arbeit mehr.

    Sie schrieben:
    „Mir schrieb ein Blogger: „Kein Wissenschaftler geht ernsthaft davon aus, dass Indizien für ein extraterrestrisches Raumschiff in der Bibel zu finden sind.“ Hier ging es um Ez 1,4-28… Als ich fragte, ist denn der NASA-Konstrukteur in Sachen Flug-Technik kein Wissenschaftler? – war mein Beitrag raus.“

    Vergleichen Sie mal Ihre beiden Bilder, die Sie offensichtlich für Analogien halten:
    1) Indizien für von außerirdischem Leben gebaute Raumschiffe in antiken, lange Zeit nur mündlich (und damit verfälscht) überlieferten Texten suchen.
    2) Raumschiffe bauen.
    Sehen Sie, wo diese Analogie nicht mehr ganz passt? Passt sie IRGENDWO???

    Sie schrieben:
    „Mit mir diskutiert auch keiner das Thema: „Hochtechnologie in den Heiligen Schriften“.“

    Diese Diskussion haben Sie hier doch. Und sie wird damit enden, dass Ihre Beweise einfach nicht überzeugend sind. Um Carl Sagan zu zitieren: „Extraordinary claims require extraordinary evidence“ – „Außergewöhnliche Behauptungen benötigen außergewöhnliche Beweise [um anerkannt zu werden ]“

    Sie schrieben:
    „Ihre Meinung ist recht real.“

    Was wäre denn Ihrer Meinung nach eine realistische Meinung? Dinge als empirische Fakten anzunehmen, sobald es Indizien dazu gibt? Wie gesagt, solange es keine Beweise für eine Annahme gibt, ist diese Annahme nicht empirisch belegt.
    Das sagt nichts über die Wahrheit oder Falschheit dieser Annahme aus, es bedeutet nur, dass es nicht genug Beweise gibt, um zu entscheiden, ob diese Annahme wahr oder falsch ist. Und darüber sollte man sich eben bewusst sein, wenn man eine solche Annahme vertritt.

  40. Schulwissenschaft

    Der Begriff wurde kritisiert – worum geht es? Schulwissenschaft – ist das was gelehrt wird – und?
    Aus der Geschichte heraus: „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erden, als Eure Schulweisheit sich erträumt“ (Hamlet, William Shakespeare, 1564 – 1616). Und wenn es hier um Ufos und Aliens geht – trifft es den Nagel auf den Kopf!

  41. @Klaus Deistung, Schulwissenschaft

    Haben Sie gerade selbst zugegeben, dass Ihre Behauptungen nicht wissenschaftlich, sondern purer Glaube sind?

  42. @Klaus Deistung, Schulwissenschaft

    Da möchte ich doch noch etwas mehr zu sagen. (Entschuldigung für den Doppelpost)

    Wenn Sie die Wissenschaft auf „Schulwissenschaft“ und damit auf feste Dogmen reduzieren, wie konnten wir dann die Relativitätstheorie, die Quantenmechanik, die Teilchenphysik in die Wissenschaft einbringen? Wieso betreibt man dann überhaupt noch Forschung, wenn doch sowieso alles festgeschrieben steht?

    Wissenschaft zeichnet sich eben dadurch aus, keine „Schulwissenschaft“ mit festen Dogmen zu sein, sondern ein Prozess mit dem Ziel, sich ständig zu verbessern.

    „Wissenschaft“ ist eine Vorgehensweise, mit dem Ziel, die Realität möglichst genau zu verstehen. Damit etwas wissenschaftlich wird, ist das Thema egal, es kommt auf die Vorgehensweise (Wissenschaftliche Methode) an.

  43. @ Sylar_5

    Wenn mir einer etwas erklärt – habe ich kein Problem – wenn ich es nachvollziehen kann – auch anzunehmen. Nur so kann ich auch zulernen.
    Wenn es um Horoskope geht – habe ich mich dazu geäußert.
    http://www.deistung.de/…l/horoskop/horoskop1.htm
    http://www.deistung.de/…/horoskop/horoskop2.html
    http://www.deistung.de/…/horoskop/horoskop3.html
    Die Jahreshoroskope verschiedener Wahrsager zum Jahresende wurden ausgewertet – mehr als 20 % Wahrheit kam nicht heraus – stand in den Medien.

    „…Raumschiffe in antiken, lange Zeit nur mündlich…“ Es liegen ja Schriften vor sowohl als indische Veden als auch als sumerische Keilschriften. Der Umfang ist etwa vergleichbar. Keilschrittafeln sind es mehr als 70.000. Und wenn Sie jetzt vergleichen, dass 12 Tafeln etwa 100 Seiten bei Reclam sind… Und Encheduanna?

    Sara und Elisabet wurden jenseits des Klimakteriums schwanger? Das geht nicht ohne Hochtechnologie! Es gibt geflogene Signale tags eine Wolkensäule, nachts eine Feuersäle. Abraham und Sara waren Halbgeschwister, sie aßen mit Gott und er versprach ihnen einen Sohn. Warum durften hier, aber nicht mehr später Halbgeschwister das tun?
    Bei den Dingir war das so üblich, dass der Sohn mit der Halbschwester der Erbe des Vaters war und nicht der auch frühere Sohn mit einer Ehefrau. Hier durfte die Halbschwester auch Ehefrau sein.

    Wenn Sie nichts von der Literatur zu diesen Themen gelesen haben – und unsere Schulwissenschaft hat das auch nie gefördert – fällt es Ihnen naturgemäß schwer, alte Erkenntnisse auszutauschen.
    Haben Sie denn das Video vom ZDF gesehen? Ist denn das nichts?
    Das reale Ufo-Video bei N24 wurde schon zum 2. mal vom Netz genommen…

  44. Zu den Begriffen

    @Klaus Deistung

    Kleiner Tipp zur Wortwahl: Die Verwendung des Begriffes „Schulwissenschaft“ wirkt auf mich so seriös wie „Schulmedizin“ oder „von den Siegern geschriebene Geschichte“ in anderen Debatten.

    „Schulmedizin“ wird von Quacksalbern und Scharlatenen verwendet, die angebliche „Alternative Heilungsmethoden“ propagieren, „von den Siegern geschriebene Geschichte“ von (zumeist rechtsextremen) Geschichtsrevisionisten, die sich lautstark beklagen, dass sich nicht ihre verquere Deutung der Geschichte durchgesetzt hat und durchsetzen läßt. Ich gehe davon aus, dass Sie nicht als das entsprechende Pendant angesehen werden möchten, wenn es um die Diskussion außerirdischen Lebens geht.

    sylar_5 hat in den Kommentaren (heute 14:28 Uhr) auf einen wichtigen Punkt hingewiesen, der die Wissenschaft betrifft. Sie ist praktisch nie ein feststehender Block. Und selbst wenn es eine gängige Lehrmeinung gibt, dann läßt sich diese nach klar vorgegebenen Regeln kippen. (Dass es auch genügend Disziplinen gibt, in denen verschiedene Lager oder Denkschulen existieren, lassen wir mal außen vor.)

    Theorien bauen auf dem vorhandenen Wissen auf. Entscheidend für eine Wissenschaftlichkeit ist nicht, dass sie „richtig“ sind, sondern allein, dass sie nachvollziehbar hergeleitet sind. Da man aus unvollständigen Informationen falsche Schlüsse ziehen kann, bedeutet das auch, dass die allgemein angenommenen Theorien falsch sein können und schon mit ein wenig neuem Wissen widerlegt werden können.

    Ebenso kann es sein, dass es verschiedene Erklärungen zum gleichen Wissensstand gibt, die beide wissenschaftlich sind. Es ist oft genug vorgekommen, dass eine belächelte Außenseitermeinung über Nacht zum Allgemeinwissen wurde, wenn neue Erkenntnisse hinzukamen.

    Insofern hat es keinen Sinn, eine Art Popanz eines Wissenschafts- und Meinungsmonopols aufzubauen, gegen den es anzukämpfen gilt. Die Regeln, wie man gegen eine vorherrschende Lehrmeinung antreten (und bestehen oder „gewinnen“) kann, sind klar.

  45. Beweise

    Da meine Übersetzung der Tempelberichte der Encheduanna ( ich tituliere sie als „Geheime Offenbarungen“)hier mehrfach zitiert wird,erlaube ich mir, nur drei Beweise dafür anzubieten, das die Priesterfürstin sehr wohl weiß, wovon sie berichtet.
    Erstens erwähnt sie nur ein Raumschiff, das zu groß war, um auf der Erde zu landen.In Bericht No 15 beschreibt sie eine Reise zu diesem „Oben-Gerät“ mit Landung. Die Landung erfolgt in „etwas, das zuklappt wie eine Falle“. Das wird um 2.300 v.u.Z.für eine Zeit lange vorher beschrieben. Seit 20 Jahren etwa denkt die NASA an eine derartige Landebucht, realisieren können wir sie noch nicht. War die den DI.IN.GIR „ergeben dienende“ die außerordentlichste Seherin, die es je gab?
    Zweitens berichtet sie in Tempelbericht No 16 für ihre eigene Zeit über einen „Hügel zum Fruchtanbau“ neben ihrem Tempel in Uruk.Sie fügt hinzu,unter diesem Hügel liege „kul-aba ki“, auf Deutsch die „Stelle des Baus der Schale“, wobei „Schale“ einer ihrer Termini für das ist, was wir heute Shuttle nennen.Bei den Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Institutd in Uruk hat man diesen Hügel gefunden.Er liegt unter dem sog. „Weißen Tempel“ !!!

    Dass die DI.IN.GIR „aliens“ waren, ist nur ein logisch denkbarer Herkunftsort. In der bisher übersetzten Hälfte der Berichte gibt es keinen Herkunftshinweis, der aus sumerologischer Sicht wissenschaftlich einwandfrei wäre. Man kann eine Stelle am Anfang des Berichtes No 42 so oder anders deuten…
    Und noch etwas: die doppelte
    Hohe Priesterin sagt den „Entscheidern mit den Flugapparaten“ derartige Grausamkeiten nach, dass man von „religio“ nicht reden kann.
    Und drittens: In einem anderen Großepos erwähnt sie, dass die Sprechverbindung mit den „Entscheidern“ in ihrem Gi-pa-ru , der „Antwort-Ermöglichungs-Kammer“, noch funktioniert.

    Beweise???

    Man sollte nicht über etwas urteilen, das man nicht geprüft hat !!!

  46. „Wenn es um Horoskope geht – habe ich mich dazu geäußert.“

    Haben Sie meinen Text gelesen, und auch verstanden? Wenn ja, dann wüssten Sie, dass es nicht um Horoskope ging, und mir Ihre Meinung dazu auch egals ist (solange Sie nicht glauben, dass diese Menschen außerirdische Technik nutzen um wirklich in die Zukunft zu sehen. D.h., solange Sie nicht glauben, dass dieser „thelepathische Kanal“ durch Technik anstatt durch übernatürliches geöffnet wird)

    Zu dem ZDF-Video: alles, was hier durch Außerirdische erklärt wird, lässt sich auch ohne diese erklären.
    Ein leichtes Metall? Eine dünne Alufolie.
    Drei Lichtpunkte am Himmel? Militärflugzeuge.

    Die Argumentation, „Wir haben (noch) keine Erklärung für dieses Phänomenon, ergo ist die Erklärung Außerirdische“ ist einfach falsch. „Keine Erklärung“ bedeutet „keine Erklärung“.

    Gregory Benford bringt es in dem ZDF-Beitrag übrigens auf den Punkt:
    „Starke Behauptungen brauchen starke Fakten. Zeigen Sie mir nur ein kleines Beweisstück, das unanfechtbar von einem außerirdischen Raumschiff stammt. Das würde mich bereits überzeugen.“

    Zu Ihrem Zitat von Prof. Walter:
    Er sagt auch nicht, dass es sie gibt; er weiß es einfach nicht. Und ob ein bestimmter Prof. glaubt, ob es sie gibt oder nicht, ist lediglich eine Anekdote und kein Beweis.

    Die existenz von außerirdischem Leben sagt übrigens noch nichts darüber aus, ob diese Außerirdischen auch auf der Erde waren.

    Sie haben Recht, ich habe mich nicht mit der Literatur befasst, einfach weil mir die Zeit und das Geld dazu zu schade ist.

    Die Videos sind übrigens nicht aus Verschwörungstechnischen oder Unangemessenheits-Gründen nicht mehr online, sondern wegen des Urheberrechts an diesen Filmen (bzw. dem Depublikationszwang der Öffentlich-rechtlichen).

  47. Nachtrag

    Mir ist ein konkretes Beispiel aus diesem Blog eingefallen, mit dem man das von mir gesagte zur Wissenschaftlichkeit illustrieren kann:

    Michael Blume schrieb (sinngemäß, meine Zusammenfassung): Religiöse Gesellschaften scheitern oft, atheistische/nichtreligiöse bislang immer.

    Dies ist eine empirische Zusammenfassung, die sofort widerlegt ist, sobald eine atheistische/nichtreligiöse Gesellschaft auch nur ein Jahrhundert lang demographische Stabilität erreicht. Der Witz ist: Das macht Michael Blume als Vertreter der obigen These gar nichts aus; er ist sofort bereit, sie als widerlegt beiseite zu packen. Er hat also in seinem eigenen Anspruch zur Beschreibung der Realität eine Sollbruchstelle, die er sogar offen zugibt.

  48. @Dr. Burgard

    Schön, dass Sie da sind. Erlauben Sie mir gleichwohl den Hinweis, dass Ihre Übersetzungsauswahl keinen wissenschaftlichen Beweiswert hat. Ist es denkbar, dass Sumerer in ihren Texten auf Hochtechnologie verwiesen haben? Klar – wenn es einen eindeutigen Beleg für solche Hochtechnologie gäbe – ein eindeutiges Artefakt zum Beispiel. Es wäre ja auch ebenso „denkbar“, dass @Spritkopf über telepathische und prophetische Gaben verfügte. Wir würden ihm dies aber kaum glauben, wenn er es nur aus nachträglichen Textinterpretationen ableiten und uns die Last des Gegenbeweises aufladen würde, lieber Herr Burgard.

    In der Sumerologie werden keine Hinweise auf Flug- und Hochtechnologien gesehen (und wenn es sie gäbe, wäre es gerade für dieses Fach ein Jackpot!) Auch als Religionswissenschaftler ist mir kein Befund aus Sumer bekannt, der sich nicht gut als Ergebnis normaler Religionsgeschichte erschliessen ließe. Dass Sie glauben wollen, ist völlig okay. Aber mit Wissenschaft haben diese Deutungen mangels eindeutiger Belege leider nichts zu tun.

  49. Gesellschaften

    Religiöse Gesellschaften scheitern oft, atheistische/nichtreligiöse bislang immer. [1]

    (…)

    Dies ist eine empirische Zusammenfassung, die sofort widerlegt ist, sobald eine atheistische/nichtreligiöse Gesellschaft auch nur ein Jahrhundert lang demographische Stabilität erreicht. Der Witz ist: Das macht Michael Blume als Vertreter der obigen These gar nichts aus; er ist sofort bereit, sie als widerlegt beiseite zu packen.

    Zumal die Hypothese ja auch falsch ist. Korrekt ist: Demokratische [2] Systeme/Gesellschaften scheitern nicht.

    MFG
    Dr. Webbaer

    [1] auf die Debatte, wann genau eine Gesellschaft ‚religiös‘ ist, wird sich der Schreiber dieser Zeilen nicht einlassen – die Blumsche Hypothese scheint aber korrekt wiedergegeben
    [2] gemeint: die Demokratie im Dreieck D./pers. Freiheiten/untern. Freiheiten

  50. @ Michael Blume – Artefakte

    Er gibt eine Menge Artefakte, die in den genannten Büchern dargestellt, in der Ausstellung in Wien gezeigt wurden.
    Das größte Artefakt sind die Pyramiden. Es gibt einige Wissenschaftler, die das Alter auf mindestens 7000 Jahre, aber um 12.500 Jahre festlegen. Prof. Schoch hat die Regenspuren (senkrecht) der Sphinx untersucht: älter als 7000 Jahre – eine gesicherte Zahl!
    Herr Klitzke war im Sarkophag der großen Pyramide – er war in Assuan und dem großen Steinbruch. Hier fand er glatte Felswände in einem abgeschirmten Bereich die mit Bilder von Tieren bemalt waren, die es vor über 7000 Jahre dort gegeben hatte. Die glatten Wände hatten hochtechnologische Bearbeitungspuren: A. Kliztke: Das Paradoxon von Assuan. Matrix Band 70 7/8 2012, S. 48 – 51.
    Als ich vor Ort in Giza war, erzählte uns der ägyptischer Erklärer eine Geschichte zum Pyramidenbau, die rechnerisch nicht stimmte. Da fragte ich ihn und er sagte, dass sie eigentlich nicht wüssten, wie die Pyramiden wirklich gebaut wurden. Da sagte ich ihm: „Na, da kommen sie mal nach Deutschland, da erzählt man es ihnen ganz genau!“

    In einem FS-Bereicht hieß es, dass der eine „Luftschacht“ zum Polarstern zeigt und der andere zum Orion. Auch Gantenbring-Schacht, später hat National Geographic die Untersuchungen vor „laufender“ Kamera weiter geführt. Nun hatte der Forscher Bauval die Pyramiden im Rechner kreisen lassen Bauval, R., Gilbert, A.: Das Geheimnis des Orion. Paul List Verlag, München 1994. Die Aussage zur Schachtstellungen stimmt, wenn die Zeit um vor 12.500 Jahren war. Der Sphinx als Löwe kennzeichnet das Löwenzeitalter (Zodiakat) und soll uns damit den Bauzeitpunkt des Pyramidenkomplexes angeben. Vergleich – der Tempel in Karnak wurde im Widderzeitalter errichtet, deshalb stehen im Eingang auch Widder-Sphingen.

    Dass die Pyramiden keine Pharaonen-Gräber sind, hat sich auch herausgestellt. Wenn wir die Gräber im Tal der Könige vergleichen, ist der Unterschied mehr als deutlich – es sind ihre Inschriften.

    „…dass wir die Metallfahrzeug und Himmelsreisenberichte antiker Kulturen ganz ohne Astronautengötter immer besser erklären können.“ – Wo kann ich das nachlesen?
    Wie kam Mohammed mit dem Buraq in den Himmel? http://de.wikipedia.org/wiki/Buraq
    Es gibt auch eine Buraq Air.

  51. @Klaus Deistung: Pyramiden

    Lieber Herr Deistung,

    erneut wenden Sie den gleichen Trick – auch sich selbst täuschend – an: Statt ein einziges eindeutig außerirdisches Artefakt konkret zu benennen, deuten Sie einfach ein menschliches Artefakt um. Und wie bei den Texten auch landen Sie in der gleichen Situation: Wissenschaftlich gesehen lassen sich die Pyramiden sehr viel sparsamer als Menschenwerk erklären. Dass nie alle Fragen beantwortet sind, ist bei historischen Sachverhalten der Normalfall – erlaubt aber nicht, in jede Leerstelle einfach Aliens einzubauen.

    Lieber Herr Deistung, persönlich schätze ich Sie sehr. Gerade deswegen möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass Sie nicht wie ein Wissenschaftler, sondern wie ganz schlechter Ermittler argumentieren: Sie haben sich auf eine bestimmte Täter- und Tatversion festgelegt und deuten (!) nun mangels eindeutiger Beweise alle Indizien so, dass sie Ihre Glaubensannahme stützen sollen. Die Indizienkette ist jedoch längst abenteuerlich und ohne eindeutige Beweise will Ihnen kein Staatsanwalt und erst Recht kein Richter mehr folgen.

    Mir ist bewusst, dass Sie sehr viel Zeit und Energie in Ihre „Ermittlungen“ investiert haben und diese Ihnen persönlich auch viel bedeuten. Aber Sie haben sich leider genau in die Situation manövriert, dass Sie der von Ihnen so genannten „Schulwissenschaft“ pauschal unterstellen: Sie haben sich – sicher aus den besten Motiven – ein abgeschottetes Glaubenssystem errichtet, das Ihnen als nicht mehr hinterfrag- und widerlegbar erscheint und damit nicht mehr wissenschaftlich sein kann.

    Können Sie, lieber Herr Deistung, meiner Argumentation soweit folgen?

  52. @Klaus Deistung, Artefakte

    Dass man nicht sicher weiß, wie Pyramiden gebaut wurden, ist kein Beweis dafür, dass sie mit Hilfe von Aliens gebaut wurden.
    Aliens sind eine mögliche Erklärung, aber nicht die einzig Mögliche.
    Und das Alter der Sphinx bedeutet auch nicht, dass es Aliens gab.

    Dass in verschiedenen Gräbern/Tempeln/etc. verschiedene Gottheiten dargestellt wurden, ist jetzt auch nicht besonders überraschend.

    Den Buraq kann man ganz einfach erklären: Die Reise des Mohammed zum Himmel und zurück ist einfach eine erfundene Legende, der Buraq nur eine mythologische Gestalt, ähnlich wie Big Foot oder der Jeti in unserer heutigen Zeit. Und nein, Bigfoot und Jeti sind keine außerirdischen Killermachinen.

    Ihre Ausführung stellen eine mögliche Erklärung für die Funde da. „Gott hat die Welt so gebaut, damit wir glauben, es gäbe antike Aliens“ ist auch eine mögliche Erklärung. „Die Völker hatten damals einfach eine bestimme Mythologie und haben tolle Bauwerke gebaut“ ist auch eine mögliche Erklärung für alle Funde.

    Letztere Erklärung ist die wahrscheinlichste. Und solange Nichts auftaucht, dass sich nicht ohne Aliens erklären lässt, werde ich annehmen, es gibt keine solchen.

  53. Weltzeitalter

    In der astrologischen Sichtweise bezeichnet man ein Weltzeitalter nach dem Sternbild, in dem sich der Frühlingspunkt gerade befindet. Weil sich die Erde, und damit die Polachse, taumelnd bewegt (Präzession), wandert der Frühlingspunkt rückwärts im Tierkreis. Alle 2160 Jahre rutscht er in ein neues Sternbild. Ein gesamter Umlauf dauert 25920 Jahre und wird ´Großes Jahr´ genannt.
    Jedem Weltzeitalter werden bestimmte Eigenschaften zugeordnet. Nach dem christlichen Fischzeitalter folgt das Wassermannzeitalter – welches nach esoterischer Sichtweise eine Höherentwicklung des Menschen bringen soll . (Die bekannte Darstellung dieser ´New Age´-Erwartungen findet man im Musical Hair – gleich im ersten Lied: Aquarius.)

    Nach Darstellung von H. Deistung findet man in ägyptischen Bauwerken Löwen-/Widder-Sphinx Hinweise darauf, in welchem Weltzeitalter diese Bauwerke gebaut wurden: Widder-Zeitalter = 0 – ca 2000 v. Chr. / Löwen-Zeitalter = ca. 8000 – 10 000 v.Chr. Denn diese Bauwerke passen vom Alter sehr gut zum entsprechenden Weltzeitalter.

    Allerdings wurden die Sternbilder vermutlich erst um 2000 v. Chr. von Sumerern oder Babyloniern erstmals benannt! D.h. die Baumeister kannten das entsprechende Weltzeitalter, bevor die Präzession (um 128 v. Chr) entdeckt wurde und es damit die Idee der Weltzeitalter überhaupt gab.
    Das ist doch phantastisch

  54. @ KRichard Weltzeitalter

    Sie haben das fachlich soweit richtig dargestellt – die Schlussfolgerung läuft aber den Ereignissen hinterher. Warum? Die Dingir haben lange vor der Sintflut (~13.000 Jahre) nicht bloß auf der Erde gelebt, sondern auch geforscht. Dazu hatten sie die Einteilungen erarbeitet.
    Sumer gab es vor 4000 Jahren nicht mehr und Babylon trat mehr an ihre Stelle.

  55. @ sylar_5

    Wahrsager – sie sind auch oft Pshychologen, die den Menschen Vieles sagen – und wer Vieles sagt, trifft dabei auch Kerne. Einen heißen Draht „nach oben“ – nein. Es gab eine Sendung bei bei K1 Medium http://www.kabeleins.de/tv/medium , dort wurden Fälle geschildert, wie eine Frau – ihr Foto und Name war auch online – ganz konkret der Staatsanwaltschaft und Polizei helfen konnte. Da fragt man sich schon – wo hatte diese Frau ihre konkreten Träume und Hinweise her? Das blieb natürlich offen und ich habe auch keine Antwort dazu. Vor dem Untergang der Titanic hat ein Mann das voraus gesagt.
    Die Wahrsager, Nummerologen… (keine geschützte Berufsbezeichnung) können ja nicht einmal wesentliche Ereignisse auf der Erde voraussagen – woher auch!
    Zdf-Video – die beiden Professoren am Anfang haben Sie nicht gesehen und gehört?

    In Encheduanna wird erklärt, dass die Dingir von den früheren Sumerologen als Götter bezeichnet wurden, es aber die Herren (und Damen) der Raketenschiffe waren.
    Das Alter der Sphinx und Pyramiden von über 12.000 Jahren bedeutet auch, dass sie das ägyptische Volk so nicht wie gelehrt gebaut haben kann.
    Tolle Bauwerke – wir finden in Peru Mauern, wo es eindeutig heiß, dass wir keine Erklärung haben, wie sie so ohne Fugen und Mörtel gebaut werden konnten – ich habe sie vor Ort auch fotografiert.
    In Puma Punku gibt es Blöcke aus Andesit mit polierten Flächen und sauber gebohrten Befestigungslöchern, wo kein Einheimischer je sagen konnte, wer diese Blöcke hinterlassen hat – es war weit vor ihrer Zeit.

    Dr. Burgard hat ja nun auch von den Dingir geschrieben – wenn man lange davon ausging, dass wir allein im All sind – ist ein Umdenken schwierig – man braucht dazu eine „Initialzündung“ – und wenn da auch kein Prof. helfen kann…

  56. @Klaus Deistung, Wahrsagerei

    Ich weiß nicht, warum Sie darüber hier schreiben, offenbar haben Sie meine Analogie nicht mal erkannt. Ich habe Sie nie nach Ihrer Meinung hierzu gefragt, oder das Thema in irgendeiner Weise zur Debatte gestellt.

    Halten Sie Kabel 1 (oder Privatfernsehen im Allgemeinen) wirklich für eine seriöse Quelle?

    Mit ein wenig Nachforschung in Quellen, die ein wenig seriöser als Privatfernsehen sind (was nun wirklich nicht schwer ist…) sollte eigentlich recht schnell klar werden, dass Wahrsagen Unfug ist.

    Wie Sie selbst gesagt haben, „Wer Vieles sagt, trifft dabei auch Kerne“. Und wenn viele Leute irgendwelche Dinge über die Zukunft sagen, so werden ein paar von diesen sogar etwas „vorhersagen“, per Zufall eben.

    Aber das schweift vom Thema ab, und hat exakt nichts mit dieser Diskussion zu tun.

    Die Logik, „Wir wissen nicht, wer es gebaut hat oder wie diese es gebaut haben, also wissen wir, dass es Aliens sein müssen“ ist einfach falsch.

    Dass die Sphinx so alt ist, heißt, dass die Ägypter diese nicht gebaut haben. Heißt das, dass nicht vorher ein anderes Volk in diesem Land gelebt hat und die Sphinx gebaut hat? Nein.
    Das würde übrigens auch das Merkwürdige Aussehen der Sphinx erklären: Ein Volk baut eine Löwenstatue, die Ägypter ändern diese später zu einer mit menschlichem Gesicht.

    Die meisten Physiker glauben übrigens garnicht, dass wir das einzige Vorkommen von Leben im Universum sind; dazu ist es einfach viel zu groß. Heißt dass, dass wir von Aliens erschaffen wurden oder dass Aliens uns niemals besucht haben? Nein.

  57. @ Michael Blume – Artefakte

    In Ägypten hat Frau Dr. Pacak begonnen, Satellitenaufnahmen erfolgreich durch Ausgrabungen auszuwerten. Man geht wissenschaftlich davon aus, dass hier bisher nur 1% der möglichen Funde gemacht wurde. Auf dem Hochplateau von Sinai soll auf dem 30 Breitengrad nach Z. Sitchin eine Raumbasis gewesen sein, die bombardiert wurde. Wenn man dort – aber auch in Sodom und Gomorra – Satellitenaufnahmen zur Auswertung hätte und ev. auch archäologisch tätig werden könnte… Aber das wird wohl schwierig.

    Es gibt Goldflieger als Modelle z. B. im Überseemuseum Bremen – unter Werkzeuge! Da ein vergrößerter Nachbau gut fliegt – wer schuf die Originale? Und warum schrieb man: Mischwesen mit Krokodilköpfen, Vogel- oder Insektenflügeln und Fischschwänzen. Tolima (100n. – 1.000 n. Chr.) Die in Zeitungen gelgentlich auftauchende Interpretation, es handle sich um frühkolumbianische Kampfflugzeuge, ist unrichtig. http://www.uebersee-museum.de/Werkze….html
    Fliegende Modelle: http://www.beo-news.ch/…03/okt2003/aassam04.html
    In Ägypten fand man ein Holzflugzeug: „Taube von Sakarra“ um 2.200 Jahre alt. Ein vergrößertes Modell fliegt sehr gut. Hochleistungs-Segelflugzeuge haben heute die gleiche Flügelform, gesenkte Flügelspitzen – die es schon vor Jahrtausenden gab:
    http://tatjana.ingold.ch/index.php?id=goldflieger .
     
    Es gibt Spiralen aus verschiedenen Metallen von 3 cm bis 3 µm mit einem geologisch ermitteltem Alter zwischen 20.000 und 300.000 Jahren:
    http://unsolved-mysteries.info/…archivobj006.htm .
    Die Steinrakete von Istanbul http://www.palaeoseti.de/…php/oasien/steinrakete .

    Unerklärliche Artefakte mit Klaus Dona, der auch in Wien 2001 die erwähnte Ausstellung Unsolved Mysteries mit über 300 originalen Artefekten organisierte und eine neue Ausstellung plant. Er schildert auch, wie die Wissenschaftler diese Ausstellung abgelehnt haben – hier gibt es auch Beispiele zu sehen: http://www.youtube.com/watch?v=pCwa3nvvHmM
    In dem Beitrag von A. Klitzke „Das Paradoxon von Assuan“ Matrix 7/8 12 S. 48-51 sind mehrere Fotos von hochtechnologisch bearbeiteten Steinwänden – ein bisher gesperrter Bereich. Und hier ein Video über die Pyramiden mit ihm: http://www.politaia.org/…wissen-in-stein-teil-1/
    Und hier 2 weitere Artefakte:
    PRÄ-ANTIKES ALUMINIUM: http://www.fast-geheim.de/Aiud-Artefakt.html
    DER HAMMER VON TEXAS – http://www.fast-geheim.de/Hammer_von_Texas.html

  58. @Klaus Deistung: Artefakte?

    Lieber Herr Deistung,

    wenn Sie sich Ihre „Beweisführung“ noch einmal anschauen, so werden Sie sehen, dass Sie ausnahmslos entweder auf zukünftig noch zu machende Funde verweisen, bestehende Funde gegen die wissenschaftlichen Beschreibungen umdeuten oder sich auf Seiten beziehen, deren Betreiber Fälschungen und Verschwörungstheorien verbreiten. Wie sollte z.B. ein seriöser Mensch an mehrere Hundert (!) außerordentlicher Artefakte kommen, von denen „die Wissenschaft“ angeblich keines akzeptieren würde!? Gehen Sie denn wirklich davon aus, dass meine Kolleginnen und Kollegen aus aller Herren Ländern vor solchen Schätzen die Augen verschließen würden – wenn auch nur das Geringste dran wäre? Und würden die Kolleginnen und Kollegen nicht selbst an weiteren aberhundert Funden partizipieren wollen, die dem von Ihnen verlinkten Herren offenbar allesamt in den Schoss fielen? Schon das Mittelalter konnte sich bald vor gefälschten Reliquien kaum retten – und heute soll die Wissenschaft noch leichtgläubiger sein?

    Lieber Herr Deistung, wenn Sie Fälschungs- und Verschwörungsseiten samt Privatfernsehen als seriöse, wissenschaftliche Quellen betrachten wollen, ist es kein Wunder, dass alles und das Gegenteil „bewiesen“ werden kann. Das sind Fakes, keine Fakten.

    Teilweise klappt es auch nicht einmal mit der Logik: Wenn Sie von interstellaren Raumschiffen ausgehen, ist es völlig unlogisch, plötzlich die Flugeigenschaften antiker Figurinen als Segelflugzeuge (!) zu interpretieren. Dagegen ist es sehr logisch und sparsan, anzunehmen, dass auch frühe Hochkulturen bereits mit kleinen Spiel- und Zeremonialmodellen Flugeigenschaften austesten konnten, wie ja auch z.B. bereits Aborigines außerordentlich kunstvolle Wurfgeschosse zu fertigen verstanden. Die Menschen brauchten dazu wahrlich keine Aliens – und für diese gibt es auch weiterhin nicht die geringsten, seriösen Belege.

  59. @Klaus Deistung

    Herr Deistung, ich habe zwei Fragen für Sie.

    1) Laut Ihrer Behauptung lebte (oder lebt) eine Zivilisation auf Nibiru. Wie ist es möglich, dass sich auf einem Planeten Leben und gar höheres und intelligentes Leben entwickelt, der die weitaus meiste Zeit so weit entfernt von der Sonne befindet, dass er keine nennenswerte Sonneneinstrahlung erhält?

    2) Sie behaupten, Nibiru habe vor 13.000 Jahren eine Sintflut auf der Erde ausgelöst. Haben Sie entsprechende Berechnungen vorzuweisen? Können Sie zum Beispiel für das Simulationsprogramm Celestia Bahndaten bereitstellen, so dass man den Abstand von Nibiru zur Erde zum damaligen Zeitpunkt und damit die Gezeitenkräfte auf die Erde berechnen und so Ihre Hypothese überprüfen kann?

  60. Arrgh

    Es muss natürlich heißen: „… der sich die weitaus meiste Zeit so weit entfernt von der Sonne befindet…“

  61. Habitabilität

    Wie ist es möglich, dass sich auf einem Planeten Leben und gar höheres und intelligentes Leben entwickelt, der die weitaus meiste Zeit so weit entfernt von der Sonne befindet, dass er keine nennenswerte Sonneneinstrahlung erhält?

    Nun, ein jetziger Exoplanet könnte einstmals in einer solarstationären Umlaufbahn und habitabel gewesen sein und nun noch von Restwärme zehren oder von fossilen Energiequellen.

    Zur Habitabilität von Exoplaneten gibt es einige Texte/Studien. Man ist hier aber – wie bei der UFO-Forschungen überhaupt – durchgehend im „Es Könnte“-Bereich und bei „Es gibt“-Aussagen.

    12k Jahre sind nicht so viel und der (mittlerweile) abgereiste Planet könnte noch ortbar sein. Diese Thematik wird u.a. in der SciFi bemüht wie auch in Donald Duck-Heften.

    MFG
    Dr. Webbaer

  62. @ Spitzkopf – Nibiru

    Ihren Vorschlag finde ich gut – nur wer anfängt, kann auch Erfolge erreichen.
    Zu 1.: Diese Frage habe ich mir auch mal gestellt. Die Überlieferungen im Enuma Elisch und den von Z. Sitchin angegebenen Büchern „belegen“ ein solches Leben. In einer ZDF-Sendung wurde erläutert, dass die Uratmosphäre auf der Erde durch die Vulkane erfolgte – so wird es auch vom Nibiru beschrieben. Wegen eines Fehlers sollte die „Lücke“ mit Goldstaub teilweise geschlossen werden. Das Gold haben sie im Endergebnis von der Erde geholt. Im Text von Encheduanna wird der Goldtransport zunächst in eine – wir würden heute sagen Raumstation – „Himmel“ mit Raketen geflogen. Weitere Informationen stehen auch in meinem Buch http://www.deistung.de/weltall/mein%20buch.htm .

    Zu 2.: Der Nibiru könnte 3-4 Erddurchmesser haben. In einer Simulation wurde vermutet, dass das Sonnensystem einen Planeten abgegeben hat (in das Heer der freien Planeten): „Bye, bye, Planet X!“ http://www.wissenschaft.de/…enschaft/news/314538 . Dass ein Sonnensystem auch mal einen der vielen Planeten aufnehmen könnte – wird (noch) nicht untersucht. Deswegen stimme ich Ihren Vorschlag zur Zuarbeit zu.

