Blogdebatten zwischen Reden und Blöken. Fördert das Netz den auch wissenschaftlichen Dialog oder produziert es nur sozialen Sisyphos?

Vor vielen, vielen Jahren begann ich mit dem Wissenschaftsbloggen und nahm schließlich eine Einladung auf scilogs.de an. Meine Vision war – und ist – einen neuen Ort des Online-Dialoges über Religionswissenschaft und insbesondere die Evolutionsforschung zu Religiosität und Religionen zu schaffen und zu erproben. Inzwischen stehen auf Natur des Glaubens über 550 Beiträge und über 21.150 Kommentare online!

Doch neben überaus vielen positiven Erfahrungen gab und gibt es natürlich auch immer wieder Negatives. So ziehen erfolgreiche Blogs aller Art leider auch Trolle, Cranks und Hater an, die ich schließlich über eine strikte (und zeitaufwändige!) Moderation in den Griff bekommen musste. Seitdem ich Beleidigungen und Belästigungen – ggf. nach Verwarnung – konsequent unterbinde, nehme ich eine deutliche Verbesserung des Kommentarniveaus wahr.

Darüber hinaus habe ich mich jedoch in letzter Zeit öfter gefragt, ob auch „Natur des Glaubens“ unter „sozialem Sisyphos“ (nach Friedemann Karig) leidet: Also dem Umstand, dass viele Netznutzer nur ihre jeweiligen (Vor-)Urteile abladen, ohne sich überhaupt ernsthaft mit den angebotenen Inhalten zu beschäftigen. Dann hätte das sachliche Argumentieren das gleiche Problem wie der mythische Sisyphos, der als Strafe für seinen Hochmut den Stein immer wieder auf den Berg wuchten muss – von wo er ewig wieder hinabkugelt. Dann könnten wir es als freie Menschen auch einfach lassen. Karig schreibt dazu:

Von den tapferen Social-Rittern kann man viel darüber lernen, wie wir Menschen Medien und Informationen konsumieren. Dass wir offline wie online auswählen, was ohnehin unserem Weltbild entspricht, wusste man schon. Doch für die sozialen Medien wird dieser berühmte „Confirmation Bias“ zur Legitimationsfrage. Denn hier lesen wir zwar andere Meinungen. Aber sie dienen meist nur als Vorlage zur eigenen Empörung, als Boxsack, als Opfer.

Wozu also eine endlose Arena wie die sozialen Netzwerke und ihre Kommentarspalten, wenn keiner bereit ist, etwas aufzunehmen? Wenn jeder, wie es der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen ausdrückt, auf die sich im Turbo-Informationszeitalter überschlagenden Ereignisse nicht mit Neugierde, sondern mit „maximalem Wahrheitsfuror“ reagiert? Wozu noch Austausch gestalten, wenn das Auskotzen gewinnt? Sollte man die Kommentare und Foren dann nicht besser abschalten, oder wenigstens für immer ignorieren?

Nun bin ich eben Wissenschaftler – und wir neigen dazu, wo immer möglich Thesen durch Beobachtungen oder gar Experimente zu überprüfen. Also habe ich im letzten Blogpost mal eine Zusammenfassung von Befunden in wenigen Sätzen eingestellt und 10 Tage abgewartet, was passiert…

Hier war also der kurze Textbeitrag, erstellt auf Bitten einer Monatszeitschrift:

ReligionEvolutionsforschungStatementMichaelBlume2016

In der Durchsicht der darauf folgenden 50+ Kommentare komme ich zu dem Ergebnis:

Ja, es gibt auch hier auf NdG den „sozialen Sisyphos“, aber er ist zumindest nicht dominant.

Destruktive Kommentare, die inhaltlich kaum über ein „Aber ich finde Religion bzw. den Blogger trotzdem blöd.“ hinauskommen oder einfach „Religion“ durch „Depression“ ersetzen (was natürlich nur geht, wenn man die genannten, empirischen Befunde böswillig verdrängt) bilden eine klare Minderheit. Die Mehrheit der Kommentare ist entweder ergänzend-konstruktiv, hakt zu einzelnen Punkten nach oder wandert zu verschiedensten Nebendebatten verschiedenster Niveaus. All dies ist meines Erachtens durchaus erfreulich oder zumindest erträglich.

Mit einiger Erleichterung stelle ich also fest, dass das religionswissenschaftliche Bloggen hier durch den „sozialen Sisyphos“-Effekt vielleicht manchmal etwas belästigt, aber nicht grundsätzlich in Frage gestellt wird. Ich vermute dabei, dass – im Gegensatz etwa zu Facebook oder anderen „sozialen Medien“ – ein Großteil der dumpferen Stimmen erst gar nicht zu den doch etwas anspruchsvolleren scilogs findet, die Kommentarfunktion nicht kapiert oder durch die Moderation abgeschreckt wird. Das alles darf gerne so bleiben.

