Hell wie die lichte Nacht

Heute abend ist „Earth Hour„, und wir sind mal wieder aufgerufen, eine Stunde das Licht auszuschalten. Zweck der Aktion: Aufmerksam machen auf die Tatsache, dass es sich der Homo Sapiens offenbar immer selbstverständlicher leistet, die Nacht zum hellen Tag zu machen, und dabei enorme Mengen an Energie und CO2 aufwendet. Aus Angst vor der Dunkelheit, um des Fortschritts willen oder einfach aus Gedankenlosigkeit – längst wird nicht nur der Sicherheit wegen beleuchtet. „Dank“ immer sparsamerer Leuchtmittel braucht man, so hätten es Stromversorger und Beleuchtungsmitterhersteller wohl gern, auch nicht mal mehr ein schlechtes Gewissen dabei zu haben.

Heller, immer heller. Aber solange der Strom aus der Steckdose kommt… (NGDC/DMSP/ESA)

Nun sind Aktionen dieser Art rein symbolisch und ihr direkter Nutzen schwer bis gar nicht messbar. Allerdings verschaffen sie dem immer noch unterschätzten Umweltproblem „Lichtverschmutzung“ immer wieder ein wenig Öffentlichkeit. So hat GEO.de das Thema anlässlich der Earth Hour auf die Tagesordnung geholt, und ein Interview mit Andreas Hänel, dem Fachgruppenleiter Dark-Sky der VdS, online gestellt.

Wie enorm die Lichtverschmutzung in den letzten 18 Jahren in Europa zugenommen hat, zeigt das obige Bild, das die ESA gestern veröffentlicht hat. Was jedem Amateurastronomen, der den Nachthimmel im Auge hat, seit langem klar ist, wird hier erschreckend deutlich vor Augen geführt: Die dunkle Nacht – sie gibt es nicht mehr. Nicht in Deutschland und zunehmend auch nicht mehr in Kontinental-Europa. Ist das nun Fortschritt?

Da wirkt es beinahe rührend, wenn wie in Frankreich nun versucht wird, wenigsten ein paar Lichter abzuschalten, wenn sie keiner braucht. Schaufensterbeleuchtung etwa. Natürlich wäre es „geschäftsschädigend“, wenn Ladenbesitzer tief in der Nacht ihre Beleuchtung abschalten müsste, so liest man. Das ist sicher so. Denn ob ich ein einem bestimmten Laden einkaufe, hängt schließlich entscheidend davon ab, ob da auch um vier Uhr morgens Licht brennt.

Also ich mache mit bei der Earth Hour. Ich schalte meine Hausfassadenbeleuchtung aus supersparsamen, superhellen LEDs mal eine Stunde ab (um sie dann bis zum Morgen wieder einzuschalten). Und wenn ich mal wieder ein paar Sterne sehen will, fliege ich eben dahin, wo’s noch dunkel ist. Solange ich die Flugtickets noch bezahlen kann. Das ist dann mein Beitrag für Klima und Wirtschaft. Muss ja nicht im Widerspruch zueinander stehen. 

PS: Glücklicherweise sind nicht alle so zynisch wie dieser Blogger: So gibt es Initiativen zum Schutz der Nacht wenigstens in einigen „Reservaten“ wie dem Westhavelland, dem Harz, der Schwäbischen Alb oder in Südbrandenburg. Ihnen allen sei dabei viel Erfolg gewünscht! 

Mit dem Astronomievirus infiziert wurde ich Mitte der achtziger Jahre, als ich als 8-Jähriger die Illustrationen der Planeten auf den ersten Seiten eines Weltatlas stundenlang betrachtete. Spätestens 1986, als ich den Kometen Halley im Teleskop der Sternwarte Aachen sah (nicht mehr als ein diffuses Fleckchen, aber immerhin) war es um mich geschehen. Es folgte der klassische Weg eines Amateurastronomen: immer größere Teleskope, Experimente in der Astrofotografie (zuerst analog, dann digital) und später Reisen in alle Welt zu Sonnenfinsternissen, Meteorschauern oder Kometen. Visuelle Beobachtung, Fotografie, Videoastronomie oder Teleskopselbstbau – das sind Themen die mich beschäftigten und weiter beschäftigen. Aber auch die Vermittlung von astronomischen Inhalten macht mir großen Spaß. Nach meinem Abitur nahm ich ein Physikstudium auf, das ich mit einer Diplomarbeit über ein Weltraumexperiment zur Messung der kosmischen Strahlung abschloss. Trotz aller Theorie und Technik ist es nach wie vor das Erlebnis einer perfekten Nacht unter dem Sternenhimmel, das für mich die Faszination an der Astronomie ausmacht. Die Abgeschiedenheit in der Natur, die Geräusche und Gerüche, die Kälte, die durch Nichts vergleichbare Schönheit des Kosmos, dessen Teil wir sind – eigentlich braucht man für das alles kein Teleskop und keine Kamera. Eines meiner ersten Bücher war „Die Sterne“ von Heinz Haber. Das erste Kapitel hieß „Lichter am Himmel“ – daher angelehnt ist der Name meines Blogs. Hier möchte ich erzählen, was mich astronomisch umtreibt, eigene Projekte und Reisen vorstellen, über Themen schreiben, die ich wichtig finde. Die „Himmelslichter“ sind aber nicht immer extraterrestrischen Ursprungs, auch in unserer Erdatmosphäre entstehen interessante Phänomene. Mein Blog beschäftigt sich auch mit ihnen – eben mit „allem, was am Himmel passiert“. jan [punkt] hattenbach [ät] gmx [Punkt] de Alle eigenen Texte und Bilder, die in diesem Blog veröffentlicht werden, unterliegen der CreativeCommons-Lizenz CC BY-NC-SA 4.0.