    Da Nibiru als gegenläufig vom Süden kommend dargestellt wird, wird er auch als Planet der Kreuzung bezeichnet und auch u. a. so dargestellt. Sein Apogäum liegt um 450 AE und sein Perigäum im Asteroidengürtel. Seine Umlaufzeit wird seit den 4 Milliarden Jahren mit 3600 Jahren angegeben. http://www.deistung.de/weltall/beitraege-2011.htm mit Bahnbild und möglicher Position heute. Nach 1. Berechnung sind das noch über 800 Jahre bis zum Perigäum.

    Seine Monde sollen den einst wasserreichen Planeten Tiamat zerstört haben – und die Erde ist davon etwa die Hälfte, die mit dem größten Mond Tiamats auf ihre heutige Bahn geschoben wurde.
    Durch eine Bahnstörung vor um 13.000 Jahren soll Nibiru etwas näher gekommen sein, durch seine Netzkraft (Gravitation) und einen Mond ev. die Probleme mit Uranus und seinem Mond Miranda ausgelöst haben. Seitdem lässt sich ableiten, dass sein Umlauf mit einem Mond weniger nur noch 3450 Jahre betragen soll.
    Diese Bahnstörung führte im Endergebnis zum Abzug von Wasser und Atmosphäre vom Mars und zur Auslösung der Sintflut. Nach einer längeren Warmperiode auf der Erde hatte das Eis am Südpol nicht mehr die Festigkeit und die Netzkraft Nibirus soll im Endergebnis großen Mengen Eis von den hohen Bergen gelöst haben, die ins tiefe Meer stürzten. Der mehr als Megatsunami und viel Regen war dann die Sintflut.

    Die Dingir (DI.IN.GIR) hatten das vorausgesehen – waren aber selbst überrascht von der Gewaltigkeit der Flut. Hier stimmen alle Überlieferungen im Prinzip (Unterschiede im Detail) überein.

  63. @ Dr. Webbaer Habitabilität

    Zu Ihrer 1. Frage habe ich bei @ Spitzkopf – Nibiru 05.08.2012, 10:28 Ausführungen gemacht.
    Nibiru als Planet X wurde auch ohne jede Recherche von vielen Autoren als Katastrophenplanet 2012 dargestellt – dabei braucht er noch über 800 Jahre um mal wieder gesehen zu werden.

    „Es Könnte“-Bereich und bei „Es gibt“-Aussagen – da kann ich auf die Aussage vom Astronauten Dr. Walter im Interview der Sendung Ufo 2000 im Februar 2000 hinweisen, dass sich die Wissenschaft mit dem Ufo-Phänomen befassen sollte. In den folgenden 10… Jahren ging es aber in eine entgegengesetzte Richtung. Lichtblicke wie http://www.n24.de/…ch-aus-dem-all-1_1554091.html wurden wieder dunkel.

    12k Jahre – in der Zwischenzeit war er 3x im Perigäum Asteroidengürtel. Offiziell wird Nibiru von jedem Autor anders abgelehnt. In einem zur Veröffentlichung eingereichten Artikel untersuche ich die Wahrscheinlichkeiten Nibirus.

  64. zur Beleglage

    Lieber Herr Deistung,

    benötigen Sie denn bei Ihren doch sehr spezifischen Aussagen keine dichtere Beleglage oder Lage der Evidenz?

    Klar, die Science ist irgendwo zwischen hart und weich, der Schreiber dieser Zeilen hat sich seit einiger Zeit fachgebiets- wie blogübergreifend hier forschend [1] um Zusammenfassung wie Einordnung bemüht, abär: Wie sicher fühlen Sie sich so im Moment?

    Sie ahnen vielleicht, das Dr. W – wie vielleicht auch Herr Blume oder der „Spitzkopf“ – hier versuchen eine dem Blogartikel entsprechende Einordnung herbeizuführen…

    MFG
    Dr. Webbaer

    [1] insgesamt ist man bemerkenswerterweise doch ziemlich „soft“ unterwegs – was aus dem Ex Ante nicht so klar war; so richtig negativ fällt die Ufologie diesem Schreiber mittlerweile nicht mehr auf

  65. Entstehung von Religionen

    Was unterscheidet eigentlich religiöse Überzeugungen von politischen Überzeugungen oder eine Kirche von einer politischen Partei? Was ist der Unterschied zwischen einem Glaubensbekenntnis und einem Parteiprogramm? Was unterscheidet den plötzlichen Erkenntniszuwachs eines Ufologen von einer göttlichen Eingebung?

  66. @Michael Blume – Hochtechnologie

    „In der Sumerologie werden keine Hinweise auf Flug- und Hochtechnologie gesehen“
    „Dass sie glauben wollen , sit völlig o.k.“

    Ich will nicht irgendetwas „glauben“. Ich weise auf eine eingehend sumerologisch begründete Übersetzung hin. Wenn Sie diese Übersetzung als meine „Deutung“ hinstellen, dann darf ich Sie bitten, mir einen anderen Sumerologen zu bringen, der beweist, dass meine Übersetzung nicht erlaubt und unbegründet ist. Seit Monaten „Schweigen im Walde“, obwohl das Buch bei den „Päpsten“ mit dem Angebot zuging, Ihnen jede nicht verständliche Übersetzungsart noch eingehender zu belegen als es schon erfolgt ist.

    „Jackpott“ ??? braucht wohl noch einige Jahre Zeit, bis es dämmert…

    Zur Hochtechnologie: Encheduanna beschreibt mit Einzelheiten, die man nachlesen kann,(ich bleibe möglichst nahe an ihrer Terminologie)
    – Gegensprechgeräte, Rechenapparate,Laserkanonen, Abtaststrahlen, Elektrizität erzeugende Wasserkraftwerke etc.
    _ ein Startgerüst für einen
    hergestellten bewohnbaren Wegschweber;
    – eine Wallgestaltung in Uruk, in der die „Schale“ landen und ruhen kann
    – ein Startgerüst in Eridu;
    – zahlreiche Flugbewegungen mit Rauch, Lärm und Gestank;
    – mit physikalisch-chmischer Genauigkeit wie die Antriebsmittel Ölderivate und Azetylen hergestellt werden;
    – dass das Antriebsmedium aus etwas wie „Ziegenzitzen“ austritt,womit sie von der Form her Düsen beschreibt;
    – wie aufgereihte beschädigte kleine Flugapparate überholt werden;
    – dass ein metallener Lautsprecher „bläulich“ ausgesehen haben soll;
    – das Abstimmen der Weisungen für Flugapparate, um ein Sicherheitsnetz über das Land zu spannen;
    – dass UTU kein „Sonnengott“ war, sondern- neben anderen Einzelheiten- mit einem blaumetallisch „Leuchtenden“ vom „Himmel“ kam;
    – dass „arali“keineswegs „Unterwelt“ bedeutet, sondern einen „Adler-Seiten-Liege-Arm“ als Startrampe an einem Tempelgebäude dargestellt hat;
    – dasss die vom Glanzmetallenen „Himmel“ kommenden DI.IN.GIR bei ihrer Erdankunft jeweils dekontaminiert worden sind und „Gaben des himmels“ mitbrachten;
    – dass es eine „Herrn im Himmel“ gab,der dort oben Reinheitsprüfungen für Gold veranstaltete und den die Sumerologie bisher als „Mondgott“ ansieht.

    Wenn man, ohne geprüft zu haben, nicht „glauben“ will, dass Encheduanna das und vieles Andere beschrieben hat, dann muss man eben „glauben“, was die Fachkollegen der Sumerologie bisher b e h a u p t e t haben.

    Ich übersetze, belege die Wahl und stelle Fragen…

  67. Unterscheidungen

    Was unterscheidet eigentlich religiöse Überzeugungen von politischen Überzeugungen oder eine Kirche von einer politischen Partei?

    Nicht so viel. Religionen müssen wie politische Meinungen funktionieren.

    Wenn man aber die bisherigen zivilisatorischen Standards kulturalistisch zugrunde legt, fallen die Wertzuweisungen wieder leichter.

    Das ist ja auch der Grund, warum einige, die Religionen per se gut finden, Relativisten sein müssen.

    Politische Meinungen und Religionen können bestenfalls soft wissenschaftlich bearbeitet werden. Der Schreiber dieser Zeilen versucht also hintergründlich auch den hiesigen Inhalteträger zu verstehen.

    MFG
    Dr. Webbaer

  68. @Klaus Deistung

    Das von Webbär angesprochene Szenario, Nibiru habe sich zuvor auf einer Umlaufbahn in der habitablen Zone befunden, ist nicht im Mindesten glaubhaft. Wann und durch welchen von einer Zivilisation überlebbaren Mechanismus sollte Nibiru in diese extrem elliptische Umlaufbahn befördert worden sein (was auch Ihrer Behauptung widerspricht, Nibiru habe schon eine Million Umrundungen auf der gegenwärtigen Umlaufbahn hinter sich gebracht)?

    Ich stelle also fest, dass Sie keine entsprechenden Berechnungen vorgenommen haben und allein mit „hätte, wäre, wenn“ argumentieren.

    Übrigens lässt sich schon durch eine einfache Überschlagsrechnung zeigen, dass Ihr Sintflutszenario nicht stimmen kann. Laut Wikipedia ist der Einfluss der Sonne auf die Gezeitenkräfte der Erde nur die Hälfte derjenigen des Mondes, was trotz ihrer großen Masse an der gewaltigen Entfernung zur Erde liegt. Nun hat Nibiru laut Ihrer Aussage den drei- bis vierfachen Erddurchmesser. Rechnen wir mit dem günstigsten Fall für Ihre Hypothese, also dem vierfachen Erddurchmesser. Dann hätte Nibiru bei einer annähernd erdgleichen mittleren Dichte eine Masse von 3,8 E+26, was etwa einem Fünftausendstel der Sonnenmasse entsprechen würde. Laut Ihrer Webseite hat Nibiru ein Perihel von drei astronomischen Einheiten, käme also der Erde im allerbesten Fall bis auf zwei AE nahe.

    Welche nennenswerten Gezeitenkräfte soll also Nibiru auf die Erde ausüben? Er wiegt nur einen winzigen Bruchteil der Sonne und hat selbst bei größter Erdnähe immer noch den doppelten Abstand wie diese (und die Gravitationskräfte nehmen mit dem Quadrat der Entfernung ab). Und diese Gezeitenkräfte sollen dann auch noch, wie auf Ihrer Webseite behauptet, das Rutschen des Poleises ins Wasser bewirken und damit einen Tsunami auslösen? Herr Deistung, Ihre Annahmen sind samt und sonders Schwachsinn und Sie wissen das.

  69. Tsst, heute habe ich es aber…

    mit den Auslassungen. Es muss natürlich heißen: „Dann hätte Nibiru bei einer annähernd erdgleichen mittleren Dichte eine Masse von 3,8 E+26 Kilogramm.“

  70. @ Michael Blume – alles beim Alten?

    In Ihren ersten Sätzen haben Sie ja mächtig vom Anti-Leder gezogen und die ganze Zunft „Wir sind nicht allein im All“ in den Schatten gestellt. Sie führen hier u. a. 170 Jahre Forschung im mesopotamischen Raum ad absurdum.
    Ihre Herangehensweise ist mir bekannt – und das Problem, dass die Wissenshaft nicht „… vor solchen Schätzen die Augen verschließen würden…“ auch.

    Warum hat der Astronaut plötzlich gesagt: „Da draußen ist keiner“, obwohl es vorher ganz anders klang? Im ZDF-Beitrag (s.o. youtube) sehen sowohl Prof. Walter, als auch Prof. Lesch Außerirdische als real. Sie können natürlich mit nichts Anderem als „Ufos“ kommen – und sie waren hier in Indien mit Vimanas (Veden) und in Sumer mit Raketen (Keilschriften) und…
    So wie die Arbeit von Dr. Burgard mit dem Text von Encheduanna müssen viele weitere Texte detaillierter bearbeitet werden.
    Für eine Ausstellung sammelt man die Ausstellungsstücke – da fällt nirgendwo etwas in den Schoß.
    Ob das bei religiösen Ausstellungen anders ist – ist mir nicht bekannt.
    „… wenn Sie Fälschungs- und Verschwörungsseiten samt Privatfernsehen…“ alles zu pauschalisieren ist wohl doch zu viel. Sie (FS) haben ja auch die Ufos wegerklärt… vgl. Blog „UFOs entstehen im Hirn“ – für mich prinzipiell kein Unterschied.
    Es gibt heute Segelflugzeuge, bei denen die Verwandtschaft im Nachhinein mit der Sakka-Taube verblüfft. Das nachgebaute Flugmodell flog sehr gut.

    Wie werten Sie Marienerscheinungen? Sie wollten mir doch noch zu einer vergleichbaren Quelle Literatur nenne.
    Hier meine Quelle: Hierzenberger, G., Nedomansky, O.: Erscheinungen und Botschaften der Gottesmutter Maria. Pattloch, Augsburg 1993 Vollständige Dokumentation durch zwei Jahrtausende.

    „Aliens – und für diese gibt es auch weiterhin nicht die geringsten, seriösen Belege.“ Wenn die seriösen Übersetzer prähistorischer Literatur im alten Trott weiter machen und es Ufos – ich habe sie selbst gesehen und beschrieben – nicht gaben darf, dann werden wir wohl weiter auf seriöse Beweise warten müssen… weil sich kein seriöser Wissenschaftler damit befasst, befassen darf?

    Man entdeckt keine neuen Erdteile,
    ohne den Mut zu haben,
    alte Küsten aus den Augen zu verlieren!
    André Gide, franz. Schriftsteller

  71. @ Dr. Webbaer – zur Beleglage

    So gesehen gebe ich Ihnen erst mal Recht – ist es aber nicht überall so, dass man nach mehr Fakten forscht?
    Noch schwieriger wird es, wenn eine Gruppe gegen alle bisherigen Erkenntnisse ist und das nicht einmal aus nur wissenschaftlichen Gründen. Irgendwo habe ich mal gelesen: Es kann nicht sein – was nicht sein darf!
    Auch ein Echo kann – je nach Hintergrund – unterschiedlich ausfallen.

  72. @ HF – Vergleiche

    Prinzipiell wenig – früher haben sich die Christen untereinander bekämpft – 30-jähriger Krieg, heute sind es nur noch Wortgefechte. Im Islam bekämpfen sich die Sunniten und Schiiten.
    Trotz Eingottreligionen gibt es zwischen den Religionen auch Machtkämpfe – keine Religionskriege, aber das sagt man den Gläubigen so nicht.

    Wieso – glauben sie, dass Ufo-Forschung etwas mit Gott zu tun hat? Das wird zwar in den Blöggen gern suggeriert – und hier im Titel auch – auf den ich keinen Einfluss hatte.
    Wenn man sich mit den Überlieferungen befasst wird klar, dass Religion und Wissenschaft für viele Bereiche eine Quelle haben – die Dingir. In den Pyramidenmaßen steckt mehr Zahlenwissen, als man sich so allgemein vorstellen kann. Google-Suche: Axel Klitzke.

  73. @HF, Burgard & Deistung

    Lieber HF,

    freut mich, dass Sie die Faszination religionswissenschaftlicher Fragestellungen erreicht hat! 🙂 Willkommen auf NdG.

    @Burgard & Deistung

    Ich möchte mich auf jeden Fall dafür bedanken, dass durch diese lebendige Debatte m.E. sehr deutlich geworden ist, wie UFO-Glaubenssysteme funktionieren, wie sie sich durch Umdeutungen und Erfindungen von Befunden als vermeintlich „wissenschaftlich“ ausgeben und zugleich durch Verschwörungstheorien gegen die sog. „Schulwissenschaft“ gegen alle Einwände abschotten. Die Anregung, doch mal einen Sumerologen zu interviewen, nehme ich gerne auf.

  74. @ Michael Blume – UFO-Glaubenssysteme

    Das ist ja nun ein Ausflug ins „tiefe Mittelalter“ – ohne jede Anerkennung einer Entwicklung, dass wir nicht allein im All sind. Es kann nicht sein – was nicht sein darf?!

  75. @ Spitzkopf – Flut

    Ihre Rechnung habe ich nicht gemacht. Die Überlieferungen geben keine andere Ursache an. Aus der Katastrophenforschung wissen wir, dass oft kleine Ursachen große Wirkungen haben, besonders wenn mehrere Faktoren zusammen kommen.
    Entscheidend war auch, dass die Dingir die Katastrophe kurzfristig voraussahen – eine genaue Zeit dafür ist nicht angegeben. Es hat also für sie klare Anzeichen gegeben – und auch die Ansage, dass es nicht wieder passiert (ist relativ).
    Von der Gewaltigkeit der Flut waren sie selber überrascht und hatten Mühe noch rechtzeitig die Erde zu verlassen.
    Ich gehe nun auch davon aus, dass weitere detailliertere Übersetzungen diese These bestätigen – oder die Ursachen anders darlegen.

  76. Der Vatikan und die aliens

    Einige Fakten/Tatsachen/Unbestreitbarkeiten:

    Der Vatikan hat schon vor Jahren publik gemacht, dass er die Möglichkeit von Außerirdischen nicht ausschließt.

    Kardinal Ratzinger hat schon als Chef der Glaubensbehörde die „Erbsünde“ so umdefiniert, dass auch Aliens von der „Erlösung“ begünstigt werden könnten.

    Das von Irenäus um 180 als Häresie verurteilte sog Judasevangelium wurde in einer Übersetzung ins Koptische aus dem dritten bis vierten Jahrhundert vor etwa 6 Jahren gefunden und ins Deutsche übersetzt.
    Gemäß dieser Übersetzung soll Jesus seine zeitweiligen Abwesendheiten von den Jüngern mit Begegnungen mit „einem anderen starken Geschlecht“ begründet haben, das im Text von den Jüngern als nicht von der Erde stammend tituliert wird.

    Herr Ratzinger trägt als Papst in der Öffentlichkeit seit einiger Zeit fast nur noch Messgewänder, die eine Art „Eisernes Kreuz“ in einem Kreis plakatieren. Der Sumerologe kennt dieses Zeichen als Symbol des Raumschiffes der DI.IN.GIR.

    Verschwörungstheorie? Schon bekannt?

    Encheduanna kann man als Zeuge für aliens nicht anrufen. Dies ist eine Möglichkeit.Es gibt zumindest von der Logik her noch eine andere erklärungsmöglichkeit.Aber das wäre dann wieder eine Verschwörungstheorie…also lassen wir es.

    Es ist einfach,alles was man nicht kennt oder nicht anerkennen will so abzuwimmeln. Schade. Auch schade um die Zeit, die man mit Leuten verplempert,die sich auf diese Art sperren.

    A Dieux !

  77. @Klaus Deistung

    Ihre Rechnung habe ich nicht gemacht.

    Habe ich ja jetzt für Sie erledigt, obwohl es eigentlich Ihre Aufgabe gewesen wäre.

    Aus der Katastrophenforschung wissen wir, dass oft kleine Ursachen große Wirkungen haben, besonders wenn mehrere Faktoren zusammen kommen.

    Eine große Wirkung in Form einer starken und auf Gezeitenkräften basierenden Flutwelle kann aber nur von der Gravitation eines Himmelskörpers verursacht werden. Und dafür sind zwei Parameter maßgebend: Welche Masse hat dieser Himmelskörper und wie weit ist er entfernt? Ihre wohlfeile Phrase bietet da leider keinerlei Erklärung.

    Die Überlieferungen geben keine andere Ursache an.

    Das ist genau Ihr Problem, Herr Deistung. Sie versteifen sich darauf, dass Sitchins angebliche Übersetzungen nicht nur richtig wären (wenn er überhaupt diese Übersetzungen selber geleistet hat), sondern dass seine Interpretation dieser Schriften die einzig mögliche sei. Die Möglichkeit, dass Sitchin falsch gelegen oder – was wesentlich wahrscheinlicher ist – bewußt und vorsätzlich gelogen hat, um möglichst hohe Auflagen seiner Bücher zu erzielen, geht offenbar vollkommen an Ihnen vorbei.

    Das ist ja nun ein Ausflug ins „tiefe Mittelalter“ – ohne jede Anerkennung einer Entwicklung, dass wir nicht allein im All sind. Es kann nicht sein – was nicht sein darf?!

    Das ist ein Strohmann-Argument. Die meisten Wissenschaftler gehen davon aus, dass angesichts von geschätzt 100 Milliarden existierenden Galaxien mit jeweils Abermilliarden Sternen (die Milchstraße hat 200 Milliarden) die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass es anderswo im Universum Leben gibt.

    Das ist aber noch lange kein Beweis, dass es auch intelligentes Leben in unserem Sonnensystem außerhalb der Erde gäbe. Im Gegenteil: Sämtliche bisher bekannten, astronomischen Fakten sprechen gegen einen Planeten Nibiru. Sämtliches Wissen über Evolutionsbiologie spricht dagegen, dass sich auf einem solchen Planeten, wenn es ihn denn gäbe, intelligentes Leben entwickeln könnte. Aber Sie nehmen das nicht zur Kenntnis, klammern sich stattdessen an Sitchins Behauptungen wie ein Ertrinkender an einen Strohhalm. Mittelalterliche Ignoranz und der Spruch „es kann nicht sein, was nicht sein darf“ treffen viel eher auf Sie zu, Herr Deistung.

  78. @ Blume

    Wenn man die seltsamen Blogs von Herrn Blume so liest kommt einem oft der Gedanke “ Ob Herr Blume von dieser Welt ist“.

  79. @Kai

    Herr Blume ist Religionswissenschaftler und sein Job ist es, sich mit allem Möglichen und Unmöglichen zu beschäftigen, was die Menschen so glauben.
    Dazu gehört auch die Esoterik und mit ihr der Glaube an die reale Existenz von UfOs.

  80. Verschiedenes

    „Warum hat der Astronaut plötzlich gesagt: „Da draußen ist keiner“, obwohl es vorher ganz anders klang? Im ZDF-Beitrag (s.o. youtube) sehen sowohl Prof. Walter, als auch Prof. Lesch Außerirdische als real.“
    Ich werde Ihnen jetzt eine schockierende, unglaublich neue Wahrheit nennen: Fernsehinterviews werden regelmaessig durch Schneiden verfaelscht, um eine vom Autor gewuenschte Bedeutung zu erreichen. Wenn Dr. Walter in der finalen Fassung des ZDF-Interviews die Frage offen laesst, heisst das nicht, dass er auch so denkt. Ich hatte mal einen sehr schoenen Beitrag zu dem Thema, allerdings finde ich den Link nicht mehr.
    Ein Grund mehr, Fernsehen nicht als serioese wissenschaftliche Quelle zu betrachten.
    Ein weiterer Grund ist, dass diese Shows in erster Linie der Unterhaltung der Zuschauer und nicht der Wissensvermittlung dienen; das gilt insbesondere fuers Privatfernsehen, aber auch fuer die oeffentlich-Rechtlichen. Dabei werden paranormale Antworten bewusst offen gehalten, weil das einfach eine bessere Unterhaltungsstrategie ist.

    Achten Sie mal bei Beitraegen zu Ihrem Fachgebiet (Sie sind ja Diplomingenieur) auf Details; Sie werden schnell enttaeuscht sein. Zumindest geht mir das immer so, wenn Beitraege zur Informatik kommen…

  81. Vatikan

    Im Januar 2001 erklärte der Astronom des Vatikans: „Gott erschuf auch Außerirdische.“ In Bild vom 8.1.02 war es zu finden. Wissenschaft und Medien (sonst werden Meldungen schnell verbreitet) nahmen davon keine Notiz. Anders sah es ein paar Jahre später aus als es am 15.05.08 u. a. bei Welt.de hieß „Außerirdische sind unsere Brüder“. Der Chefastronom des Papstes sieht in Lebensformen im All keinen Widerspruch zum Glauben – im Gegenteil: Auch Außerirdische sind für ihn Gottes Geschöpfe. Seine Publikation macht deutlich, welchen Einfluss die moderne Astronomie und die Evolutionstheorie inzwischen auf das Denken im Vatikan hat. Von Norbert Lossau http://www.welt.de/…che-sind-unsere-Brueder.html
    G. Bruno wurde im Jahr 1600 u. a. verbrannt weil er lehrte, dass das Leben auf der Erde und sie nicht einzigartig im Universum sind. Und heute? – Sind wir nach 400 Jahren medienoffiziell und wissenschaftlich schon weiter?

  82. Ach, Herr Deistung.

    Motten Sie endlich mal diesen Strohmann ein. Der Meldung in der WELT ist nur zu entnehmen, dass Herr Funes genau wie Herr Lesch und viele andere Astronomen Leben irgendwo im Universum für möglich hält. Es ist aber weder ein Beleg für den Planeten Nibiru noch für intelligente Außerirdische, die ihn bewohnen.

    Begreifen Sie diesen Unterschied?

  83. @Deistung & Burgard

    Geehrte Herren, lassen Sie uns differenzieren: Kein Mensch hier hat ausgeschlossen, dass es auch außerhalb der Erde intelligentes Leben geben könnte. Mit dieser Frage befassen sich sehr viele Wissenschaftler z.B. im SETI-Projekt und Wahrscheinlichkeiten werden auf z.B. auf Basis der Drake-Formel diskutiert. Es gibt dazu eben gerade keine Denkverbote und Verschwörungen, wie Sie ja meinen. In der katholischen Akademie der Diözese Rottenburg, in der ich oft zu Gast sein darf, gab es dazu sogar eine wunderbare „astrotheologische“ Tagung, deren Vorträge in diesem schönen Sammelband kostenlos nachzulesen sind:
    http://www.akademie-rs.de/…pdf_archive/khr46.pdf

    Die Möglichkeit der Existenz außerirdischen Lebens ist also gegeben und wird wissenschaftlich erforscht und diskutiert. Diese seriöse Annahme ist aber nicht zu verwechseln mit Ihrer Glaubensüberzeugung, wonach Außerirdische vor ein paar tausend Jahhren mit Raumschiffen die Menschheit besucht und die sumerische Kultur durch ihre Hochtechnologie geprägt hätten. Das ist keine seriöse wissenschaftliche Annahme, denn für diese außerordentlichen Annahmen gibt es schlicht keine wissenschaftlich anerkannten Belege – und daher glaubt auch der Papst nicht daran.

  84. @ Spritkopf – Skeptiker u. a.

    Wenn man sich die Literaturverzeichnise in den Bücher Z. Sitchins ansieht, dann findet man jede Menge Quellen aus dem vergangenen Jahrhundert. Er hat also diese Schriften ausgewertet und unserem technologischen Zeitalter angepasst – so stellt es sich für mich dar. Im Text sind weitere Quellen. Er bezieht sich auch auf die sumerische Literatur Enuma Elisch und Epen, die es vorwiegend im I-net gibt. Offiziell sind von über 70.000 Keilschrifttafeln nur 12 veröffentlicht im Gilgamesch Epos – warum?
    Jetzt ist Encheduanna von Dr. Burgard mit Teil 1 hinzu gekommen.
    Ich habe auch verglichen, was die Wissenschaft zu einzelnen Themen sagt. In meinem Buch habe ich ein Kapitel 10: Forschung bestätigt Sumer. Mit jedem Jahr gibt es neue Bestätigungen.

    Sie verwiesen auf die Skeptiker, andere verwiesen auf http://www.sitchiniswrong.com . Hier werden Infos verbreitet, die so nicht stimmen, was ich beweisen konnte – dann gab es keine Antwort mehr.
    In einem Artikel habe ich mich zum 1. Todestag von Z. Sitchin auch zu einigen der „Probleme“ geäußert. Die 300.000 Jahre Homo sapiens wurden unabhängig von Prof. Pääbo bestätigt.

    Das was Dr. Blume zum Schluss sagt, lehnt ja genannte Fortschritte im Blog pauschal ab: Ufo-Glaubenssysteme.

    Die Milchstraße soll bis 400 Milliarden Sterne haben und 1,8 mal so viel freie Planeten. Und wenn sich einer nun in unserem Sonnensystem „verirrt“ hat? Einer soll sich entfernt haben – hier gibt es auch Konjunktive. Noch mehr Konjunktive http://www.wissenschaft.de/…enschaft/news/314538
    Wieviel konkreter sehen Sie das?

    Da ich weiß, dass weitere Übersetzungen auch neue Belege bringen – kann ich meine Aussagen anpassen. Bei Z. Sitchin gibt es auch Dingir – mit spezielleren Aufgaben. Dr. Burgard hat es konkreter gemacht.
    Pioneer 10 flog in Richtung Nibiru und hatte Probleme, er wurde langsamer. 3 verschiedene Teams haben das mit gleichem Ergebnis ausgewertet. Dem kann ich mich aus meiner Sicht nur anschließen Blog bei Herrn Khan.

    Wenn es um Nibiru geht, hat jeder Autor eine andere meist sogar unlogische eigene Interpretation, Kap. 16. Nibiru bewusste Rausrechnung… der obige Link kommt dazu und http://scilogs.spektrum.de/…k-von-florian-freistetter .

  85. @ Michael Blume – (Glaubens) Überzeugung

    Wenn wir so rangehen ist ja die ganze Forschung zu Sumer – worauf reduziert?
    In Encheduanna sind einige Häuser für Raketen oben offen – die Rekonstruktion des Tempels bei Ez durch den Deutschen Ing. H. H. Beier belegt auch, dass der Tempel oben offen war.

    Die Erscheinung von Guadalupe ist mit Hochtechnologie verbunden: das Bild der Jungfrau von Guadalupe wurde mehrfach untersucht: keine irdische Technologie! Oder? Im „Blitzlicht“Bild der Augen konnte man die damals anwesenden Personenumrisse nachweisen.

    Marienerscheinungen über 2000 Jahre – keine Diskussion – Sie wollten mir doch noch eine vergleichbaren Literatur nennen.
    „Als Religionswissenschaftler kann ich Ihnen versichern, dass wir die Metallfahrzeug und Himmelsreisenberichte antiker Kulturen ganz ohne Astronautengötter immer besser erklären können. Nicht, weil wir das so wollten – Außerirdische wären klasse -, sondern weil wir individuelle und soziale Wahrnehmungskonstruktionen immer besser verstehen.“ Ich bat Sie um Literaturhinweise… oder ist das eine Geheimlehre?

    Ich selbst habe farbige Kugel(Ufos) mehrfach gesehen, sie beschrieben und begründet, warum sie mit der Geschwindigkeit auch die Farbe ändern. Der CENAP habe ich Eine gemeldet, Sie haben daraus MHB´s gemacht. Die mehrfache Frage warum sie aus 1 gemeldeten Kugel (Singular) MHB´s (Plural) gemacht haben – blieb offen. Dafür durfte er die Zeitschrift Astronomie heute beraten…
    Vor dem Nationalmuseum in Mexiko steht der fast mannsgroße Guß eines einfachen Raketen-Triebwerks Models – ich beschrieb es. Die indischen Vimanas hatten Quecksilber-Antriebe – ich beschrieb sie. Zu beiden gab es eine Veröffentlichung. Dazu hatte ich mich mit 2 Professoren konsultiert – sie haben mich reden lassen – selber schwiegen sie dazu. Sie schrieben aber eine ganz andere Meinung über Artefakte – die Wissenschaft würde sich freuen…
    Und schließlich erkannten 2 Ingenieure bei Ez ein Fluggerät… B. Cannon schon vor 115 Jahren und es flog – Herr Blumrich um 70 Jahre später. Das kann man doch nicht einfach alles wegreden!
    Das kann sich doch der Prophet nicht alles ausgedacht haben – er sollte sich doch alles genau merken!

  86. @Klaus Deistung

    Sie machen eine Quatschbehauptung nach der nächsten. Sie behaupten, die Wissenschaft würde die Möglichkeit von extraterrestrischem Leben bestreiten, was nicht stimmt. Sie können nicht ansatzweise darlegen, wie auf einem Planeten ohne nennenswerte Sonneneinstrahlung intelligentes Leben entstehen soll. Sie erzählen etwas von einer von Nibiru verursachten Flut, die schon aufgrund der von Ihnen angegebenen Nibiru-Bahndaten nicht stattgefunden haben kann. Ihre sogenannten „Beweise“ bestehen allein darin zu sagen, Sitchin hätte recht. Und Sie wundern sich, dass Sie von niemandem ernst genommen werden?

    Ihr Problem ist meiner Vermutung nach ein anderes. Sie haben einen Haufen Arbeit investiert, um ein Buch zu schreiben, welches sich nach und nach als Blödsinn erweist. Im Nachhinein sich selber einzugestehen, dass diese Arbeit umsonst war und Sie sich von Sitchins Dummtüch haben leimen lassen, diesen Mumm bringen Sie nicht auf.

    Übrigens gab es erst vor einigen Tagen eine sehr ähnliche Diskussion auf Florian Freistetters Blog. Da hatte ein stark an Sie erinnernder Crackpot einige Bücher zu Numerologie rund um die Cheops-Pyramide verfasst und war nicht von seiner Meinung abzubringen, dass die Pyramiden von Außerirdischen erbaut worden wären. Der hatte genau das gleiche Problem wie Sie. Er hatte viel Arbeit in die Beschäftigung mit Unsinn gesteckt und konnte nicht mehr vor sich selber zugeben, dass sie für die Katz war. Nehmen Sie doch mal Kontakt zu dem auf. Wie ich immer wieder feststelle, sind Crackpots, wenn sie unter sich sind, jederzeit offen für die abgedrehtesten Schwachsinnstheorien anderer Crackpots. Selbst wenn deren Hirngespinste ihren eigenen Elaboraten massiv widersprechen, bestätigen sie sich grundsätzlich in einer Art geistiger Wagenburgmentalität. Ich bin sicher, Sie beide hätten viel gegenseitige Zustimmung zu geben und zu empfangen. 😉

  87. totale Ahnungslosigkeit

    Herr Deistung: Unter Wikipedia ´Pioneer Anomalie´ > Naheliegende Lösung – finden Sie beschrieben, warum die Pioneer Sonden langsamer wurden (eigene Wärmeabstrahlung).
    Ihre Begründung, dies hätte etwas mit Nibiru zu tun, zeugt von Ihrer totalen Ahnungslosigkeit – denn die Auflösung der Ursache der Pioneer-Anomalie war schon in allen Tageszeitungen nachzulesen

  88. @Klaus Deistung: Marienerscheinung

    Lieber Herr Deistung,

    mir ist Ihre Bezugnahme auf Marienerscheinungen nicht ganz klar. Wie der Begriff Marien“erscheinung“ schon sagt, werden diese Phänomene von den Wissenschaften als Wahrnehmungs-Phänomene erforscht. Einige Theologen betrachten sie als göttliche Botschaften, andere nicht (was metaphysische und empirisch nicht überprüfbare Glaubensaussagen darstellt). Verstehe ich Sie richtig, dass Sie hinter Marienerscheinungen Alien-Hochtechnologie vermuten??

  89. @all: Curiosity

    Meine Familie & ich freuen uns gerade riesig über die erfolgreiche Landung der Curiosity-Sonde auf dem Mars! Möge sie viele wissenschaftliche Erkenntnisse bringen und vielleicht gar auf Spuren von außerirdischem Leben treffen!

    Ich hoffe, DIESE Freude teilen alle Teilnehmer unserer engagierten Debatte! 🙂

  90. Curiosity, Wahrscheinlichkeiten

    @Blume, Curiosity
    Oh ja, ich tue es jedenfalls 😀

    PS: Woher haben wir diese Technik eigentlich? Kein Mensch kaeme auf ein so bescheuert riskantes Landemanoever. Es kann doch nicht von Menschen stammen! 😀

    @Deistung
    Sie sind also bereit, Ihre Meinung zu aendern, wenn (und nur wenn) neue Pseudo-Beweise fuer Ihre These auftauchen? Ein Anfang, aber Sie sollten auch die andere Richtung erlauben…

    Ich schaue gerade aus dem Fenster, und sehe ein Auto, von dem ich sicher bin, dass es vor einer Minute noch nicht da gestanden hat. Was ist wahrscheinlicher?
    1) Ich habe es eben einfach uebersehen.
    2) Es wurde gerade dort geparkt.
    3) Aliens haben es gerade dorthingebeamt.
    Die ersten beiden Erklaerungen beruhen auf Annahmen, die ich aus meiner Erfahrung bestaetigen kann. Die letzte beruht auf der Annahme, dass Aliens existieren, was ich aus meiner Erfahrung nicht bestaetigen kann. Ergo werde ich die letzte Annahme verwerfen, solange es noch Erklaerungen gibt, die ich ohne unbestaetigte Hypothesen annehmen kann.

