Forscher beraten Politiker

Diese Woche hat die Bundesregierung ihre wissenschaftlichen Berater in Sachen globale Umweltveränderungen für die nächsten vier Jahre benannt. Per Kabinettsbeschluss wurde der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) neu berufen – die Liste der neun Forscher ist unten angehängt. Da ich selbst die letzten vier Jahre in diesem Gremium gedient habe (und auch erneut berufen wurde), will ich aus diesem Anlass einmal erzählen, wie das so vor sich geht: wissenschaftliche Politikberatung.

Norwegen 2005: Der WBGU besichtigt die Sleipner-Plattform in der Nordsee, wo CO2 unter dem Meeresgrund eingespeichert wird. (Foto: Rahmstorf)

Als erstes musste ich feststellen, dass der WBGU ein echtes Arbeitspferd und keine lockere Talkrunde ist. Die neun Beiräte treffen sich jeden Monat zu zwei Tagen Sitzung. Dazu gibt es alle zwei Jahre noch einwöchige Klausurtagungen. Dabei geht es darum, zu bestimmten Themen (die der WBGU sich selbst wählt) umfangreiche Gutachten auf Basis der wissenschaftlichen Fachliteratur zu erarbeiten, und auf diese Weise den wissenschaftlichen Sachstand so verständlich darzustellen, dass auch Laien damit etwas anfangen können. In den vergangenen vier Jahren haben wir die Gutachten Die Zukunft der Meere – zu warm, zu hoch zu sauer, Sicherheitsrisiko Klimawandel und Zukunftsfähige Bioenergie und nachhaltige Landnutzung veröffentlicht. Dazu kommen noch knappe Politikpapiere, in denen der Beirat zu aktuellen Ereignissen oder Politikprozessen gezielt Stellung bezieht.

Jeder Rat, den wir der Bundesregierung geben ist übrigens transparent und öffentlich, nichts passiert in Hinterzimmern – jeder kann unsere Gutachten und Politikpapiere von der WBGU-Webseite herunterladen. Alle Gutachten erscheinen auf Deutsch und Englisch – und erstaunlicherweise scheint der WBGU im Ausland teilweise bekannter zu sein als hierzulande. Zumindest treffe ich im Ausland immer wieder auf "Fans" von WBGU-Gutachten, die mich auf unsere Arbeit ansprechen und Deutschland darum beneiden, ein solches Gremium zu haben.

Die WBGU-Arbeit ähnelt dem IPCC, der ja auch den wissenschaftlichen Sachstand darstellt. Es gibt aber zwei große Unterschiede. Erstens geht der Auftrag des WBGU einen Schritt weiter als der des IPCC. Der IPCC soll nur eine Darstellung des Sachstandes leisten und darf keine Handlungsempfehlungen geben – keinesfalls "policy prescriptive" zu sein, also keine konkrete Politik zu empfehlen, ist das Mantra eines jeden IPCC-Autors. Dagegen erwartet die Bundesregierung vom WBGU konkrete Handlungsempfehlungen. Ob diese auf fruchtbaren Boden fallen, ist natürlich eine andere Frage. Im Jahr 1995 hat der WBGU empfohlen, die globale Erwärmung nicht über zwei Grad (über das vorindustrielle Temperaturniveau) hinausgehen zu lassen. Dies ist inzwischen offizielle Politik der Bundesregierung, der EU und vieler anderer Staaten. Andererseits ist der aktuelle Vorschlag, die Beimischungsquote von Biotreibstoffen abzuschaffen, beim Umweltminister nicht auf Begeisterung gestoßen. Doch der WBGU ist ein unabhängiger Beirat, der seine Empfehlungen auf Basis der Wissenschaft ohne Rücksicht auf die Vorlieben seines Auftraggebers (der Bundesregierung) abgibt – und manchmal dauert es einfach auch eine Zeit, bis guter Rat sich durchsetzt.

Der zweite Unterschied zum IPCC ist, dass hier neun Forscher sehr unterschiedlicher Disziplinen zusammen arbeiten. Beim IPCC werden die vielen beteiligten Experten dagegen je nach ihrer Fachrichtung bestimmten Themen zugeteilt – beim letzten IPCC-Bericht war ich Koautor des Kapitels über Paläoklima und alle Autoren dieses Kapitels waren Paläoklimatologen. Beides ist interessant – aber die Diskussionen im WBGU sind für mich deshalb noch viel spannender und lehrreicher, weil eben z.B. ein Ökonom, ein Politologe und ein Ingenieur mit am Tisch sitzen. Wann hat man schon mal Gelegenheit, mit solchen Experten in der Tiefe über die Probleme des globalen Wandels zu diskutieren?

Diese interdisziplinäre Verknüpfung von Wissen ist es, was wir als größten "Mehrwert" des WBGU in der öffentlichen Debatte sehen. So konnten wir im aktuellen Bioenergie-Gutachten nicht nur die weltweiten Potenziale abschätzen, was den Anbau von Energiepflanzen angeht. Wir konnten gleichzeitig die ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen in den betreffenden Ländern diskutieren, die darüber bestimmen, ob diese Potenziale überhaupt genutzt werden können und wie sich das auf die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort auswirkt. Und wir konnten die technologischen Pfade untersuchen, über die diese Bioenergie am besten genutzt werden sollte, um die größte (oder überhaupt eine) Klimaschutzwirkung zu entfalten.

Die sehr zeitaufwändige Arbeit an den Gutachten erfordert neben ausgiebigen Diskussionen auch viel Recherche der Fachliteratur und zahlreiche Hintergrundpapiere und Textentwürfe. Das kann nur bewältigt werden, weil der WBGU eine sehr kompetente Geschäftsstelle mit sechs wissenschaftlichen Mitarbeitern in Berlin hat. Zudem wird den Beiräten jeweils ein Referent (halbtags) zur Seite gestellt.

 

Indien 2008: Kleines Holzkraftwerk zur dörflichen Stromversorgung mit Bioenergie (Foto: Rahmstorf)

Damit das Wissen nicht nur aus der Fachliteratur stammt und Bezug zur Praxis hat, macht der WBGU gelegentlich auch Studienreisen. In der vergangenen Periode gingen diese nach Norwegen und Indien. Dabei gibt es immer volles Programm und ein Termin jagt den nächsten, Projekte werden besichtigt, mit Politikern und Wissenschaftlern gesprochen usw. Eigentlich nichts für Langschläfer wie mich – aber für die Strapazen entschädigen die einmaligen Erfahrungen, die man in dieser Dichte wohl bei keiner anderen Art Reise machen kann. So macht diese Arbeit insgesamt sehr viel Spaß, und ich freue mich auf die nächsten vier Jahre.