29 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Volle Unterstützung!

    Schön, dass die Earth Hour hier angesprochen wird. Ich wollte eigentlich auch was dazu schreiben, fand das Thema aber bei dir besser aufgehoben.

    Ich ärgere mich jede Nacht über die Straßenlaterne vor meinem Haus. Die beleuchtet nicht nur Straße und Gehweg, was ja noch angehen mag, sondern strahlt ringsumher. Wirklich dunkel ist es bei mir nachts in keinem Zimmer auf der Straßenseite mehr, und das liegt bestimmt nicht an mir.

    Dabei würde schon ein kleiner Schirm an der Laterne reichen. Wir reden da nicht von High-Tech. Wenn dann das Licht vom Leuchtkörper zu, sagen wir 90% statt wie jetzt maximal 40% die Straße treffen würde, müsste dann ja die Hälfte der Wattzahl ausreichen, um die Straße so wie jetzt auszuleuchten.

    Und jetzt multiplizieren wir mal die eingesparte elektrische leistung für eine Laterne mit den Stunden, die sie jede Nacht eingeschaltet ist und mit den vielen Hundert Laternen in meiner Stadt, die ebenso ineffizient sind und ebenso leicht effizient gemacht werden könnten …

    Ja, lieber Herr Oberbürgermeister Jochen Partsch von den Grünen, der Sie nun schon ein Jahr im Amt sind, wovon man wirklich nicht viel merkt: Hier ist ein Feld, wo Sie mal etwas in Richtung umfassender Umweltschutz bewegen könnten, wenn Sie es wirklich wollten.

  2. Lichtverschmutzung keine Thema

    Bei nicht Astronomie affinen Menschen ist das Problem der zunehmenden Lichtverschmutzung leider kein Thema. Viele verstehen nicht, dass es bei der Astronomie nicht nur darum geht, Lichtpunkte am Nachthimmel zu beobachten. Schließlich sehen beleuchtete Kirchen, Burgen oder Bäume, bunte Lichtinstallationen an Firmengebäuden und diverse Lasershows am Nachthimmel doch so toll aus. Außerdem wo kämen wir da hin, diese Werbemaßnahmen zu verbieten? Licht ist ja ein Garant für Sicherheit in der Nacht. 😉 Wieder Andere sind für das Problem aber durchaus empfänglich insbesondere diese, die die Milchstraße mal von einem dunklen (südlichen) Standort aus betrachten konnten.

    Ich weiß noch meine ellenlange Diskussion mit einem User aus dem SciFi-Forum zum Thema, der nicht überzeugt werden konnte, dass die Vermeidung unnötigen Lichts die bessere Alternative ist zumal der Nachthimmel zu unserem Kulturgut zählt. Deshalb begrüße ich uneingeschränkt die Initiative, Sternenparks in Europa zu errichten.

    Ich bin noch einer der wenigen Glücklichen, die hier in Südbrandenburg einen dunklen Nachthimmel genießen können. Ich war letzte Woche – zur Schönwetterkatastrophe – mal draußen an meinem Beobachtungsstandort und maß die Dunkelheit des Himmels mit dem SQM-L und kam auf sehr guten Wert von 21,57 mag/arcsec² – was aber eher die Ausnahme als die Regel darstellt.

  3. Straßenbeleuchtung @Michael Khan

    Sicher ahnt Ihr Bürgermeister gar nicht, dass Sie Sich durch die Straßenlaterne gestört fühlen. Ich weiß jetzt nicht, wie es mit der Bürgerbeteiligung in Ihrer Stadt oder Ihrem Bundesland aussieht. Ich würde so einen Missstand aber zumindest mal melden. Es gibt bestimmt eine Stelle, wo man Ihnen weiterhelfen kann. Vielleicht hier:
    http://www.rp-darmstadt.hessen.de/…45cebcd99e5cc

    Außerdem las ich, dass man bereits 2009 ein neues Beleuchtungskonzept getestet hat, was ist daraus geworden? http://idw-online.de/pages/de/news?id=294918

  4. Der Mensch?

    „…. die Tatsache, dass es sich der Homo Sapiens offenbar immer selbstverständlicher leistet, die Nacht zum hellen Tag zu machen …“

    Da muß ich aber protestieren! Die Indianer am Amazonas, die Papuas und die Slumbewohner in der dritten Welt, denen es an Geld fehlt, sind an der Beleuchtung überhaupt nicht beteiligt, und sie sind doch auch Menschen.

