Der letzte Start der Endeavour – vom Flugzeug gesehen!

Ja, und ich sags immer: Man sollte sich im Flugzeug grundsätzlich einen Fensterplatz auswählen. Könnte ja sein, dass es etwas spektakuläres zu sehen gibt…

(c) Stefanie Gordon

Bildquelle: Stefanie Gordon

Stefanie Gordon war auf dem Weg von New York nach Florida, als der Pilot auf den bevorstehenden Start des Space-Shuttles Endeauvour aufmerksam machte. Und so gelang ihr dann dieses Bild, ein weiteres, und dieser kurze Videoclip. (via space.com)

Noch etwas weiter oben wartete dann noch ein Stratosphärenballon eigens auf die Endeavour. Auch nicht schlecht, diese Bilder!

Schade, dass es nur noch eine einzige weitere Gelegenheit für Shuttlestartfotos geben wird..

Nachtrag: Startbilder vom 16. Mai aus vielen Perspektiven gibt es gesammelt bei Skyweek 2.0

Jan Hattenbach

Mit dem Astronomievirus infiziert wurde ich Mitte der achtziger Jahre, als ich als 8-Jähriger die Illustrationen der Planeten auf den ersten Seiten eines Weltatlas stundenlang betrachtete. Spätestens 1986, als ich den Kometen Halley im Teleskop der Sternwarte Aachen sah (nicht mehr als ein diffuses Fleckchen, aber immerhin) war es um mich geschehen. Es folgte der klassische Weg eines Amateurastronomen: immer größere Teleskope, Experimente in der Astrofotografie (zuerst analog, dann digital) und später Reisen in alle Welt zu Sonnenfinsternissen, Meteorschauern oder Kometen. Visuelle Beobachtung, Fotografie, Videoastronomie oder Teleskopselbstbau – das sind Themen die mich beschäftigten und weiter beschäftigen. Aber auch die Vermittlung von astronomischen Inhalten macht mir großen Spaß. Nach meinem Abitur nahm ich ein Physikstudium auf, das ich mit einer Diplomarbeit über ein Weltraumexperiment zur Messung der kosmischen Strahlung abschloss. Trotz aller Theorie und Technik ist es nach wie vor das Erlebnis einer perfekten Nacht unter dem Sternenhimmel, das für mich die Faszination an der Astronomie ausmacht. Die Abgeschiedenheit in der Natur, die Geräusche und Gerüche, die Kälte, die durch Nichts vergleichbare Schönheit des Kosmos, dessen Teil wir sind – eigentlich braucht man für das alles kein Teleskop und keine Kamera. Eines meiner ersten Bücher war „Die Sterne“ von Heinz Haber. Das erste Kapitel hieß „Lichter am Himmel“ – daher angelehnt ist der Name meines Blogs. Hier möchte ich erzählen, was mich astronomisch umtreibt, eigene Projekte und Reisen vorstellen, über Themen schreiben, die ich wichtig finde. Die „Himmelslichter“ sind aber nicht immer extraterrestrischen Ursprungs, auch in unserer Erdatmosphäre entstehen interessante Phänomene. Mein Blog beschäftigt sich auch mit ihnen – eben mit „allem, was am Himmel passiert“. jan [punkt] hattenbach [ät] gmx [Punkt] de Alle eigenen Texte und Bilder, die in diesem Blog veröffentlicht werden, unterliegen der CreativeCommons-Lizenz CC BY-NC-SA 4.0.

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Fensterplatz

    Ja, und ich sags immer: Man sollte sich im Flugzeug grundsätzlich einen Fensterplatz auswählen. Könnte ja sein, dass es etwas spektakuläres zu sehen gibt…

    Mach ich auch immer. Aber wenn es wirklich mal sowas zu sehen gibt, sitze ich garantiert auf der falschen Seite.

  2. ein Wahnsinnsbild

    Ein echtes „Jahrhundertbild“, wobei mir das erste Foto fast noch besser gefällt, auf dem der Endeauvour-Wurm zwar noch nicht so ausgewachsen ist, die Raumfähre selbst aber im Sonnenlicht strahlt.

    Ja, und ich sags immer: Man sollte sich im Flugzeug grundsätzlich einen Fensterplatz auswählen. Könnte ja sein, dass es etwas spektakuläres zu sehen gibt…

    Und, so der alterweise Ratschlag eures Blogger-Kollegen: Kamera möglichst nicht in die Tiefen eines Handgepäckfachs versenken, an das man dann gar nicht bzw. nicht schnell genug herankommt. Diese Dämlichkeit passierte mir bei einem Flug Richtung Nordamerika. Die „Jahrhundertbilder“ des sich in Südgrönländischen Gletschern spiegelnden Sonnenuntergangs gibt es leider nur in meinem Hirn, nicht aber auf Film oder Festplatte.

  3. Starts aus dem Flugzeug: nicht so selten

    Auch der vorangegangene Shuttle-Start wurde aus der Luft aufgenommen, von mehreren Flugzeugen aus (wie der aktuelle übrigens auch) – das Video ist schon 4,3 Millionen mal geguckt worden. Aber das Bild mit dem Fallschirmspringer vor der Discovery-Spur toppt wohl alles …

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