Die Beiräte für die kommenden vier Jahre:

Prof. Dr. Claus Leggewie, Direktor des Kulturwissenschaftlichen
Instituts Essen, Forschungskolleg der Universitätsallianz Metropole
Ruhr

Prof. Dr. Reinhold Leinfelder, Generaldirektor des Museum für
Naturkunde an der Humboldt-Universität, Berlin

Prof. Dr. Dirk Messner, Direktor des Deutschen Instituts für
Entwicklungspolitik gGmbH, Bonn und Professor für
Politikwissenschaften, Universität Duisburg-Essen

Prof. Dr. Nebojsa Nakicenovic, Professor für Energiewirtschaft,
Universität Wien und International Institute for Applied Systems
Analysis, Laxenburg

Prof. Dr. Stefan Rahmstorf, Professor für Physik der Ozeane,
Universität Potsdam, und Leiter der Abteilung Erdsystemanalyse,
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber CBE, Direktor des
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Gastprofessor an der
Universität Oxford

Prof. Dr. Sabine Schlacke, Professorin für Öffentliches Recht mit
dem Schwerpunkt deutsches, europäisches und internationales
Umweltrecht, Verwaltungsrecht, Universität Bremen

Prof. Dr. Jürgen Schmid, Vorstand und wissenschaftlicher Leiter des
Institut für Solare Energieversorgungstechnik e.V. und Professor an
der Gesamthochschule Kassel

Prof. Dr. Renate Schubert, Professorin für Nationalökonomie und
Direktorin des Instituts für Umweltentscheidungen, Eidgenössische
Technische Hochschule, Zürich

Stefan Rahmstorf ist Klimatologe und Abteilungsleiter am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Professor für Physik der Ozeane an der Universität Potsdam. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf Klimaänderungen in der Erdgeschichte und der Rolle der Ozeane im Klimageschehen.

45 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Waldnutzung

    @Herr Rahmstorf
    #So konnten wir im aktuellen Bioenergie-Gutachten nicht nur die weltweiten Potenziale abschätzen, was den Anbau von Energiepflanzen angeht#

    Dann sollten Sie und Ihre Kollegen bitte darauf achten, das hier kein Unfug im Kleinen wie im Großen stattfindet.

    Wir brauchen unseren Wald nicht nur zur Energiegewinnung !

    #Ein Dilemma drohe: „Wollen wir wirklich, dass der Waldschutz für den Klimaschutz geopfert wird?“ #
    http://www.spiegel.de/…l/0,1518,593502-2,00.html

    #Raubbau fürs Klima#
    http://www.spiegel.de/…gel/0,1518,593502,00.html

    Was ich in dem Gremium vermisse, ist ein/e Ökolog(e/in).
    Der wenigstens ein paar Zusammenhänge in der Natur erkennt und ggfs. auch mal auf die Bremse treten kann.
    Was ein überqualifizierter „Solarbetarter“ da zu suchen hat erschließt sich mir nicht so ganz.

  2. Wie wird man eigentlich berufen?

    Warum werden gleich zwei Mitarbeiter des PIK erneut berufen?

    [Antwort: Gute Arbeit? Stefan Rahmstorf]

  3. Klasse Bericht!

    Der wieder einmal beweist, warum es gut ist, wenn gerade auch etablierte Wissenschaftler (auch) bloggen und damit die oft mystifizierten Diskussionen und Tätigkeiten auch an der Schnittstelle zur Politik (die uns ja alle betrifft) transparenter machen. So muss das sein! 🙂

  4. @Gans

    Ich habe mich hier noch nie zu Wort gemeldet, nun muss ich es aber einmal. Lieber Herr Gans, immer sind Sie bei den ersten, die hier kommentieren. Immer scheinen Sie nur nach etwas zum Meckern zu suchen. Und fast immer ist es einfach Blödsinn, was Sie sagen. Warum nicht erst das Gehirn einschalten und dann einen Kommentar abfeuern?
    Werfen Sie doch einmal einen Blick auf das Bioenergiegutachten – offenbar haben Sie keine Ahnung, was da drin steht. Da war auch die bekannte Ökologin Prof. Nina Buchmann von der ETH Zürich eine der Autoren. Und im neuen Beirat sehe ich in der Liste Prof. Leinfelder als Ökologen, aber keinen Solarberater.
    Was also sollen solche dummen Kommentare?

  5. Dies und das

    So erfahren also die Potsdamer Studenten, wo sich ihr Professor während der letzten beiden Vorlesungen rumgetrieben hat. 😉 Vielleicht ist das ja mit ein paar Fotos wieder gut zu machen…

    Vor den Berichten des WGBU kann ich nur meinen Hut ziehen. Im Gegensatz zum IPCC-Bericht kann ich mit gutem Gewissen behaupten, dass ich den Bericht zur Lage der Meere wirklich gelesen habe. Vielleicht liegt es auch an der (deutschen) Sprache, aber ich finde den WGBU-Bericht logischer, verständlicher und spannender (jawohl, spannend!) geschrieben.

    Etwas liegt mir noch am Herzen: Ich finde es schade, dass dieses Forum so sehr politisch ist. Ich würde mir mehr Diskussion über die wissenschaftlichen Hintergründe wünschen.

  6. @Prof. Rahmstorf

    *[Antwort: Gute Arbeit? Stefan Rahmstorf]*

    *Per Kabinettsbeschluss wurde der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) neu berufen.*

    Wer schlägt wen vor? Wie läuft das ab?

    [Antwort: Da habe ich keinen Einblick, das ist Sache der Ministerien. Stefan Rahmstorf]

  7. Holzkraftwerk und Asche

    Hallo,

    Seit abertausenden Jahren heizt der Mensch, absolut ineffizient, mit Holz, bis dieser Energiegewinnung plötzlich politisch korrekt und völlig zu Unrecht, der Umweltengel verpasst wird.

    Dazu gibt es auch wissenschaftliche Erkenntnisse:

    http://www.3sat.de/nano/astuecke/88617/index.html

    „Aufgrund der Untersuchungen vermuten die PSI-Forscher, dass der Beitrag der Holzfeuerungen – insbesondere von Kleinfeuerungen und Cheminées – zu den hohen Feinstaubemissionen in der Schweiz und Europa teilweise klar unterschätzt wird.“

    http://www.wdr.de/…load/ARD-RatgeberBW081123.pdf

    „Der Grenzwert für das besonders gefährliche Schwermetall Cadmium wurde also nur von Holzasche aus Köln-Rath und vom Brennholz von Heizprofi, gekauft bei Praktiker, eingehalten. Asche aus Hürtgenwald war zweimal und Rindenasche aus Altenahr sogar fast hundertmal so hoch belastet, wie der Grenzwert der Düngemittelverordnung erlaubt.“

    Das ist das, was mich an dem grünen Fanatismus so sehr stört. Erst einmal blind in die Landschaft schiessen, um später zu schauen welche Treffer man gelandet hat. Hauptsache laut, schrill und ein schlechtes Gewissen produzierend.

    Ich sage es jetzt auch schon zum xten Mal, vor allem für die Herren Rahmstorf und Neu. Das geht imho früher oder später ganz furchtbar nach hinten los.

    Gerade das übermässige Hervorheben des Klimawandels als Hauptproblem der Menschheit, ist m.E. kontraproduktiv.

    Regelrecht kriminell ist m.E. aber die extreme Verschwendung von Ideen und Ressourcen für Technologien die geradewegs in eine Sackgasse führen.