    Man sollte etwas mehr auf seine Wortwahl achten, damit man nicht entweder manche Menschen als nicht zur Menschheit gehörig bezeichnet oder ihnen eine Mitschuld an etwas zuschreibt, womit sie nichts zu tun haben.

  5. Homo Sapiens @Ludwig Trepl

    So ganz überzeugt mich Ihre Argumentation jetzt aber nicht. Slumbewohner leben keineswegs umweltkonform. Natürlich kann man ihnen das nicht zum Vorwurf machen, aber es ist halt so. In vielen Ländern macht man auch große Anstrengungen, die Slums zu sanieren. Außer einer Kanalisation bekommen sie dann natürlich Elektrizität, damit sie, genau wie wir, die Nacht zum Tage machen können. Und auch die Indianer am Amazonas oder die Papuas lässt man nicht immer leben, wie sie wollen, sondern sie müssen sich zunehmend unserem Lebensstil anpassen. Insofern bringt es wohl wenig, wenn man hier versucht die Menschen in gut und böse, bezüglich der Lichtverschmutzung, einzuteilen. Ein Umdenken kann nur gelingen, wenn ALLE Menschen für das Problem sensibilisiert werden. Denn letztendlich sitzen wir doch alle im selben Boot.

  6. @Mona

    Sicher ahnt Ihr Bürgermeister gar nicht, dass Sie Sich durch die Straßenlaterne gestört fühlen.

    Ob ich mich persönlich gestört fühle, ist, finde ich, hier vollkommen nebensächlich. Die Straßenbeleuchtung ist, wie der Name sagt, zur Beleuchtung der Straßen da, nicht zur Beleuchtung des Inneren von Häusern. Letzteres ist Aufgabe der Innenbeleuchtung, und über Letztere sollten die Anwohner individuell entscheiden.

    Ich meine: Bestrebungen zur Effizienz können an der Straßenbeleuchtung nicht vorbeigehen. Wenn die Straßenbeleuchtung anderes beleuchtet als die Straße, ist das nicht effizient, sondern Verschwendung.

    Kurz gefasst: Wenn man Verschwendung (und zwar durchaus erheblichen Ausmaßes) leicht abstellen oder zumindest reduzieren kann – und das ist hier der Fall – dann sollte man das auch tun.

  7. Papuas haben kein elektrisches Licht?

    Ich war zwar noch nie in Papua-Neuguinea (wo, wie ich vermute, die meisten der Papuas leben), aber wenn ich mir diese Bilder der Hauptstadt Port Moresby anschaue, dann würde es mich wundern, wenn die dort alle nur bei Kerzenschein sitzen.

    Gerade, wer anderen eine
    nachlässige Wortwahl vorwirft, steht besonders in der Pflicht, mit gutem Beispiel voranzugehen.

  8. @Mona (2)

    Denn letztendlich sitzen wir doch alle im selben Boot.

    Das stimmt natürlich und gilt allgemein für jede Form der gedankenlosen Ressourcenverschwendung und der Vernichtung eines wertvollen Allgemeinguts.

    Aber bei der Lichtverschmutzung gilt das noch etwas weniger als bei anderen Formen der Verschmutzung. Beispielsweise ist es beim Ausstoß von klimarelevanten Abgasen so, dass das, was einer macht, jeden anderen Menschen auf der Erde betreffen wird. Selbst wenn wir jetzt den Ausstoß reduzieren und beispielsweise in China wird dafür der Ausstoß erhöht, dann verbessert sich unsere Situation nicht. (Was allerdings keine Ausrede sein darf, nichts zu tun und abzuwarten)

    Aber: Wenn wir hier Maßnahmen ergreifen, die zu einem effizienteren und umsichtigeren Umgang mit beleuchtungsquellen führen, dann verbessert sich unmittelbar unsere eigene Situation. Ein Grund mehr, zu handeln.

