Hubble zum Mitmachen

"Hubbles next Discovery – You Decide" – so heißt eine Aktion des Space Telescope Science Institute zum Internationalen Astronomiejahr. Aus sechs noch nie vom HST beobachteten Deep-Sky-Objekten können Internetnutzer dasjenige auswählen, das Hubble als nächstes ablichten soll.

Zur Wahl stehen die Sternentstehungsregion NGC 6634, die planetarischen Nebel NGC 40 und NGC 6072, die Spiralgalaxie NGC 5172, zudem NGC 4289, eine Galaxie in Kantenlage sowie das interagierende Galaxienpaar Arp 274. Noch bis zum 1. März läuft die Aktion, zu gewinnen gibt es einen Ausdruck des Siegerbilds.

Dank an Andreas Schnabel, in dessen Blog ich über die Hubble-Aktion gestolpert bin!

Jan Hattenbach

Mit dem Astronomievirus infiziert wurde ich Mitte der achtziger Jahre, als ich als 8-Jähriger die Illustrationen der Planeten auf den ersten Seiten eines Weltatlas stundenlang betrachtete. Spätestens 1986, als ich den Kometen Halley im Teleskop der Sternwarte Aachen sah (nicht mehr als ein diffuses Fleckchen, aber immerhin) war es um mich geschehen. Es folgte der klassische Weg eines Amateurastronomen: immer größere Teleskope, Experimente in der Astrofotografie (zuerst analog, dann digital) und später Reisen in alle Welt zu Sonnenfinsternissen, Meteorschauern oder Kometen. Visuelle Beobachtung, Fotografie, Videoastronomie oder Teleskopselbstbau – das sind Themen die mich beschäftigten und weiter beschäftigen. Aber auch die Vermittlung von astronomischen Inhalten macht mir großen Spaß. Nach meinem Abitur nahm ich ein Physikstudium auf, das ich mit einer Diplomarbeit über ein Weltraumexperiment zur Messung der kosmischen Strahlung abschloss. Trotz aller Theorie und Technik ist es nach wie vor das Erlebnis einer perfekten Nacht unter dem Sternenhimmel, das für mich die Faszination an der Astronomie ausmacht. Die Abgeschiedenheit in der Natur, die Geräusche und Gerüche, die Kälte, die durch Nichts vergleichbare Schönheit des Kosmos, dessen Teil wir sind – eigentlich braucht man für das alles kein Teleskop und keine Kamera. Eines meiner ersten Bücher war „Die Sterne“ von Heinz Haber. Das erste Kapitel hieß „Lichter am Himmel“ – daher angelehnt ist der Name meines Blogs. Hier möchte ich erzählen, was mich astronomisch umtreibt, eigene Projekte und Reisen vorstellen, über Themen schreiben, die ich wichtig finde. Die „Himmelslichter“ sind aber nicht immer extraterrestrischen Ursprungs, auch in unserer Erdatmosphäre entstehen interessante Phänomene. Mein Blog beschäftigt sich auch mit ihnen – eben mit „allem, was am Himmel passiert“. jan [punkt] hattenbach [ät] gmx [Punkt] de Alle eigenen Texte und Bilder, die in diesem Blog veröffentlicht werden, unterliegen der CreativeCommons-Lizenz CC BY-NC-SA 4.0.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Einen Ausdruck!? Nicht von Generösität.

    …zu gewinnen gibt es einen Ausdruck des Siegerbilds.

    Na da hat ja mal einer die dicken Spendierhosen angehabt. LOL Ich habe das zwei-, dreimal gelesen und kann es immer noch nicht glauben…

    Schoppküttelnde Grüße,
    Andreas

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