Für diesen Blog ziehe ich daraus die Schlüsse, 1. in Zukunft auch weiterhin (und ggf. etwas strenger) zu moderieren, die Kommentarfunktionen aber nicht abzustellen und 2. seltener in Kommentardebatten einzugreifen, sondern sie auch mal mäandern zu lassen. Verhalten sich einzelne Kommentierende allzu trollig oder „crank-haft“ – etwa durch das ständige Einstellen wirrer Privatassoziationen und Provokationen -, so können sich andere schon dagegen wehren und es ist auch ein Wegmoderieren möglich. Und es gibt ja auch Fälle wie beispielsweise den seit Jahren aktiven @Webbaer, dem es gelungen ist, schließlich doch noch zu ernsthaften und damit lesenswerten Kommentaren hin zu „reifen“.

Allen am Experiment Beteiligten danke ich also herzlich und freue mich weiterhin über interessierte Leserinnen und Leser samt deren überwiegend hilfreichen Kommentaren!

Und für die wenigen ganz Destruktiven gibt es ja längst einen schönen, englischen Song und Clip!
🙂

Dr. Michael Blume, Jahrgang 1976, studierte nach Wehrdienst & Ausbildung zum Bank-Finanzassistenten Religions- und Politikwissenschaft in Tübingen. Neben seinem Hauptberuf beim Land Baden-Württemberg lehrte er an verschiedenen Universitäten, derzeit in Köln. Blume promovierte über die Thesen von Hirnforschern zur Religion ("Neurotheologie") und forscht über die Evolution von Religiosität und Religionen. Als erster Deutscher wurde Blume in das internationale Forschernetzwerk der Evolutionary Religious Studies berufen, aus dem er seit März 2008 auch im Scilog "Natur des Glaubens" berichtet. Für diesen erhielt er 2009 den Scilogs-Preis und wurde 2010 mit dem Preis "Vermittlungen" der Evangelischen Akademie Villigst für Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet. Der Hohe Rat der Yeziden in Lalish verlieh ihm 2015 eine Auszeichnung für den Einsatz für schutzbedürftige Frauen und Kinder aus Kurdistan-Irak. Der evangelische Christ ist mit einer Muslimin verheiratet, die beiden haben drei Kinder. Zehra Blume gründete auch den sciebooks-Verlag, in dem einführende eBooks und Taschenbücher zu wissenschaftlichen Themen erscheinen.

29 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Wenn ich den „sozialen Sisyphos“ richtig verstanden habe, dann gibt es den auf Scienceblogs.de viel ausgeprägter, als hier auf Scilogs.de.
    Auf Scienceblogs.de gibt es eine Reihe Kommentatoren, die überwiegend nichts anderes zu tun haben, als fertige Meinung (als ultimatives Wissen erkannt) unermütlich zu bestätigen und sich diese unterneinander gegenseitig zu versichern. Und die Blogger machen da allermeist gerne mit, weil´s ja runter geht, wie Butter und schmeichelt – weil es allermeist auch deren BEstätigungen sind.

    Diese Kommentatoren sind keine kritischen Geister, sondern Wissenschaftsgläubige (also gläubige einer religionsartigen Gemeinschaft). Sie bekommen täglich bestätigt, was in ihren „Büchern/Bibeln“ steht.
    Oder anders ausgedrückt: Sie sind Gotteskrieger (jeweils in ihrer Sache/Glaubensrichtung), weil sie diese Meinung unnachgiebig und energisch vertreten und streiten.

    Das sie da im Sinne der „Wissenschaftlichkeit“ meistens richtig liegen, tut deren Glaubenssystem keinen Abbruch. Sie verhalten sich nicht anders, als anderswo religiös fundamentalistisch Gläubige. Sie sind genauso in ihrem Glaubenssystem gefangen, wie Fundamentalisten irgendeiner Religion. Dort eben im Glaubenssystem „Wissenschaft(lichkeit)“.

    Eine Ursache dieser Situation sei, dass es dort Blogger gibt, die quantitativ gut bei der Sache sind (meint: viele Artikel veröffentlichen). Das führt zu flacher Rezeption und den genannten „Selbstversicherungsimpulsen“. Jeder Kommentar klinkt dann wie „Ja, ich will dazu gehören“, anstatt inhaltlich eine wirkliche Bereicherung zu sein. Solche Kommentierungen sind dann schlicht nur der „Schrei nach Liebe“, wie er anderen Subjekten unterstellt wird (von „Die Ärzte“; den stereotypen Neonazis unterstellt).

