Fünf Planeten und ein Mond am Morgenhimmel

Ende Januar/Anfang Februar werden im Morgenhimmel alle fünf hellen Planeten gleichzeitig zu sehen sein, gemeinsam mit dem Mond im dritten Viertel. Der wahrscheinlich günstigste Tag für die Beobachtung ist der 29. Januar.

Aber auch in den Tagen davon und danach lässt sich die Planetenparade gut beobachten. Allerdings steht dann der Merkur noch tiefer und der dann noch fast volle Mond dichter am Jupiter, sodass dieser etwas überstrahlt wird. In den Tagen danach wird der Osthimmel immer früher hell, was die Beobachtung erschwert.

Fünf Planeten und der Mond am Morgen des 29.1.2016, hier simuliert für Darmstadt um 06:00 GMT (07:00 MEZ)

Credit: Michael Khan via Stellarium / Fünf Planeten und der Mond am Morgen des 29.1.2016, hier simuliert für Darmstadt um 06:00 GMT (07:00 MEZ)

Rund 7 Uhr früh ist eine gute Zeit für die Beobachtung. Davor steht der Merkur zu tief, danach die Sonne zu hoch. Mit einem kurzbrennweitigen Objektiv lässt sich die Szene schön fotografieren. Voraussetzung ist gute Horizontsicht Richtung Südosten.

Dank an Gunnar Glitscher für den Hinweis.

Michael Khan

Ich bin Luft- und Raumfahrtingenieur und arbeite bei einer Raumfahrtagentur als Missionsanalytiker. Alle in meinen Artikeln geäußerten sind aber meine eigenen und geben nicht notwendigerweise die Sichtweise meines Arbeitgebers wieder. Neben meinem hauptberuflichen Engagement bin ich auch privat als Hobbyastronom aktiv, mein Interesse gilt hauptsächlich der Planetenbeobachtung. Zudem versuche ich, interessierten (insbesondere jungen) Laien die Faszination der Raumfahrt in öffentlichen Vorträgen, auch in Schulen, nahezubringen. Mein besonderes Anliegen ist es, in der Öffentlichkeit das Interesse an den Naturwissenschaften zu wecken. ---------------------------------------------------------------- Eines muss ich noch erwähnen. Eigentlich handelt es sich dabei um Selbstverständlichkeiten. Dennoch zeigt die Erfahrung, dass solche expliziten Hinweise notwendig sind. Grundsätzlich sind Kommentare zu allen meiner Artikel willkommen, von wem auch immer. Dennoch erwarte ich die Einhaltung gewisser, sicher nicht übermäßig restriktiver Regeln: Kommentare sollen sich auf das Thema des Artikels beziehen. Ist dies nicht der Fall, zerfasert die Diskussion in Privatgespäche einzelner Diskutanten. Ferner ist es nun einmal so, dass einige wenige Individuen dazu neigen, Blogs einfach für ihre eigenen Zwecke zu kapern und die Diskussion zu einem Thema umlenken, das sie selbst interessiert, aber beliebig weit vom Thema des aktuellen Artikels ist. Elementare Höflichkeit gebietet, das zur Kenntnis zu nehmen, was ein Blogautor geschrieben hat. Ich behalte mir vor, einzelne Artikel, bei denen ein solcher Sachverhalt erkennbar ist, aus der Kommentarliste zu entfernen. Es ist natürlich so, dass es hier eine gewisse Grauzone gibt. Im Zweifelsfall lasse ich mit mir reden. Beim folgenden Punkt bin ich nicht mehr diskussionsbereit: Kommentare, in denen vorwiegend oder ausschließlich über meine Person oder über Dritte spekuliert wird, insbesondere dann, wenn dabei beleidigende, abwertende oder verächtlich machende Äußerungen verwendet werden, werden gelöscht. Kommt es bei einem Kommentator wiederholt zu solchen Vorfällen, muss er damit rechnen, in meinem Blog gesperrt zu werden. Dies gilt auch dann, wenn ein Kommentator sein kritikwürdiges Verhalten in einem anderen Blog im scilogs-Umfeld, aber noch nicht in "Go for Launch" begangen hat.

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