    Ein weiteres Beispiel:
    Man sieht 3 Lichtpunkte am Himmel. Wieder fallen mir ein paar Erklaerungen ein:
    1) Reflektionen aehnl. Fata Morgana
    2) irdische Flugzeuge (Die in Formation fliegen)
    3) ausserirdische Flugzeuge
    Wieder sind 2 dieser 3 der moeglichen Antworten ohne grosse Annahmen erklaerbar. Nur weil es vielleicht keine oeffentlich zugaenglichen Aufzeichnungen zu den Fluegen gibt, heisst es nicht, dass es nicht z.B. geheime Militaertests sind, von denen uns die boese verschworene Regierung einfach nichts sagen moechte, und uns lieber glauben lassen will, dass wir von Ausserirdischen Besucht worden sind (die Argumentation kommt Ihnen doch sicher bekannt vor, oder?)

    Genauso verhaelt es sich mit antiken Texten. Es ist einfach wahrscheinlicher anzunehmen, dass es sich z.B. beim Buraq um eine mythologische Phantasiegestalt handelt, als um ein ausserirdisches Flugzeug.
    Sind die ganzen Science-Fiction-Buecher/Serien/Filme (Independence Day, etc.) Aufzeichnungen von Ausserirdischen, die mit uns Interagieren, oder pure Fantasie?

  91. Themenverzögerung

    Als Prof. A. Wegener seine Theorie zum Urkontinent präsentierte, erntete er nur Hohn und Spott. Man machte ihn zum „Meteorologen“. Die Grundlagen dafür kannte er nicht, sie wurden später entdeckt: die Plattentektonik. Es gab aber auch keine Kollegen, die sich diesem Thema zur weiteren Forschung mit ihm verbündet hätten. Es dauerte 50 Jahre, bis zur endgültigen Anerkennung.

    Kapitäne meldeten immer wieder Monsterwellen. Man tat es damit ab, dass sie wohl wieder mal zu tief ins Glas gesehen hätten. Es dauerte ebenfalls Jahrzehnte, bis man die Problematik anging und es ein ernstes Forschungsgebiet sogar mit Satellitenunterstützung wurde.
    Flugzeugpiloten meldeten farbige Blitze bis 100 km in den Weltraum. Kann nicht sein! Aber heute sind Kobolde und Sprites auch ein Forschungsgebiet.
    Ein bisschen anders lagen die Verhältnisse in den Oceanen. Bis vor über 40 Jahren waren die Tiefen der Ozeane eine unendliche Wasserwüste – man hatte sie noch nicht gesehen. Dass es Leben bei 300 – 400°C geben sollte, hat man erst durch die Forschung an den Schwarzen Rauchern entdeckt.

    In den Überlieferungen der Völker der Erde in Indien, Mesopotamien, Mittel- und Südamerikas gabt es vor über 4000 Jahren Fluggeräte am Himmel und ihre Piloten, die meist als Götter überliefert wurden – und sie sprachen mit den Menschen. Andere Recherchen weisen seit 2000 Jahren Marienerscheinungen aber auch Flugmanöver auf.
    Dr. Set Shostak schrieb schon 2006 in Astronomie Heute 5/2006, dass es seit 50 Jahren Ufo´s gibt. Im Blog „UFOs entstehen im Hirn“ ab 22.10.2008 – 2 Jahre später – wurde trotz Literaturhinweis darauf überhaupt nicht eingegangen. Auch hier im Blog geht es schon in der Überschrift mit negativ gefärbter Kennzeichnung los. Auch in früheren Blöggen war die Rede von Ufo-Religion und hier hieß es Glaubensüberzeugung.

    Prof. Mack wurde für seine Arbeit auf diesem Gebiet vielfältig angegriffen.
    Flugzeugpiloten (militärisch und zivil) berichteten über Ufo-Sichtungen, das Radar hat sie erfasst – solo oder parallel mit Sichtungen vom Flugzeug oder dem Boden aus.
    Die Eigenschaften der Ufos werden immer vergleichbar beschrieben, vergleichbar sogar mit denen der indischen Vimanas mit Quecksilberantrieben.
    Eigentlich eine Aufgabe für die Wissenschaft, sich um diese Antriebssysteme zu kümmern – alles Fehlanzeige, wie ich selber erfahren musste.
    Eine sehr merkwürdige Wissenschaftspolitik! Was schriebt mir Dr. Blume? „Selbstverständlich haben es neue, wissenschaftliche Befunde und Hypothesen oft schwer – niemandem fällt es leicht, die eigenen Annahmen über Bord zu werfen.“ Aber das Allein kann es nicht sein!

  92. @Klaus Deistung, Themenverzoegerung

    Wenn Sie Ihre Behauptungen in die Reihe von Wegener und Monsterwellen einreihen, sollten Sie sich bewusst sein, dass die Reaktion anderer Menschen gute wissenschaftliche Skepsis war. Deren Theorie wurde erst anerkannt, als es gute Beweise fuer diese gab. Warum hat man das Argument „Suedamerika und Afrika sehen aus, als passen Sie wir Puzzlestuecke zusammen“ wohl nicht einfach gelten lassen?

    In diese Reihe gehoert uebrigens noch eine grosse Liste Behauptungen, die sich als falsch herausgestellt haben, die auch mit Anekdoten begonnen haben, aber nie Ueberzeugen konnten. Um ein Beispiel zu nennen: Phrenologie.

  93. Falsche Auffassung

    @ Spritkopf – Ach, Herr Spritkopf
    Eigentlich habe ich nur die Titel zitiert und die Quelle angegeben. Von Nibiru war hier keine Rede. Begreifen Sie diesen Unterschied?

    @ KRichard – totalen Ahnungslosigkeit
    Lesen Sie nochmal nach – was Sie mir unterstellen – habe ich nicht geschrieben. Ich betone es nochmal, dass was bei Herrn Khan im Blog steht, dem stimme ich ohne Einschränkungen zu!
    Pioneer 10 flog nur in die grobe Richtung und ich habe nichts von einer Beeinflussung geschrieben!

  94. @ Micheal Blume

    Gestern um 17.45 habe ich hier Fragen gestellt.Um 21.18 wurde darauf ausweichend mit Literaturhinweisen geantwortet, obwohl Herr Deistung einen Aspekt sogar ausgeweitet hatte.Seriöse Debatte?

    Zum gleichen Zeitpunkt setzt Herr Blume die Behautung in die Welt, ich hätte eine Glaubensüberzeugung betr. Ausserirdische. Offensichtlich liest er die Beiträge anderer nur insoweit, als es ihm in den Kram passt. Er sollte diese Unterstellung unterlassen.Ich habe hier betont,dass es von der Logik her noch eine andere erdbezogene Möglichkeit gibt. Aber das hätte mit diesem Blog nichts zu tun und wird in meinem Buch auch nicht angesprochen.
    Ich lasse mir nichts unterschieben und Ausflüchte mag ich schon garnicht.

    Endgültig: Schreibe man hier, was man lesen möchte. An dieser teilweise unse
    riösen mit Unterstellungen durchsetzten Diskussion werde ich mich nicht mehr beteiligen.

    Die Titulierungen, die man hier für andere Blogteilnehmer findet, sind eines seriösen Blogs auch nicht würdig. Sollen hier Menschen anderer Meinung vorgeführt werden? Pfui!!!

  95. @ Michael Blume – Marienerscheinung

    Zum Thema habe ich einen Buchtitel angegeben. Wenn es dafür andere Begriffe gibt, kann ich das annehmen. Wenn die vielen wissenschaftlichen Untersuchungen zum Ergebnis gekommen sind, dass das Bild nicht mit irdischen Technologien hergestellt worden sein kann – dann bleibt ja nur der Einfluss von oben.
    Eigentlich müssten Sie ja die ganze Geschichte von 1531 kennen – sonst ab S. 123. Die Dame, die Juan Diego (in landesüblicher Kleidung) ansprach und beauftragte hatte Kleider an, wie sie in ihrer strahlenden Schönheit auch zu anderen Anlässen beschrieben wurde u. a. in der Bibel – Keine irdische Produktion.
    Die Entstehungsgeschichte des Bildes wird recht genau beschrieben – und die Qualität nach dem letzten Ereignis wurde so gestärkt – durch den Einfluss der darin transportierten „Blumen“ -, dass es die Jahrhunderte überdauern konnte.
    Wie sehen Sie das denn?

  96. @Blume

    Mal ganz unter uns, warum scheint sich in diesem Wissenschaftsblog das Internet-Jahr 1996 zu wiederholen, als es noch irgendwie ass-kicking war wenn man auf Rechtschreibfehler in anderen Posts hingewiesen hat? Ich meine, sind die Leute hier wirklich so pingelig, oder ist das immer noch dieser komische, unter der Oberfläche schwelende Fight „wer ist hier klüger“? Ein wenig ist das doch so, als ob sich jemand beim Reden verspricht, und Sie sagen, ha, Trottel, jetzt hast du anstatt Fleisch Fleich gesagt! – Ein Inverview dagegen können Sie nur gegen Cash haben, gegen Geld also, gegen Bargeld, oder auch Gold, ich rede von 10.000 Euro oder mehr, von giveittomebaby, von klingeling, catching, Devisen, convertiblen Pesos vielleicht, von einem Statement, einem Commitment dass wir hier nicht faken – und dann laden Sie mich in ein schönes Restaurant ein, tragen den einen wirklich guten Anzug den sie dann mindestens haben, vergessen nicht die Schuhe zu polieren, lassen Mama die Krawatte binden, gucken nach der Frisur, und e voila – ich zeige Ihnen, was für ein Bösewicht auch Sie sein können – und was für einer Sie jetzt bereits zweifellos sind. (Jedenfalls im Vergleich zu Jesus, der, wie ich vor kurzem las, alles mit uns gemein hatte, nur nicht die Sünde, womit er ja praktisch dann gar nichts mit uns gemein hatte, oder?)

  97. @Klaus Deistung

    @ Spritkopf – Ach, Herr Spritkopf
    Eigentlich habe ich nur die Titel zitiert und die Quelle angegeben. Von Nibiru war hier keine Rede. Begreifen Sie diesen Unterschied?

    Sie beziehen sich doch die ganze Zeit auf die Außerirdischen von Nibiru. Welchen Zweck hätte also Ihr Posting zu dem WELT-Artikel sonst haben sollen?

    Die Eigenschaften der Ufos werden immer vergleichbar beschrieben, vergleichbar sogar mit denen der indischen Vimanas mit Quecksilberantrieben.
    Eigentlich eine Aufgabe für die Wissenschaft, sich um diese Antriebssysteme zu kümmern – alles Fehlanzeige, wie ich selber erfahren musste.

    Auch wieder so ein typisches Crackpot-Argument. Sie betreiben Beweislastumkehr und meinen, es wäre Aufgabe der Wissenschaft, Belege für Ihre Hirngespinste herbeizuschaffen. Hier eine Neuigkeit für Sie: Nein, ist es nicht. Es ist Ihre Aufgabe!

    Wozu sind Sie eigentlich Diplom-Ingenieur? Oder haben Sie Ihren Titel auf der Kirmes geschossen? Heben Sie gefälligst Ihren Hintern an und forschen Sie selber, verdammich nochmal!

    Und kommen Sie bitte, bitte erst zurück, wenn Sie echte, schlüssige und vor allem reproduzierbare Ergebnisse haben (und nicht den von Sitchin abgekupferten Schmarrn).

  98. @Deistung, Marienerscheinungen

    @Deistung, Marienerscheinungen

    Sie schrieben: „Wenn die vielen wissenschaftlichen Untersuchungen zum Ergebnis gekommen sind, dass das Bild nicht mit irdischen Technologien hergestellt worden sein kann – dann bleibt ja nur der Einfluss von oben.“

    Haben Sie schonmal etwas von Halluzinationen, Traeumen, etc. gehoert? Soetwas kann jedem Menschen geschehen. Nicht alles was jemand glaubt, erlebt zu haben, hat dieser auch wirklich erlebt! Marienerscheinungen (oder auch religiöse Erscheinungen im Allgemeinen) sind ein gutes Beispiel dafuer.
    Wieder kommen wir zu der Frage: „Welche Erklärung ist überzeugender? Ausserirdische oder Halluzination?

    Um Spritkopfs Argument der Beweislast aufzugreifen:
    Es ist Ihre Aufgabe als derjenige, der etwas Behauptet, Ihre Behauptungen zu beweisen (und nicht unglaublich viele Indizien zu sammeln und das als „Beweis“ zu bezeichnen).
    Es ist weder Aufgabe anderer, Sie zu wiederlegen, noch ist es Aufgabe anderer, Sie zu unterstützen. Beides dürfen andere, am Thema interessierte Menschen tun, aber es ist nicht deren Pflicht.

  99. Feynman on UFOS

    Richard Feynman hat sich als Physiker stark mit allen Formen des Wissenserwerbs und Glaubens auseinandergesetzt und mit der grundlegenden Frage, was es überhaupt bedeutet etwas zu wissen oder zu glauben man wisse etwas.
    Über Ufos hat er sich so geäussert:
    „Some years ago I had a conversation with a layman about flying saucers — because I am scientific I know all about flying saucers! I said „I don’t think there are flying saucers‘. So my antagonist said, „Is it impossible that there are flying saucers? Can you prove that it’s impossible?“ „No“, I said, „I can’t prove it’s impossible. It’s just very unlikely“. At that he said, „You are very unscientific. If you can’t prove it impossible then how can you say that it’s unlikely?“ But that is the way that is scientific. It is scientific only to say what is more likely and what less likely, and not to be proving all the time the possible and impossible. To define what I mean, I might have said to him, „Listen, I mean that from my knowledge of the world that I see around me, I think that it is much more likely that the reports of flying saucers are the results of the known irrational characteristics of terrestrial intelligence than of the unknown rational efforts of extra-terrestrial intelligence.“ It is just more likely. That is all.“

  100. @ sylar_5 – Wahrscheinlichkeiten

    Mir wurde eine interessanter Frage zugeschickt, wo wohl der Autor den geschilderten Fall selber nicht beobachtet hatte oder nachvollziehen konnte. Autor CENAP W. Walter: „Ein durchschnittlicher Airliner in 8000 m Höhe und bei 850 km/h der zufällig unter der ISS gleichsam die selbe Bahn von West nach Ost braucht dabei von Horizont zu Horizont genauso lange – 2 – 2 ½ Minuten. Und beide sehen am Nachthimmel identisch aus – zwei helle, weiße Lichtpunkte bewegen sich dahin, doch wer ist was?“
    Er war immer wieder mal mit seinen Erklärungen in den Medien zu sehen.
    Einem vergleichbaren Fall habe ich gesehen – und ihm die Lösung geschickt.

    „Sind die ganzen Science-Fiction-Buecher/Serien/Filme (Independence Day, etc.) Aufzeichnungen von Ausserirdischen, die mit uns Interagieren, oder pure Fantasie?“ Sie decken verschiedene Bereiche ab: Unterhaltung, Information aber auch Demagogie… manchmal mit fließendem Übergang.
    Waren die Amerikaner auf dem Mond – lief bestimmt schon über 30x im FS. Hier auch ein Blog:
    http://scilogs.spektrum.de/…nd-der-nahe-weltuntergang – Klaus Deistung Katastrophe? Wir machen eine daraus! 14.12.2009 | 18:22

    Es ist schon ein deutlicher Unterschied – die Tochter König Sargon des Großen Encheduanna wird doppelt hohe Priesterin – und beschreibt ihr Umfeld, dass wir heute nachvollziehen können. Die sonst noch handelnden Personen/Dingir sind die Gleichen, wie sie in sumerischen Epen genannt werden. Da hilft im Endergebnis nur, wenn man mehr liest, Zusammenhänge besser erkennt.

    Curiosity – natürlich ein gut erarbeiteter Fall – da kann man nur gratulieren.
    Da die Dingir auch auf dem Mars gearbeitet haben sollen – vielleicht findet man hier eher noch Reste, Artefakte. Die Zukunft wird das Eine oder Andere belegen.

  101. @Deistung, Premission Bias

    Sie schrieben: „Sie decken verschiedene Bereiche ab: Unterhaltung, Information […]… manchmal mit fließendem Übergang.“
    Und das tun Sie nicht, wenn Sie TV-Dokumentationen zitieren?

    Jedes Volk hat seine Mythen und Legenden, das heisst nicht, dass diese tatsächlich stattgefunden haben.

    Chronologien wurden damals einfach nicht objektiv geschrieben. Das gilt heute übrigens immer noch, aber man ist sich dessen bewusst und versucht, diesen Fehler zu vermeiden.
    Liest man sich mittelalterliche Chroniken durch, dann fällt auf, dass die Autoren nicht versucht haben, die Realität abzubilden, sondern gleichzeitig fiktionale Fakten ergänzt haben, um etwas bestimmtes auszudrücken. Es gibt gute Gründe, anzunehmen, dass auf antike Völker das Gleiche zutrifft, es gab einen fliessenden Übergang zwischen Mythologie und Wirklichkeit.

    Nennen Sie mir einen Link zu einem der Übersetzten Texte. Und zwar einen neutral übersetzten, keinen den ein Autor unter der Prämisse „Aliens“ übersetzt hat.
    Sie schrieben (sinngemäss), man übersetze derzeit Texte ohne die Filterbrille „keine Aliens“. Das mag den Text verzerren, allerdings ist „Aliens“ dann ebenso eine Filterbrille.

    Genaugenommen ist jede betrachtung einer Quelle unter einer bestimmten Vorraussetzung eine solche Verzerrung.
    Wenn Sie einen Text lesen, und behaupten, „das ist ein Raumschiff, weil ich davon ausgehe, dass es in dieser Zeit Raumschiffe gab“, um die Existenz von Raumschiffen in dieser Zeit zu beweisen, dann ist Ihre Interpretation nicht objektiv (Nennt man dann „Circular Reasoning“).

  102. @ sylar_5 – ME

    Wenn sie sich nicht damit befasst haben und Halluzinationen… einführen, dann passt das alles nicht zusammen. Ich kann hier nur auf Beispiele verweisen, geschilderte Fakten angeben – aber keinen Aufklärungsvortrag halten. Wer nicht will oder aus bisheriger Überzeugung nicht anders kann – kann natürlich seine Meinung äußern und sachlich bleiben. Aus einer Diskussion heraus ergeben sich manchmal gute Ansätze – sie haben das anders ausgedrückt.
    Die Frage ist – was wird auf diesem Gebiet überhaupt akzeptiert? Viele Beispiele habe ich als Link angeführt, die zu Bildern führen. Dr. Blume pauschalisiert: „bestehende Funde gegen die wissenschaftlichen Beschreibungen umdeuten oder sich auf Seiten beziehen, deren Betreiber Fälschungen und Verschwörungstheorien verbreiten.“ Da ging es u. a. um vergrößerte flugfähige Modelflugzeuge – und im weiteren Verlauf um ein Video zu einer Ausstellung 2001 in Wien.

  103. @ Spritkopf – Z. Sitchin

    Es ist sehr eigenartig – hier in den Blöggen (bewusst Plural) hat man einen Hass auf Z. Sitchin entwickelt, dass es wissenschaftskonform zu sein scheint. Und wenn man erst mal angefangen hat… s. a.: http://scilogs.spektrum.de/…k-von-florian-freistetter
    Zu den sumerischen Epen sagt man gar nichts, denn die haben andere Autoren, s. a. Encheduanna. Zur Diskussion ist es hilfreich, sich mit der Materie befasst zu haben.

  104. Frage an Deistung

    In einer Talksendung von Sandra Maischberger über Astrologe etc. machte der Philosoph und Atheist Michel Schmidt-Salomon neulich die überraschende Bemerkung, es käme letztlich darauf an, ob ein Glaubenssystem schädlich oder hilfreich wäre. Dies mal angewandt auf Ihre Ufologie, Herr Deistung: wie hilfreich ist die Annahme von Aliens und früher Hochtechnologie für Ihr Leben? Meistern Sie damit besser die Probleme und Ängste Ihres Alltags? Hilft es Ihnen, Ihre Kinder durch die Pubertät zu begleiten oder Abschied von einem sterbenden Menschen zu nehmen? Die Natur um sie herum besser zu verstehen oder seelische Konflikte unter Menschen?
    Die Existenz des „Bösen“ oder das Geheimnis der Inspiration? Oder ist es ein Hobby wie das Zusammenbauen eines ferngesteuerten Mini-Helikopters?
    Mal ganz abgesehen vom Wahrheitsgehalt Ihrer Annahmen: was bringen Ihnen die vielen Stunden von Forschung und Lektüre zu Sumer, Ufos etc. für die Verbesserung Ihrer Lebensqualität und für ein vertieftes Verständnis Ihres Lebens?

  105. @ Deistung

    Lieber Herr Deistung,

    Fragen Sie sich mal, warum die Aliens mit ihrer Hochtechnologie wie der Herrgott das Verborgene vorziehen. Sind sie denn verlorengegangen? Haben sie sich verlaufen wie ein Kind? Oder halten sie sich versteckt? Fürchtet sie sich vor uns? Sind sie zu Schiff gegangen? ausgewandert?

    (frei nach F.Nietzsche)

    Nun, der Herrgott würde wohl antworten:

    „Du kannst es nicht ertragen, mein Angesicht zu sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und am Leben bleiben „(2. Mos. 33,20).

    Haben Ihre Aliens dasselbe Problem?

  106. @ Ottmar Hilsebein

    Schon als Junge habe ich den Schluss gezogen, dass Gott hässlicher sein muss als der Alien in Predator, der ja, wie wir dank Arnold Schwarzenegger wissen, „agrundtief Hässlich“ war. Ich nehme an, die Aliens verstecken sich vor uns, weil sie in ihrer Hässlichkeit einer mutierten Muräne mit zwei Unterkiefern in Sachen Ästhetik unendlich unterlegen wären. Ganz logisch. Darum also verstecken sie sich.

  107. @ Ruediger Suenner

    Andere Menschen befassen sich mit anderen Themen – und sie könnten Ihnen die gleichen Fragen stellen. Mich fasziniert in erster Linie die Technik und dazu habe ich u. a. verschiedene Veröffentlichungen.
    Womit befassen Sie sich denn?

  108. @ Deistung

    „Nachdem was ich bisher gelesen habe, sind sie zu ihrem Heimatplaneten zurückgekehrt.“

    Ärgerlich. Wäre doch mal nett gewesen – so ein Plausch bei Kaffee und Kuchen. Anderseits gibt es Stimmen bei den Menschen, die da sagen: Gott bewahre! Denn wer einen solchen Weg auf sich nimmt, hat nur ein Ziel: Lebensraum. Nun ja. Vielleicht kommen die Aliens in Form von versteinerten Bakterien wieder. Wird allerdings dann schwierig. Mit Plausch, Kaffee und Kuchen. 🙂

  109. @ Deistung

    Herr Deistung,

    Sie halten die Aliens offenbar für Idioten. Sie glauben scheinbar, dass den Aliens die Dimension der Tatsache nicht bewusst ist, welche das Wissen für uns hätte, nicht alleine im Weltall zu sein. Die Aliens, so scheint mir, sind einerseits unglaublich fortentwickelt, aber zu blöd um zu kapieren, dass es für uns die vielleicht größte Sache wäre, zu wissen, dass sie, die Aliens existieren. Denn sonst hätten sie sich sicherlich bemerkbar gemacht, und zwar so, dass keine böse, böse Regierung der Welt diese Sache verheimlichen könnte.

  110. @Nick der Nickende

    Bekomme ich das Interview mit Ihnen vielleicht für 10.000 Nibiru-Nickel? Oder 125.000 Solar-Sent? Zum 1. April 2013? 😉

  111. Christus kommt in Herrlichkeit und die Aliens als versteinerte Bakterien. Sachen gibt’s. Das gibt ’ne Mega-Party. Ich stell‘ schon mal das Bier kalt.

  112. Deistung „Fakten“

    Sie interpretieren in die alten Texte hinein.
    Wenn sie die Texte, z.B. die Hymnen von Enheduanna, selber lesen -wirklich lensen – würden, so wäre ihnen schnell klar, dass diese Texte viel mehr mit heutigen ggf. christlichen religiösen Liedern zu tun haben, als mit „Aliens“.

    Ggf. gucken Sie einfach mal bei
    http://etcsl.orinst.ox.ac.uk/
    vorbei, da findet man kostenlos sumerische Texte mit der Transliterierung der Keilschriftversionen .. da sollte vieles klar werden.
    Nur „Ufos“ wird man auch da nicht „sehen“.

  113. @Deistung

    Mich würden eher die spirituellen und mythologischen Weltbilder der alten Völker interessieren – und wiegesagt glaube ich, dass all Ihre Text- und Symboldeutungen eher auf so etwas hinauslaufen würden. Wenn Sie sich vor allem für den technischen Aspekt interessieren, bräuchte man dazu keine Raumfahrzeuge und Helme. Auch Stonehenge, Göbekli Tepe, die Pyramiden in Ägypten und Südamerika zeigen ja die hohen architektonischen und astronomischen Kenntnisse früherer Kulturen, allerdings mit belegbarem und von der Fachwelt anerkanntem Faktenmaterial. Reicht ihnen das nicht? Es muss also in ihrer Technikfaszination für Sumer etc. noch etwas anderes mitschwingen oder? Eine Begeisterung für gottähnliche Wesen aus dem All, die mehr wissen und können als wir kleine Menschen? Die uns einst sagen werden, wie wir alles besser machen? Die uns erlösen werden von unseren Mängeln, Problemen, Begrenztheiten? Könnte man das so sagen?

  114. @Burgard: Debattieren

    Lieber Herr Burgard,

    lassen Sie mich klarstellen: Herr Deistung wird inzwischen auf sehr vielen Wissenschaftsblogs gelöscht oder ignoriert, da er immerfort über die sumerischen Annunaki-Aliens predigt. Da ich aber seit Jahren über UFO-Religiosität forsche und denke, dass auch wir Skeptiker aus Diskussionen etwas lernen können (z.B. wie abgeschottete Glaubenssysteme funktionieren), habe ich Herrn Deistung dazu eingeladen, per Web-Interview seine Sicht der Dinge vorzustellen und zu diskutieren. Sie dürfen davon ausgehen, dass ich mir schon dafür von Kollegen einiges anhören darf, die finden, man sollte UFO-Verkünder nicht auch noch durch Wahrnehmung ermutigen.

    Was ich aber wirklich schwer nachvollziehbar finde, ist die Haltung, zwar manches zu behaupten (einschließlich von Vorwürfen der Ignoranz und Verschwörungen gegen „die Schulwissenschaft“), aber mit Gegenargumenten nicht umgehen zu wollen.
    Ihre Argumentationen und Arbeiten im Bezug auf Sumer gehören in den Bereich von Paläo-SETI, das aus guten Gründen bislang keine wissenschaftliche Anerkennung gefunden hat, sondern Glaubenshoffnungen an frühere Besuche extraterrestrischer Intelligenzen legitimiert:
    http://scilogs.spektrum.de/…aszination-des-pal-o-seti

    Wenn Sie sich wirklich erhoffen, dass Ihre Ansätze wissenschaftlich anerkannt würden, dann müssten Sie sich eben auch der kritischen Diskussionen und Möglichkeiten der Falsifikation unterziehen. Wie @kunar bereits geschrieben hat, geht das ja mir und jedem anderen, empirisch arbeitenden Wissenschaftler ebenso. Ist das immer leicht oder angenehm? Nein. Aber nur so wird, über Generationen hinweg, überprüfbares Wissen geschaffen.

  115. @Deistung: dürftige Pseudo-Belege

    Sämtliche Links, die Sie gepostet haben, führen entweder auf TV-Sendungen (Die ich aus bereits genannten Gründen nicht für glaubwürdige Quellen halte), oder zu Bildern von Gegenständen, die sich auch ohne Aliens erklären lassen.

    Eine Erklärung für die Goldflieger: Drehen Sie mal die Bilder so, dass der vermeintliche Heckflügel unten ist (die Nase also oben). Dann sehen diese Gegenstände auf einmal aus wie Fantasiefiguren (Gottheiten?). War es vielleicht ein Schmuckstück?
    Die „Goldflieger“ sehen für mich ausserdem eher nach Fischen als nach Flugzeugen aus. Dass sie so „technisch“ wirkende Kanten haben, könnte einfach an der Bearbeitungsweise liegen. Dass antike Kulturen Kunst sehr technisch angefertigt haben, kennt man z.B. vom Zeichenstil der alten Ägypter.

    Die Steinrakete von Istanbul wird auf Palaeoseti.de übrigens im Fazit aufgelöst. Diese Auflösung bereitet keine Probleme, und ist deutlich wahrscheinlicher als Aliens.

    Wenn ich mir eine grosse Anzahl an beliebigen, zufälligen Gegenständen ansehe, wird mich irgendetwas davon bestimmt an moderne Mythen bzw. Science-Fiction oder Technik erinnern. Das ist ein gutes Beispiel dafür.
    Martin Holzherr fasst meinen Standpunkt übrigens sehr gut zusammen: Aliens sind eine mögliche Erklärung, aber nicht die einzig Mögliche. Und eine sehr, sehr Unwahrscheinliche.
    Und nach https://en.wikipedia.org/wiki/Ockhams_razor nehme ich deshalb an, dass es damals keine Aliens gibt, solange ich nicht etwas sehe, dass sich ohne Aliens nicht wirklich erklären lässt.

  116. @ Deistung

    „Aliens von Bier und Grillsteaks angelockt“

    Dachte ich’s mir doch. Sie sitzen bei einer guten Flasche Rotwein vorm Computer und lachen sich schlapp, wie Sie den Blog hier rocken.

  117. @ Ruediger Suenner – Pyramiden

    „Pyramiden in Ägypten und Südamerika“ und Mexiko – sie hatten auch ihre Götter. Lesen Sie mal Angaben unter Klaus Deistung @ Michael Blume – Artefakte – 04.08.2012, 18:14 nach.
    Sie können auch mal hier reinsehen/-hören: http://www.youtube.com/watch?v=GXNn5eBrH18
    Er spricht hier auch vom Mitschwingen des Sarkophags.
    Darunter befindet sich der Vortrag von A. Klitzke „Die Pyramiden des Gizeh-Plateaus“.
    Haben Sie auch schon mal darüber gelesen: Nach dem arabischen Geschichtsschreiber und Chronisten Al-Makritzi erbaute König Saurid (auch als biblischer Henoch bekannt) die Pyramiden, schrieb er um 1360 n. Chr. in seinem „Hitat“: „Die Ursache der Erbauung der Pyramiden war, dass 300 Jahre vor der Sintflut“ -heute vor rund 13.000 Jahren, Dg- „Saurid folgenden Traum hatte: Die Erde kehrte sich mit Ihren Bewohnern um, die Menschen flüchteten in blinder Hast, und die Sterne fielen herab.“ Um das Wissen seiner Zeit über die Katastrophe hinweg retten zu können, ließ König Saurid Pyramiden mit entsprechenden Räumen (bis 30 werden angegeben) bauen, eine altägyptische Überlieferung wies auf 7 Räume hin.

    In seinem Buch Encheduanna führt Dr. Burgard aus, dass die früheren Sumerologen sich geeinigt hatten, Dingir (Herren der Raketenschiffe) mit Gott zu übersetzen. Die Namen der Götter in den sumerischen Epen (z.B.: Gilgamesch Epos) und bei Encheduanna als Dingir sind die gleichen Namen z. B.: Enlil, Enki/Ptah Inanna/Ischtar… in anderen Ländern andere Namen.

  118. @ Nick der Bösewicht

    Solange sich die Menschen streiten und bekriegen lassen Sie es bei der Forschung. Unser el.-magn. Müll in Form von FS…Sendungen ist auch weit zu sehen und zu hören.
    Über mögliche Kontakte hat Prof. C. Brown geschrieben: „Kosmische Begegnung“. Verlagsanstalt Knauer, München 1997
    Vielleicht sollten Sie auch mal hier reinsehen: von Ludwiger, I. Ufos – die unerwünschte Wahrheit, Kopp, Rottenburg 2009.

  119. @ Michael Blume – Sich stellen

    Ich brauche mich nicht mehr zu stellen.Sechs deutsche professorale Sumerologen wurden von mir ebenso wie der emeritierte amerikanische Prof. Wilke, der wohl beste Kenner der Encheduanna-Materie, eingeladen, meine Übersetzung zu falsifizieren. Sie erhielten vor vier Monaten das Angebot, ihnen jede einzelne der über 200 übertragenen Zeilen in der üblichen Methode zu belegen, wenn sie meine Fassung auf Deutsch nicht verstehen. Und auch Prof Wilke versteht ausgezeichnet Deutsch. Das Ergebnis kennen Sie schon: „Schweigen im Walde“. Was mich angesichts der Tatsache nicht wundert, dass für jede Zeile von mir die bisherigen Übersetzungen ( eine davon von einem anderen Blogteilnehmer oben angezogen) ad absurdum geführt worden sind und gleichzeitig meine sprachliche Interpretation begründet wurde. Ich kenne den Sumerologenbetrieb sehr gut, weil ich mich über 20 Jahre lang mit der Materie befasst habe.Das sind Seilschaften mit Bergführern. Wer die massenhaft gepflegten sog. wissenschaftlichen Konventionen zu hinterfragen wagt, hat keine Chancen, im Lehrbetrieb Fuß zu fassen. Ich brauche diese Rücksicht nicht zu nehmen. Wer richtig die „Geheimen Offenbarungen“ verdaut, wird darauf stoßen, dass ich den akademischen Lehrern vier Kardinalfehler vorwerfe. Einzelheiten werden die Herrschaften im zweiten Teil gedruckt finden. Und ich habe anders tituliert, keine“Tempelhymnen“, weil es keine sind und weil solche Keilschrifttexte im Sumerischen keine Titel haben, sondern mit den Anfangszeilen zitiert werden. Wenn sich jemand zu dieser Arbeit äußert, sollte er sie gelesen haben. Da wird nichts von mir erfungen oder hinzugefügt. Im Gegenteil: überall dort, wo die bisherigen Experten aufgeben mußten und Verben und Satzteile unter den Tisch fallen ließen,weil sie nicht in das konventionelle Konzept passten, kann ich vollständig übertragen und alles in den Kontext einordnen. Sorry, ich wollte nicht mehr an der Diskussion teilnehmen, aber die Aufforderung, mich anderen Sumerologen zu stellen, war nach dem, was ich geschrieben hatte, unnötig. Ich formuliere manchmal vielleicht zu knapp -aber man sollte doch aufmerksam lesen, wenn man mit jemand diskutieren will. Hoffentlich Schlusss jetzt…

  120. @Burgard

    Vielen Dank für Ihr „Schlusswort“, es war sehr, ahem, aufschlussreich… Ich hoffe, Sie hatten auch ein wenig Freude und wünsche Ihnen alles Gute.

  121. Die Gegensätze bleiben noch

    Ufos – wissenschaftlich immer noch unakzeptabel!?
    Es gibt überlieferte Schriften aus vielen Ländern, wo über Fluggeräte vor Jahrtausenden berichtet wird. Artefakte dazu werden umgedeutet – also nicht anerkannt.
    Eine deutliche Zunahme der Ufo-Sichtungen stellte sich um und nach dem 2. Weltkrieg ein. Der Vorfall in Roswell 1947 wird sehr unterschiedlich dargestellt. Hier trat sogar der Mondastronaut von Apollo 14 – Dr. Edgar Mitchell öffentlich für eine verschleierte Wahrheit ein: Roswell took place! http://www.sterne-und-weltraum.de/…omment-861383
    Dr. Burgard zeigte im Werk Encheduannas, dass man die weißen Flecken der etablierten Sumerologen durch fachgerecht Übersetzungen ausfüllen kann. Das Problem – sie beschreibt vor 4300 Jahren eine vielseitige Hochtechnologie in Verbindung mit Raketen, die größer als die Saturn sein konnten – aber das ist nicht mehr wissenschaftskonform, auch wenn es wissenschaftlich ist.
    „Ufo“-Antriebe sind eine neue Technik, die aus Antischwerkraftantrieben bestehen. Im Buch der MIG-Testpilotin M. Popowitsch: Meine Ufo-Begegnungen. Ullstein, Berlin 1997 beschreiben Wissenschaftler Grundlagen solcher Antriebe. Eine Zusammenfassung für Vimanas findet man in: Childress, D. H.: Vimana – Aircraft of India & Atlantis. Adventures Unlimited Press, Illinois 2004
    Einen aufsehenerregenden Fund publizieren – Schriften mit Hochtechnologie können/dürfen es (noch) nicht sein.
    In zahlreichen Bücher und Artikeln werden viele hunderte Sichtungen verschiedener Art inklusive von Piloten und dem Radar berichtet. Man behandelt diese und schriftliche Überlieferungen aus dem mesopotamischen Raum so – als wären sie nicht vorhanden.
    Eigene Ufo-Sichtungen und Untersuchungen zu frühen Triebwerken interessierten hier nicht.
    Es bleibt eine Frage der Zeit, bis es hier zum Durchbruch kommt – bescheidene Anfänge sind gemacht.

