MEX-Blog: Wohin gucken, die zweite

Der Artikel im MEX-Blog vom 14.3. ist eher technisch ausgefallen und befasst sich nochmals mit der Frage, wie denn nun genau die Raumsodne ausgerichtet werden soll. Die Entscheidung ist gefallen und wird hier erläutert. Es war ein hochgradig nichttriviales Problem, und was man auch macht, eine umfassend zufriedenstellende Lösung gibt es nicht.

Schließlich geht es ja nicht nur um die Lage, die eingehalten wird, wenn alles gut geht, sondern auch um die Lage im Falle eines so genannten „Safe Mode“, also der Situation, die eingenommen wird, wenn die Steuerung an Bord ein Problem entdeckt, mit dem sie nicht mehr klar kommt. Auch dann sollen die Solargeneratoren noch Strom erzeugen und die Sonde wder unterkühlen noch überhitzen. Außerdem will man irgendwann auch wieder Kommandozugriff bekommen. Ferner soll sie auch im Falle eines Safe Mode nicht gerade ihre empfindlichsten Stellen vom Kometenstaub durchlöchern lassen.

Der Artikel von nächster Woche wird dann wieder von mir sein, wie schon der von vor einer Woche, wo es im die Bahnbestimmung von Kometen ging. Dort geht es darum, ob und wie man die Anwesenheit von Mars zur Minimierung des Impaktrisikos mit Kometenstaub nutzen kann und wie man sich in diesem Punkt entschieden hat.

Michael Khan

Ich bin Luft- und Raumfahrtingenieur und arbeite bei einer Raumfahrtagentur als Missionsanalytiker. Alle in meinen Artikeln geäußerten sind aber meine eigenen und geben nicht notwendigerweise die Sichtweise meines Arbeitgebers wieder. Neben meinem hauptberuflichen Engagement bin ich auch privat als Hobbyastronom aktiv, mein Interesse gilt hauptsächlich der Planetenbeobachtung. Zudem versuche ich, interessierten (insbesondere jungen) Laien die Faszination der Raumfahrt in öffentlichen Vorträgen, auch in Schulen, nahezubringen. Mein besonderes Anliegen ist es, in der Öffentlichkeit das Interesse an den Naturwissenschaften zu wecken. ---------------------------------------------------------------- Eines muss ich noch erwähnen. Eigentlich handelt es sich dabei um Selbstverständlichkeiten. Dennoch zeigt die Erfahrung, dass solche expliziten Hinweise notwendig sind. Grundsätzlich sind Kommentare zu allen meiner Artikel willkommen, von wem auch immer. Dennoch erwarte ich die Einhaltung gewisser, sicher nicht übermäßig restriktiver Regeln: Kommentare sollen sich auf das Thema des Artikels beziehen. Ist dies nicht der Fall, zerfasert die Diskussion in Privatgespäche einzelner Diskutanten. Ferner ist es nun einmal so, dass einige wenige Individuen dazu neigen, Blogs einfach für ihre eigenen Zwecke zu kapern und die Diskussion zu einem Thema umlenken, das sie selbst interessiert, aber beliebig weit vom Thema des aktuellen Artikels ist. Elementare Höflichkeit gebietet, das zur Kenntnis zu nehmen, was ein Blogautor geschrieben hat. Ich behalte mir vor, einzelne Artikel, bei denen ein solcher Sachverhalt erkennbar ist, aus der Kommentarliste zu entfernen. Es ist natürlich so, dass es hier eine gewisse Grauzone gibt. Im Zweifelsfall lasse ich mit mir reden. Beim folgenden Punkt bin ich nicht mehr diskussionsbereit: Kommentare, in denen vorwiegend oder ausschließlich über meine Person oder über Dritte spekuliert wird, insbesondere dann, wenn dabei beleidigende, abwertende oder verächtlich machende Äußerungen verwendet werden, werden gelöscht. Kommt es bei einem Kommentator wiederholt zu solchen Vorfällen, muss er damit rechnen, in meinem Blog gesperrt zu werden. Dies gilt auch dann, wenn ein Kommentator sein kritikwürdiges Verhalten in einem anderen Blog im scilogs-Umfeld, aber noch nicht in "Go for Launch" begangen hat.

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