  9. Gebt uns die Nacht zurück!

    @Michael Khan

    „Ob ich mich persönlich gestört fühle, ist, finde ich, hier vollkommen nebensächlich.“

    Ich wollte Sie nicht angreifen. Aber anscheinend handelt es sich bei der besagten Straßenlaterne noch um ein älteres Modell und die sind weder umweltfreundlich noch angenehm für die Bewohner, da sie in alle Richtungen strahlen. Insofern würde ich mich da schon persönlich gestört fühlen. Zumal wir die Stromvergeudung durch diese Uraltmodelle mit unseren Steuergeldern auch noch mitfinanzieren müssen. Ich finde es von daher sogar ausgesprochen wichtig, dass man diese Dinge anprangert. Vor allem dann, wenn man den Missstand „leicht abstellen oder zumindest reduzieren kann“. Aber ich sehe schon, wir meinen im Prinzip das Gleiche und reden nur wieder etwas aneinander vorbei. 🙂

    Zu Teil zwei:

    „Aber bei der Lichtverschmutzung gilt das noch etwas weniger als bei anderen Formen der Verschmutzung. Beispielsweise ist es beim Ausstoß von klimarelevanten Abgasen so, dass das, was einer macht, jeden anderen Menschen auf der Erde betreffen wird. Selbst wenn wir jetzt den Ausstoß reduzieren und beispielsweise in China wird dafür der Ausstoß erhöht, dann verbessert sich unsere Situation nicht.“

    Hm, ich würde das schon im Gesamtzusammenhang sehen. Denn schließlich verbrauchen Stromquellen eine Menge an Energie und die muss ja irgendwo erzeugt werden. Langfristig bekommen alle Länder die Auswirkungen des Klimawandels durch den erhöhten CO2 Ausstoß zu spüren. Natürlich sollte man mit der Reduzierung der Lichtverschmutzung in Europa beginnen, weil sie hier ja am stärksten ist. Aber wenn man sich die Satellitenaufnahmen anschaut, dann sieht man, dass auch China immer mehr „leuchtet“.

    „Aber: Wenn wir hier Maßnahmen ergreifen, die zu einem effizienteren und umsichtigeren Umgang mit beleuchtungsquellen führen, dann verbessert sich unmittelbar unsere eigene Situation. Ein Grund mehr, zu handeln.“

    Da haben Sie vollkommen recht! Über die negativen Auswirkungen der allgegenwärtigen „Festbeleuchtung“ brauche ich von daher wohl nicht extra zu schreiben. Etwas schockiert war ich aber darüber: „Und die Lichtverschmutzung hat Folgen für die Gesundheit: Wissenschaftliche Untersuchungen lassen darauf schließen, dass ein direkter Zusammenhang zwischen einer höheren Brustkrebsrate bei Frauen und der nächtlichen Helligkeit in ihrem Wohnumfeld besteht.“
    Quelle: http://www.netdoktor.de/…-Lichtversc-1129833.htm

    Leider scheinen sich diese negativen Auswirkungen aber noch nicht überall herumgesprochen zu haben und solche Seiten wirken deshalb auf mich geradezu zynisch: http://www.konstanz.de/…6/01211/01223/index.html

  10. @Mona

    Ich wollte Sie nicht angreifen.

    Das habe ich auch nicht so aufgenommen. Ich meinte nur: Ich mag es nicht, wenn mein Haus von der Straßenbeleuchtung angestrahlt wird. Anderen ist es egal, oder sie freuen sich sgar, weil sie meinen, dass sie dann selbst weniger für Strom ausgeben können.

    Deswegen sollte das „Gestört-werden“ nicht das Kriterium sein, sondern ganz knallhart die Effizienz.

    Mit Beschwerden über dies Thema habe ich etwas Erfahrung innerhalb meines Astronomievereins. Das wird von der Stadtverwaltung und der städtischen Stromversorgung als individuelles Problem gesehen. Wenn sich einer beschwert und seine Beschwerde Erfolg hat, dann wird genau an der einen Laterne vor dem Haus des Beschwerdeführers eine Abschirmung angebracht. Die mag dann lokal eine Verbesserung herbeiführen oder auch nicht – das Grundproblem bleibt unberührt.

    Ich meine, solange das Problem nich in Gänze verstanden und auch das Einsparpotenzial nicht gesehen wird, wird sich wenig ändern. So eine Sache kann nur gelöst werden, wenn man ihr von oben Priorität gibt. Das muss einfach zur Chefsache werden.

    Wenn erst einmal eine größere Kommune das problem konsequent angeht, dann werden andere nachziehen.

    Sie stellen im Weiteren den Zusammenhang zwischen ineffizienter Beleuchtung und erhöhtem Stromverbrauch her, und damit haben Sie vollkommen Recht. Es stimmt schon, diese Sache hat weitreichende Konsequenzen.

    Leider kann die Einführung von stromsparenden LED-Leuchtkörpern den Effekt haben, dass die Lichtverschmutzung weiter zunimmt, denn dann ist die „Strafe“ in Form einer höheren Stromrechnung weniger drastisch. Dass auch Energie verbraucht wird, um Leuchtkörper herzustellen, und dass man auch Energie verschwendet, wenn man eine Beleuchtungsanlage überdimensioniert, die dann ringsumher strahlt, statt dorthin, wo sie beleuchten soll, wird dabei oft übersehen.