    Lomborg lässt grüssen: „making clear that he was a pro-environmentalist and a Greenpeace supporter“

    Liebe Grüsse

    Eddy

  8. Ökologe ?

    @V. Brunkhorst
    Prof. Leinfelder ist Geologe und Paläontologe.
    http://www.hu-berlin.de/…=-1&R=-1&A=2453
    Nicht das ich das gering schätze, im Gegenteil.
    Etwas flapsig, zugegeben bezeichne ich als übrerqualifizierten Solarberater Prof. Dr. Jürgen Schmidt.
    Von einem Ökologen kann ich ,wie es oben im Artikel genannt ist und wie es die Regierung bearten will, nichts erkennen.

    Ich rede offensichtlich nicht von einem Gutachten, sondern von dem benannten Gremium.
    Auf ihre weiteren ad hominem Äußerungen gehe ich nicht weiter ein, die sprechen selbst über den Verfasser.

  9. @Gans

    Lieber Herr Gans, Herr Leinfelder hat eine Reihe von Fachpublikationen zur Ökologie, wo das Wort ecology schon im Titel steht. Ich gehe also davon aus, dass er ökologischen Sachverstand hat.
    Und dass Sie einen international bekannten Spitzenmann der Energieforschung einen „überqualifizierten Solarberater“ nennen ist einfach dumm und peinlich. Wer nichts Sachdienliches zu sagen hat, sollte lieber schweigen, statt penetrant die Kommentarspalten von Weblogs mit seinen Ergüssen zuzutexten.

  10. Ökologe ? / Gutachten

    @v. Brunkhorst
    Was das Gutachten betrifft habe ich (m)einer Hoffnung Ausdruck verliehen, denn was da in den beiden Spiegel Artikeln steht, ist wirklich erschreckend und widerum typisch für diesen ganzen Ökoaktionismus ohne Sinn und Verstand.
    Daher mein Hoffnung und Bitte, diesen Mißbrauch zu unterbinden.
    Ich denke nicht, daß das verkehrt ist.
    Und das bei dem Gutachten eine Ökologin dabei war ist auch das mindeste wa man erwarten kann.
    Also bitte vorm Lospoltern, bitte, darüber nachdenken, was könnte gemeint sein.
    Danke.

  11. Eddy

    Bei den Grenzwerten für Holzasche gibt es international höchst unterschiedliche Regelungen.

    Man sollte das auch einmal in Relation setzen zu dem was in Kohleraftwerken emittiert wird. 100.000 Kohleöfen verursachen auch mehr Emissionen als 1 KKW.

    Das Verfahren über Biogas wurde im nano-Link ja als Alternaive genannt.

  12. Wissenschaftstransfer

    toller Text und eine sehr Zielgruppengerechte herangehensweise. Danke für die Arbeit und Inspiration an dieser wesentlichen Schnittstelle – Christoph Hinske M.Sc.Global Change Management

  13. Laiendarstellung

    Herr Prof. Rahmstorf, Sie schreiben
    „…, dass auch Laien damit etwas anfangen können.“

    Das ist gut und notwendig – aber werden dem die Veröffentlichungen auch gerecht?

    In den Veröffentlichungen zum Treibhauseffekt wird immer von der Strahlungs-Absorption als Ursache des Treibhauseffekts gesprochen – aber in der Troposphäre hat die Absorption einen vernachlässigbaren Einfluß auf den Temperaturgradienten (der wird weitgehend adiabatisch verursacht): die Emission der Strahlung (einschließlich der Gegenstrahlung) wird durch die Temperatur bestimmt und die Absorption ersetzt „nur“ einen Teil der emittierten Energie, der Rest wird konvektiv nachgeliefert.

    Zwar ist Emission und Absorption über die Kirchhoffschen Gesetze verbunden – aber die falsche Erklärung liefert immer wieder Munition für Klimaskeptiker. Zwar wage ich nicht zu entscheiden, ob auch ohne falsche Darstellung des Treibhauseffektes die Klimaskeptiker am Werke wären – aber die falsche Darstellung schafft eine Grundlage.

    In der Venustroposphäre haben wir – trotz erheblich höherer CO2-Anteile – praktisch den gleichen Temperaturkoeffizienten wie auf der Erde (http://www.nature.com/…617a_F2.html#figure-title ). Das ist der beste Beweis, daß der Treibhauseffekt mit der Absorption unzutreffend einfach erklärt wird. Die höhere Venustemperatur entsteht „nur“ weil die Venustroposphäre dicker ist, weil die Venusatmosphäre einen höheren Bodendruck hat.

    Aber die Dicke der Venustroposphäre ist noch aus einem anderem Grunde dicker – und das ist die eigentliche Auswirkung des Treibhauseffektes: der obere Rand der Troposphäre auf der Venus ist bei niedrigeren Drücken als auf der Erde und mit zunehmender Konzentration der Treibhausgase sinkt auch auf der Erde die Druckgrenze zwischen dem stark konvektiven Bereich (Troposphäre), wo der Temperaturverlauf nicht durch die Strahlungsbilanz gegeben ist, wie im Bereich darüber. Jeder Versuch mit der Strahlungsbilanz den Temperaturgradienten in der Troposphäre mit Strahlung zu begründen, scheitert notwendigerweise, da die Strahlungsaktivität zwar Voraussetzung ist – aber der (zu) hohe Temperaturgradient einer hypothetisch konvektionsfreien Atmosphäre wegen instabiler Schichtung sofort über Konvektion reduziert wird.

    Erst in dem Bereich oberhalb der Troposphäre ist die Strahlungsbilanz wesentlich – und Veränderungen in der Gaskonzentration bestimmen Veränderungen am oberen Rand der Troposphäre in Höhe und Temperatur.

    MfG
    Jochen Ebel

  14. Biomasse-Gutachten

    Über das Wochenende habe ich mir das neue WBGU-Gutachten angeschaut. Wirklich sehr interessant und differenziert.

    Dem Waldschutz wird klar Priorität gegenüber der Bioenergie-Nutzung gegeben.
    Auch das Problem der ineffizienten Verbrennung und der Gesundheitsbelastung durch Feinstaub wird benannt – gerade dort sieht das Gutachten auch Handlungsbedarf. Es ist klar, dass der WBGU eine umfassende Vorstellung von Nachhaltigkeit hat und gerade nicht einseitig nur auf Klimaschutz schaut. Deshalb legt er sich ja mit dem Umweltminister an, indem er sich gegen Biotreibstoff ausspricht, und gerade deshalb ist ja die Potenzialabschätzung für die Bioenergie viel niedriger als die früherer Studien.

    Eigentlich sollten Herr Gans und Eddy das Gutachten also loben, wenn sie nicht aus Prinzip hier immer nur zum Meckern posten würden – offenbar ohne überhaupt zu lesen, worüber sie meckern. Dabei ist die Schärfe der Rhetorik („Ökoaktivismus ohne Sinn und Verstand“, „grüner Fanatismus“) umgekehrt proportional zum Sachverstand. Was soll das?

