To blog or not to blog…

– das war mehr als ein Jahr die Frage, die mich umgetrieben hat.

Wie es sich für einen Autor, der sein Handwerk beherrscht, gehört, spanne ich Sie noch ein wenig auf die Folter und verrate erst im nächsten Beitrag meine Antwort. Denn ich habe mich endlich entschieden.
Heute will ich nur die Gründe meines Zauderns, Zweifeln und Überlegens benennen. Es gibt ja außer der Arbeit für diesen Blog (der mir immer sehr wichtig war), noch andere Zeitfresser in meinem Leben, die bedient werden wollen:
° Da sind zuvorderst meine Seminare, in denen ich Creative Writing* lehre und übe mit denen, die daran interessiert ist. Auf diesem Feld gibt es aktuell ein wirklich gigantisches Jubiläum zu feiern – auch darüber bald mehr.
* Die englische Bezeichnung gefällt mir irgendwie besser als das deutsche Kreatives Schreiben.
° Dass meine an Parkinson erkrankte Frau viel Aufmerksamkeit, Hilfe und entsprechend Zeit benötigt, habe ich bereits an anderer Stelle erwähnt.
° Dann sind da meine eigenen Schreib-Projekte, zuvorderst ein Roman, der mich längst mit Haut und Haaren frisst (was, ich gebe es zu, ein kühnes Bild ist, aber meine diesbezüglichen Gefühle recht treffend beschreibt).
° Zudem gab es bisher vier weitere Blogs, die ich neben diesem „Labyrinth des Schreibens“ pflegen musste. Zwei davon habe ich inzwischen eingestellt; wer diese Domainnamen im Internet-Browser eingibt (minotauros-projekt.de und xytrblk.com ) wird weitergeleitet auf meine persönlichen Website hyperwriting.de. (Die vierte Website ist meine Seminar-Site: iak-talente.de).

Jedenfalls weiß ich jetzt, wie es mit diesem Blog weitergehen wird.
Und Sie erfahren es morgen.
Post 284 / JvS #1025 / SciLogs #1079 / Aktualisiert: 05. März 2015/21:03 / v 1.1

"Zwei Seelen wohnen a(u)ch in meiner Brust." Das Schreiben hat es mir schon in der Jugend angetan und ist seitdem Kern all meiner Tätigkeiten. Die andere „zweite Seele“ ist die praktische psychologische Arbeit plus wissenschaftlicher Verarbeitung. Nach dem Psychologiestudium seit 1971 eigene Praxis als Klinischer Psychologe. Zunächst waren es die Rauschdrogen, die mich als Wissenschaftler interessierten (Promotion 1976 mit der Dissertation "Der falsche Weg zum Selbst: Studien zur Drogenkarriere"). Seit den 1990er Jahren ist es das Thema „Hochbegabung“. Mein drittes Forschungsgebiet: Labyrinthe in allen Varianten. In der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth C. Cohn fand ich ein effektives Werkzeug, um mit Gruppen zu arbeiten und dort Schreiben und (Kreativitäts-)Psychologie in einer für mich akzeptablen Form zusammenzuführen. Ab 1978 Seminare zu Selbsterfahrung, Persönlichkeitsentwicklung und Creative Writing, gemeinsam mit meiner Frau Ruth Zenhäusern im von uns gegründeten "Institut für Angewandte Kreativitätspsychologie" (IAK). Als "dritte Seele" könnte ich das Thema "Entschleunigung" nennen: Es ist fundamentaler Bestandteil jeden Schreibens und jedes Ganges durch ein Labyrinth. Lieferbare Veröffentlichungen: "Kreatives schreiben - HyperWriting", "Kurzgeschichten schreiben", "Das Drama der Hochbegabten", "Zeittafel zur Psychologie von Intelligenz, Kreativität und Hochbegabung", "Blues für Fagott und zersägte Jungfrau" (eigene Kurzgeschichten), "Geheimnis der Träume" (Neuausgabe in Vorbereitung). Dr. Jürgen vom Scheidt

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