    —–

    Was ihre Moderierung angeht:
    Sie filtern damit alles raus, was Vulgärsprache enthält. Ich meine, dass ist zuviel und führt zu selektivierter Wahrnehmung. Da kann man leicht eine „Besserung“ erkennen. Nur ist das dann nicht mehr die Wirklichkeit und führt auch nicht immer zu verbesserung der sonstigen Diskurskultur im Thread.
    Oft genug führt dies dann eben zu solchen Selbstbestätigungsarien, die sie dann ja wohl auch nicht vor allem Anderen wünschten. Da müssen sie aufpassen.
    ich habe auch dfas Gefühl, dass sie unliebsamme Themeninhalte damit auch rausfiltern. Kritik ist in freier Wildbahn eben nicht immer in Hochdeutsch oder kultiviertester Sprache gestaltet. Da möge man bitte im Geiste filtern, anstatt Zensur walten zu lassen – denn auch in Vulgärsprache steckt sachlich zusamenhängende Information. Oder nicht?

    • Und neulich erst habe ich einen Blogger mit Fäkalsprache dazu annimiert, sich dem sachlichen Inhalt zu nähern. Das hat funktioniert. Es war nämlich tatsächlich eine im Thread nicht enthaltene Detailfrage gestellt.
      Allerdings wurde ich dann zum Ende der Argumentation des „Neusprechs“ bezichtigt. Was dann auch nur eine Art rigeroser Ausschluß aus der Gültigkeit sei. Man stempelt dann einfach als irregulär ab. Meist deswegen, weil die Sache dann doch zu verkompliziert wird und das dann irgendwann auch fachlich versierte nicht mehr genehm sei – wenn sie doch durch das Bloggen auch mal etwas „Bestätigung“ erhaschen wollen.

    • Ich nannte solche speziellen Blog-Kommentatoren schon mal „Blog-SS“. Sie haben auch die Eigenschaft, die jeweiligen Blogger in Schutz zu nehmen / abzuschirmen Vielleicht liege ich damit (als Gruppierung, die zusammengehören) gar nicht mal so falsch?

      • Zunächst mal ein Danke, @demolog, für die Beobachtungen, Anmerkungen und Fragen!

        Freilich zeigen gerade auch solche NS-Vergleiche („Blog-SS“) meines Erachtens das Problem auf: Mir geht es beim Wegmoderieren von Beschimpfungen und Vulgärsprache nicht nur darum, dass so etwas auf „gepflegte“ Blogs nicht gehört. Es zeigt sich auch einfach die Gefahr der „Ansteckung“ – andere Kommentierende steigen empört oder bestätigend darauf ein und die Debatten gehen vom Sachinhalt völlig weg. Ich will so etwas hier nicht haben und lasse es nur ausnahmsweise stehen. Bedenken Sie bitte auch, dass manche Kommentierende gerade nicht „um der Sache willen“ kommentieren, sondern z.B., um Aufmerksamkeit und Anerkennung zu erhaschen (was Ihre Beobachtungen zur „religionsartigen“ Kommentarkultur bei einigen Blogs ja auch bestätigen). Wenn Sie da nicht aufpassen, verfällt der Kommentarbereich schnell zu einer vulgären „Trollwiese“, aus der sich die ernsthaft Interessierten verabschieden. Bei religionsbezogenen Themen scheint mir die Gefahr sogar besonders groß zu sein.

        Letztlich bin ich da durch die akademische Kultur geprägt: Die dort entwickelten Diskussions- und Umgangsformen in Seminaren, auf Kongressen etc. haben sich ja auch gewandelt, völlig freie und antiautoritäre Formen haben sich jedoch nicht bewährt. So benötigt der Austausch von Sachargumenten (und auch von Kritik) eine Kultur des gegenseitigen Respekts. Mir ist klar, dass diese online nicht so leicht herzustellen ist – aber „billiger“ sind m.E. wissenschaftsbezogene Debatten nun einmal nicht zu haben. Oder?

        • Zitat:
          „Bei religionsbezogenen Themen scheint mir die Gefahr sogar besonders groß zu sein.“

          -> Feminismus käme in meiner Liste gleich danach. Und das Problem der „Wissenschaftlichkeit“(sdebatte) steht dem auch nicht viel nach. Dabei gehen die Inhalte schnell ins Impulsive, zum Glaubenskrieg über.

          Stimmt: Die Gefahr der Ansteckung scheint hoch. Belehrungen sind mühsam – wegmoderieren einfacher. Selektivierung ist da die zwingende Folge. Nicht ganz fair denen gegenüber, die nur Umgangssprache gelernt haben (also ein Bildungsdefizit haben). Was macht man mit denen? Man schliesst sie aus…weil ja nichts substanzielles von denen rüberkommt!
          Doch das stimmt aber nicht a priori. Weil sich der Moderator an der Vulgärsprache stört, sieht er den sachlichen Inhalt nicht mehr oder wertet aufgrund der schlechten Sprache den sachlichen Inhalt als nebensächlich ab. Und schnell ist ein Kommentar wegmoderiert – weil substanzlos, unsachlich im Auge des allmächtigen Moderators.