    Es gibt doch genug Websites für Sektierer, die den anthropogenen Klimawandel für eine Verschwörung finsterer Klimaforscher halten, wo Sie sich austoben können. Könnten Sie eine seriöse Plattform von Spektrum der Wissenschaft nicht einfach denen lassen, die ernsthaft in der Sache diskutieren wollen?

  15. @Frau Leinfelder

    Hallo,

    Es ist dem grünen Fanatismus zu verdanken, dass heute viele Leute Hunger leiden. Dass jetzt zurück gerudert wird, ist m.E. keine Entschuldigung. Danach wurde das Holzfeuer propagiert und jetzt rudert man auch wohl wieder zurück, weil die extremen Grenzwerte, die man wohl teilweise selbst zu verantworten hat, nicht einzuhalten sind.

    Es ist nicht das Grüne was mich stört, sondern der Fanatismus, bzw. die bewusste Übertreibung oder die Panikmache.

    Das betrifft die Klimatologie nur am Rande. Ich bin aber sicherlich nicht der Einzige der insbesondere Herr Rahmstorf des Überverkaufs der Klimatologie bezichtigte.

    Ausserdem wird ein Photo eines Holzkraftwerks gezeigt (Photo: Rahmstorf) ohne auf die Probleme, die ich oben beschrieb, hinzuweisen.

    Es ist also durchaus angebracht, in einem wissenschaftlichen Forum, auf diese Probleme hinzuweisen.

    Liebe Grüsse
    Eddy

  16. Biomasse

    Da ich in der sog. Dritten Welt lebe und mit Landwirtschaft zu tun habe, möchte ich etwas zum Thema Biomasse sagen. Meiner Meinung nach wird das Potenzial völlig unterschätzt.

    Um hohe Erträge zu erzielen bedarf es für die Bauern folgender Voraussetzungen:

    1. Kapital
    2. Geeignetes Saatgut, Technik, Dünger usw.
    3. Funktionierende Infrastruktur, z.B. Trocknung, Lagerung usw.
    4. Ausreichend hohe und vor allem garantierte Abnahmepreise.

    Wenn es auch nur an einem der Punkte hapert sind Mindererträge unvermeidlich. Diese Voraussetzungen sind derzeit nur in den Industriestaaten dank Subvention vorhanden. Deshalb sind die Hektarerträge dort auch um ein Mehrfaches höher als in der Driiten Welt oder dem ehemaligen Ostblock.

    Um einmal die Dimension aufzuzeigen: Um 1900 betrug die Reisernte auf den Philippinen 0,6 Tonnen pro Hektar. Heute liegt der Schnitt bei knapp 3 Tonnen. Aber, der Rekord steht bei 16 Tonnen! Durch massiven Einsatz von Hybridsaatgut usw. könnte ein Durchschnitt von über 8 Tonnen erreicht werden.

    Wenn also die bestehenden Agrarflächen weltweit optimal bewirtschaftet und Brachflächen wieder in Betrieb genommen würden, dürfte sich die Lebensmittelproduktion mindestens verdreifachen. Platz genug für Energiepflanzen.

    Der Knackpunkt sind die stark schwankenden Preise. Für Agrarprodukte ist es immer schlecht, wenn zuwenig oder zuviel produziert wird, weil sie nur begrenzt lagerfähig sind.

    Deshalb könnte eine intelligente Koppelung von Nahrungs- und Energiepflanzen nicht nur künftige Ernährungs- und Energieprobleme lösen, sondern den Menschen in der Dritten Welt endlich vernünftige Kaufkraft bescheren, was wiederum positive Auswirkungen auf die Industrien des Westens hat.

    Und ganz nebenbei löst man auf diese Weise auch noch das CO2 Problem, und zwar zu Kosten die nur einen Bruchteil der aktuellen Banken-Rettung betragen und sich auch noch reichlich verzinsen.

    Das Ganze geht aber nur, wenn man da Fachleute ranlässt und Politiker, Banker und Gutmenschen fernhält.

  17. @Eddy

    Ich lese in Ihrem Kommentar wieder nur pauschale Verunglimpfungen. Wo konkret haben Sie hier auf KlimaLounge oder beim WBGU, um dessen Gutachten es hier geht, etwas von „grünem Fanatismus“, „bewusster Übertreibung“ oder „Zurückrudern“ erlebt? Allgemein-diffuse Aussagen bringen niemandem etwas. Und auch Ihre Aussage, dass Sie nicht der einzige sind, der Wissenschaftler „bezichtigt“, also pauschal verunglimpft, ist doch keine Entschuldigung!

    Übrigens, schauen Sie doch wirklich mal in das Gutachten, bevor Sie was kritisieren … dann verstehen Sie vielleicht, wieso ein modernes kleines Kraftwerk mit Holzvergasung tausend mal besser für die Gesundheit der Menschen ist, als wenn sie zuhause Holz und Dung auf offenen Feuern verbrennen, weil sie keinen Zugang zu Elektrizität haben.

  18. Mir stellt sich die Frage, woraus sich die Ziele für eine derartige Beratung ableiten? Frag z.B. ein Politiker tatsächlich den Rat: „Was muß man tun, damit in 1000 Jahren Hamburg nicht überschwemmt wird?“ oder „welche Temperaturerhöhung wird in 20 Jahren vermieden, wenn man 100 Milliarden in deutsche Solarstomsubventionen steckt?“. Oder haben die Berater eigene Vorstellungen und Ziele, von denen sie die Politiker überzeugen?

  19. Biomasse

    @jochen
    „Aber, der Rekord steht bei 16 Tonnen! Durch massiven Einsatz von Hybridsaatgut usw. könnte ein Durchschnitt von über 8 Tonnen erreicht werden.“

    Du ignorierst vollkommen die Realität. Mit dem einzigen Ziel der Gewinnmaximierung ist nicht zu helfen – und Helfen muß das Ziel sein. Beispiele:

    Züchtung von Saatgut, daß keine zweite Ernte erlaubt. Wer darauf reinfällt wird abhängig und kann kein Saatgut für eine neue Aussaat gewinnen. Schon Hybridsaatgut ist fraglich: die nachfolgenden Generationen bringen geringere Erträge.

    Es gehört also alles zusammen – wenige Bauern (mit viel Technik und teurem Verkauf), viele Käufer mit viel Geld.

    Also Verhältnisse wie in den führenden Industriestaaten – aber wenn auch Verhältnisse wie in den führenden Industriestaaten, dann brauchen diese Länder keine Hilfe.

    Die Länder brauchen kein Hybridsaatgut mit 16t Ernte, sondern ein Saatgut mit 6t Ernte, das bei Verwendung der Ernte als Saatgut bei wenig Dünger und Maschineneinsatz diesen Ertrag stabil bringt – aber ein solches Saatgut bringt eben keine hohen Profite.

  20. @Jochen

    Hallo,

    Die Grenzwerte für Asche sind nicht umsonst so extrem in Europa. Die grüne Lobby hat sich halt durchgesetzt. Das geht so weit, dass Bioobst und Gemüse nicht mehr Bio sind, weil sie geringfügigst „verseucht“ sind. Und jetzt liegt die Holzasche 100fach über den Grenzwerten.