  122. @Deistung

    Herr Deistung,
    wenn ich Ihrer Interpretation folge, dann werden die Aliens an dem Tag Kontakt mit uns aufnehmen, wenn wir aufhören uns gegenseitig zu bekriegen? Mich würde interessieren, wie scharf diese Messlatte aufliegt. Zur Zeit führen wir ja keine großen Weltkriege, sondern nur regionale Kämpfe. Müssen wir komplett aufhören, Krieg zu führen, bevor Aliens sich melden? Ich könnte verstehen, wenn man sich von ausserirdischer Seite zurückhält, solange man sich hier so religiös gibt, dass man sich gegenseitig die Kehle durchschneidet, wenn einem die Theologie des Anderen nicht passt. Ist das auch ein Kriterium? Also, kein Krieg, vielleicht keine fanatischen Gläubigen mehr – ich denke, solange wir in die biologische Kategorie der Trockennasenaffen gehören und die Aliens sich so zieren, werden wir die Aliens nie zu Gesicht bekommen.

  123. @ Blume

    Sagen wir 15.000 Nibiru-Nickel? Ich habe im Internet ein günstiges Angebot für eine Wärmekraftmaschine gefunden, die den den Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik umgeht. Die kostet zwar, aber das krieg ich durch die Maschine selbst wieder rein.

  124. UFOs

    Ein UFO, also ein „unidentified flying object“ ist, wie der name schon sagt, ein unidentifiziertes, fliegendes Objekt.
    Die Tatsache, dass man einfach nicht weiss, was man gesehen hat, bedeutet nicht, dass man weiss, dass man Ausserirdische gesehen hat.

    Warum beginnen die Sichtungen erst in der Mitte des letzten Jahrhunderts? Mir fallen spontan auch dazu ein paar simple Erklaerungen ein:
    1) Es ist bekannt, dass die US Airforce mit kreisrunden Flugzeugen (fliegende Untertassen) experimentiert hat (es gibt sogar Videos). Das ganze hat sich allerdings als ineffizient und instabil herausgestellt, und man hat es eingestellt.
    2) Elektrizitaet und Privatflugzeuge/Linienflugzeuge haben seitdem in der Anzahl immer zugenommen. Mehr Lichtquellen am Boden und in der Luft bedeutet auch, mehr leuchtende Punkte.
    Jemand sieht ein UFO, und bezeichnet es erstmals als ausserirdischen. Eine groessere Menge glaubt dieser Person das. Wenn diese „Glaeubigen“[1] nun auch Lichter am Himmel sehen, werden sie evtl. die gleiche Annahme als Erklaerung fuer dieses Phaenomen treffen, aehnlich dem, was Brian Dunning hier ueber naechtliche Alienbesuche schreibt bzw. erzaehlt: http://skeptoid.com/episodes/4008.
    Das Gleiche gilt auch fuer Sichtungen auf dem Radar. „Unidentifiziert“ bedeutet NICHT „ausserirdisch“.

  125. @Deistung UFOs

    Herr Deistung,

    mal im Ernst. Sie halten die Aliens wirklich für blöde, oder? Sie meinen, die könnten zwar 100 Billionen Kilometer weit bis zur Erde fliegen, und das erste was sie dann hier machen, ist abzustürzen? Hallo?

    Und dann spielen sie verstecken mit uns, stehlen Kühe und machen sexuelle Experimente? Diese Typen müssen doch komplett inkompetent sein, wenn sie sich zwar nicht zeigen wollen, jedes Jahr aber von tausenden Menschen gesehen werden.

    Das ist doch komplett unglaubwürdig.

  126. @Klaus Deistung

    Es ist sehr eigenartig – hier in den Blöggen (bewusst Plural) hat man einen Hass auf Z. Sitchin entwickelt, dass es wissenschaftskonform zu sein scheint.

    Sie verwechseln Hass auf ihn mit der Ansicht, dass er ein Lügner zwecks Auflagensteigerung seiner Bücher war. Genauso wie Sie auch seine eigenwilligen Auslegung des Schöpfungsmythos eines antiken Volkes mit historisch akkuraten Beschreibungen von tatsächlich stattgefundenen Geschehnissen verwechseln.

    Vielleicht sollten Sie auch mal hier reinsehen: von Ludwiger, I. Ufos – die unerwünschte Wahrheit, Kopp, Rottenburg 2009.

    Vielleicht sollten Sie einfach mal einen Blick auf die Bücherpalette des Kopp-Verlages werfen. Da finden Sie allen möglichen Schmarrn, egal ob es sich um die Halluzinationen von psychotischen Esoterikern oder die Reichsflugscheiben-Mythen von spätbraunem Gesindel handelt. Nur eines finden Sie dort nicht: Irgendwelche Bücher, die ansatzweise etwas mit der Realität zu tun hätten.

    Der Vorfall in Roswell 1947 wird sehr unterschiedlich dargestellt. Hier trat sogar der Mondastronaut von Apollo 14 – Dr. Edgar Mitchell öffentlich für eine verschleierte Wahrheit ein: Roswell took place!

    Jetzt muss man nur noch wissen, dass Mitchell auch Fernheilungen und sonstigen Esoterikfirlefanz für glaubhaft hält. Laut der englischen Wikipedia tritt er für ein dyadisches Modell der Realität ein, was meiner Ansicht nach seinen Geisteszustand ganz gut beschreibt.

  127. Friede

    Der allgemeine Frieden auf der Erde interessiert die Aliens eigentlich weniger.

    Was die Aliens von öffentlichen Auftritten wirklich abhält, das ist unser Besitz von rund 40000 Nuklearwaffen mitsamt ähnlich zahlreichen und unterschiedlichen Trägersystemen.

  128. Debattenfreude

    Meine Familie & ich freuen uns gerade riesig über die erfolgreiche Landung der Curiosity-Sonde auf dem Mars! Möge sie viele wissenschaftliche Erkenntnisse bringen und vielleicht gar auf Spuren von außerirdischem Leben treffen!

    Ich hoffe, DIESE Freude teilen alle Teilnehmer unserer engagierten Debatte!

    Nein, der Schreiber dieser Zeilen freut sich nicht – ärgert sich stattdessen, was aus den seinerzeitigen Bemühungen der US-Amerikaner und anderer geworden ist. Vermutlich ärgern sich alle, die damals televisionär dabei waren.

    Was aber vom Thema „Ufo-Glauben“ ein wenig wegführt…

    MFG
    Dr. Webbaer

  129. @Karl Bednarik

    Sie schrieben: „Was die Aliens von öffentlichen Auftritten wirklich abhält, das ist unser Besitz von rund 40000 Nuklearwaffen mitsamt ähnlich zahlreichen und unterschiedlichen Trägersystemen.“

    Demnach waeren die Aliens vor Entwicklung der Atombombe aber sehr praesent gewesen… Warum hat man sie dann erst nach dem 2. Weltkrieg gesichtet? (Die Frage steht unter der Annahme, dass die angeblichen Sichtungen wirkliche Sichtungen waren…)

  130. Hallo sylar_5,

    man hat die Aliens erst nach dem zweiten Weltkrieg gesichtet, weil erst dann die Radartechnik weit genug entwickelt war, und man im kalten Krieg auch alle anderen Arten der Luftraumüberwachung intensiviert hat.

  131. @Deistung: Marienerscheinungen

    Lieber Herr Deistung,

    erlauben Sie mir eine Nachfrage zu Ihrer Argumentation bezüglich Marienerscheinungen.

    Wenn Sie diese tatsächlich als Produkte außerirdischer Technologien deuten, so heißt das ja umgekehrt, dass die Außerirdischen auch in den letzten Jahrhunderten auf der Erde prsäent bzw. aktiv waren – und die katholische Kirche unterstützten. Könnten Sie uns dazu noch etwas aus Ihrer Sicht erläutern? Vielen Dank!

  132. @Karl Bednarik

    Damit decken Sie alle sichtungen von Militaers ab. Was ist mit den angebl. Sichtungen von Privatpersonen? Lichter am Himmel, etc.? Sind das dann keine Aliens?

  133. @Karl Bednarik

    Was die Aliens von öffentlichen Auftritten wirklich abhält, das ist unser Besitz von rund 40000 Nuklearwaffen mitsamt ähnlich zahlreichen und unterschiedlichen Trägersystemen.

    Das ist bestimmt sehr glaubhaft. Eine Zivilisation, die viel länger als wir zur bemannten Raumfahrt in der Lage ist und uns somit technisch weit überlegen sein muss, hat also Angst vor unseren Atomraketen. Ich hätte wahrscheinlich auch einen Riesenbammel vor den Keulen von Steinzeitmenschen, wenn ich mit einem Leopardpanzer an deren Höhle vorbeirollte.

  134. @Dr. Burgard

    Können Sie ihre Deutung der Keilschriftzeichen in den „Tempelhymnen“ auch auf andere sumerische Texte anwenden, oder passt diese Deutung „zuällig“ nur auf die vermeintlichen Tempelhymnen?

    „Schwierig“ an den Tempelhymnen ist, meiner Meinung nach, weniger die Textstruktur, sondern zu verstehen was die Autorin gemeint hat, da uns personifizierte Gebäude eher fremd erscheinen. Und die Stärke der „etablierten“ Übersetzungsmethoden ist, dass diese für praktisch alle Texte funktioniert – auch ohne, dass man vorher schon weiss, das es um „Ufos“ o.ä. geht.

  135. zu den Hintergründen dieser Esoterik

    Als die Zivilisation begann, die sich wie der Name schon sagt in der Verstädterung (mit der nun notwendig gewordenen „Politik“, bspw. dem Ständewesen und der innerstädtischen Gruppenbildung und dem notwendigen Ausgleich der Interessen) ausdrückte und in der Bürgerwerdung („civis“), begann die Schrift an Wert zu gewinnen, also die Kodierung von Inhalten in Daten oder Schriftzeichen und die nachfolgende Abstraktion, das Ablesen von Inhalten aus diesen Zeichen.

    Dummerweise ist es heute nur sehr schwierig fern von den seinerzeitigen Zusammenhängen die o.g. Abstraktion durchzuführen.

    Das genau ist auch der Grund, warum jenen vielleicht philosophischen, vielleicht seinerzeit bereits esoterisch-religiösen Texten heutzutage nur wenig Sinnhaftes entlockt werden kann.

    Beim Entlocken von Inhalt aus jenen Texten steht der heutige (und bezogen auf seinerzeitige Verhältnisse wenig empathische) Esoteriker sozusagen in der Nahrungskette … und sehr weit unten in dieser Nahrungskette.

    HTH
    Dr. Webbaer

  136. @ sylar_5 – UFOs

    Zusammengefasst: UFO – ein unidentifiziertes, fliegendes Objekt bedeutet nicht, dass man man Ausserirdische gesehen hat. Das stimmt. Nun muss die Analyse einsetzen: Geräusche, Farbe, ev. Kennzeichen, Geschwindigkeit – da trennt sich dann „die Spreu vom Weizen“ – auch nicht immer – auch für 1) und 2).
    Die Sichtungen haben sich in der Mitte des letzten Jahrhunderts verstärkt, nicht begonnen. Sichtungen von Fluggeräten und Beschreibungen gab es auch schon im 18. Jh.- nur sahen sie anders aus.
    Radar: Sie können aber die hohen Geschwindigkeiten und kurzen Kurven sehen – die unsere Fluggeräte noch nicht können. Zur Identifizierung werden oft Jäger hochgeschickt – es kann mit einem Ufo zu einem Katz und Mausspiel werden, mehrfach beschrieben.

    Es gibt auch farbige „Forschungskugeln“ (d um 2 – 3 m), die Parallel zur Erde in 200 – 500 m Höhe fliegen mit Geschwindigkeiten zwischen 200 – 300 km/h im Farbbereich rot/orange – durch Ionisation der Luft. Erhöhen sie die Geschwindigkeit, ändert sich die Ionisationsenergie, die sie zur Kühlung abstrahlen und damit die Farbe: gelb – blau – weiß.

  137. @ Nick der Bösewicht – unglaubwürdig

    Diese Meinung ist bekannt. Glauben Sie, dass Irgendeiner daran etwas ändern kann?
    Manchmal führt man an – wie würden wir eine fremde Zivilisation erforschen? Es gab ja genug Beispiele dazu auf der Erde.

  138. Hallo sylar_5, hallo Spritkopf,

    zwischen einer Keule und einer Panzerplatte existiert ein relativ grosser physikalischer Abstand.

    Zwischen einer Nuklearwaffe und einem noch so starken Kraftfeld existiert ein relativ kleiner physikalischer Abstand.

    Nur noch Antimateriebomben und nahezu lichtschnelle Partikel wären physikalisch noch gefährlicher.

    Ein Kraftfeld das gegen eine Nuklearexplosion schützt, bekommt natürlich den gesamten Impuls der Explosion mit, der sich vermutlich auf den Erzeuger des Kraftfeldes überträgt.

    Materialien können nicht fester als die chemischen Bindungskräfte werden, und nukleonische Strukturen können nicht fester als die Kernbindungskräfte werden.

    Im Jahre 1945 registrierte die automatische Überwachungsstation der galaktischen „Kultur“ auf dem Erdmond drei Neutrino-Blitze mit einem für Nuklearexplosionen charakteristischen Zeit-Energie-Verlauf.

    Ein automatischer Richtstrahl-Funkspruch wurde in das alpha Centauri-System gesendet, und neun Jahre später, im Jahre 1954 traf in unserem Sonnensystem ein Überwachungsschiff des galaktischen „Kontakt“ ein, das durch gründliche Beobachtung entscheiden soll, ob ein Eingreifen der galaktischen „Besonderen Umstände“ notwendig werden würde.

    (Die „“-Begriffe stammen von Iain M. Banks.)

  139. @ Karl Bednarik – Friede

    Deshalb wurden und werden auch immer wieder Ufo über Militärbasen gesichtet. Ein Argument, es geheim zu halten, denn sonst könnten die Leute denken, dass die Regierung nicht die Sicherheit gewährleisten kann.

  140. @ Bednarik

    „Im Jahre 1945 registrierte die automatische Überwachungsstation der galaktischen „Kultur“ auf dem Erdmond drei Neutrino-Blitze mit einem für Nuklearexplosionen charakteristischen Zeit-Energie-Verlauf.“

    „Geschichten erzählen, die noch keiner weiß“ (Sandmännchen)

  141. @ Michael Blume – Marienerscheinungen

    Das ist eine gute Frage. Ein Teil der Antworten sind in der genannten Literatur über 2 Jahrtausende.
    Es wundert mich, dass Sie diese Lit. nicht kennen(?)
    Dazu sind bedeutende Erscheinungsorte Fatima, in Jugoslawien aber auch in Heroldsbach bei Bamberg über 3 Jahre ab Okt. 1959. Besonderheit hier: Der Vatikan hat diese Erscheinung nicht anerkannt(?) und den sich dafür einsetzenden Pfarrer exkommuniziert.

    Eine andere Frage wäre die der Bewertung des gemeinsamen Essens mit Abraham und Sara, inkl. der Kindsversprechung – vgl. a. Elisabet und Zacharias.
    Die Führung der Israelis durch fliegende Signale in der Wüste, die hochtechnologische Manna-Maschine, die zum großen Teil rekonstruiert werden konnte… Und das schon erwähnte Fluggerät bei Ez….

  142. @ Deistung

    „Manna-Maschine“

    der war gut. Gab’s auch eine hochtechnisierte Wachtelschleuder? (2.Mos. 16,13)

  143. @ Karl Bednarik: NASA – Doppelbeschluss?

    „Was die Aliens von öffentlichen Auftritten wirklich abhält, das ist unser Besitz von rund 40000 Nuklearwaffen mitsamt ähnlich zahlreichen und unterschiedlichen Trägersystemen.“

    Wie bitte, darf ich das denn nun verstehen? Wir drohen mit kollektivem Selbstmord und deswegen treten die Aliens öffentlich nicht auf?
    Oder meinen Sie, die Aliens greifen nicht an, weil sie Angst haben von unseren Waffen? Sind wir tatsächlich schon im Besitz von Trägersystemen, die deren Basisstationen im All oder gar ihre Ursprungsplaneten bedrohen? Dient „Curiosity“ also in Wahrheit der Abschreckung, nicht der Wissenschaft?

  144. Nachtrag

    Hey bringt mich voll auf den Film. Der Herrgott war auch noch Ernährungswissenschaftler. Morgens Brot und abends Fleisch. Er wollte damit also sagen, daß Kohlenhydrate nicht so der Bringer sind, wenn man sie am Abend zu sich nimmt.

  145. @ Michael Blume – Marienerscheinungen 2

    Wir müssen hier nicht nur die katholische Kirche sehen. Es ging auch schon um die Mormonen:
    http://scilogs.spektrum.de/…-religion-born-in-the-usa
    – Klaus Deistung Hight-Tech Buch Mormon – 05.05.2009, 16:18
    – Klaus Deistung @ H.Aichele – 24.07.2010, 20:39 (neu: 300.000 Ja.)

    Islam: „Nach überfallartigen Angriffen auf kleinere Mekkaner Karawanen kam es zu seinem maßgeblichen Sieg im Kampfe bei Bedr im März 624. Gegen bedeutende Übermacht der Mekkanerwar dieser Erfolg , „mit Hilfe himmlischer Heerscharen“, errungen worden.“ Der Koran, Goldman 3/91, S. 18. Eine Unterstützung Mohammeds.

  146. @Karl Bednarik

    Lassen Sie doch bitte mal Ihre merkwürdigen Beispiele von physikalischen Abständen und Kraftfeldern beiseite und schalten Sie Ihren gesunden Menschenverstand ein. Wenn sich hier auf der Erde zwei Militärmächte gegenüber stehen und die eine hat 50 Jahre technologischen Rückstand, dann wird sie mit großer Sicherheit der anderen unterliegen. Hat sie 100 Jahre technologischen Rückstand, dann wäre sie vollkommen chancenlos und könnte auch gleich Selbstmord begehen.

    Bei Außerirdischen, deren Herkunftsort wir noch nie gesehen haben, aber die angeblich schon seit Tausenden von Jahren zur Raumfahrt in der Lage sind, beträgt der technologische Rückstand mindestens jene Tausende von Jahren. Eine solche Zivilisation hätte Waffentechnik zur Verfügung, die gegenüber unserer dem schon genannten Vergleich zwischen einem modernen Kampfpanzer und einer Steinzeitkeule entspräche. Sie können ohne Bedenken davon ausgehen, dass unsere Atomraketen für sie nicht mal ansatzweise eine Gefahr darstellten und frühzeitig zerstört werden könnten, bevor sie Schaden anrichten.

  147. @Deistung

    Wie würden wir eine fremde Zivilisation erforschen? Nun, entweder in dem wir mit ihr Kontakt aufnehmen, oder in dem wir uns, um „Einmischung“ zu verhindern, verstecken.

    Ja, was machen denn Ihre Aliens aber? Einerseits haben sie sich früher den Menschen gezeigt, andererseits und heutzutage, so sagen Sie, versuchen sie sich zu verstecken. Mit der Betonung auf „versuchen“! Denn es gelingt ihnen ja nicht. Also, wie erklären Sie diese absurde Inkompetenz der Aliens, sich entweder richtig zu verstecken, oder aber sich, da es mit der Tarnung nicht funktioniert, endlich zu erkennen zu geben ?

    Und nocheinmal die Frage: Sie glauben ernsthaft, das Aliens 100 Lichtjahre (oder 100 Millionen Lichtjahre!) fliegen nur um dann kaum hier angekommen, abzustürzen? Wie erklären Sie diese krasse Diskrepanz zwischen High-Tech von der wir Menschen nicht einmal Träumen können und einem jämmerlichen Absturz in New Mexico?

  148. @Klaus Deistung: Islam, Mormonen

    Lieber Herr Deistung,

    ich meine zu verstehen: Sie halten nicht nur die sumerische Kultur für von Außerirdischen beeinflusst, sondern gehen davon aus, dass auch religiöse Erscheinungen der letzten Jahrtausende, ja auch letzten Jahrzehnte von den Nibiru-Bewohnern und deren Hochtechnologien verursacht wurden, die u.a. auch an der Seite Muhammads kämpften. Warum sollten die Außerirdischen dies Ihres Erachtens nach tun bzw. getan haben?

  149. @Blume

    Herr Blume,

    was ist los, haben Sie kalte Füße bekommen als Sie meinen Preis gehört haben? Ich mache Ihnen – und zwar nur weil ich ein Herz aus purem Gold habe – ein Angebot: die Maschine die ich zu kaufen plane, wird ja in der Lage sein, ohne einen Temperatursenke Energie zu erzeugen. Ich rechne mit einem Gewinn von 10^22 Euro im ersten Quartal. Ich biete ihnen 10^-10% als Beteiligung an.

    What you say, Rasta?

  150. @ -Einer- andere sumerische Texte

    Da ich direkt angesprochen werde, muss ich wohl antworten, obwohl ich schweigen wollte, weil sonst argumentiert werden würde,dass ich spinne und kneife.

    Im Zusammenhang mit der Bearbeitung des zweiten Teils der Verszeilen habe ich zum Beispiel einen anderen sumerischen Text bearbeitet, dessen Umschrift in der von Ihnen angezogenen Quelle zu finden ist. Es handelt sich um ein Dutzend Zeilen aus „Enki und die Weltordnung“, die zu einem Text bei Encheduanna betreffend ein unterwasser-Fahrzeug Erläuterungen versprachen. Ich hatte keine Probleme, auch dort unsinnige Alt-Übersetzungen neu zu bearbeiten. Seien sie versichert, es hat sich gelohnt. Aber das Ergebnis können Sie frühestens in 12 – 18 Monaten lesen, wenn Teil II erscheint.

  151. @ Blume

    Na, Sie werden doch nicht SO naiv sein zu glauben, die Entropie wäre in der Realität irgend ein Problem? Mal im Ernst, wissen Sie denn nicht, dass jedes geschlossene System die Entropie nur erhöhen kann? Das bedeutet aber für das ultimative „Geschlossene System“ genannt Universum langfristig nichts Gutes. Wir werden am Ende alle zerstrahlen. Wo passt da Gott hin?

    Aber eben deswegen glaube ich ja, das diese bestimmte Maschine sicher – sicher!! – funktioniert. Also, was ist jetzt mit den 15 Großen? Because, I have promises to keep, and miles to go before I sleep, and miles to go before I sleep.

  152. @Dr. Burgard

    Danke für die Antwort

    Enthält ihre Arbeit dann die Tafeln inkl. Transliterierung und ihrer Übersetzung?
    Das könnte ggf. ja interessant sein.

  153. @Blume

    Sie glauben wirklich an die Entropie?

    Ich dachte, Sie seien irgendwie gläubig. Wenn aber die Entropie alle geschlossenen Systeme hin zum Zustand der größten Unordnung treibt, wo landet dann das größte denkbare geschlossene System genannt „Universum“?

    Übrigens, finden Sie auch das Kristin Otto einen irgendwie komischen Blick hat? Und jetzt wirklich, was stört Sie an meinem 15 Große-Scheine-Vorschlag? Na machen Sie doch einen Gegenvorschlag. Was sind Sie von Beruf goddamit, Gebrauchtwangenhändler? Ok, ich gehe auf 14.500 runder, mehr geht nicht, denn mein Bruder macht sonst Druck, ehrlich! („Du Versager, was? Du verkaufst ein Interfiew (sic!) für ünter 20 Grands Du von unseren Eltern verstossener Alkoholier? Ich verdamme Dich!“)

  154. @ Michael Blume – Marienerscheinungen 3
    Mose sollte die Ladestelle für die Raketenlandung absperren – beim Space Shuttle betrug der Sicherheitsabstand 5 km.
    – 2.Mo 19,12 Und zieh eine Grenze um das Volk und sprich zu ihnen: Hütet euch, auf den Berg zu steigen oder seinen Fuß anzurühren; denn wer den Berg anrührt, der soll des Todes sterben.
    – 2.Mo 19,18 Der ganze Berg Sinai aber rauchte, weil der HERR auf den Berg herabfuhr im Feuer; und der Rauch stieg auf wie der Rauch von einem Schmelzofen und der ganze Berg bebte sehr.
    Auch bei „Encheduanna“ landeten die Raketen senkrecht.
    Der Stern von Bethlehem wurde geflogen:
    – Mt 2,9 Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor Ihnen hin, bis daß er kam und stand oben über, da das Kindlein war. Weiter brauchte er ja nicht. Er wurde geflogen, vgl. Tag- und Nachtsignal in der Wüste.
    Unterstützung „von Oben“:
    – Mat 26,53 Oder meinst du, ich könnte meinen Vater nicht bitten, dass er mir sogleich mehr als zwölf Legionen Engel schickte? (12 Legionen: 1 Legion = 6000 Mann zu röm. Zeit)

  155. Todes-LASER und Vulkane

    @Joker

    Dient „Curiosity“ also in Wahrheit der Abschreckung, nicht der Wissenschaft?

    Curiosity hat jedenfalls einen Laser, der Gestein vaporisieren kann 😉
    Und der nuklearen Antrieb laesst sich wahrscheinlich zu einem atomaren Selbstmordattentat verwenden. Gaaaanz bestimmt. 😀

    @Deistung, Mose
    Sowohl Ihr Zitat, als auch die Rauch/Feuersaeule laesst sich mit einem natuerlichen Prozess erklaeren: Ein Vulkan.
    tags eine Rauchsaeule (Asche; die Lava ist im Tageslicht nicht allzu toll zu sehen)
    nachts eine Feuersaeule (Lava; der Rauch ist in der Nacht nicht zu sehen)
    Und Ihr Zitat von gerade eben klingt seeeehr stark nach einem Vulkanausbruch…

    Niemals vergessen: Die Menschen wussten damals nicht, was ein Vulkan ist.

  156. @ sylar_5

    „Sowohl Ihr Zitat, als auch die Rauch/Feuersaeule laesst sich mit einem natuerlichen Prozess erklaeren: Ein Vulkan.“

    Genau. Daran kann man sehr schön sehen, wie wirkungsvoll das berühmte Rasiermesser ist.

  157. @ Michael Blume – Islam, Mormonen

    Sie fragten, ich suchte die Stellen – wer konkret im Endergebnis die Hilfe gewährt hat…
    „Warum sollten die Außerirdischen dies Ihres Erachtens nach tun bzw. getan haben?“
    Vielleicht ist hier eine Antwort verborgen – so abwegig wäre das nicht: Z. Sitchin: Die Kriege der Menschen und Götter. Kopp, Rottenburg 2004 (meine Ausgabe: Knauer 1991).

  158. @Nick

    Herr Deistung schrieb gerade: Mose sollte die Ladestelle für die Raketenlandung absperren – beim Space Shuttle betrug der Sicherheitsabstand 5 km.

    Und da wagen Sie es noch, an der Wirkung von Entropie zu zweifeln?

  159. @Deistung, Vulkan

    In der Naehe des Sinai gibt es einen Vulkan. Die Annahme, dass der Berg „Sinai“ in der Bibel nicht der Berg ist, der heute so heisst, ist jetzt auch nicht so weit dahergeholt wie Aliens. Und diese Vermutung gibt es tatsaechlich:

    Zitat aus der Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Sinai_(Bibel)

    Die Lage des Berges ist unklar. Seit dem 4. Jahrhundert setzten Christen ihn mit einem Berg gleich, der seither den Namen Sinai trägt, wobei eine Minderheit von Autoren andere Berge damit in Verbindung bringt, insbesondere den Vulkan Hala-‚l Badr.

  160. @ Dietmar Hilsebein – Rauch/Feuersaeule

    „Sowohl Ihr Zitat, als auch die Rauch/Feuersaeule laesst sich mit einem natuerlichen Prozess erklaeren: Ein Vulkan.“ Hätten Sie in die Bibel gesehen – hätten Sie das anders gesehen!
    2Mo 13,21 Und der HERR zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie Tag und Nacht wandern konnten.
    2Mo 13,22 Niemals wich die Wolkensäule von dem Volk bei Tage noch die Feuersäule bei Nacht.
    Manche Leute äußern eine Meinung – ohne den Hintergrund zu kennen!

  161. @Deistung, Vulkan

    Was bedeutet „Niemals wich die Saeule“? Dass sie heute noch dort steht??

    Wie lange werden diese Menschen der Saeule gefolgt sein? 2 Wochen? Einen Monat? Zwei? Vulkanausbrueche koennen so lange dauern.

    Ich kenne die Geschichte. Und ich sehe keinen Widerspruch zu einem Vulkan.

  162. @ Deistung

    Habe ich von Empirie gesprochen? Das „Genau“ im Kommentar an @sylar_5 bezog sich vielmehr darauf, daß er eine sparsamere Erklärung bereitstellte. Das Rasiermesser sagt noch nichts darüber aus, ob es bereits empirisch überprüft wurde.

  163. Sylar_5 – Hala-‚l Badr

    Na dann schauen Sie mal in die Karte: Sinai ist weit http://de.wikipedia.org/…imestamp=20110927092252
    http://maps.google.de/…sqi=2&ved=0CAYQ8gEwAA
    Das sind um 400 km km zw. Mosesberg und Vulkan Hala-‚l Badr.

    Wenn Sie die Geschichte kennen – warum stellen Sie dann solche komischen(?) Fragen?
    Wie soll ein Vulkan den Menschen in der Wüste Sinai vorangehen?

  164. @ Dietmar Hilsebein

    Empirie – sparsamere Erklärung – Rasiermesser sagt…
    Das klingt so: erst mal etwas sagen – mal sehen… was rauskommt.

  165. @ Deistung

    „Empirie – sparsamere Erklärung – Rasiermesser sagt…
    Das klingt so: erst mal etwas sagen – mal sehen… was rauskommt.“

    Ich weiß jetzt nicht, ob ich Ihre Replik richtig verstanden habe. Meinen Sie, das meine Einlassung bloßes Geschwafel war oder meinen Sie, daß eine Theorie erst mal so daher gesagt wird? Nun, man wählt einfach die sparsamere Theorie. Wo kämen wir sonst hin, wenn wir jeden Furz im Hirn empirisch nachprüfen wollten?

  166. @Deistung, Vulkan

    400km sind ca 20 Tagesmaersche a 20km. Angenommen, man geht den Weg nicht direkt, sonder kommt von irgendwo schraeg dazwischen, hat man vielleicht einen Unterschied von 14 Tagen. Ist jetzt nicht SO viel.

    Einen ausbrechenden Vulkan sieht man schon aus einiger Entfernung, erst als leuchten am Horizont, dann irgendwann als gluehender Berg. Und eben aufsteigenden Rauch in beiden Faellen.

    Die Bibel wurde UEBERLIEFERT (Zumindest wurde der Text wohl nicht geschrieben, waehrend das Volk am marschieren war). Das bedeutet, angenommen, „Vorrausgehen“ bedeutet, das Volk geht auf dieses Leuchten, den Rauch zu, und sie kommen nicht naeher (Da sich das ganze noch hinterm Horizont verbirgt), dann kann das nach ein paar Ueberlieferungen (die bekanntlich die Geschichte veraendern; Sie kennen doch bestimmt Stille Post) als „vorrausgehen“ bezeichnet werden.

    Empirie – sparsamere Erklärung – Rasiermesser sagt…
    Das klingt so: erst mal etwas sagen – mal sehen… was rauskommt.

    Ihre Behauptungen sind genauso hypothetisch wie meine. Beide sind moeglich, keine ist belegt.
    Ockhams Rasiermesser sagt aus, dass wenn man mehrere moegliche Erklaerungen fuer ein Phaenomenon hat, man diejenige bevorzugen sollte, die die wenigsten unbestaetigten Hypothesen vorraussetzt. Das ist kein „Mal sehen, was dabei rauskommt“, das ist ein „Solange sie mir keine echten Beweise liefern, glaube ich das, was mir am wahrscheinlichsten ist“.
    Und mit diesem Vorgehen hat man nun mal deutlich oefters Recht als Unrecht.

  167. @Blume

    Na gut, ich sehe Sie verstehen ihr Geschäft. 14.000. Weiter runter kann ich nicht. Wollen Sie dass ich mir die Organe herausschneide und an eine deutsche Uniklinik verkaufe um an Geld zu kommen? Na los, sagen Sie ja, sagen Sie ja, sagen Sie ja zu 13.500 um des heiligen Gallileo Willen! Was wollen Sie, dass ich meine Ramones-Sammlung verkaufe? Wollen Sie mich so tief sinken sehen?

  168. @ sylar_5, Vulkan

    Sie hätten mal in die Karte gucken sollen, wenn sie von Sinai zum Vulkan Hala-‚l Badr maschieren wollen – sind es viel mehr als die 400 km Luftlinie.

  169. @Deistung, Entfernung

    Stimmt. sagen wir doppelte Entfernung als Weg, und beruecksichtigen wir, dass die Bibel von teilweise viel laengere Tagesmaersche berichtet (22km ist eine Laenge, die im Frieden von ganzen Heeren zurueckgelegt wird/wurde), sind wir bei 3-4 Wochen Unterschied im Weg. Passt immer noch.
    Beachten wir auch, dass auch dem ein paar Leute zustimmen (Was Ihnen ja zumindest in Ihrer Sache immer als Beweis zu genuegen scheint).
    Beachten wir auch, dass nicht ganz klar wird, wie lange die Israeliten damals gewandert sind. Sie wandern eine Zeit lang durch die Gegend, und sehen ploetzlich diesen ausbrechenden Vulkan, in dessen Richtung sie dann gehen.

  170. off topic -kurze Gefühlswallung

    Mein lieber Kant,

    Gehen wir ein Bier trinken, wenn ich bei Dir bin -wenn es das gibt. Ich mußte gerade an Dich denken. Du bist nun seit 208 Jahren tot und doch so lebendig. Schön, daß Du da warst!

  171. Z. Sitchin

    Er wurde auch hier mehrfach „kritisiert“. Im Allgemeinen habe ich – nicht nur hier – den Eindruck gewonnen, dass die lautesten Kritiker eigentlich kein selbst erarbeitet „Wissen“ verbreiten.
    So wie auch in jeder Wissenschaft gibt es einen Anfang, eine Weiterentwicklung, die immer komplizierte wird…
    Nun wird ihm vorgehalten, dass er kein Wissenschaftler wäre… In seinen Büchern sind sehr viele geschichtliche Details – kann jeder nachprüfen.
    Als G. Smith 1872 die ersten Keilschrifttafeln in einem Vortrag vorstellte und damit den etablierten Sprachwissenschaftlern zeigte wie das geht – war er Hobbyforscher und vom Beruf Banknotenstempelschneider.
    Dr. Burgard ist nun Wissenschaftler, hat ein eindeutiges Ergebnis vorgelegt, die Etablierten eingeladen ihm seine Fehler zu offenbaren – sie schwiegen!
    Der NASA-Konstrukteur Blumrich war auch Wissenschaftler – er rekonstruierte als 2. das von Ez in der Bibel beschriebene Fluggerät über 70 Jahre später als der Ing. und Revered B. Cannon in den USA.

    Wenn es um das Rollsiegel VA243 geht gibt es viel Kritik. http://www.google.de/…AQ&biw=935&bih=894 Nun habe ich das Bild des Sonnensystems soweit vergrößert, dass ich von den 12 Himmelskörpern den mittleren Durchmesser ermitteln konnte. Die Durchmesser der Himmelskörper sind in vielen Tabellen angegeben (Nibiru etwa wie Neptun). Wenn man das jetzt in einer Grafik gegenüberstellt – wird man staunen, wie gut das alles stimmt. Dazu habe ich eine veröffentlichte pdf-Datei, die ich an eine E-mail-Adresse gern schicke.

    Warum 12. Planet? Alle anderen waren schon da und sie wurden mit Sonne und Mond zu einer bestimmten Zeit in einer Reihe dargestellt. Nibiru kam vor 4 Milliarden Jahren dazu. Symbolisch ist die 12 die „mysthische Zahl“, der auch in anderen Bereiche eine Bedeutung zu kommt.
    Die 7 ist die heilige Zahl der Erde, weil sie von außen der 7. Planet (mit Pluto) ist – 7 Schlösser…

  172. @Klaus Deistung, Planeten

    Wissen Sie ueberhaupt, weshalb Pluto nicht mehr als Planet bezeichnet wird?
    Es wurde ein Zwergplanet entdeckt, der sogar noch groesser ist als Pluto. Selbst unser Mond ist groesser als Pluto.