          • @demalog,

            aber sehen Sie mal hier – selbst das hat Herr Blume noch durchgehen lassen, obschon gerade ebenso dumm, wie vulgär getextet: http://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/die-empirische-beweislast-der-antitheisten/#comment-77101

            Würde ein wichtiger Gedanke fehlen, wenn solcher „Kurzschluss“ gleich mal a priori verurteilt und außen vor gelassen worden wäre?

            Ein Blog ist eben auch kein „Forum“, in welchem zahlreiche Kommentare schon allein wegen der Menge an Kommentaren geradezu in einem „Meer“ von Kommentaren untergehen – irgendwo unter „ferner liefen“ stehen (auf html-Seite 24 von 69) – und kaum weniger „verloren“ sind, als gelöschte Kommentare.

            Wenn man dann überhaupt nicht oder nicht ordentlich moderiert (selektiv löscht), gehen sogar die scholastisch wertvolleren Kommentare „unter“ – in der Menge eben.

            Ich finde, der Moderator (M. Blume) ist in dieser Beziehung schon mehr als nur „fair“ gewesen und offenbar auch alles andere als empfindlich oder etwa in-tolerant. Er moderiert eigentlich ganz tadellos und dürfte dabei gerne noch etwas „strenger“ werden.

          • Ich finde, der Moderator (M. Blume) ist in dieser Beziehung schon mehr als nur „fair“ gewesen und offenbar auch alles andere als empfindlich oder etwa in-tolerant.

            Vielleicht an dieser Stelle ein paar Moderationstipps:
            1.) sehr viel aushalten, tolerant sein
            2.) nie mit Moderation drohen, nie moderative Maßnahmen verteidigen
            3.) wenn etwas, am besten: aus gutem Grund, nicht ausgehalten werden kann: kommentarlos löschen und zeitgleich eine Löschnachricht an die vom Leser bereit gestellte E-Mailadresse senden
            4.) nie den Begriff ‚Troll‘ verwenden

          • 5.) nie Lesernachricht ändern (wenn sie punktuell nicht auszuhalten, also ganz weg mit dem Ding)

        • Es tritt dann auch etwas ein, was hier angesprochen ist:

          Nehmt euch doch einfach ernst
          16. März 2016 von Joachim Schulz in Allgemein
          http://scilogs.spektrum.de/quantenwelt/nehmt-euch-doch-einfach-ernst

          Zitat:
          „Knapp die Hälfte der Befragten (47 Prozent) teilt die Meinung, dass in Deutschland nicht alles gesagt werden darf, was man wirklich meint – weil ansonsten Nachteile entstehen könnten.“ Es hat mich sehr erstaunt, dass das nur so wenige glauben, denn es scheint mir selbstverständlich. Erstens war es schon immer so und zweitens möchte ich es gar nicht anders haben.“

          -> Das Problem dabei: Jede Version einer Thematik braucht viel Diskurs. Und wenn der schon im Ansatz abgewürgt wird, kommt der nicht zustande. Also kommt eine substanziel alternative Version gar nicht zustande – auf Kosten der Menschen, die ein Bildungsdefizit haben. (Wobei auf der einen Seite das Bildungsdefizit steht, auf der anderen Seite ein Zustand, mit „zu viel“ Bildung; mit einer falsch gelagerten und übertriebenen Anforderungshaltung an gültigen Aussagen).

    • Zum Thema „Selbstbestätigungs-Kommentieren“ ist es nicht ganz so absurd, was Microsoft gerade in den Medien für Schlagzeilen macht:

      http://www.zeit.de/digital/internet/2016-03/microsoft-build-skype-bots-windows

      Zitat:
      „Aber Microsoft glaubt, dass wir künftig ständig mit Bots kommunizieren.“

      -> Fast kann man den Eindruck bekommen, es wären auch nur „Bots“, die da in aller Regelmäßigkeit eine zweifelsfreie Lobhudellei auf „sich Selbst“ und die Seinen zum Besten geben. Dieser Bot von Microsoft hat wahrscheinlich gar nicht so unterschiedlich „gelernt“, wie der Mensch ohne Skepsis sich verhält…!

      Ich bin jedenfalls nicht der Meinung, dass es tatsächlich ein Fortschritt wäre, wenn wir zukünftig „ständig“ mit Bots kommunizieren würden. Im Grunde wäre das der Zeitpunkt, an dem man sich einen Kopfschuß verpassen sollte, wenn nur noch Maschinen mit einem redeten.

      Unglaublich, dass sich Menschen und große Konzerne mit sowas beschäftigen.

  2. Seitdem ich Beleidigungen und Belästigungen – ggf. nach Verwarnung – konsequent unterbinde, nehme ich eine deutliche Verbesserung des Kommentarniveaus wahr.

    Weil das Gegenteil unvorstellbar wäre, liegt hier Tautologie vor.

