So lief der Monat: Januar 2015

Neues Jahr, neue Rubrik in unserem Blog HirnNetze. Ab sofort berichten wir am Ende jeden Monats was sich Neues und Spannendes ereignet hat.

Gleich zu Beginn des Monats kam unser erster selbstgestalteter Kalender heraus:

Bernstein Kalender 2015

Viele Bernstein Mitglieder haben sich Mühe gemacht und wirklich tolle und professionelle Bilder eingeschickt. Herausgekommen ist ein Kalender mit Bildern aus allen Forschungsbereichen der Computational Neuroscience. Aufgrund der großen Anfrage wird es nächstes Jahr bestimmt wieder eine Kalenderauflage geben.

Am 19. Januar kam dann die Meldung: Bundesbildungsministerin Johanna Wanka will die Arbeitsbedingungen von jungen Forschern verbessern und dafür das Wissenschaftszeitvertragsgesetz reformieren. Ein Thema, was sicherlich viele Forscherinnen und Forscher beschäftigt. Hier könnt ihr nachlesen, was Markus A. Dahlem im Nachbarblog „Graue Substanz“ dazu zu sagen hat. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Situation entwickeln wird.

Kurz danach hatten wir selber eine Nachricht zu verkünden: Münchner Neurobiologen haben erstmals die Fähigkeit der Farbkonstanz in Rennmäusen nachgewiesen. Warum das relevant ist, werden wir in einem späteren Blogbeitrag klären. Nur soviel sei jetzt schon einmal verraten: Sie haben herausgefunden, dass für die Nagetiere die Fellfarbe ihrer Artgenossen sowohl im dunklen Schatten als auch im grellen Sonnenlicht gleich aussieht. Diese höhere Wahrnehmungsleistung war bis jetzt nur von Menschen (sowie von Bienen und Goldfischen) bekannt.

Ansonsten laufen in der Bernstein Koordinationsstelle und dem Bernstein Zentrum Mannheim-Heidelberg schon die ersten Vorbereitungen für die Bernstein Konferenz im September. Nachdem wir die letzten zwei Jahre bereits Satellitenworkshops angeboten haben, werden sie auch dieses Jahr wieder stattfinden. Vorschläge von Computational Neuroscientists unter euch sind gerne gesehen – der Aufruf ist gerade gestartet, die Anträge können bis zum 15. März eingereicht werden! Wir sind gespannt, welche uns im Februar erreichen werden..

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Mareike Kardinal hat in Tübingen Biologie studiert. Danach promovierte sie in Saarbrücken und Peking über die Modulation der Zeitwahrnehmung bei gesunden Probanden und neurologischen Patienten. Nun widmet sie sich der Wissenschaftskommunikation. Sie ist für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Bernstein Netzwerks verantwortlich.

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