    Im Asteroidenguertel gibt es einige Brocken, die frueher mal als Planeten bezeichnet wurden (Bsp. Ceres), allerdings hat man dann irgendwann gemerkt, dass es einfach zu viele wuerden. Jetzt ist das gleiche mit dem Kuiperguertel geschehen: Man hat dort soviele Asteroiden entdeckt, dass man von einem „Guertel“ spricht. Pluto war lediglich einer der ersten von diesen.

    Die Erde ist von aussen aus gesehen ganz bestimmt NICHT der 7. Planet! (Es sei denn, die Aliens kennen nicht mehr Himmelskoerper als wir Menschen vor 20 Jahren…)

  173. @Hilsebein: Kant

    *Hüstel* Ich will Ihnen und dem geschätzten Philosophen nicht zu nahe treten – aber auch der Königsberger glaubte an Außerirdische und spekulierte über die Lebensart der Venusianer…

    Allerdings, so steht zu hoffen, hätte er Befunde und Gegenargumente aufgenommen, die seine Ansichten korrigiert hätten…

  174. @Nick

    Also gut, 13.500 Nibiru-Nickel! Bitte melden Sie sich Mitte März über meine Homepage, damit wir einen Planeten für die Übergabe vereinbaren können. Und dann erscheint zum 01. April 2013 das Special-Interview mit Nick dem Bösewicht! 🙂

  175. Pyramiden und High-Tech

    Die Bücher von Däniken habe ich in meiner Jugend verschlungen – einiges kam mir auch durchaus plausibel vor – aber ich habe auch allerhand Science-Fiction verschlungen, und inzwischen rangiert Däniken bei mir unter „mittelmäßige SF“. Warum? Weil das Thema „die alten Götter waren Aliens und die Pyramiden waren Raumschiff-Landeplätze“ in der Serie „Stargate SG-1“ (basierend auf dem Film „Stargate“ von Roland Emmerich) wesentlich spannender präsentiert wurde!

    Diese Serie hat mir auch klargemacht, warum das ganze Konzept nur „Fiction“ sein kann: angenommen, die Goa’Uld hätten tatsächlich die Pyramiden mithilfe von Naquadah-Technologie errichtet – hätten sie sich wirklich durch einen Sklavenaufstand vertreiben lassen, der bestenfalls mit Bronzezeit-Waffen, eher aber mit Stöcken und Steinen geführt wurde? Hätte Ra tatsächlich 5000 Jahre auf Abydos gewartet, bis Roland Emmerisch das Stargate findet und Col. O’Neill mit Daniel Jackson hindurchschickt? Wenn Ra die Niederlage gegen eine Menschheit, die weder Elektrizität noch Atomenergie hatte, derart peinlich war, daß er nie zur Erde zurückkehrte, hätte sich dann wirklich keiner der anderen Systemlords für unsere Welt interessiert? 5000 Jahre lang nicht?

    Und falls sie uns in der Zwischenzeit doch besucht haben: warum haben sie nicht wie früher versucht, sich als Götter aufzuspielen und die Menschheit zu unterwerfen? Wo dies doch genau ihrer Wesensart entspricht? Oder haben sie es inkognito versucht, waren Alexander, Caesar, Napoleon und Hitler allesamt Aliens? Aber wo war ihre überlegene Technologie? Man stelle sich Ceasars Legionen mit Stabwaffen und Zeds vor – die wären ohne Verluste durch Gallien und Germanien marschiert – oder Napoleon mit Luftunterstützung durch Todesgleiter – Waterloo wäre ander ausgegangen und der Rußlandfeldzug erst recht. Oder Hitler mit Al-Kesh-Bombern oder gar Pyramidenschiffen – dagegen wäre die V2 oder die Reichsflugscheiben Kinderspielzeug gewesen.

    Also: wenn die Aliens schon hier waren, wieso haben sie sich derart lange nicht blicken lassen?

  176. @ Blume

    „*Hüstel*“

    Weiß ich ja. War in einer Gefühlswallung und wollte einfach nur DANKE sagen. Kant würde mir auch all seine Schriften um die Ohren hauen, wenn ich es mit meiner Liebe übertreiben würde.

  177. Nachtrag @ Blume -Kant

    Vielleicht wären seine Worte diese:

    Du besitzt die gleichen Naturgaben, die auch ich besaß -also benutze sie. Und wenn Nietzsche noch dabeisitzt, würde er nicken und sagen: eben, was liegt am Glauben. Wissen Sie was, lieber Herr Blume? Ich denke, Nietzsche und Kant haben sich ausgesöhnt -wo immer sie jetzt sind.

  178. @ sylar_5 – Planeten

    Da kenne ich mich aus, habe verschiedene Beiträge veröffentlicht.
    Mit Pluto – das war eine organisierte menschliche Verwaltungsreform am Himmel:
    http://www.amazon.de/…ecke-brachte/dp/3827429447 – wussten Sie es?
    Pluto 1 – Neptun 2 – Uranus 3 – Saturn 4 – Jupiter 5 – Mars 6- Erde: 7 – geht doch!

  179. @Deistung, Pluto

    Und wo ist Eris in Ihrer Aufzaehlung? Dieser ist massereicher als Pluto, und Erde und Sonne zeitweise naeher als Pluto. Wieso haben die Aliens diesen nicht betrachtet? (Ganz unabhaengig davon, wie wir Menschen diese beiden Himmelskoerper bezeichnen…)

  180. Langrenus

    Dr. Friedrich Hecht war der Erste:

    Die Themen „Die Götter waren Astronauten“ und „Atlantis“ wurden bereits im Jahre 1951 von Professor Dr. Friedrich Hecht, einem Geochemiker aus Wien, unter dem Pseudonym „Manfred Langrenus“ in seinem Science-Fiction-Roman „Reich im Mond“ beschrieben.

    Erst im Jahre 1968, also 17 Jahre später, wurde ein grosser Teil von „Reich im Mond“ von Erich von Däniken abgeschrieben, und dann schonungslos von der Science-Fiction zur Wissenschaft umgewidmet, als „Erinnerungen an die Zukunft“.

    Auf meiner Internetseite
    http://members.chello.at/karl.bednarik/
    findet man zahlreiche Perpetuum Mobiles erster Art, Perpetuum Mobiles zweiter Art, und Perpetuum Mobiles zweiter Art, aber mit Gas im Kraftfeld.

    Bitte überweisen Sie allfällige Geldspenden noch vor dem 21. Dezember 2012 auf mein Konto, denn an diesem Tag muss ich leider die Erde verlassen, beziehungsweise verlässt dann die Erde mich.

  181. Feuersäule Erdbrand

    Fäuersäulen sind ein natürliches Phänomen in Gegenden mit Erdgasvorkommen.
    Siehe dazu auch bei Wikipedia unter ´Erdbrand´ oder per Google ´Heilige Feuer von Baku´.

  182. Asteroidengürtel

    Hier ist ein Beitrag, an dem ich bei sylar_5 dachte.
    Im Verlag erschien von Frau Pollmann eine bedeutende und aussagekräftige Recherche unter dem Titel „Lücken mit Tücken“ http://www.sterne-und-weltraum.de/…uecken/983018 . Hier heißt es: „Es bedarf wohl noch vieler weiterer Simulationen und nicht zuletzt Beobachtungen, um den Abläufen im frühen Sonnensystem auf die Schliche zu kommen.“
    Ich fühlte mich herausgefordert und bot dem Verlag eine Zusammenarbeit an. Als ich fertig war schickte ich eine pdf-Datei an die Redaktion. Es ließ sich Vieles recht gut nachrechnen. Mir wurde zu „Lücken mit Tücken“ erklärt: „Der Artikel fasst eine Arbeit aus der Literatur zusammen. Die aus ihr resultierenden bzw. danach noch offenen Fragen soll die weitere Forschung beantworten, nicht die SuW-Redaktion und ihre Mitarbeiter.“
    Meine Veröffentlichung kann man hier nachlesen: http://www.gt-worldwide.com/…M292-Resonanzen.pdf

  183. @ sylar_5 – Eris

    Gute Frage. Eine vergleichbare hat mir Michael Blume auch gestellt in Bezug auf die Unterstützung der katholischen Kirche „von Oben“. Ich konnte hier nur belegen, dass es andere Religionen auch getroffen hat.
    Das entscheidende Dokument – wo Eris hätte auftauchen können – ist das Enuma Elisch. Dort ist er nicht zu finden – mehr kann ich dazu nicht sagen.
    http://www.uni-essen.de/Ev-Theologie/courses/course-stuff/enuma%20elish.doc (Datei lässt sich öffnen)

  184. @Deistung Eris & Co.

    In keinem Text aus Mesopotamien tauchen Planten auf, die nicht ohne Hilfsmittel von der Erde aus sichtbar sind.
    Weder in „Enuma Anu Enlil“, noch in „Enuma Elish“ o.ä.

    Das waren Jupiter, Venus, Saturn, Merkur und Mars .

    Und für diese lassen sich auch einzelne überlieferte Beobachtungen rekonstruieren.

    Für andere hätte ansonsten gerne die Tafel etc. genannt.

    Auch basieren die astronomischen Vorhersagen aus Mesopotamien offensichtlich aus Beobachtungen von der Erde aus .. d.h. auf Messungen und Statistiken des Abstandes des Himmelskörper zur Horizontlinie und NICHT auf einem Model mit Planeten etc.

    Siehe z.B. in „Zur Entstehung der Babylonischen Montheorie“; Lis Brack-Bernsen; Franz Steiner Verlag, 1997

  185. @ einer – Eris und Co.

    Dem bin ich nachgegangen. Dr. Ossendrijver (Vermittlung durch Frau Hoffmann) aber auch der Autor von http://www.sitchiniswron.com (mehrfache Hinweise) nun Prof. Heiser schrieben mit zunächst das Gleiche. Offensichtlich haben wir aber unterschiedliche(?) Ausgaben vom Enuma Elisch.
    Als ich den beiden Herren auf dieses Dokument hinwies – sagten sie nicht mehr.
    http://www.uni-essen.de/Ev-Theologie/courses/course-stuff/enuma%20elish.doc (Datei lässt sich öffnen)
    Das Enuma Elisch ist die Geschichte der Entstehung unseres Sonnensystems, das keiner gesehen, aber auch keiner beeinflussen konnte. Die Anunnaki (die, die vom Himmel kamen) = Dingir (die Herren der Raketenschiffe…) habe aber geforscht und diese Geschichte als Aufhänger einer stark literarisch bearbeiteten Version verwendet. Unter Marduk (babylonischer Hauptgott) wurde dieses Epos anlässlich von Feierlichkeiten szenisch aufgeführt.

    Himmelskörper – sumerischer Name
    ——————————————–
    01 Sonne ——— APSU
    02 Merkur —— 9 MUMMU
    03 Venus ——- 8 LAHAMU
    04 Erde ——– 7 Ki
    05 Mond ———- KINGU
    06 Mars ——– 6 LAHMU
    — A-Gürtel —— TIAMAT (>10x)
    07 Jupiter —– 5 KISCHAR (2x)
    08 Saturn —— 4 ANSCHAR (>10x)
    09 Uranus —— 3 ANU (>10x)
    10 Neptun —— 2 NUDIMMUD/Ea (8x- >10x)
    11 Pluto ——- 1 GAGA/Usmi
    12 Planet X/Transpluto NIBIRU/Marduk (- >10x)

    Die Himmelskörper werden wie bei uns bei den Sumerern/Babyloniern mit Götternamen bezeichnet. Im Babylonischen heißt Nibiru Marduk, nach ihrem Hauptgott.
    Die Winde sind die Monde von Nibiru/Marduk. Geschöpfe des Tiamat sind seine Monde.

  186. @Deistung, Planeten

    Ich vermisse schon wieder Eris in Ihrem Argument. Angenommen, wir haetten Eris vor Pluto entdeckt (Was durchaus haette moeglich gewesen sein koennen), wuerden Sie dann einfach Eris gegen Pluto austauschen und die Existenz Plutos ignorieren?
    Wie erklaeren Sie sich, dass Aliens uns zwar von Pluto erzaehlten, aber nichts von dem etwa gleichgrossen Eris?
    Aus objektiver Sicht gibt es einfach keinen nennenswerten Unterschied zwischen diesen beiden Felsen, ausser dass wir den einen ein paar Jahrzehnte frueher entdeckt haben.

  187. @Klaus Deistung: Warum Religionen?

    Lieber Herr Deistung,

    leider haben Sie meine Frage nur durch ein Verweis auf ein Buch – und also eigentlich gar nicht – beantwortet. Daher frage ich einfach freundlich noch einmal nach:

    Warum sollten die Außerirdischen so unterschiedliche Religionen wie das Judentum (Moses), das Christentum (Jesus), den Islam (Muhammad), den Mormonismus (Smith) und eine Reihe v.a. katholischer Marienerscheinungen hervor rufen?

    Zumal sich die Entstehung und Entwicklung all dieser Religionen religionsgeschichtlich sehr gut auch ohne Aliens erklären lässt, sehe ich hier, ehrlich gesagt, eine (weitere) Erkläsungsschwäche des Ansatzes.

  188. @ Michael Blume – Relionen

    Lieber Herr Dr. Blume,
    „Warum sollten die Außerirdischen…? Es liest sich so in den Beispielen: Sie haben… Wie es manchmal so heißt: Um die Menschen auf den rechten Weg zu führen… Die vier angeführten Religionen beziehen sich auf gleiche aber modifizierte Grundlagen.
    Ich könnte mir Vorstellen, das Sie hierzu eine Belegarbeit… von einem Studierenden anfertigen lassen. Es handelt sich hierbei um religiöse Vorgänge, für die ich Ihnen nicht eine passende Antwort geben kann.
    Als Ing. interessieren mich die technischen Vorgänge, z. B. wie das Bild in Guadalupe entstanden sein könnte… Warum musste Mose den Berg so absperren, dass kein Angehöriger des Volkes zu Schaden kam. Ein Erdbeben in der Nähe des Jesus-Grabes Mt 28,2 – oder eine Raketenlandung aus gutem Grund?
    Hes 3,12 Und der Geist hob mich empor, und ich hörte hinter mir ein Getöse wie von einem großen Erdbeben, als die Herrlichkeit des HERRN sich erhob von ihrem Ort… Hier wurde Hes im Fluggerät mitgenommen. Und wenn hier über 50.000 PS in den 4 Antriebspropellern das Fluggerät anheben (nach Blumrich) – dann kommt es auch zu geringen Drehzahldifferenzen, die als Schwebung das Gerät im Bereich von wenigen Hertz (Hz) vibrieren lassen.

    Vergleich: Auf einem Kreuzfahrtschiff von um 290 m Länge laufen während der Fahrt 3 Motoren von je knapp 15.000 PS. An bestimmten Stellen des Schiffes ist die Vibration so groß, dass man sie mit einem Hub um 5 mm sehr deutlich – für kurze Zeit – spürt.
    Wenn Sie sich die Bilder 2 und 3 in http://www.gt-worldwide.com/…M292-Resonanzen.pdf ansehen, dann wird hier etwa gezeigt, dass sich bei annähernd gleicher und vielfacher Frequenz auch unterschiedliche Resutierende bilden können (2. Seite von oben) – bei Monsterwellen ist das nicht anders.

  189. @ sylar_5 – Eris

    Mit meinem Rechner habe ich auch die Bahn von Eris berechnet und gezeichnet. Sie ist doppelt so lang wie die des Pluto und berührt nicht die Bahn des Neptun. Pluto hat eine Bahnneigung von 17° und Eris 44°. Nibiru hat 150°, optisch 30°. So hat Pluto eine den anderen Planeten angepasstere Bahn. Warum die Dingir den Eris nicht(?) erwähnt haben – das kann ich Ihnen nicht sagen.
    Habe ich oder eine Versammlung Pluto als Planet abgewählt?

  190. @ Deistung

    „Ein Erdbeben in der Nähe des Jesus-Grabes Mt 28,2 – oder eine Raketenlandung aus gutem Grund?“

    Ok, jetzt sind Ihre Aliens wieder mustergültig intelligent. Die haben die Frauen gleich in der richtigen Sprache angesprochen. So auch der Herrgott, der alle Sprachen kennt. Er vermag dem Kind ein Kind zu sein, dem Dichter ein Dichter, dem Philosophen ein Philosoph -da ER im Herzen wohnt. Ihre Aliens aber kommen von oben, wohl höher entwickelt und sprechen doch die Sprache der Frauen? (Mt.28,5)

  191. @ Hilsebein

    „Ich verstehe die Frauen meist nicht.“

    Ich muß mich korrigieren. Das war dämlich. Wenn es Verständigungsprobleme gibt, so liegt es am unterschiedlichen Bildungsstand und nicht am Geschlecht. So dürften also Aliens, die ja (ich mache den Quatsch mal mit) über eine höhere Entwicklung verfügen und außerhalb des Menschen existieren, die Grunzlaute des Menschen gar nicht verstehen.

  192. Nachtrag

    In Wahrheit ersetzt doch das Alien den Übermenschen eines F.Nietzsche. Einst war es so: was wir nicht sind, das sind uns Götter und Dämonen. Doch Gott scheiterte an der Aufklärung und am Nihilismus. So muß das Alien her.

  193. Hallo Klaus Deistung,

    Zu: „Sind Sie der Meinung, dass es sich bei ‚Chariots of the Gods‘ um ein Plagiat, vergleichbar mit Guttenberg handelt?“

    Mit Guttenberg kann man Erich von Däniken natürlich nicht vergleichen.

    „Reich im Mond“ (1951) von Professor Dr. Friedrich Hecht hat auch Karl-Herbert Scheer zur ZbV-Serie (1957) und zur Perry-Rhodan-Serie (1961) inspiriert, nur hat Karl-Herbert Scheer lobenswerterweise „Science-Fiction“ darüber geschrieben.

    Es gehört natürlich ein wenig Mut dazu, einen 17 Jahre alten Science-Fiction-Roman abzuschreiben, und ihn dann als eigene wissenschaftliche Erkenntnisse auszugeben.

    Natürlich sind die „Chariots of the Gods“ (1968) von Erich von Däniken wesentlich langweiliger als „Reich im Mond“ von Professor Dr. Friedrich Hecht, oder als die ZbV-Serie von Karl-Herbert Scheer.

  194. @ Karl Bednarik

    Hallo Karl Bednarik,
    als meine Frage zum Jahreswechsel in einem Block mit Aliens im Titel gelöscht wurde, habe ich im I-net recherchiert. Wäre es dann nicht angemessen gewesen, dass man damals entsprechend interveniert hätte? Abgeschrieben – oder umgeschrieben – das ist hier die Frage. Da Sie es weniger interessant finden, was E.v. Däniken daraus gemacht hat… Es geht um sein 1. Buch „Erinnerungen an die Zukunft“ – nicht dass wir aneinander vorbeireden.
    Es ist aber oft so, das von Fiction befreite Texte für Viele nicht so interessant sind. Deshalb werden ja auch populärwissenschaftliche Bücher von den meisten (allen) Formeln befreit – und man sucht auch nach lockerer Textgestaltung.
    Das Enuma Elisch als babylonisches Schöpfungsepos aus der Zeit Marduks in Babylon ist dafür ein frühes Beispiel. Aus heutiger Zeit scheint der Inhalt – den damals die Meisten wohl kannten – so verklausoliert, dass es schwierig scheint die Spreu vom Weizen zu trennen. Ein Beispiel: Der hier interessierende Bereich ist eigentlich ein Vorgang am Himmel, den keiner gesehen hat, aber auch keiner beeinflussen konnte. Die das erforscht haben, haben das stark literarisch bearbeitet – und so wird es ohne Hintergrundwissen schwierig. P. J. Blumenthal „Abrahams Söhne – Einigkeit über den Anfang der Welt“, P.M. HISTORY 12/2007 http://www.pm-magazin.de/…el/artikel_id2417.htm: „Das »Enuma Elisch« ist letztlich eine Geschichte voll Mord und Totschlag, Intrigen und verzwickten Liebesbeziehungen, bis schließlich die Menschheit aus dem Blut des Gottes Kingu erschaffen wird und ein Obergott namens Marduk die Macht ergreift, um über die Götterwelt und die Menschen zu herrschen.“

  195. @Deistung, Planet oder kein Planet

    Habe ich oder eine Versammlung Pluto als Planet abgewählt?

    Das liest sich so, als denken Sie, das sei vollkommen Willkuerlich geschehen.

    Frueher hat man auch Ceres oder Vesta als Planeten bezeichnet. Man hat dann irgendwann so viele Objekte in diesem Gebiet entdeckt, dass man festgestellt hat, dass man nicht allen diesen Objekten den Planetenstatus zugestehen moechte. Ergo hat man sie als Planetoiden bezeichnet. Das Gebiet heisst uebrigens jetzt Asteroidenguertel.

    Planeten sollen besondere Objekte sein, nicht irgendwelche.

    Das gleiche ist dann mit Pluto geschehen. Als man nur Pluto kannte, war dieser eben ein Unikat und deshalb ein Planet. Als man begann, immer mehr Objekte zu entdecken, und als man dann begann, vom Kuiper Belt zu sprechen, hat die Definition von Pluto als Planet einfach nicht mehr so ganz gestimmt.

    Nach Ihrer Logik bezeichnen die Aliens also auch Ceres und Vesta als Planeten, da wir das auch mal getan haben?

  196. @ Dietmar Hilsebein

    @ Dietmar Hilsebein
    „Ich muß mich korrigieren.“ – Sie hätten sich ev. auch „sammeln“ sollen.
    Die Angst der Frauen ist nicht ganz unbegründet. Die Engel (Alien) erscheinen (oft) in einem sehr hellen Weiß, was es aus menschlicher Sicht auch heute noch nicht gibt.
    Der Engel Maroni hatte am 21. September 1823 „ein loses Gewand von außergewöhnlicher Weiße an, weißer als alles, was ich je auf Erden gesehen hatte.“ Er schwebte vor J. Smith, um ihn weiter auf seine religiöse Aufgabe vorzubereiten. Er schreibt weiter: „Nicht nur sein Gewand war überaus weiß, sondern die Gestalt war unbeschreiblich herrlich, das Antlitz leuchtend wie ein Blitz.“… Und Henoch als „Halbgott“ sah ja auch anders als die Menschen aus.

  197. @Deistung Enuma Elish

    Auch in der verlinkten (und veralteten) Übersetzung der Enuma Elish findet sich kein Nachweis für die aufgeführten Himmelskörper und deren angeblichen sumerischen Namen.

    Die genannten „sumereischen“ Namen sind im übrigen auch nicht korrekt.

    APSU z.B. bedeutet sicher NICHT Sonne, sondern Ozean.
    Ud z.B. wäre das sumerische Wort für Sonne

    Nicht MUMMU ist die sumerische Bezeichnung für Merkur, sondern gar4 oder GUD.

    Venus finde man auch sumerisch NIE als LAHAMU, sonder als mul amar oder mul gud usw.

    Das ist alles sehr konstruiert und vor allem deutlich eher babylonisch als sumerisch – wobei die Gleichsetzungen auch da nicht stimmen.

  198. @ sylar_5 – A-Gürtel

    Die ganze Diskussion ist mir bekannt.
    „Nach Ihrer Logik bezeichnen die Aliens also auch Ceres und Vesta als Planeten, da wir das auch mal getan haben?“ Davon war nie die Rede.
    Der Asteroidengürtel heißt bei ihnen auf sumerisch „Gehämmerte Armreif“. Er und verschiedene Kometen waren mal ein halber Tiamat – ein Planet, der an der Stelle auch mal wissenschaftlich vermutet wurde. Da man aber keine Erklärung fand wie er hätte zerstört werden können – wurden es Reste aus der Urscheibe. Mittlerweile gibt es aber 1,8 mal mehr freie Planeten als Sonnen in der Milchstraße, vielleicht greift man diese These und die Überlieferung im Enuma Elisch wieder auf. Noch weigert man sich überhaupt, da mal wissenschaftlich ranzugehen, es ev. zu simulieren. Siehe auch: @ Spritkopf – Skeptiker u. a. – 05.08.2012, 22:24

    Die Giant Impakt Theorie wird von einigen Wissenschaftlern nicht anerkannt und man hat auch konkrete Gegenargumente s. unter Kap. 18 meines Buches „Himmelsschlacht“: „10 Thesen wider die Mondentstehung durch Simulation“.

  199. @Deistung, Asteroidenguertel

    Und woher stammt dann der Kuiper Belt (und damit auch Pluto)? Auch ein zerstoerter Planet (wegen mir auch derselbe, spielt keine Rolle)?

    Abgesehen von der (menschlichen) Entdeckungsgeschichte unterscheidet sich Pluto einfach nicht wirklich von Eris oder Ceres.

  200. @ einer – Enuma Elisch

    Wenn ich vom babylonischen Schöpfungsepos schreibe – müssten es auch babylonische Namen sein – da kann ich Ihnen nicht widersprechen. Welche Übersetzung ist denn aktuell und wie zu erhalten? Mit den Namen in der Tafel beziehe ich mich auf die angegebene konkrete Literatur „Texte aus der Umwelt des Alten Testaments (TUAT) – Enuma Elisch: TUAT 3,4 – Dokument der Unibersität Duisburg-Essen“. Wenn die Namen Ihrer Meinung nach nicht stimmen, dann bin ich in jedem Fall der falsche Ansprechpartner!
    Hier ist es aber auch nicht anders: Zimmermann, H.: Enuma Elisch – der mesopotamisch-altbabylonische Schöpfungsmythos. http://www.earlyworld.de/enuma_elish.htm

  201. @Blume

    13.500, einverstanden. Ich habe bereits an den Affenplaneten gemailt (Sie wissen ja, Planet der Affen, der ja in Wahrheit doch nicht die Erde ist wie Charles Heston gedacht hat, aber von dem halte ich nicht viel, denn er war in der NRA, ich glaube sogar Präsident). Es gibt da ein tolles Restaurant in welchem Gorillas Schimpansenhände servieren, ein konkurrierender Laden macht es anders herum: der Chef ist Schimpanse und kredenzt Gorillaschwarte. Haut Cuisine, sagt man.

  202. @Deistung Enuma Elish …

    Ich versuchs nochmal ..

    Die genannten Namen stammen aus der Enuma Elish .. ABER
    die sind nicht sumerisch, wie SIE behaupten

    UND es sind auch keine Planeten genannt.

    Daher ist der Verweis auf die Enuma Elish bzgl. Planetennamen blödsinn.

    Woher haben sie also die Gleichsetzung der Namen aus der Enuma Elish und der Planeten?

    Und sowas wie Absu ist wirklisch zu absu rd … wer ist bloss auf die Idee gekommen Ozean und Sonne gleichzusetzen?

  203. @ Deistung

    „Die Angst der Frauen ist nicht ganz unbegründet. Die Engel (Alien) erscheinen (oft) in einem sehr hellen Weiß, was es aus menschlicher Sicht auch heute noch nicht gibt.“

    Sie sagen es: „menschliche Sicht“, denn eine andere haben wir nicht! Ich schrieb allerdings nichts von der Angst der Frauen, sondern davon, daß das Alien über eine enorme Sprachbegabung verfügen muß. Setzt man hier wieder das Rasiermesser an, so liegt es nahe, daß das Alien ein Furz im Hirn ist.

  204. @ sylar_5 – A-Gürtel

    Zum Kuiper Belt kenne ich nur das, was u. a. bei Wikipedia zu finden ist.
    Bei Pluto gibt es auch eine frühere wissenschaftliche Meinung, dass er einst ein Mond gewesen sein könnte. In den Überlieferungen wird gesagt, dass er ein früherer Mond Saturns war, der durch den Vorbeiflug Nibirus/Marduks mit seinen Monden (Winden) aus seiner Bahn geschleudert wurde. So erklärt man auch, dass einige Monde retrograd laufen. Das ist ein Teil der Problematik „Himmelsschlacht“. Pluto ist kein Planet der Urscheibe gewesen, das wurde wissenschaftlich aus seiner Bahn abgeleitet.

  205. @ einer – Enuma Elisch …

    Ich habe Ihnen zugestimmt, dass im babylonischen Epos auch babylonische Namen stehen – Sie haben zugestimmt, dass ich aus dem Enuma Elisch (2 Quellen) die Namen habe.
    Ich hatte auch festgestellt, dass unsere Planeten Götternamen haben – und die babylonischen auch.
    Wenn Ihnen die Übersetzung nicht passt – kann ich nicht Ihr Ansprechpartner sein, deshalb auch die komplette Quelle! Wenden Sie sich an die Uni!
    Sie wollten mir auch eine modernere Übersetzung nennen und Ihre Quelle! – Und?

  206. @ Deistung

    Lieber Herr Deistung,

    Seien Sie versichert, daß ich gar nichts gegen Visionen und Tagträume habe. Auch ich habe bisweilen Fürze im Hirn. Nur eines muß doch klar sein: es ist keine Wissenschaft! Oder ums doch einmal @Karl Bednarik zu erinnern:

    nur hat Karl-Herbert Scheer lobenswerterweise „Science-Fiction“ darüber geschrieben.

  207. @ Dietmar Hilsebein – Visionen

    Visionen versus Überlieferungen
    Mit der Wissenschaft des Sonnensystems habe ich mich schon vor über 20 Jahren befasst. Durch die Zeitschriften beim Verlag hier – auch Tücken mit Lücken (Klaus Deistung Asteroidengürtel – 08.08.2012, 07:18) – als auch im I-net gab es immer wieder aufbauende Informationen. Nun habe ich mich auch mit den Überlieferungen der sum.-babyl. Epen und u. a. dem Buch von Prof. Kramer befasst, hier waren die Dingir Götter und schulten auch den Menschen. Die Dingir (Herren der Raketenschiffe) in Encheduanna sind zur Erde gekommen und haben auch Forschung zur Erde und ihrer Entstehung gemacht. Deswegen würde ich dafür plädieren – sie nicht als „Science-Fiction“ zu kennzeichnen. Als die Dingir noch Götter waren war es leicht alles abzulehnen – Götter – etwas Unwissenschaftliches. Das sieht nun ganz anders aus!
    Wenn ich jetzt die Probleme sehe, die wir noch in unserem Sonnensystem haben und diese Überlieferungen vergleiche, kann ich immer wieder nur feststellen, dass neuere Forschungsergebnisse die Überlieferungen bestätigen – in meinem Buch Kap. 18 http://www.deistung.de/weltall/mein%20buch.htm .

  208. @ sylar_5 – Pluto

    Die Dingir haben das nach ihren Forschungen so gesehen – denn Mond Saturns war er nicht mehr – und die Übersetzung des Namen Gaga „Diener und Bote Anschars“ und Usmi „Der den Weg weist“ gibt Hinweise warum. Usmi war – bis auf um 20 Jahre – der äußerste Planet im Sonnensystem bis zu um 50 AE im Apogäum.
    Das wir den einstigen Status Planet heute anders sehen – ist „unsere“ Auffassung.

  209. Tzzzzzzz

    Ich finds interessant,dass man perverse Glaubenssysteme wie die 3 monotheistische Religionen für „Wissenschaftlicht“ hält jedoch nicht die Raumfahrt in vorgeschichtlicher Zeit :-)))

  210. @Klaus Deistung

    Bei Pluto gibt es auch eine frühere wissenschaftliche Meinung, dass er einst ein Mond gewesen sein könnte. In den Überlieferungen wird gesagt, dass er ein früherer Mond Saturns war, der durch den Vorbeiflug Nibirus/Marduks mit seinen Monden (Winden) aus seiner Bahn geschleudert wurde.

    Schwachsinn! Bei der Inklination, die Sie für Nibiru angeben, würde er Saturn nicht annähernd so nahekommen, dass er auf dessen Monde einen Einfluss haben könnte.

    Mittlerweile gibt es aber 1,8 mal mehr freie Planeten als Sonnen in der Milchstraße, vielleicht greift man diese These und die Überlieferung im Enuma Elisch wieder auf. Noch weigert man sich überhaupt, da mal wissenschaftlich ranzugehen, es ev. zu simulieren. Siehe auch: @ Spritkopf – Skeptiker u. a. – 05.08.2012, 22:24

    Ach, Herr Deistung, nicht schon wieder. Ihre Thesen sind dermaßen absurd, dass es niemanden wundern wird, dass kein Wissenschaftler damit seine Zeit verschwenden möchte. Daher nochmals die Aufforderung an Sie: Wenn Sie Belege haben wollen, dann setzen Sie gefälligst Ihren faulen Hintern in Bewegung, setzen sich an den Schreibtisch und rechnen Sie selbst! Was ist das eigentlich für eine Auffassung von Wissenschaft, die Sie haben? Sie postulieren irgendwelchen Blödsinn, den Sie sich entweder selber aus den Fingern saugen oder bei Sitchin abkupfern und dann haben gefälligst andere Forscher zu springen und das nachzuprüfen? Ich nenne das nicht Wissenschaftlichkeit, sondern geistiges Suppenkaspertum.

    Übrigens stimmt die Darstellung der Position von Nibiru auf Ihrer Webseite nicht. Noch nicht mal annähernd. Sie zeichnen ihn mit Stand Juni 2012 bei einer Entfernung von etwas über 100 AE von der Sonne. Geben Sie seine Bahndaten mal bei Celestia ein und schauen Sie nach, wie weit er tatsächlich von der Sonne entfernt wäre, wenn er denn existierte und laut Ihren Angaben noch ca. 800 Jahre bis ins innere Sonnensystem bräuchte. Ich nehme Ihnen hiermit (wieder mal) die Arbeit ab: 380 AE. Dort, wo Sie ihn auf Ihrer Zeichnung verorten, würde er etwa im Jahr 2700 stehen.

    Leider bewegen sich alle Ihre Behauptungen auf diesem Niveau. Sie können nicht erklären, wie auf einem Planeten Leben hätte entstehen oder halten können, der sich die weitaus meiste Zeit in absoluter Dunkelheit befindet und selbst bei größter Nähe zur Sonne nicht mal näherungsweise in der habitablen Zone befindet. Und noch um so weniger, wenn Nibiru früher mal ein Planemo gewesen wäre. Sie haben offenbar keinen blassen Dunst einer Ahnung, wie Sie die Gravitationskräfte zwischen zwei Himmelskörpern berechnen können. Sie können noch nicht mal ein Programm bedienen, welches Ihnen die Berechnung der Bahndaten abnehmen würde, geschweige denn, dass Sie sie selber berechnen könnten.

    Eigentlich wissen Sie nichts! Aber Sie verlangen, dass andere sich mit Ihrem dahergesponnenen Zeug befassen, obwohl Sie doch angeblich selber Ingenieur sind und daher das Handwerkszeug mitbringen müssten.

    Echt armselig.

  211. @ Michael Blume – Astronautengötter

    Lieber Herr Dr. Blume,
    Sie schrieben: „Als Religionswissenschaftler kann ich Ihnen versichern, dass wir die Metallfahrzeug und Himmelsreisenberichte antiker Kulturen ganz ohne Astronautengötter immer besser erklären können.“ Zweimal fragte ich nach einer Schrift zum Nachlesen…, mit der Versicherung allein kann ich nichts anfangen.
    Prof: Klengel (Pergamon Museum) schrieb mir schon 1999: „Die Entstehung der sumerischen Kultur in Mesopotamien läßt sich heute über die einzelnen Etappen recht gut nachvollziehen, ohne Außerirdische in Anspruch nehmen zu müssen.“
    Seit über 170 Jahren wird im mesopotamischen Raum gegraben, gefunden, übersetzt. Hier gab es in einer frühen Zeit Könige, Götter – eigentlich Dingir, die Herren (und Damen) der Raketenschiffe.
    Sumer um 4000-2000 v. Chr., Babylon als Nachfolger, Ägypten für gut 1000 Jahre als Parallelkultur ab um 3100 v. Chr. Man fand erst im Nachhinein, dass die sumerische Kultur am Anfang stand. Seit 1872 G. Smith als Quereinsteiger der Wissenschaft gezeigt hatte, wie Keilschriften zu übersetzen sind, konnte es richtig losgehen. Man geht mittlerweile von einem Bestand von über 70.000 Keilschrifttafeln allein aus Sumer aus wobei davon 25.000 in der Bibliothek des Königs Assurbanipal in Ninive gefunden wurde u. a. zum Gilgamesch Epos.
    Aus diesem Epos war G. Smith´s Starttafel zum Sintflutbericht.
    Dazu stellten Sie in einer Antwort im März 2010 an mich fest: „Seit Jahrzehnten wird an und mit diesen intensiv geforscht und ich kenne keinen ernsthaften Kollegen bzw. keine Kollegin, die die Funde als Belege für außerirdischen Kontakt werten würde.“ Dürfen sie denn – oder schadet es der Karriere? Dazu gab es auch klare Aussagen von Dr. Burgard in seiner Arbeit zu Encheduanna.
    Sie fragten mich schon 2008: „…demnach vertreten Sie die Auffassung, bei den sumerischen Göttern habe es sich um empirisch fassbare Entitäten gehandelt, z.B. Außerirdische o.ä.?“ Dr. Burgard hat Ihnen hier weitere klare Ausführungen gemacht, die zu dieser Frage passen.