    Ansonsten besteht das Wesen netzwerkbasierter Kommunikation darin, dass von Teilnehmern selektiv konsumiert wird. D.h. gefiltert wird und punktuelles Interesse entsteht. Eine strukturierte Kommentarmöglichkeit, wie seit einiger Zeit bei den scilogs.de vorfindbar, ist hier ein erster Schritt. Der erweitert werden könnte durch weitere Filtermöglichkeit und ein Account-System.
    Nichts spricht für sequentielle Darstellung im Rahmen sich WebLog-Einträgen anschließender Kommentatorik.

    Ansonsten, eine weitere Frage besteht darin, ob im Web und in WebLog-Einheiten wissenschaftlich gearbeitet werden kann, die Antwort lautet: nein.
    Womit aber nur die Grenzen des WebLog-Wesens beschrieben wären, nicht die Grenzen des Webs, im Web kann selbstverständlich wissenschaftlich gearbeitet werden, in geschlossenen Gruppen.

    Übrigens gibt es im Web keine ‚Trolle‘, diese werden nur dann wahlfrei festgestellt, wenn bestimmte anscheinend personengebundene Nachricht anhaltend missfällt; darüber, ob es ‚Hater‘ und ‚Cranks‘ im Web gibt, kann gestritten werden.

    MFG
    Dr. Webbaer (der insofern dieses „Sich-Einbunkern“ hinter moderativer Möglichkeit nicht als dem Medium angemessen einschätzt)

    • Deswegen kam mir diese Aussage so „komisch“ vor? Weil es eine Tautologie darstellt?

      Ich hab hier irgendwo diagnostiziert, dass „selektivierte“ Information vorliege und deshalb kein Wunder sei, entsprechenden Eindurck zu bekommen.

      Ist dann ja doch auch das Gleiche.

      Ob da (hier im Web) hater, cranks oder ergänzt noch „pranks“ auftreten, ist oft genug auch perspektivisch zu sehen. (Also subjektiv). Mann kann also die Möglichkeit, dass einer derjenigen irgendwann irgendwo in der Perspektive von irgendjemanden auftreten, gar nicht ausschliessen.

  3. Hallo Herr Blume,

    weshalb Ihnen die Gefahr gerade bei „religionsbezogenen Themen“ so groß erscheint, ergibt sich doch schon aus der eigentlichen Bedeutung des Wortes „Re-ligion“:

    Das oder eben die Kooperiert nicht mit der Art und Weise, wie Naturwissenschaft unterrichtet und in Ihrer Predigt oder Vorlesung das Wort (die Elemente des Wortschatzes) auslegt. Ich habe mehrfach versucht, Ihnen beizubringen, dass die menschlich geleistete Art der Definition – die Nominaldefintion – nicht LOGISCH, also schon in sich nicht schlüssig ist.

    Selbstverständlich rebelliert da der „Kopf“, denn darin wohnt er, der LOGOS (welcher zwischen logischer und unlogischer Rede unterscheidet). Die naturwissenschaftlich getragene Nominaldefinition sorgt für sowohl zwischenmenschlich, innermenschlich und international für „Verstädnisprobleme“ und nicht nur das: Sie sorgt auch dafür, dass ein „natürlicher Exeget“ (ich meine Kleinkinder / Sprachanfänger) an Sinn, Wert und Zweck seines Verstandes (also an Gott oder Logos) zweifeln muß, da es gezwungen wird, nicht-logischen Wortgebrauch als den „wahren“ oder „richtigen“ (gerechten) Wortgebrauch anzunehmen.

    Man zwingt es unter Androhung der „Exmatrikulation“ alles Unrecht für Recht anzuerkennen und umgekehrt. Das ist kaum besser, als die ehemalige Exkommunikation, denn einer Ächtung mit wirtschaftlich und gesellschaftlich negativen Folgen kommt das so oder so gleich.

    Zur weiteren Begründung dieser „Bedenken“ müßte und könnte ich jetzt noch sehr viel Beitragen, zum Beispiel, dass einem Großteil der „Rebellen“ freilich gar nicht bewußt ist, weshalb sie gegen die naturwissenschaftliche Rede zu rebellieren geneigt sind. Dafür ist der hermeneutische Komplex schon viel zu kompliziert, also kaum noch zu durchschauen oder eben am Stück ins „Gesichtsfeld“ zu bekommen. Außerdem ist gegen eine Brandstiftung moralisch natürlich nur noch sehr schwer vorzugehen, wenn man nach absolvierter (naturwissenschaftlich dominierter) Schule bereits selbst eine Fackel in Händen führt (also das naturwiss. Idiom spricht).

    Um’s aber kurz zu machen, kann ich dazu nur noch sagen: Nehmen Sie die Differenz zwischen klerikaler und akademischer Sprache nicht auf die leichte Schulter und vermuten Sie den Treuebruch vor allem nicht auf der Seite der Vorfahren, denn die können Text und Definition nicht mehr ändern.