    Selbstverständlich gibt es Lösungen für diese Probleme, auch bei den Kraftwerken. Das wird aber wiederum den Kohlekraftwerken abgesprochen. Womit man sich dann wohl wiederum selbst ins Bein schiesst.

    Ich erwarte auch von Grünen und Umweltaktivisten, dass sie erwachsene und objektive Diskussionen zum Thema führen können. Allmählich ist Greenpeace ein Auslaufmodell und die „Übertreibung“ kein legitimes Mittel mehr.

    Zuerst beschwerten sich Klimatologen, dann Physiker und am Ende glaubt niemand mehr etwas. Das ist doch im Interesse von niemandem?!

    Ich setzte übrigens auf die Sonne und nur teilweise auf aktuelle Biokraftstoffe.

    Liebe Grüsse
    Eddy

  21. Biomasse Potenzial

    Gestern habe ich in einem Agrarforum gelesen, dass in Dänemark und Deutschland dieses Jahr einige Bauern versucht haben, eine zweite Ernte mit Gerste zu erreichen. Wegen der seit einigen Jahren verlängerten Wachstumsperioden (früherer Sommer- und späterer Herbstbeginn)schien das im Bereich des Möglichen.

    Es gab tatsächlich eine zweite Ernte, allerdings waren die Erträge zu gering als dass es sich schon lohnen würde. Es fehlten schlichtweg am Ende einige warme Tage für die komplette Ausreifung.

    Allerdings ist dies eine Option für die Zukunft. Erreichbar wäre es durch eine längere Vegetationsphase oder neue Saatzüchtungen mit kürzerer Wachstumszeit. Oder eine Kombination von beiden.

  22. @V. Brunkhorst

    Hallo,

    Zuerst, rauchen Sie doch bitte erst einmal eine Friedenspfeife mit mir. 🙂

    Und dann lesen Sie bitte noch einmal genau, was ich geschrieben habe.

    Oben wird ein Holzkraftwerk abgebildet, oder?! Zu dem Thema habe ich die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse verlinkt und erklärt, dass die Förderung der Holzöfen ein Schuss in den Ofen war, wie so vieles aus der Ecke des grünen Fanatismus.

    Mit Herr Neu und Herr Rahmstorf, denke ich, habe ich mich insoweit auseinandergesetzt, dass beide ganz genau wissen, dass ich weder ein blinder Skeptiker noch gegen Umweltschutz an sich bin, ganz im Gegenteil.

    Dass Herr Rahmstorf unter anderen von Klimatologenkollegen kritisiert wird, können Sie hier lesen:

    http://meteo.lcd.lu/…st/tagesanzeiger.050216.pdf

    oder ganz aktuell:

    http://www.telegraph.co.uk/…-climate-change.html

    Wie und ob ich Herr Rahmstorf als grünen Fanatiker bezeichnet hätte, wäre mir selbst nicht bewusst.

    Ich wollte bloss wieder einmal aufzeigen, wohin blinder Aktionismus hinführen kann.

    Da erklären schon einige, dass die Wirtschaftskrise eigentlich überhaupt kein Problem ist. Wohl dieselben die früher sagten dass ein Ölpreis von mehr als 100 Dollar kein Problem ist.

    Die Leute, die in den nächsten 12 Monaten unter die Armutsgrenze rutschen, werden da wohl eine andere Ansicht haben. Ich bin sicher, dass den meisten von denen ein Meeresspiegelanstieg, den sie nicht einmal erleben werden, ziemlich egal sein wird?!

    Vor allem aber fand ich es witzig, dass plötzlich Holzfeuer gesünder sein sollte als Öl, Gas oder Atomkraft. Das hat doch niemand ernsthaft gedacht?! Es gibt doch auch saubere Kohlekraftwerke?!

    Und erklären Sie mir jetzt bitte nicht, die böse Industrie oder die bösen skeptischen Laien hätten das Holzfeuer wieder grün gemacht! ;-)))

    Es erstaunt vor allem immer wieder, dass es am Ende niemand gewesen sein will.

    Haben Sie schon einmal irgendwo gelesen, wieviele Hunde wieviele Rinder verspeisen, die wieviel Methan ausgasen? Und warum nicht? Na, m.E. weil so viele Grüne Hundebesitzer sind. Deshalb ist es ja auch egal, wenn ich als Jogger gebissen werde oder viele Tierarten den Wald meiden, der von Hunden besucht wird.

    Man kehrt ja nie gern vor der eigenen Haustür?!

    Ich kritisiere die fanatischen Klimaskeptiker ja auch!

    Ich hoffe, damit ist meine Sichtweise etwas klarer geworden?

    Liebe Grüsse
    Eddy

  23. @Eddy

    *Dass Herr Rahmstorf unter anderen von Klimatologenkollegen kritisiert wird, können Sie hier lesen:
    http://meteo.lcd.lu/…st/tagesanzeiger.050216.pdf
    oder ganz aktuell:
    http://www.telegraph.co.uk/…-climate-change.html*

    Wenn Sie sich die Mühe gemacht hätten, Ihre eigenen Links mal durchzulesen, wäre Ihnen möglicherweise aufgefallen, dass Herr Rahmstorf nirgends auftaucht – außer in Ihrer Interpretation. Und der Plural „Klimatologenkollegen“ passt auch nicht, weil im zweiten Text überhaupt kein solcher zitiert wird.

    Haben Sie ernsthaft geglaubt, das prüft keiner nach?

    EDIT: Hmmm, und wenn ich Redakteur beim Tagesanzeiger wäre, hätte der Herr von Storch den Text wahrscheinlich glatt zurückgekriegt. Haufenweise pauschale Anwürfe und dann keinen einzigen Namen nennen, das ist schon einigermaßen dreist.

  24. @Eddy

    Können Sie

    [nicht woanders kommentieren (wegen inakzeptabler Ausdrucksweise leicht modifiziert. Die Redaktion)]

    ?

    Der Dank der KlimaLounge Leser wäre Ihnen gewiss.

  25. Ebel

    „Züchtung von Saatgut, daß keine zweite Ernte erlaubt. Wer darauf reinfällt wird abhängig und kann kein Saatgut für eine neue Aussaat gewinnen. Schon Hybridsaatgut ist fraglich: die nachfolgenden Generationen bringen geringere Erträge.“

    Auch durch dauernde Wiederholung bleibt das ein Märchen für Gutmenschen. Reissaatgut aus eigener Ernte kostet hier 720 Peso/Hektar (60 KG), Ertrag 1-2 t/h. Hybridsaatgut kostet 2.750 Peso/h (15 KG/h reichen wegen anderer Aussaat- und Pflanzmethode), Ertrag 6-13 t/h. Bruttoerlös ca. 12.000 Peso/t. 1 € = 62 Peso.

    Zertifiziertes Saatgut (ebenfalls nicht zur Wiederaussaat geeignet) ist hier am verbreitesten, kostet 1.500 Peso/h und bringt 3-6 t/h. Eigenes Saatgut wird praktisch überhaupt nicht verwendet, weil das ganz einfach ein schlechtes Geschäft ist.