  11. Umweltbewusstsein @Michael Khan

    „Deswegen sollte das „Gestört-werden“ nicht das Kriterium sein, sondern ganz knallhart die Effizienz.“

    Ich finde da sollte man sich durchaus als Teil des Ganzen sehen. In der Regel will man ja einen Missstand abstellen, weil er einem nervt. Und wenn die Straßenlaterne stört und sie zudem unnütz Strom verbraucht, dann nervt die Sache halt doppelt. Leute die sich nie über Energieverschwendung und Gesundheitsschäden durch so eine Straßenlaterne informiert haben mag das vielleicht weniger stören, weil sie dafür kein Bewusstsein haben. Es gibt ja auch eine Menge Leute, die sich einen großen Wagen zulegen, der viel Benzin schluckt, aber das wäre für mich kein Grund es ihnen nachzumachen. So ein Wagen würde mir gar keine Freude machen – das ist der Unterschied.

    „Wenn sich einer beschwert und seine Beschwerde Erfolg hat, dann wird genau an der einen Laterne vor dem Haus des Beschwerdeführers eine Abschirmung angebracht. Die mag dann lokal eine Verbesserung herbeiführen oder auch nicht – das Grundproblem bleibt unberührt.“

    Wenn sich allerdings sehr viele Leute deswegen beschweren, dann wird die Stadt das hoffentlich nicht mehr länger nur als individuelles Problem ansehen.

    „Ich meine, solange das Problem nich in Gänze verstanden und auch das Einsparpotenzial nicht gesehen wird, wird sich wenig ändern. So eine Sache kann nur gelöst werden, wenn man ihr von oben Priorität gibt. Das muss einfach zur Chefsache werden.“

    Richtig! Aber so ein „Chef“ braucht manchmal auch etwas Nachhilfe von den Bürgern.

    „Leider kann die Einführung von stromsparenden LED-Leuchtkörpern den Effekt haben, dass die Lichtverschmutzung weiter zunimmt, denn dann ist die „Strafe“ in Form einer höheren Stromrechnung weniger drastisch. Dass auch Energie verbraucht wird, um Leuchtkörper herzustellen, und dass man auch Energie verschwendet, wenn man eine Beleuchtungsanlage überdimensioniert, die dann ringsumher strahlt, statt dorthin, wo sie beleuchten soll, wird dabei oft übersehen.“

    Das sehe ich auch so. Die LED-Leuchtkörpern haben zwar eine Menge Vorteile, aber das ist noch lange kein Grund jetzt mit Energie wieder zu aasen. Außerdem haben sie eine kürzere Lebensdauer, als herkömmliche Leuchtmittel und ihre Herstellung verbraucht wahrscheinlich auch mehr Energie. http://www.led-info.de/…n/vor-und-nachteile.html

  12. @Mona

    Wenn sich allerdings sehr viele Leute deswegen beschweren, dann wird die Stadt das hoffentlich nicht mehr länger nur als individuelles Problem ansehen.

    Das Problem ist aber, wie Sie ja auch selbst weiter oben sagen, dass das allgemeine Problembewusstsein in diesem Punkt nicht besonders ausgeprägt ist. Ich meine, dieses Problem sollte man einfach mal angehen und lösen.

    Offenbar ist es in der Tat so, dass der Bürgermeister Nachhilfe braucht. Das finde ich gerade von jemand entäuschend, der immer von ökologischem Umbau und Energiewende redet. Es ist ja im Fall meiner Stadt nicht so, dass die Straßenbeleuchtung das Einzige ist, wo er genau so weiter macht wie seine Vorgänger von anderen Parteien.

    Das ist kein Grund, einfach aufzugeben, und ich gebe auch nicht auf. Trotzdem nehme ich für mich das Recht in Anspruch, darauf hinzuweisen, dass bei einem Politiker Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen.

    Zu einem technischen Thema: Dass LEDs eine geringere Lebensdauer haben sollen als andere Leuchtkörper, wäre mir neu und in der Quelle, die Sie verlinkt haben, steht es auch anders drin.

    Dort steht auf der Seite Alterung:

    Bei Standard-LED können Lebensdauern von 100000 Stunden (das entspricht 11½ Jahren ununterbrochener Leuchtdauer) erreicht werden, die höchsten angegebenen Werte liegen weit darüber (bei 109h). Die Lebensdauer hocheffizienter LED liegt niedriger, ca. bei 25000 bis 50000 Stunden.

    Das entspricht auch den Daten, die ich anderswo gelesen habe. Wobei noch zu sagen ist, dass bei den Hocheffizienz-LEDs die Entwicklung weiter geht und mit einer Verbesserung zu rechnen ist.

    Soweit mir bekannt, haben Standard-Glühbirnen eine Lebensdauer von etwa 1000 Stunden, Energiesparlampen (die ja nichts anderes sind als kleine Leuchtstoffröhren, von 10000 Stunden, große Leuchtstoffröhren von 15000-25000 Stunden.