    SIE ändern Text und Definition – die Naturwissenschaften. Sie machen sich an genau jenem Medium zu schaffen, das dazu da ist EMPIRIE zu überliefern.

    „Rührets nicht auch nur an“, erinnerte Eva, als Ihr der SLANG blöd von der Seite kommen wollte. Und die Geschichtsbücher sind voll von Zeugnissen dafür, dass der HErr weder blufft, noch gerade da „Spass versteht“, wo er schon längst aufhört – ratzfatz waren da zig Milliarden Menneken verstümmelt, „enthauptet“ und ganze Erblinien“ für alle Zeit ausgelöscht.

    Und da wähnen Sie sich noch auf der richtigen Seite, und meinen „Experimente in vivo“ machen zu müssen? Wieviele Experimente brauchen Sie noch, wenn Milliarden nicht genügen? Nimmt die Naturwissenschaft bald mal RÜCKSICHT, oder ist sie blind und taub auf beiden Augen und Ohren???

    Und wenn „ja“ – weiß sie denn, worauf? Kann sie angeben, worauf RÜCKSICHT zu nehmen ist, und WARUM?

    Ich glaube Adenauer fragte mal (rhetorisch): „Was interessiert mich heute mein Geschwätz von gestern?

    Also den VERSTAND interessiert das durchaus, und genau der ist auch der „Selektionsdruck“. Allein DER entscheidet darüber, wer Sohn oder „Nachfolger von“ sein wird, und wer aus dem Verkehr gezogen wird. ER entscheidet darüber, was gut und was böse ist, recht oder unrecht, ewig oder terminiert.

    Es ist also keineswegs so, dass Sie halt einfach mal so „zwischen den Stühlen stehen“ und das so schon paßt. In diesem Dazwischen-stehen haben Sie den Finger genau in der Wunde. Ihr Experiment berührt die Frage, wie zu reden ist, und damit berührt es auch schon den Sündenfall und des Menschen allerhöchstes Gut und vornehmlichsten Auftrag: „Sage, wie es heißt!“ (und fabriziere darin keine Widersprüche oder Wortbrüche).

    Wenn Sie diesen göttlichen Auftrag und dessen ganze Bedeutung nicht verstehen, dann schlichten Sie auch nicht etwa zwischen Evolutionstheorie und Schöpfungsglauben, sondern beziehen nur Stellung für die nicht-logische Exegese überlieferten Textes, also für den SLANG. Einen Kompromiss gibt’s da jedenfalls nicht und eine Neu~ oder Umformulierung der Genesis schon gar nicht, denn dieser Text ist widerspruchsfrei.

    Die Rückbindung des Menschen an das Wort (oder den Wirt) hat sich ganz todsicher nicht „entwickelt“ – denn ohne dieselbe entwickelt sich nichts, also steht sie der Evolution voran. Religion ist die Grundlage oder Voraussetzung einer Evolution, und ein Wortbruch liegt vor, wo Sie „re-ligio“ anders zu definieren versuchen oder das auch schon getan haben. Wie definierten Sie „Legion“, „Liga“, „Lego“, „Logo“ und / oder „Legierung“ – oder denken Sie da etwa ebenfalls wie K. Adenauer?

    • Hope to help hierzu
      Ein Zeitzeuge hat dem Schreiber dieser Zeilen mal erklärt, dass Adenauer dies (zumindest auch) in karnevalistischem (!) Zusammenhang gesagt hat, insofern wäre auf Selbstironie zu tippen.

      Ansonsten fiel Ihrem Kommentatorenfreund auf, dass Sie am Wort selbst arbeiten, auch etymologisch, dies kam hier gut an.

      MFG
      Dr. Webbaer (der sich so natürlich nicht den Inhalten Ihrer Nachrichten angeschlossen hat)

      • Mein lieber Webbear,

        wenn Sie mit „hier“ meinen, wo der Schreiber dieser Zeilen ebenfalls und unter selbigem Nick kommentiert, dann hat Herr Blume aber schon wieder verdammt clever moderiert (Webbaers Link funktioniert nicht).

        Denn „eben da“ ist ja wohl ein Herr C. C. komplett ausgerastet, was schließlich für die gesamte „community of science“ (Blogger-plattform) nur noch peinlich sein konnte.

        Und dem oder anderem wollte sich Webbaer jetzt angeschlossen oder nicht angeschlossen haben? Und bitte was bezweckten er nun eigentlich mit dem Link? Sucht er ein bisschen hintentrum zu hetzen, mit langem Gedächtnis zu glänzen oder war da etwas zum Thema weiterführendes?

  4. @demolog

    Bitte ändern Sie ihren Nick von demolog in monolog. Sie würden damit einem alten ungebildeten Mann ein große Freude bereiten.

    • Bin ich auf der Welt um allen Freude zu machen?