    Hybridsaatgut wird in einem extrem aufwändigen Verfahren gezüchtet, das ist der Grund für die hohen Preise. Dabei geht es nicht nur um höhere Erträge direkt, sondern auch um Resistenzen gegen Schädlinge, Trockenheit, Salzwasser usw.

    Hybridsaatgut ist übrigens etwas anderes als genmanipulierte Saat. Die gewünschten Eigenschaften entstehen durch jahrelange natürliche Kreuzungen.

  26. Nachtrag Hybridsaatgut

    Hybridsaatgut benötigt mehr Dünger und kann auch nicht ständig auf derselben Fläche nachgepflanzt werden. Der höhere Ertrag bedingt eben auch eine verstärkte Nährstoffaufnahme.

    Die im vorherigen Posting genannten Erträge beziehen sich auf Rohreis. Dieser besteht aus dem eigentlichen, weißen Reiskorn, Kleie und Reishülse. Das Hybridsaatgut hat eine höhere Ausbeute (67%) gegenüber normalen Reis (62%), das bedeutet ca. 8% höhere Einnahmen. Auch haben manche Hybridsorten eine bessere Geschmacksqualität und erzielen höhere Preise.

    PS: Habe vorhin mit unserem Nachbarn gesprochen, ein mittelgroßer Reisfarmer. Der hat letzten Dezember erstmals Hybrid gepflanzt und auf Anhieb 9 t/h geschafft.

  27. An alle

    Dass Herr Von Storch Herr Rahmstof insbesondere visiert mit seiner Kritik, ist zumindest Herr Rahmstorf bewusst, und auch hier denke ich, habe ich mich mit Herr Neu ausführlich, und sehr zu meiner Freude, objektiv, auseinander setzen können.

    Danke noch einmal an die Herren Rahmstorf und Neu für diesen interessanten Austausch.

    Liebe Grüsse
    Eddy

  28. Klima & Politik

    @Eddy
    #Erstens hat die Politik die
    Klimaforschung zu ihrem Instrument gemacht.#
    Das steht so in diesem Link:
    http://meteo.lcd.lu/…st/tagesanzeiger.050216.pdf
    und ist meiner Meinung nach falsch, denn es kommt mir mittlerweile eher so vor, als würde umgekehrt ein Schuh daraus.

    @Fischer

    Namentlich wird Herr Rahstorf nicht erwähnt, aber wer die Homepage von Herrn Rahmstorf kennt, und seine gelegentlichen Äußerungen in der Presse, der erkennt ihn zweifelsfrei wieder(erster Link von „Eddy“).
    Und als oberster „Warner“ der Nation in Sachen „Klimawandel“ ist er selbstverständlich mit im Boot.
    Bezüglich des 2. Artikels wäre es richtiger gewesen „Wissenschaftler“ zu schreiben – ok.

  29. Tagesanzeiger

    Aus dem Artikel von Hans von Storch im Tagesanzeiger noch folgendes Zitat:
    #Das heisst: Es braucht eine von der Politik unabhängige, glaubwürdige Klimaforschung.#

    Solange das IPCC in seinem „about“ zu stehen hat, daß es den „Einfluß des Menschen auf das Klima“ untersucht kann man den mehr als berechtigten Wunsch Storchs vergessen.
    Es gibt derzeit keine glaubwürdige neutrale Klimaforschung.
    Das IPCC ist nicht das Gremium, eine zu betreiben. Auch das PIK ist dazu nicht geeignet, denn es erforscht die Folgen des Klimas, wie bereits der Name „Institut für Klimafolgeforschung“ ausdrückt.
    Mich stört bei diesem Institut auch die immerwährende Präsenz der Rückversicherer…..

  30. @Jochen

    Hallo,

    Es ist interessant, wie man immer noch mehr Menschen auf diesem Planeten ernähren kann. Es ist Ihnen auch sehr hoch anzurechnen, dass Sie sich für diese Menschen einsetzen, wenn Sie auch immer wieder erklären, dass sie damit ja auch Geld verdienen.

    Ich bin auch von der Klimaforschung beeindruckt. Bald haben wir den ganzen Planeten vermessen und wir wissen, warum was wann passiert, wie bei den Wettervorhersagen.

    Was mich aber immer noch an der ganzen Diskussion stört, ist, dass man nur die Symptome behandeln will. Die Krankheit selbst, nämlich Überbevölkerung und Bebauung, so wie die Ausbeutung der Meere, wird aber nicht wirklich diskutiert.

    Wir können noch soviel weniger verbrauchen, und essen, irgendwann hat die Natur trotzdem keinen Platz mehr auf dieser Erde.

    Was nützt es dem Pendler, wenn er „Dieselschwein“ genannt wird, wenn ihm anderseits vorgeworfen wird, für den modernen Arbeitsmarkt noch viel zu unflexibel zu sein.

    Wenn dann dem Aktivisten, der solche Worte dem Normalbürger genüsslich an den Kopf wirft, einer a….., wenn die Ölpreise die 100$-grenze überschreiten, frage ich mich, ob ein klein wenig Kritik nicht manchmal angebracht ist?!

    Liebe Grüsse
    Eddy

  31. @Krishna

    Hallo,

    Wegen den unnötigen und kontraproduktiven Zwischenrufen hatte ich ihre Links noch nicht einmal gelesen.

    Dabei hatte ich das Thema Humus nicht einmal angesprochen. Wer hat denn diesen Raubbau am Wald hervorgerufen? Die Industrie, die Technik, die Wissenschaft, die Klimaskeptiker, die Atomlobby, oder das angeblich von der Industrie gekaufte WHO?

    Genau die von realclimate, Greenpeace und Herr Rahmstorf (scheinbar?) so geliebten „Zwischenrufer“ in Foren, Medien und TV, nennen wir sie der Einfachheit halber einfach einmal „Gutmenschenlobby“, haben die „Politik“ und einige andere dazu „getrieben“ Wald und Nahrung zu verheizen.

    Anscheinend fühlen sich einige hier persönlich angesprochen, wenn ich bloss das erkläre, was der WBGU sogar selbst sagt.

    Und genau diese Leute sind daran „Schuld“, dass ich meine Zeit überhaupt noch in solchen Foren verschwende, mich dafür zu rechtfertigen und sogar dauernd zu entschuldigen, dass ich ein selbst denkendes menschliches Wesen bin.

    Liebe Grüsse
    Eddy

  32. Fragwürdiger Einstand

    V. Brunkhorst @Gans

    „Warum nicht erst das Gehirn einschalten…“ etc.

    Sehr geehrter Herr von Brunkhorst, da Sie so darauf Betonung legen, noch nie im Blog aufgetreten zu sein und nun ihr langes Schweigen nicht mehr aufrechterhalten können, dann sollten Sie zumindest die Formen der zivilisierten Umgangssprache wahren, sonst wird von Ihnen der Eindruck vermittelt, dass die Blogteilnehmer durch Ihre bisherige Enthaltung nicht viel versäumt haben.