    Von der Lebensdauer her sind also selbst heutige Hocheffizienz-LEDs der Konkurrenz bereits überlegen. Tendenziell wird sich der Vorsprung noch vergrößern.

    Dennoch spart man, wenn man das Licht zielgerichtet einsetzt, demm die Herstellung ist immer noch teuer und es macht eine Menge aus, ob man vielleicht mit der Hälfte der Laternen auskommt.

    Gestern habe ich mal einen Selbstversuch an einer Durchgangsstraße gemacht. Ich habe mich einfach mal hingestellt und die Straße herunter geschaut. Sie ist lang und gerade und man kann sie über eine große Strecke hinweg einsehen.

    Ich schaute mir da die Beleuchtung an und stellte Folgendes fest. Von der Laterne über mir konnte ich natürlich den Leuchtkörper sehen. Von der nächsten auch noch. Schon da fragt man sich, warum, aber gut – meinetwegen. Thema Redundanz. Sollte mal eine ausfallen, entstegt wenigstens nicht gleich ein dunkler Fleck.

    Aber von der nächsten und der übernächsten und von den weiteren Laternen auch noch – immer und immer konnte ich den Leuchtkörper sehen, bis hin zu kilometerweit entfernten Lampen. Das hat nun einmal keinen Sinn. Wenn eine Lampe so weit zu mir hin strahlt, anstatt konzentriert auf einige Hundert Quadratmeter in ihrer näheren Umgebung, dann ist das ineffizient und inakzeptabel und gehört verbessert.

  13. Wendehälse in der Kommunalpolitik

    @Michael Khan

    „Offenbar ist es in der Tat so, dass der Bürgermeister Nachhilfe braucht. Das finde ich gerade von jemand entäuschend, der immer von ökologischem Umbau und Energiewende redet. Es ist ja im Fall meiner Stadt nicht so, dass die Straßenbeleuchtung das Einzige ist, wo er genau so weiter macht wie seine Vorgänger von anderen Parteien.“

    Das Problem hatten wir in unserer Stadt auch, der zweite Bürgermeister ist bei uns von der ÖDP und der hat sogar eine Baumschutzverordnung gekippt, nachdem sich der Kleingartenverein dagegen wehrte, dass große alte Bäume nicht mehr so ohne weiteres hätten gefällt werden dürfen, weil sie wichtig für ein gesundes Klima sind. Ich finde es schade, dass manche Kommunalpolitiker ganz schnell sämtliche Wahlversprechen über Bord werfen, damit sie nur ja wiedergewählt werden.

    „Zu einem technischen Thema: Dass LEDs eine geringere Lebensdauer haben sollen als andere Leuchtkörper, wäre mir neu und in der Quelle, die Sie verlinkt haben, steht es auch anders drin.“

    Da haben Sie schon recht. Auf meiner verlinkten Seite hieß es unter „wirtschaftliche Nachteile“ auch nur: „geringere Lebensdauer bei Hochleistungs-LED“, und da fällt eine Straßenlaterne mit Sicherheit nicht darunter. Außerdem, Sie erwähnten es bereits, sind auch Hocheffizienz-LEDs den herkömmlichen Leuchtmitteln bereits überlegen.

  14. Smart Lighting

    Licht macht wach und aufmerksam, deshalb wird Licht zu Werbezwecken und zum Anleuchten und Vorzeigen von Bauten wie Kirchen und Schlössern verwendet.

    Anstatt eine völlig dunkle Nacht einzufordern – wie das eben leider fast nur Astronomen und ein paar Biologen tun – sollte man als ersten Schritt fordern, dass Licht nur noch funktional verwendet wird: Autofahrer und Fussgänger sollten in der Nacht ihren Weg sehen, alles andere erklärt man zum unerwünschten Licht. Diesen Zustand einzufordern kann mit einer lokalen „Lichtbeobachtungsgruppe“, die überflüssige Lichtquellen dokumentiert und die die Unterstützung der übrigen Bewohnern der Stadt/des Dorfes sucht.
    Endziel sollte die smarte Beleuchtung der Stadt/des Dorfes sein.
    Ein wirklich smarte Beleuchtung schaltet sich nur bei Bedarf ein. Wenn also ein Weg, eine Strasse nicht genutzt wird, wird die Beleuchtung abgeschaltet.

  15. @Mona

    Ich denke, man kann lange hin und her rechnen, mit der Stromverbrauch, dem Energieverbrauch bei der Herstellung, den Bereitstellungskosten für Laternen … am Ende würde immer ‚rauskommen, dass es sich lohnt, vernünftig abzuschirmen und die Lichtstrahl zu begrenzen, was bei einer existierenden Lampe schon recht einfach sein sollte, bei nu zu konstruierenden erst recht.

    Oben kommen noch die ganzen anderen Vorteile der Vermeidung von Lichtverschmutzung hinzu, solche medizinischer, biologischer und nicht zuletzt auch ästhetischer Art.