      Über den speziellen Hintergrund der Auswahl von „demo…“ klär ich hier jetzt nicht auf. Und da darf das auch mal nach Monolog aussehen. Ich komm mir aber nicht so vor, als würde ich mit mir selbst reden.

    • Da gibts ausserdem noch ganz andere, die man darum bitten könnte – nur haben die nicht die Endung „log“ im Alias.

  5. @demalog,

    ganz oben und in Interpretation oder Übertragunfg des „sozialen Sysyphos“ sprechen Sie natürlich einen ebenso interesanten wie „absurden“ Aspekt an, denn Aussagen der Form „13 = 49“ bestätigen sich (nach aristotelischer Logik) nicht dadurch, in dem man ihnen einfach mit Widerholung derselben „zustimmt“.

    In der Beurteilung solcher Absurdität lauert eine falsche Auffassung vom „Stimmen“, denn der Chor in welchem Übereinstimmung vorliegen muß, setzt sich im Rahmen einer Logik nicht aus „Sängern“ oder Rednern, sondern aus Zeichen und Zeichenfolgen zusammen:

    13 stimmt nicht mit 49 überein, weshalb da eben auch kein „Ist-gleich-zeichen“ (signum tautologium) dazwischen gehört. Allerdings können Sie freilich nicht davon ausgehen, dass das ausgerechnet ein „Exeget“ kapiert.

    Dasselbe Problem ist schon in der Linguistik nicht, bzw. mißverstanden worden, denn dort lehrt man ja, dass sich auf „A heißt B“ nur genügend viele Redner (Sprachgenossenschaft) geeinigt haben müßten – dann würde es „stimmen“. Ob es sich dann auch „im Kopf“ oder im Abgleich vereint, spiele hingegen keine Rolle, denn andernfalls stünde ja wieder der „Logos“ (Verstand) im Zentrum, doch von eben dort wollte man Ihn ja raus haben – siehe unter „Logozentrismus“ oder die erst jüngst verlorene / aufgegebene Logozentrismusdebatte.

    In den Naturwissenschaften basiert „Theorie“ auf einem Theo oder Logos der gar nicht (nachweislich) existiert. Unter diesen Umständen kann das ganz selbstverständlich nichts sonst wie nur ein großer Murks werden.

    Im „sozialen Sysyphos“ wird auserdem angedeutet, dass ein „ruhigeres“ Argumentieren hülfe, wobei allerdings nicht weiter darauf eingegangen wird, dass RUHEN mit RICHTEN verwandt ist, und die Differenz zwischen 13 und 49 erst dann „beruhigt“ ist, wenn sie ebenso gut BERICHTET wie ERKLÄRT ist. Eben das machen aber auch der Spiegel Online, die „Gutmenschen“ und / oder Professoren nicht. Eben darum kennt man auch eine solche „Ruhe“, die den Gegener erst recht auf die Palme bringt: „Ich bekomme halt 5 bis 25 Tausend Euro für’s Predigen, während du nur deinen Mindestlohn verlierst, falls du unter jenem etwa schon zum dritten mal beim bloß Schwätzen erwischt worden bist. Reg‘ dich also bloß nicht auf, denn gerecht ist nicht, was du sagst oder gerecht ist, sondern was der Ruhige sagt!“

    Doch siehe: Ruhen (richten) sollst du nur den siebenten Teil aller Zeit – also unentgeltlich. Geld gibts bloß für das Handwerk an den übrigen sechs Tagen. Das haben sogar noch die Gründer der Demokratie begriffen – in Athen war das Kanzeln ein (unbezahltes) Ehrenamt. Arbeite den ganzen Tag und überlege erst am Feierabend, wie dieselbe Arbeit effizienter gemacht werden kann. Der Lohn für’s Richten oder Ruhen ist dann die gesteigerte Effizienz DESSEN (!) der Arbeitet.

    Aber klar – selbstverständlich ein „Tabu-thema“, denn Recht hat, wer die Ruhe weg oder den längeren Hebel (Knüppel?) hat.

    • … ach so, ja: Weitere Ahnlaute sind natürlich noch Ruch (Ruf / Rede), Rache, Rechnung, Geruch / Gerücht, nebst Reihe / Reigen / Regierung / Regen / Rex und RÜCK(EN), sowie das auch RE-ligio steckt.

      Nur mal so zur „Denkhilfe“, denn was ebenso gedacht wie „dicht“ werden soll, muß sich reimen.

    • Tja, wenn so viele es sagen (und mein Held; der Blogger xy), dann muß es ja stimmen. Und wenn ich selbst dann meine Zustimmung hinzu gebe (in Form eines zustimmenden Kommentars), dann ist das nicht (nur) die Idee, es würde wahrer, sondern auch die Idee, ich würde dazu gehören. Selbstvergewisserung. Ich meine das ist dem „Gläubigen“ da wichtiger, als die Wahrheit durch einen Kommentar mehr glaubhafter zu machen.

