Erinnerung: Veranstaltung heute Abend

Nochmals zur Erinnerung: Wer die Mars500-Crew und Astronaut Thomas Reiter live auf der Bühne erleben will, und dazu noch einen Pausenclown der besonderen Art, hat dazu heute Abend in Darmstadt Gelegenheit:

Und noch was: Gestern hat das orbitale Sonnenobservatorium Solar Dynamics Orbiter (SDO) der NASA dieses Bild von der Sonne im extremen UV-Wellenlängenbereich gemacht, als sich gerade der Mond teilweise in die Sichtlinie zwischen die Sonne und den Satelliten schob. SDO ist in einem geosynchronen Orbit, d.h., die Bahn ist kreisförmit und genau so hoch wie die von Fernsehsatelliten, also knapp 36,000 km. Damit entspricht die Umlaufperiode einem isderischen Tag. Allerdings hat die Bahn eine Neigung von 28.5 Grad und ist deswegen nicht geostationär. der Satellit ist nicht über einem Punkt auf dem Äquator, sondern scheint, von der rotierenden Erde aus gesehen, eine weite Figur ähnlich der Ziffer „8“ zu beschreiben. (Bild auf Spaceweather.com, Quelle: NASA/GSFC)

Michael Khan

Ich bin Luft- und Raumfahrtingenieur und arbeite bei einer Raumfahrtagentur als Missionsanalytiker. Alle in meinen Artikeln geäußerten sind aber meine eigenen und geben nicht notwendigerweise die Sichtweise meines Arbeitgebers wieder.

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Pausenclown…

    Und wer ist der „Pausenclown der besonderen Art“? – Und was treibt er für Spielchen?

    [Das Besondere am Pausenclown des gestrigen Abends ist, dass er nicht lustig ist. MK]

  2. 8 Schleife

    auch ein geostationärer Satellit beschreibt pro Tag eine kleine Achterschleife. Deswegen müssen Uplinkstationen mittels Tracking dieser Schleife nachfahren.
    Grüße vom SAT-Uplinkcenter der ORS Wien
    und Clear Skies

    Peter ausd Wien

  3. @Peter aus Wien

    Ja, das ist natürlich richtig, denn auch ein als geostationär bezeichneter Satellit befindet sich auf einer Bahn, die immer noch eine gewisse Restinklination (und Restexzentrizität) aufweist. Bei einem „geostationären“ Satelliten werden Diese allerdings so klein gehalten, dass der Satellit in Ost-West und in Nord-Südrichtung um nicht mehr als einen maximalbetrag (meist 0.1 Grad) von der Sollposition abweicht. Dennoch folgt die Subspur auch dann einer (dann allerdings kleinen) „8“-Form.

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