Vorsicht, Steinschlag (erneut Bergstürze)

Im letzten Beitrag hatte ich ja über das Phänomen der „nasty dancing rocks“ bei Bergstürzen geschrieben. Wie kleinere und größere Steine bei Steinschlägen an Geschwindigkeit gewinnen und sich dabei springend und um die eigene Achse drehend bewegen.

Diese Bewegung kann sie nicht nur schwer zu berechnen machen, die hohe Geschwindigkeit und ihre weiten Sprünge machen sie bei den Bergrutschereignissen auch zu einer enormen Gefahr, wie man in dem unteren Video gut erkennen kann. Hier sind zwei Busse auf dem Karakorum Highway in Pakistan von derartigen Steinen regelrecht eingeschlossen. Besonders größere Blöcke, wie derjenige bei ca. Sekunde 28 zu sehen ist, erreichen durch die Drehung um ihre kurze Achse eine enorme Wucht, die problemlos das Blech der Busse hätte durchschlagen können. Glücklicherweise scheint es keine Opfer bei dem Ereignis gegeben zu haben, aber ich bin mir sicher, dass ich mir in einem der Busse in die Hose gemacht hätte.

https://www.youtube.com/watch?v=dxQctYRL7ow

via landslide blog

Gunnar Ries

Veröffentlicht von

amphibol.blogspot.de/

Gunnar Ries studierte in Hamburg Mineralogie und promovierte dort am Geologisch-Paläontologischen Institut und Museum über das Verwitterungsverhalten ostafrikanischer Karbonatite. Er arbeitet bei der CRB Analyse Service GmbH in Hardegsen. Hier geäußerte Meinungen sind meine eigenen

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