MEX-Blog: Syzygie zwischen Erde, Phobos und MEX

Wer hier öfters mal hereinschaut, der wird das Wort „Syzygie“ bereits kennen. Wenn ich auf so etwas hinweise, dann bis jetzt immer auf Syzygien, die sich visuell beobachten lassen.

Auf dem Blog der ESA-Mars-Sonde Mars Express berichte ich aber diese Woche über eine Syzygie, die sich visuell nicht beobachten lässt, sondern nur über das mehrere Sekunden lang ausbleibende Funksignal einer Marssonde. Was man davon hat, dieses Ausbleiben zu messen, erfahren Sie im MEX-Blog. Außerdem erfahren Sie dort, dass sich das Wort im Englischen sogar mit drei „y“ schreibt. Getreu meinem Bestreben, meine Artikel zu Gesamtkunstwerken zu gestalten, gebe ich auch noch Hinweise, wie Sie beim Scrabble-Spiel so was von abräumen können …

Michael Khan

Ich bin Luft- und Raumfahrtingenieur und arbeite bei einer Raumfahrtagentur als Missionsanalytiker. Alle in meinen Artikeln geäußerten sind aber meine eigenen und geben nicht notwendigerweise die Sichtweise meines Arbeitgebers wieder. Neben meinem hauptberuflichen Engagement bin ich auch privat als Hobbyastronom aktiv, mein Interesse gilt hauptsächlich der Planetenbeobachtung. Zudem versuche ich, interessierten (insbesondere jungen) Laien die Faszination der Raumfahrt in öffentlichen Vorträgen, auch in Schulen, nahezubringen. Mein besonderes Anliegen ist es, in der Öffentlichkeit das Interesse an den Naturwissenschaften zu wecken. ---------------------------------------------------------------- Eines muss ich noch erwähnen. Eigentlich handelt es sich dabei um Selbstverständlichkeiten. Dennoch zeigt die Erfahrung, dass solche expliziten Hinweise notwendig sind. Grundsätzlich sind Kommentare zu allen meiner Artikel willkommen, von wem auch immer. Dennoch erwarte ich die Einhaltung gewisser, sicher nicht übermäßig restriktiver Regeln: Kommentare sollen sich auf das Thema des Artikels beziehen. Ist dies nicht der Fall, zerfasert die Diskussion in Privatgespäche einzelner Diskutanten. Ferner ist es nun einmal so, dass einige wenige Individuen dazu neigen, Blogs einfach für ihre eigenen Zwecke zu kapern und die Diskussion zu einem Thema umlenken, das sie selbst interessiert, aber beliebig weit vom Thema des aktuellen Artikels ist. Elementare Höflichkeit gebietet, das zur Kenntnis zu nehmen, was ein Blogautor geschrieben hat. Ich behalte mir vor, einzelne Artikel, bei denen ein solcher Sachverhalt erkennbar ist, aus der Kommentarliste zu entfernen. Es ist natürlich so, dass es hier eine gewisse Grauzone gibt. Im Zweifelsfall lasse ich mit mir reden. Beim folgenden Punkt bin ich nicht mehr diskussionsbereit: Kommentare, in denen vorwiegend oder ausschließlich über meine Person oder über Dritte spekuliert wird, insbesondere dann, wenn dabei beleidigende, abwertende oder verächtlich machende Äußerungen verwendet werden, werden gelöscht. Kommt es bei einem Kommentator wiederholt zu solchen Vorfällen, muss er damit rechnen, in meinem Blog gesperrt zu werden. Dies gilt auch dann, wenn ein Kommentator sein kritikwürdiges Verhalten in einem anderen Blog im scilogs-Umfeld, aber noch nicht in "Go for Launch" begangen hat.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. „Getreu meinem Bestreben, meine Artikel zu Gesamtkunstwerken zu gestalten, gebe ich auch noch Hinweise, wie Sie beim Scrabble-Spiel so was von abräumen können …“

    Scrabble spiele ich eher selten, aber zum Gesamtkunstwerk steuere ich mal einen Limerick bei:

    Es war mal ein Herr Khan aus Hessen,
    der war vom Mond ganz besessen.
    Doch nach der hundertsten Libration
    verfiel er der Konjunktion
    und wurde Syzygienkönig statt dessen. 😉

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