  212. @Talos & Deistung

    Liebe(r) @Talos,

    nun, ich würde sagen, dass es gerade die Leistung reflektierter Theologie(n) ist, dass sie religiöse Glaubensaussagen als Metaphysik erkennen und gerade erkannt und gelernt haben, „nicht“ mehr zu behaupten, der eigenen Glaube sei „wissenschaftlich beweisbar“. Ob es z.B. Jesus gab, lässt sich wissenschaftlich-historisch erforschen – ob er aber Prophet, Messias, Sohn Gottes (etc.) war, lässt sich allenfalls religiös glauben. Ein christlicher Theologiestudent, der das nicht auseinander halten kann, kommt nicht einmal mehr durch das Grundstudium.

    Ein Problem vieler UFO-Religionen und -Glaubender ist dagegen m.E., dass ihnen diese Unterscheidung nicht gelingt und sie damit pseudo-wissenschaftliche Mythologien entwickeln, die weder wissenschaftlich noch religiös bestehen können.

    Lieber @Klaus Deistung,

    Jedes gängige Geschichtsbuch erläutert Ihnen den Stand heutigen Wissens, nach dem außerirdische Einflüsse weder nachgewiesen noch notwendig sind, um die Menschheitsgeschichte zu erfassen.

    Zur Bronzezeit – inkl. metallener Fahrzeuge, Sonnenbarken etc. – gerne auch z.B. ein ganzer Band hier (kostenfrei) mit:
    Blume, M. (2012): „Die Bronzezeit und die Weltreligionen: Perspektiven der interdisziplinären Evolutionsforschung“, In: Faszinosum Lausitzer Kultur, Schriftenreihe der Spreewälder Kulturstiftung, Band 3/2012, S. 29 – 47
    http://www.blume-religionswissenschaft.de/…3.pdf

    Noch thematisch ausführlicher und u.a. mit der Diskussion der Hesekiel-Vision finden Sie das Ganze auch im neuen sciebook:
    http://scilogs.spektrum.de/…-von-seti-ufos-und-aliens

    Noch einmal: Ich bestreite weder, dass es außerirdisches Leben geben kann noch liegt mir an einer Entzauberung oder Reduktion der Welt. Aber ich plädiere dafür, zwischen mythologischen Glaubensaussagen und wissenschaftlich-empirischen Aussagen sorgsam zu unterscheiden. Frühere Alien-Besuche fallen mangels eindeutiger Belege ebenso wenig in die zweite Kategorie wie z.B. der Glauben an die Dreifaltigkeit.

  213. @Deistung .. Quelle

    Das babylonische Weltschöpfungsepos Enkma elîš AOAT 375
    Herausgegeben von Thomas R. Kämmerer und Kai A. Metzler
    Ugarit Verlag 2012

    Wie gesagt ich habe vor allem Probleme mit der Gleichsetzung der babylonischen Götter mit den Planeten, die findet sich in der Enuma Elish nicht.
    Und einige der Gleichsetzungen sind offensichtlich absurd.

  214. @Deistung „dingir“

    dingir bedeut im übrigen viel mehr „Schicksalsbestimmer“, den „Herren der Raketenschiffe“.
    In dem Zeichen steckt kein „En“ oder „Nin“ o.ä. drin …
    Um darauf zu kommen, muss man sich nur ein wenig mit der Paläographie der frühen Keilschriftzeichen zu beschäftigen.
    Was Sie, oder Sitchin, sicher nie getan haben.

  215. @Klaus Deistung

    Herr Deistung, eines möchte ich noch schreiben zu Ihren Deutungen dessen, was in den sumerischen Schriften enthalten ist. Die Wissenschaft sieht in der Erwähnung von Göttern einen Teil der sumerischen Mythologie, also eines nicht auf Fakten beruhenden Glaubensmodells. Sie dagegen behaupten, es seien Beschreibungen wahrer Begebenheiten und die als Götter bezeichneten Figuren seien in Wirklichkeit außerirdische Astronauten gewesen.

    Es gibt also ganz offenkundig einen Konflikt zwischen Ihrer Auslegung (bzw. der von Sitchin) und der anderer Forscher. Sie und Sitchin führen entgegen dem Sparsamkeitsprinzip der Wissenschaft (Stichwort: Occams Rasiermesser) zusätzliche Erklärungsmodelle ein, nämlich einen Planeten Nibiru und eine extraterrestrische Zivilisation, die auf ihm lebt. Diese müssten Sie gut begründen, wenn es Ihnen denn ernst wäre mit einer fundierten Theorie, entsprechend dem Grundsatz, dass außerordentliche Behauptungen auch außerordentliche Belege erfordern. Zu dieser Begründung gehörte zwingend eine stichhaltige Erläuterung, ob diese Zivilisation auf einem Planeten wie dem von Ihnen beschriebenen sich überhaupt hätte entwickeln können. Und das ist mit Sitchins und Ihrem Modell nicht ansatzweise gegeben.

    Es scheitert also schon bei den grundlegenden Voraussetzungen für Ihre Außerirdischen-These. Dazu kommen die zahlreichen Fehler, die Sie in den Details begehen. Und das ist auch der Grund, warum sich niemand mit Sitchins und Ihrer Theorie befassen will. Weil schon die Basics nicht passen.

  216. Sonnenbarken=Ufos?

    Den sumerischen Texten ganz verwandt sind die altägyptischen. Auch eine erstaunliche Hochkultur, für deren Erklärung man keine Ausserirdischen braucht. Die ägyptischen Totenbücher z.B. sprechen von einer Sonnenbarke, in der der Gott RE den Himmel befährt. Wie bei den „Feuersäulen“, „Rädern“ oder „himmlischen Heerscharen“ in anderen Texten könnte der Ufologe hier auch an extraterrestrische Objekte glauben: an ein reales funkelndes gigantisches Etwas, das – von überlegenen Geschöpfen gesteuert – am Himmel fährt. Aber die Sonnenbarke fährt nachts auch in die Unterwelt ein – und entpuppt sich so als Sinnbild für die Sonne, der man damals göttliche Kräfte zusprach. Prä-Astronautik-Fans, wie auch manche Esoteriker und Kreationisten, erliegen der einfachen Verwechslung von Symbol und Zeichen. Ein Männchen auf der Toilette ist ein Zeichen für einen realen Menschen, eine Sonnenbarke aber ist ein Symbol für etwas Nichtsichtbares, Nichtmaterielles. Ein Naturobjekt wird verknüpft mit seelischen Empfindungen, Ängsten, Hoffnungen – und daraus wird das Sinnbild „Sonnenbarke“.
    Für so etwas haben Ufologen (wiegesagt meist Techniker) kein Gespür, weil sie immer eins zu eins, buchstäblich denken müssen. Damit verfehlen sie das andersartige (mythologische) Denken früher Kulturen total.

  217. @ Spritkopf – rechnen

    Es ist schon recht merkwürdig, dass angebliche(?) Wissenschaftler immer wieder mal zu Kraftausdrücken und Beleidigungen greifen, wenn Ihnen das Thema oder der Autor nicht „gefallen“. Das ist nicht nur heute so – das war auch schon früher so. Dr. Blume formulierte es so:
    „Selbstverständlich haben es neue, wissenschaftliche Befunde und Hypothesen oft schwer – niemandem fällt es leicht, die eigenen Annahmen über Bord zu werfen.“
    Gibt es denn überhaupt etwas, was Sie von mit akzeptieren können?

    Komisch, gegen Sitchin wenden scheint wissenschaftskonform (Klaus Deistung Z. Sitchin – 07.08.2012, 21:31) – über die sumerisch – babylonischen Epen und Prof. Kramer fällt kein Wort.
    Das zeigt sich auch unter http://scilogs.spektrum.de/…k-von-florian-freistetter und http://www.amazon.de/…eStar&showViewpoints=0
    Das Verbergen hinter einem Synonym finde ich hier nicht passend – aber wenn der Verlag das gestattet… Unter Google ergab sich ein vielsseitiges Angebot…

    Sie haben aber auch Hinweise, denen ich nachgehen werde, eigene Lücken weiter schließen.
    Haben Sie mal meinen Artikel mit Berechnungen zum A-Gürtel gelesen? Schließlich habe ich hier viele von der Wissenschaft aufgeworfene Fragen (Lücken mit Tücken) in Angriff genommen „Klaus Deistung Asteroidengürtel – 08.08.2012, 07:18“.

    Nibiru braucht um 3450 Jahre seit der Sintflut vor knapp 13.000 Jahren für eine Erdumrundung. Damit ergeben sich nach meinen letzten Recherchen die folgenden Jahreszahlen/Durchgänge im Perigäum: (-)10.900 – (-)7450 – (-)4000 – (-)550 – 2900.
    Die Zahlen hier http://www.deistung.de/weltall/beitraege-2011.htm werde ich noch ergänzen.
    Mit welchen Daten haben Sie denn gerechnet?

  218. @Deistung Sitchin vs. Kramer

    Der Sitchin behauptet im Primzip das gleiche wie sie, der Kramer hat das NIE getan.
    Kramer hat die Texte aus Sicht der Sumerer übersetzt und beschreiben, aber nie behauptet es wären Tatsachenberichte gewesen.

    Ich weiss, dass sie das anders sehen .. für ihre Interpretation von Kramers Werken gibt es aber keinen haltbaren Beleg.

  219. @Ruediger Suenner

    Exakt!

    Auch die Sonne bzw. der Sonnengott Utu der Sumerer fuhr im Westen durch das Tor der Unterwelt, um sich in der Nacht vom anstregenden Tag auszuruhen.
    Am Morgen erschien dieser Gott dann wieder im Osten am anderen Tor der Unterwelt usw.

    Aber gerade diese Texte werden offensichtlich von den Ufologen ignoriert ..

  220. @ Michael Blume

    Lieber Herr Dr. Blume,
    „Jedes gängige Geschichtsbuch erläutert Ihnen den Stand heutigen Wissens…“ – das glaube ich Ihnen sogar – und hier ein weiteres Beispiel: In jedem Lexikon wird auch stehen, dass die Pyramiden 4500 Jahre alt sind.
    Es gibt viele Forschungsergebnisse, die das Alter der Pyramiden auf um 12.500 Jahre, aber auch älter als 13.000 Jahre legen wo gesagt wird, dass man das Wissen von vor der Sintflut in der Pyramide schützen wollte. König Assurbanipal ließ die Welt wissen, das er auch die Schriften von vor der Sintflut lesen konnte – scheinbar wurden bisher noch keine gefunden?
    Ich gehe von der Löwenzeit des Zodiak aus, dass uns der Löwe Sphinx präsentiert. Prof. Schoch hat das Alter der Sphinx auf mindestens 7000 Jahre bestimmt! Herr Klitzke hat in der Matrix nachgewiesen, das die Obelisken in einem bisher abgesperrte Bereich mit High-Tech aus dem Felsen geschnitten wurden – auch vor über 7000 Jahren, eine Zeit, wo die Wüste wissenschaftlich noch grün war! (Klaus Deistung @ Michael Blume – Artefakte – 04.08.2012, 18:14)

    Es gibt viele „Leute“ die steigend in den letzten Jahren von außerirdischem Leben überzeugt sind, da wies ich auch am Anfang auf einen ZDF-Beitrag hin. 2002 gab es aber auch für die beiden Prof. keine Außerirdischen!
    Wann haben Sie sich denn „dafür“ entschieden?
    Dass aber auch welche auf der Erde waren – da wollen nur wenige ran. Haben Sie mal die Ruinen in Puma Punku gesehen? Da wissen nicht einmal die Einheimischen, wer da mal gebaut hatte – vor ihrer Zeit. Bei vielen Bauten aus großen Steinen passen keine Taschenmesser in die Fugen ohne Mörtel u. a. in Peru. Wer stellte die 1200 t-Steine von Baalbek her? Die Maße und Massen der Steine habe ich nach global Scaling nach gerechnet – es ist verblüffen, aber nicht verwunderlich, das sich ihre Stabilität so nachweisen lässt. http://www.deistung.de/weltall/beitraege-2012.htm

    http://www.blume-religionswissenschaft.de/…3.pdf
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    http://scilogs.spektrum.de/…-von-seti-ufos-und-aliens
    Die gewünschte Seite konnte leider nicht gefunden werden – ?

  221. Prof. und Dr.

    Herr Deistung führt gerne Autoren mit einem Dr. oder Prof. an, um ihre vermeintliche Autorität herauszuheben. Aber oft haben die akademische Titel in einem ganz anderen Umfeld – und auch wenn es das richtige Umfeld wäre: Wahrheitsfindung findet erst im Diskurs verschiedener Wissenschaftler statt, allein ein Dr. Titel macht noch gar nichts. Kann man also in Zukunft weglassen.

  222. @ Deistung

    „Als die Dingir noch Götter waren war es leicht alles abzulehnen – Götter – etwas Unwissenschaftliches. Das sieht nun ganz anders aus!“

    Ähm -nö! Mein Hinweis auf Kant war so schlecht nicht. Er war es ja auch, der sich nicht nur mit den engl.Empirikern und den franz. Rationalisten auseinandersetzte, sondern auch mit dem Esoteriker Swedenborg. Swedenborg träumte von Geistern und Herr Deistung von Aliens. Solange Ihnen klar ist, daß Sie träumen, ist dagegen nichts einzuwenden. Hingegen dürften die Türen eines Hospitals Ihrer Wahl für Sie offen stehen, wenn Sie Traum und Wirklichkeit miteinander verwechseln.

  223. @Klaus Deistung

    Es ist schon recht merkwürdig, dass angebliche(?) Wissenschaftler immer wieder mal zu Kraftausdrücken und Beleidigungen greifen, wenn Ihnen das Thema oder der Autor nicht „gefallen“.

    Es ist nicht das Thema, welches mir nicht gefällt, sondern die Art und Weise, wie Sie grundlegende Fehler in Ihrer sogenannten Theorie ignorieren. Mir gefällt nicht, dass Sie laut „Widerlegt mich!“ in die Landschaft blöken und damit die Beweislast umkehren, obwohl es Ihre verdammte Pflicht und Schuldigkeit wäre, Belege für Ihre Behauptungen beizubringen. Mir geht auf den Geist, dass Sie überall und an jeder Stelle eine Verschwörung der Wissenschaft gegen Sie wittern, wenn Sie in Wirklichkeit einfach nur Ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben.

    Übrigens bin ich kein Wissenschaftler (und auch nicht mit Florian Freistetter identisch, falls Sie das vermuten).

    Komisch, gegen Sitchin wenden scheint wissenschaftskonform (Klaus Deistung Z. Sitchin – 07.08.2012, 21:31) – über die sumerisch – babylonischen Epen und Prof. Kramer fällt kein Wort.

    Das hat nichts mit Wissenschaftskonformität zu tun, sondern damit, dass die These von Nibiru und seinen Außerirdischen Schwachsinn ist. Und warum sie Schwachsinn ist, habe ich Ihnen schon dargelegt.

    Zu den Details der sumerisch-babylonischen Übersetzungen werde ich mich nicht näher äußern, da ich mich damit nicht beschäftigt habe. Brauche ich aber auch nicht, da ich erstens zur Kenntnis nehme, dass Ihre Auslegungen von der Wissenschaft nicht geteilt werden, sie also mindestens strittig sind – siehe auch die Postings von Einer und Rüdiger Sünner – und zweitens, weil Ihre Prämissen (Existenz des Planeten Nibiru und Außerirdische, die auf ihm wohnen) unglaubwürdig sind.

    Sie haben aber auch Hinweise, denen ich nachgehen werde, eigene Lücken weiter schließen.

    Lücken? Der Planet Nibiru wurde noch nie beobachtet, seine Umlaufbahn wäre vermutlich auch nicht von Dauer, wie Florian Freistetter gezeigt hat und wenn er existierte, könnte sich kein Leben darauf entwickeln. Ihre Theorie weist nicht nur Lücken auf, sondern sie ist ein einziges klaffendes Loch.

    Haben Sie mal meinen Artikel mit Berechnungen zum A-Gürtel gelesen? Schließlich habe ich hier viele von der Wissenschaft aufgeworfene Fragen (Lücken mit Tücken) in Angriff genommen „Klaus Deistung Asteroidengürtel – 08.08.2012, 07:18“.

    Nö, haben Sie nicht.

    Nibiru braucht um 3450 Jahre seit der Sintflut vor knapp 13.000 Jahren für eine Erdumrundung.

    Sie haben immer noch nicht erklärt, wie Nibiru bei mindestens 300 Millionen Kilometern Entfernung eine Sintflut auf der Erde auslösen konnte. Genausowenig, wie Sie eine Erklärung dafür haben, wie Nibiru angeblich die Saturnmonde aus der Bahn werfen kann.

    Mit welchen Daten haben Sie denn gerechnet?

    Mit 3600 Jahren Umlaufzeit.

    Bei 3450 Jahren Umlaufzeit und einem Periapsisdurchgang im Jahr 2900 würde die Position auf der Zeichnung sogar erst dem Jahr 2750 entsprechen. Und auch dann würden die Saturnmonde nicht beeinflußt werden.

  224. @ Ruediger Suenner – Textverwandschaft

    Diese Textverwandschaft hat auch Hintergründe z. B. Ea/Enki = Ptah, Ningischzidda = Thot, Marduk = Amun/Re… Wahrscheinlich war Marduk lieber in Babylon und wurde so Amun, der Verborgene in Ägypten.

    Mythen – hier sind Götter involviert – und so hat man einen speziellen Namen festgelegt. Nun hat aber Dr. Burgard belegt, dass diese Götter eigentlich Dingir (DI.IN.GIR), die Herren von den Raketenschiffen sind. So ist der Name Götter (der Vorzeit) wieder frei und mit DI.IN.GIR wird es sehr konkret. Gott/Götter konnte man gut wissenschaftlich außer Acht lassen.

    Kultur total – es gibt in den Heiligen Schriften sehr viele Hinweise auch Hochtechnologien. Warum hat vor um 115 Jahren schon Rev. Burrell Cannon ein Fluggerät nach der Bibel gebaut? Auch eine Form der Kultur: http://www.ctie.monash.edu.au/…nnon_ezekiel.html

  225. @Deistung Puma Punku …

    Deorite kann man z.B. mit Korund schneiden / polieren, wie es wohl die Ägypter gemacht haben. In dem Sand in Ägypten ist Korund zum Teil zu 15% enthalten, d.h. die Natur lieferte den „Schleifstoff“ direkt vor die Tür.
    Korund ist nach Diamant das praktisch zweithärteste Mineral ..
    Diorite kommt auf eine Härte von max. 7, Korund auf 9.

    Ob dieses Mineral oder ein ähnliches in Puma Punku erhältlichwar, weiss ich nicht … aber für die Ägypter und Mesopotamier dürfte damit geklärt sein, wie das „harte“ Diorite bearbeitet werden konnte.

  226. @deistung DI.IN.GIR

    Ey jetzt wird lustig.

    Statt dingir phonetisch aus „di.ngar“ (Schicksal zu bestimmen) abzuleiten, obwohl sich diese Zusammensetzung auch in paleosumerischen Zeichenlisten nachvollziehen lässt … zerlegen Sie das Zeichen völlig anders … auch wenn die Götter in vielen Texten explizit als „Schicksalsbestimmer“ beschreiben werden .. ok

    Warum sollte dingir aus den drei Zeichen „di.in.gir“ bestehen, weil das in der Transliterierung so passend aussieht?
    Das die mehrsprachigen Tafeln „dingir“ praktisch immer mit ilu (akkad. Gottheit) übersetzen ist vermutlich assyriologische Verschwörung, oder haben Sie für ilu auch noch eine andere Bedeutung gefunden?

    Auch wird dingir später nicht di.in.gir, sondern mit dem Zeichen AN dargestellt und weiterhin mit ilu übersetzt – warum?

    Naja vermutlich ists es Zeitverschwendung …

  227. „Götter“

    „So ist der Name Götter (der Vorzeit) wieder frei und mit DI.IN.GIR wird es sehr konkret.“
    Frei schon, aber konkret ist gar nichts, weil wir heute nicht exakt sagen können, was Ägypter, Sumerer, Assyrer, Griechen, Germanen, Kelten, Mayas, Atzteken, Megalithvölker etc. mit ihren Göttern genau meinten. Wir können es nur aus ihren Texten und aus archäologischen Spuren vorsichtig zu deuten versuchen – und wer das macht, muss auch dialogfähig mit den vielen Experten auf all diesen Fachgebieten sein.

  228. @ einer – Gott

    Hier finden Sie 2 Zitate von Prof. Kramer:
    Klaus Deistung @ Michael Blume @ Michael Khan 04.06.2010, 01:09 im blog
    http://scilogs.spektrum.de/…10-05-18/lilith-und-lolth .
    Eigentlich geht es nur um 1 Buch von Kramer. Haben Sie es mal gelesen? Da sind viele Fakten in den verschiedenen Kapiteln. Ein wichtiger Fakt: Alle 25 Kap. fangen mit Der , Die , Das erste… an.
    Wenn ein frühes Volk etwas erfunden… hat, waren es in den Medien aller Bereiche die Babylonier als Folgekultur oder die Ägypter als teilweise Parallelkultur – die Sumerer – nie!
    Zum Bezug auf Götter: Hat denn Gott den Menschen geschaffen nach 1.Mo 1,26 oder schufen sich die Menschen die Götter, damit sie sich erklären konnten, was sie sich nicht erklären konnten?
    Irgendwie mussten ja die ägyptischen Priester den Gläubigen eine Geschichte erzählen. Das ist doch als Geschichte einfach interessant. Das ist ja heute noch eine sich wiederholende Aufgabe.

    Es gibt ja solche Geschichten auch im Griechischen. Unser türkischer Reiseleiter hat uns laufend im Bus Geschichten von Zeus und seinen Mannen erzählt. Da fragte ich ihn, wo die Geschichten eigentlich herkommen. „Das hat sich so überliefert.“ Da sagte ich ihm: „Als wir wieder nach der Sintflut genug Menschen waren, sind sie in die Berge gegangen und haben mit Stein und Feuer so große Brocken aus dem Fels gehauen, dass sie ohne Mörtel erfinden zu müssen, riesen Tempel und Paläste aufgebaut haben.“ – „So war es aber auch nicht.“ – sagte er.

  229. @ einer

    Ich bin nicht Ihr Ansprechpartner in Übersetzungen. Lesen Sie Encheduanna – und sie können dann mit dem Autor diskutieren! Er forderte ja dazu auf.
    In den Anden ist es Andesit und Diorit. Die sehr gut bearbeiteten Steine mit kleinen und großen Löchern, teilweise hoch poliert – keiner der Menschen hat eine Ahnung, wann dort mal in Puma Punku in etwa 4000 m ü.N. ein großes Gebäude stand.

  230. @ Ruediger Suenner – „Götter“

    Dr. Burgard hat sein Buch an entsprechende Experten geschickt und um ihre Stellungnahme gebeten – es kam nichts – mehr können Sie in seinen Kommentaren nachlesen.

  231. Verschiedene

    DI.IN.GIR – Wortzeichen, nicht Silbenzeichen.Man kann schon bei Prof. Deimel in seinem „Sumerischen Lexikon“ aus den zwanziger Jahren nachprüfen, dass das „Entscheider/Urteilsbringer, die sich bewegen in Fluggeräten“ bedeutet.Wenn ich GIR als „Flugerät“ nehme, dann deshalb, weil es eigentlich „Skorpion“ meint und das ein Sprachbild für die „Stinkenden“ ist, denn so hat auch Encheduanna die Apparate beschrieben (stinkend, heulend, drehend, feurig), die Herr Deistung moderner Raketen nennt. Die von „einem“ erwähnte moderne Sprachableitung hat aus Sicht der konventionellen Sumerologie natürlich den Vorteil, dass man weiterhin im „Götter“-Bereich herumdiskutieren kann.

    Übrigens noch einmal:Die von Encheduanna erwähnten Persönlichkeiten werden von ihr in dem bisher übertragenen Teil der Verse nicht so gekennzeichnet, dass man sie – wissenschaftlich gesehen – als Ausserirdische begreifen darf. Auch ist Utu bei ihr kein Sonnengott, der in einer Unterwelt verschwindet, sondern fährt mit dem größten beschriebenen Fluggerät regelmäßig zum Raumschiff und wieder zurück.Später hat man in Sumer und noch mehr im Babylonischen dann Unterwelt und Sonnengott und Mondgott erfunden. Das war nicht Gegenstand des von Encheduanna beschriebenen Staatskultes. Das sind spätere Verfälschungen…

    Apsu als Ozean ist ebenfalls eine späte Verballhornung. Um etwa 2.300 v.u.Z. gibt Encheduanna ab-zu die Bedeutung „Fenster zum Wissen“ und beschreibt dies als interaktives Gerät zum Wissensaustausch zwischen Erde und „Himmels-Gerät“.Es ist halt einer der 4 Kardinalfehler der konventionellen Sumerologie, dass man die Entstehungszeit der Texte nicht genügend beachtet…Wir denken und schreiben doch heute auch anders als im fünfzehnten Jahrhundert.

  232. @ Alien

    „stinkend, heulend, drehend, feurig“

    Pfui. Die haben den Umweltschutz also auch nicht auf ihre Fahnen geschrieben. Und so etwas nennt sich Hochkultur. Traurig. 🙂
    Was hat da eigentlich gestunken? Ein Furz? Ich dachte die fliegen mit Quecksilber oder so?
    „Die Geräusche, die oft beim Entweichen der Gase entstehen, werden von der Vibration der Analöffnung verursacht.“

    Da ist jetzt alles klar. Sie haben den Furz als Rückstoß verwendet.

  233. @ Spritkopf

    Fangen wir mit einer anderen Geschichte an. Ich habe den Zuhörern erklärt, wie ich Nichts und im Nichts produzieren kann – und dafür auch bezahlt wurde. Ganze Betriebe kümmern sich um die Bereitstellung von Technik für das Nichts. Dazu habe ich Veröffentlichungen und auch verschiedene Vorträge – meist am Gerät – gehalten, u. a. Kinder-Uni: Vakuum – spannende Möglichkeiten!

    Leben auf Nibiru? Wie ist speziell die eine oder andere Veränderung im Sonnensystem zu berechnen? „Widerlegt mich!“, Verschwörung – Nein – es ist doch eher so, dass hier viel mehr Leute mit einer Gegenmeinung sind – auf die Spitze getrieben ein (noch) unversöhnlicher Widerspruch.
    Es dauert immer eine Zeit, bis sich vorher abgelehnte Meinungen als wahr herausstellen. Und mein Thema „Forschung bestätigt Überlieferungen“ bekommt immer neue Nahrung.

    Es gibt aber auch in der Wissenschaft Themen, für die es zwar eine Theorie gibt – es aber viel Meinungen dazu gibt. Mit der Giant Impact Theorie habe ich mich recht gut auseinandergesetzt. Es gibt viele Punkte dagegen, einige habe ich in meinem Buch angeführt. Hier der Hinweis zu einem Beitrag „GIANT IMPACT – Theia und die große Himmelsschlacht.“ http://www.deistung.de/weltall/beitraege-2011.htm .

    Wir hatten ja schon Pioneer 10 – da schließe ich mich voll den drei offiziellen und im Prinzip gleichen Meinungen an. Bei der Ablehnung von Nibiru habe ich völlig unterschiedliche Meinungen „gesammelt“ – jeder Autor eine teilweise sich auch widersprechende Darlegung. Mittlerweile gibt es mehr, als ich im Buch geschildert habe. Eine davon von F. Freistetter. Nein, das war keine Option für Spritkopf. Dazu findet man unter Google eher einen kleinen Roman als einen Hinweis.

    Sie haben sich mehr mit der Berechnung im Sonnensystem – das genannte Programm geht ja viel weiter – befasst als ich. Dafür können sie den teilweise gelösten „Tücken mit den Lücken“ nichts abgewinnen, erwarten aber, dass ich „Ihre“ Rechnungen alle ausführen kann – was nie mein Ziel war. Können sie mit Global Scaling etwas anfangen?
    Schwachsinn – das war wohl die Theorie zum Urkontinent auch mal, 50 Jahre hat es gedauert.
    In einer Diskussion kann man immer gemeinsame Standpunkte finden – mal mehr – mal weniger, dazu hatte ich Sie schon mal gefragt – ohne grobe Worte.

    Wenn wir nur die Gegensätze hervorheben – kommen wir garantiert nirgendwo weiter.
    Nibiru noch nie beobachtet: Ein roter Punkt in den Schriften im Tal der Könige soll es sein. Ein Kreuz als Symbol Nibirus: Planet der Kreuzung unseres Sonnensystems (bei Kramer Bild auf S. 62). Die Königskartusche soll seine lange Bahn symbolisieren, warum? 8 Könige sollen auf der Erde 241.200 Jahre (3600 x 67) regiert haben: http://en.wikipedia.org/wiki/Sumerian_King_List .
    Sie müssen die Zahlen für Ihre Berechnung nehmen, die ich angegeben habe – sonst ist es von vornherein unstimmig.
    Es ist in jedem Fall besser wenn man Themen anfängt, von denen beide Partner auch gemeinsame Anknüpfungspunkte finden.

  234. @ Deistung

    „Widerlegt mich!“

    Das habe ich schon mal von Rössler gehört. Auch Doktoren und Nobelpreisträger sind nicht davor gefeit, Unsinn zu labern.
    _

    Rücksprache mit einem Chemiker: Quecksilber stinkt nicht, weder bei einer vollständigen noch bei einer unvollständigen Verbrennung.

    Es ist, wie es @Spritkopf schon dartat nicht Aufgabe der Anderen, den Quark zu widerlegen. Warum ich hier schreibe? Ich amüsiere mich. Ich bin kein Wissenschaftler und habe noch Ferien.

  235. @ Dietmar Hilsebein

    Quecksilberantriebe sind – wie auch andere Antischwerkraftantriebe – geschlossene Behälter, in denen Hg entsprechend unter Wärmeaufnahme und unter Luftabschluss zirkuliert. Lit.-Quelle unter http://www.deistung.de/weltall/beitraege-2011.htm
    Das Hg wird nicht verbrannt!
    Selbst wenn Sie ihre Nase an den Auspuff eines Autos halten, werden sie feststellen, dass es nicht nach Feilschen riecht. Schauen sie sich einen Raketenstart an, dann sehen sie die Wolken.

    Die (vereinfacht geschrieben) Dingir beaufsichtigten die mehrstufige Produktion von Treibstoffen meist durch die Menschen. Ethin wird in Alkohol gelöst und ist so ein energiereicher Treibstoff in Verbindung mit Sauerstoff.

  236. @ Deistung

    „Quecksilberantriebe sind – wie auch andere Antischwerkraftantriebe – geschlossene Behälter, in denen Hg entsprechend unter Wärmeaufnahme und unter Luftabschluss zirkuliert. Lit.-Quelle unter http://www.deistung.de/weltall/beitraege-2011.htm
    Das Hg wird nicht verbrannt!“

    Gut. Und wie bringen Sie es jetzt mit dem zusammen, was der Herr Doktor schrieb:

    „GIR als „Flugerät“ nehme, dann deshalb, weil es eigentlich „Skorpion“ meint und das ein Sprachbild für die „Stinkenden“ ist, denn so hat auch Encheduanna die Apparate beschrieben (stinkend, heulend, drehend, feurig), die Herr Deistung moderner Raketen nennt.“

    Ein Antrieb, welcher geschlossen ist, kann nicht stinken.

  237. Habitale Zone erweitert

    Heute wurde auf arte ein Film (USA, 2011) unter dem Titel „Auf der Suche nach außerirdischem Leben (1/2)“ gezeigt. http://www.arte.tv/…=evening.html#anchor_6807240
    Hier ging es vor allem darum, dass Monde wie Io, Europa, Enceladus und Titan um die Großplaneten Jupiter und Saturn durch ihre elliptische Bahn innerlich durchgeknetet und dabei flüssig werden. Wenn Kohlenstoff, Sauerstoff und Wasserstoff nachgewiesen werden, können sich dort Mikroorganismen entwickeln. Die Erforschung erfolgt durch Sonden und Teleskope, aber auch vergleichende Untersuchungen an unwirtlichen Orten auf der Erde.
    Alle Sterne können Planeten haben, gesucht werden besonders erdähnliche.
    Dem Astrobiologen Chris McKay ging es um die Suche nach Voraussetzungen für Leben innerhalb unseres Sonnensystems, aber auch außerhalb, in anderen Galaxien. Neueste Forschungen legen nahe, dass auf manchen Exoplaneten Leben möglich werden könnte.

  238. @ Alien

    „Fangen wir mit einer anderen Geschichte an.

    Heute wurde auf arte ein Film (USA, 2011) unter dem Titel „Auf der Suche nach außerirdischem Leben (1/2)“ gezeigt.“

    Wie heißt der terminus technicus dafür? Richtig: mutatio controversiae

  239. Die Magie des Realen

    Danke für die Erinnerung an den wunderbaren Arte-Abend über die mögliche Existenz von Leben schon in unserem Sonnensystem: Das war ein Stück Magie, zwei Stunden Staunen über die bizarre Schönheit und Vielfalt der Saturn- ud Jupitermonde, wo riesige unterirdische Ozeane und Vulkane weit weg von der Sonne dennoch Bedingungen schaffen könnten, um das Wunder des Lebens in anderer Form zu ermöglichen. Hier webt wirklich das Geheimnisvolle und Erhabene, das umso grössere Wirkung zeigt, weil es mit Fakten abgesichert ist. Dagegen wirken die Ufo- und Alien-Märchen wie blasse Erfindungen, die allenfalls als Fantasyliteratur durchgehen können. Auch Ridley Scott’s neuer Special Effects-Schinken „Prometheus“ wird – trotz seiner Ästhetik der Überwältigung – nicht gegen solche „Magie des Realen“ ankommen, samt seiner wirren kreationistischen Philosophie im Hintergrund. Mich würde interessieren, wie tief die Spuren sind, die solche Filme in den Köpfen der Zuschauer hinterlassen: Anfeuerung von pubertären Phantasien oder schnelle Entsorgung in der Erkenntnis, dass es eh nur Pocorn-Trash ist.

  240. @Klaus Deistung

    Herr Deistung, Sie stellen eine sehr steile These auf – dass die Menschheit von Außerirdischen geschaffen worden seien, die auf einem langperiodischen Planeten siedeln würden – und basieren sie auf einer anderen sehr steilen These, nämlich dass sich diese Außerirdischen in den Beschreibungen sumerischer Schriften wiederfinden würden. Und dann schimpfen Sie, dass die Wissenschaft diese Thesen nicht ernst nehmen und sie mit Ignoranz strafen würde.

    Nun bin ich nicht „die Wissenschaft“ und kann auch mangels Wissen zu Ihrer (bzw. Sitchins und Burgards) Auslegung der sumerischen Schrifttafeln nicht viel sagen. Aber bei den Teilthesen, zu denen ich etwas sagen kann, stelle ich fest, dass sie mindestens in Teilen sehr unwahrscheinlich sind und in anderen Teilen schlichtweg nicht stimmen. Aber das ist Ihnen auch nicht recht und Sie beklagen sich, dass man keine Gemeinsamkeiten mit Ihnen suchen würde. Wie denn auch, Herr Deistung? Wenn man einzelne Aussagen von Ihnen widerlegt (Sintflut, Saturnmonde), dann ignorieren Sie dies vollständig und starten stattdessen ein Ablenkungsmanöver, bei dem Sie beispielsweise Pseudowissenschaften wie Global Scaling ins Feld führen (so als ob Sie mit denen die Gravitationsgesetze ändern könnten). Auf diese Art ist keine Debatte möglich und den Dogmatismus, den Sie der sogenannten Schulwissenschaft vorwerfen, müssen Sie sich selber zuweisen lassen.