    „So just do it“.

    Wenn ich, um Rio Reiser zu zitieren, König von Deutschland wäre, dann wüsste ich, was an Stelle 2 auf meiner To-do-Liste käme.

    An Stelle 1 käme, dass jegliche, aber auch wirklich jede Steuervergünstigung und Ausnahmeregelung mit einem Verfallsdatum kommt, ab dem sie automatisch ihre Gültigkeit verliert, es sei denn, dass man sie ausdrücklich verlängert. Auf die Weise würde man verhindern, dass durch bloßes Nichtstun oder Verzögerungstaktik längst nicht mehr sinnvolle Regelungen, die zu bloßen Schlupflöchern verkommen sind, bis zum Sankt-Nimmerleinstag erhalten bleiben. Aber das ist ein anderes Thema und hier off-topic.

  16. Smarte Beleuchtung @Martin Holzherr

    Systeme für intelligente Straßenbeleuchtungen werden sich in Zukunft sicher auch durchsetzen. Die Firmen, die so etwas anbieten, stehen jedenfalls schon in den Startlöchern. Diesen Monat findet dazu eine Messe in Frankfurt statt:
    http://www.wallstreet-online.de/…tisationszeiten

  17. @Martin Holzherr: Smart Lighting

    Der erste Schritt sollte auf jeden Fall die Vermeidung oder zumindest von Rundumstrahlung und Streulicht sein, denn das braucht man auf jeden fall und es ist nicht besonders schwer zu implementieren.

    Smart Lightung wäre dann der logische nächste Schritt, sollte aber auf ausleuchtungsoptimierten laternen aufsetzen. In den frühen Abendstunden, wenn die Verkehrsdichte hoch ist (Leute, die von der Arbeit kommen, dann solche, die vom Einkaufen nach der Arbeit heimkommen, dann solche, die abends ausgehen und zurückkommen), wird die Straßenbeleuchtung an den meisten Stellen eher an als aus sein, auch mit Smart Lighting.

  18. @Michael Khan: Lichtkataster

    Eine systematische Herangehensweise an das Problem der Lichtverschmutzung würde zuerst einen Lichtkataster erstellen. Dieses Lichkataster für eine Stadt wäre eine thematische Karte, die die (Maximal-)Stärke der künstlichen Beleuchtung für jeden Fleck in der Stadt festhalten würde.
    Dieses Lichkataster diente dann als Planungs- und Verlaufskontrollinstrument.
    Am besten man richtet eine Website ein, die den Lichtkataster und seine zeitliche Veränderung wiedergibt.

    Aus dem Wikipedia-Artikel über Kataster entnimmt man einige nützliche Begriffe gerade für ein Lichtkataster und seine Zielsetzung:

    Unter Fortführung wird verstanden, dass das Kataster permanenter Aktualisierung unterliegt.

    Das Liegenschaftskataster kann von jedermann eingesehen werden, der ein berechtigtes Interesse nachweist.

    Um sich einen Grossteil der Arbeit für die Erstellung des Katasters zu sparen, wären Luftaufnahmen gut geeignet.

  19. Beleuchtungskataster nicht Lichtkataster

    Beleuchtungskataster gibt es schon. Hier eine Präsentation, die Beleuchtungssituation einer Kleinstadt aufzeigt. Allerdings geht es dabei mehr ums Energiesparen und die „verbesserte“ Lichtsituation hat eher mehr Licht als weniger.

  20. @Martin Holzherr: Lichtkataster

    Datenerfassung in einem Lichtkataster ist eine gute Sache, aber für den Anfang, gerade auf den wichtigsten Einfallsstraßen, sollte doch eine Begutachtung durch Experten für die Identifizierung des Problems und die Erstellung eines Lösungsvorschlags ausreichen.

    Es wäre doch schon mal ein hilfreicher Anfang, wenn Modellversuche auf wenigen Straßen gestartet würden. Dort könnte man einer überschaubaren Investition die Straßenbeleuchtung so nachrüsten, dass die Abstrahlung zur Seite und nach Oben minimiert wird. Dafür wird es auf der Straße heller, denn das Licht muss ja irgendwo bleiben.

    Im zweiten Schritt könnten Leuchtkörper durch schwächere ausgetauscht werden (immer noch eine überschaubare Investition), oder aber, es werden selektiv einzelne Laternen ausgeschaltet, wo die verbesserte Lichtausbeute der anderen ausreichende Ausleuchtung gewährleistet (kostet gar nichts).

    Der Modellversuch läuft eine definierte Zeit, mindestens ein Jahr. Danach hat man Daten zu Kosten, Einsparungen, Beleuchtungsqualität, Reaktion der Betroffenen. Damit könnte man die weitere Umrüstung optimieren und den Versuch auf weitere Straßen ausdehnen.