    Die kritische Nachfrage von Herrn Gans auf einen „Solarforscher“, zeigt die eigentliche Schwachstelle solcher vermeintlich unabhängiger Gremien, die für den Außenstehenden als „erlaucht“ erscheinen, in Wirklichkeit aber Interessenpolitik für monetäre Strömungen betreiben und somit nicht unabhängig, da bezahlt sind, obwohl Titel und Bezeichnung dies eigentlich in der Öffentlichkeit hinterlegen sollen. Zu der Problematik, von vermeintlich unabhängigen Wissenschaftlern, kam i.ü. gestern im ZDF eine, für den interessierten Zuschauer aufschlussreiche Sendung mit dem Titel „Das Pharmakartell“.

    Über die „Unabhängigkeit“ von Herr Prof. Dr. Rahmstorf ist z.B. hier etwas zu erfahren: http://www.klimaskeptiker.info/rahmstorf.php oder, wem dies zu „lagerhaftig“ ist, hier: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=070213039(2. Abschnitt). Herr Dr. Sven Titz hat in S.d.W. 04/07 („Wolkige Projektionen“, S. 26-30) unbedingt Recht, wenn er fordert, dass die ökonomischen und politischen Interessen offen gelegt werden sollten!! Aber leider ist dies in der realen Welt nicht der Fall. In dem Artikel in S.d.W. ist interessanterweise auch zu lesen, dass z.B. die Erwärmung der Weltmeere überschätzt wurde und, um auf einen, von Prof. Dr. Rahmstorf genannten Bericht der WBGU, „Die Zukunft der Meere – zu warm, zu hoch zu sauer“ kurz einzugehen, das „Sach“-Gutachten an der Realität vorbeizielte. Die Folgen dieser, entweder schlecht recherchierten oder nicht objektiv verfassten WBGU-Berichte und der daraus resultierenden (falschen) politischen Handlungsempfehlungen, haben wir alle zu tragen. Deshalb möchte ich einen Artikel in Bild der Wissenschaft aufgreifen, der die Öffentlichkeit vor solchen Fehlberichten schützen könnte – er geht auch auf einen weiteren Blogbeitrag ein.

    Fischer @Eddy 09.12.2008 | 13:46
    „*Dass Herr Rahmstorf unter anderen von Klimatologenkollegen kritisiert wird, können Sie hier lesen:“

    Eine aktuelle und wie ich meine, fundierte Kritik an Herrn Prof. Dr. Rahmstorf ist in „Bild der Wissenschaft“ (10/08), „Wer sich irrt, soll zahlen“ in dem Interview mit Herrn Prof. Dr. Reichholf nachzulesen. Aber wenn diese Forderung (Interview-Titel) einziehen sollte, dann wären wohl etliche Klimaforscher pleite. Viele Grüße RL.

  33. Besetzung des WBGU

    Mich wurde einmal interessieren, welches Ministerium wen in den WBGU berufen hat. Warum sind die Industrieverbände nicht vertreten?

  34. @Leistenschneider

    Lieber Herr Leistenschneider, das ist ja eine tolle Verschwörungstheorie! Da hat die Münchner Rück vor 5 Jahren einen Sammelband zum Klimawandel herausgegeben (sehr empfehlenswert übrigens, Sie können das bei online-Buchhändlern bestellen), in dem zahlreiche deutsche Klimaforscher zur verschiedenen Aspekten des Themas Aufsätze geschrieben haben – u.a. auch Herr Von Storch. Und deshalb zweifeln Sie die Unabhängigkeit dieser Forscher an? Wer sich an einer Buchpublikation beteiligt wird dadurch korrumpiert?

    Sie glauben wohl jeden Blödsinn, den Sie auf irgendwelchen Skeptikerwebsites lesen?

  35. korrupte Forscher…

    Wow! Da wagt es ein Herr Rahmstorf, bei einer Klimatagung aufzutreten, die von der Münchner Rück organisiert wurde! Und sein Beitrag erscheint im Tagungsband! Der Mann muss ja korrupt sein! Ja, die ganze deutsche Klimaforschung ist korrupt, denn fast alle waren bei dieser Tagung!

    Und dann die skandalöse Temperaturkorrektur in den historischen Daten der 1940er-Jahre (mehr dazu hier: http://www.realclimate.org/…f-buckets-and-blogs/ ). Ja, da muss man das ganze WBGU-Gutachten doch wegschmeißen!

    Besser kann man die Substanz-, Halt- und Hilflosigkeit der Attacken auf die Wissenschaft seitens der Klimaskeptiker wohl nicht illustrieren, als durch das, was Gans, Eddy, Leistenschneider & co. hier zelebrieren.

  36. @ H. Glaser

    Sie meinen sicher was die Wissenschaft zu Holzkraftwerken sagt, der Klimablog „Klimalounge“ aber verschweigt?!

    Oder was der WBGU sagt und Herr Rahmstorf verschweigt?!

    Interessante wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Leuten wie Ihnen!!! 😉 Danke erst einmal für die Pauschalisierung!

  37. PIK / Rück

    @Glaser
    @ v. Brunkhorst

    Unabhängig davon, daß H. Rahsmtorf seine Vorträge für und sicher auch im Interesse der Rückversicherer hält sehe ich aber doch weitere „Verwicklungen“, die sich da nennen
    “ Verein der Freunde und Förderer des PIK e.V.“
    #Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Dazu soll das PIK vor allem durch Beschaffung von Mitteln zur Verwirklichung seiner steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecke und durch Förderung und Pflege seines Ansehens als Institution unterstützt werden#
    Neben vielen anderen auch Mitglied:

    #- Münchner Rückversicherung (vertreten durch
    Herrn Prof. Dr. Peter Höppe), München
    #

    #Klimawandel und Gerechtigkeit“ heißt ein Forschungsprojekt, in das das
    Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und das Institut für Gesell-
    schaftspolitik (IGP) als Auftragnehmer sowie die Münchner Rück Stiftung
    und MISEREOR als Auftraggeber eingebunden sind.#
    http://www.coast.uni-oldenburg.de/…chtigkeit.pdf

    #Münchener Rück
    Die Münchener Rück ist die weltweit zweitgrößte Rückversicherungsgesellschaft und engagiert sich
    seit den 70er in der internationalen Klimadebatte.
    »Für die Münchener Rück sind Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen ein
    wichtiges Instrument, um unsere führende Position bei der Umsetzung neuester
    Forschungsergebnisse in der Risikobewertung auszubauen. Dabei ist der Wissenstransfer
    keine Einbahnstrasse von der Hochschule in die Wirtschaft. Im Gegenteil: Wir stellen
    beispielsweise Informationen über weltweite Naturkatastrophen aus unserer über Jahrzehnte
    aufgebauten NatCatService-Datenbank der Wissenschaft zu Forschungszwecken zur
    Verfügung …«
    Ernst Rauch · Abteilungsleiter Sturm-, Wetter- und Klimarisiken, GeoRisikoForschung,
    Münchener Rück#
    http://www4.fh-eberswalde.de/…nge_Management.pdf

    Ich wil jetzt hier nicht alles mit Links vollmüllen, was mir wieder berechtigete Kritik einbringen würde, nur
    http://www.google.de/…k%22&start=10&sa=N
    bringt genug Infos hervor, um die Kommentare der o. angesprochenen ad absurdum zu führen.
    Die Interessenlagen der beiden, PIK und MR sind unübersehbar, und der Kooperationen gibt es viele.