    Zu Ihrem Posting mit der habitablen Zone: Ich habe den Film nicht gesehen, aber in der Tat halten es Wissenschaftler für möglich, dass sich unter geothermischen Bedingungen Leben entwickeln könnte. Aber wenn, dann wird es aber immer auf ganz einfache Lebensformen begrenzt bleiben. Auf der Erde haben sich einfache Vielzeller erst ausbilden können, nachdem Einzeller mittels Photosynthese das Meer und die Atmosphäre mit Sauerstoff anreicherten. Vom allerersten Leben auf der Erde bis zu diesen Vielzellern hat es 2,5 – 3 Milliarden Jahre gebraucht. Von den ersten Vielzellern bis zur kambrischen Explosion hat es nochmals 700 Millionen Jahre gedauert und alles unter optimalen Bedingungen und mit einer Sonne, die der Erdoberfläche stetig Energie zuführt. Auf einem langperiodischen Planeten hingegen, der beim Apoapsisdurchgang 70 Milliarden Kilometer von der Sonne entfernt ist und diese nur noch wie ein heller Stern am Himmel erscheint, herrschen solche Bedingungen aber nicht vor. Selbst einfache Vielzeller dürften sich dort nicht entwickeln können, geschweige denn komplexes oder gar intelligentes Leben. Von einem Planemo, also einem frei durchs Weltall schwebenden Planeten ohne gravitative Bindung an einen Stern gar nicht zu reden.

  241. @ Ruediger Suenner

    Der 1. Teil – das habe ich auch so gesehen.
    Im 2. Teil sind Sie wieder allein im All… wenn das Ihr Glauben ist und ich Sie nicht einmal zum Nachdenken bewegen kann… Ich weiß, da sind Sie nicht allein!

  242. @ Spritkopf

    „…Menschheit von Außerirdischen geschaffen…“ Hier decken sich 1.Mo 1,26 und die Überlieferungen und die Forschungsergebnisse von Prof. Pääbo aus dem MPI Leipzig über 300.000 Jahre Homo sapiens. Und hier sind noch weitere Hinweise in meiner Leserzuschrift „Evolutionsgeschichte mit Beschleunigung“ drin: http://www.science-shop.de/artikel/1037030
    Hier geht es um Technik „Die Geschichte einer Besonderheit“ http://www.science-shop.de/artikel/1060524
    Sie nennen es schimpfen – nein, das bringt egal nichts – aber hinweisen, vergleichen, Beispiele angeben. Es gibt soviel Literatur zu Fragen zum Thema, danach hätten ja die Leute (einschließlich die Forscher im mesopotamischen Raum) keine verwertbare Spuren hinterlassen – aber nicht einmal die Bibel als Quelle wird anerkannt, wenn es um High-Tech geht. Es kann nicht sein – was nicht sein darf!

    Gehen Sie mal in der Geschichte zurück – was wurde da schon allen abgelehnt, als unwahrscheinlich bezeichnet (harmlos), nicht stimmig – das geht bis zur persönlichen Beleidigung – und nach und nach wurde Vieles Stand der Wissenschaft! Die Ozeane waren eine unendliche Wasserwüste, Monsterwellen kann es nicht geben, Problem Pangäa, Kobolde und Sprites bis zur Grenze des Weltraumes, die habitale Zone ist von Venus bis Mars…
    Sie stört es, dass ich bestimmte Angaben rechnerisch noch nicht belegen kann. Da ich das nicht vorgesehen hatte – das Programm C. kannte ich nicht – war es für mich noch nicht relevant. Bei Giant Impact wurde soviel simuliert – ich habe mich mit vielen Anderen dagegen ausgesprochen.
    Wenn bei der Simulation die Parameter nicht stimmen – und sie hatten ja auch nicht meine genommen, dann kann auch keine Übereinstimmung geben. Ich kann mir vorstellen, das Andere Ihr Ergebnis weiter verwenden – aber nicht meine Hinweise dazu. Mit anderen Ausdrücken i. Allg. ist da ja schon passiert. Da geht dann die Objektivität baden.

  243. @ Alien

    „aber nicht einmal die Bibel als Quelle wird anerkannt, wenn es um High-Tech geht. Es kann nicht sein – was nicht sein darf!“

    Die Bibel mußte schon für alles Mögliche und Unmögliche herhalten. Einst waren da die Engel (so mancher hielt wacht an der Schlafstatt, um dort zu trösten, wo Eltern nicht trösten konnten), dann aber kamen die Gespenster und jetzt kommen die Aliens. Gute Nacht! Fragen Sie mal in Rom nach. Man munkelt, daß die dort wieder Exorzisten ausbilden. Heiliges Alien?…Bitte für uns!

  244. @Klaus Deistung

    „…Menschheit von Außerirdischen geschaffen…“ Hier decken sich 1.Mo 1,26 und die Überlieferungen und die Forschungsergebnisse von Prof. Pääbo aus dem MPI Leipzig über 300.000 Jahre Homo sapiens.

    Wenn Professor Pääbo wüßte, dass Sie seine Forschungen als Beleg für die Schaffung des Homo Sapiens durch Außerirdische zitieren, würde er Ihnen ins Gesicht lachen.

    Es kann nicht sein – was nicht sein darf!
    Gehen Sie mal in der Geschichte zurück – was wurde da schon allen abgelehnt, als unwahrscheinlich bezeichnet (harmlos), nicht stimmig – das geht bis zur persönlichen Beleidigung – und nach und nach wurde Vieles Stand der Wissenschaft!

    Herr Deistung, Sie können noch so oft diese ewiggleiche Leier herunterbeten. Ohne stichhaltige Belege wird aus Ihnen weder ein Galileo noch ein Alfred Wegener, sondern höchstens Bozo, der Clown. Sie können ja immer noch nicht erklären, wie auf einem Planeten mit den von Ihnen angegebenen Bahnparametern komplexes Leben entstehen soll. Kein komplexes Leben = keine Außerirdischen – so einfach ist die Chose.

    Sie stört es, dass ich bestimmte Angaben rechnerisch noch nicht belegen kann. Da ich das nicht vorgesehen hatte – das Programm C. kannte ich nicht – war es für mich noch nicht relevant.

    Ach, meinen Sie ernsthaft, dass Sie die Unkenntnis über astronomische Programme davor schützt, Belege für Ihre Behauptungen erbringen zu müssen? Ich habe Sie das schon einmal gefragt: Was haben Sie eigentlich für ein merkwürdiges Wissenschaftsverständnis?

    Im übrigen hätten Sie mindestens die Frage, ob ein hypothetischer Planet Nibiru bei 2 AE Abstand zur Erde nennenswerte Gezeitenkräfte auf diese ausübt, locker auch ohne Celestia beantworten können. Habe ich ja auch gekonnt.

    Wenn bei der Simulation die Parameter nicht stimmen – und sie hatten ja auch nicht meine genommen, dann kann auch keine Übereinstimmung geben.

    Dann sperren Sie bitte mal Ihre Guckerchen auf und lesen Sie meine Antwort vom 10.08. um 14:41 Uhr. Dann werden Sie feststellen, dass ich die Simulation mit einer Umlaufzeit von 3.450 Jahren wiederholt habe, aber trotzdem zu Ergebnissen gekommen bin, die sich nicht mit Ihren Aussagen vereinbaren lassen.

    Da geht dann die Objektivität baden.

    Die ist schon lange vorher baden gegangen. Aber nicht bei den anderen.

  245. Kontinentaldrift a la Wegener…

    … es ist ein beliebtes Mißverständnis zu behaupten, Alfred wegeners „Kontinentaldrift“ hätte die moderne Plattentektonik vorweggenommen. Im Gegenteil, Alfred Wegeners Thesen sind heute noch so falsch wie sie immer waren. Was hatte er nämlich behauptet? Er hatte vermutet, daß die oberen Geateinsschichten der Kontinente auf den tieferliegenden Basaltsockeln „rutschen“ könnten. Auf die Idee, daß die Basaltsockel selbst auf einem flüssigen Erdmantel schwimmen könnten, daß die Gesteine der Erde also garnicht bis zur Mitte hin im festen Agregatszustand sind, ist Wegener nie gekommen.

    Wenn man heutige Erdmodelle ansieht, mit der dünnen, festen Kruste, und dem viel dickeren, Flüssigen Mantel, in dem ständig gigentische, aber langsame Konvektionsströmungen zirkulieren, dann ist es einleuchtend, daß diese Strömungen auch die dünne Erdkruste in Bewegung setzen. wenn man aber das Erdmodell der Ära Wegener nimmt, mit Kontinenten, die auf einer zusammenhängenden, festen Basaltschicht entweder ruhen oder unruhig umherrutschen, dann ist diese Art Kontinentaldrift nach wie vor hanebüchener Unsinn.

    Zu Ihrem Modell des Sonnensystems:
    Sonne
    Merkur
    Venus
    Erde
    Mars
    ein massiver eiserner Gürtel aus weit auseinander liegenden kleinen Dreckklumpen (bitte nicht glauben, der Asteroidengürtel sähe überall so aus wie manchen Star Treck Folgen, wo sich Raumschiffe zwischen den Felsen verstecken)
    Jupiter
    Saturn
    Uranus
    Neptun
    Pluto
    Planet X aka Transpluto aka Nibiru

    Es gibt wundervolle Neuigkeiten: vor ein paar Jahren (29.7.2005) wurde Planet X tatsächlich beobachtet! Er bekam den Namen Eris:
    http://de.wikipedia.org/wiki/%28136199%29_Eris

    Allerdings ist Eris / Transpluto / Nibiru genauso ein kalter, lebensfeindlicher Eisklumpen wie Pluto auch. Falls es jemals einen Raumschiffverkehr zwischen Eris und der Erde gegeben haben sollte, dann wir kein Astronaut lange dort geblieben sein.

    Klar kann eine auf der Erde beheimatete Zivilisation dort draußen einen Stützpunkt aufbauen, mit Atomstrom beheizt und beleuchtet, aber zu behauptet, dieser Eisklotz wäre das wirkliche Zuhause und auf der Erde gäbe es nur Außenposten der „Götterastronauten“, ist ebenso absurd wie Kontinente, die auf soliden, festen Basaltsockeln herumrutschen wie geölt.

  246. @ Störk

    A. Wegener fand, dass die Kontinente recht gut zusammenpassen, wenn man sie verschiebt. Wie, das war ihm nicht klar – also wurde es abgelehnt.

    Planet X – das stand in AH 10/2005 S. 20 – 23. Eris unterscheidet sich im Durchmesser von Pluto nur um wenige km: http://lexikon.astronomie.info/eris/index.html . Eris ist schon seit 6 Jahren ein Zwergplanet – und damit kommt er als Planet X (P. Nowell) überhaupt nicht in Frage! Warum Sie heute diesen Zwergplaneten Eris (Göttin der Zwietracht und des Streits) als Planet X bezeichnen?

    Planet X muss deutlich größer als die Erde sein, P. Lowell ging von mehr als 6-fache Erdmasse aus.
    Ihr Zynismus ist hier völlig falsch am Platz.

  247. @Störk

    … es ist ein beliebtes Mißverständnis zu behaupten, Alfred wegeners „Kontinentaldrift“ hätte die moderne Plattentektonik vorweggenommen.

    Ich sehe da kein Mißverständnis. Vor ihm ist man von fixen Kontinenten ausgegangen, die sich allenfalls heben und senken. Er hat die revolutionäre Idee, dass die Kontinente in horizontaler Richtung wie Eisschollen über die Erdoberfläche treiben, bekannt gemacht.

    Im Gegenteil, Alfred Wegeners Thesen sind heute noch so falsch wie sie immer waren. Was hatte er nämlich behauptet? Er hatte vermutet, daß die oberen Geateinsschichten der Kontinente auf den tieferliegenden Basaltsockeln „rutschen“ könnten. Auf die Idee, daß die Basaltsockel selbst auf einem flüssigen Erdmantel schwimmen könnten, daß die Gesteine der Erde also garnicht bis zur Mitte hin im festen Agregatszustand sind, ist Wegener nie gekommen.

    Mir scheint, du stellst zu hohe Ansprüche an ihn. Wie hätte er aus dem Wissen der damaligen Zeit heraus eine Theorie aufstellen können, die das heutige Wissen umfasst?

    Außerdem unterstellst du ihm einen Dogmatismus, den er gar nicht hatte. Lies mal das vierte Kapitel seines Buches „Die Entstehung der Kontinente und Ozeane“. Da schreibt er beispielsweise Folgendes:

    Indessen hat sich über diese Frage, aus welchen Materialien die verschiedenen Erdschichten bestehen, in den letzten Jahren eine große Zahl von Untersuchungen entsponnen, teils auf petrographischer und geochemischer Grundlage, teils auf Grundlage der Erdbebenwellen, und die Frage ist gegenwärtig noch so im Fluß, daß es zu einer einigermaßen übereinstimmenden Ansicht zwischen den verschiedenen Forschern heute noch nicht gekommen ist. Wir wollen uns deshalb hier, ohne selbst Stellung zu nehmen, mit einem kurzen Überblick über die teilweise noch recht auseinandergehenden Ergebnisse begnügen.
    (Hervorhebung von mir)

    Im Folgenden diskutiert er die Ansichten verschiedener anderer Geologen, wie der Aufbau des Erdmantels beschaffen sein könnte und ob er fest oder flüssig sei. Dabei spekuliert er nicht wild in den Raum hinein, sondern zieht dafür unter anderem die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Erdbebenwellen in den verschiedenen Medien heran.

    Abschließend kommt er zu folgender Wertung:

    Alle diese Arbeiten zeigen jedenfalls das eine, daß wir heute in bezug auf den Zähigkeitskoeffizienten des Erdinnern und namentlich der einzelnen Erdschichten nicht dogmatisch sein dürfen; wir wissen noch gar nichts über ihn.

    Also kein Wort davon, dass er behauptet habe, das Erdinnere sei durchgehend fest.

  248. Nochmals zu Alfred Wegener

    Mist, etwas vergessen. Folgenden Passus aus Wegeners Buch wollte ich noch zitieren:

    An dieser Stelle wären natürlich auch diejenigen Autoren zu nennen, welche die Erscheinungen in der obersten Erdrinde auf „Unterströmungen“ zurückführen, wie Ampferer [68], Schwinner [69] u. a. Nach Ampferer hätten Unterströmungen Amerika nach Westen entführt, und Schwinner nimmt in der flüssigen Schicht infolge ungleicher Wärmeabgabe Konvektionsströmungen an, welche die Kruste mitschleppen und da, wo die Bewegung nach unten umbiegt, zusammenschieben. Im Zusammenhang mit der übermäßigen radioaktiven Wärmeerzeugung in den Kontinentalschollen macht auch Kirsch [70] ausgedehnten Gebrauch von derartigen thermisch verursachten Konvektionsströmungen in der flüssigen Schicht.

    Konvektionsströmungen im flüssigen Teil des Erdinneren, die die Bewegung der Kontinentalschollen erklärt – das sind schon sehr deutliche Anklänge an das heutige Modell vom Aufbau der Erde.

  249. @ Dietmar Hilsebein

    Mir ist bekannt, dass die Priester nicht nur in der Kirche die Bibel zu allen Anlässen zitieren, Kriege und Hexenverbrennung waren einst inklusive. Mein eigentlicher Status wurde am Bloganfang neu festgelegt, und so erlaube ich mir auch die Bibel zu zitieren.
    Marieenerscheinungen wurden über 2000 Jahre nachgewiesen. Zum Buch Mormon kam der Engel Moroni ans Bett von J. Smith und schwebte während der Gespräche. So könnte ich mir vorstellen, dass die von Ihnen erwähnten Engel ein Teil dieser Aktivitäten sind, sein könnten. Können Sie mir dazu eine Lit.-Quelle angeben?

    Sara und Elisabet bekamen – schon jenseits des Klimakteriums – noch ein Kind. Heute können Frauen auch über 60 sein – und es klappt. Glauben Sie, dass es damals anders funktionierte?
    Schon als die ersten Retortenbabys kamen hieß es: „Gott ins Handwerk pfuschen!“ – Auch Thema einer Veröffentlichung von mir.

    Warum sollte sich Hesechiel alles genau merken, Ez 40,4? Damals hat doch sowieso keiner eine Zeichnung danach gemacht – erst der Deutsche Ing. H. H. Beier in „Kronzeuge Ezechiel“. Ronacher, München 1985. Er belegte, dass der Tempel oben offen war – so wie in Encheduannas Geheimen Offenbarungen geschildert, neu übersetzt von Dr. Burgard.

    Rom – hier wurde auch Z. Sitchin von einem Kardinal im Vatikan zu Gesprächen empfangen.

  250. @ Deistung

    „Können Sie mir dazu eine Lit.-Quelle angeben?“

    Sie sind echt ein Paradiesvogel. Meine Mutter erzählte mir von Engeln, die mich bewachen und beschützen, wenn sie es nicht kann. Als Kind war das für mich eine tröstliche Vorstellung. Wie ich schon sagte: ich habe nichts gegen Visionen und Tagträume und auch gegen die Phantasie des Menschen habe ich nichts einzuwenden. Nur stelle ich mich nicht auf den Marktplatz und erzähle den Leuten, daß das, was in meiner Phantasie ist, auch notwendig real existieren muß.

  251. @ Spritkopf

    Ungewöhnliche Aussagen – die Reaktionen der Wissenschaft ähneln sich.
    Will denn Jeder der den Papst zitiert Papst werden? Sie können es ganz schön übertreiben!
    Als ich das mit den Anunnaki = Dingir, hier auch Aliens genannt – es sind in allen sumerisch/babylonischen Epen die gleichen Namen – las, gab es zunächst 2 Vermutungen:
    – sind sie dort einst gelandet?
    – haben sie sich dort entwickelt?
    Weder das Eine noch das Andere kann ich/wir vor Ort zurzeit nachprüfen.
    Nach bisherigen wissenschaftlichen Aussagen gibt es für höheres Leben eine habitale Zone nur zwischen Venus und Mars. Eine Bedingung wäre gegeben, die Temperatur – aber woher Licht?
    Es gibt aber immer wieder Themen, die zu einem späteren Zeitpunkt gelöst werden. Das Problem Mondentstehung ist nach wie vor offen, auch wenn sich viele dieser seit um 20 Jahren entwickelten Simulation Giant Impact anschließen. Es bleiben zu viele Fragen offen!
    Ich schrieb Ihnen: „…Sintflut. Nach einer längeren Warmperiode auf der Erde hatte das Eis am Südpol nicht mehr die Festigkeit und die Netzkraft Nibirus soll im Endergebnis große Mengen Eis von den hohen Bergen gelöst haben, die ins tiefe Meer stürzten.“ Da steht nichts von Berechnung drin, weil ich auch keine andere Begründung dafür kenne – auf die Sie immer pochen – und andere Ursachen sind mir auch von anderen Autoren bekannt. So soll vor um 8.500 Jahren ein Damm am Bosporus gebrochen sein, das Wasser lief nach unten, die Leute hatten sogar Zeit, mit dem langsamen Steigen des Wassers zurück zu weichen! Dazu habe ich keine andere Meinung. Wie aber die Arche 300 km weiter auf den Ararat gekommen sein soll – wenn das als biblische Sintflut gewertet wird – war keine Option.

    Ich hatte Sie gefragt: „Mit welchen Daten haben Sie denn gerechnet?“ Sie antworteten: „Mit 3600 Jahren Umlaufzeit.“ Dass sie anschließend noch mit 3450 schrieben – hatte ich dann übersehen, Entschuldigung.
    Mit meinem Ergebnis (Position im Bild) war ich mir nicht ganz sicher – aber es gab nur eine Alternative bei den Anderen: Nibiru kommt 2012!
    Meine Rechnung zum Asteroidengürtel – da heißt es bei Ihnen „Pseudowissenschaften wie Global Scaling“ – können Sie das begründen?

  252. @Klaus Deistung

    Nach bisherigen wissenschaftlichen Aussagen gibt es für höheres Leben eine habitale Zone nur zwischen Venus und Mars. Eine Bedingung wäre gegeben, die Temperatur – aber woher Licht?

    Woher wollen Sie wissen, dass die Temperatur gegeben sei? Steht das direkt so in den sumerischen Schriften, dass der Planet Nibiru ausreichende Temperaturen zur Entwicklung von Leben aufwies? Nein, natürlich nicht.

    Hier ist wieder exemplarisch die Argumentationsmethode Deistung zu besichtigen. Das, was Sie eigentlich nachzuweisen hätten – dass ein hypothetischer Planet Nibiru die Voraussetzungen bieten könnte, um Leben möglich zu machen – setzen Sie als Grundannahme voraus. Sowas nennt man einen Zirkelschluss.

    Ich schrieb Ihnen: „…Sintflut. Nach einer längeren Warmperiode auf der Erde hatte das Eis am Südpol nicht mehr die Festigkeit und die Netzkraft Nibirus soll im Endergebnis große Mengen Eis von den hohen Bergen gelöst haben, die ins tiefe Meer stürzten.“ Da steht nichts von Berechnung drin, weil ich auch keine andere Begründung dafür kenne – auf die Sie immer pochen – und andere Ursachen sind mir auch von anderen Autoren bekannt.

    Herr Deistung, Sie waren es, der immer auf die Sintflut als Beleg für die Existenz von Nibiru pochte, also faseln Sie jetzt bitte nicht herum.

    Mit meinem Ergebnis (Position im Bild) war ich mir nicht ganz sicher – aber es gab nur eine Alternative bei den Anderen: Nibiru kommt 2012!

    Nö, es gibt noch eine Alternative: Nibiru existiert nicht und wird folglich weder im Jahr 2012 noch im Jahr 2900 eintreffen. Und nachdem bislang die meisten Ihrer Aussagen, deren Falsifizierung möglich war, auch tatsächlich falsifiziert wurden, ist das auch die wahrscheinlichste Alternative.

    Meine Rechnung zum Asteroidengürtel – da heißt es bei Ihnen „Pseudowissenschaften wie Global Scaling“ – können Sie das begründen?

    Sie kehren mal wieder die Beweislast um, wie bei Ihnen üblich. Hat Hartmut Müller irgendwo einen peer-reviewten und wissenschaftlich anerkannten Aufsatz zum Global Scaling eingereicht? Nein, hat er nicht. Seine Schlagzeilen hat er anders gemacht:
    http://www.faz.net/…-aber-erfunden-11724374.html

    Aus dem Artikel: „Seine Theorie hat kein wissenschaftliches Fundament“, sagt auch einer der Gravitationsphysiker, die als Gutachter im Prozess geladen waren. „Es ist ein Regelwerk ohne Grundlage, wie in der Astrologie. Er hat das frei erfunden.“

    Ansonsten verweise ich auf EsoWatch und Florian Freistetter:
    http://psiram.com/ge/index.php/Global_Scaling
    http://www.scienceblogs.de/…universaltheorie.php

  253. @Dr. Burgard

    „DI.IN.GIR – Wortzeichen, nicht Silbenzeichen.Man kann schon bei Prof. Deimel in seinem ‚Sumerischen Lexikon‘ aus den zwanziger Jahren nachprüfen, dass das ‚Entscheider/Urteilsbringer, die sich bewegen in Fluggeräten‘ bedeutet.“

    *LOL*

    Wortzeichen ist für die sumerischen Schriftzeichen auch nicht ganz richtig .. aber das wäre Haarspalterei … aber das Zitat aus Deimel Arbeit mit „Fluggerät“ hätte ich hier gerne vollständig mit Seitenzahl und Zitat … nun?

    Da wäre der Determinativ für „Vogel“ VIEL eher zu erwarten gewesen …

  254. @Klaus Deistung

    Ich habe mich nochmal auf Ihrer Webseite zu Nibiru umgetan und festgestellt, dass Sie zwar die Zeichnung mit der angeblichen Position Nibirus so geändert haben, dass nur noch eine Umlaufbahn zu sehen ist und nicht mehr die Position. Aber Ihre Behauptung, dass Nibiru die Sintflut auf der Erde ausgelöst habe, steht immer noch da. Warum eigentlich? Sie haben von mir genügend Hinweise bekommen, um selber berechnen zu können, ob die von Nibiru auf die Erde ausgeübten Gezeitenkräfte stark genug sind (sie sind es nicht).

    Weiterhin behaupten Sie hier in Ihren Kommentaren, dass Nibiru jetzt eine Umlaufzeit von 3.450 Jahren habe. Auf Ihrer Webseite stehen aber weiterhin die 3.600 Jahre. Aber mir warfen Sie vor, ich hätte diesen „falschen“ Wert von 3.600 Jahren bei meiner Berechnung benutzt. Können Sie eigentlich auch konsistent argumentieren?

    Außerdem kann ich noch ein weiteres „Rätsel“ lösen, welches Sie auf Ihrer Webseite aufgeben. Bzw. in Wirklichkeit ist es kein Rätsel, sondern wieder mal eine krasse Fehlinterpretation entstanden aus Ihrer Unfähigkeit, ordentlich zu recherchieren und vorliegende Fakten zu verstehen. Ich zitiere von Ihrer Webseite:

    Einen ganz besonderen „Gegenbeweis“ trat Prof Lesch an [LG].

    Er bemühte einen britischen Kollegen – dessen Name auch nicht auf mehrfache Nachfragen zu erfahren war. Er wäre mit Hilfe der Sonde Pionier 10 im Oktober 1999 – nach einer Analyse von Kometenbahnen – auf einen möglichen Störfaktor in einer mögliche Entfernung von einem halben Lichtjahr von der Sonne gestoßen. Dabei ging er von einer Planetenmasse des 10. Planeten von 1-10 Jupitermassen aus – und das wäre unmöglich.

    [LG] Lesch, H., alpha-Centauri: Gibt es einen 10. Planeten?
    http://www.br-online.de/…001-ID1208434040718.xml

    So wurde auf ganz verschiedene Arten „hochwissenschaftlich“ ein in den sumerichen Keilschriften überlieferte Planet einfach „rausgerechnet“. Da es wohl selten ist, dass einer die drei Beispiele kennt, kann sich die Schulwissenschaft solche faulen Eier „leisten“ – ohne dass es normal auffällt.

    Hier begehen Sie gleich mehrere Fehler:

    1. Lesch vermutete die Ursache für die Bahnstörungen von Pioneer 10 ganz allgemein in Gravitationswirkungen von Objekten im Kuipergürtel, aber nicht wie von Ihnen behauptet in diesem zehnten Planeten. Was auch vollkommen unmöglich wäre, da Pioneer 10 noch lange kein halbes Lichtjahr von der Erde entfernt ist, sondern knapp 15 Lichtstunden (und zum Zeitpunkt der Sendung noch weniger).

    2. Wir wissen heute, dass die Bahnstörungen von Pioneer 10 nicht aus Gravitationswirkungen herrühren, sondern von der Bremswirkung asymmetrisch abgestrahlter thermischer Strahlung der eingebauten Radionuklidbatterie.

    3. Lesch behauptete nicht, dass die Existenz eines solchen Planeten unmöglich wäre, sondern er sagte, dass es – gesetzt den Fall, es gäbe ihn – ein schwieriges Problem sei zu erklären, wo dieser Planet herkam und wie er in diese Umlaufbahn geriet.

    4. Ihr Planet Nibiru hat eine Umlaufzeit von 3.450 Jahren bei einer Apoapsis-Entfernung von rund 450 AE (ca. 63 Lichtstunden). Wie kann der also identisch sein mit jenem von Lesch erwähnten Planeten, der sich in einer Entfernung von einem halben Lichtjahr befinden soll und dessen Umlaufzeit somit eher in Millionen Jahren zu rechnen ist?

    Der britische Astronom übrigens, dessen Name Sie nicht herausfinden konnten, ist Dr. John Murray und die Arbeit, auf die sich Lesch bezog, war diese hier:

  255. Fortsetzung…

    Der britische Astronom übrigens, dessen Name Sie nicht herausfinden konnten, ist Dr. John Murray und die Arbeit, auf die sich Lesch bezog, war diese hier: Arguments for the presence of a distant large undiscovered Solar system planet

    Also auch wieder keine Verschwörung der Wissenschaft mit dem Ziel, unangenehme „Fakten“ zu verdecken. Wobei sich sowieso die Frage stellt, warum Lesch überhaupt die Arbeit von Murray erwähnt, wenn er vorgehabt hätte, irgendwelche Verschleierungen vorzunehmen. Nein, Ihr Problem ist ein anderes, Herr Deistung: Sie sind unfähig, bei Google die richtigen Suchworte einzugeben und Sie wollen unbedingt an diese Verschwörung glauben, weil Sie sich nicht damit abfinden können, dass Ihre Mickymaus-Theorie aus guten Gründen ignoriert wird.

    Aber ich bin ja mal gespannt, ob Sie Ihre Webseite wenigstens hinsichtlich der oben angeführten Punkte ändern werden. Und rate ins Blaue hinein, dass Sie das nicht tun.

  256. Dr. Burgard Enheduana

    Tja welches Abzu meinen Sie den?
    Das aus „Enuma Elish“ oder das aus den „Tempelhymenen“ oder aus den älteren sumerischen Mythen?

    Wenn sich die Bedeutung gewandelt haben soll .. an welchen Sachen machen Sie die neuen Bedeutungen z.B. fest?

    In alten sumerischen Texten, die Enheduana in ihren Texten auch referenziert(!), ist es der Urozean .. wo kommt da was neues her?

    Ich glaube ich ahne, warum Sie keine Antworten bekommen haben …

  257. zu Abzu/Absu

    Bei den alten Sumerern war Abzu der (Ur)Ozeam, bzw. der Grundwasser“ozean“

    Noch bei den Assyrern gab es Absu-Becken, gefüllt mit Wassern des Absu (Weihwasser halt)

    Und zwischendurch hatte es eine „weniger wässrige“ Bedeutung?

    Das klingt nicht sehr plausibel.

    Auch kenne ich akkad. Beschwörungen in den Wasser aus dem Absu mit einem Eimer geschöpft wird … wo soll das eine völlig andere Bedeutung _nachvollziehrbar_ gewesen sein?

  258. @ Spritkopf

    GS – auf dem Lehrgang hier vor Ort gab es Versuchsergebnisse, Zusammenhänge und Rechnungen mit dem GS-Rechner-Programm, die zu eindeutigen Ergebnissen/ Aussagemöglickeiten führten.
    Dass das nun dermaßen ausuferte, lässt auch den guten Anfang verkümmern, eigentlich schade.

    Meinen Rechenfehler zur Stellung des Nibiru 2012 habe ich gefunden und korrigiert: noch 364 AE bis zum Perihel. Hier danke ich Ihnen für den konkreten Hinweis.
    Nibiru – in meinen Veröffentlichungen habe ich mich in erster Linie mit verschiedenen Katastrophen-Autoren auseinandergesetzt, die Planet X in verschieden Positionen als Störfaktor 2012 für die Erde sahen. Zwei Beispiele:
    Kirchner, Th.: Interview mit Autor und Planet-X-Forscher Marshall Masters, 18/2008. Mein Kommentar unter: http://www.nexus-magazin.de/…-marshall-masters/2 und mit meiner Rezension „Planet X zwischen Dichtung und Wahrheit“
    http://www.amazon.de/…eStar&showViewpoints=0
    Dem Titel von F. Freistetters Buch „2012 – keine Panik“ kann ich voll zustimmen. Was aber in dem Text des Kapitels der Leseprobe steht habe ich voll kritisiert, da es hier nicht mehr um das Anliegen geht, sondern gegen einen Autor. Hier im Buch hat die Nibiru-Bahn im Erdkräsch nichts mehr damit zu tun was überliefert wurde, s. a. meine Rezension bei Amazon.

    Nibiruwärme – dort fand ich, das er als in gewissen Grenzen mit 3-4 Erddurchmessern zu den festen Planeten gehört. Die Vulkane brachten in der Anfangszeit – auf der Erde ja auch – die Uratmosphäre. Die Größe des Planeten konnte also die Gashülle halten und das innere Wärmepotential konnte genügend Wärme nachliefern.

  259. Encheduanna: ab-zu (nicht abzu)

    Aus dem Buch habe ich ein paar Kernsätze zusammengestellt. Es ist wichtig, zumindest am Anfang den Unterschied ab-zu (abzu – ev. Abzu) genannt zu haben. In den meisten Texten wird man auf – und . verzichten.
    „Hier wird neutral – wie im Keilschrifttext – von einer großen Halle gesprochen, wo auf Englisch ziemlich frei Allerheiligstes oder Banketthalle vermutet wird. Dort und für alle Tempelhymnen bleibt zudem ab-zu, wie in den meisten akademischen Arbeiten, als Eigenname abzu stehen, während hier neu – und wahrscheinlich für viele Sumerologen plötzlich offensichtlich – von der eindeutigen Etymologie her auf ein Gerät abgestellt werden darf, das von den Sumerern Quelle des Wissens/Fenster zum Wissen genannt wurde. Dass der Tempel mit dieser Quelle des Wissens die Gedanken befruchtet, wird in beiden englischen Übertragungen völlig unterschlagen. Schließlich wird hier neu entsprechend einer Tafelvariante auf die Errichtung des Gebäudes zu Ehren eines An hingewiesen.“ An ist der Vater u. a. von Enlil und seinem Halbbruder Ea/Enki/Ptah und der oberste Dingir.
    „…dass der ab-zu genannte Apparat zu diesen Dingen gehört, die Wissen vermitteln können.“
    „…Dingir-Instrumenten/-Schlüsseln für Wissen und Macht sprechen und dafür als Kürzel ME verwenden.“
    „Ferner wurde der Ab-zu in den Überlegungen … als Fenster zum Wissen/Quelle des Wissens erkannt – deutlicher als Verbindungsapparat zum Wissen/ zu dem, was man wissen/beachten muss. Dann: Deine Grundlage ist der Verbindungsapparat zum „Wissen“. En.lil, der Herr der Fülle/der Überwachung, erteilt Weisungen.“
    Wenn „…vom ab-zu die Rede ist, vom Fenster zum Wissen/der Quelle des Wissens, dem interaktiven Wissens- und Weisungsvermittler…“

  260. @Deistung

    Die Etymologie von ZU.AB oder „Abzu“ ist nicht eindeutig geklärt.
    Ggf. ist es ein Lehnwort aus dem Akkadischen Absu (Ozean).

    Auch ist die erste Erwähnung von Abzu in den Templemhymen

    „Abzu, Schrein errichtet für den Prinzen, Edukug wo reine Nahrung gegessen wird, gewässert durch des Prinzen reinen Kanal, Berg, reiner Ort gereinigt mit der Potasche-Pflanze, Abzu, deine Tigi Trommeln gehören zu den himmlischen Mächten“

    Das bezeiht dich deutlich auf Enkis Tempel in Eridu – ein Tempel auf den Quellen des Unterirdischen Süßwasserozean.

    Es ist wirklich lächerlich was Sie da betreiben.

  261. @ Spritkopf

    Das war dann eine andere, aber noch keine geänderte Zeichnung. Ich habe erst kurz vor der Geisterstunde die Änderungen hochgeladen – Ihre Schlussfolgerung war falsch.
    Sintflut – wenn Sie berechnet haben, dass die Gezeitenkräfte Nibirus auf die Erde nicht stark genug waren – dann ist das zunächst ein Zahlenwert. Seine Bewertung hängt auch von Erfahrungen ab. Hier möchte ich vergleichen – wenn ein Gletscher kurz vor dem Kalben steht, genügt eine nur kleine Kraft, damit es passiert. Die Chaos-Theorie hat dazu den Satz mit dem Schmetterlingseffekt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Schmetterlingseffekt „…können minimale Änderungen der Ausgangssituation im Laufe der Zeit zu großen nichtvorhersagbaren Änderungen … führen.“
    Wenn wir von der weltweit wirkenden Sintflut ausgehen – selbst dafür gibt es wissenschaftliche Gegner (Bosporus) – dann müssen da schon gewaltige Massen den Mega-Tsunami ausgelöst haben. In der Überlieferung sahen die Dingir das voraus – wie im Gilgamesch Epos u. a. geschildert. Und hier stimmt die Chaos-Theorie auch: Die Sintflut fiel viel stärker aus, als es sich die Dingir gedacht hatten.

    Erst hatte ich Ihnen die 3450 mitgeteilt und fragte in der nächsten Runde, welchen Wert Sie genommen haben. In Ihrer Antwort hatte ich den letzten Satz übersehen und mich dafür entschuldigt.