    Ein Lichtkataster wird dadurch wertvoller, dass es harte Daten zu den möglichen Gegenmaßnahmen gibt. So ist die Planung der Umrüstung mit weniger Unsicherheiten behaftet.

    Ich habe den Eindruck, das wird eine der Sachen, wo am Anfang alle sagen „Das geht nie!“ oder „Wozu brauchen wir das denn?“, aber sobald es mal eingeführt wurde, fragen sich alle, warum das nicht schon längst gemacht wurde. So wie die Maßnahmen zum Nichtraucherschutz oder zur Liberalisrung der Landenöffnungszeiten. Wenn es endlich ein allgemeines Tempolimit in deutschland gibt, werden wir denselben Effekt sehen und uns wundern, was vorher das ganze Theater sollte.

  21. Geht doch!

    „…oder aber, es werden selektiv einzelne Laternen ausgeschaltet, wo die verbesserte Lichtausbeute der anderen ausreichende Ausleuchtung gewährleistet.“

    In vielen Städten Bayerns wird schon seit Jahren jede zweite Straßenlampe und auch die Ampeln ab 11 Uhr nachts abgeschaltet. Vielerorts wurde auch abgestimmt, denn das ist Sache der zuständigen Kommunen, ob man zwischen 1 und 5 Uhr die Straßenlampen nicht ganz ausschalten könnte. Auch Dimmer, mit denen man die Leistung um bis zu 50% herunterfahren kann, scheinen sich bewährt zu haben.

  22. Dark-Sky Assocation and Smart Lighting

    Im Zusammenhang mit Smart Lighting liest man immer von Energieeffizienz. Die Bilder der Site Smart Lighting 2012 (Untertitel: For the future of energy efficient&intelligent Ligthing) zeigen hell erleuchtete Städte, Brücken und ein in den Weltraum strahlendes nächtlich beleuchtetes Europa. Eine Kritik an der Lichtverschmutzung findet sich aber nicht, lediglich der Hinweis auf den unnötig hohen Energieaufwand für die heutige Beleuchtung.

    Es gibt aber auch ein Buch der International Dark-Sky Association mit dem Titel Fighting Light Pollution, welches auf Smart Ligthing setzt.

    Viele Vorschläge zur abgeschirmten Beleuchtung findet man im Light Pollution and Safety-PDF der International Dark-Sky Assocation.

  23. @Martin Holzherr

    Wer „Smart Lighting“ verkaufen will, der hat doch kein wirkliches Interesse daran, dass die Beleuchtung in den Städten reduziert wird. Man sollte da schon zwischen Firmen und Kommunen unterscheiden, denn nur letztere sind (oft aus Geldmangel) an einer wirklichen Einsparung interessiert.

  24. @Mona

    Einfach die Hälfte oder mehr der Straßenlaternen auszuknipsen, ist wahrscheinlich in einer kleinen Stadt durchaus machbar. In einer größeren stelle ich mir das schon schwieriger vor.

    Ich denke, ein Kompromiss mus her. Es besteht offenbar ein Bedarf an Straßenbeleuchtung. Das sollte man anerkennen. Aber dann soll das Wort „Straßen“beleuchtunbg auch wörtlich genommen werden und nicht, wie heute, im Sinne von „Straßen und alles ringsherum inklusive Himmel“-Beleuchtung.

  25. @Michael Khan:Fehlbeleuchtung einklagbar

    Eine Lösung für das Störlicht-Problem
    (Zitat)

    Aber dann soll das Wort „Straßen“beleuchtunbg auch wörtlich genommen werden und nicht, wie heute, im Sinne von „Straßen und alles ringsherum inklusive Himmel“-Beleuchtung.

    wäre ein Gesetz, das „Geschädigten“ (durch Störlicht geplagte) erlaubt, Einsprache gegen die Störlichtquelle zu erheben. Als Geschädigte könnte man auch das Kollektiv der Nachthimmelbeobachter und der Wildtiere sehen. Diese könnten sich viellleicht durch einen Verband wie Dark-Sky oder eben durch einen Verband für den Schutz der Wildtiere vertreten lassen.

  26. @Martin Holzherr: Einklagbarkeit

    Die Einklagbarkeit wäre die Ultima Ratio, finde ich. Besser w’áre es, wenn die Sache in beiderseitigem Einverständnis durchgezogen wird, denn wenn man das richtig macht, profitieren alle Seiten davon.

    Es handelt sich hier ja nicht um eine Sache, wo der eine etwas machen will, weil er davon einen Vorteil hat, und die andere Seite das Projekt verhindern will, weil sie davon einen Nachteil hat.

  27. Einer vom Fach, sozusagen …

    http://www.scienceblogs.de/…sengrosse-chance.php

    Es ist, wenn man sich das so durchliest und ähnliche Vorhaben im (noch enorm dunklen) Naturpark Westhavelland verfolgt, ein Krampf,Städte und Gemeinden vom vernünftigen Umgang mit Licht zu überzeugen.

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