      Wenn sozialer Sysiphos bedeutet, immer wieder „ruhig zu argumentieren“, dann ist es im Sinne Blumes Frage tatsächlich „sozialer Sysiphos“ – im Idealfall.

      Weil nämlich die Fragen tatsächlich immer wieder neu beantwortet werden müssen. Weil nämlich über die Zeit hinweg immer wieder neue Leser Fragen haben werden – und meist sind es sehr gleiche Fragen.
      Wer aber mit seinen Blogs/Blogbeiträgen auch einen Bildungsauftrag sieht, der darf das dann kaum zu laut einen „sozialen Sysiphos“ nennen, sonst untergräbt er seinen eigenen Auftrag (Bildungsauftrag). Weil der dann irgendwann denkt, es würde nie aufhören, weil eben immer neue kämen…

      Sieht er seine Blogger-Kunst nicht als Bildungsauftrag, denkt er vielleicht, er würde eine Gruppe von Menschen eine Thematik nahebringen und diese dann in der Gruppe mitnehmen, um weitere Dinge zu erschliessen.
      Ich schätze, dass dieses Szenario eher unwahrscheinlich sei. Das findet dann ja eher in den Jahrgängen eines Studiums statt.
      Obwohl viele Blogger auffrühere Beiträge als Einführung verweisen…

      • Da sprechen Sie eher bewußt denn unfreiwillig den Sinn der „Parole“ an, an welchem sich die Recken einer Rotte gegenseitig erkennen: Wer gehört weswegen zu wem, und wer steht stattdessen ganz alleine.

        Und „eins“ (einig) sind wir uns nun wohl auch darin, dass die Frage nach den Motiven eines Blogges noch vermißt wird.

        Mit der Phrase: „Wer schreibt, der bleibt“, weicht man dem Tabuthema schon ganz gut aus. Ich kenne aber ein echtes Argument aus eigener Erfahrung: Erst über das Feedback zu einer Rede findet der Autor auch noch die letzten „undichten“ (unsicheren / anstößigen) Stellen in seiner Argumentation / Formulierung. Wenn er also auch diese Stellen noch finden will – den „Stein des Anstoßes“ (ein sehr vielsagendes Ding, weil wie der Stein der Weisen mit dem Verstand verwandt) – bleibt ihm nichts sonst, wie mündlich oder schriftlich zu publizieren und eine „Kritik“ abzuwarten.

        Mut gehört dazu schon, denn die Menge wirft dann mit ähnlichem „Gestein“ zurück.

        • @ Alexander Leibitz
          24. März 2016 17:11

          Zitat:
          Erst über das Feedback zu einer Rede findet der Autor auch noch die letzten „undichten“ (unsicheren / anstößigen) Stellen in seiner Argumentation / Formulierung.

          -> OK, schlüssiger Grund, um neben dem Grund „Bildungs/Aufklärungsauftrag“ zu bloggen. Die eigene Kunst/Übung in Inhalt und Stil zu verbessern.

          Tja, Youtube ist überwiegend „freie Wildbahn“. Da trifft man dann eben auch die ganzen Pranks, die weder Sprache noch Orthografie hinkriegen. Und auch noch andersartig impulsiv sind, als man es anderswo gewohnt ist.

      • … aber Sie haben schon recht: Kommentatoren, die ja prinzipiell dem selben Wagnis ausgesetzt sind, sich aber (weitestgehend) der „Meinung“ des Blog-administrators anschließen, haben schon von vorneherein den besseren, bzw. leichteren Stand.

        So etwas in der Art (Ahnung von einm Risiko) hat bestimmt jeder Kommmentator auch im Hinterkopf und kalkuliert es entsprechend.

        Die aller frustrierendsten Erfahrungen habe ich bislang unter den Vids von Youtube gemacht – da regiert wirlich der „Holzhammer“ – und mindestens 75 % allen Geistes sind da ganz vergebliche Liebesmüh. Das blanke Lotteriespiel.

        • Nehmen wir Dr. Webbaer als Beispiel:

          Er versucht (im Glauben er sei ein „Er“) seine Pointen in gewisser Weise anspruchsvollen Sätzen zu verpacken.
          Bei Youtube soll scheinbar jedes Wort Pointe sein. Sparsam, der Kunst angemessen wohl. Das muß ja auch schiefgehen.

          Insofern taugt Youtube, um mein Beispiel deutlich werden zu lassen, weil Youtube im Extremfall (und auch schon im Normalfall) für mehr Inhalte allermeist kaum taugt. Was auch schon die Schuld der „Vloggenden“ ist. Wer mit wenig Inahlt auf Menschen losgeht, erntet auch wenig Inhalte.
          Die Pointe über „unten halten“ (von Unterhaltung) dürfte hier (dort) zwingend darüber desöfteren gemacht werden müssen. Aber immerhin: „Spartenfernsehen“ ät its best.

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