    Prof. Lesch: Antwort vom Sender: „…Für die Sendung „ALPHA-CENTAURI“ ist der Ansprechpartner allerdings nicht unsere Redaktion, sondern Herr Prof. Dr. Lesch selbst. Ihre eMail haben wir daher direkt an ihn weitergeleitet.
    Ob und wann er in der Lage sein wird Ihnen zu antworten, können wir nicht beeinflussen…“
    In der Sendung ging es doch schon im Titel um den 10. Planeten, den Percival Lowell Planet X nannte. Wusste denn Prof. Lesch von Nibiru – um vergleichen zu können?
    Er hat ja auch jetzt gesagt – Aliens? „Ja es gibt sie!“
    1983 nach den Forschungen mit IRAS wurde u. a. berichtet, dass ein Objekt entweder eine ferne Galaxis oder ein „naher“ Planet sein könnte – ehe es in den Medien hieß: „Planet X war nur eine Fata Morgana“.
    Der britische Kollege vermutet Bahnstörungen von Pioneer 10: Mögliche Entfernung eines 10. Planeten 1/2 Lj, Größe 1-10 Jupitermassen. Dass die Ursachen anders lagen, wissen wir heute.
    Prof. Lesch erläutert, dass es so einen Planeten nicht geben kann:
    – er ist kein Stern, dazu ist er zu leicht
    – mit 10 Jupitermassen ist er auch kein Planet
    – als entlaufender Planet oder brauner Zwerg wäre er zu schwer.
    Er sagte aber auch, dass wir ein Mysterium „vor der Haustür“ haben – und an einem Planet X dranbleiben.

    Ist Ihr Zynismus angemessen? Nirgendwo spreche ich von irgendeiner Verschwörung, genauso wenig, wie ich einer Ufo-Religion anhänge – auch wenn ich hier zu ihrem Priester gemacht wurde.
    Google-Suche – bis jetzt habe ich immer gefunden was ich gesucht habe.
    Ihre „blaue Voraussage“ stimmt nicht!

  262. @ einer

    Aus dem Buch Encheduanna habe ich ein paar Kernsätze zu ab-zu zusammengestellt – mehr nicht.
    Was soll da Ihr letzter Satz?
    Dann bieten Sie doch eine Gegen-Übersetzung von Encheduanna an – ohne weiße Flecken in den Keilschriften zu hinterlassen.

  263. @Klaus Deistung

    GS – auf dem Lehrgang hier vor Ort gab es Versuchsergebnisse, Zusammenhänge und Rechnungen mit dem GS-Rechner-Programm, die zu eindeutigen Ergebnissen/ Aussagemöglickeiten führten.
    Dass das nun dermaßen ausuferte, lässt auch den guten Anfang verkümmern, eigentlich schade.

    Wo sehen Sie einen guten Anfang bei Global Scaling? Was ist daran falsch zu verstehen, dass Müllers Doktortitel nicht echt war? Daran, dass seine Firmen nichts weiter als Vehikel für Anlagebetrug darstellten? Oder daran, dass er nie eine peer-reviewte Arbeit zum Thema publizierte? Oder an der Aussage des Gerichtsgutachters, Physiker seines Zeichens, dass GS nichts weiter als pseudowissenschaftlicher Humbug ist?

    Sie haben sich von Müller schlicht und einfach einseifen lassen. Oder meinen Sie, dass er bei so einem Lehrgang nicht darauf achtet, irgendetwas präsentieren zu können, was auf den ersten Blick plausibel klingt? Und jetzt reden Sie – sich selber massiv in die eigene Tasche lügend – immer noch von einem guten Anfang. Sie können sich bei GS offenbar genausowenig eingestehen wie bei Ihrem Nibiru-Märchen, dass Sie mit Zitronen gehandelt haben.

    Nibiru – in meinen Veröffentlichungen habe ich mich in erster Linie mit verschiedenen Katastrophen-Autoren auseinandergesetzt

    Es wäre eher Ihre Pflicht gewesen, sich in erster Linie mit der Stichhaltigkeit der Belege für Ihre bzw. Sitchins Theorie auseinanderzusetzen.

    Die Vulkane brachten in der Anfangszeit – auf der Erde ja auch – die Uratmosphäre. Die Größe des Planeten konnte also die Gashülle halten und das innere Wärmepotential konnte genügend Wärme nachliefern.

    Wo steht das in den sumerischen Schriften? Ich bitte um wörtliche Zitate. Ansonsten muss ich nämlich konstatieren, dass Sie lediglich Ihren Zirkelschluss weiter fortführen, indem Sie etwas voraussetzen, was Sie eigentlich zu belegen hätten.

    Sintflut – wenn Sie berechnet haben, dass die Gezeitenkräfte Nibirus auf die Erde nicht stark genug waren – dann ist das zunächst ein Zahlenwert. Seine Bewertung hängt auch von Erfahrungen ab. Hier möchte ich vergleichen – wenn ein Gletscher kurz vor dem Kalben steht, genügt eine nur kleine Kraft, damit es passiert.

    Ihr Vergleich taugt nichts. Wenn ein Gletscher oder ein Eisberg kalbt, dann zieht eine gewaltige Kraft an dem Eisbrocken, der im Begriff steht, abzureißen, nämlich sein eigenes Gewicht. Da braucht es in der Tat nur noch eines kleinen Anstoßes, um einen vorhandenen Riss zum Abriss zu machen. Bei einer durch die Gravitationskraft eines Himmelskörpers verursachten Flutwelle gibt es hingegen diese potentielle Energie in Form des eigenen Gewichts nicht und deswegen nützt Ihnen der Schmetterlingseffekt zur Erklärung herzlich wenig. Für jeden zusätzlich bewegten Kubikmeter Wassers muss auch die entsprechende zusätzliche Gravitationskraft bereitstehen. Tut sie das nicht, gibt es nur die normalen Gezeiten.

    Darf ich mal fragen, was Sie für einen Ingenieurstitel haben?

    Wenn wir von der weltweit wirkenden Sintflut ausgehen – selbst dafür gibt es wissenschaftliche Gegner (Bosporus) – dann müssen da schon gewaltige Massen den Mega-Tsunami ausgelöst haben. In der Überlieferung sahen die Dingir das voraus – wie im Gilgamesch Epos u. a. geschildert.

    Ihre Zirkelschlüsse kennen wir ja schon. Sie setzen voraus, was Sie belegen wollen.

    Prof. Lesch erläutert, dass es so einen Planeten nicht geben kann:

    Schwachsinn! Sie hören nur nicht genau hin. Er hat gesagt, dass ein solches Objekt bei 10 Jupitermassen eigentlich nicht mehr als Planet bezeichnet werden könnte. Dass es ihn nicht geben kann, hat er nicht gesagt. Bitte sehr:

    http://www.youtube.com/…-SZ-Xbg5q-Q&t=12m34s

    Nirgendwo spreche ich von irgendeiner Verschwörung, genauso wenig, wie ich einer Ufo-Religion anhänge

    Sie zeichnen das Bild einer Wissenschaft, welche unliebsame Informationen unterdrückt und das meine ich damit, wenn ich Ihnen verschwörungstheoretisches Denken unterstelle. Dabei kriegen Sie, wie ich schon schrieb, es einfach nur nicht gebacken, selber nach den Informationen zu suchen. Dafür kann aber der Herr Lesch nichts.

    Und Sie reden von Außerirdischen von Nibiru, aber behaupten, dass Sie keiner Ufo-Religion anhingen. Fällt Ihnen dieser Widerspruch nicht selber auf?

  264. @ „einer“

    Ich wollte und will hier kein sumerologisches Kolleg eröffnen.Wenn man mit s p ä t e r e n Quellen seine konventionell bedingte Fehleinschätzung übertünchen will, dann möge man doch in die Einzelargumentation meines Buches einsteigen, das man nicht kennen kann. Man würde dann nämlich kein so wirres Zeug schreiben. Übrigens gilt das auch für die von „einem“ zitierte Übersetzung aus TH 1, die von mir im Buch Wort für Wort ad absurdum geführt wird.

    Wenn man nur zeigen wollte, dass man einige Semester konventionelle Sumerologie studiert hat, dann ist auch das nur z.T. gelungen.Es wäre in der Tat Haarspalterei wolle man hier die Diskussion über Wortzeichenkombinationen oder Sumerogramme oder Logogramme (oder wie man das halt nennen will) ausbreiten. Aber man sollte schon auf gutes Deutsch Wert legen und beachten, dass Dterminativ sächlich und nicht männlich ist. Zudem sollte man wissen, dass vor einer Zeichenkombination nur dann ein Determinativ stehen kann, wenn der ganze Begriff dieser Gattung zugeordnet werden kann.Determinative innerhalb von Zeichenkombinationen (oder welcher Terminus gefällt Ihnen besser?) sind nicht üblich. Die genaue Quelle zu Deimel kann man auf S.113 meines Buches mit weiteren Einzelheiten nachlesen.Und einige andere Bezeichnungen für die Wesen, die „Götter“ gewesen sein sollen, dort aber, von Deimel her, anders zu erfassen sind.
    Übrigens: wenn „einer“ mein Buch, das er ja nicht kennt und doch anräsoniert, geschenkt haben will,dann stelle ich es Herrn Blume frei, ihm meine Mailadresse zu geben, damit er mit seinem Geschenkwunsch sein Visier herunter lassen kann.

    Mann lasse aber bitte Herrn Deistung mit Sumerologie in Ruhe !!!

    Was auch immer „einer“ oder sonstwer hier kompetent oder inkompetent zu sumerologischen Fragen noch von sich geben sollte: ich antworte h i e r nicht mehr.
    Endgültig. Das ist doch kein studentischer Kindergarten hier !!!!!

  265. @blume

    Gegen eine Weitergabe mail EMail Addrese hätte ich in diesem Fall nichts einzuwenden.
    Ich hoffe nur das die Interpreation von Deimels Arbeiten nicht ähnlich der von Kramer an anderer Stelle hier im Thread sind.
    Die Bücher von Deimel, Borger etc. liegen mir natürlich vor.

  266. @ Spritkopf

    GS: Es war auch nicht der Herr Müller und von Lottozahlen und vielem Anderen war hier auch nicht die Rede. Das was ich gelernt habe, war und ist nachvollziehbar – auch bei den Resonanzen im Asteroidengürtel, wobei die Resonanzberechnungen selber nichts mit GS zu tun haben, nur die Bewertung „Welle“ – und das betrifft in dem Beitrag Tafel 2 und 5:
    http://www.gt-worldwide.com/…M292-Resonanzen.pdf

    „Ihr Vergleich taugt nichts. Wenn ein Gletscher oder ein Eisberg kalbt, dann zieht eine gewaltige Kraft an dem Eisbrocken, der im Begriff steht, abzureißen, nämlich sein eigenes Gewicht. Da braucht es in der Tat nur noch eines kleinen Anstoßes, um einen vorhandenen Riss zum Abriss zu machen.“ Das war an den Südpolbergen der Fall – und Nibiru soll der entscheidende kleine Anstoß gewesen sein. Und die nun abstürzenden Eisberge haben den Megatsunami ausgelöst! Das war nicht Nibiru! Wie schrieben Sie mir? „Dann sperren Sie bitte mal Ihre Guckerchen auf und lesen Sie meine…“ Ausführungen und das habe ich schon einmal geschrieben: Klaus Deistung @ Spitzkopf – Nibiru – 05.08.2012, 10:28 – Und Sie haben es sogar noch einmal zitiert – und trotzdem ganz anders gewertet. Sie haben das anders verstanden oder umgesetzt – und nutzen Ihr Missverständnis
    für lange Ausführungen gegen mich…

    Studiert habe ich zur Nachrichtenübertragung und habe in der Weiterbildung junger Menschen dafür gesorgt, dass sie befähigt wurden, Fehler im System zu beseitigen. Im Laufe der Zeit kamen andere Themen dazu. Was haben Sie gemacht?

    Ich schrieb auch: „Bei Pluto gibt es auch eine frühere wissenschaftliche Meinung, dass er einst ein Mond gewesen sein könnte. In den Überlieferungen wird gesagt, dass er ein früherer Mond Saturns war, der durch den Vorbeiflug Nibirus/Marduks mit seinen Monden (Winden) aus seiner Bahn geschleudert wurde.“ Sie nennen immer Saturnmonde. Pluto war einer.
    Ich habe es mir nicht zur Aufgabe gemacht, im Sonnensystem das nachzurechnen was Sie alles können und nun unbedingt von mir verlangen. Die Berechnung der Lücken im Asteroidengürtel war schon interessant und lehrreich – auch wenn Sie das nicht so sehen wollen.

    Was Prof. Lesch gesagt hat, habe ich in 3 Unterpunkten angeführt. Und weil ich’s mir angehört habe, habe ich es aufgeschrieben. Bei Ihnen liest sich das anders.

  267. @Klaus Deistung

    Das war an den Südpolbergen der Fall – und Nibiru soll der entscheidende kleine Anstoß gewesen sein.

    Ich erkläre es Ihnen nochmals in Zahlen, damit Sie die Absurdität Ihrer Behauptung einsehen können.

    Die Gezeitenkräfte auf der Erde werden vom Mond und von der Sonne verursacht, wobei die Sonne aufgrund ihrer großen Entfernung nur die Hälfte der Gezeitenkräfte des Mondes ausübt. Da die Erde rotiert und der Mond gleichzeitig in einem Monat um sie kreist, haben wir ein System, bei dem Sonne und Mond sehr unterschiedliche Konstellationen zur Erde annehmen und somit die Gezeitenkräfte sehr stark schwanken. In manchen Konstellationen verstärken sie sich, in anderen schwächen sie sich gegenseitig ab, aber in jedem Fall hat das System sehr große Amplituden.

    Betrachten wir, welchen Einfluß ein hypothetischer Planet Nibiru auf dieses stark oszillierende System haben würde. Sie geben Nibiru mit dem drei- bis vierfachen Erddurchmesser an, nehmen wir also den für Ihre Theorie günstigsten Fall, einen möglichst großen und daher starke Gravitationskräfte ausübenden Planeten mit vierfachem Erddurchmesser. Dieser würde bei einem vergleichbaren spezifischen Gewicht wie die Erde die 64fache Erdmasse aufweisen, also ca. 3,8 * 10^26 kg. Nur hätte Nibiru damit immer noch weniger als 1/5000stel der Sonnenmasse.

    Nibiru befindet sich bei seiner größten Nähe zur Erde in einer Entfernung von zwei astronomischen Einheiten zu dieser, also doppelt so weit entfernt wie die Sonne. Da die Gravitationskräfte mit dem Quadrat des Abstandes sinken, übt Nibiru also weniger als 1/20.000stel der Gezeitenkräfte der Sonne aus oder weniger als 1/40.000stel derer des Mondes.

    Wir haben ein System, dessen durch Mond und Sonne verursachten Gezeitenkräfte im zweistelligen Prozentbereich schwanken (Springtide, Nipptide). Dieses wird nun durch einen angeblichen Planeten Nibiru einer zusätzlichen Schwankung von 0,0025 Prozent derer des Gezeiten-Hauptverursachers ausgesetzt. Und diese minimale Schwankung soll Ihrer Meinung nach die Eisberge von der Antarktis-Landmasse heruntergerissen haben? Wenn Sie das glauben, dann glauben Sie wirklich alles und es erübrigt sich jede weitere Diskussion.

    Ein am Strand stehender Reiner Calmund beeinflußt die Gezeiten stärker als Nibiru!

  268. @ Spritkopf

    Gezeitenkräfte auf der Erde – so schwer ist das nicht, wenn man sich schon mal damit befasst hat. Sie gehen davon aus – wenn es Nibiru gibt und er vor knapp 13.000 Jahren den Asteroidengürtel passiert hat, dann hat seine Netzkraft nicht ausgereicht, um an den fast kalbenden 3 über 2200 m hohen Eisbergen am Südpol Eis zu lösen, dass dann die weltweite Sintflut ausgelöst hat.
    Diese Sintflut steht eigentlich nicht zur Debatte auch wenn das einige Wissenschaftler am Bosporus und die Medien zwar „nachgewiesen“ haben wollen – die Arche fuhr sogar als hell erleuchtetes Schiff über den Bildschirm. Es steht die Frage: Wer war dann der Auslöser?
    Die Arche kann auch nicht geleugnet werden – auch wenn man sie – oder Teile davon – noch nicht gefunden hat.

    Die Anunnaki/Dingir haben diese Flut vorausgesehen und wollten die Menschheit nicht warnen, wo Enlil dahinterstand. Enki, sein Halbbruder aber auch Rivale, organisierte die Aktion Arche.
    Jetzt gibt es zwei Wege.
    1. Die Dingir analysierten die Nibirubahn und stellten eine größere Annäherung als gewöhnlich fest. Sie hatten eine Vorwarnzeit – steht im Gilgamesch Epos, auch in Encheduanna.
    2. Die Dingir sahen einen Kometen/7-teiligen Meteor kommen und hatten auch hier eine Vorwarnzeit.

    Die Sintflut kann nicht vom Norden gekommen sein, denn da gibt es keine hohen Eisberge und die Mammuts haben bis vor 10.000 Jahren (in Diskussion) noch gelebt.
    Ein abbrechender/explodierender Vulkan kann zwar auch einen Tsunami auslösen (Krakatau) hatte aber so nur größere lokale Bedeutung.
    Ein 7-teiliger Meteor wäre möglich (Tollmann), hier vor etwa 10.000 Jahren. Wenn er so bedeutend gewesen wäre, hätten wir – wie von dem Ereignis in Yucatan – gehört. Aber er passt auch nicht zur Sintflutzeit.
    Da aber Nibiru u. a. bei Ihnen Schwachsinn ist, den Sie um 7-mal gebrauchten, gibt es den nächsten Beitrag „Nibiru allgemein“ extra. Ihre Ausdrucksweise war auch öfter recht aggressiv. Einige voreilige Schlüsse habe ich Ihnen als Fehler nachgewiesen – Sie schwiegen bisher dazu.
    Die Frage nach Ihrem Fachgebiet (Studium) haben Sie auch noch nicht beantwortet.

  269. Nibiru allgemein

    Nibiru woher? Ein freier Planet, der unserem Sonnensystem zu nahe kam – und angezogen wurde. Im Enuma Elisch wird er nach dem babylonischen Hauptgott Marduk benannt.
    Dort werden u. a. grob die Veränderungen im Sonnensystem beschrieben.
    Danach schuf Marduk auch die Menschen: http://www.uni-due.de/…urse-stuff/meso-enuma.htm – (zur Prof. Pääbo Diskussion – vor um 300.000 Jahren).
    Die lange Bahn N´s spiegelt sich in der Königskartusche wieder, da 8 Könige (Dingir-Namen) 241.200 Jahre auf der Erde regierten 241.200 : 3600 = 67 Schar (1 Schar = 3600 Erdjahre).
    http://en.wikipedia.org/wiki/Sumerian_King_List
    N´s Erscheinung am Himmel: roter als Mars überliefert, nachgerechnet max. halbe Venus-Größe.
    Nibiru ist gegenläufig um 30° zur Ekliptik (150°). Als Planet der Kreuzung unseres Sonnensystems ist auch ein Kreuz sein Zeichen (Kramer S. 62), neben einer Kugel mit Flügeln.

    Ob Enuma Elisch, Encheduanna, Gilgamesch oder andere Epen aus jene Zeit, Kramer „Die Geschichte beginnt mit Sumer“ oder bei Z. Sitchin – die Anunnaki, Dingir bei Encheduanna – es sind immer die Gleichen Namen! Das ist doch kein Zufall!
    Hier möchte ich noch auf meine Darlegungen verweisen: Klaus Deistung @ Dr. Webbaer – Zusammenhänge – 04.08.2012, 11:35
    Ob Nibiru nun eines Tages doch noch entdeckt wird, seine Existenz nachgewiesen wird, kann bei einer gegenwärtigen Entfernung von über 300 AE noch dauern. Die Katastrophen-Autoren hatten das schon mal – „für uns im Guten“ – zu „spüren“ bekommen.
    Auch wenn viele Keilschrifttafeln schon übersetzt wurden, gibt es immer wieder neue Erkenntnisse in auch neuen Übersetzungen – auch da kann es einen Hinweis geben. Von weiten Raketenflügen mit Gold ist die Rede – Nibiru (ein anderer?) sind das Ziel.
    Als ein Indiz pro Nibiru ist auch die zahlreiche und sehr unterschiedliche Begründung seiner Ablehnung zu werten.

    J. E. Sigdell in „Es begann in Babylon“, Holitika, Meckenheim 2008: „Ich habe in den Keilschrifttexten nichts gefunden, was in sachlicher oder logischer Weise als Einwand gegen Sitchins Theorie gelten dürfte!“
    Die Ausführungen von Dr. Burgard zeigen, dass es auch ein Wissenschaftler schwer hat, wenn es um Dingir, Anunnaki, Außerirdische geht – und dabei hat er so ein bedeutendes Werk von einer bedeutenden Frau Encheduanna (doppelt hohe Priesterin und Tochter des großen König Sargons) neu übersetzt.

    Zur Mondentstehung habe ich u. a. veröffentlicht: GIANT IMPACT – Theia und die große Himmelsschlacht. Matrix Band 64 / Juli/August 2011, S. 32 – 37. Hier habe ich Ergebnisse aktueller Mondforschung mit einbezogen. Die offizielle Simulations-Theorie lässt wissenschaftlich zu viel Fragen offen. Hier wird es noch eine Weile dauern, bis alle mit dem Ergebnis „Wie entstand der Mond“ zufrieden sein werden. Denn auch hier spielt Nibiru/Marduk im Enuma Elisch eine entscheidende Rolle.

    Auf einer vollständig erhaltenen Keilschrifttafel wird Nibiru näher beschrieben.
    Übersetzung Wolfram von Soden in: Zeitschrift für Assyriologie (ZA), Nr. 47, S. 17:
    „Nibiru, der die Übergänge von Himmel und Erde besetzt halten soll, weil jeder oben und unten Nibiru befragt, wenn sie den Durchgang nicht finden. Nibiru ist Marduks Stern, den die Götter am Himmel sichtbar werden ließen. Nibiru steht als Posten am Wendepunkt. Zum Posten Nibiru mögen die andern sagen: „Der die Mitte des Meeres (Tiamat) ohne Ruhe überschreitet, sein Name sei Nibiru, denn er nimmt die Mitte davon ein“. Die Bahn der Sterne des Himmels sollen unverändert gehalten werden.“
    Nibiru-Beschreibung in http://de.wikipedia.org/wiki/Nibiru

    Nachrichten vom 16. Mai 2012 – Space|Raumfahrt
    Planet X: Astronomen finden Hinweise auf weiteren Planeten im Sonnensystem:
    http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/…ml
    Bisher fand ich dieses Thema nur mit Bezug auf diese Quelle – passt aber zur vollständig erhaltenen Keilschrifttafel über Nibiru.

  270. @Klaus Deistung

    Gezeitenkräfte auf der Erde – so schwer ist das nicht, wenn man sich schon mal damit befasst hat. Sie gehen davon aus – wenn es Nibiru gibt und er vor knapp 13.000 Jahren den Asteroidengürtel passiert hat, dann hat seine Netzkraft nicht ausgereicht, um an den fast kalbenden 3 über 2200 m hohen Eisbergen am Südpol Eis zu lösen, dass dann die weltweite Sintflut ausgelöst hat.

    Wenn es nicht so schwer ist, warum haben Sie dann meine Rechnung nicht durchgeführt? Und weswegen bezeichnen Sie die Gravitation als Netzkraft und nicht als Gravitation, wie der Rest der Wissenschaft?

    Und jetzt führen Sie die Eisberge ein, nachdem ich Ihnen vorrechnete, welcher hirnverbrannte Quatsch eine Sintflut als direkte Folge von Nibirus Gravitation wäre. Dummerweise haben Sie weder irgendeinen Beleg für diese sich ad hoc aus den Fingern gesogene Behauptung noch können Sie erklären, warum ausgerechnet diese winzigkleine Gravitationsschwankung (siehe mein letztes Posting) für den Abriss der Eisberge sorgte, aber die großen Schwankungen durch Mond und Sonne nicht.

    Aber das ist typisch für pseudowissenschaftlich Verseuchte wie Sie. Wird ihnen eine Schwachsinnsthese widerlegt, erfinden sie gleich die nächste und natürlich mit ebensowenig Belegen wie die vorherige. Wenn das so weitergeht, werden Sie demnächst noch neue Gravitationsgesetze definieren und die alten als ungültig erklären. Ihre „Netzkraft“ ist ja schon ein erster Hinweis darauf.

    Einige voreilige Schlüsse habe ich Ihnen als Fehler nachgewiesen – Sie schwiegen bisher dazu.

    Sie hätten mich widerlegt? Nicht dass ich wüßte. Wenn ich nicht auf jede Behauptung von Ihnen eingehe, dann habe ich nur keine Lust, Dinge aus Quellen zu diskutieren, die Sie als absolut glaubwürdig einstufen, aber der Rest der Welt als Überlieferungen von Mythen ansieht, die allerhöchstens in Teilen eine faktische Grundlage haben mögen. Sie haben wiederholt gezeigt, dass Sie beispielsweise dem Gilgamesch-Epos bzw. seiner Auslegung durch Zecharia Sitchin mehr Wahrheitsgehalt zubilligen als den Naturgesetzen, wie sich an Ihren Einlassungen zur Entstehung von komplexen Lebensformen auf einem sonnenfernen Planeten, zu Pluto als ehemaligem Mond von Saturn und zu Nibiru als Auslöser der Sintflut auf der Erde ablesen lässt.

    Dazu noch ein aktuelles Beispiel:

    Die Arche kann auch nicht geleugnet werden – auch wenn man sie – oder Teile davon – noch nicht gefunden hat.

    Höchstens in Ihrer Traumwelt. Ihre Quelle ist ein Werk, welches auch die sprechende Schlange, die jungfräuliche Empfängnis und die Wiederauferstehung von den Toten als wahre Ereignisse nennt.

    Die Frage nach Ihrem Fachgebiet (Studium) haben Sie auch noch nicht beantwortet.

    Ich bin Informatiker.

  271. @ Spritkopf

    Sie haben das mit dem Schmetterlingseffekt so schön zusammengefasst…
    Ihre Grundfrage habe ich mir auch mal gestellt – und mehrere andere Möglichkeiten bedacht und Ihnen aufgelistet. Entweder gibt es noch eine weitere Möglichkeit… oder wir müssen abwarten, bis ev. zusätzliche Informationen/Erkenntnisse zusammen kommen – manchmal muss man auch warten können!
    Nehmen wir die Supraleitung – da gab und gibt es immer wieder und auch heute noch Funktionen die funktionieren, auch wiederholbar – aber erklären kann man das noch nicht. Das ist keine Flucht, sondern sind akzeptable Fakten.

    „Und Sie reden von Außerirdischen von Nibiru, aber behaupten, dass Sie keiner Ufo-Religion anhingen. Fällt Ihnen dieser Widerspruch nicht selber auf?“ Das liest sich, als ob Sie mehrere Ufo-Religionen kennen. „die These von Nibiru und seinen Außerirdischen Schwachsinn ist.“
    Haben Sie denn diesen Link, der zur Ihrer Frage passt, ausgewertet?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Nibiru
    Auch eine Widerlegung!
    Wenn Leute glauben dass ein Ufo sie kollektiv mitnimmt und sich töten – dann ist das eine Ufo-Religion! Ich nehme an – Sie kennen den Fall.

    In Klaus Deistung @ Spitzkopf – Nibiru – 05.08.2012, 10:28 steht, dass Netzkraft (Gravitation) ist, wobei im Enuma Elisch nur Netz steht, was eher unverständlich ist. Also haben Sie so etwas nicht gelesen – aber eine Meinung dazu! Das ist auch eine Widerlegung!

    „Sie haben wiederholt gezeigt, dass Sie beispielsweise dem Gilgamesch-Epos bzw. seiner Auslegung durch Zecharia Sitchin mehr Wahrheitsgehalt zubilligen als den Naturgesetzen…“ Sie versuchen krampfhaft irgend Etwas zu konstruieren – wem wollen Sie damit gefallen?

    „jungfräuliche Empfängnis“ ist ein paralleles Thema zu schwanger nach dem Klimakterium – Sara und Elisabet. Aus heutiger Sicht ist beides kein Problem. Soll ich es Ihnen genauer erklären?
    Es gibt eine Frau, die bei der Geburt ihrer Leibesfrucht gleichzeitig Mutter und Großmutter geworden ist!
    Es gibt auch heute noch oder wieder Medikamente, die einen relativ echten Tod vortäuschen – um dann wieder aufzuwachen. Es gab (vor einem halben Jahr?) die Meldung, dass ein „Toter“ in einer Leichenhalle aufgewacht ist.
    „Sprechende Schlange“ – bei Adam und Eva? „Auferstehung“ – Jesu? Was meinen Sie?
    Ob man die Arche (auch im Gilgamesch Epos) oder Teile davon – einen Holzkasten in der Beschreibung, kein Boot im heutigen Sinn – findet, ist auch ein Naturprozess der (Nicht-)Konservierung. Je tiefer die Arche im Wasser lag – sie war ja dicht und hatte oben nur eine Luke – um so ruhiger war es in ihr – wie in einem U-Boot dicht unter der Oberfläche.

    „…Rest der Welt als Überlieferungen von Mythen ansieht…“ Warum? Hier hatte sich die Sprachwissenschaft geeinigt, die überlieferten Namen, die in allen Schriften die gleichen sind wie Enlil, Enki/Ptah/Poseidon, Inanna/Ischtar/Aphrodite…, Marduk/Amun/Re, Ningischzidda/Thot/Hermes und weitere Anunnaki/Dingir, aber auch die in den indischen Veden als Götter zu bezeichnen. Und Götter sind nun mal kein Thema für die Wissenschaft. Also fand man den Begriff Mythen für angemessen – und die Wissenschaft war frei davon ev. „Dingir, die Herren der Raketenschiffe“ zu erklären.

    Wen meinen sie eigentlich mit den Pyramiden? Hinweis unter Klaus Deistung @ Michael Blume – Artefakte – 04.08.2012, 18:14. Sie können auch mal hier reinsehen/-hören: http://www.youtube.com/watch?v=GXNn5eBrH18 Er spricht hier auch vom Mitschwingen des Sarkophags. Darunter befindet sich der Vortrag von A. Klitzke „Die Pyramiden des Gizeh-Plateaus“.
    In Ägypten hat uns unser Führer erzählt, dass sie nicht wissen, wie die Pyramiden gebaut wurden. Da sagte ich ihm, na dann kommen sie mal nach Deutschland, da erzählt man es ihnen ganz genau!

    Und wenn Sie so aggressiv „verseucht“ in Ihrem Leben auftreten wie hier im Blog – dann müssten sie ev. ganz allein sein – oder auch anders können. Nur weil Sie Manches nicht erfassen wollen oder können – ist eins Ihrer Lieblingsworte Schwachsinn!
    Sie suchen viele Faktoren wie u. a. „Aber ich bin ja mal gespannt, ob Sie Ihre Webseite wenigstens hinsichtlich der oben angeführten Punkte ändern werden. Und rate ins Blaue hinein, dass Sie das nicht tun.“ – und Sie bekommen nicht einmal mit, dass sie auch hier falsch lagen. „Nicht dass ich wüßte.“

  272. Dank

    -.-. –.- cq an alle

    Für die zahl- und aufschlussreiche Diskussion bedanke ich mich.
    Allen wünsche ich ein schönes Wochenende.

    Klaus Deistung

  273. Logischer Quark – Bertrand Russell

    „Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben.“

    Das ist Quark. Hat Russell das wirklich so gesagt?

    Es bedarf mindestens einer Person außerhalb von „Alle“, die feststellen kann, dass „Alle“ Unrecht haben. „Alle“ enthält aber schon alle Personen, also kann man keinen Kritiker finden, der das Unrecht von „Alle“ feststellt.

    Richtig ist:

    „Auch wenn (alle-1) einer Meinung sind, können (alle-1) Unrecht haben.“

  274. Alles Erfindungen?

    Zweifellos ist Sitchins Interpretation von Nibiru die interessanteste, was den Unterhaltungswert angeht, aber leider bedeutungslos in Bezug auf ihren Wahrheitsgehalt. Ja, Nibiru gibt es tatsächlich, aber neben einigen anderen Bedeutungen verbirgt sich dahinter nur der Planet Jupiter („Marduks Stern“). Aber bedeutet das nun, dass alle Präastronautik-Anhänger auf dem Holzweg sind und all das Gerede über Aliens und UFOs nur Spinnerei ist? Ich meine: NEIN! Meine Betrachtungsweise unterscheidet sich etwas von der der Präastronautik-Anhänger. Ich untersuche alte Schriften mit dem Ziel, ein zutreffendes Bild der Vorgeschichte der Menschheit zu erhalten. Wenn ich also sage, dass sich die „mythologischen“ Überlieferungen der Griechen, Ägypter, Babylonier und Inder nahtlos ohne Manipulationen zusammenfügen und alle in Bezug auf die Zeit und die Ereignisse zur Zeit der Götter-Dynastien übereinstimmen, dann ist dies nach meinem Dafürhalten ein starkes Indiz gegen die Erfindung der Mythen. Wenn dann etwa in der Edda oder im indischen Rigveda Beschreibungen von astronomischen Erscheinungen enthalten sind, die Jahrzehntausende in die Vergangenheit reichen und auf die Präzession Bezug nehmen, dann schliesse ich daraus, dass es zu diesen Zeiten bereits Leute gegeben haben muss, die den Sternenhimmel beobachteten, darüber Aufzeichnungen machten und diese Jahrtausende weiter gaben. Natürlich könnte man bestreiten, dass dies „Götter“ taten, aber die wissenschaftliche Ansicht von der Evolution des Menschen lässt doch gar keine andere Erklärungsmöglichkeit zu, denn danach war der Mensch zu diesen Zeiten noch zu primitiv, um astronomische Beobachtungen solchen Ausmaßes durchzuführen. Hinzu kommt, dass mit der Glaubwürdigkeit der Ereignisse natürlich auch die Überlieferung der Urheber glaubhaft wird. Es ist schlichtweg ein pseudowissenschaftliches Gehabe, diese Überlieferungen ohne den geringsten Beweis für Erfindungen zu halten und die eigenen verschrobenen Vorstellungen für relevanter zu halten als die Überlieferungen der Alten. Das hat mit Skeptizismus NICHTS zu tun! Ein Skeptiker hat Zweifel, aber er behauptet nichts unbewiesenes! Es ist auch unwissenschaftlich, denn Wissenschaft muss vorurteilsfrei sein. Und es widerspricht der Unschuldsvermutung, die besagt, dass derjenige, der eine Beschuldigung aufstellt, diese beweisen muss, und nicht die Unschuld bewiesen werden muss. Soweit ich weiß macht das Gesetz dabei für die Wissenschaft keine Ausnahme. Es obliegt also den sogenannten Kritikern, zu beweisen, dass die Aussagen in den Mythen erfunden sind und nicht uns, ihre Wahrheit zu beweisen (obwohl es natürlich für die Tatsachen Feststellung dennoch notwendig ist, aber eben nicht zur Verteidigung).

    Dasselbe gilt natürlich auch für das UFO-Phänomen, nur ist es dabei noch augenfälliger. Was bildet ihr euch denn ein? Glaubt ihr ernsthaft, uns mit eurem Geschwätz davon überzeugen zu können, dass wir unseren eigenen Augen nicht trauen dürfen und uns statt dessen auf euer unbewiesenes Gewäsch stützen sollen? Praxis schlägt nun mal Theorie! Wenn ich selbst eine Sichtung gemacht habe, kann man mich natürlich nicht davon überzeugen, dass UFOs Blödsinn sind. Also geht es nur darum, diejenigen, die solche Sichtungen gemacht haben, öffentlich zu verunglimpfen. Das ist aber nicht nur ein Zeichen schwerer charakterlicher Mängel (offensichtlich ist es demnach nicht die charakterliche Reife, die heutzutage mit dem Abitur geprüft wird), sondern auch pseudowissenschaftliche Ideologie. Was ihr uns vorwerft, trifft also auf euch selbst zu, aber das Sprichwort sagt ja auch: „Was ich denk und was ich tu, das trau ich allen andern zu.“

  275. Wahrheitsgehalt
    In meinem Buch „Himmelschlacht“ habe ich das Kapitel 18: Forschung bestätigt Sumer. Das habe ich aktueller hier
    http://www.deistung.de/weltall/speziellethemen/PlanetXNibiru.htm
    und auch hier http://www.deistung.de/weltall/wise-demagogie.htm belegt. Dazu habe ich weiter das E-book „Nibiru/Planet X und seine Kontrahenten“ geschrieben: http://www.deistung.de/weltall/mein%20ebook.htm .
    Vor der Kamera gab ich das Nibiru-Interview: http://www.deistung.de/weltall/nibiru-interview.htm .

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