Eindrucksvoller Erdrutsch in den Papamoa Hills, Neuseeland.

Ein sehr eindrucksvoller Erdrutsch ereignete sich in den Papamoa Hügeln, Neuseeland. Ausgelöst wurde der Erdrutsch durch die ergiebigen Regenfälle durch die Reste des tropischen Zyklons Debbie. Diese Regenmengen haben in Neuseeland zu vielen Erdrutschen geführt.

Auf dem Video kann man sehr schön erkennen, wie der Boden entlang einer Schwächezone in einer rotierenden Bewegung abrutscht. Während der Bewegung zerfällt der abrutschende Block in immer kleinere Bruchstücke. Dabei verändert sich auch die Konsistenz des wassergesättigten Bodens, er fluidisiert. Danach bewegen sich die Erdmassen wie eine Flüssigkeit mit großer Geschwindigkeit hangabwärts. In diesem Stadium kann so ein Erdrutsch für alles auf seinem Weg eine sehr große Gefahr darstellen. Darum ist es wichtig, mehr über die hier zugrunde liegenden Mechanismen zu lernen.

 

Gunnar Ries studierte in Hamburg Mineralogie und promovierte dort am Geologisch-Paläontologischen Institut und Museum über das Verwitterungsverhalten ostafrikanischer Karbonatite. Er arbeitet bei der CRB Analyse Service GmbH in Hardegsen. Hier geäußerte Meinungen sind meine eigenen

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