    @v. Bronkhorst
    #Und deshalb zweifeln Sie die Unabhängigkeit dieser Forscher an ?#

    Wer selbst, wie Herr Rahmstorf angesehene, weltweit anerakannte Wissenschaftler als Lobbyisten verurteilt ( SInger, z.B.), der sollte daran denken, daß er selbst im Glashaus sitzt.

  38. Saisongemüse od. die Pflicht d. Regierun

    @ Herr Rahmstorf

    Dieser blog ist eine sehr lobens- und lesenswerte Ausnahme, denn leider zu selten sind „Entscheidungsbeeinflusser“ so transparent.
    Seit zwei Jahren arbeite ich mit deutschen, dänischen und englischen Schülern an einem Projekt, das die Nachhaltigkeit der beteiligten Schulen verbessern soll. Der Enthusiasmus ist groß, die Ergebnisse leider sehr klein. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es naiv ist zu glauben, freiwilliger Verzicht auf z.B. Stand-by könnte helfen, den Klimawandel zu bremsen. Nein, der Staat muss für die notwendigen Regeln sorgen. Der Einzelne ist damit überfordert. Freiheit, Sicherheit und Wohlergehen für alle zu sichern, ist seit der Aufklärung die Aufgabe und einzige Legitimation von Herrschaft (life, liberty, pursuit of happiness). Oder warum läßt man freie Bürger nicht einfach frei fahren -also ohne Regelung durch die StVo?
    Man hat den Eindruck, dass die Regierenden sich nicht bewusst sind, welche Schuld sie durch ihr Zögern, ihre Angst zu handeln, auf sich laden. Warum z.B. hat man nie wieder etwas von dem Vorschlag des damaligen britischen Umweltministers Miliband gehört, eine Carbon-Credit Card einzuführen, sozusagen einen Emissionshandel für alle? Gerade die Entwicklung der Emissionen der letzten Jahre hat gezeigt, daß ein größeres Bewußtsein allein nichts ändert, die Finanzkrise nun, dass Regierungen eine Fürsorgepflicht haben, die Freiheit des Marktes zur Unfreiheit der Individiuen führt.
    Wir rennen bei Ihnen persönlich sicher offene Türen ein, aber vielleicht könnte eine deutliche und wiederhlte Erinnerung der Regierenden an ihre Verantwortung allen Menschen gegenüber und nicht einzelner Wirtschaftszweige mehr bewirken als der gutgemeinte Apell häufiger mal das Auto stehen zu lassen oder Gemüse der Saison zu kaufen. Erdbeeren im November gehören verboten, genauso wie Dioxin in Schweinefleisch.

  39. Beratung

    Beraten unserer honorigen Wissenschaftler auch dahingehend, daß das, was jetzt derzeit angeblich mit dem Klima passiert, alles schon mal da gesesen ist und vor 80 Jahren etwa ausführlich in den Zeitungen, fast wie heute, beschrieben wurde ?
    Nebenbei eine andere Frage ?
    Ist das was man hier lesen kann:
    http://www.spiegel.de/…ama/0,1518,596279,00.html
    globales Wetter ?
    (#Winter in New Orleans: Frühester Schneefall seit Beginn der Wetteraufzeichnungen#)

  40. Wer sich irrt soll zahlen

    Die Äusserung von Prof. Reichholf in Bild der Wissenschaft finde ich sehr interessant. Wer sich irrt, soll zahlen. Damit bin ich, und sicher auch viele Klimatologen, die im IPCC mitgearbeitet haben, sicher einverstanden. Natürlich unter der Bedingung, dass auch Herr Reichholf zahlt, wenn er sich irren sollte (d.h. die Klimaerwärmung trotz seiner Entwarnung eintrifft).

    Und wenn’s schon um’s Zahlen geht, ein Tipp an die Herren Gans, Leistenschneider und Kollegen: Es gibt zahlreiche Klimawissenschaftler, die gerne mit Ihnen über das Eintreffen bzw. Ausbleiben der Erwärmung eine Wette abschliessen. Wer so überzeugt ist, dass der IPCC-Bericht falsch liegt, geht da ja kein Risiko ein.

  41. Urs Neu Wer sich irrt soll zahlen, 16.12

    Sehr geehrter Herr Dr. Neu,

    erfreulich zu lesen, dass wir einer Meinung sind. I.ü. steht meine Wette an Herrn Prof. Dr. Rahmstorf vom 20.10.2008, über die Summe von 5.000€ in dem Blog, „Ende der Schmelzeissaison“ noch immer im Raum.

  42. Wetten

    @Urs Neu
    Mit Sicherheit werde ich keine Wette eingehen, da ich in diesem Zusammenhang, wie auch von mir bereits andernorts in diesem Blogg angedeutet habe, daß ich diese Wetterei für unseriös halte. Daran wird sich auch nichts ändern, wenn die Wahrscheinlickeit im IPCC Bereich mit umgekehrten Vorzeichen liegen würde.
    Ich betrachte somit für mich diese Offerte als unseriös.
    Andererseits wurde Ihnen doch hier bereits eine Wette angeboten, auf dieses Angebot ist bisher, trotz Wiederholung, niemand eingegangen.

  43. Michael Christiansen

    Ich werde den leisen Verdacht nicht los, dass die Gefahr durch den CO2 Ausstoß möglicherweise geringer als propagiert ist. Andernfalls gäbe es schon längst wirksame Maßnahmen. Nur mal ein Beispiel, weil Sie es angesprochen haben:

    Der Luftverkehr könnte drastisch reduziert werden, wenn der Lufttransport von gekühlten, frischen Lebensmitteln und Blumen zunächst schrittweise durch eine Abgabe drastisch verteuert und dann nach einigen Jahren ganz verboten würde.

    Damit hätten die Produzenten genügend Zeit zur Umstellung und die Konsumenten würden irgendwann die Erdbeeren im Winter nicht mehr vermissen.

    Statt hunderte solcher höchst wirksamen Einzelmaßnahmen wurde aber der Emissionshandel eingeführt. Der spart zwar keine einzige Tonne CO2 netto ein, ist aber eine Art globale Kopfsteuer zugunsten einiger 100 Großaktionärsfamilien.

    Es geht um Geld. Sehr viel Geld.

  44. @ Leistenschneider

    Ihr Wettangebot habe ich damals anscheinend verpasst. 30 Jahre sind etwas gar lang. Wie wäre es mit einer Wette bezüglich Anstieg bzw. Rückgang der Temperaturen über 10 Jahre. Ich setze auf ein höheres Temperaturmittel von 2009-2018 gegenüber dem Mittel 1999-2008, Sie setzen auf einen Rückgang. Referenz ist das Mittel von CRU und NASA/GISS-Datensatz. Einverstanden?

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